Wettkampfgymnastik: Medaillen und Ticket für den Deutschland Cup für TG-Sportgymnastinnen

Sandra Täubert – 24.11.2021

Nach zweijähriger coronabedingter Wettkampfpause starteten die Sportgymnastinnen der TG Geislingen wieder in die Wettkampfsaison. Bereits Ende Oktober fand das Württembergische Landesfinale der Mannschaften in Hochdorf statt. Vergangenes Wochenende folgte nun der Schwaben Cup der Synchrongymnastik in Tübingen.

Beim Württembergischen Landesfinale besteht eine Mannschaft aus drei bis fünf Gymnastinnen, welche ihre Übungen einzeln den Kampfrichtern präsentieren. Dabei fließen je Gerät die drei höchsten erturnten Punktzahlen in die Wertung mit ein. Die TG Geislingen ging mit einem Team in der Altersklasse Frauen 18+ an den Start. Aufgrund der coronabedingten Zwangspause wurde dieser Wettkampf nur als Zweikampf ausgetragen und nicht wie üblicherweise als Dreikampf. Die TG Gymnastinnen Debora Salihu, Alysa Leonhardt, Beyza Sirin, Cindy Kremer und Sandra Täubert zeigten Übungen mit dem Ball sowie dem Seil in der höchsten Schwierigkeitsstufe. Es zeigte sich, dass sich das Training der letzten Wochen und Monate gelohnt hatte und die Mädels durften sich am Ende des Wettkampftages verdient die Bronzemedaille um den Hals hängen lassen.

Vergangenen Samstag folgte dann der Schwaben Cup Synchron. Bei diesem Wettkampf turnen je zwei Gymnastinnen ihre Kür zusammen auf der Wettkampffläche. Dabei spielt die Synchronität beider eine wichtige Rolle. Die TG Geislingen startete mit dem erfahrenen Duo Selina Stickel/Sandra Täubert, sowie erstmalig mit den Teams Beyza Sirin/Cindy Kremer und Julia Hirszfeld/Debora Salihu. Der Wettkampf diente dabei als Qualifikation für den Deutschland Cup Synchron, der im März 2022 stattfinden wird. Alle Teams der TG Geislingen starteten in der höchsten Leistungsstufe und zeigten Übungen mit den Geräten Band, Ball und Seil. Den Duos Sirin/Kremer und Hirszfeld/Salihu war die Nervosität bei ihrem ersten Synchron-Wettkampf anzumerken, sodass sie einige Geräteverluste hinnehmen mussten. Dennoch turnten sie sauber, sodass Hirszfeld/Salihu den siebten, und Sirin/Kremer den sechsten Platz in einem starken Teilnehmerfeld erreichten. Stickel/Täubert konnten mit allen drei Geräten den Kampfrichtern souveräne Übungen präsentieren und hatten nur kleine Patzer. Damit landeten sie auf Rang 2 und mussten sich nur den 4-fachen Titelverteidigern Isabel und Sophia Kistermann der DJK Ebingen geschlagen geben. Dem Duo Stickel/Täubert gelang mit ihrem Vizetitel auch die Qualifikation für den Deutschland Cup im März nächsten Jahres.

Handball Männer: TG weiterhin auf Erfolgskurs

Fabian Kotas – 24.11.2021

Aktive Herren Kreisliga A: SG Herbrechtingen-Bolheim 2 – TG Geislingen 29 : 32

Die Männer der TG Geislingen fahren die nächsten zwei Auswärtspunkte ein. Das vermeintlich einfache Spiel gegen den Vorletzten SG Herbrechtingen-Bolheim 2 endet nur mit einem 29:32 Sieg.

Zu Beginn der Partie muss sich Geislingen erst einmal an einen staubigen Hallenboden gewöhnen, welcher keine schnellen Bewegungen und Körpertäuschungen bietet. Der ein oder andere Spieler rutscht daher aus. In den ersten Minuten kann sich Geislingen kaum absetzen, Trainer Ralf Riethmüller zieht in der 14. Spielminute die Auszeitkarte. Das Wurfbild im Angriff muss sich schnellstmöglich ändern und in der Abwehr dürfen keine Tore aus zehn Metern erfolgen. Geislingen spielt weiterhin unspektakuläre Angriffe und schafft es, mit 15:18 in die Halbzeitpause zu gehen.

In der Halbzeitpause regen sich einige über eine harte, unfaire Abwehr sowie Fehlentscheidungen des Schiedsrichters auf. Hier sollte der Fokus auf die eigenen Stärken gesetzt werden, denn nur das bringt das Team weiter.

Durchgang zwei startet deutlich besser für Geislingen. Nach nur sechs Minuten nimmt die Spielgemeinschaft die Auszeit, da sie mit sieben Toren zurück liegen. In der Abwehr agierten sie nun mit einer offensiven Manndeckung. Ohne jeglichen Erfolg ihrerseits schafft es Geislingen bis in die 51. Spielminute den 21:28 Spielstand zu halten. Danach erfolgt alles andere als schöner Handball. Verworfene, klare Chancen und überhastete Angriffe lassen den Vorsprung schmelzen. In der Abwehr funktioniert nur noch wenig. Dennoch schafft es Geislingen, das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

Es spielten: Endler (TW), Frey (TW), Jacobs (n.e.), Schneider, Böhringer, Schurr, Moser (2), Van der Mei (3), Paulovits (3), Rosenfeld (3), Zernickel (6/2), Urbaniak N. (7), Kotas (8)

Handball: Württembergliga B-männlich: Ticket für die Württemberg-Liga gelöst!

Fabian Kotas – 23.11.2021

Die männliche Jugend B der TG Geislingen gewinnt gegen den Zweitplatzierten TG Biberach (23:29) und macht die vorzeitige Qualifizierung für die Württemberg-Liga perfekt.

Das Auswärtsspiel beginnt routiniert für die Geislinger Jungs. Gezielte Auftakthandlungen und schnelle Pässe in den Angriffsreihen führen zu Anschlusstreffern für Geislingen. In der Abwehrreihe kommt Geislingen nur schwer zum Zugriff, da Biberach wie im Lehrbuch zwei Abwehrspieler bindet und elegant am Kreis den Ball ablegt. Nichtsdestotrotz schafft es Geislingen den Anschluss nicht zu verlieren, der Torschützenkönig Timo Röder wirft seine Mannschaft in der 12. Spielminute sogar zur 5:6 Führung. Kurze Zeit später gelingt es dem Spielführer Giacomo Mastro, selbst den Ball im Netz unterzubringen. In der 16. Spielminute ziehen die Trainer Biberachs die erste Auszeit, um den Spielfluss der Geislinger zu unterbrechen. Dies gelingt ihnen nicht, die Auszeit tut einigen Spielern sehr gut, um kurz durchzuatmen. Julian Osswald wird durch die Raffinesse von Florent Kamberi perfekt in Szene gesetzt. Zehn Sekunden vor der Halbzeitpause probiert Geislingen noch einen letzten Spielzug, welcher aber misslingt.

Mit einer 9:14 Führung geht es für die Geislinger in die Halbzeitpause. Hier erläutern das Trainergespann Funk und Kotas die Stärken des Gegners im Angriff. Der Hauptakteur Jan Röhrig (5) setzt durch seine Dynamik die Abwehr stets unter Druck. Hier muss mehr Kraft investiert werden, um durch ein Foul sein Spiel zu unterbinden. Der beste Torschütze der Biberacher, Nils Janik (7/1), schafft es, mit feinem Handgelenk teilweise unmögliche Würfe auf seiner Links-Außen Position zu verwandeln.

Im zweiten Durchgang setzen die Geislinger die Anweisungen der Trainer um. Eine stabilere Abwehr zwingt den Gegner, schwere Würfe sich nehmen zu müssen. Julian Petri vernagelt in dieser Phase sein Tor wie kein anderer. Pascal Kutek erzielt mit seinem Strafwurf die höchste Führung im Spiel. Es steht 11:18, der Sieg für Geislingen scheint nicht gefährdet zu sein. Geislingen ruht sich zu sehr auf dem Polster aus und Biberach beweist spielerische Moral. Tor für Tor kämpfen sie sich heran, in der 37. Spielminute muss Geislingen bei einem Spielstand von 18:21 die Auszeit nehmen. Eine Umstellung auf zwei Kreisspieler bringen Timo Röder viele Optionen, er entscheidet sich mit einem Lattentor auf 21:25 zu erhöhen. Gegen Ende des Spiels hat Biberach zwei Mal die Chance, in Überzahl zu verkürzen. Spätestens jetzt gewinnt Geislingen verdient in der Höhe, da Julian Petri seinen zweiten Strafwurf pariert und Giacomo Mastro mit einem direkten Freiwurf den Endstand markiert.

Es ist geschafft! Hartes Training, viele Emotionen und vor allem eine Menge Disziplin sind entscheidend, um sich für die zweithöchste Spielklasse zu qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!

Es spielten: Petri, Fischer, Zejneli, Kalayci (1), Osswald (3), Kamberi (3), Kutek (7/1), Mastro (7), Röder (8)

 

 

Handball Jugend vom 13.11./14.11.2021

Jochen Schreitmüller – 14.11.2021

Württemberg Quali B-männlich

TG Geislingen – TV Altenstadt           30:22

Ganz so klar wie das Endergebnis von 30:22 aussieht, war der Spielverlauf im Stadtderby bei den B-Junioren keineswegs. Denn erst nach fünfunddreißig Minuten konnte sich Geislingen entscheidend absetzen und gewann am Ende verdient mit 30:22 Toren. Damit verteidigte Geislingen die Tabellenführung und trifft nächstes Wochenende im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Württ. Oberliga auf die TG Biberach.

Nach einem 1:3 Rückstand in der fünften Minute war die Anfangsnervosität verflogen. Julian Petri im Tor zeigte sich einmal mehr in Bestform, und mit schnellen Ballstafetten im Angriff erzielten Cedric König, Julian Osswald und Giacomo Mastro die 8:5 Führung. Allerdings sorgten die sechs- und siebenfachen Torschützen Benjamin Fetscher und Nico Schrenk ständig für Alarm in der TG-Defensive und so ging es nur mit 14:11 in die Halbzeitpause.

Altenstadt versuchte es erneut mit einer kurzen Deckung gegen Giacomo Mastro und hatte damit bis zur 30. Minute und dem 14:14 Ausgleich Erfolg.

Eine Auszeit brachte wieder Struktur in die Angriffe der Gastgeber. Altenstadt hatte jetzt vor allem in der Deckung große Mühe, die gefährlichen Pascak Kutek und Timo Röder an der Entfaltung zu hindern, deshalb konnte sich die TG fünfzehn Minuten vor Spielschluss auf 19:16 absetzen. Altenstadt gab zwar nie auf, aber gestützt auf eine sattelfeste Abwehr gelangen Geislingen jetzt viele einfache Ballgewinne, die Mastro, Osswald und Kutek sicher zum hohen Heimsieg verwandelten.

Württemberg Quali A-weiblich 

Nicht den Hauch einer Chance ließ der TV Altenstadt den A-Juniorinnen der TG Geislingen. Allerdings konnte die TG nur ersatzgeschwächt antreten. Marilen Lutz und die Langzeitverletzten Esin Acar und Nazli Sirin wurden schmerzhaft vermisst und zu allem Überfluss musste eine Feldspielerin die angeschlagene Linh Vu im Tor ersetzen. Nur sechs A-Jugendspielerinnen waren gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer einfach zu wenig. So fiel es den ‚Gästen‘ leicht, von fast allen Positionen Tore zu erzielen. Bis zum 6:12 nach achtzehn Minuten blieb das Ergebnis halbwegs im Rahmen, ebenso bis zum 9:16 Halbzeitstand. Wer dann aber auf ein Aufbäumen in der zweiten Hälfte wartete, wurde enttäuscht. Der TV Altenstadt spielte die Angriffe routiniert zu Ende und gewann letztendlich verdient mit 21:37 Toren.

A-Junioren Quali Bezirksliga

Viel schwerer wie vermutet taten sich die A-Junioren der TG gegen den Tabellenvorletzten Steinheim. Vielleicht ging man auch geblendet vom hohen Hinspielsieg mit 45:26 etwas überheblich in die Partie. Erst zur Pause konnte sich die TG Geislingen mit 14:17 etwas absetzen. Steinheim kämpfte aufopferungsvoll, konnte aber nie mehr wie auf zwei Tore verkürzen. Ähnlich wie in Herbrechtingen zeigte sich dann vor allem in der ganz geringen Fehlerquote die ganze Klasse. Claudius Schurr glänzte wieder mit einer guten Spielübersicht und acht erzielten Toren, und Magnus Boni toppte dies von der Linksaußenposition sogar mit elf Toren. Ähnlich wie bei den B-Junioren muss auch hier das letzte Gruppenspiel gegen Brenz um die Staffelmeisterschaft die Entscheidung bringen.

Handball Frauen Landesliga: TG Geislingen – TSG Giengen/Brenz 24:28

Jochen Schreitmüller – 14.11.2021

TG Geislingen – TSG Giengen/Brenz 24:28

Mit zwei völlig verschiedenen Gesichtern präsentierte sich die TG Geislingen bei der Heimniederlage gegen den Aufsteiger Giengen/Brenz. Einer fulminanten ersten Halbzeit mit einem deutlichen Vorsprung, folgte eine hohe Fehlerquote in Abwehr und Angriff im zweiten Durchgang, die der Tabellenvierte verdient zum 24:28 Erfolg drehte. Mit jedem Fehler sank das Selbstbewusstsein der TG’lerinnen ein Stückchen weiter, und im Gegensatz dazu schien dies Giengen regelrecht zu beflügeln. Mittlerweile macht sich das Fehlen der einzig erfahrenen Spielerin Stefanie Heisig – neben Diana Stan – an allen Ecken und Enden bemerkbar.

Die Gastgeberinnen starteten selbstbewusst und sicher im Abschluss und führten nach drei Minuten bereits mit 3:0 und nach zehn Minuten mit 7:4 Toren. Erst jetzt fanden die Gäste mit ihren Topspielerinnen Anna und Ina Heißwolf besser ins Spiel und verkürzten auf 7:7. Eine Auszeit der TG mit kleinen taktischen Änderungen brachten durch drei Tore aus der Nahwurfzone und fünf Toren von Martina Lenic und Diana Stan einen passablen 15:9 Vorsprung. Mit einem verworfenen Strafwurf und einer schwierigen Zeitstrafe begann dann das Unheil. Giengen gelang bis zur Pause der 15:12 Anschluss und nach dem Wechsel sogar die 15:17 Führung. Die Brenztälerinnen nahmen Stan jetzt mit einer engen Deckung fast komplett aus dem Spiel, trotzdem blieben noch viele Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Die Torhüterinnen beider Mannschaften steigerten sich zunehmends und hielten ihre Mannschaften im Spiel, so dass beim 24:24 sieben Minuten vor Spielschluss das Spiel auf Messers Schneide stand.

Am Ende gelang der TG fast gar nichts mehr, Giengen spielte nach dem 24:26 die letzten vier Minuten routiniert zu Ende und durfte nach dem Schlusspfiff zu Recht jubeln.

Es spielten: Vu; Balci A, Weber, Stan 7, Balci E. 1, Czotscher 2, Sofalvi 1, König 1, Zachariadis 1, Ocker 3, Lenic 6/2, Schreitmüller 2

 

Kreissäge 2022 fällt aus :-(

Matthias Drößler – 12.11.2021

Liebe Gäste der Kreissäge,

das Infektionsgeschehen und auch die Verordnungen haben uns im Spätsommer dazu gebracht, erste Vorbereitungen für eine Kreissäge 2022 zu treffen. Unsere Ideen gehen nicht aus und wir haben bereits ein erstes Grundgerüst für das Programm erarbeitet.

Das derzeitige Infektionsgeschehen und die veränderte Verordnung haben bei uns eine erneute Diskussion in Gang gesetzt. Wir sind zu Beginn dieser Woche einhellig zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Kreissäge 2022 nicht durchführbar ist. Wir haben das Jahr 2023 fest im Blick und die eine oder andere Idee, die wir bereits in den Köpfen hatten, findet dann ihren Weg auf die Bühne. Wir freuen uns darauf.

So bleibt uns, Ihnen wieder nur aus der Ferne ein hoffnungsvolles „mir säget au!“ zuzurufen.

Bleiben Sie gesund und optimistisch!

Es grüßen

alle Mitwirkenden der Kreissäge

Volleyball Herren: TG lässt zuhause nichts anbrennen

Rainer Maroska – 10.11.2021

TG Geislingen – SG Volley Neckar-Teck IV 3 : 0 (25:23 25:16 25:18)

Es dauerte fast 25 Ballwechsel, bis sich die junge TG-Mannschaft auf die erfahrenen Gäste der SG Volley Neckar-Teck (ehemals TG Nürtingen) eingestellt hatte. Immer öfter antizipierte die Heimsechs die sehr kurzen oder langen Bälle, baute ihrerseits exakt über ihre gut disponierten Außenangreifer auf und holte den Satz noch knapp mit 25:23. Den 2. Satz gestaltete die TG von Anfang an überlegen, war aufmerksam in der Abwehr und agierte brandgefährlich über ihre Mittelangreifer. Der 25:16 Satzgewinn war Lohn und Ansporn zugleich, den Gegner nicht mehr ins Spiel kommen zu lassen. Und so war der 3. Satz trotz eines 5-Punkte-Durchhängers eine Kopie von Satz 2. Mit 25:18 und damit mit 3:0 Sätzen hatten die Gastgeber die ersten drei Punkte in der Tasche.

TG Geislingen – TSV Bernhausen  3 : 1 (25:20 19:25 25:21 25:20)

Ein völlig anderes Kaliber stellte sich mit dem 2. Gastteam aus Bernhausen vor. Junge, technisch gut ausgebildete Volleyballer mit guten Ergänzungsspielern, brachten mit ihrer Schnelligkeit und ihrem exakten Passspiel die TG zeitweilig gehörig unter Druck. Aber auch jetzt gab die Heimmannschaft in Bezug auf Einsatz und Kampfeswillen alles und rettete ihren 5-Punkte Vorsprung von Mitte des Satzes bis zum 25:20 ins Ziel. Den 2. Satz dominierte der TSV Bernhausen mit gefährlichen Aufschlägen und Hinterfeldangriffen über die Pos. 1. Relativ schnell wurde dieser dann mit 19:25 abgegeben. Jetzt bewiesen die Jungs der TG, aus welchem Holz sie an diesem Tage geschnitzt waren. Unerreichbare Aufschläge und viele erfolgreiche Netzangriffe über alle drei vorderen Positionen waren vor allem in der Endralley des 3. Satzes entscheidend für den 25:21 Satzgewinn. Auch der vorentscheidende 4. Satz war bis zum 22:19 hart umkämpft und stand bei jedem Ballwechsel auf des Messers Schneide. Das Heimpublikum und gute Nerven der Akteure waren die Garanten für den letztlich entscheidenden Punkt zum 25:20 und damit 3:1-Sieg für die bravouröse TG-Mannschaft.

 

Hinten von links: Stephan Schweizer, Sebastian Schweizer, Simon Schweizer, Frederik Spiller, Arthur Liske, Rainer Maroska, Julian Ehrhardt Vorne von links: Hans Mühlhäuser, Alessandro Rella, Rafael Domene, Niklas Stadelmayer, Magnus Boni

Handball Jugend vom 06.11./07.11.2021

Jochen Schreitmüller 08.11.2021

Württembergliga A-weiblich

Ersatzgeschwächt konnten die A-Juniorinnen der TG Geislingen beim Gastspiel in Neckartenzlingen das Spiel trotzdem bis zum 11:7 Halbzeitstand offen gestalten. Aber in den ersten fünf Minuten nach dem Wechsel schienen die Spielerinnen der TG in Gedanken noch in der Kabine zu sein. Die Gastgeberinnen nutzten dies zur vorentscheidenden 15:8 Führung. Erst jetzt erwachte der Kampfgeist und zehn Minuten später erzielte Ivett Szekely die Anschlusstreffer zum 15:12. Aber am Ende hatte Geislingen dem Endspurt von Neckartenzlingen nichts mehr entgegenzusetzen und verlor dem Spielverlauf nach etwas zu hoch mit 26:15 Toren.

Bezirksliga A-männlich

Im Topspiel um Platz 1 gelang den TG-A-Junioren die Revanche für die hohe Heimspielniederlage gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim und hat damit die Tabellenspitze in der Staffel 3 übernommen.

In der ersten Halbzeit lagen die Gastgeber ständig in Führung. Gekonnt vorgetragene Schnellangriffe, aber auch Abschlüsse aus der Fernwurfzone führten zum 16:12 Halbzeitstand. Geislingen, das mit fünf B-Jugendspielern agierte, mangelte es bis dahin etwas an Selbstbewußtsein, da Herbrechtingen körperlich deutlich überlegen war. Das änderte sich aber nach dem Wechsel. Topspieler Tim Kraft (13 Tore), der nach zwei Zeitstrafen nur noch im Angriff eingesetzt werden konnte, wurde früh angegriffen und kam immer seltener zum Abschluss. Julian Petri wurde zum fast unüberwindlichen Hindernis im Tor der TG und der Angriff spielte unter der Regie von Claudius Schurr geduldig, bis sich eine klare Abschlussmöglichkeit bot. In der 40. Minute hatte Geislingen dann durch Tore von Magnus Boni, Giacomo Mastro und Timo Röder den 19:19 Ausgleich geschafft. Aber trotz der immer lauter werdenden Anfeuerungsrufe und Trommler für das Heimteam ließ sich die TG nicht beirren. Und beim 22:25 in der 50. Minute lag die Sensation in der Luft. Mastro wurde jetzt durch eine enge Deckung aus dem Spiel genommen, aber die großen Räume nutzten die anderen zur 25:30 Führung drei Minuten vor Spielende. Eine offensive Deckung von Bolheim brachte lediglich noch eine Resultatskorrektur zum 29:30 Endstand.

Handball Männer: Erste Auswärtspunkte – Aalener Sportallianz – TG Geislingen 17:26

Fabian Kotas 07.11.2021

Aktive Herren Kreisliga A: Aalener Sportallianz – TG Geislingen 17:26

Gestern war es endlich so weit, das Spitzenspiel gegen die Aalener Sportallianz versprach von vorne rein spannend zu werden. Vor gut 50 Zuschauern konnte sich die TG Geislingen wohlverdient mit einem 17:26 Endstand durchsetzen.

Schon zu Beginn beim routinemäßigen Aufwärmen war die Nervosität den Geislingern ins Gesicht geschrieben. Erstes Auswärtsspiel und dann auch noch gegen den Spitzenreiter, das könnte eine Hausnummer werden…

Geislingen startete sehr schüchtern in die Partie. Nach nur 13. Minuten nahmen sie eine Auszeit bei einer zwei Tore Führung. Trainer Riethmüller kommunizierte und appellierte daran, die Chancen klarer auszuspielen wie in unzähligen Trainingseinheiten. Wenig Worte blieben in den Köpfen der Männer hängen. Fehlwürfe und einige Gegentore per Konter ließen den Vorsprung dahin schmelzen. Die Sportallianz kam sogar in Führung mit 6:5, die Fans waren außer sich vor Freude. Dennoch gelang es den Geislingern, das Spiel schleppend weiter voranzutreiben. Das Gespann Schurr und Jacobs, welche die treffsichersten an diesem Abend waren, erzielten Tor für Tor. Es wurde sogar gezaubert. Jacobs gelang ein Heber / Dreher über den nicht kleinen Tormann des Gegners, Wahnsinn! Mit einer knappen 8:11 Führung ging es nun in die Halbzeitpause.

Riethmüller unterrichtete die Spieler, anders ihr Angriffsspiel aufzuziehen. Mehr Pässe, mehr Laufen ohne Ball und der letzte Wille, einhundertzehn Prozent in eine Aktion zu geben. „Die Abwehr passt so weit, mehr Schrägstellung und Aushelfen“.

Mit voller Motivation und Entschlossenheit trat Geislingen die zweite Halbzeit an. Es dauerte nicht lange ehe das Spiel seine Vorentscheidung bekam. Je zwei Treffer von Zernickel, Kotas und Urbaniak N. bauten den Vorsprung mächtig aus. In der 43. Minute nahm die Sportallianz die Auszeit bei einem Spielstand von 10:19. Die Auszeit brachte den Gastgebern nicht den gewünschten positiven Aufschwung. Mehrmals konnte nun Geislingen einfache Tore über die erste Welle erzielen. In der 53. Minute stand es folglich 12:25, welche die höchste Führung an diesem Abend war. Es wurde auf den enormen Vorsprung ausgeruht, die Sportallianz betrieb noch ein wenig Kosmetik. Schluss, Aus und Vorbei. Geislingen gewann das Spiel gegen den bis dato ungeschlagen Gegner mit 17:26 und ist die einzige ungeschlagene Mannschaft.

Über das Angebot nach dem Spiel konnte sich keiner beschweren. Eine Cocktailbar der Gastgeber wurde direkt nach dem Spiel in Anschlag genommen. Mit ein paar Spritz unter der Dusche feierte Geislingen verdientermaßen ihre ersten zwei Auswärtspunkte.

Nächste Woche geht es gleich weiter. Zu Gast wird bei den Geislingern die TSG Schnaitheim 2 sein. Gespielt wird am Samstag um 15:30 Uhr in der Michelberghalle.

Es spielten: Endler (TW), Frey (TW), Paulovits (1), Jacobs (4), Zernickel (4/2), Moser, Böhringer (1), Schneider (1), Urbaniak N. (5), Schurr (2), Kotas (8/1)

 

Handball Frauen Landesliga: SG Herbrechtingen/Bolheim – TG Geislingen 37:27

Jochen Schreitmüller, 07.11.2021

SG Herbrechtingen/Bolheim – TG Geislingen 37:27

Ihrer Favoritenrolle völlig gerecht wurde die SG Herberchtingen/Bolheim beim 37:27 Erfolg gegen die TG Geislingen. Damit bleiben die Brenztälerinnen dem Tabellenführer aus Gerhausen dicht auf den Fersen, während die TG vorerst auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschte.

Herbrechtingen setzte die TG-Defensive mit schnellem Pass- und Laufspiel von Beginn an unter Druck und führte nach vierzehn Minuten bereits mit 10:4 Toren. Erst jetzt fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten durch Tore von Sofalvi, Zachariadis, Lenic und Stan auf 11:8. Trainer Thomas Feil reagierte sofort mit einer Auszeit und einer Abwehrumstellung. Über 16:9 ging sein Team mit einem beruhigenden 17:11 Vorsprung in die Kabinen. Nach dem Wechsel waren es vor allem Diana Stan und Martina Lenic, die ständig für Unruhe bei den Gastgeberinnen sorgten. Und als die noch A-Jugendliche Dalma Sofalvi den 22:18 Anschlusstreffer in der 40. Minute erzielte, keimte nochmal Hoffnung im Gästelager auf. Zwei Zeitstrafen und vier Minuten Unterzahl konnte Geislingen dann nicht mehr kompensieren. Mona Gerstmayr mit neun Strafwürfen und einer Hundertprozentquote, Anne Schweda mit fünf Treffern und die Ex-Zweitligaspielerin Carmen Siller blitzten danach ein ums andere Mal mit ihrer individuellen Klasse auf. Am Ende verlor die TG dem Spielverlauf nach etwas zu hoch mit 37:27 Toren.

Vu; Balci A, Siehler, Stan 12/6, Balci E., Czotscher2, Erhardt, Sofalvi 6/1, König, Zachariadis 1, Ocker 1, Lenic 5

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