Eisenbieger

Eine seit 1999 bestehende Sportgruppe der TG trifft sich regelmäßig am Donnerstagvormittag zwischen 9.30 und 11.00 Uhr im Fitness-Raum im Eybacher Tal. Die Gruppe besteht aus 1 Sportlerin, der Ehefrau des Übungsleiters Eugen Zeiner und
11 Sportlern. Infolge des knappen Raumangebotes ist eine Aufnahme von weiteren Inter- essierten zur Zeit leider nicht möglich. Unter Anleitung von ÜL Eugen Zeiner beginnt die Sportstunde mit Gymnastik zur Erwärmung und Stärkung der Muskulatur. Anschließend „stählern“ sich die Sportler an verschiedenen Geräten. Mit einer Gymnastik endet diese Sportstunde. Außer den wöchentlichen Übungseinheiten sind die Eisenbieger auch eine in sich ver- schworene homogene Gruppe, die gemeinsam mit Ihren Ehepartnern auch während des Jahres vielseitig unternehmungslustig sind.


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Eisenbieger „unter Tage“

Jörg Schneider – 05.08.2019

Eisenbieger „unter Tage“ – im Salzbergwerk Bad Friedrichshall-Kochendorf

Das Bergwerk Friedrichshall in Jagstfeld, wo seit 1859 gefördert wurde, musste 1895 wegen Wassereinbruch aufgegeben werden. Da der Handel mit Steinsalz für das Königreich Württemberg ein wichtiges wirtschaftliches Potential darstellte, sollte ein neues Steinsalzbergwerk erstellt werden. So wurde 1896 mit den Arbeiten für einen neuen Schacht in Kochendorf begonnen; 1899 ging das neue Bergwerk in Betrieb. Mit dem Gruß der Bergleute „Glück-Auf“ wurden die Eisenbieger in 200 m Tiefe nach dem Verlassen des Förderkorbes empfangen. Der Rundgang war eine Zeitreise in die Erde, wo in mehreren langen Kammern bis 1994 bis zu 25 m mächtige Salzlager abgebaut und bis zu 6000 Tonnen Salz täglich gefördert wurden.

Heute werden die aufgefahrenen Hohlräume wieder mit geeigneten Abfallstoffen verfüllt, um Umweltprobleme durch eine sichere Einlagerung zu lösen. Das Rohsalz für die Siedesalzproduktion in der Saline auf dem Kochendorfer Betriebsgelände kommt aus dem Steinsalzbergwerk Heilbronn, in dem seit 1855 Salz gefördert wird. Auf dem ca. 1,5 km langen Rundgang gibt es auch Hightech zu bestaunen, so z.B. einen 160 m langen Bohrkern und eine der weltweit größten Bergbaumaschinen „Continuous-Miner“.

Diese beeindruckende Maschine mit 13,4 m Länge und 5,3 m Höhe hatte in 10 Jahren etwa 8 Millionen Tonnen Steinsalz abgebaut.

Ein Moment des Verweilens und der Stille ist die Ausstellung „Gedenkstätte KZ-Kochendorf“. Die Stollen wurden im Dritten Reich für eine von Bombenangriffen geschützte Rüstungsindustrie genutzt und Anfang 1944 wurde eine Abteilung des KZ Natzweiler eingerichtet. Häftlinge wurden auch nach Dachau ins KZ transportiert, wo über 400 Menschen ihr  Leben verloren.

Am Ende des Rundganges wurde klar, dass Salz mehr ist, als das „Salz in der Suppe“. Salz als wichtiger Mineralstoff macht Lebensmittel und ist auch der Rohstoff für die chemische Industrie.

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Eisenbieger bei der Bundeswehr in Dornstadt

Manfred Bomm – 29.07.2019

Wie fühlt es sich an, ein tonnenschweres gepanzertes Fahrzeug zu steuern? Welche Sicht hat der Fahrer – und was geschieht, wenn ein solches Militärmonster verunglückt? Die Sportgruppe „Eisenbieger“ der Turngemeinde Geislingen war jüngst in der Rommel-Kaserne in Dornstadt zu Gast, als dort die Feuerwehrleute des Alb-Donau-Kreises einen Tag lang Antworten auf diese Fragen bekamen. Möglich gemacht hat den Besuch Uwe Zettler, selbst Oberstleutnant der Reserve und eng mit dem Fanfarenzug der Geislinger Feuerwehr verbunden, zu dem auch  „Eisenbieger“ Jörg Schneider freundschaftliche Kontakte pflegt. Wer wollte und mutig genug war, durfte in der Bundeswehr-Fahrschule in einen der drei Fahrsimulatoren steigen, um am eigenen Leibe zu spüren, wie sich ein „GT Boxer“ (gepanzertes Fahrzeug) oder der Panzer M113 im (virtuellen) Gelände anfühlen. Auch einige  „Eisenbieger“ ließen sich in dem engen Fahrercockpit bei einer eigenen Fahrt kräftig durchschütteln.

Bild: Manfred Bomm

Oberstleutnant Zettler hatte gleich zwei Infotage in Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Fahrschule geplant und organisiert, weil das Interesse der Feuerwehren zwischen Merklingen und Altenstadt (Iller) groß war; die Geislinger Wehr hingegen hatte bereits voriges Jahr an einer ähnlichen Veranstaltung teilgenommen. Denn dass gepanzerte Fahrzeuge wie der „Boxer“ (also kein Panzer) zu Schulungszwecken auf öffentlichen Straßen unterwegs sind, lässt sich täglich erkennen. Insbesondere die Türkheimer und die Geislinger Steige werden genutzt, um die Nachwuchsfahrer mit Steilstrecken vertraut zu machen. Was zu tun ist, wenn dabei ein hermetisch verriegelter „Boxer“ verunglücken würde, das bekamen die Feuerwehrleute und Besucher vor Augen geführt. Denn die schwierige Rettung der Insassen erfordert fundiertes Wissen darüber, wie sich ein solch gepanzertes Fahrzeug von außen öffnen lässt. Weil dies geheim gehalten werden soll, wurden auch nur die Kommandanten und deren Stellvertreter vor Ort darüber informiert. Spektakuläres gab’s dann zu sehen, als der erstaunlich kurze Bremsweg eines mit 50 km/h heranbrausenden Leopard-Bergepanzers veranschaulicht wurde. Nachdenkliche Gesichter gab’s jedoch, als dieser schließlich ein (Schrott)-Auto überrollte. Für alle Besucher stand fest: Gerade in Gebieten, in denen die Bundeswehr-Fahrschule unterwegs ist, macht es Sinn, dass Feuerwehren für einen Notfall vorbereitet sind.

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Eisenbieger im Bauch der Schwäbischen Alb

Exkursion in die Kahlensteinhöhle

Höhlen haben die Menschen schon seit Urzeiten fasziniert. So wollte auch die TG-Eisenbieger-Sportgruppe anlässlich einer Wanderung in die spannende Unterwelt unmittelbar vor der eigenen Haustüre eintauchen.

Am Eingangstor der Höhle wurde die Sportgruppe von Dieter Domke, dem Vorsitzenden des Kahlensteiner Höhlenvereins e.V. Bad Überkingen empfangen. Zunächst gab er einen geschichtlichen Überblick über die unterhalb der Trauflinie auf 660 Meter über NN sich befindende Höhle. Erstmals wurde in einem Bericht 1791 die Höhle erwähnt und 1890 kam vom Schwäbischen Albverein die Anregung, diese Höhle als Schauhöhle auszubauen, welche dann 1892 als solche eröffnet wurde.

Beim Gang durch die Höhle erläuterte Höhlenforscher Domke, dass die Höhle 1987 vermessen wurde und eine Gesamtlänge von 150 m hätte, aber nur etwa 70 m zugänglich seien. Die Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 95 Prozent.

Höhlen seien das Ergebnis einer als Verkarstung bezeichneten chemischen Auflösung löslicher Gesteine im Untergrund. Geologisch gesehen befindet sich diese Höhle in einem ehemaligen Schwammriff und die Felspartie im weißen Jura.

Um die Höhle vor weiteren Zerstörungen zu schützen, wurde 1972 der Höhleneingang mit einem Gittertor verschlossen. So konnten sich auch wieder neue Sinter bilden, von Wasser geschaffene mineralische Ablagerungen.

Auch Fledermausarten seien wieder heimisch geworden.

Domke erwähnte, dass auch Funde aus der Jungsteinzeit (ca. 3000 v. Chr.), z.B. Gefäße bekannt seien. Eine römische Münze beweist die Begehung der Höhle auch im zweiten Jahrhundert n. Chr.

Am Ende dieser faszinierenden erdgeschichtlichen Exkursion bedankten sich die Eisenbieger bei Dieter Domke und seinem Höhlenverein, dass sie ehrenamtlich dieses Kulturgut hegen und pflegen.

 

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Eisenbieger: 13. Geiselstein-Meeting

Jörg Schneider – 10.06.2019

Seit 2007 pflegen wir eine jährliche Tradition:

Unsere Zusammenkunft mit den Damen in unserem Geiselsteinhaus. Nach Kaffee und Kuchen wurde der Eisenbieger Wanderpokal an Martin Storz und Eugen Zeiner vergeben, die von September 2018 bis Mai 2019 nur je einmal am Donnerstag–Training fehlten. Auf den 2. Platz kamen Marianne Zeiner, Wolf Bornhak, Günter Ehmer und Jörg Schneider mit je zwei Fehltagen.

Zum 7. Mal konnte uns Günter Ehmer mit seinen besonderen Urlaubsbildern ein fernes Land vorstellen. In diesem Jahr die Gewürzinsel Ceylon bzw. seit 1978 auch als Staat demokratisch-sozialistische Republik Sri Lanka genannt, nach dem Namen der Freiheitspartei der Regierung. Interessant waren seine Erläuterungen über Land und Leute und über den Nationalpark Yala. 1870 wurden die Kaffeekulturen durch eine Blattkrankheit völlig vernichtet, darauf sich die englischen Plantagenbesitzer auf Tee umgestellt hätten.

Mit einem gemeinsamen Abendessen wurde dieses 13. Meeting beendet.

Die Eisenbieger mit dem Wanderpokal

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Eisenbieger besichtigten Urzelle der Stadt

Jörg Schneider – 05.12.2018

Das „Outfit“ des ALTEN ZOLL als markantem Gebäude – einem Zeugnis mittelalterlicher Holzbaukunst – ist ja bekannt, seit es um 1495 an Stelle eines früheren von den Grafen von Helfenstein errichteten Zollgebäudes erbaut wurde. Aber wie sieht die Baustelle jetzt innen aus, seit es die Stadt 2008 von privat erworben hat und es jetzt zu einem Bürgerhaus umbaut? Diese Frage interessierte die TG-Sportgruppe und hatte in Frau Astrid Köpf, Fachbereichsleiterin Bauverwaltung der Stadt Geislingen, eine kompetente Führerin bei der Besichtigung. Dies ermöglichte einen Einblick in eine Welt, die Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verbindet. Wie Frau Köpf erwähnte, wurde zuerst eine sog. digitale Bauaufnahme durchgeführt. Auf deren Grundlage konnte unter anderem eine detaillierte Schadensanalyse des Gebäudes erfolgen. Bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes kommt es immer wieder zu unerwarteten Entdeckungen. So auch beim Alten Zoll: nach dem behutsamen Entfernen von verschiedensten Schichten und Materialien, welche im Laufe der Jahrhunderte eingebaut oder aufgetragen wurden, entdeckten die Restauratoren eine 13 Meter lange, komplett aus Tannenholz bestehende Bohlenwand, die wohl ursprünglich im Jahr 1511 als Trennwand im Erdgeschoss eingebaut wurde. Das Besondere daran ist der gute Zustand und die Länge, mit einer Vielzahl von noch erkennbaren Farbschichten auf dem Holz. Um diesen Fund der Öffentlichkeit dauerhaft zugänglich zu machen, ist es angedacht, diese beidseitig mit vorgehängten Glaselementen zu sichern.

Im Rahmen des Rückbaus kamen schädliche Eingriffe in der tragenden Konstruktion zum Vorschein, durch welche die Statik des Gebäudes teilweise erheblich beeinträchtigt wurde. Hier musste sofort z.B. mittels Notabsprießungen reagiert werden. Zudem traten massive Probleme im Bereich der Gründung zu Tage. Diese machten erkundende Bohrungsarbeiten, um Aufschluss über die Bodenverhältnisse zu bekommen, notwendig. Die umfangreichen Sanierungsaufgaben sind bei diesem Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung untrennbar mit der denkmalpflegerischen Begleitung verknüpft, fließen doch auch erhebliche Fördermittel aus Töpfen verschiedener Denkmalstiftungen. Hierbei lässt sich wiederum die Besonderheit und der Stellenwert dieses Gebäudes in denkmalpflegerischen Kreisen ablesen. Beim Rundgang durch die einzelnen Stockwerke erläuterte Frau Köpf die jeweils notwendigen Restaurierungsarbeiten.

Das 1. OG erfuhr im 19. und 20.Jahrhundert bauliche Veränderungen, was sich teilweise an noch vorhandenen Wänden/Verkleidungen und Türen ablesen lässt. Diese zeitliche Epoche wird aus baulicher Sicht so erhalten.

Die spätere barrierefreie Nutzung ist mit einem Aufzug bis zum 2. OG möglich, während drei Stockwerke und das Dachgeschoss ungenutzt bleiben. Das vorhandene Treppenhaus im Bereich des Zollstocks sei noch im Originalzustand und konnte größtenteils – unter Einbeziehen der Belange des Brandschutzes – noch verwendet werden.

Ein neues Dach wird wohl in Betracht kommen müssen. Auf die Frage, ob das Gesamtprojekt mit dem bisher veranschlagten Kostenrahmen von 6,1 Millionen Euro finanziert werden kann, erwiderte Frau Köpf: „Wir hoffen es!“

Am Ende der guten Führung waren sich die Eisenbieger einig, einem etwa 523 Jahre alten Zeitzeugen mit den Spuren von Kunst und Historie ins Herz geschaut zu haben.

Da die voraussichtliche Fertigstellung im Jahre 2021 erfolgen soll, bemerkte einer aus er Sportgruppe: „Dann haben wir unser Geislingen 21“

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Eisenbieger: Mit Dieter Rockenbauch in der Vogelausstellung im Heimatmuseum

Jörg Schneider – 13.11.2018

Wohl die letzte Führung des Experten Dieter Rockenbauch konnten die Eisenbieger in Anspruch nehmen. Wenige Tage danach ist Dieter Rockenbauch plötzlich verstorben. Sein enormes Fachwissen und die von ihm konzipierte und vollendete ständige Ausstellung hat uns sehr imponiert. Das Motto der Ausstellung lautet:
„Unsere Vogelwelt – Lebensräume, Artenvielfalt und Naturschutz.“

Dieter Rockenbauch war langjähriger ehrenamtlicher Leiter der Ortsgruppe Geislingen und Umgebung des NABU und 60 Jahre ehrenamtlicher Beringer der Vogelwarte Radolfzell. Während seiner Tätigkeit hat er 32 000 Vögel beringt, speziell Wanderfalken.

Beim Rundgang erläuterte Dieter Rockenbauch die verschiedenen Vogelarten in den Vitrinen. Die Zahl der heimischen Vogelbrutpaare nehme Jahr für Jahr ab. In den vergangenen 12 Jahren seien lt. NABU mehr als 24 Millionen Vögel verschiedenster Arten verschwunden; das seien 15% des gesamten Vogelbestandes in Deutschland. Besonders seien Stare und Haussperling davon betroffen. Die Ursachen seien Lebensraumverluste und massiver Insektenschwund.

Interessant auch der Hinweis des Vogelexperten, dass erst jetzt Wissenschaftler herausgefunden hatten, dass Zugvögel sich zwar am Stand der Sonne und Sternenhimmel, aber auch sehr am Magnetfeld der Erde orientieren, so wie der Mensch mit Hilfe eines Kompasses.

Unvorstellbar, dass z.B. ein Singvogel mit so geringem Körpergewicht von ca. 28 Gramm von Nordeuropa nach Nord – oder Zentralafrika tausende Kilometer fliegen kann, ein Langstreckenflug, der viel Energie benötigt.

Je nach Vogelart werden Zugvögel von ihren Flügeln täglich 50 km bis 300 km weit getragen.

In der Ausstellung kann man auch einen aus Styropor erstellten Felsenausschnitt mit einem Uhu und Wanderfalken bestaunen oder Habichte mit 1,20 m Flügelspannweite. Den diversen Vogelarten sind auch sehr anschaulich dargestellte Ausschnitte der Schwäbischen Alb zugeordnet zu sehen und bieten interessante Einblicke in die bundesweite Vogelwelt in stilisiert angedeuteten Natur – und Kulturräumen gegliedert. Die ständige Ausstellung im Alten Bau wird stets an den Ersteller und Vogelexperten Dieter Rockenbauch erinnern.

Vogelarten im Überblick:

weltweit   ca. 10 000
in Deutschland über 500
in B/W               ca. 320
im Kreis Göppingen ca. 270

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Eisenbieger informieren sich über Politik und Geschichte

Jörg Schneider – 14.08.2018

Einen besonders vielseitig geprägten Tagesausflug unternahm die Sportgruppe der TG-Eisenbieger.

Ziel war die Landeshauptstadt Stuttgart, angereist mit der Deutschen Bundesbahn. Auf Einladung der Geislinger CDU-Abgeordneten Nicole Razavi, wurde der Landtag mit der Teilnahme an einer Plenarsitzung besucht.

Bestens vorbereitet wurde der Tag durch den Parlamentarischen Referenten vom Landtagsbüro Nicole Razavi, Herrn Thomas Müller, der auch die Geislinger Sportgruppe während des Aufenthaltes betreute.

Angekommen am Landtagsgebäude, wurden wir von Herrn Dickgiesser vom Besucherdienst empfangen. Er gab einige Hinweise über die 16. Wahlperiode wie Umbau des Landtages, Aufgaben der Volksvertreter sowie Sitzverteilung der Fraktionen.

Die ausgeteilte Vorlage zur 68. Sitzung beinhaltete 32 Tagesordnungspunkte.

Gruppenbild mit der Abgeordneten Nicole Razavi

Jede Besuchergruppe darf etwa eine Stunde den „parlamentarischen Schlagabtausch“ zwischen Regierung und Opposition miterleben. Während unserer Anwesenheit erfolgte eine aktuelle Debatte über die Altersversorgung der Parlamentarier und eine erste Beratung des Gesetzentwurfes zur Änderung der Landesbauordnung, wozu auch die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Frau Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) das Wort ergriff. Streitpunkte: Fahrradstellplätze und Dachbegrünung.

Anschließend wurden die Eisenbieger von Nicole Razavi zu einem persönlichen Gespräch empfangen, wo sie ihre vielseitigen Tätigkeiten als Parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion erläuterte. Beim gemeinsamen Mittagessen im nahe liegenden Restaurant „tempus“ wurde noch über andere politische Themen mit der Abgeordneten diskutiert.

Einen kurzen Rundgang durch das Haus der Abgeordneten einschließlich Landtagsbüro von Nicole Razavi, hatte Herr Thomas Müller noch kurzfristig organisiert.

Nach dem politischen Teil stand eine Führung durch das Haus der Geschichte B-W auf dem Plan. Thema: Der deutsche Südwesten von 1790 bis heute. Auf dem Rundgang konnten in konzentrierter Form die wichtigsten Stationen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Landes entdeckt werden. Der Abschluss dieses geschichtsträchtigen Tagesausfluges erfolgte im Geislinger Biergarten.

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Aktivitäten der Eisenbieger

12. Geiselstein – Meeting

Jörg Schneider

Traditionsgemäß treffen wir uns jedes Jahr einmal im Frühjahr auf Geiselsteinhaus Höhen mit unseren Frauen. Was 2007 begann wurde kein Jahr unterbrochen. Nach Kaffee und Kuchen steht jedes Jahr ein Vortrag von einem Eisenbieger-Freund über ferne und uns meist fremde Länder.

Pokalübergabe an Martin Storz

Gruppenfoto

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 6. Mal konnte uns Günter Ehmer mit seinen Urlaubsbildern über Nepal begeistern. Eine bizarre Bergwelt u.a. mit dem höchsten Berg der Erde, dem Mount Everest ( 8848 m) und fremde Kulturen und Menschen dieser Region präsentierte er in seinen Fotos.

Den jährlich für die meistern Übungstage ausgegebenen Wanderpokal erhielt Martin Storz, der mit null Fehltagen den 1. Platz erzielte.

Eisenbieger Radtour

Günter Ehmer

Die diesjährige Radtour der Eisenbieger führte zu einem großen Teil durch das breite Tal der Urdonau. Zunächst ging es von Schelklingen zum ehemaligen Kloster Urspring, das heute eine Privatschule mit Internat beherbergt. Nach einem kurzen Blick in das Innere der Klosterkirche konnte der Urspringquelltopf bewundert werden. Mit seinem blauen Wasser gleicht er ein wenig dem viel bekannteren Blautopf. Vorbei an der Achquelle wurde der Lützelberg umrundet, ein Umlaufberg, den die Urdonau einst umfloss.

Text und Bild: Günter Ehmer

Über Schmiechen ging es in eine weitere Schleife der Urdonau, die diese bis vor etwa 200 000 Jahren noch durchfloss. Heute ist dieses breite Tal trocken, bis auf den Schmiechener See, der vom Grundwasser gespeist wird. Er wird umgeben von einem Naturschutzgebiet mit seltenen Pflanzen und einer reichen Vogelwelt. Leider waren die Albbüffel des Willi Wolf, die hier im Sommer weiden können, nicht anwesend.

 

Zurück in Schmiechen ging es das Schmiechtal aufwärts bis uns die drohenden Regenwolken zur Umkehr zwangen. So erreichten wir noch trocken die „Sonne“ in Schelklingen, wo uns ein guter Braten erwartete. Der Regen danach konnte uns nichts mehr anhaben, wir hatten wieder einmal Glück gehabt.

Eisenbieger auf den Spuren von Stuttgart 21

Jörg Schneider

Das viel diskutierte Projekt, Pro und Kontra, stand auf unserem Jahresprogramm 2018. Zu der Besichtigung und Führung durch die Baustellen rund um Stuttgarts Hauptbahnhof, hatte die Geislinger Landtagsabgeordnete Nicole Razavi (CDU) eingeladen. Organisiert wurden diese Tunnelbesichtigungen durch ihren parlamentarischen Referenten, Herrn Thomas Müller. Zuerst erfolgte durch den Bau-Ingenieur Herrn Tokos im Turmforum Ebene 3 ein Einführungsfilm über das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm und über den neuen Hauptbahnhof mit einzigartiger Architektur. Das Projekt sei Bestandteil der europäischen Magistrale Budapest – Wien – Stuttgart – Paris. Bei den Erläuterungen spielten die Themen Brandschutz, Fahrzeitverkürzungen, Wassermanagement, Tunnel-Bohrmaschinen etc. eine besondere Rolle.

Mit einem Bus fuhr man dann durch die Baustellen und Tunnels, wo etwa 2.500 Personen beschäftigt sind. Die Mineure – meistens aus Österreich – arbeiten in 10 Stunden-Schicht rund um die Uhr. Auch der Abtransport des Aushubmaterials stellt besondere Anforderungen an die Personen für die Baulogistik.

Alles in allem eine Meisterleistung der Ingenieure und Mineure, erklärte der Baustellenführer.

               Baustellenbesichtigung                Foto: Günter Ehmer

 

Unter anderem sei auch durch laufende Änderungen der Bauvorschriften der unterirdische Durchgangsbahnhof seit dem Beginn 2010 immer teurer geworden. Das Kostenvolumen sei Anfang 2018 auf 8,2 Milliarden Euro erhöht worden. Eröffnung 2015. Die Bahn rechnet mit etwa 2,2 Milliarden Euro Verlust. Ein Ausstieg könnte dagegen etwa sieben Milliarden Euro kosten.

Am Nachmittag stand das Theodor–Heuss-Haus auf dem Programm. Nach Ende seiner Amtszeit als Bundespräsident zog sich Heuss 1959 dorthin zurück und verstarb im Dezember 1963 in seinem letzten Domizil. Das Haus ist nun im Besitz einer Stiftung, 1994 vom Deutschen Bundestag gegründet. An Exponaten und Fotos kann man viele Stationen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts verfolgen.

Zum Abschluss dieses informativen Tagesausflugs bestiegen wir noch den unweit vom Heuss-Haus entfernten, aus Sandstein bestehenden Bismarckturm, ein beliebtes Ausflugsziel mit 20 Meter Höhe. Solche Türme wurden zwischen 1869 und 1934 deutschlandweit zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815-1898) gebaut. Dieser Stuttgarter Turm wurde im Juli 1904 der Öffentlichkeit übergeben. Die Initiative dazu ergriffen vor allem Studenten, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine politisch treibende Kraft waren.

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Eisenbieger besichtigen Audi-Werk

Jörg Schneider – 23.03.2018

Werksführung am 05. März 2018 bei Audi in Neckarsulm

Einen informativen Tagesausflug hatte die TG-Sportgruppe nach Neckarsulm unternommen. Umweltgerecht mit dem Zug angereist, wollte man wissen, was sich hinter dem Audi-Slogan „Vorsprung durch Technik“ so verbirgt.

Im Audi-Forum wurden wir vom Werksführer Peter Schilling empfangen. Hier taucht man ein in eine ausdrucksstarke Architektur, die vielseitigen Angebote des Hauses und die Welt sowie Faszination von Audi. Im Forum ist die Markenerlebniswelt, wo täglich bis zu 150 Neuwagenabholer ihren Audi entgegennehmen.

 

Das Highlight aber war für die Eisenbieger ein Blick hinter die Kulissen dieser modernen Automobilproduktion.

Beim Rundgang konnte man durch die Ausführungen des Werksführers erkennen, dass es sich hier um Spitzentechnologien und Präzisionsanlagen sowie hohe Kompetenz der Mitarbeiter handelt. 1.300 diverse Autotypen werden in Neckarsulm täglich produziert, u.a. auch das Premiumfahrzeug A8, das erste Auto mit Alu-Karosserie.

Im Werk Ingolstadt sind 44.000 Mitarbeiter beschäftigt, wo hauptsächlich der A3 produziert wird. Im ungarischen Standort Györ sind 12.000 Mitarbeiter in den Motorenproduktionen. Hinter dem Audi Markenzeichen „4 Ringe“ stecken die Markenprodukte von Wanderer, Horch, DKW und Audi, letzteres ist der lateinische Name für Horch.

In China – so erklärte der Werksführer- sei der größte Markt, wo in zwei Werken etwa 600.000 Autos produziert werden.

Die Betriebsbesichtigung vom Forum aus erfolgte im Bus zu den einzelnen Werkstätten bis zur Endmontage des A8. In der Produktionshalle bestimmen zwei Themen den Ablauf: Hängebänder für die Karosserie und Plattenbänder als Schwingboden zur Entlastung der Mitarbeiter.

Wie der Werksführer weiter erkläre, spielt das Logistik-System eine besondere Rolle. 700 LKW’s liefern täglich  27.000 diverse Teile von 1.300 Partnern. „Just in time“ heißt hier die Devise, also kurzer Abruf vor dem Einbau.

Die Qualitätssicherung über Monitore ist hinsichtlich der Produkthaftung von großer Bedeutung.

Beim Gang durch die Presswerkhalle, der Anfang eines Automobils, lagern etwa 300 Werkzeug-Einzelteile, wobei 700 Tonnen Stahlblech von 08 bis 1 mm Stärke pro Tag verarbeitet werden. Live erlebt man, wie Roboter die Karosserieteile bewegen und in der gleichen Produktionsstraße mehrere Autotypen hergestellt werden. Am Ende der Besichtigung war den Eisenbieger bewusst, welch’ spannendes Stück Technik–“Geschichte mit dem Slogan „Vorsprung durch Technik“ verbunden ist.

Nach dieser Betriebsbesichtigung erfolgte noch vor der Rückfahrt eine Stärkung im Besen „Weingut Benz“.

Die Eisenbieger bestaunen das ausgestellte Modell Audi 8L – TDI quattro (Preis 142.230,00 €)

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Jahresprogramm 2018

Jörg Schneider 28.01.2018

JANUAR:

Donnerstag 11. Januar: Neujahrsempfang

Montag 29. Januar: Wanderung zum Wasserberghaus, 11.00 Uhr Hexenbodensattel

MÄRZ:
Montag 05. März:  AUDI Neckarsulm mit anschl. Besen

APRIL:

Samstag 14. April: Bahnhof Stuttgart, Baustellenführung 10.00 – 13.00 Uhr, Mittagessen evtl. Brauhaus, 19 max. Personen, anschl. Theodor-Heuss-Haus und Bismarckturm

Samstag 28. April: 12. Geiselstein-Meeting, Beginn  15.00 Uhr

JUNI:

Freitag 22. Juni: Streckenposten beim Citylauf

Donnerstag 28. Juni:  Radtour Tiefental-Schmiechen lt. Vorschlag Günter

JULI:

Donnerstag 19. Juli: Besuch Landtag von B/W. Teilnahme Plenarsitzung, entspr. Nachmittags-Programm (Stadtführung mit Bus/zu Fuß ?? evtl. Grüne Tour)

SEPTEMBER.

Donnerst 20. September oder alternativ
Donnerstag 27. September: Führung im Heimatmuseum durch Dieter Rockenbauch „Vogelausstellung“  15 Uhr

NOVEMBER.

Donnerstag 22. November: Gasthaus Rad, Fam. Kübler 18.00 Uhr

DEZEMBER.

Donnerstag 13. Dezember: 11. Jahresabschluss SVG, Beginn 19.00 Uhr

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