Leichtathleik: LG Filstal – Gehrandt und Schmid holen Gold im Mehrkampf

Uli Bopp – 14.02.2020

Bei den Regionalmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd trafen am vergangenen Samstag die Nachwuchsmehrkämpfer U16 und U14 aufeinander, um die Titelvergabe im Vierkampf mit 50 Meter Lauf, Hoch- und Weitsprung sowie Kugelstoßen auszumachen. Gegen die starken Konkurrenten aus Ulm und verschiedenen Ostalbgemeinden schlugen sich die Leichtathleten aus dem Kreis Göppingen ganz gut mit zweimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.

In der Altersklasse W13 war Ayleen Gehrandt von der LG Filstal nicht zu schlagen und holte sich mit 1797 Punkten bei deutlichem Vorsprung den Titel. Sie sprintete 7,51 Sekunden, sprang 1,40 Meter hoch und 4,56 Meter weit, zudem stieß sie die Kugel auf 8,19 Meter. Ihre Teamkolleginnen Cheyenne Sözener und Finja Bischofsberger landeten mit 1603 bzw. 1594 Zählern auf Rang sechs und sieben. Sözener war schnell im Sprint unterwegs (7,38 Sekunden) und stark im Weitsprung (4,56Meter). Bischofberger sprang  1,36 Meter hoch und 4,08 Meter weit. Achte wurde Aylin Gümüs, FA Göppingen, mit 1577 Punkten, die mit 7,46 Sekunden über 50 Meter und einem gelungenen Weitsprung (4,75 Meter) aufwartete.

Die zweite Goldmedaille holte sich Timo Schmid bei den Jungen der Altersklasse M14. Der Mehrkämpfer der LG Lauter lief 7,29 Sekunden über 50 Meter, übersprang 1,48 Meter und landete im Weitsprung bei 5,02 Metern. Mit seinen 9,00 Metern im Kugelstoßen holte er den entscheidenden knappen Vorsprung mit fünf Punkten auf Elias Kraut, LG Filstal, heraus. Dieser sprintete mit 7,12 Sekunden schneller und sprang auch acht Zentimeter höher, büßte jedoch Punkte im Weitsprung (4,37 Meter) ein. Schmids Sieg mit der Gesamtpunktzahl 1835 war das Ergebnis der ausgeglichenen Leistungen in den vier Disziplinen.

W12

Sara Lässigs Gesamtergebnis von 1593 Zählern ergab Bronze für die LG Filstal. Sie punktete stark mit 7,78 Sekunden über 50 Meter und 4,19 Metern im Weitsprung, vergab aber durch einen etwas schwächeren Hochsprung von 1,28 Metern Silber. Laura Knödler, ebenfalls LGF,  belegte mit 1459 Punkten Rang vier. Ihre stärksten Disziplinen waren der Weitsprung, wo sie 3,89 Meter vorlegte und der Hochsprung, bei dem sie 1,36 Meter überquerte.

W14

Hinter der Wasseralfingerin Leonie Kroter gab es Silber und Bronze für die LG Filstal-Mädchen Finja Willnich (1856 Punkte) und Ricarda Hommel (1838 Punkte). Willnich gelang ein schneller Sprint über 50 Meter in 7,26 Sekunden. Sie sprang außerdem 4,80 Meter weit und 1,40 Meter hoch. Hommel schaffte in den Sprüngen 4,49 Meter und 1,44 Meter sowie 7,33 Sekunden im Sprint. Auch für Celina Heller, TSG Eislingen, ging es mit 1687 Zählern weit nach vorn. Als Fünfte punktete sie vor allem im Weitsprung (4,22 Meter) und im Hochsprung (1,40 Meter).

W15

Auch Miriam Steinbach gewann eine Silbermedaille für die LG Filstal mit 1880 Punkten. Steinbachs Sprint wurde mit 7,33 Sekunden, die Sprünge mit 4,55 Metern und 1,48 Metern gemessen. Ihre Mannschaftskameradin Leonie Gehrandt kam auf 1812 Zähler und Rang fünf. Ihre punktbesten Disziplinen waren der Weitsprung (4,44 Meter) und der 50 Meter Lauf (7,50 Sekunden).

M12

Mit 1435 Punkten landete Jonah Samuel Messerle (LGF) hinter zwei Ulmern auf dem Podest. Seine stärksten Disziplinen waren mit 4,01 Metern der Weitsprung und mit 1,32 Metern der Hochsprung. Mattis Buchholz von der LG Voralb erzielte als Fünfter das Gesamtergebnis von 1351. Er sprang 3,81 Meter weit und 1,28 Meter hoch. Erik Michael Grüner (LGF) platzierte sich mit 1328 Zählern und einem 3,86 Meter Weitsprung auf dem siebten Rang.

M13

David Keck (LGF) holte als siebtstärkster Mehrkämpfer seiner Altersklasse 1383 Punkte. Mit dem Kugelstoß von 8,12 Metern sammelte er die meisten Punkte.

M15

Ganz knapp musste sich Felix Pätzold (LGF) dem Oberkochener Kevin Bihlmaier geschlagen geben. Bei seinem Vierkampfergebnis von 2079 Punkten lag er nur mit fünf Zählern zurück. Nach einem Sprint von 6,92 Sekunden und stärkeren Sprüngen (5,47 Meter und 1,64 Meter) als sie sein Kontrahent erbrachte, gab letztendlich der schwächere Kugelstoß von 10,53 Metern den Ausschlag. David Zurmühl, TSG Eislingen, sammelte als Siebter 1585 Zähler mit seinen stärkeren Disziplinen Sprint (7,44 Sekunden) und Weitsprung (4,26 Meter). Diell Gashi (LGF) landete auf Rang acht mit 1412 Punkten.

Weitere Ergebnisse:

W12: Platz 11: Hanna Kibler, LG Lauter, 1326 Punkte;

W13: Platz 12: Hailey Ritz, LGF, 1468 Punkte; Platz 14: Erja Metzig, LGF, 1321 Punkte; Platz 15: Magalie Petter, LGF, 1301 Punkte;

W14: Platz 10: Elisa Deppert, LGF, 1463 Punkte; Platz 11: Lina Herr, TSGE, 1457 Punkte, Platz 13: Theresa Gölz, LGF, 1450 Punkte;

W15: Platz 10: Laura Langhans, LGF, 1536 Punkte; Platz 11: Anna Prinzing, TSGE, 1401 Punkte;

M12: Platz 14: Mika Fender, LGF, 1149 Punkte; Platz 15: Marco Fernandez, TSGE, 1132 Punkte;

 

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Leichtathletik – LG Filstal: Zweimal Bronze bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften

Uli Bopp – 12.02.2020

Bei den gut besuchten zweitägigen Meisterschaften im Sindelfinger Glaspalast hatte die LG Filstal am vergangenen Wochenende ein recht großes Aufgebot an den Start geschickt. Am erfolgreichsten schnitt dabei die weibliche Jugend U18 ab mit zwei Podestplätzen und mehreren guten Platzierungen. Bronze gab es für die 4×200-Meter-Staffel, die in den Zeitläufen die drittbeste Zeit mit 1:44,36 Minuten erzielte hinter der LG Frankfurt (1:41,97 Minuten) und Nordhessen-Busek (1:43,02 Minuten). Das Quartett mit Clairline Liebl, Amelie Frech, Mara Mauser und Mia Herrmann ließ dabei eine Menge von Teams aus renommierten Leichtathletikhochburgen hinter sich. Für Amelie Frech hatte es zwei Stunden vorher schon Anlass zur Freude gegeben. Im Weitsprungwettbewerb legte sie eine starke Serie hin und sprang im letzten Versuch 5,68 Meter, nur einen Zentimeter unter ihrer erst neulich aufgestellten Bestmarke. Lohn für diese überzeugende Vorstellung war die Bronzemedaille hinter zwei Springerinnen der MTG Mannheim. Auch Mara Mauser qualifizierte sich für den Endkampf, wo sie mit 5,27 Metern Rang acht belegte. Am ersten Wettkampftag hatte Mia Herrmann über 200 Meter das Finale erreicht, wo ihr als viertplatzierter Läuferin in 25,56 Sekunden gerade mal vier Zehntel zu Bronze fehlten. Über 60 Meter war für sie mit 7,96 Sekunden allerdings im Zwischenlauf Endstation. Dea Gashi verfehlte ebenfalls knapp Edelmetall, als ihr Kugelstoß mit 13,59 Metern gemessen wurde, für Rang drei waren das allerdings vierundzwanzig Zentimeter zu wenig. Jule Banzhaf holte in diesem Wettbewerb mit 11,40 Metern Rang vierzehn. Im Stabhochsprung schwang sich Clairline Liebl diesmal über die Höhe von 3,30 Metern. Das brachte ihr Platz fünf im Gesamtklassement ein. Im Hochsprung schaffte Lisa Baumgartner 1,56 Meter und fand sich damit auf Rang neun wieder. Tamara Eichenbrenner sorgte mit einem vierten Rang über 3000 Meter in der Zeit von 10:40,18 Minuten für die beste Platzierung bei den Frauen. Sie verbesserte ihre Bestzeit um fast sieben Sekunden und lag im Ziel nur eine halbe Sekunde hinter der Bronzemedaillengewinnerin. Lisa-Maria Oechsle qualifizierte sich über 60 Meter Hürden mit der Vorlaufzeit von 8,79 Sekunden für den Endlauf. Dort war sie noch eine Hundertstelsekunde schneller und wurde als Fünfte gestoppt. Um diesmal mehr zu erreichen, hätte sie schon deutlich unter ihrer Bestzeit von 8,72 Sekunden bleiben müssen. Über 60 Meter flach hatte sie im Zwischenlauf ihre Bestmarke von 7,77 Sekunden eingestellt, sich damit aber nicht für den Endlauf qualifizieren können. Lea Steinbach startete über 1500 Meter und lief nach 4:47,03 Minuten als Achte ins Ziel. In der neugeschaffenen Disziplin 4×400-Meter Mixed Männer und Frauen belegte das Team der LG Filstal in der Zeit von 3:50,14 Minuten einen achtbaren sechsten Rang. Mehrkämpfer Felix Neudeck konnte nur hier wegen seiner Fußprobleme starten, doch es machte Spaß, zusammen mit Björn Deiss, Maike Alt und Tamara Eichenbrenner gegen Teams von Mittelstreckenspezialisten anzutreten. Sindelfingen holte sich in 3:29,59 Minuten mit deutlichem Vorsprung den Titel.

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Leichtathletik – LG Filstal: Marcel Fehr – dritte Bestzeit im dritten Rennen

Uli Bopp – 12.02.2020

Für Marcel Fehr war der Start über 1500 Meter beim 3. Indoor Meeting in Dortmund das Ende einer harten Rennserie mit drei Läufen innerhalb von neun Tagen. Um die An- und Abreise der Zuschauer wegen des Sturmtiefs nicht unnötig zu gefährden, war die Veranstaltung kurzfristig um eineinhalb Stunden vorverlegt worden, was die unmittelbare Wettkampfvorbereitung der Athleten doch etwas negativ beeinflusste.

In dem Rennen starteten diesmal wenig Afrikaner, dafür aber fast die gesamte Konkurrenz der Deutschen auf der längeren Mittelstrecke, insgesamt waren es fünfzehn Läufer. Dementsprechend eng ging es dann auf den ersten Metern her – im Gedränge um die Positionen wurde gleich einmal Fehrs Startnummer abgerissen. Im Rennverlauf selbst hielt man sich zunächst an die vorgegebenen Zwischenzeiten (1000 Meter in 2:27 Minuten). Fehr reihte sich im Mittelfeld ein. Allerdings verschärften die Läufer an der Spitze das Tempo auf den letzten zwei Runden enorm und da merkte Fehr doch die Belastungen der vergangenen beiden Rennen. Hinter dem siegreichen Briten Piers Copeland (3:40,25 Minuten) folgten die nächsten sechs Läufer im Zehntelsekundenabstand. Fehr wurde mit neuer persönlicher Hallenbestzeit von 3:42,08 Minuten Achter. Er hatte aber den 3000 Meter Lauf von Düsseldorf besser wegstecken können als Maximilian Thorwirth, dem Fehr dort ganz knapp unterlegen war, der diesmal aber über zwei Sekunden hinter ihm blieb. Fehr ist schon in einer  starken Form und wird sich nun mit konzentriertem Training auf die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am 22. Februar vorbereiten, bis dahin aber keine weiteren Rennen bestreiten.

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Leichtathletik – LG Filstal: Marcel Fehr mit Spitzenzeit und erneuter Bestleistung

Uli Bopp – 08.02.2020

Beim 15. PSD Bank Meeting von Düsseldorf, das zur  Internationalen World Indoor Tour gehört, war Marcel Fehr von der LG Filstal, vier Tage nach seinem starken Rennen von Karlsruhe, erneut am Start über 3000 Meter. Er hatte die Belastungen offensichtlich gut weggesteckt und ging kontrolliert in das Rennen, in dem die afrikanischen Läufer gleich ein sehr schnelles Tempo vorlegten. Fehr hielt sich an den vorgegebenen Marschplan und hatte mit dem Düsseldorfer Maximilian Thorwirth einen Läufer bei sich, der eine ähnliche Renntaktik verfolgte. Erst auf der kurzen Zielgerade entschied der Düsseldorfer den Zweikampf mit drei Hundertstelsekunden für sich. Für Beide gab es aber tolle neue Bestleistungen. Als Neuntplatzierter verbesserte sich Fehr um knapp sieben Sekunden auf 7:50,64 Minuten. Sieger des Rennens wurde der äthiopische Vizeweltmeister über 5000 Meter von Doha, Selemon Barega, der mit 7:35,71 Minuten eine Weltjahresbestleistung aufstellte. Um die

Zeiten einordnen zu können: Dieter Baumann lief 1995 den heute noch gültigen Deutschen Hallenrekord von 7:37,51 Minuten und in der ewigen Deutschen Bestenliste wird Platz 10 mit 7:47,49 Minuten geführt. Am Wochenende beendet Fehr beim Hallenmeeting in Dortmund mit einem Start über 1500 Meter die harte Wettkampfwoche. Das nächste Rennen absolviert er dann bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, die Ende Februar in Leipzig stattfinden.

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Leichtathletik: Thorben Dietz gewinnt Halbmarathon in Bad Füssing

Uli Bopp – 04.02.2020

Am letzten Sonntag startete Dietz in Bad Füssing beim Thermen–Halbmarathon zusammen mit weiteren 781 Läufern. Zielsetzung für den Ausdauerspezialisten der LG Filstal war es, unter 67 Minuten zu bleiben und damit dem DLV eine Bestätigungsnorm zu liefern für die im September gelaufene Oualifikationszeit für die Europameisterschaften in Paris. Im tschechischen Aussig, bei starker Konkurrenz, hatte Dietz seine Bestzeit auf 64:44 Minuten pulverisiert. Diesmal war das auf dem welligen Kurs bei starkem Wind nicht so einfach, zumal sich Dietz bald an die Spitze des Feldes setzte und eine lange Zeit allein laufen musste. Auf der durchaus interessanten Strecke holte Dietz einen komfortablen Vorsprung von 48 Sekunden auf den Zweitplatzierten Tobias Schreindl aus Passau heraus und überquerte so als überlegener Sieger die Ziellinie an der Fachklinik Johannesbad. Vor allem über die Endzeit von 66:50,16 Minuten war Dietz glücklich, weil er sich damit auf einem guten Weg in die neue Saison weiß.

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Leichtathletik: Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle

Uli Bopp – 04.02.2020

Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle

Bei den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle startete am vergangenen Wochenende nur Lina-Sophie Hommel von der LG Filstal. Sie belegte im Fünfkampf der Altersklasse U20 im Endklassement Rang zehn mit 3380 Zählern. Ihre punktbesten Leistungen waren der 60 Meter Hürdensprint in 9,42 Sekunden und ihr Hochsprungergebnis von 1,63 Metern. Im Weitsprung kam sie mit 5,48 Metern bis auf zwei Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Nach etwas schwächeren 9,46 Metern im Kugelstoß, verbesserte sie im abschließenden 800 Meter Lauf ihre bisherige Bestmarke auf 2:37,95 Minuten.

Siebenkämpfer Felix Neudeck, im letzten Jahr noch Deutscher Meister bei den U18, musste auf einen Start wegen einer Verletzung verzichten.

Mit Mareike Arndt kam eine ehemalige LG Filstal-Mehrkämpferin, jetzt für Bayer 04 Leverkusen startend, im Fünfkampf der Frauen aufs Podest. Beim Gewinn der Bronzemedaille hatte sie mit ihren Paradedisziplinen auch diesmal die höchsten Punktzahlen geholt. Über 60 Meter Hürden sprintete sie 8,64 Sekunden und mit der Vierkilokugel kam sie auf 14,28 Meter. Nach 5,78 Metern im Weitsprung und 1,60 Meter im Hochsprung lief sie über 800 Meter in 2:22,42 Minuten zur Gesamtpunktzahl von 4110 Zählern. Den Titel holte Vanessa Grimm vom Königsteiner LV mit 4263 Punkten.

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Leichtathletik: So schnell wie Fehr läuft noch keiner

Uli Bopp – 04.02.2020

Beim Indoor-Meeting in Karlsruhe am vergangenen Freitag war eine Menge von Weltklasseathleten am Start. Die 5000 Zuschauer in der vollbesetzten Messehalle 3 konnten einen neuen U20-Hallenweltrekord durch die Ukrainer Hochspringerin Yaroskiva Mahuchikh  mit 2,02 Metern und fünf Jahresweltbestleistungen erleben.

Für den Top-Läufer der LG Filstal Marcel Fehr gab es eine Deutsche Jahresbestzeit über 3000 Meter. In dem hochkarätig besetzten Läuferfeld konnte Fehr als Siebter seine persönliche Bestzeit in der Halle auf 7:57,06 Minuten verbessern, womit er seiner Freiluftbestleistung von 2014 bis auf zweieinhalb Sekunden nahekam. Den Lauf gewann der bis dahin noch wenig bekannte Kenianer Birgen Bethwell in der Jahresweltbestzeit von 7:38,50 Minuten. Für Fehr war der Rennverlauf nicht ganz optimal, da sich nach dem Ausstieg von zwei spanischen  Läufern, u.a.dem Halleneuropameister Adel Mechaal, eine größere Lücke zur Spitzengruppe auftat und Fehr praktisch sechs Runden im Alleingang sein Rennen bestreiten musste. Die tolle Stimmung verhalf aber Fehr, mit einer Energieleistung unter der Marke von acht Minuten zu bleiben. Fehr und sein Trainer Uwe Schneider waren mit dem ersten Rennen der Saison nach den Trainingslagern in Kenia (Herbst) und Spanien Anfang des Jahres voll zufrieden, zumal der Ausdauerathlet in der Vorbereitungsphase gesund und verletzungsfrei blieb, was in den vergangenen Jahren nicht immer so gewesen war. Nach diesem Einstiegsrennen startet der Läufer der LG Filstal am kommenden Dienstag beim IAAF-Meeting in Düsseldorf erneut über 3000 Meter und beim Meeting am nächsten Sonntag in Dortmund über 1500 Meter. Ziel ist es, bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig Ende Februar ganz vorne mitzumischen und im Sommer einen Startplatz über 5000 Meter für die Europameisterschaft in Paris zu erreichen, wie das schon bei der EM in Berlin 2018 der Fall gewesen war. Fehrs Bestzeit datiert aus dem Jahr 2017, wo er in Belgien die 5000 Meter in 13:31,29 Minuten gelaufen war.

Im 1500 Meter Lauf der Nachwuchsläuferinnen konnte Tina Miletic, die auch der neugegründeten Läufergruppe der LG Filstal angehört, ebenfalls ihre bisherige Bestzeit verbessern. Sie belegte in 4:42,97 Minuten Rang acht und war damit schon sechs Sekunden schneller als eine Woche zuvor bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Mannheim. Mit ihrer Zeit vom Freitag hätte sie dort im Kampf um den Titel in der Altersklasse U20 mitmischen können.

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LG Filstal: Hürdenasse stechen – Frauen freuen sich über drei Medaillen

Uli Bopp – 29.01.2020

Bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften in Mannheim am vergangenen Wochenende schlugen sich die Athleten und Athletinnen der LG Filstal ganz erfolgreich.

Die Wettkämpfe der Frauen verliefen dabei mit je zweimal Silber und Bronze besser als erwartet.

Über 60 Meter Hürden gewann Lisa-Maria Oechsle den ersten Vorlauf klar in 8,76 Sekunden. Im Finale konnte sie sich noch um ein Hundertstel steigern, das reichte aber nicht, um die Mannheimer Favoritin Ricarda Lobe zu halten, die mit 8,29 Sekunden den Titel holte. Lisa-Maria bestätigte aber ihre gute Form mit der Zeit knapp unter ihrem persönlichen Rekord von letzter Woche. Über 1500 Meter holte sich Tamara Eichenbrenner in 4:49,76 Minuten ebenfalls Silber und zog ihre Trainingskollegin Lea Steinbach (4:50,05 Minuten) zu Bronze mit. Das war ein schöner Erfolg für die beiden Mittelstrecklerinnen, die erst seit dieser Saison für die LG Filstal starten.

Etwas überraschend gewann im Hochsprung Sarah Geiger die Bronzemedaille. Sie schaffte mit 1,60 Metern die gleiche Höhe wie Leona Grimm (LG Staufen), hatte aber alle Höhen im ersten Versuch gemeistert. Sina Wieselmann konnte ihr Potential nicht ganz abrufen und landete mit 1,55 Metern auf Rang fünf. Im Weitsprung verpasste sie mit 5,21 Metern ebenso wie Sarah mit 5,17 Metern den Endkampf.

Felix Neudeck startete in der Männlichen Jugend U20 wegen seiner Probleme am Sprungfuß nur über 60 Meter Hürden. Nach dem gewonnenen Vorlauf in 8,45 Sekunden konnte er im Finale noch zwei Hundertstel schneller laufen. Damit holte er sich die Silbermedaille hinter dem zurzeit überragenden Ludwigsburger Nathanael Weiß (7,98 Sekunden), der allerdings ein Jahr älter ist als der Mehrkämpfer aus dem Kreis.

Bei den erfolgsverwöhnten Athletinnen der Altersklasse U20 gab es zwar gute Leistungen, aber der Sprung aufs Siegerpodest wollte diesmal nicht gelingen. Ganz nah dran war Mia Herrmann, die über 200 Meter an den Start ging. Sie gewann ihren Zeitlauf in 25,54 Sekunden ganz deutlich und lief genau die gleiche Zeit wie die Schwäbisch Hallerin Keesha Naomi Polk als Siegerin des vierten Vorlaufs. Diese wurde auf Platz drei gesetzt, weil sie offensichtlich im Tausendstelsekundenbereich besser war. Mia blieb so nur der etwas unglücklich wirkende vierte Platz. Klar Schnellste in den sechs Zeitläufen war allerdings Helen Baumgarten (SR Yburg Steinbach), die in 24,63 Sekunden als Einzige die 25-Sekunden-Marke unterbieten konnte. Auch Tina Miletic landete auf einem vierten Rang über 1500 Meter. Mit 4:48,03 Minuten lag sie im Ziel rund zweieinhalb Sekunden hinter einer Zeit, die für Edelmetall nötig gewesen wäre. Im Weitsprung stellte Lina-Sophie Hommel mit 5,50 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf. Trotzdem fehlten auch ihr als viertplatzierter Spingerin am Ende acht Zentimeter, um einen Podiumsplatz zu erreichen. Mandy Münkle konnte diesmal nicht an ihre starken Leistungen der Vorwoche anknüpfen. Sie wurde mit 5,14 Metern Neunte. Im Hochsprung überquerte sie 1,55 Meter, was ihr Rang zehn einbrachte.

Bei den Männern war nach längerer Abstinenz wieder einmal Björn Deiss für die LGF am Start. Er lief über 400 Meter 53,37 Sekunden, womit er im Gesamtklassement Platz 5 erreichte.

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LG Filstal: aktuelle Berichte

Uli Bopp – 25.01.2020

Achtungserfolge für LG Filstal: mehrere Podiumsplätze

Beim traditionellen Hallenmeeting der Stadtwerke Sindelfingen war am vergangenen Samstag eine kleine Gruppe von Leichtathleten der LG Filstal bei starker Konkurrenz recht erfolgreich unterwegs.

Bei den Frauen sprintete Lisa-Maria Oechsle nach einem dritten Platz im ersten Vorlauf über 60 Meter Hürden in 8,98 Sekunden im Finale mit einer klaren Steigerung zur neuen persönlichen Bestzeit von 8,72 Sekunden. Sie wurde damit Zweite und musste sich nur der Schweizerin Noemi Zbären geschlagen geben, die 25 Hundertstel schneller war. Mit ihrer Zeit hat Lisa-Maria gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften erreicht.

Mandy Münkle kam bei der weiblichen Jugend U20 mit ihrem Weitsprung von 5,35 Metern als Zweitbeste ebenfalls aufs Podest, wo sich ihre Teamkollegin Lina-Sophie Hommel als Dritte mit 5,22 Metern auch äußerst wohl fühlte. Im Hochsprung war Lina-Sophie stark mit ihrem Sprung über 1,65 Meter, bei dem sie ihre Bestleistung nur um zwei Zentimeter verfehlte. Sie wurde damit Dritte in diesem Wettbewerb und schaffte es erneut aufs Siegertreppchen. Im Kugelstoßen landete Mandy mit 10,97 Metern auf Platz fünf und Lina-Sophie mit 9,64 Metern auf Platz zehn.

Seit dieser Saison hat die LG Filstal Verstärkung in den Ausdauerdisziplinen durch die neu gegründete Laufgruppe Holzhausen. So konnten sich über 800 Meter der Frauen erstmals seit längerer Zeit wieder zwei Athletinnen in der Ergebnisliste präsentieren. Lea Steinbach wurde in 2:21,99 Minuten Fünfte und Maike Alt in 2:22,78 Minuten Sechste.

In dieses Hallenmeeting war auch die Baden- Württembergische Stabhochsprungmeisterschaft der Jugend U20 integriert. Louis Lindner wurde mit seiner Sprungleistung von 3,80 Metern Fünfter. Überragend war hier Nathanael Weiß aus Ludwigsburg, der 5,00 Meter überquerte und damit ungefährdet den Titel gewann.


U18-Mädchen der LG Filstal holen Gold, Silber und viermal Bronze

Bei den Baden-Württembergischen U18 Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast konnten die Nachwuchsathletinnen der LG Filstal mit ihren Leistungen am vergangenen Sonntag voll zufrieden sein.

Im Stabhochsprung schwang sich Clairline Liebl mit sicheren ersten Versuchen bis über 3,10 Meter und holte so verdient Gold vor der Ludwigsburgerin Martina Landt, die zwar die gleiche Höhe meisterte, aber dafür drei Fehlversuche brauchte. Klasse war in dem Wettkampf auch, dass sich Lisa Baumgartner mit einer Sprunghöhe von 2,80 Metern noch die Bronzemedaille sichern konnte. Mit Silber belohnte sich Dea Gashi für eine gute Serie im Kugelstoßen. Ihr bester Versuch übertraf dabei die Vierzehnmetermarke um sieben Zentimeter. Siegerin wurde Milaine Ammon von der LG Staufen, die mit ihren 15,62 Metern zur deutschen Spitzenklasse gehört. Ein wahres Mammutprogramm spulte Sprinterin Mia Herrmann herunter, Über Vor- und Zwischenlauf kam sie in den 60 Meter Endlauf, wo sie in 7,86 Sekunden die drittbeste Zeit ins Ziel brachte. Nachdem sie den ersten Zeitlauf über 200 Meter souverän in 25,89 Sekunden gewonnen hatte, war man gespannt, was die Läuferinnen des zweiten Zeitlaufs leisten konnten. Helen Baumgarten (Yburg) und Shirlene Borne (Mannheim) waren mit 24,92 und 25,82 Sekunden jedoch schneller und so holte Mia in der Gesamtwertung auch im Langsprint Bronze. Das Sprinttalent aus Holzhausen hatte noch einen weiteren Einsatz in der 4×200 Meter Staffel. Mit ihren Kameradinnen Clairline Liebl, Amelie Frech und Mara Mauser gewann sie den dritten Zeitlauf (1:47,11 Minuten) überlegen. In der Rangfolge aller fünf Zeitläufe kam das Quartett der LG Filstal I damit auf Rang fünf. Acht Zehntelsekunden fehlten am Ende zu Bronze.

Für eine Bronzemedaille gut war auch die erste 4×100 Meter Filstal-Staffel der Altersklasse U16. Dieser Wettbewerb wurde bei den Meisterschaften der älteren Jahrgänge mit durchgeführt. Das Team mit Lara Kneifel, Miriam Steinbach, Lara Jurcic und Giulia Sottile gewann den fünften Vorlauf sicher in 51,78 Sekunden. Im zweiten Zeitendlauf liefen die Mädchen in 51,27 Sekunden noch schneller und überquerten wieder als Erste die Ziellinie. Vor ihnen lagen dann in der Gesamtwertung allerdings die Staffeln aus Neckarsulm-Heilbronn (50,61 Sekunden) und Ludwigsburg (51,02 Sekunden).Trotzdem waren die Mädels über Bronze gegen starke Konkurrenz ganz happy. Mit einem tollen Weitsprung hätte sich Amelie Frech fast auch noch eine Bronzemedaille geholt. Ihre neue persönliche Bestweite von 5,69 Metern wurde jedoch ebenfalls von Marie Jung (SSV Ulm) gesprungen, die allerdings einen stärkeren zweiten Versuch vorzuweisen hatte und damit Amelie den Podestplatz wegschnappte. Im Hochsprung kam Lisa Baumgartner gut zurecht und konnte 1,60 Meter überspringen. Sie landete damit auf dem siebten Platz der Konkurrenz, ebenso wie die Mittelstrecklerin Sophie Haarer, die über 1500 Meter in 5:08,38 Minuten finishte.

Weitere Ergebnisse:

U18: 60 Meter Hürden: Mara Mauser, 9,32 Sekunden im Vorlauf; Weitsprung: Mara Mauser 5,08 Meter, Platz 11; 4×200 Meter: Staffel II, Platz elf in 1:52,92 Minuten mit Alexa Fender, Lisa Baumgartner, Leonie Pfeifer, Fannie Liebisch;

U16: 4×100 Meter: Staffel II, 55,27 Sekunden im Vorlauf mit Marie-Luise Günther, Finja und Chiara Willnich sowie Leonie Gehrandt; Staffel IV, 59,32 Sekunden im Vorlauf mit Cheyenne Sözener, Erja Metzig, Lilly Steinhieber und Elisa Deppert.


Leichtathletiknachwuchs spürt, die Konkurrenz schläft nicht!

Bei den Regional-Hallenmeisterschaften der Jugend U14 in Schwäbisch Gmünd am vergangenen Samstag gab es in diesem Jahr keinen Titel, aber eine ordentliche Anzahl von Podestplätzen für den Leichtathletiknachwuchs aus dem Kreis.

In der Altersklasse W13 war Ayleen Gehrandt von der LG Filstal die erfolgreichste Kreisathletin. Sie holte drei Vizetitel und eine weitere Podestplatzierung. Im Hochsprung meisterte sie 1,44 Meter, ebenso wie die Siegerin, hatte aber einen Fehlversuch mehr aufzuweisen. Über 50 Meter Hürden musste sie sich ebenfalls nur knapp geschlagen geben. In 9,19 Sekunden lag sie nur vier Hundertstelsekunden hinter der Siegerzeit. Die Kugel stieß sie 7,26 Meter, eine Weite, die nur noch von einer Konkurrentin übertroffen wurde. Und die vierte Medaille gab es für sie im 50 Meter Sprint, wo sie ihre 7,60 Sekunden auf Rang drei brachten. Im Weitsprung wurde ihr bester Versuch mit 4,62 Metern gemessen – weitengleich mit der Drittplatzierten, die jedoch den besseren zweiten Sprung aufweisen konnte. Sophia Csulits (LG Filstal) sprintete ebenfalls stark und kam über 50 Meter im A-Finale in 7,63 Sekunden auf Rang vier. Im Weitsprung wurde sie mit 4,46 Metern Fünfte. Über 50 Meter Hürden liefen Liliana Uebele (9,75 Sekunden) und Hailey Ritz (9,88 Sekunden), beide LG Filstal, auf die Ränge fünf und sechs. Ayleen Gümüs, FA Göpppingen, überzeugte im B-Finale über 50 Meter als Zweite mit guten 7,55 Sekunden und im Kugelstoßen als Sechste mit 6,24 Metern. Die gleiche Platzierung erreichte die LG Filstal-Hochspringerin Kira Pank mit ihrer Sprunghöhe von 1,24 Metern.

In der Altersklasse W12 lief über 50 Meter Lena Dangelmayr, LG Filstal, in 7,81 Sekunden als Drittschnellste durchs Ziel, ihre Vereinskollegin Emma Heckenlaible war als Vierte nur vier Hundertstel langsamer. Mit LG Filstal-Hochspringerin Lea Pascual kam eine weitere Athletin aufs Siegertreppchen. Ihre 1,28 Meter reichten zu Rang drei. Lea Dangelmayr holte außerdem noch zwei sechste Plätze im Hürdenlauf (9,94 Sekunden) und im Weitsprung (3,90 Meter).

Bei den Jungen der Altersklasse M13 sprang David Keck (LG Filstal) 1,24 Meter hoch und holte sich Bronze. Zudem wurde er im Kugelstoßen (7,40 Meter) Fünfter und im Weitsprung mit 3,89 Metern Sechster.

Dominic Zelmer von der LG Filstal überzeugte in der Altersklasse M12. Im Weitsprung kam er auf 4,29 Meter und lag damit nur sechs Zentimeter hinter der Siegerweite. Mit seiner Sprunghöhe von 1,28 Metern kam er als Drittbester in die Wertung. Sein Teamkollege Fabian Bauer wurde in diesem Wettkampf mit 1,24 Metern Fünfter. Im Kugelstoßen gab es für ihn mit 6,29 Metern Rang sechs, ebenso im Hürdenlauf mit 10,82 Sekunden.

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Thorben Dietz nicht zu schlagen

Stephan Schweizer – 20.01.2020

Beim zweiten Durchgang der Winterlaufserie der DJK Göppingen siegt Thorben Dietz von der TG Geislingen/LG Filstal in 31:31 Minuten über die 10 km-Distanz – über zwei Minuten vor Johannes Großkopf vom Sparda Team Rechberghausen, der die Winterlaufserie anführt. Schon nach zwei Kilometern hatte sich Thorben Dietz vom Feld abgesetzt.

 

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