Leichtathletik

 

Abteilungsleitung

Jochen Schreitmüller
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Start des Berglaufes des Schneelaufvereins im TG-Stadion

Stephan Schweizer – 11.10.2020

Der Schneelaufverein startete seinen 37. Berglauf wie üblich im TG-Stadion. Bei kühlen 8°C machten sich 91 Läufer um 10:00 Uhr auf den Weg auf die Albhochfläche.

Die Siegerlisten sind hier einzusehen.

 

Thorben Dietz: Saisonausklang mit Kreisrekord

Uli Bopp – 01.10.2020

Eigentlich war am Wochenende der Berlin-Marathon geplant gewesen. Da er aber schon lange abgesagt worden war, hatte man ein zweites „Berlin 10 K Invitational“ organisiert. Zu dem kleinen Rennen im Südosten Berlins waren Athleten eingeladen worden, die sich in drei Läufen, je nach Leistungsvermögen, über eine zehn Kilometer lange Pendelstrecke auf einer Waldstraße messen konnten.

Thorben Dietz startete im international besetzten A-Rennen, das der Kenianer Daniel Ebenyo als Sieger in 27:18 Minuten, der viertbesten Zeit dieses Jahres in der Welt, beendete. Hinter ihm steigerten sich reihenweise die deutschen Läufer. So gelang es Dietz, seine Bestzeit aus dem Vorjahr gleich um 23 Sekunden auf den neuen Kreisrekord von 29:07 Minuten zu verbessern. Mit dieser Zeit ging er als Neuntbester durchs Ziel. Mit 28:37 Minuten war Simon Boch aus Regensburg bester Deutscher.

In dieser Saison mit sehr eingeschränkten Wettkampfmöglichkeiten, schaffte es Dietz, nach seinem Sieg im Halbmarathon von Bad Füssing im Februar, in den weiteren vier absolvierten Rennen jedes Mal eine neue persönliche Bestzeit zu laufen, von denen drei gleichzeitig auch Kreisrekord bedeuteten. Für Dietz war der Berliner Lauf das letzte Rennen dieser äußerst komplizierten Wettkampfzeit seit Corona. Nach einer kurzen Regenerationspause wird er sich mit Fleiß und Akribie vorbereiten, um bei hoffentlich mehr Gelegenheiten sein Potenzial zeigen zu können.

Interview von Thomas Friedrich von der Geislinger Zeitung mit Thorben Dietz (GZ vom 30.09.2020):
Fünf Rennen hat Thorben Dietz in dieser von vielen coronabedingten Absagen gebeutelten Saison nur bestritten, in vieren davon stellte er neue Bestleistungen auf, darunter drei Kreisrekorde. So richtig erklären kann er auch nicht, warum ein Läufer einen solchen Lauf hat.
Beim Berlin 10 K Invitational stellten Sie den dritten Kreisrekord in diesem Jahr auf. Warum läuft es so gut?
Schwer zu erklären. Trotz der wegen Corona schwierigen Saison hat es irgendwie sehr gut geklappt. Jeder Wettkampf war für mich ein gutes Rennen und das i-Tüpfelchen kam zum Schluss. Die zehn Kilometer von Berlin waren meine mit Abstand beste Leistung der Saison.
Sind in einem Jahr, in dem alle großen Meisterschaften abgesagt wurden, die kleinen Rennen umso wichtiger?
Klar. In Corona-Zeiten wusste man vor jedem Rennen, es könnte das letzte sein. Ich bin daher in jeden Wettkampf mit einer ganz besonderen Motivation reingegangen und war immer schneller als erwartet.
Das galt zumindest in Berlin auch für die anderen deutschen Läufer, die fast alle ebenfalls Bestzeit liefen.
Stimmt. Es wurde nicht so viel taktiert wie sonst, jeder hatte Lust schnell zu laufen. Und dann kommen eben solche Zeiten heraus.
Sie hatten sich vorgenommen, im kommenden Jahr die 10 000 Meter unter 29 Minuten zu laufen. Jetzt hätten Sie es fast schon in Berlin geschafft, es fehlten nur sieben Sekunden.
Ja, die Traummarke entglitt mir in den letzten Minuten. Da fehlte mir wegen fehlender Rennen ein wenig die Wettkampfhärte. Dass dabei ein weiterer Kreisrekord herauskam ist ganz nett, aber nicht ganz so wichtig. Meine Hauptantriebskraft sind persönliche Bestleistungen.
Davon haben Sie 2020 ja ausreichend geschafft.
Das ist schon merkwürdig. Normalerweise hat man maximal zwei Rennen im Jahr, in denen alles klappt. Bei mir waren es jetzt vier Rennen in relativ kurzer Zeit, irgendwie lief es einfach.
Versöhnen die vielen Bestleistungen ein wenig mit der abgesagten Europameisterschaft, für die Sie sich im Halbmarathon qualifiziert hatten?
Das mit der Europameisterschaft tut schon noch weh, sie kommt ja nicht zurück. Dafür will ich aber bei der Heim-Europameisterschaft 2022 in München unbedingt dabei sein. Das wäre ein Traum.
Dann haben Sie ein Ziel, für das Sie trainieren können. Bis dahin sind ja vielleicht noch einige Kreisrekorde drin…
Ich bin erst mal froh, dass die Saison vorbei ist. Ich glaube, viel mehr wäre nicht mehr gegangen. Der Winter wird interessant, weil man nicht weiß, welche Veranstaltungen 2021 stattfinden können. Mir fehlen noch die Kreisrekorde über 10 000 Meter auf der Bahn und im Marathon, die nehme ich mir vor. Ich werde im Frühjahr Halb-Marathons und die 10 000 Meter laufen  und im Herbst die Marathons. Ab dann kann man sich für die Europameisterschaft qualifizieren.
Sie wollen in München im Marathon starten?
Genau. Ich bin in den beiden vergangenen Jahren zwar nicht so viele Marathons gelaufen, ich glaube aber, dass dort meine Stärken am besten zum Tragen kommen.
Wo liegen die genau?
In der Ausdauer, in der Laufökonomie und in der Leidensfähigkeit auf den letzten zehn Kilometern.
Thorben Dietz hält vier Kreisrekorde:
Vier persönliche Bestleistungen stellte Thorben Dietz im Jahr 2020 auf. Drei davon waren auch Kreisrekorde. Der 31-Jährige hält die Bestmarken über 5 000 Meter (14:06,95 Minuten), 10 000 Meter auf der Bahn (29:15,20) und auf der Straße (29:07). Den Kreisrekord im Halbmarathon (1:04,44 Stunden) hat er schon vor einem Jahr aufgestellt.
2022 findet die Leichtathletik-Europameisterschaft in München statt. Dafür will sich der gebürtige Westfale, der seit einigen Jahren in Geislingen wohnt und als Lehrer arbeitet, im Marathonlauf qualifizieren, auf den er sich ab kommendem Herbst fokussiert.

 

Gold für Oechsle im Hürdensprint / Sprinterinnen aus dem Kreis dominieren bei den Württembergischen Meisterschaften

Uli Bopp – 22.09.2020

Gold für Oechsle im Hürdensprint

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften U23 und U18 in Walldorf gab es wieder den gesamten Medaillenspiegel für die Leichtathleten der LG Filstal.

Besonders freuen konnte sich die frischgebackene Landesmeisterin im 100 Meter Hürdensprint, Lisa-Maria Oechsle. An gleicher Stelle hatte sie vor einer Woche nach einem Fehlstart bei den Aktivenmeisterschaften alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung wegen der Disqualifizierung sausen lassen müssen. Diesmal behielt sie die Nerven und war schon im Vorlauf mit 14,55 Sekunden Schnellste. Im Finale konnte sie sich nochmals steigern und legte die Strecke über die 0,838 Meter hohen Hürden in 14,50 Sekunden zurück. Sie gewann klar und verpasste ihre Bestzeit aus dem Vorjahr nur um 24 Hundertstelsekunden.

Silber gab es für das U18 Staffelquartett über 4×100 Meter. Hinter dem Team der MTG Mannheim sprinteten Clairline Liebl, Amelie Frech, Mia Herrmann und Alexa Fender 49,29 Sekunden – sie lagen damit nur fünf Zehntel hinter den Favoritinnen aus Baden.

Ebenfalls mit Silber wurde Dea Gashis Kugelstoß von 14,40 Metern belohnt. Gerade mal 24 Zentimeter weiter kam Milaine Ammon von der LG Staufen in diesem Wettkampf der Altersklasse U18 mit der Dreikilokugel. Für Gashi war die Medaille nach den unglücklichen vierten Plätzen in den vergangenen Wettkämpfen doch eine Befreiung.

Diskuswerfer David Rathgeber konnte das zwei Kilogramm schwere Gerät auf die neue persönliche Bestmarke von 42,55 Meter schleudern und damit Bronze gewinnen.

In den verschiedenen Vorläufen starteten noch weitere LGF-Läuferinnen. Über 100 Meter flach liefen Alexa Fender 13,27 Sekunden, über 100 Meter Hürden Amelie Frech 16,08 Sekunden und Clairline Liebl 16,75 Sekunden. Alle drei konnten sich damit nicht für die Finalläufe qualifizieren. Im Weitsprung kam Amelie Frech auf 5,21 Meter und Platz fünf. Denselben Rang schaffte Hannah Geiger von der LG Lauter, deren Speer bei seinem weitesten Flug mit 38,74 Metern gemessen wurde.

Sprinterinnen aus dem Kreis dominieren bei den Württembergischen Meisterschaften

Am Sonntag fanden für die Leichtathleten U16 die Württembergischen Einzelmeisterschaften in Stuttgart statt. Für die Sportler/innen aus dem Kreis gab es dabei reichlich Edelmetall.

Vor allem im Sprint waren zwei Athletinnen der Altersklasse W14 besonders erfolgreich – Isabell Frank von der Turnerschaft Göppingen und Lara Jurcic von der LG Filstal.

links: Lara Jurcic, rechts: Isabell Frank

Schon in den beiden ersten Vorläufen über 100 Meter dominierten die beiden als Siegerinnen. Lara war im ersten Vorlauf mit 12,66 Sekunden minimal schneller als Isabell, die mit 12,67 Sekunden als Siegerin im zweiten Vorlauf gestoppt wurde. Lara Kneifel, LGF, wurde im dritten Vorlauf mit 13,15 Sekunden Zweite und qualifizierte sich ebenfalls fürs Finale. Dort kam es dann zum Showdown zwischen Isabell und Lara. Beide konnten sich nochmals mit etwas zu starkem Rückenwind steigern und liefen zeitgleich in 12,62 ins Ziel. Isabell und Lara wurden dann gemeinsam zu Siegerinnen erklärt und gewannen verdient die Goldmedaille. Lara Kneifel wurde Sechste in 13,03 Sekunden. In den Vorläufen hatten noch Celina Heller, TSG Eislingen, mit 13,82 Sekunden, Marie-Luise Günther, LGF, mit 14,36 Sekunden und Clara Wagner, TS Göppingen, mit 14,48 Sekunden die Endlaufteilnahme verpasst.

Über 80 Meter Hürden gab es das gleiche Endergebnis. Isabell holte Gold mit 12,41 Sekunden in neuer persönlicher Bestzeit und verwies Lara Jurcic, die nicht den optimalen Hürdenrhythmus fand, in 12,81 Sekunden auf den Silberrang. Im Vorlauf war sie mit 12,57 Sekunden deutlich schneller gewesen.

Für Lara Jurcic gab es jedoch noch zwei weitere Silbermedaillen. Mit einem guten Sprung von 5,23 Metern verpasste sie in einem engen Wettkampf nur um fünf Zentimeter Gold. Und mit der 4×100 Meter Staffel lief sie zusammen mit Finja Willnich, Lara Kneifel und Leonie Gehrandt die zweitschnellste Zeit aller Teams. Mit 51,69 Sekunden war das Quartett knapp eine Sekunde langsamer als die Staffel aus Neckarsulm-Heilbronn. Die Staffel der Turnerschaft Göppingen mit Julia Rück, Nika Frank, Clara Wagner und Isabell Frank gewann zwar ihren Zeitvorlauf in 52,64 Sekunden, doch reichte das im Endklassement nur zu Rang sechs.

Im Weitsprung kamen Lara Kneifel mit 5,09 Metern auf den sechsten, Isabell Frank mit einem Zentimeter weniger auf den siebten, Finja Willnich mit 4,71 Metern auf den dreizehnten und Clara Wagner mit 4,26 Metern auf den zwanzigsten Platz. Neunte wurde außerdem noch Lara Kneifel mit einem Speerwurf von 23,81 Metern.

Einen äußerst starken Tag hatte auch Elias Kraut, LGF, erwischt. Seine derzeitig hervorragende Form brachte ihm den Sieg im Hochsprung, wo er 1,70 Metern nun schon zum zweiten Mal in acht Tagen seine persönliche Bestmarke um fünf Zentimeter steigerte. Auch mit dem Stab war der junge M14-Mehrkämpfer erfolgreich. Er übersprang 2,90 Meter, stellte damit seine Bestmarke ein und war nahe am Sieger Finn Breitkreuz, LG Neckar-Enz dran, der 3,00 Meter schaffte. Erfreulich war hier auch der dritte Platz von Felix Hummel, LGF, der mit übersprungenen 2,30 Metern ebenfalls mit aufs Siegertreppchen durfte. Auch im Weitsprung erzielte Elias auf Rang vier mit 5,38 Metern eine bisher nie erreichte Leistung. Schließlich gab es auch im 80 Meter Hürdensprint eine neue Bestmarke. In 12,47 Sekunden schrammte er als Vierter nur wenige hundertstel Sekunden an der Bronzemedaille vorbei. Timo Schmid, LG Lauter, kam im Kugelstoßen mit 10,28 Metern und im Weitsprung mit 5,12 Metern auf Platz sieben und neun.

Richtig Pech hatte in der Altersklasse W15 Miriam Steinbach. Sie verletzte sich im Vorlauf über 100 Meter, wo sie trotzdem noch die viertbeste Zeit mit 13,10 Sekunden vorlegte. Dadurch bedingt konnte sie im Endlauf nicht mehr antreten und hatte auch keine Möglichkeit, im Hürdensprint an den Start zu gehen, wo sie mit ihrer Bestzeit von 12,07 Sekunden als Titelaspirantin gehandelt worden war. Außerdem fiel sie als Läuferin für die U16-Staffel aus, die mit ihr im Kampf um den Titel doch klar schneller gewesen wäre. Im Weitsprung sprang sie gehandicapt noch 4,60 Meter, was ihr Rang zehn einbrachte. Anna Prinzing von der TSG Eislingen meisterte als siebtbeste W15-Hochspringerin 1,45 Meter und Leonie Gehrandt, LGF, schaffte es mit 13,07 Sekunden im Hürdensprint nicht in den Endlauf.

Thorben Dietz von der LG Filstal mit neuer persönlicher Bestzeit über die Halbmarathonstrecke

Uli Bopp – 16.09.2020

Der Frankfurter Marathon fiel in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Dennoch traf sich ein Teil der europäischen Laufelite am vergangenen Sonntag zu einem Einladungswettkampf auf dem Frankfurter Messegelände, wo die 30 Athletinnen und Athleten auf einer drei Kilometerrunde einen Halbmarathon absolvierten.

Das Laufevent, das innerhalb des umzäunten Messegeländes stattfand, wurde ohne Zuschauer ausgetragen. Die Läufer mussten dabei nicht nur in der Startaufstellung, sondern auch auf der Strecke einen vorgeschriebenen Abstand einhalten. Hinter dem stets an der Spitze allein laufenden Wattenscheider Amanal Petros (1:03:31 Stunden) lag eine Verfolgergruppe lange dicht beieinander. In ihr befand sich auch Thorben Dietz, der sich stark hielt und schließlich in neuer persönlicher Bestzeit nach 1:04:37 Stunden als Achter über die Ziellinie lief. Er war damit als fünftbester Deutscher sieben Sekunden schneller als bei seinem letztjährigen Rekordrennen im tschechischen Usti nad Ladem. Dietz ließ dabei unter anderen namhaften Athleten auch den deutschen Marathonrekordinhaber Arne Gabius hinter sich, der nach zwischenzeitlichen Atemproblemen 1:07:30 Stunden benötigte.

Zur Norm der im kommenden Februar geplanten Weltmeisterschaft von Barcelona fehlen dem Ausdauerspezialisten der LG Filstal nun noch 37 Sekunden. Das zeigt, wie gut er sich in der schwierigen Zeit der letzten Monate in Form gebracht hat.

Mandy Münkle: im letzten Versuch zu Gold im Speerwerfen bei den Landesmeisterschaften

Uli Bopp – 16.09.2020

Bei den Baden-Württembergischen Leichtathletikmeisterschaften der Aktiven und der U20 Jugend gab es am Wochenende in Walldorf zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze für die LG Filstal und auch für die LG Lauter gab es einmal Bronze. Dazuhin landeten mehrere Athleten und Athletinnen auf vorderen Rängen.

Mehrkämpferin Mandy Münkle versuchte sich bei den Einzelmeisterschaften erfolgreich im Speerwerfen. Bis zum letzten Versuch lag sie allerdings in der Altersklasse U20 hinter der Ulmerin Franca Arnold (40,83 Meter). Mit voller Konzentration und Power gelang Münkle abschließend ein Superwurf und mit 40,98 Metern auch eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestleistung. Der Lohn war die Goldmedaille – da konnte sie den siebten Platz im Weitsprung mit 5,21 Metern schnell vergessen.

Für die zweite Goldene sorgte über 1500 Meter U20 Mittelstreckler Max Berner, der in 4:09,76 Minuten gegen seine Altersklassenläufer nicht alles geben musste.

Etwas überraschend holte sich Jannik Windelband in der Altersklasse U18 mit einem beherzten 1500 Meter Rennen in 4:15,06 Minuten Silber. Schön war es, dass auch sein Trainingskollege Nicolas Börsken bei der Siegerehrung neben ihm stehen durfte, da er in 4:30,78 Minuten als Dritter ins Ziel gekommen war.

Bei der weiblichen Jugend U20 gab es ebenfalls Bronze für die Laufgruppe Holzhausen. In einem etwas verbummelten Rennen sicherte sich Tina Miletic im Spurt den dritten Rang in der Zeit von 4:59,35 Minuten. Über 400 Meter hatte sie die Minutengrenze nicht unterbieten können und war mit einer Zeit von 60,68 Sekunden Fünfte geworden.

Bei den Frauen absolvierte Tamara Eichenbrenner an den zwei Tagen ein hartes Programm. Sie startete über 1500 Meter, wo sie in 4:47,42 Minuten Rang sechs holte. Noch besser lief es über 3000 Meter. In 10:42,52 Minuten kam sie als Drittschnellste ins Ziel, was ihr Bronze einbrachte.

Die U20 Staffel der LG Filstal sprintete in der Besetzung Clairline Liebl, Mia Herrmann, Amelie Frech und Alexa Fender hinter dem Quartett des SSV Ulm in 49,05 Sekunden auf den zweiten Platz und gewann damit Silber. Gegen die schnellen Ulmerinnen (47,58 Sekunden) war man diesmal chancenlos.

U18 Bronze für die LG Lauter erlief Jonas Baumhauer. Über 800 Meter überquerte er in neuer persönlicher Bestzeit von 2:06,07 Minuten als Dritter nur knapp hinter dem Zweiten die Ziellinie und belohnte sich so für eine starke Leistung. Sein älterer Bruder Lukas zeigte im 100 Meter Sprint U20, dass er die Verletzung von seinem Sturz bei den Kreismeisterschaften überwunden hat. Er verpasste im Vorlauf in 11,61 Sekunden knapp das A-Finale, sprintete aber im B-Finale als knapp geschlagener Zweiter standesgemäße 11,34 Sekunden.

Gute Platzierungen gab es zusätzlich. David Rathgeber schleuderte den zwei Kilogramm schweren Männerdiskus 41,67 Meter weit und kam damit fast an seine Bestleistung heran. Er platzierte sich auf Rang vier und warf gerade mal vier Meter weniger als der Zehnkampf-Europameister von Berlin, der Ulmer Arthur Abele, der hinter seinem Teamkollegen Tim Nowak (46,09 Meter) Zweiter wurde.

U20 Kugelstoßerin Dea Gashi tat sich mit der ungewohnten Vierkilo-Kugel noch etwas schwer und hatte wieder einmal Pech, weil ihr mit 12,22 Metern nur 19 Zentimeter zu Bronze fehlten.

Bei den Frauen verpasste Lea Steinbach über 800 Meter nur knapp um eine halbe Sekunde einen Podestplatz. Ihre Zeit wurde mit 2:15,69 Minuten gestoppt.

Rang fünf gab es im Stabhochsprung der Altersklasse U20 für Louis Lindner, der sich über 3,70 Meter schwang.

Alexander Köber lief im 800 Meter Lauf der Männer ein gutes Rennen und belegte in 1:58,04 Minuten den achten Platz.

Dieselbe Platzierung über die gleiche Distanz sprang schließlich auch für Lilli Lindner in der Altersklasse U20 für die Zeit von 2:27,72 Minuten heraus.

LG Filstal: Tina Miletic verpasst Bronze nur knapp

Uli Bopp – 09.09.2020

Bei den Deutschen Meisterschaften der Altersklasse U18 und U20 in Heilbronn, waren aus dem Kreis Göppingen am vergangenen Wochenende nur vier Leichtathleten der LG Filstal angetreten. Drei davon überzeugten mit einer Top-Ten-Platzierung.

Mittelstrecklerin Tina Miletic schnitt dabei über 800 Meter am besten ab. Die Sportlerin aus der Laufgruppe von Cheftrainer Uwe Schneider verbesserte ihre Bestzeit in einem klug eingeteilten Rennen um sechsunddreißig Hundertstelsekunden und überquerte die Ziellinie als Viertschnellste in 2:13,92 Minuten. Gerade mal neunundachtzig Hundertstelsekunden fehlten ihr dabei zu Bronze. Siegerin Anna Schall von der LG Tuttlingen-Fridingen war in 2:11,19 Minuten auch nur 2,7 Sekunden schneller. Max Berner, der ebenfalls in der Holzhausener Laufgruppe trainiert, konnte über 1500 Meter in einem sehr unruhigen Lauf nicht ganz an seine diesjährige Bestzeit anknüpfen (4:03,93 Minuten) und belegte Rang neun in 4:09,11 Minuten. Mit einem langgezogenen Spurt holte sich Sven Wagner vom USC Mainz den Titel und kam als einziger Läufer mit 3:59,51 Minuten unter die Vierminutenmarke. Dea Gashi, die U18 Kugelstoßerin aus Bad Boll, verfehlte die vierzehn Meter mit 13,98 Metern nur knapp. Selbst mit dem besten Kugelstoß ihrer bisherigen Karriere von 14,89 Metern hätte sie nicht mehr als Rang fünf erreichen können. So war sie mit dem siebten Platz nicht unzufrieden. Siegerin Jacqueline Grippner vom SC Potsdam stieß die Dreikilokugel 16,65 Meter weit. Die württembergischen Spitzenwerferinnen Milaine Ammon (LG Staufen) und Nina Ndubuisi (SG Schorndorf) landeten mit 15,57 und 15,28 Metern auf Rang zwei und drei. Jannik Windelband startete zum ersten Mal bei einer Deutschen Meisterschaft im 1500 Meter-Lauf der Altersklasse U18. Im Gedränge des zweiten Halbfinals musste er etwas Lehrgeld zahlen und verpasste die Endlaufteilnahme in 4:15,19 Minuten. Mehrkämpfer Felix Neudeck hatte im Speerwerfen und 110 Meter Hürdenlauf die Qualifikationsnormen erfüllt, startete aber wegen einer leichten Verletzung vorsichtshalber nicht.

LG Filstal: Isabelle Frank mit fünf persönlichen Bestleistungen

Uli Bopp – 03.09.2020

Siebtbeste W14 Siebenkämpferin in Deutschland

Die Athletin der Turnerschaft Göppingen, Isabelle Frank, zeigte sich bei den Deutschen U16 Mehrkampfmeisterschaften in blendender Form. In Halle/Saale schaffte sie bei relativ guten Wetterbedingungen im Siebenkampf der Altersklasse W14 das Kunststück, in vier der Disziplinen neue persönliche Rekordmarken zu setzen. Die fünfte war das Endresultat von 3580 Zählern, das sie auf Rang sieben brachte – als beste Baden-Württembergerin.

Über 100 Meter war sie 12,59 Sekunden noch nie gelaufen – und diese Zeit unterbot auch nur eine der einunddreißig Konkurrentinnen. Ebenfalls Bestmarken stellte sie im Kugelstoßen (8,54 Meter), über die 80 Meter Hürden (12,72 Sekunden) und im abschließenden 800 Meter-Lauf auf, wo sie in hervorragenden 2:27,10 Minuten als Drittschnellste ins Ziel kam. Mit einem guten Weitsprung von 5,13 Metern und einem Hochsprung von 1,43 Metern sowie einem Speerwurf von 26,59 Metern punktete sie zusätzlich.

Lara Kneifel von der LG Filstal kam mit 3414 Punkten auf Rang sechzehn. Sie lief gute 12,99 Sekunden im 100 Meter Sprint und verbesserte ihre bisherigen Marken im Kugelstoßen auf 10,10 Meter und im 80 Meter Hürdensprint, wo sie mit 13,40 Sekunden gestoppt wurde. Nach einem 800 Meter-Lauf in ebenfalls noch nie erreichten 2:45,96 Minuten war klar, dass auch sie ihre Siebenkampfbestmarke verbessert hatte.

Eine Klasse für sich waren Siegerin Emma Kaul, USC Mainz, mit 3817 Punkten und Vizemeisterin Levke Schaal, MTV Heide, die gleichfalls die 3800 Punktemarke mit elf Zählern übertraf.

In der Altersklasse W15 konnte auch Miriam Steinbach über 100 Meter ihre Bestzeit auf 12,71 Sekunden drücken, in den anderen Disziplinen kam sie aber nicht ganz an ihr Leistungspotenzial heran. So blieb sie mit dem Gesamtergebnis von 3511 Punkten 68 Zähler unter ihrer diesjährigen Siebenkampfbestleistung. Gut lief es für sie im Hochsprung (1,46 Meter) und im Kugelstoßen (10,05 Meter), über 800 Meter dagegen gab es in 2:54,50 Minuten etwas weniger Punkte, um im Gesamtklassement mehr als Platz 22 zu erreichen.

Teamkollegin Leonie Gehrandt verbuchte mit 3256 Zählern eine Leistungssteigerung, die ihr Rang 33 einbrachte. Mit dafür verantwortlich waren Bestmarken in den Disziplinen 100 Meter (13,61 Sekunden), 80 Meter Hürden (12,94 Sekunden) und 800 Meter (2:47,08 Minuten). Deutsche Meisterin wurde Sofie Groninger von der LG Sempt, die 3927 Punkte sammelte.

In der Teamwertung U16 gab es dann für die LG Filstal doch noch einen Top-Ten-Platz. Miriam Steinbach, Lara Kneifel und Leonie Gehrandt kamen auf 10818 Punkte und freuten sich als Achte und hinter Ulm als zweitbeste Baden-Württembergische Mannschaft. Das Trio von Neubrandenburg sicherte sich mit 11058 Zählern ungefährdet den Titel.

Einziger männlicher Teilnehmer aus dem Kreis war der in M14 startende Elias Kraut von der LG Filstal. Er kam im Neunkampf auf die neue persönliche Bestleistung von 4390 Punkten und belegte damit Rang 14 im Gesamtklassement. Mit einem 100 Meter Sprint von 12,77 Sekunden begann für ihn der erste Wettkampftag. Weitere Bestmarken folgten. Er sprang starke 1,65 Meter hoch und meisterte mit dem Stab 2,90 Meter. Die Kugel stieß er 9,17 Meter weit und sein Speer landete bei 28,95 Metern. Auch über 1000 Meter war Elias noch nie schneller als die jetzt gelaufenen 3:26,33 Minuten. Den Meistertitel holte sich mit 5154 Punkten der Düsseldorfer Alvar Adler, der Marcel Reiff aus Gladbeck mit 88 Zählern hinter sich ließ.

Mandy Münkle mit solider Leistung bei den Deutschen Meisterschaften

Uli Bopp – 26.08.2020

Felix Neudeck verpasst knapp den Sprung aufs Podest

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im bayrischen Vaterstetten belegte Felix Neudeck von der LG Filstal den vierten Rang im Zehnkampf der Altersklasse U20. Am Ende des bei schwierigen äußeren Bedingungen durchgeführten Wettkampfes fehlten ihm 82 Punkte zu Bronze. Für Neudeck war es nach langer Verletzungspause und nur wenigen Testwettkämpfen überhaupt ein Erfolg, sich durch die zwei Tage beißen zu können, da sein Sprungfuß immer noch nicht ganz voll belastbar ist. Beim Hochsprung, der vierten Disziplin am ersten Tag, war dies überdeutlich. Neudeck, dessen Bestleistung bei 1,92 Metern steht, blieb schon bei 1,74 Metern hängen, was ihn eine Menge Punkte kostete. Ansonsten waren die Einzelergebnisse durchaus sehr ordentlich. Mit 11,79 Sekunden über 100 Meter startete er am superheißen Freitag in den Wettkampf. Im Weitsprung war er mit 6,46 Metern ebenfalls im Soll. Gute 14 Meter stieß Neudeck die Kugel weit. Nach dem für ihn enttäuschenden Hochsprung kämpfte sich der Filstäler dann über 400 Meter mit 51,90 Sekunden bis auf vier Zehntel an seine erst kürzlich aufgestellte Bestleistung heran. Bei Regen und Kälte ging es in den zweiten Wettkampftag mit 110 Meter Hürden in 15,12 Sekunden. Nach durchwachsenen 33,72 Metern im Diskus, schwang sich Neudeck im Stabhochsprung über 4,00 Meter. Mit einem ganz starken Auftritt im Speerwerfen gab es dann noch eine Menge Punkte. Die Weite von 57,49 Metern, erzielt im letzten Versuch, wurde nur von einem Mitstreiter übertroffen. Im abschließenden 1500 Meter-Lauf konnte Neudeck zwar Punkte auf den vor ihm liegenden Rostocker Niklas Tuschling gutmachen, doch sein Endresultat von 6750 Zählern reichte nicht mehr für den dritten Rang in der Gesamtwertung. Als Deutscher Meister ließ sich Marcel Meyer, Hannover 96, feiern, der auf die überragende Punktzahl von 7607 kam und den ebenfalls stark verbesserten Leverkusener Nils Laserich auf Rang zwei verwies (7498 Punkte).

Im Siebenkampf U20 lieferte Mandy Münkle, ebenfalls LG Filstal, einen soliden Wettkampf ab. Nach dem 100 Meter Hürdensprint in 15,29 Sekunden folgte im Hochsprung eine angesichts der Witterungsbedingungen sehr ordentliche Sprunghöhe von 1,62 Metern. Mit dem Kugelstoß von 10,75 Metern war die Mehrkämpferin dann allerdings nicht so richtig zufrieden; mit 27,18 Sekunden über 200 Meter, der letzten Disziplin des ersten Tages, dafür umso mehr. Mit 5,17 Metern im Weitsprung ging es am Sonntag für die letztjährige Sportlerin des Jahres im Kreis Göppingen weiter. Auf starke 37,72 Meter flog danach ihr 600 Gramm schwerer Speer. Im abschließenden Lauf über 800 Meter gaben die Athletinnen nochmals alles. Für die Filstälerin blieb die Uhr bei 2:31,94 Minuten stehen. Insgesamt stand damit ein Endresultat von 4738 Punkten zu Buche, was Rang 13 bedeutete. Mit deutlichem Vorsprung holte sich Lara Siemer (Rukeli Trollmann e.V.) den Titel (5545 Punkte), Lilian Tösmann (BV Teutonia Lanstrop ) wurde mit 5430 Zählern Vizemeisterin.

Dietz im zweiten Rennen der Saison mit 5000 Meter Kreisrekord

Uli Bopp – 28.07.2020

Bei der Laufnacht der Sparkassen-Gala in Regensburg am 26.07.2020 präsentierte sich Thorben Dietz von der LG Filstal erneut in exzellenter Form.

Nach einem Testrennen in Winnenden über 3000 Meter einige Tage zuvor konnte sich Dietz nun im vierten Zeitlauf über 5000 Meter in Regensburg gleich eine neue Bestzeit aufstellen. Mit 14:06,95 Minuten war er fast zehn Sekunden schneller als bei seinem Kreisrekord in Pliezhausen vor gut einem Jahr.

Der Rennverlauf war für Dietz optimal, wenngleich nach einer Durchgangszeit von 5:32 Minuten über 2000 Meter das Tempo bis einen Kilometer vor dem Ziel etwas verschleppt wurde.

Dietz lieferte sich einen erbitterten Kampf mit dem Regensburger Dominik Notz, den er im Finish hauchdünn auf Platz fünf verwies. Die drei Erstplatzierten kamen unter die Vierzehn-Minuten-Marke. Der Hanauer Aaron Bienenfeld gewann unangefochten in 13:45,75 Minuten vor dem Regensburger Simon Boch (13:54,48) und Tobias Blum aus Rehlingen (13:59,53). In den gut besetzten Rennen knackten 22 der insgesamt 86 Teilnehmer die Fünfzehn-Minuten-Marke.

Für Thorben Dietz hat sich das Schnelligkeitstraining ausgezahlt, auf das er während der Coronapause Wert gelegt hatte. Eine Zeit unter vierzehn Minuten ist nun für Dietz durchaus möglich. Und er hat damit auch gute Voraussetzungen geschaffen, um sich auch auf seiner favorisierten Halbmarathonstrecke noch stärker präsentieren zu können. Hier war er im letzten Jahr mit 1:04,44 Stunden einen Kreisrekord gelaufen, der gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die wegen Covid 19 verlegten Europameisterschaften in Paris bedeutet hatte.

Miriam Steinbach läuft Traumzeit

Rolf Bayha – 20.07.2020

Mit einem bunten Leichtathletik-Programm wurde die Saison im Geislinger TG-Stadion eröffnet. Ein Schwerpunkt waren die Hürden-Kreismeisterschaften.

Nach einem feuchten und trüben Vormittag zeigte sich das Wetter am Freitagabend im Stadion der TG Geislingen von seiner besten Seite und förderte die ohnehin schon gute Stimmung bei den 85 Leichtathleten, die in der Fünftälerstadt, nach dem Auftakt vor zwei Wochen in Uhingen, ihre Kreisvergleiche fortsetzten.

Auf dem Programm, für dessen Ablauf die TG um Abteilungsleiter Jochen Schreitmüller in gewohnter Perfektion sorgte, standen die Hürdenläufe, die beiden Nachwuchsligen, XXS-Liga um den Sparkassen-Cup der U14 und um den Pusch-Data-Pokal der U16, sowie ein Einlagewettbewerb im Speerwurf.

„Von der Wettkampfpause während der Coronazeit ist nichts zu spüren“, zeigte sich Roland Mäußnest, Beauftragter Wettkampfwesen und Sport im Leichtathletikkreis, mit dem Engagement und den Leistungen der Sportlerinnen und Sportler hochzufrieden. „Das für mich beste Ergebnis des Abends hat Miriam Steinbach über 80 m Hürden erzielt“, zeigte sich Mäußnest von der gelaufenen Zeit von 12,09 Sekunden beeindruckt, mit der sich die Filstälerin an die Spitze in Württemberg und den zweiten Platz in der deutschen Jahres-Bestenliste katapultieren konnte.

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Miriam Steinbach stürmt über die Hürden und läuft in 12,09 Sekunden eine Spitzenzeit – Foto © Rolf Bayha


Auf den Plätzen folgen nach zwei Zeitläufen LG-Kameradin Leonie Gehrandt (13,23) und Linda Hartle von der TSG Eislingen (13,88). Jeweils konkurrenzlos zu Gold im 100 m-Hürdenlauf kamen Lea Ströhlen (LGF) bei den Frauen (17,89) und Mandy Münkle (LGF) bei der U20 (15,91). Mandy fehlte nach einem anstrengenden zweitägigen Übungsleiterlehrgang etwas die Frische, um an ihre diesjährige Saisonbestleistung (15,74 Sekunden) oder gar an ihren persönlichen Rekord (15,05 Sekunden) heranzukommen.

Eine Augenweide war der Hürdenlauf des Filstal-Trios Amelie Frech, Mara Mauser (15,70) und Clairline Liebl (15,67), den Frech in 15,36 Sekunden, mit einer Nasenlänge Vorsprung, für sich entscheiden konnte. Nicht überraschend war der Goldlauf der Filstälerin Lara Jurcic, die als Vierte in Deutschland ihre Führungsposition in Württemberg über 80 m-Hürden in 12,42 Sekunden unterstreichen konnte. In starken 12,80 sec folgte Turnerschaftlerin Isabell Frank, nunmehr Zweite im WLV. Bronze verdiente sich Finja Willnich (LGF) in 13,14 Sekunden.

Über 60 m-Hürden mussten sich die Mädchen W12 und W13 beweisen. Bei den älteren setzte sich Ayleen Gehrandt (LGF) in 10,83 sec. vor Cheyenne Sözener (LGF/11,08) und Aylin Gümüs von Frisch Auf Göppingen (11,12) die Krone auf. Über ihren Titel bei den 12-jährigen freute sich Line Schreitmüller (LGF/11,54), die mit knappem Vorsprung ihre LG-Kameradinnen Laura Knödler (11,58) und Lina Weil (11,72) hinter sich lassen konnte.

Im Hürdenlauf über 110 m meldete sich U20-Mehrkampf-Ass Felix Neudeck im Filstäler Trikot in 14,94 sec. eindrucksvoll zurück und konnte sich auch mit dem 800 g-Speer im Einlagewettbewerb mit 55,70 m vor seinen LG-Kollegen Jannis Keller (51,01) und Louis Lindner (39,57) behaupten. Kreismeister der M18 wurde der Filstäler Marvin Pfizenmaier (16,52) vor seinen Kollegen Lukas Broneske (17,88) und Matteo Schmid (18,11). Bei der M14 setzte sich auf der Strecke über 80 m-Hürden einmal mehr der Filstäler Elias Kraut (12,94) durch. Zweiter wurde Noah Brömmer (LGF/16,46). Auf das Sieger-Podest im Hürdenlauf über 60 m lief bei der M13 Robin Börsken (LGF/11,47) vor Peter Linckh von der LG Voralb (11,75). Bei der M12 war dies Marlon Guldan (LGF/11,37) vor Jonah Messerle (LGF/11,76). Der beste Wurf mit dem 500 g-Speer gelang Clairline Liebl mit 29,63 m.

Kreisrekord im 800 m Lauf mit großen Feldern

Der Speerwurf war auch eine der vier Disziplinen – 60 m Hürden, Kugelstoß und 800 m Lauf – bei der XXS-Liga der U14. Den Tagessieg feierte mit 5127 Punkten der TGV Holzhausen vor der TG Geislingen (5123), die sich weiterhin an der Tabellenspitze halten kann. Als tagesbeste Werferin zeichnete sich W12-Athletin Sarah Lässig vom TGV Holzhausen mit 28,29 m aus, Ayleen Gehrandt glänzte auf der Hürdenbahn in 10,83 Sekunden. Bester Punktesammler mit der Kugel war Marlon Guldan (TGV Holzhausen) mit 7,12 m erzielter Weite. „So große Starterfelder wie im 800 m Lauf hatten wir noch nie“, freute sich Roland Mäußnest über drei Zeitläufe mit starker Besetzung. Höhepunkt war der zweite Durchgang, den, angetrieben von seiner Schwester Lea, Tom Schröder im Trikot der Turnerschaft in 2:38,33 Minuten dominierte. Sein Lohn war der sieben Jahre alte Kreisrekord, den Jannik Windelband von der TSG Eislingen (2:43,06) abgeben musste.

Mandy fehlte nach dem anstrengenden zweitägigen Übungsleiterlehrgang etwas die Frische, um an ihre diesjährige Saisonbestleistung (15,74 Sekunden) oder gar an ihren persönlichen Rekord (15,05 Sekunden) heranzukommen.

Tabelle

  1. TG Geislingen I (5123 Tagespunkte) 10315
  2. TGV Holzhausen I (5127) 10094
  3. TV Schlat (4432) 9269
  4. TGV Holzhausen II (4710) 9265
  5. TG Geislingen II (4570) 9121
  6. TSG Eislingen (4525) 8951
  7. TS Göppingen (4273) 8737
  8. LG Voralb (3982) 7950
  9. TGV Holzhausen III (1409) 5600
  10. FA Göppingen (3050) 3050

Eine Entscheidung über den dritten Liga-Tag steht noch aus.

Geislingen und Altenstadt gleichauf

Spannung herrscht in der neuen U16-Liga, bei der neun Mannschaften um den Pusch-Data-Pokal rangeln und am zweiten Liga-Tag in alternativen Disziplinen, dem 80 m Sprint, dem Heulerwurf, dem Drei-Schritt-Sprung aus dem Stand in die Grube und in der Zwei-mal-zwei-Rundenstaffel um Punkte kämpften. Die gemischten Teams werden vom TGV Holzhausen angeführt, bei den Mädchen-Mannschaften stehen die TG Geislingen und der TV Altenstadt punktgleich an der Tabellenspitze. Der dritte Liga-Tag findet am kommenden Samstag im Rahmen der Einzel-Kreismeisterschaften im Eislinger Eichenbachstadion statt.

Tabellen

  • Mädchenteams: 1. TG Geislingen (4 Tagespunkte) 10; 1. TV Altenstadt (6) 10; 3. TS Göppingen I (5) 9; 4. TSG Eislingen (3) 6; 5. TV Schlat (2) 4; 6. TS Göppingen II (0)
  • Gemischte Teams: 1. TGV Holzhausen (3) 6; 2. TSG Eislingen (2) 3; 2. TV Ebersbach (1) 3.
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