Leichtathletik: Dietz mit neuer Bestzeit beim Nikolauslauf

Verena Mikeleit – 12.12.2019

Bei der 44. Auflage des Nikolauslaufs in Tübingen standen insgesamt 3.600 Teilnehmer unter dem Startbanner, um die schwierige, am Stadtrand von Tübingen und im angrenzenden Schönbuch verlaufende Halbmarathonstrecke in Angriff zu nehmen. Bei den Männern erlebten die Zuschauer einen spektakulären Zweikampf zwischen Vorjahressieger Thorben Dietz von der LG Filstal (am Start für Intersport Räpple Running Team) und Florian Orth, LG Telis Finanz Regensburg, den der Regensburger für sich entschied. Gut 15 Kilometer liefen die beiden Top-Athleten gemeinsam, bis es dem starken 1.500-Meter-Läufer Orth im letzten Streckendrittel gelang, den entscheidenden Vorsprung herauszulaufen. Der Filstäler verbesserte zwar mit 1:08,43 Stunden seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 1,5 Minuten, jedoch musste er seinem Konkurrenten, der in 1:07,30 Stunden knapp den Streckenrekord von Dieter Baumann verpasste, zum Titel gratulieren. Dietz zeigte sich sichtlich zufrieden mit seiner Leistung zum Einstieg in das Wettkampfjahr 2020. Thorben liegt damit in der Bestenliste aller Tübinger Nikolausläufe auf Rang drei, noch eine Sekunde vor Arne Gabius, dem Deutschen Rekordhalter über die Marathondistanz.

Stärkste Kreisvertreterin war Marlene Windisch von der TSG Eislingen, die bei den Frauen in 1:25,14 Stunden auf einem sehr guten sechsten Rang einlief. Gemeinsam mit der von ihrem Trainer Karlheinz Datismann initiierten Damenmannschaft BIGGER BANG TEAM mit der Triathletin Karoline Brüstle (1:25,32 Std., 7.), Katrin Ochs (1:27,29 Std., 8.), der Donzdorferin Nicola Wittner (1:38,29, 29., 2. W50) und Martina Böhm aus Eislingen (1:40,02, 35., 5. W30) erreichte sie Platz 2 von insgesamt 67 Mannschaften, knapp hinter den favorisierten Tübingerinnen. Ein starkes Rennen machte außerdem Tanja Massauer vom Sparda-Team Rechberghausen, die in 1:35,22 Std. auf Rang 19 einlief und ihre Altersklasse W35 souverän für sich entschied.

Zweitschnellster männlicher Teilnehmer aus dem Kreis war Richard Schumacher, für den Tübinger Laufladen am Start, der in 1:16,11 Stunden auf Rang 15 bei den Herren finishte und damit in seiner Altersklasse M35 den Bronzerang erzielte. Über ein sehr starkes Debüt freuten sich die Triathleten Hannes Bitterling (1:18,02 Std., 26.) und Tobias Huber (1:18,36 Std., 27., beide Tria Team). Bei 1:19,15 Stunden blieb die Uhr für Alessandro Collerone stehen (32.). Der Eislinger war gemeinsam mit Dietz für das Intersport Räpple Running Team am Start und kletterte in der Mannschaftswertung bei den Herren auf einen hervorragenden zweiten Platz. Peter Carle, SGX Uhingen, präsentierte sich ebenfalls in sehr guter Laufform und erreichte in 1:23,15 Std. als 47. im Herrenklassement und 2. der M50 das Zielbanner. Markus Weiß-Latzko, am Start für Heck & Kollegen Rechtsanwälte, finishte in 1:24,22 Std. auf Rang 52 (17. M35). Das bei den Herren ebenfalls von Karlheinz Datismann zusammengestellte Tria Team wurde komplettiert von Benjamin Nagel (1:27,03 Std., 93., 22. M30), Paul Schaaf (1:30,13 Std., 156., 8. M50) und Thomas Vetter (1:39,46 Std. 425., 72. M30). Gemeinsam erreichten sie einen sehr guten 5. Rang unter insgesamt 93 Mannschaften bei den Herren.

Weitere Ergebnisse: Sven Halm (SC Wiesensteig): 1:49,44, Std., 896., 138. M50), Michael Rapp (AST Süßen): 1:55,26 Std., 1189., Michael Zandt (TV Ebersbach): 1:56,00 Std., 1215., 193. M50, 187. M50, Dominik Fellner (SC Wiesensteig): 1:56,24 Std., 1242., M 202, Alexandra Zandt (TV Ebersbach): 2:26,49, 708., 81. W45.

0

LG Filstal: Schneller Nachwuchs für den Nikolaus

Uli Bopp – 07.12.2019

Die Stadtwerke Sindelfingen sorgten am vergangenen Samstag mit ihrem „Nikolaus Run und Jump“ für einen gelungenen Auftakt in die Hallensaison. Beim gut besetzten Meeting im Glaspalast waren auch Athleten aus dem Kreis dabei.

In den Staffelwettbewerben zeigten einige LG Filstal Teams mit guten Platzierungen schon eine gute Form, obwohl einige Leistungsträger noch im Vorbereitungstraining stecken und keinen so frühen Start absolvieren wollten.

Das Quartett der weiblichen Jugend U18 war auch ohne Mia Herrmann stark und kam im Endlauf über 4×200 Meter hinter den Stuttgarter Kickers (1:47,75 Minuten) auf Rang zwei. Clairline Liebl, Alexa Fender, Amelie Frech und Lisa Baumgartner liefen die vier Hallenrunden in der Zeit von 1:50,46 Minuten. Die 4×100 Meter Staffel der weiblichen Jugend U16 belegte hinter Sindelfingen (51,91 Sekunden) in 52,59 Sekunden ebenfalls den zweiten Platz. Lara Kneifel, Lara Jurcic, Miriam Steinbach und Leonie Gehrandt waren bei ihrem Vorlaufsieg mit 52,56 Sekunden sogar noch etwas schneller gewesen. Die LGF Staffel II mit den zum Teil zwei Jahre jüngeren Läuferinnen Ayleen Gehrandt, Laura Langhans, Lena Kohn und Sophia Csulits erzielte im dritten Vorlauf mit 57,60 Sekunden die insgesamt achtbeste Zeit. Einen vierten Rang im Endlauf 4×50 Meter der weiblichen Jugend U14 sicherten sich mit 29,20 Sekunden Lena Dangelmayer, Sophia Csulits, Ayleen Gehrandt und Hailey Ritz. Sieger Sindelfingen benötigte 28,19 Sekunden. Staffel II (Luisa Kneifel, Emma Heckenlaible, Sara Lässig und Theresa Gunther) lief mit 30,97 Sekunden die achtbeste Zeit.

Bei der männlichen Jugend U14 schaffte das Filstalquartett Mika Fender, Marlan Guldan, Jamie Näher und Sara Lässig den Einzug ins Finale über 4×50 Meter, wo es mit 29,80 Sekunden auf Platz vier sprintete.

In den Sprintdreikämpfen hatten alle Athletinnen und Athleten einen 30 Meter Sprint mit fliegendem Start, einen Fünfersprunglauf und einen 60 Meter Lauf zu absolvieren. Die Leistungen in jeder Disziplin wurden in Punkte umgerechnet, die dann addiert das Endresultat ergaben.

In der weiblichen Jugend U18 traten gleich 25 Athletinnen an. Hinter der Siegerin aus Schorndorf, Nina Ndubuisi (1272 Punkte), holte Clairline Liebl mit 1192 Zählern einen Podestplatz. Als Dritte lief sie fliegend 3,49 Sekunden, sprang 12,10 Meter weit und rannte die 60 Meter in 8,19 Sekunden. Ihre ein Jahr jüngere LGF Teamkollegin Amelie Frech wurde mit 1167 Punkten Fünfte (3,58 Sekunden; 13,60 Meter; 8,38 Sekunden), Alexa Fender mit 1117 Punkten Elfte und Lisa Baumgartner mit 1052 Siebzehnte.

In der Wettkampfklasse W15 schlug sich Miriam Steinbach, ebenfalls LGF, als Viertbeste auch prima. Mit einem Resultat von 927 (3,62 Sekunden; 12,90 Metern; 8,57 Sekunden) fehlten ihr nur zehn Zähler zum dritten Platz. Die weiteren Filstälerinnen Leonie Gehrandt (849 Punkte) und Laura Langhans (693 Punkte) kamen auf die Ränge zehn und neunzehn.

In der Altersklasse W14 glänzte Lara Jurcic (LGF) in dem mit 32 Teilnehmerinnen riesigen Feld durch ihren zweiten Rang. Mit ihren Leistungen (3,54 Sekunden; 13,50 Meter; 8,23 Sekunden) schaffte sie 975 Punkte und musste sich nur knapp der Sindelfingerin Eucheria Lenson geschlagen geben, die am Ende lediglich vier Zähler vorne lag. Aber auch Isabell Frank von der Turnerschaft Göppingen hatte einen starken Tag erwischt. Sie überzeugte mit 3,57 Sekunden, 13,10 Metern und 8,20 Sekunden und verpasste mit ihrem Endresultat von 965 Zählern nur knapp Rang drei. Lara Kneifel, LGF, erzielte als Achte 926 Punkte (3,54 Sekunden; 12,20 Meter; 8,46 Sekunden). Ihre Teamkollegin Lena Kohn landete mit 717 Punkten auf Rang 27.

Felix Pätzold (LGF) sorgte mit 1058 Zählern (3,35 Sekunden; 15,10 Meter; 8,07 Sekunden) im Wettkampf M15 für einen guten dritten Platz. Auch Elias Kraut (LGF) schlug sich als Fünfter mit 1058 Punkten achtbar (3,60 Sekunden; 13,00 Meter; 8,53 Sekunden).

U18 Athlet Jakub Berus, TS Göppingen, landete im großen Teilnehmerfeld dieser Altersklasse mit 926 Zählern auf Rang 25. Sein Teamkollege Philipp Weigl platzierte sich mit 1133 Punkten (3,14 Sekunden; 14,80 Meter; 7,53 Sekunden) als Zehnter im Mittelfeld der Aktivenkonkurrenz, die vom Stuttgarter Tim Engler mit 1286 Punkten klar dominiert wurde.

0

Spitzenbergiade 2019 – 30-jähriges Jubiläum

Jochen Schreitmüller – 11.11.2019

249 Nachwuchsleichtathleten aus sechzehn Vereinen gingen bei der 30. Spitzenbergiade, der Auftaktveranstaltung der LG Filstal-Hallenserie, in der Kuchener Ankenhalle an den Start. Schon immer ist eine zügige Wettkampfabwicklung, verbunden mit schneller Auswertung und Urkundendruck, eines der Markenzeichen der Filstal-Hallenserie. So wurden auch am Sonntag schon spätestens eine Stunde nach Wettkampfbeginn jedes Durchganges die Sieger und Siegerinnen gekürt.

Einen weiteren Vorteil der Hallenleichtathletik bietet darüber hinaus die Ankenhalle, denn die interessierten Eltern und Großeltern stehen oder sitzen direkt an drei Seiten auf den Zuschauerrängen und nutzten auch die Gelegenheit, ihre Schützlinge beim Wettkampf begeistert anzufeuern. Bemerkenswert waren auch wieder einmal die vielen Beifallskundgebungen bei der Siegerehrung, bei der nicht nur die Erstplatzierten, sondern alle Kinder lautstark gefeiert wurden.

Die Kinder absolvierten einen Vierkampf, bestehend aus Medizinballstoß, Kastenweitsprung, Flachsprint und Hindernislauf. Die meisten Einzel- und Mannschaftssiege sammelten beim Auftakt der TV Deggingen, die TGV Holzhausen und die TG Geislingen. Aber auch der TV Bezgenriet, die KTT Kuchen, FA Göppingen, der TV Ebersbach und die TSG Eislingen hatten einige Plätze auf dem’Stockerl‘ zu verzeichen. Bei der Wertung um den Förderpreis der zahlenmäßig stärksten Teilnehmerfelder führt der TV Deggingen vor der TG Geislingen und dem TGV Holzhausen.

0

Spitzenbergiade 2019 am Sonntag, den 10.11.2019

Jochen Schreitmüller – 08.11.2019

Am Sonntag eröffnen die Leichtathletik-Kids von sieben bis zwölf Jahren die diesjährige Hallensaison der Leichtathleten im Kreis Göppingen, denn um 13.00 Uhr fällt der erste Startschuss zur diesjährigen Spitzenbergiade in der Kuchener Ankenhalle. Damit feiern der TSV Kuchen und der Förderverein LG Filstal auch ein kleines Jubiläum, denn die Spitzenbergiade, die vom ehemaligen Leichtathletiktrainer aus Kuchen, Peter Lehle, ins Leben gerufen wurde, jährt sich zum dreißigsten Mal. Der Förderverein LG Filstal und der TSV Kuchen sind Ausrichter der Hallenserie, die am 5. Januar mit den Filseck-Games und am 22. März mit der Michelbergiade fortgesetzt wird. Mit über 250 angemeldeten Kindern aus vielen Vereinen ist die Euphorie für die altersgerechten Hallenwettkämpfe der LG Filstal weiter ungebrochen. Absolviert wird ein Vierkampf, bestehend aus Flachsprint, Medizinballstoßen, Geschicklichkeitslauf und Kastenweitsprung oder Dreier-Hopp. Alle vier Disziplinen werden nach der Europapokalwertung addiert und die drei Punktbesten dürfen dann bei der Siegerehrung ganz oben auf dem ‚Stockerl‘ stehen und werden mit Gold-, Silber- und Bronzemedaille geehrt. Für die Teamwertung werden die vier besten Athleten eines Vereins von zwei Jahrgängen zusammen gewertet. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor Wettkampfbeginn noch möglich.

Zeitplan:

13.00 Uhr Wettkampfbeginn Jg. 2012/13

14.00 Uhr Wettkampfbeginn Jg. 2011

15.00 Uhr Wettkampfbeginn Jg. 2009/10

16.00 Uhr Wettkampfbeginn Jg. 2007/08

0

Leichtathletik: Silber und Bronze für LG Filstal-Mädchenteams

Uli Bopp – 02.10.2019

Bei den Württembergischen Meisterschaften für LA-Teams U16 / U14 am vergangenen Samstag in Köngen gab es für die ersatzgeschwächten Mädchenmannschaften der LG Filstal statt der erhofften Titel immerhin doch noch einen Vizemeistererfolg für das U14-Team und eine Bronzemedaille für das U16-Team. Auf das U14-Siegerteam des SSV Ulm (6721 Punkte) fehlten am Ende den Filstalmädchen gerade mal 57 Zähler, die mit den ausgefallenen Athletinnen Ricarda Hommel und Lisa Engel locker hätten herausgeholt werden können. So schlugen sich die anderen Nachwuchsathletinnen aber trotzdem klasse mit einem Endergebnis von 6664 Punkten.

Zur Topscorerin wurde Lara Kneifel, die im Weitsprung mit 4,95 Metern die am höchsten bewertete Leistung erbrachte. Zudem war sie über 75 Meter sehr stark mit 10,16 Sekunden. Lara Jurcic ragte ebenfalls heraus mit toller Bestleistung von 2:30,42 Minuten über 800 Meter und schnellen 10,21 Sekunden über 75 Meter sowie 10,76 Sekunden über 60 Meter Hürden. Hier kam Finja Willnich in 10,89 Sekunden ins Ziel und punktete ebenfalls stark. Gegenüber dem Siegerteam verlor man vor allem in den Disziplinen Hochsprung und Ballwurf den zuvor deutlichen Vorsprung. Im Silbermedaillenteam standen außerdem noch folgende Athletinnen: Chiara Willnich, Cheyenne Sozener, Hailey Ritz, Sophia Csulits, Lena Kohn, Tina Schmer, Finja Bischofsberger und Erja Metzig.

Auch das zahlenmäßig kleine Team der Turnerschaft Göppingen hatte sich in dieser Altersklasse für die Endkämpfe qualifizieren können und kam mit 6102 Punkten auf Rang acht. Beste Punktesammlerin war Isabell Frank mit 10,45 Sekunden über 75 Meter, 10,86 Sekunden über 60 Meter Hürden und einem Weitsprung von 4,56 Metern. Neben ihr punkteten fürs Team Nika Frank, Leonore Diether, Clara Wagner, Katharina Walter und Fiona Mühleis.

Die Mannschaft der Weiblichen Jugend U16 musste den Ausfall der starken Athletinnen Leonie Pfeifer und Carla Kussmaul verkraften und konnte das gegenüber der LG Filder (8222 Punkte) und dem SSV Ulm (8018 Punkte) trotz gutem Kampf nicht kompensieren. So gab es am Ende aber doch noch fröhliche Gesichter, dass man mit 7943 Zählern vor dem starken LAZ Ludwigsburg (7886) die Bronzemedaille gewinnen konnte.

Für die beste Punktzahl im Filstal-Team sorgte der klasse Weitsprung von Amelie Frech, der mit 5,36 Metern gemessen wurde. Auch die 1,56 Meter von ihr im Hochsprung vermehrten das Punktekonto, zumal Lisa Baumgartner hier sogar 1,60 Meter meisterte. Amelie Frech war zudem mit einer 80 Meter Hürdenzeit von 13,33 Sekunden gut unterwegs. Teamkollegin Miriam Steinbach lief hier mit 13,58 Sekunden nur wenig langsamer und sprintete gute 13,54 Sekunden über die 100 Meter. Der Erfolg wurde letztlich mit den Leistungen von Sofia Jaschek, Alexa Fender, Madlen Singer, Lara Brenner, Giulia Sottile, Lina Mauser, Loreley Rosenberger, Elena Grünenwald und Alisa Neumann sichergestellt.

0

Thorben Dietz: Harte Woche mit superschönem Abschluss

Uli Bopp – 02.10.2019

Torben Dietz gewinnt den 15. Einsteinmarathon von Ulm und führt sich gleich gut in seiner neuen Wahlheimat ein.

Der Geislinger Lehrer, der seit diesem Jahr an der Gemeinschaftsschule am Tegelberg unterrichtet, hat in den letzten Monaten verletzungsfrei hervorragend trainieren können und das zahlt sich jetzt aus. Nach dem harten Halbmarathon eine Woche zuvor im nordböhmischen Aussig, wo er den Kreisrekord auf 64:44 Minuten verbesserte, und einer ziemlich geschäftigen Schulwoche, hatte Dietz nur wenig Zeit zur Regeneration. Trotzdem konnte er sich bei guten Witterungsbedingungen durchsetzen und als Erster der 480 gestarteten Männer die Ziellinie beim Münster in 2:33:15 Stunden überqueren. Er war damit fast dreieinhalb Minuten schneller als der Vorjahressieger Richard Schuhmacher vom Sparda-Team Rechberghausen. Dietz, der den Marathon ohne spezielle Vorbereitung angegangen war, musste vom Start an der Donauhalle weg das gesamte Rennen alleine bestreiten, die Münchner Michael Mayer und Tobias Hamann finishten als Zweite und Dritte 14:16 bzw. 14:54 Minuten später auf dem Münsterplatz. Besonders gefallen hat dem Sieger die tolle Stimmung auf den Streckenabschnitten in der Stadt, wo viele Bands spielten und die Zuschauer die Läufer begeistert anfeuerten. Vor allem viele Kollegen aus seiner neuen Schule, an der er sich super wohlfühlt, unterstützten ihn auf den letzten Kilometern, die durch das Straßenpflaster für die Läufer nicht ganz einfach zu meistern sind. Seit einigen Wochen wohnt der Ausdauerspezialist, der für das Team Bantleon an den Start gegangen war, in Neu-Ulm. So hat er bei Trainingsläufen den Parcours schon studieren können. Er war am Ende des Rennens doch ziemlich müde aber überglücklich, in seiner neuen Heimat den, wie er fand, toll organisierten Lauf dominiert zu haben. In diesem Wettkampfjahr hatte sich Dietz mehr auf kürzere Strecken und Schnelligkeitsverbesserung konzentriert, im nächsten Jahr will er dann eine gezielte Marathonvorbereitung mit langen Ausdauereinheiten auch im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris vornehmen.

0

Thorben Dietz läuft schon wieder Kreisrekord

Uli Bopp – 25.09.2019

Gerade mal vierzehn Tage weiteres Training brauchte Thorben Dietz, LG Filstal, um seinen fünften Kreisrekord in diesem Jahr aufzustellen. Diesmal verbesserte er seine Bestleistung im Halbmarathon gleich um 32 Sekunden. Bei den Deutschen Meisterschaften in Freiburg im Frühjahr hatte er noch 1:05:16 Minuten für die 20,0975 Kilometer lange Distanz gebraucht. Jetzt am Wochenende lief er tolle 1:04:44 Minuten auf der interessanten Zwei-Rundenstrecke entlang der Elbe im nordböhmischen Usti nad Labem (Aussig), das circa 30 Kilometer südlich von Dresden liegt.

Gegen international gute Konkurrenz war die Zeit für Dietz auf dem profilierten Kurs bei schwierigen Bedingungen mit heißen Temperaturen und Wind top. Dietz belegte im Gesamtklassement den siebten Rang und mit seiner Zeit unterbot er sogar den Richtwert für die Europameisterschaft um eine Sekunde.

Sieger in dem mit dem IAAF Goldlabel ausgezeichneten Straßenrennen wurde mit klarem Vorsprung der Wattenscheider Hendrik Pfeiffer in 1:03:17 Minuten vor dem Polen Marcin Chabowski (1:03:49) und dem Ukrainer Roman Romaneko (1:03:51).

0

Bericht: 7. internationales Stabhochsprung Meeting

Regian Mühlhäuser – 07.09.2019

Mittendrin – statt nur dabei !!
7. interntionales Stabhochsprung Meeting in Geislingen am 7. September 2019

Klarer Sieg für Konstadinos Fillippidis und grandioser Erfolg für Jakob Köhler-Baumann

Bei wesentlich besseren Wetterbedingungen als erwartet bot die Veranstaltung dem Publikum in der Fußgängerzone wieder über zwei Stunden Spannung und beste Unterhaltung.

Der erstmals angereiste, und jüngste Teilnehmer im Feld, Lev Skorish aus Israel fand leider nicht in den Wettkampf und blieb ohne gültigen Versuch bei der Starthöhe von 5,01 Metern. Der Schweizer Dominik Alberto, Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken) und Julian Otchere von der MTG Mannheim verabschiedeten sich mit einer Höhe von 5,16 Metern. Auch für Stanley Joseph (Frankreich) und Mareks Arents, der letztes Jahr um den Sieg mit sprang, war heute bereits bei übersprungenen 5,26 Metern Schluss. Die 5,36 Meter wurden von Matthieu Collet (Frankreich) und Oleg Zernickel übersprungen. Nachdem er diese Höhe mit Leichtigkeit nahm, ließ Zernickel mutig die nächsten drei Höhen aus, scheiterte dann aber knapp an den aufgelegten 5,56 Metern. Besser lief es für Lokalmathador Jakob Köhler-Baumann. Er schaffte mit 5,46 Metern seine neue persönliche Bestleistung, begeisterte damit das heimische Publikum und belegte den 3. Platz. Gordon Posch hatte insgesamt einen Fehlversuch weniger und wurde mit den 5,46 Metern Zweiter. Einen klaren Sieg konnte der Grieche Konstadinos Fillippidis verbuchen. Er übersprang 5,61 Meter und scheiterte nur sehr knapp an den 5,66 Metern, die neuen Meetingrekord bedeutet hätten. Den hält nach wie vor Pjotr Liczek mit 5,65. Zusätzlich zur Siegprämie freute sich Fillippidis über einen Flat TV für den ersten Platz. Jakob Köhler Baumann war die Überraschung anzusehen, als auch er einen Flat TV für seine neue Bestleistung überreicht bekam.

Alles in allem war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg und wird bestimmt ihren festen Platz im Geislinger Veranstaltungskalender behalten.

Das Ergebnis:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

Konstadinos Fillippidis

Gordon Posch

Jakob Köhler-Baumann

Oleg Zernikel

Mathieu Collet

Mareks Arents

Stanley Joseph

Daniel Clemens

Julian Otchere

Dominik Albertro

Lev Skorish

5,61 m

5,46 m

5,46 m

5,36 m

5,36 m

5,26 m

5,26 m

5,16 m

5,16 m

5,01 m

kein gültiger Versuch)


Ergebnisse – hier auch <hier>

 


<Bilder der Geislinger Zeitung zum Wettkampf>

 


<Bilder der Geislinger Zeitung zur Modenschau>

 


0

Thorben Dietz erneut mit Kreisrekord Sechster bei Straßenlauf DM

Uli Bopp – 18.09.2019

Kreisrekorde gehören fast zum Alltag

Im Straßenlauf war am Sonntag Thorben Dietz von der LG Filstal bei den Deutschen Meisterschaften in Siegburg wieder einmal mit einer tollen Zeit über 10 Kilometer unterwegs. Mit 29:30 Minuten belegte er den sechsten Rang, die gleiche Platzierung hatte er schon in Essen bei den Deutschen Bahnmeisterschaften über 10.000 Meter erreicht. Bis zur Hälfte des Rennens war Dietz in der Spitzengruppe. In der schnellen dritten von vier Runden um den Michelsberg, konnte er dem Spitzentrio jedoch nicht mehr ganz folgen und musste etwas abreißen lassen. Er kämpfte sich aber durch und schaffte erneut eine Verbesserung seines Kreisrekords um acht Sekunden, den er im März diesen Jahres mit 29:38 Minuten im niederländischen Brunssum aufgestellt hatte. Insgesamt war das in dieser Saison schon der vierte Kreisrekord für den Geislinger Lehrer, der die Sommerferien unter anderem offensichtlich auch zu intensivem Training genutzt hat.

Deutscher Meister wurde der Wattenscheider Petros Amanal in 28:54 Minuten vor den Regensburgern Simon Boch (28:56) und Dominik Notz (28:58). Der im Vorfeld hoch gehandelte Florian Orth, ebenfalls LG TELIS FINANZ Regensburg, musste sich hinter Dietz mit Platz acht begnügen.

Das nächste Rennen, einen Halbmarathon, wird Dietz am nächsten Wochenende in Tschechien bestreiten, bevor er dann in Ulm beim Einsteinmarathon die Konkurrenz fordern will.

0

Triathlon Ironman Hawaii 2019: Hermann Scheiring holt wieder Titel in M60

Er hat es wieder getan: Wie schon auf Hawaii 2018 wurde Hermann Scheiring Weltmeister in der Altersklasse M60-64. Der Dozent für Erziehungswissenschaft an der PH Ludwigsburg gewann mit einer Schwimmzeit von 31:44 Minuten, einem Radsplit von 2:53:36 Stunden und einem Halbmarathon von 1:34:30 Stunden, den Titel vor dem Franzosen Denis Pierrat, der auf der Laufstrecke lange geführt hatte, und dem Griechen Christos Garefis.

Gratulation zu diesem tollen Erfolg von der TG Geislingen.

 

1
1 2 3 11