LG Filstal: Württembergische Mehrkampfmeisterschaften – Hochkarätige Konkurrenz lässt wenig übrig

Uli Bopp – 27.02.2020

Mehrkämpfer mit drei Podestplätzen

Bei den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften waren am vergangenen Wochenende in Ulm die Athleten der LG Filstal in der Messehalle ganz gut dabei. Mit drei Bronzemedaillen fiel die Bilanz vielleicht nicht ganz so gut aus wie erwartet, aber die  einzelnen Wettkampfklassen waren einfach richtig stark besetzt.

Bei den Fünfzehnjährigen gab es die einzigen Einzelmedaillen. Miriam Steinbach belegte im Fünfkampf (60 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800 Meter-Lauf) mit ausgeglichenen Leistungen Rang drei mit 2612 Zählern. Ihre punktbesten Leistungen waren der Hürdenlauf in der Zeit von 9,17 Sekunden und der Weitsprung, wo sie auf 5,11 Meter kam. Im abschließenden Mittelstreckenlauf sicherte sie sich mit 2:46,52 Minuten Platz drei. Teamkollegin Leonie Gehrandt landete mit dem Gesamtergebnis von 2250 Punkten auf Rang sechzehn.

Bei den Jungen M15 holte sich Felix Pätzold Bronze im Siebenkampf (60 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung, 60 Meter Hürden, Stabhochsprung und 1000 Meter-Lauf). Mit der Zeit von 9,56 Sekunden über die Hürden, dem Stabhochsprung über 3,30 Meter und dem Weitsprung von 5,58 Metern holte Pätzold die meisten seiner 3701 Punkte. In M14 fehlten Elias Kraut mit 2342 nur zwei Zähler zu Rang fünf. Der Hürdensprint (9,75 Sekunden) und der Weitsprung (4,74 Meter) waren seine stärksten Disziplinen.

In der Altersklasse W14 platzierte sich Lara Jurcic mit 2379 Punkten auf Rang acht. Sie sprang starke 5,12 Meter weit und war damit Beste im Teilnehmerinnenfeld. Auch über 800 Meter lief sie in 2:37.75 Minuten ganz vorne mit. Die gleichaltrige Lara Kneifel erzielte im Weitsprung 4,83 Meter und war zweitbeste Kugelstoßerin mit 10,08 Metern. Mit 2249 Zählern wurde sie Zwölfte, Ricarda Hommel mit 2194 Sechzehnte. Mit einem 2121 Punktergebnis sprang für Marie-Luise Günther Platz 26 heraus.

In der Teamwertung U16 belegte LG Filstal I mit Steinbach, Jurcic und Gehrandt mit 7241 Zählern hinter Ulm (7540) und Ludwigsburg (7300) den dritten Podestplatz. Team II (Kneifel, Hommel, Günther) fand sich mit 6564 Zählern auf Platz neun wieder.

Amelie Frech hatte im Fünfkampf der weiblichen Jugend U18 prima Leistungen gebracht, wurde aber im superstarken Feld mit 3224 Punkten doch nur Sechste. Für 9,64 Sekunden über 60 Meter Hürden, 1,60 Meter im Hoch- und 5,46 Meter im Weitsprung hatte sie die meisten Punkte erhalten. Leonie Pfeifer überzeugte mit einem 10,83 Meter Kugelstoß, kam insgesamt auf 2904 Punkte und Platz 10.

Mandy Münkle sammelte 3307 Zähler und war damit fünftbeste Fünfkämpferin in U20. Schnell war sie über die Hürden (9,28 Sekunden) und stark in den Sprüngen (1,60 Meter hoch und 5,27 Meter weit). Lina-Sophie Hommel konnte nach gutem Hochsprung (1,60 Meter) zum Weitsprung nicht mehr antreten und beendete den Wettkampf.

Ebenfalls 1,60 Meter im Hochsprung sprang im Fünfkampf der Frauen Sina Wieselmann, die insgesamt 2945 Punkte holte und damit als Zehnte in die Ergebnisliste kam. Lea Ströhlen wurde mit 2448 Zählern auf Rang zwanzig geführt.

Felix Neudeck  U 20 bestritt noch keinen ganzen Siebenkampf. Wegen seiner Probleme am Sprungfuß absolvierte er nur die Sprintstrecken über 60 Meter flach und über die Hürden. Mit 7,31 beziehungsweise 8,41 Sekunden stellte er jeweils neue persönliche Bestmarken auf. Im Kugelstoßen wurde sein stärkster Versuch mit 13,81 Metern gemessen. Louis Lindner beendete nach einem misslungenen Hürdenlauf den Siebenkampf. Mit 1,64 Metern im Hochsprung und 3,70 Metern im Stabhochsprung hatte es für ihn eigentlich ganz verheißungsvoll angefangen. Der Ludwigsburger Nathanael Weiß, ein Jahr älter als Neudeck und Lindner, stellte übrigens mit 5670 Punkten eine überragende Deutsche Hallenbestleistung im Siebenkampf U20 auf, ohne dabei im abschließenden 1000 Meter an seine Grenzen zu gehen.

LG Filstal: Oechsle mit Bestzeit bei den Deutschen Hallenmeisterschaften

Uli Bopp – 25.02.2020

Nicht weit weg von nationaler Spitze

Lisa-Maria Oechsles Zielsetzung für die Deutschen Meisterschaften war klar gewesen: sie wollte sich gut verkaufen und möglichst eine neue Bestzeit über 60 Meter Hürden erzielen. Das gelang der Athletin der LG Filstal überzeugend! Im vierten Halbfinale, das die spätere Siegerin Caroline Klein aus Leverkusen in 8,17 Sekunden für sich entschied, kam Oechsle im Pulk der Verfolgerinnen ins Ziel. Ihre Zeit von 8,60 Sekunden bedeutete Rang vier, zeitgleich mit der Drittplatzierten. Aber damit verbesserte die Einundzwanzigjährige ihre persönliche Bestzeit um zwölf Hundertstelsekunden. Genau so viel fehlte ihr, um in den Endlauf zu kommen, bei dem verletzungsbedingt die Topfavoritinnen Cindy Roleder und Pamela Dutkiewicz fehlten. Oechsle belegte in der Gesamtwertung Rang elf, in der Meldeliste war sie noch als Einundzwanzigste geführt.

Beim 3000 Meter Lauf wurde der krankheitsbedingt fehlende Marcel Fehr, ebenfalls LG Filstal, schmerzlich vermisst. Er wäre nach den letzten Läufen der Einzige gewesen, der dem Sieger Maximilian Thorwirth hätte Paroli bieten können. Dieser errang in 7:53,31 Minuten überlegen den Deutschen Meistertitel. Fehr hatte ihn in Dortmund vor zehn Tagen über 1500 Meter klar hinter sich gelassen und war in Düsseldorf über 3000 Meter in 3:50,64 Minuten nur drei Hundertstel hinter ihm geblieben. Die Partnerin von Fehr, Hanna Klein, die für den LAV Tübingen startet, hatte im Fernsehinterview nach ihren Siegen über 1500 Meter und 3000 Meter ebenfalls ihr Bedauern über dieses Missgeschick angesprochen.

LG Filstal: Crossläufer mit komplettem Medaillensatz

Uli Bopp – 17.02.2020

Max Berners silberne Rückkehr nach langer Verletzungspause

Bild Uwe Schneider: Tina Miletic (629) vor Sophie Haarer (628)

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Weinstadt waren am vergangenen Samstag zahlreiche Läufer aus Kreisvereinen am Start. Die Wetterbedingungen mit Windstille, Sonne und angenehmen Temperaturen waren optimal, die Strecke durch Wiesen und Ackergelände führend aber äußerst selektiv, da der Untergrund nass war und von Lauf zu Lauf matschiger wurde. Diverse Serpentinen und Rampen waren schwierig zu laufen, was zu der Bewertung „knallharte Piste“ bei Läufern und Betreuern führte.

Bild Uwe Schneider: Goldtrio Teamwertung U20, von links: Sophien Haarer, Lilli Lindner und Tina Miletic

Mit Rang zwei und Silber hinter der deutschen Spitzenläuferin Elena Burkhard (LG farbtex Nordschwarzwald; 19:55,50 Minuten) sorgte Marlene Windisch, TSG Eislingen, bei den Frauen für ein klasse Ergebnis im Rennen über 5,4 Kilometer. Sie hielt sich zunächst in einer Verfolgergruppe, setzte sich aber am Ende der zweiten Runde ab und lief im Alleingang drei Runden bis ins Ziel, das sich im Stadion befand. Dort hatte sie mit 21:17,80 Minuten einen beruhigenden Vorsprung von elf Sekunden auf die Drittplatzierte. Tamara Eichenbrenner, LGF, kam in 24:02,70 Minuten auf dem fünf Runden langen Kurs auf Platz dreizehn. Lea Keim, AST Süßen, wurde Fünfzehnte (24:15,80 Minuten), Maike Alt, LGF, Dreiundzwanzigste (25:40,20 Minuten).

Bild Uwe Schneider: Max Berner

Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich in der Altersklasse U20 Max Berner von der LG Filstal. Nach eineinhalb Jahren Wettkampfpause wegen Verletzungen, kommt der in früheren Jahren so erfolgreiche Mittelstreckler wieder in Form. Hinter dem späteren Sieger Jan Diener vom USC Freiburg (19:30,30 Minuten) reihte sich Berner zuerst als Dritter im zwanzig Laüfer starken Feld ein. Auf den letzten 200 Metern der insgesamt 5,4 Kilometer langen Strecke überholte er noch den vor ihm liegenden Till Federolf (Unterländer LG). Im Ziel wurde Berner mit 19:42,00 Minuten gestoppt und hatte noch 2,1 Sekunden auf Rang drei herausgelaufen.

Bronze gab es für Tina Miletic, LGF, die in der Altersklasse WJ U20 eine starke Leistung auf der drei Kilometer langen Strecke zeigte (11:44,20 Minuten). Sie musste sich im Kampf um Silber der Tübingerin Janina Ruf nur um 2,4 Sekunden geschlagen geben. Gegen Katharina Möller (USC Freiburg), die mit sechs Sekunden Vorsprung siegte, waren jedoch beide ohne Chance. Tinas Teamkollegin Lilli Lindner lief in 12:49,60 Minuten als Zehnte ins Ziel. Die drei Jahre jüngere Sophie Haarer, ebenfalls LGF, wurde Zwölfte mit 12:53,20 Minuten. Man hatte sie in der älteren Klasse gemeldet, um mit drei Läuferinnen in die Teamwertung zu kommen. Das zahlte sich aus, denn die Platzziffer-Wertung ergab das äußerst erfreuliche Ergebnis: das Trio der LG Filstal hatte mit klarem Vorsprung (25 Punkte) vor Bühl (30) und Freiburg (43) Gold geholt.

In der Männlichen Jugend U18 liefen Nicolas Börsken und Jannik Windelband, beide LGF, länger zusammen auf den vier Runden (4,2 Kilometer). Gegen Ende löste sich Börsken und erreichte mit der sechsbesten Zeit (15:15,50 Minuten) das Ziel im Stadion. Windelband folgte 9,3 Sekunden später auf Rang acht. Finn Frey vom TSV Wäschenbeuren landete mit 16;43,90 Minuten auf Rang zwanzig bei insgesamt zweiunddreißig Startern.

Im neunten und letzten Lauf mussten die Männer auf die 10,2 Kilometer lange Strecke. In der Altersklassenwertung M40 belegte Markus Büchler, AST Süßen, Rang vier (Gesamtrang 28). Sein Vereinskamerad Thomas Tonnier brauchte als Zwölfter in M40 (Gesamtrang 56) mit 54:26,70 Minuten doch deutlich länger für die inzwischen total matschig gewordenen neun Runden. Claudio de Santis, ebenfalls AST Süßen, lief nach 42:53,30 Minuten auf Gesamtrang 35. In der Teamwertung kamen die drei Süßener auf Platz acht.

Gelungener Test in Sindelfingen

Tags zuvor war am Freitag in der Langen-Hürden-Nacht der Stadtwerke Sindelfingen Felix Neudeck im Einlagewettbewerb Kugelstoßen gestartet, um einen Testwettkampf  vor den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften zu haben, die am nächsten Wochenende in Ulm stattfinden. Im Glaspalast stieß Neudeck das sechs Kilo schwere Gerät auf 13,41 Meter und holte sich damit den Sieg.

Bild Uwe Schneider: Max Berner geht im Endspurt auf Position zwei

Leichtathleik: LG Filstal – Gehrandt und Schmid holen Gold im Mehrkampf

Uli Bopp – 14.02.2020

Bei den Regionalmeisterschaften in Schwäbisch Gmünd trafen am vergangenen Samstag die Nachwuchsmehrkämpfer U16 und U14 aufeinander, um die Titelvergabe im Vierkampf mit 50 Meter Lauf, Hoch- und Weitsprung sowie Kugelstoßen auszumachen. Gegen die starken Konkurrenten aus Ulm und verschiedenen Ostalbgemeinden schlugen sich die Leichtathleten aus dem Kreis Göppingen ganz gut mit zweimal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze.

In der Altersklasse W13 war Ayleen Gehrandt von der LG Filstal nicht zu schlagen und holte sich mit 1797 Punkten bei deutlichem Vorsprung den Titel. Sie sprintete 7,51 Sekunden, sprang 1,40 Meter hoch und 4,56 Meter weit, zudem stieß sie die Kugel auf 8,19 Meter. Ihre Teamkolleginnen Cheyenne Sözener und Finja Bischofsberger landeten mit 1603 bzw. 1594 Zählern auf Rang sechs und sieben. Sözener war schnell im Sprint unterwegs (7,38 Sekunden) und stark im Weitsprung (4,56Meter). Bischofberger sprang  1,36 Meter hoch und 4,08 Meter weit. Achte wurde Aylin Gümüs, FA Göppingen, mit 1577 Punkten, die mit 7,46 Sekunden über 50 Meter und einem gelungenen Weitsprung (4,75 Meter) aufwartete.

Die zweite Goldmedaille holte sich Timo Schmid bei den Jungen der Altersklasse M14. Der Mehrkämpfer der LG Lauter lief 7,29 Sekunden über 50 Meter, übersprang 1,48 Meter und landete im Weitsprung bei 5,02 Metern. Mit seinen 9,00 Metern im Kugelstoßen holte er den entscheidenden knappen Vorsprung mit fünf Punkten auf Elias Kraut, LG Filstal, heraus. Dieser sprintete mit 7,12 Sekunden schneller und sprang auch acht Zentimeter höher, büßte jedoch Punkte im Weitsprung (4,37 Meter) ein. Schmids Sieg mit der Gesamtpunktzahl 1835 war das Ergebnis der ausgeglichenen Leistungen in den vier Disziplinen.

W12

Sara Lässigs Gesamtergebnis von 1593 Zählern ergab Bronze für die LG Filstal. Sie punktete stark mit 7,78 Sekunden über 50 Meter und 4,19 Metern im Weitsprung, vergab aber durch einen etwas schwächeren Hochsprung von 1,28 Metern Silber. Laura Knödler, ebenfalls LGF,  belegte mit 1459 Punkten Rang vier. Ihre stärksten Disziplinen waren der Weitsprung, wo sie 3,89 Meter vorlegte und der Hochsprung, bei dem sie 1,36 Meter überquerte.

W14

Hinter der Wasseralfingerin Leonie Kroter gab es Silber und Bronze für die LG Filstal-Mädchen Finja Willnich (1856 Punkte) und Ricarda Hommel (1838 Punkte). Willnich gelang ein schneller Sprint über 50 Meter in 7,26 Sekunden. Sie sprang außerdem 4,80 Meter weit und 1,40 Meter hoch. Hommel schaffte in den Sprüngen 4,49 Meter und 1,44 Meter sowie 7,33 Sekunden im Sprint. Auch für Celina Heller, TSG Eislingen, ging es mit 1687 Zählern weit nach vorn. Als Fünfte punktete sie vor allem im Weitsprung (4,22 Meter) und im Hochsprung (1,40 Meter).

W15

Auch Miriam Steinbach gewann eine Silbermedaille für die LG Filstal mit 1880 Punkten. Steinbachs Sprint wurde mit 7,33 Sekunden, die Sprünge mit 4,55 Metern und 1,48 Metern gemessen. Ihre Mannschaftskameradin Leonie Gehrandt kam auf 1812 Zähler und Rang fünf. Ihre punktbesten Disziplinen waren der Weitsprung (4,44 Meter) und der 50 Meter Lauf (7,50 Sekunden).

M12

Mit 1435 Punkten landete Jonah Samuel Messerle (LGF) hinter zwei Ulmern auf dem Podest. Seine stärksten Disziplinen waren mit 4,01 Metern der Weitsprung und mit 1,32 Metern der Hochsprung. Mattis Buchholz von der LG Voralb erzielte als Fünfter das Gesamtergebnis von 1351. Er sprang 3,81 Meter weit und 1,28 Meter hoch. Erik Michael Grüner (LGF) platzierte sich mit 1328 Zählern und einem 3,86 Meter Weitsprung auf dem siebten Rang.

M13

David Keck (LGF) holte als siebtstärkster Mehrkämpfer seiner Altersklasse 1383 Punkte. Mit dem Kugelstoß von 8,12 Metern sammelte er die meisten Punkte.

M15

Ganz knapp musste sich Felix Pätzold (LGF) dem Oberkochener Kevin Bihlmaier geschlagen geben. Bei seinem Vierkampfergebnis von 2079 Punkten lag er nur mit fünf Zählern zurück. Nach einem Sprint von 6,92 Sekunden und stärkeren Sprüngen (5,47 Meter und 1,64 Meter) als sie sein Kontrahent erbrachte, gab letztendlich der schwächere Kugelstoß von 10,53 Metern den Ausschlag. David Zurmühl, TSG Eislingen, sammelte als Siebter 1585 Zähler mit seinen stärkeren Disziplinen Sprint (7,44 Sekunden) und Weitsprung (4,26 Meter). Diell Gashi (LGF) landete auf Rang acht mit 1412 Punkten.

Weitere Ergebnisse:

W12: Platz 11: Hanna Kibler, LG Lauter, 1326 Punkte;

W13: Platz 12: Hailey Ritz, LGF, 1468 Punkte; Platz 14: Erja Metzig, LGF, 1321 Punkte; Platz 15: Magalie Petter, LGF, 1301 Punkte;

W14: Platz 10: Elisa Deppert, LGF, 1463 Punkte; Platz 11: Lina Herr, TSGE, 1457 Punkte, Platz 13: Theresa Gölz, LGF, 1450 Punkte;

W15: Platz 10: Laura Langhans, LGF, 1536 Punkte; Platz 11: Anna Prinzing, TSGE, 1401 Punkte;

M12: Platz 14: Mika Fender, LGF, 1149 Punkte; Platz 15: Marco Fernandez, TSGE, 1132 Punkte;

 

Leichtathletik – LG Filstal: Zweimal Bronze bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften

Uli Bopp – 12.02.2020

Bei den gut besuchten zweitägigen Meisterschaften im Sindelfinger Glaspalast hatte die LG Filstal am vergangenen Wochenende ein recht großes Aufgebot an den Start geschickt. Am erfolgreichsten schnitt dabei die weibliche Jugend U18 ab mit zwei Podestplätzen und mehreren guten Platzierungen. Bronze gab es für die 4×200-Meter-Staffel, die in den Zeitläufen die drittbeste Zeit mit 1:44,36 Minuten erzielte hinter der LG Frankfurt (1:41,97 Minuten) und Nordhessen-Busek (1:43,02 Minuten). Das Quartett mit Clairline Liebl, Amelie Frech, Mara Mauser und Mia Herrmann ließ dabei eine Menge von Teams aus renommierten Leichtathletikhochburgen hinter sich. Für Amelie Frech hatte es zwei Stunden vorher schon Anlass zur Freude gegeben. Im Weitsprungwettbewerb legte sie eine starke Serie hin und sprang im letzten Versuch 5,68 Meter, nur einen Zentimeter unter ihrer erst neulich aufgestellten Bestmarke. Lohn für diese überzeugende Vorstellung war die Bronzemedaille hinter zwei Springerinnen der MTG Mannheim. Auch Mara Mauser qualifizierte sich für den Endkampf, wo sie mit 5,27 Metern Rang acht belegte. Am ersten Wettkampftag hatte Mia Herrmann über 200 Meter das Finale erreicht, wo ihr als viertplatzierter Läuferin in 25,56 Sekunden gerade mal vier Zehntel zu Bronze fehlten. Über 60 Meter war für sie mit 7,96 Sekunden allerdings im Zwischenlauf Endstation. Dea Gashi verfehlte ebenfalls knapp Edelmetall, als ihr Kugelstoß mit 13,59 Metern gemessen wurde, für Rang drei waren das allerdings vierundzwanzig Zentimeter zu wenig. Jule Banzhaf holte in diesem Wettbewerb mit 11,40 Metern Rang vierzehn. Im Stabhochsprung schwang sich Clairline Liebl diesmal über die Höhe von 3,30 Metern. Das brachte ihr Platz fünf im Gesamtklassement ein. Im Hochsprung schaffte Lisa Baumgartner 1,56 Meter und fand sich damit auf Rang neun wieder. Tamara Eichenbrenner sorgte mit einem vierten Rang über 3000 Meter in der Zeit von 10:40,18 Minuten für die beste Platzierung bei den Frauen. Sie verbesserte ihre Bestzeit um fast sieben Sekunden und lag im Ziel nur eine halbe Sekunde hinter der Bronzemedaillengewinnerin. Lisa-Maria Oechsle qualifizierte sich über 60 Meter Hürden mit der Vorlaufzeit von 8,79 Sekunden für den Endlauf. Dort war sie noch eine Hundertstelsekunde schneller und wurde als Fünfte gestoppt. Um diesmal mehr zu erreichen, hätte sie schon deutlich unter ihrer Bestzeit von 8,72 Sekunden bleiben müssen. Über 60 Meter flach hatte sie im Zwischenlauf ihre Bestmarke von 7,77 Sekunden eingestellt, sich damit aber nicht für den Endlauf qualifizieren können. Lea Steinbach startete über 1500 Meter und lief nach 4:47,03 Minuten als Achte ins Ziel. In der neugeschaffenen Disziplin 4×400-Meter Mixed Männer und Frauen belegte das Team der LG Filstal in der Zeit von 3:50,14 Minuten einen achtbaren sechsten Rang. Mehrkämpfer Felix Neudeck konnte nur hier wegen seiner Fußprobleme starten, doch es machte Spaß, zusammen mit Björn Deiss, Maike Alt und Tamara Eichenbrenner gegen Teams von Mittelstreckenspezialisten anzutreten. Sindelfingen holte sich in 3:29,59 Minuten mit deutlichem Vorsprung den Titel.

Leichtathletik – LG Filstal: Marcel Fehr – dritte Bestzeit im dritten Rennen

Uli Bopp – 12.02.2020

Für Marcel Fehr war der Start über 1500 Meter beim 3. Indoor Meeting in Dortmund das Ende einer harten Rennserie mit drei Läufen innerhalb von neun Tagen. Um die An- und Abreise der Zuschauer wegen des Sturmtiefs nicht unnötig zu gefährden, war die Veranstaltung kurzfristig um eineinhalb Stunden vorverlegt worden, was die unmittelbare Wettkampfvorbereitung der Athleten doch etwas negativ beeinflusste.

In dem Rennen starteten diesmal wenig Afrikaner, dafür aber fast die gesamte Konkurrenz der Deutschen auf der längeren Mittelstrecke, insgesamt waren es fünfzehn Läufer. Dementsprechend eng ging es dann auf den ersten Metern her – im Gedränge um die Positionen wurde gleich einmal Fehrs Startnummer abgerissen. Im Rennverlauf selbst hielt man sich zunächst an die vorgegebenen Zwischenzeiten (1000 Meter in 2:27 Minuten). Fehr reihte sich im Mittelfeld ein. Allerdings verschärften die Läufer an der Spitze das Tempo auf den letzten zwei Runden enorm und da merkte Fehr doch die Belastungen der vergangenen beiden Rennen. Hinter dem siegreichen Briten Piers Copeland (3:40,25 Minuten) folgten die nächsten sechs Läufer im Zehntelsekundenabstand. Fehr wurde mit neuer persönlicher Hallenbestzeit von 3:42,08 Minuten Achter. Er hatte aber den 3000 Meter Lauf von Düsseldorf besser wegstecken können als Maximilian Thorwirth, dem Fehr dort ganz knapp unterlegen war, der diesmal aber über zwei Sekunden hinter ihm blieb. Fehr ist schon in einer  starken Form und wird sich nun mit konzentriertem Training auf die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig am 22. Februar vorbereiten, bis dahin aber keine weiteren Rennen bestreiten.

Leichtathletik – LG Filstal: Marcel Fehr mit Spitzenzeit und erneuter Bestleistung

Uli Bopp – 08.02.2020

Beim 15. PSD Bank Meeting von Düsseldorf, das zur  Internationalen World Indoor Tour gehört, war Marcel Fehr von der LG Filstal, vier Tage nach seinem starken Rennen von Karlsruhe, erneut am Start über 3000 Meter. Er hatte die Belastungen offensichtlich gut weggesteckt und ging kontrolliert in das Rennen, in dem die afrikanischen Läufer gleich ein sehr schnelles Tempo vorlegten. Fehr hielt sich an den vorgegebenen Marschplan und hatte mit dem Düsseldorfer Maximilian Thorwirth einen Läufer bei sich, der eine ähnliche Renntaktik verfolgte. Erst auf der kurzen Zielgerade entschied der Düsseldorfer den Zweikampf mit drei Hundertstelsekunden für sich. Für Beide gab es aber tolle neue Bestleistungen. Als Neuntplatzierter verbesserte sich Fehr um knapp sieben Sekunden auf 7:50,64 Minuten. Sieger des Rennens wurde der äthiopische Vizeweltmeister über 5000 Meter von Doha, Selemon Barega, der mit 7:35,71 Minuten eine Weltjahresbestleistung aufstellte. Um die

Zeiten einordnen zu können: Dieter Baumann lief 1995 den heute noch gültigen Deutschen Hallenrekord von 7:37,51 Minuten und in der ewigen Deutschen Bestenliste wird Platz 10 mit 7:47,49 Minuten geführt. Am Wochenende beendet Fehr beim Hallenmeeting in Dortmund mit einem Start über 1500 Meter die harte Wettkampfwoche. Das nächste Rennen absolviert er dann bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, die Ende Februar in Leipzig stattfinden.

Leichtathletik: Thorben Dietz gewinnt Halbmarathon in Bad Füssing

Uli Bopp – 04.02.2020

Am letzten Sonntag startete Dietz in Bad Füssing beim Thermen–Halbmarathon zusammen mit weiteren 781 Läufern. Zielsetzung für den Ausdauerspezialisten der LG Filstal war es, unter 67 Minuten zu bleiben und damit dem DLV eine Bestätigungsnorm zu liefern für die im September gelaufene Oualifikationszeit für die Europameisterschaften in Paris. Im tschechischen Aussig, bei starker Konkurrenz, hatte Dietz seine Bestzeit auf 64:44 Minuten pulverisiert. Diesmal war das auf dem welligen Kurs bei starkem Wind nicht so einfach, zumal sich Dietz bald an die Spitze des Feldes setzte und eine lange Zeit allein laufen musste. Auf der durchaus interessanten Strecke holte Dietz einen komfortablen Vorsprung von 48 Sekunden auf den Zweitplatzierten Tobias Schreindl aus Passau heraus und überquerte so als überlegener Sieger die Ziellinie an der Fachklinik Johannesbad. Vor allem über die Endzeit von 66:50,16 Minuten war Dietz glücklich, weil er sich damit auf einem guten Weg in die neue Saison weiß.

Leichtathletik: Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle

Uli Bopp – 04.02.2020

Deutsche Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle

Bei den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften in Halle startete am vergangenen Wochenende nur Lina-Sophie Hommel von der LG Filstal. Sie belegte im Fünfkampf der Altersklasse U20 im Endklassement Rang zehn mit 3380 Zählern. Ihre punktbesten Leistungen waren der 60 Meter Hürdensprint in 9,42 Sekunden und ihr Hochsprungergebnis von 1,63 Metern. Im Weitsprung kam sie mit 5,48 Metern bis auf zwei Zentimeter an ihre Bestleistung heran. Nach etwas schwächeren 9,46 Metern im Kugelstoß, verbesserte sie im abschließenden 800 Meter Lauf ihre bisherige Bestmarke auf 2:37,95 Minuten.

Siebenkämpfer Felix Neudeck, im letzten Jahr noch Deutscher Meister bei den U18, musste auf einen Start wegen einer Verletzung verzichten.

Mit Mareike Arndt kam eine ehemalige LG Filstal-Mehrkämpferin, jetzt für Bayer 04 Leverkusen startend, im Fünfkampf der Frauen aufs Podest. Beim Gewinn der Bronzemedaille hatte sie mit ihren Paradedisziplinen auch diesmal die höchsten Punktzahlen geholt. Über 60 Meter Hürden sprintete sie 8,64 Sekunden und mit der Vierkilokugel kam sie auf 14,28 Meter. Nach 5,78 Metern im Weitsprung und 1,60 Meter im Hochsprung lief sie über 800 Meter in 2:22,42 Minuten zur Gesamtpunktzahl von 4110 Zählern. Den Titel holte Vanessa Grimm vom Königsteiner LV mit 4263 Punkten.

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