Leichtathletik: Silber und Bronze für LG Filstal-Mädchenteams

Uli Bopp – 02.10.2019

Bei den Württembergischen Meisterschaften für LA-Teams U16 / U14 am vergangenen Samstag in Köngen gab es für die ersatzgeschwächten Mädchenmannschaften der LG Filstal statt der erhofften Titel immerhin doch noch einen Vizemeistererfolg für das U14-Team und eine Bronzemedaille für das U16-Team. Auf das U14-Siegerteam des SSV Ulm (6721 Punkte) fehlten am Ende den Filstalmädchen gerade mal 57 Zähler, die mit den ausgefallenen Athletinnen Ricarda Hommel und Lisa Engel locker hätten herausgeholt werden können. So schlugen sich die anderen Nachwuchsathletinnen aber trotzdem klasse mit einem Endergebnis von 6664 Punkten.

Zur Topscorerin wurde Lara Kneifel, die im Weitsprung mit 4,95 Metern die am höchsten bewertete Leistung erbrachte. Zudem war sie über 75 Meter sehr stark mit 10,16 Sekunden. Lara Jurcic ragte ebenfalls heraus mit toller Bestleistung von 2:30,42 Minuten über 800 Meter und schnellen 10,21 Sekunden über 75 Meter sowie 10,76 Sekunden über 60 Meter Hürden. Hier kam Finja Willnich in 10,89 Sekunden ins Ziel und punktete ebenfalls stark. Gegenüber dem Siegerteam verlor man vor allem in den Disziplinen Hochsprung und Ballwurf den zuvor deutlichen Vorsprung. Im Silbermedaillenteam standen außerdem noch folgende Athletinnen: Chiara Willnich, Cheyenne Sozener, Hailey Ritz, Sophia Csulits, Lena Kohn, Tina Schmer, Finja Bischofsberger und Erja Metzig.

Auch das zahlenmäßig kleine Team der Turnerschaft Göppingen hatte sich in dieser Altersklasse für die Endkämpfe qualifizieren können und kam mit 6102 Punkten auf Rang acht. Beste Punktesammlerin war Isabell Frank mit 10,45 Sekunden über 75 Meter, 10,86 Sekunden über 60 Meter Hürden und einem Weitsprung von 4,56 Metern. Neben ihr punkteten fürs Team Nika Frank, Leonore Diether, Clara Wagner, Katharina Walter und Fiona Mühleis.

Die Mannschaft der Weiblichen Jugend U16 musste den Ausfall der starken Athletinnen Leonie Pfeifer und Carla Kussmaul verkraften und konnte das gegenüber der LG Filder (8222 Punkte) und dem SSV Ulm (8018 Punkte) trotz gutem Kampf nicht kompensieren. So gab es am Ende aber doch noch fröhliche Gesichter, dass man mit 7943 Zählern vor dem starken LAZ Ludwigsburg (7886) die Bronzemedaille gewinnen konnte.

Für die beste Punktzahl im Filstal-Team sorgte der klasse Weitsprung von Amelie Frech, der mit 5,36 Metern gemessen wurde. Auch die 1,56 Meter von ihr im Hochsprung vermehrten das Punktekonto, zumal Lisa Baumgartner hier sogar 1,60 Meter meisterte. Amelie Frech war zudem mit einer 80 Meter Hürdenzeit von 13,33 Sekunden gut unterwegs. Teamkollegin Miriam Steinbach lief hier mit 13,58 Sekunden nur wenig langsamer und sprintete gute 13,54 Sekunden über die 100 Meter. Der Erfolg wurde letztlich mit den Leistungen von Sofia Jaschek, Alexa Fender, Madlen Singer, Lara Brenner, Giulia Sottile, Lina Mauser, Loreley Rosenberger, Elena Grünenwald und Alisa Neumann sichergestellt.

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Thorben Dietz: Harte Woche mit superschönem Abschluss

Uli Bopp – 02.10.2019

Torben Dietz gewinnt den 15. Einsteinmarathon von Ulm und führt sich gleich gut in seiner neuen Wahlheimat ein.

Der Geislinger Lehrer, der seit diesem Jahr an der Gemeinschaftsschule am Tegelberg unterrichtet, hat in den letzten Monaten verletzungsfrei hervorragend trainieren können und das zahlt sich jetzt aus. Nach dem harten Halbmarathon eine Woche zuvor im nordböhmischen Aussig, wo er den Kreisrekord auf 64:44 Minuten verbesserte, und einer ziemlich geschäftigen Schulwoche, hatte Dietz nur wenig Zeit zur Regeneration. Trotzdem konnte er sich bei guten Witterungsbedingungen durchsetzen und als Erster der 480 gestarteten Männer die Ziellinie beim Münster in 2:33:15 Stunden überqueren. Er war damit fast dreieinhalb Minuten schneller als der Vorjahressieger Richard Schuhmacher vom Sparda-Team Rechberghausen. Dietz, der den Marathon ohne spezielle Vorbereitung angegangen war, musste vom Start an der Donauhalle weg das gesamte Rennen alleine bestreiten, die Münchner Michael Mayer und Tobias Hamann finishten als Zweite und Dritte 14:16 bzw. 14:54 Minuten später auf dem Münsterplatz. Besonders gefallen hat dem Sieger die tolle Stimmung auf den Streckenabschnitten in der Stadt, wo viele Bands spielten und die Zuschauer die Läufer begeistert anfeuerten. Vor allem viele Kollegen aus seiner neuen Schule, an der er sich super wohlfühlt, unterstützten ihn auf den letzten Kilometern, die durch das Straßenpflaster für die Läufer nicht ganz einfach zu meistern sind. Seit einigen Wochen wohnt der Ausdauerspezialist, der für das Team Bantleon an den Start gegangen war, in Neu-Ulm. So hat er bei Trainingsläufen den Parcours schon studieren können. Er war am Ende des Rennens doch ziemlich müde aber überglücklich, in seiner neuen Heimat den, wie er fand, toll organisierten Lauf dominiert zu haben. In diesem Wettkampfjahr hatte sich Dietz mehr auf kürzere Strecken und Schnelligkeitsverbesserung konzentriert, im nächsten Jahr will er dann eine gezielte Marathonvorbereitung mit langen Ausdauereinheiten auch im Hinblick auf die Europameisterschaften in Paris vornehmen.

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Thorben Dietz läuft schon wieder Kreisrekord

Uli Bopp – 25.09.2019

Gerade mal vierzehn Tage weiteres Training brauchte Thorben Dietz, LG Filstal, um seinen fünften Kreisrekord in diesem Jahr aufzustellen. Diesmal verbesserte er seine Bestleistung im Halbmarathon gleich um 32 Sekunden. Bei den Deutschen Meisterschaften in Freiburg im Frühjahr hatte er noch 1:05:16 Minuten für die 20,0975 Kilometer lange Distanz gebraucht. Jetzt am Wochenende lief er tolle 1:04:44 Minuten auf der interessanten Zwei-Rundenstrecke entlang der Elbe im nordböhmischen Usti nad Labem (Aussig), das circa 30 Kilometer südlich von Dresden liegt.

Gegen international gute Konkurrenz war die Zeit für Dietz auf dem profilierten Kurs bei schwierigen Bedingungen mit heißen Temperaturen und Wind top. Dietz belegte im Gesamtklassement den siebten Rang und mit seiner Zeit unterbot er sogar den Richtwert für die Europameisterschaft um eine Sekunde.

Sieger in dem mit dem IAAF Goldlabel ausgezeichneten Straßenrennen wurde mit klarem Vorsprung der Wattenscheider Hendrik Pfeiffer in 1:03:17 Minuten vor dem Polen Marcin Chabowski (1:03:49) und dem Ukrainer Roman Romaneko (1:03:51).

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Bericht: 7. internationales Stabhochsprung Meeting

Regian Mühlhäuser – 07.09.2019

Mittendrin – statt nur dabei !!
7. interntionales Stabhochsprung Meeting in Geislingen am 7. September 2019

Klarer Sieg für Konstadinos Fillippidis und grandioser Erfolg für Jakob Köhler-Baumann

Bei wesentlich besseren Wetterbedingungen als erwartet bot die Veranstaltung dem Publikum in der Fußgängerzone wieder über zwei Stunden Spannung und beste Unterhaltung.

Der erstmals angereiste, und jüngste Teilnehmer im Feld, Lev Skorish aus Israel fand leider nicht in den Wettkampf und blieb ohne gültigen Versuch bei der Starthöhe von 5,01 Metern. Der Schweizer Dominik Alberto, Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken) und Julian Otchere von der MTG Mannheim verabschiedeten sich mit einer Höhe von 5,16 Metern. Auch für Stanley Joseph (Frankreich) und Mareks Arents, der letztes Jahr um den Sieg mit sprang, war heute bereits bei übersprungenen 5,26 Metern Schluss. Die 5,36 Meter wurden von Matthieu Collet (Frankreich) und Oleg Zernickel übersprungen. Nachdem er diese Höhe mit Leichtigkeit nahm, ließ Zernickel mutig die nächsten drei Höhen aus, scheiterte dann aber knapp an den aufgelegten 5,56 Metern. Besser lief es für Lokalmathador Jakob Köhler-Baumann. Er schaffte mit 5,46 Metern seine neue persönliche Bestleistung, begeisterte damit das heimische Publikum und belegte den 3. Platz. Gordon Posch hatte insgesamt einen Fehlversuch weniger und wurde mit den 5,46 Metern Zweiter. Einen klaren Sieg konnte der Grieche Konstadinos Fillippidis verbuchen. Er übersprang 5,61 Meter und scheiterte nur sehr knapp an den 5,66 Metern, die neuen Meetingrekord bedeutet hätten. Den hält nach wie vor Pjotr Liczek mit 5,65. Zusätzlich zur Siegprämie freute sich Fillippidis über einen Flat TV für den ersten Platz. Jakob Köhler Baumann war die Überraschung anzusehen, als auch er einen Flat TV für seine neue Bestleistung überreicht bekam.

Alles in allem war die Veranstaltung wieder ein voller Erfolg und wird bestimmt ihren festen Platz im Geislinger Veranstaltungskalender behalten.

Das Ergebnis:

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Konstadinos Fillippidis

Gordon Posch

Jakob Köhler-Baumann

Oleg Zernikel

Mathieu Collet

Mareks Arents

Stanley Joseph

Daniel Clemens

Julian Otchere

Dominik Albertro

Lev Skorish

5,61 m

5,46 m

5,46 m

5,36 m

5,36 m

5,26 m

5,26 m

5,16 m

5,16 m

5,01 m

kein gültiger Versuch)


Ergebnisse – hier auch <hier>

 


<Bilder der Geislinger Zeitung zum Wettkampf>

 


<Bilder der Geislinger Zeitung zur Modenschau>

 


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Thorben Dietz erneut mit Kreisrekord Sechster bei Straßenlauf DM

Uli Bopp – 18.09.2019

Kreisrekorde gehören fast zum Alltag

Im Straßenlauf war am Sonntag Thorben Dietz von der LG Filstal bei den Deutschen Meisterschaften in Siegburg wieder einmal mit einer tollen Zeit über 10 Kilometer unterwegs. Mit 29:30 Minuten belegte er den sechsten Rang, die gleiche Platzierung hatte er schon in Essen bei den Deutschen Bahnmeisterschaften über 10.000 Meter erreicht. Bis zur Hälfte des Rennens war Dietz in der Spitzengruppe. In der schnellen dritten von vier Runden um den Michelsberg, konnte er dem Spitzentrio jedoch nicht mehr ganz folgen und musste etwas abreißen lassen. Er kämpfte sich aber durch und schaffte erneut eine Verbesserung seines Kreisrekords um acht Sekunden, den er im März diesen Jahres mit 29:38 Minuten im niederländischen Brunssum aufgestellt hatte. Insgesamt war das in dieser Saison schon der vierte Kreisrekord für den Geislinger Lehrer, der die Sommerferien unter anderem offensichtlich auch zu intensivem Training genutzt hat.

Deutscher Meister wurde der Wattenscheider Petros Amanal in 28:54 Minuten vor den Regensburgern Simon Boch (28:56) und Dominik Notz (28:58). Der im Vorfeld hoch gehandelte Florian Orth, ebenfalls LG TELIS FINANZ Regensburg, musste sich hinter Dietz mit Platz acht begnügen.

Das nächste Rennen, einen Halbmarathon, wird Dietz am nächsten Wochenende in Tschechien bestreiten, bevor er dann in Ulm beim Einsteinmarathon die Konkurrenz fordern will.

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Triathlon Ironman Hawaii 2019: Hermann Scheiring holt wieder Titel in M60

Er hat es wieder getan: Wie schon auf Hawaii 2018 wurde Hermann Scheiring Weltmeister in der Altersklasse M60-64. Der Dozent für Erziehungswissenschaft an der PH Ludwigsburg gewann mit einer Schwimmzeit von 31:44 Minuten, einem Radsplit von 2:53:36 Stunden und einem Halbmarathon von 1:34:30 Stunden, den Titel vor dem Franzosen Denis Pierrat, der auf der Laufstrecke lange geführt hatte, und dem Griechen Christos Garefis.

Gratulation zu diesem tollen Erfolg von der TG Geislingen.

 

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7. Stabhochsprungmeeting am 07.09.2019

Regina Mühlhäuser – 13.08.2019

Mittendrin – statt nur dabei!

7. Internationales Stabhochsprungmeeting in der Geislinger Fußgängerzone am 7. September 2019.

Auch in diesem Sommer kann sich Geislingen wieder auf ein bereits seit Jahren etabliertes Highlight freuen. Zum siebten Mal werden nationale und internationale Springer für beste sportliche Unterhaltung sorgen.

Athletenmanager Walter Straub war in gewohnter Weise aktiv und hat es wieder geschafft, dass Spitzensportler den Weg nach Geislingen finden und dort dem Zuschauer in der wunderschönen Kulisse der Altstadt tolle Sprünge und einen spannenden Wettkampf bieten werden. Es wird dabei sein Lokalmatador Jakob Köhler-Baumann von der LG Filstal, dem die Zuschauer natürlich wieder ganz besonders die Daumen drücken werden. Der größte Erfolg des Geislingers war der 3. Platz bei den deutschen Meisterschaften 2018. Seine persönliche Bestleistung liegt bei 5,45 Metern. Desweiteren treten an Daniel Clemens (LAZ Zweibrücken, PB 5,61), Oleg Zernikel (ASV Landau, PB 5,41), Lev Skorisch (Israel, PB 5,51), Mareks Arents aus Lettland (PB 5,70), der bereits zum 5. Mal in Geislingen an den Start gehen wird, Dominik Alberto aus der Schweiz (PB 5,55), der Franzose Mathieu Collet (PB 5,55), Filippidis Konstadinos aus Griechenland (PB 5,91), der zahlreiche internationale Erfolge aufweisen kann und der erfolgreichste Athlet im Teilnehmerfeld ist sowie Stanley Joseph aus Frankreich. Auch er nimmt bereits zum 3. Mal in Geislingen teil.

Um 13:00 Uhr startet das Rahmenprogramm mit der Modenschau der Geislinger Sterne Gemeinschaft. Damen, Herren und Kinder präsentieren die sportlichen und schicken Modetrends für die kommende Herbst- und Wintersaison. Die wettkampfgerechte, mobile Stabhochsprunganlage wird dafür zum Laufsteg. Rundherum sorgen zahlreiche Stände für das leibliche Wohl der Zuschauer. Ab ca. 14:00 Uhr gehört die Anlage dann ausschließlich den Springern, die dann mit dem Aufwärmen und Einspringen beginnen. Um 15:30 beginnt der Wettkampf. Musikalisch werden die Athleten hier mit ihrem persönlichen Lieblingssong, aufgelegt von DJ Piper, unterstützt. Angefeuert vom Publikum aus Geislingen und Umgebung, das bestimmt wieder zahlreich erscheint, laufen die Springer dann hoffentlich zu Hochform auf und sorgen für spannende Unterhaltung.

Hier geht’s zu den Springern.

Programm:

13:00               Modenschau der Geislinger Sterne Geschäfte

14:00               Aufwärmen und Einspringen der Athleten

15:30               Wettkampfbeginn

Ca. 17:30         Siegerehrung

 

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Deutsche Meisterschaften: Mandy Münkle verfehlt Bronze knapp

Uli Bopp – 21.08.2019

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Ulm nutzte Mandy Münkle von der LG Filstal die optimalen Bedingungen und kam im Klassement der U20 Siebenkämpferinnen auf einen nicht erwarteten fünften Rang mit 4870 Punkten. Der frisch gebackenen Abiturientin fehlten am Ende dann gerade mal 38 Punkte auf einen Podestplatz, trotzdem war sie mit diesem Erfolg super zufrieden. Am ersten Wettkampftag hatte sie noch auf Rang sechs gelegen nach 100 Meter Hürden in 15,32 Sekunden, einem Hochsprung von 1,62 Meter, einem für sie etwas schwächeren Kugelstoßergebnis von 11,02 Metern und einem persönlichen Rekord über 200 Meter in 26,61 Sekunden. Mit soliden Leistungen am zweiten Tag im Weitsprung (5,21 Meter) und Speerwerfen (37,10 Meter) und mit einem beherzten 800-Meter-Rennen zum Schluss in guten 2:27,41 Minuten, machte sie weiter Boden gut.

Ebenfalls super sah es am ersten Wettkampftag für Lina-Sophie Hommel U18 aus. Sie begann mit 14,75 Sekunden im 100-Meter-Hürdenlauf. Verfehlte sie hier ihre bisherige Bestmarke nur ganz knapp, konnte die Altenstädterin aber gleich mit drei neuen Bestleistungen aufwarten. Sie sprang 1,63 Meter hoch, stieß die Dreikilokugel tolle 12,24 Meter weit und lief die in dieser Altersklasse geforderten 100 Meter in 12,70 Sekunden. Damit lag sie in dem zahlen- und leistungsmäßig äußerst starken Feld auf Rang 10. Auf dem Weg zu einer neuen Bestmarke im Siebenkampf ereilte sie am zweiten Tag dann aber das  gleiche Schicksal, das bei den Europameisterschaften in Berlin im letzten Jahr schon den französischen Zehnkampfweltrekordler Kévin Mayer ereilt hatte: drei ungültige Versuche im Weitsprung beendeten alle Hoffnungen auf ein gutes Ende. Die junge Athletin war schon sehr enttäuscht, darf sich aber sicher sein, dass die neue Mehrkampfbestmarke nicht lange auf sich warten lässt.

Mara Mauser, ebenfalls LG Filstal, fand sich am Ende des ersten Tages nach einem eher verpatzten Hürdenlauf (15,42 Sekunden), aber einer neuen persönlichen Bestmarke im 100-Meter-Sprint (12,70 Sekunden) auf Rang 37 wieder. Sie hatte jedoch schon mit Rückenproblemen zu kämpfen, die es dann nicht möglich machten, den Wettkampf mit drei weiteren Disziplinen weiterzuführen. Überhaupt schien diesmal das Pech den Filstälerinnen in dieser Altersklasse an den Füßen zu kleben, denn Claireline Liebl hatte wegen einer Bänderverletzung erst gar nicht antreten können, wodurch schon im Vorfeld die eigentlich recht aussichtsreiche Mannschaft geplatzt war. Hier holte sich übrigens das Trio vom SSV Ulm den Titel.

Mia Herrmann startete an diesem Wochenende beim Internationalen CAS Meeting in Schifflingen/Luxemburg. Gegen internationale und zum Teil deutlich ältere Konkurrentinnen war über 100 und 200 Meter in 12,41 bzw. 25,53 Sekunden in den Vorläufen kein Erreichen der Endkämpfe möglich.

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LG Filstal – Mehrkämpferinnen schlagen sich wacker bei den Deutschen Meisterschaften

Uli Bopp – 20.08.2019

Frech und Geiger unter den besten zehn Deutschen

Bei den Deutschen Meisterschaften in den Blockwettkämpfen U16 im westfälischen Lage waren drei Nachwuchsathletinnen der LG Filstal am Start. Alle drei hatten den Einsatz im Blockwettkampf „Sprint/Sprung“ gewählt, bei dem die Disziplinen 100m, 80m Hürden, Weitsprung, Hochsprung und Speerwerfen verlangt werden. Daneben gab es noch die Blockwettkämpfe „Lauf“ und „Wurf“.

Die Baden-Württembergische Fünfkampfmeisterin dieses Jahres, Amelie Frech, belegte mit neuer persönlicher Bestleistung von 2721 Punkten einen guten achten Platz unter 37 angetretenen Athletinnen der Altersklasse W15. Hinter der Siegerin, Meike Haiduck aus Neumünster, die 2852 Zähler vorlegte, gab es einen ganz engen Mehrkampf, bei dem Rang 2 und Rang 10 gerade mal 87 Punkte auseinanderlagen. Amelie Frech stellte über 100 Meter in 12,97 Sekunden und im Weitsprung mit 5,57 Meter jeweils tolle neue persönliche Rekorde auf und kam auch über 80 Meter Hürden mit 12,41 Sekunden an ihre Bestzeit heran. Im Hochsprung schaffte sie 1,55 Meter und  den Speer warf sie 24,44 Meter weit. In den beiden letztgenannten Disziplinen büßte sie allerdings etwas Punkte um die Podestplätze ein. Sie konnte aber trotzdem auf diesen achten Platz in dem ausgeglichen starken Feld stolz sein.

Lisa Baumgartner kam im gleichen Blockwettkampf auf Rang 34 mit der Gesamtpunktzahl von 2507. Mit 13,72 Sekunden über 100 Meter und einem Weitsprung von 4,83 Metern hatte sie ihre stärksten Disziplinen.

Gleich 40 Starterinnen maßen sich im Blockwettkampf W14. Miriam Steinbach landete im Endklassement auf Rang 27. Mit ausgeglichenen Leistungen schaffte sie 2512 Punkte. Über 80 Meter Hürden konnte sie in 13,05 Sekunden sogar eine neue Bestzeit laufen und auch beim Speerwerfen kam sie mit 31,19 Metern in den Bereich ihrer Bestmarke. Den Titel holte die Neubrandenburgerin Ciara Niemann mit 2761 Zählern.

Ebenfalls am Wochenende war Bietigheim-Bissingen Austragungsort für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Aktiven und der Jugend U23. Hier war Sarah Geiger, ebenfalls LG Filstal, im Siebenkampf angetreten. Für die Lehramtsstudentin, die momentan eher etwas zu wenig Zeit für das aufwändige Mehrkampftraining findet, sprang aber ein respektabler zehnter Rang heraus. Nachdem es in den technischen Disziplinen, wie sie selbst meinte, nicht so gut gelaufen war, kämpfte sich die Zweiundzwanzigjährige am Ende des ersten Wettkampftages mit Bestzeit über 200 Meter in 26,69 Sekunden zurück. Und auch am zweiten Tag gab es in der letzten Disziplin, dem 800 Meter Lauf, eine neue Bestmarke. Mit starken 2:27,83 Minuten war sie fast fünf Sekunden schneller über die zwei Stadionrunden als jemals zuvor. Mit klarem Vorsprung wurde Vanessa Grimm vom Königsteiner LV mit 5738 Punkten Deutsche Meisterin.

Bei den Frauen kam die früher für die LG Filstal startende Mareike Arndt, jetzt TSV Bayer 04 Leverkusen, hinter ihrer Vereinskollegin Anna Maiwald im Siebenkampf zum Vizemeistertitel. Hatte die gebürtige Göppingerin am ersten Tag nur knapp 100 Punkte Rückstand, so musste sie am zweiten Tag die bessere Form von Maiwald anerkennen, die mit dem Gesamtergebnis von 6106 genau 302 Zähler besser war. Mit der schnellsten 100 Meter Hürdenzeit von 13,65 Sekunden und dem besten 200 Meter Ergebnis von 24,05 Sekunden holte sich Arndt die meisten Punkte.

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