Leichtathletik

 

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Jochen Schreitmüller
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LG Filstal: Württ. Winterwurfmeisterschaften in Rechberghausen

Jochen Schreitmüller – 28.03.2022

Württ. Winterwurfmeisterschaften in Rechberghausen

Zwei Athletinnen auf dem Treppchen war die Ausbeute der LG Filstal bei den württ. Winterwurfmeisterschaften bei eher sommerlichen Temperaturen in Rechberghausen. Beim ersten Freiluftwettkampf in der neuen Saison waren die Erwartungen von Laura Knödler und Line Schreitmüller gar nicht so groß. Über ein Jahr lag der letzte Speerwurfwettkampf zurück und in ihrer neuen Altersklasse mussten sie anstatt 400 Gramm jetzt mit dem schwereren 500-Gramm-Speer werfen. Umso größer war die Freude nach dem Gewinn der Silbermedaille für Line mit 25,78 und der Bronzemedaille für Laura mit 25,66 Metern.

Leichtathletik: 32. Michelbergiade 2022

Jochen Schreitmüller – 21.03.2022

32. Michelbergiade

Mit 186 TeilnehmerInnen aus 11 Vereinen bildete die 32. Michelbergiade den Startschuss für die Nachwuchsleichtathleten im Kreis Göppingen nach langer coronabedingter zweijähriger Pause. Zwar lag die Teilnehmerzahl rund ein Drittel unter der üblichen Marke der Vorjahre, aber man merkte den teilnehmenden sechs- bis dreizehnjährigen Kids förmlich an, wie froh sie über die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebes in der Halle waren. Und auch bei den Leistungen gab es teils herausragende Ergebnisse. Lasse Prestel (TGV Holzhausen) fegte bei den 12-jährigen mit 6,84 sec über die 40 m Hürden, und wurde sogar noch von Luisa Kneifel mit 6,68 sec und Leni Aigner mit 6,71 sec (beide TG Geislingen – W 13) noch getoppt. Beim Turbospeerwurf war es ebenfalls Kneifel, die mit 21 Metern die Bestmarke aufstellte. Beim Medizinballweitstoßen lag Johannes Rauh (SV Lonsee – M 11) bei den Jungs mit 44 Metern an der Spitze. Diese Marke wurde von Maria Ruhland (TV Deggingen – W 11) mit 46 Metern sogar noch überboten.

Alle TeilnehmerInnen erhielten sofort nach Wettkampfende ohne lange Wartezeit eine Urkunde. Und die drei Erstplatzierten durften stolz auf dem Siegertreppchen ihre Medaillen in Empfang nehmen und mussten für die mitgereisten Eltern und Trainer noch einige Zeit für die Siegerfotos bereit stehen.

Die meisten Medaillen sammelte die TG Geislingen und der TGV Holzhausen, dicht gefolgt vom TV Ebersbach, dem TV Deggingen und dem TV Lonsee. Diese beiden ‚Leichtathletiknester‘ zeigten damit eindrucksvoll welch besondere Talente auch in kleineren Leichtathletikabteilungen heranwachsen.

Ergebnisse im Einzelnen:

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News aus den letzten Wochen von der LG Filstal

Rolf Bayha – 09.03.2022

Lara Jurcic kroatische Meisterin

Doppel-Gold bei den Juniorinnen erkämpfte sich Lara Jurcic von der LG Filstal am Wochenende in ihrem Heimatland Kroatien. Bei den nationalen Hallenmeisterschaften, die in der Zagreber Leichtathletikhalle von Lara Jurcics Heimatverein AK Agram ausgerichtet wurden, trafen die landesbesten Juniorinnen und Junioren aufeinander. Bereits in den Vorläufen über 60 Meter überzeugte die Geislingerin, die seit Saisonbeginn im DLV der U18 angehört, als Zweitschnellste in 7,84 Sekunden, ein Hundertstel hinter Anna Curkovic (ASK Split). Im Finale konnte sie noch einen Zahn zulegen, finishte in 7,72 Sekunden und verwies Vereinskollegin Vita Penezic (7,81) und Anna Curkovic (7,83) auf die Plätze. Das zweite Gold holte die Filstälerin mit ihrer Mannschaft (Vita Penezic, Elena Tomic, Laura Matko) im 4 x 400 m-Lauf in 4:01,01 Minuten vor dem Quartett von Sloboda Varazdin (4:05,71). Im Weitsprung blieb Lara Jurcic mit 5,19 m und dem siebten Platz deutlich unter ihren Möglichkeiten. Ihre Bestleistung hat sie im letzten Jahr bei den Württembergischen Meisterschaften in Ulm mit der Siegesweite von 5,69 m markiert.

Zweimal Filstal-Gold im Glaspalast

Bild: Uwe Schneider

Bei den Baden-Württembergischen Hallen-Finals im Sindelfinger Glaspalast ernteten die Filstal-Athletinnen Lisa-Maria Oechsle und Tina Miletic Gold und Silber. Robin Börsken stieg bei den eingebundenen Württembergischen U16-Jugendmeisterschaften auf das Sieger-Podest. Lisa-Maria Oechsle glänzte im Sprint über 60 m Hürden der Frauen in 8,50 Sekunden mit einer persönlichen Bestleistung und dem Landestitel. Schon im ersten Zeitlauf hatte sich die Filstal-Athletin des TV Deggingen in 8,65 Sekunden vor Caroline Bender vom SSV Ulm (8,75 sec) gesetzt und mit ihrer Konkurrentin die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften in Leipzig gezogen. Nach einem Fehlstart im Finale konnte die Filstälerin noch einen Zahn zulegen und Carolin Bender, die bis zur dritten Hürde gleichauf war, noch elf Hundertstel abnehmen. Im gleichen Lauf kam die ehemalige Filstal-Athletin Mandy Münkle, die heute studienbedingt für den TUS Metzingen startet, auf Rang fünf in 9,02 Sekunden, stieg aber im Hochsprung mit 1,70 m, gemeinsam mit Celine Geissler vom TV Sulz, auf das Silberpodest.

Der 800 m-Lauf, Tina Miletics Spezial-Strecke, war mit elf Athletinnen gut besetzt. Die außer Konkurrenz gestartete Radha Fiedler von der LG Rhein-Wied drückte auf das Tempo und zog das Feld auseinander. Nach der ersten Runde setzte sich eine fünfköpfige Gruppe ab und die Filstälerin und Adeline Haisch von der LG Region Karlsruhe machten Druck. Auf der Zielgeraden übernahm die Karlsruherin aber die Führung und verwies in 2:08,78 Minuten Tina Miletic (2:10,42) und André Noa vom SV Stuttgarter Kickers (2:10,53) auf die Plätze. Tinas Zwillingsschwester Nina Miletic lief auf der 1500 m-Strecke in 4:47,88 Minuten auf den sechsten Platz. Hier gewann Kira Weis von der KSG Gerlingen (4:37,51). Fünfter im äußerst engen 400 m-Rennen der Männer wurde Philipp Weigl von der Turnerschaft Göppingen in 50,62 Sekunden, im Weitsprung kam er mit 6,30 m auf den siebten Platz.

Bild: Uwe Schneider

Den sechsten Platz mit der Kugel erreichte Dea Gashi (13,49). Meisterin in der heimischen Halle wurde Lea Riedel vom VfL Sindelfingen (16,19).

Die Württembergische U16-Meisterschaft feierte mit Gold erwartungsgemäß Robin Börsken auf der 800 m-Strecke in 2:10,47 knapp vor Tim Rodinger vom FSV Schwenningen (2:11,13). Weitere Ergebnisse – BaWü: Männer: 400 m: 15. Björn Deiss (LGF) 54,28. WLV: M14: 800 m: 7. Mika Fender (LGF) 2:28,10. W15: 300 m: 5. Sina Schmer 44,63; 7. Megalie Petter 47,82; 8. Ayleen Gehrandt (alle LGF) 47,93.

Anna-Maria Weber holt WLV-Titel

Bei den württembergischen Hallenmeisterschaften der Jugend U16 wird Kugelstoßerin Anna-Maria Weber von der LG Lauter in der Ulmer Messehalle 4 mit dem Sieg ihrer Favoritinnenrolle gerecht. Nach ihrem letztjährigen Titelgewinn bei der W14 im Ulmer Donaustadion (10,78) setzte sich die Athletin des TV Winzingen nun auch in der Halle die Krone in der W15 auf. Mit ihrem technisch perfekten vierten Versuch konnte sie sich mit 11,10 m erzielter Weite von der Konkurrenz absetzen und verwies Jule Trickel vom TV Weilstetten (10,54) auf den zweiten Platz. Bronze erhielt Mara Andritsch von der MTG Wangen, die das Drei-Kilo-Eisen auf 10,43 m brachte.

Nur um drei Zentimeter verfehlte Laura Knödler mit 9,81 m das Bronze-Podest im Kugelstoßen der W14. Im Weitsprung kam die Filstälerin mit 4,84 m auf den sechsten Platz. Ebenfalls mit dem undankbaren vierten Platz musste sich Finja Bischofberger von der Turnerschaft Göppingen beim engen Hochsprung-Wettbewerb der W15 mit 1,53 m zufriedengeben. Dara Dunke vom SV Winnenden, genügten 1,59 m zur Meisterschaft. Im 60 m-Finale lief Hanna Franz von der LG Filstal (W15) in 8,48 sec. auf den achten Platz. Die LG-Kameradin Ayleen Gehrandt platzierte sich im 60 m-Hürdenfinale der W15 in 9,95 sec. als Fünfte.

Weitere Ergebnisse: W15: 60 m Vorläufe: 13. Cheyenne Sözener (LGF) 8,63; 16. Sophia Csulits (LGF) 8,81. 60 m Hürden: 8. Hailey Ritz (LGF) 10,22. Weitsprung: 7. Cheyenne Sözener (LGF) 4,88; 8. Ayleen Gehrandt (LGF) 4,81; 10. Hailey Ritz 4,69. Kugel: 10. Ayleen Gehrandt 8,54. W14: 60 m Vorläufe: 12. Emma Heckenlaible (LGF) 8,72. 60 m Hürden Vorläufe: 12. Line Schreitmüller (LGF) 10,67. Kugel (3 kg): 12. Hannah Kibler (LG Lauter) 8,09.

Elke Keller europäische Sportlerin des Jahres

Für ihre Leistungen auf europäischer Ebene wurde LG-Filstal-Athletin Elke Keller von der European Masters Association zur Sportlerin des Jahres gewählt. 

In zehn verschiedenen Kategorien wurden europäische Senioren-Athletinnen und –Athleten von der European Masters Association (EMA) als Sportler und Sportlerinnen des Jahres für ihre herausragenden Leistungen in den Jahren 2020 und 2021 ausgezeichnet. Neben der deutschen Senioren-Staffel der Altersklasse M85, die in der Halle in 2:31,76 Minuten den Weltrekord über 4 x 200 m verbesserte, erhielten der M80-Werfer Hermann Albrecht von der Sportvereinigung Satteldorf (Landkreis Schwäbisch Hall) und die Geislingerin Berglauf- und Trail-Spezialistin Elke Keller von der LG Filstal die bei den Masters so begehrte Auszeichnung.

„Ich bin stolz, dass ich die Ehrung für meinen Titel als W55-Europameisterin im Trail in Valtramontina und Gesamtdritte erhalte“, freut sich Elke Keller riesig, bedauert aber gleichzeitig, dass sie bei der Übergabe der Auszeichnung, die bei der EMACI Hallen-Europameisterschaften der Senioren von 20. bis 27. Februar im portugiesischen Braga verliehen wird, nicht dabei sein kann. „Ich bin dort leider nicht am Start, aber schon für die EM im Berglauf sowie im Traillauf im Juli in La Féclaz gemeldet“, blickt die erfolgreiche Seniorin zuversichtlich auf die Herausforderungen, die sie im ersten Halbjahr meistern will.

Elias Kraut muss Gold teilen

Bei den WLV-Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Ulm setzten sich die Filstäler Lara Jurcic und Elias Kraut die Krone auf. Drei Titel holten auch die Mannschaften.

Elias Kraut, Bild von Rolf Bayha

Fünfmal Gold und zweimal Bronze: So lautet die Ausbeute der LG Filstal bei den WLV-Hallen-Mehrkampfmeisterschaften mit 150 Athletinnen und Athleten am Wochenende in der Messehalle 4 in Ulm. „Das ist schon eine kleine Sensation“, freut sich LG Filstal-Trainer Roland Mäußnest, der als Mehrkampfwart des Württembergischen Leichtathletikverbandes in Ulm die Fäden in der Hand hielt. Vor allem das Fünfkampf-Gold der Frauenmannschaft mit 9099 Punkten vor der LG Staufen (8620) sei die Überraschung und gleichzeitig das Tüpfelchen auf dem i, das sich Leonie Pfeifer (3164), Sarah Geiger (3055) und Sina Straub (2880) erkämpft hätten. Mit der Hochmeldung der favorisierten U20-Athletin Leonie Pfeifer in die Altersklasse der Frauen sei das Trio erst zustande gekommen, erklärt Mäußnest den Erfolg, zu dem sie mit ihrem vierten Rang und dem Verzicht auf Gold bei der U20 beigetragen habe. Den Titel bei den Frauen verdiente sich die ehemalige Filstal-Athletin Mandy Münkle im Trikot des TUS Metzingen mit 3565 Zählern.

Keine Überraschung war der Fünfkampf-Titel von Lara Jurcic bei der U18, den sie sich mit 3317 Punkten vor Marit Höner vom TSV Gomaringen (3206) erkämpft hatte. Die meisten Punkte, nämlich 916, holte sich die Kroatische Meisterin im 60 m Hürdenlauf in neuer persönlicher Rekordzeit von 8,97 Sekunden. Mit Lara Kneifel (2987) und Leonie Gehrandt (2428) bestieg sie mit 8732 Zählern zudem das Goldpodest im Mannschaftsvergleich, deutlich vor der SpVgg Holzgerlingen (8630). Lara Kneifel von der TG Geislingen machte vor allem mit der besten Leistung im Weitsprung mit 5,52 m auf sich aufmerksam und überzeugte auch im Kugelstoßring als Vierte mit 11,11 Metern.

Seinen Titel im Siebenkampf mit dem punktgleichen Thomo Pantis (LAZ Ludwigsburg) teilen musste U18-Athlet Elias Kraut, der erst mit seinem hauchdünnen Sieg von zwei Zehnteln (3:05,1) im abschließenden 1000 m-Lauf mit seinem Kontrahenten gleichziehen konnte. Mit 4337 Zählern verwiesen die beiden WLV-Meister ihren Verfolger, Joshua Schumm von der LG Neckar-Enz (4064), deutlich auf das Bronzetreppchen. Ein deutliches Zeichen in Richtung 4,00 Meter setzte Elias Kraut mit einem neuen persönlichen Rekord von 3,95 m und dem ersten Platz im Stabhochsprung.

Bronze im Einzelwettbewerb der W15 und Gold mit ihrer Mannschaft – Cheyenne Sözener (2332) und Hailey Ritz (2328) – errang Ayleen Gehrandt, die sich zudem über drei neue persönliche Rekorde freuen konnte. Bei 2379 Punkten hatte die Geislingerin Marlene Grünwald (LG Steinlach-Zollern/2548) und die Meisterin Jule Trickel vom TV Weilstetten (2714) vor sich.

Zu Bronze im Siebenkampf mit der U20-Mannschaft kamen Lukas Broneske (3381), Nicolas Börsken (3134) und Cornelius Göser (2791). Den Sieg feierte der überragende SSV Ulm mit 13.436 Zählern. Mit dem unliebsamen vierten Platz musste sich Louis Lindner im Siebenkampf der Männer (3571) zufriedengeben. Den Titel feierte Maurice Meißner von der LG Leinfelden-Echterdingen mit 4425 Punkten. Fünfter im Fünfkampf der M15 wurde mit 2631 Punkten Robin Börsken, der als Schnellster im 1000 m-Lauf (2,50,8) auffiel.

Emma Hetzinger und Lara Jurcic auf dem Siegerpodest

Beim Internationalen Stadtwerke Sindelfingen Hallenmeeting im Glaspalast mit 520 Teilnehmern zeigten sich die elf Athletinnen und Athleten des Leichtathletikkreises in hervorragender Form.

So stieg die U18-Filstal-Athletin Lara Jurcic vom TV Altenstadt im 60 m- und 200 m-Sprint der U20 als zweifache Siegerin auf das Podest. Im 200 m-Lauf mit 22 Konkurrentinnen setzte sich die Kroatin in persönlicher Hallen-Bestzeit von 25,09 Sekunden gegen Hanna Render von der LG Gäu Athletics (25,29) durch und gewann das 60 m-A-Finale in 7,78 Sekunden gegen Helen Baumgarten vom SR Yburg Steinbach (7,85). Bereits mit ihrem Sieg im vierten Vorlauf hatte die Geislingerin in 7,89 Sekunden ein Zeichen gesetzt. Auch LG-Kameradin Emma Hetzinger hatte einen guten Tag erwischt und glänzte bei ihrem ersten 1500 m-Lauf gleich als Siegerin. In 4:44,77 Sekunden gewann die Holzhäuserin Gold und verwies Lokalmatadorin Paula Schönbucher vom VfL Sindelfingen (4:55,17) deutlich auf den zweiten Platz.

Emma Hetzinger Mitte 600 rennt auf der 800 m-Strecke zu Silber – 987 Siegerin Jana Becker – LG Wettenberg, Bild: Rolf Bayha

Kader-Athletin Dea Gashi von der LG Filstal, mit 13,80 m derzeit viertbeste Kugelstoßerin der U20 im Deutschen Leichtathletikverband (DLV), katapultierte sich mit dem Vier-Kilo-Eisen in 13,22 m auf den zweiten Platz und musste nur Top-Athletin Nina Ndubuisi von der SG Schorndorf vor sich dulden, die in 16,12 m den Wettbewerb dominierte. Ebenfalls mit Silber schmückten sich die Filstäler Zwillingsschwestern Tina und Nina Miletic. Tina lief auf der 800 m-Mittelstrecke der Frauen in 2:11,87 Minuten hinter der Karlsruherin Adeline Haisch (2:08,79) auf den zweiten Platz, Nina hatte im 1500 m-Lauf (4:50,08) die Schweizerin Camille Chenaux (4:33,50) vor sich. Bronze erkämpfte sich in einem engen Rennen Jakob Lange von der Turnerschaft Göppingen auf der 400 m-Strecke in 53,48 Sekunden. Nur anderthalb Sekunden trennten ihn von Sieger Finn Huck vom TV Lahr (52,23). Mit dem undankbaren vierten Platz musste sich diesmal U18-Kugelstoßerin Anna-Maria Weber von der LG Lauter begnügen. Die Winzingerin brachte die Drei-Kilo-Kugel auf 10,51 Meter. Ebenfalls Rang vier erreichte Lisa-Maria Oechsle (LGF) mit 8,70 Sekunden im 60 m-Hürden-Finale der Frauen, das Selina von Jackowski vom TuS Lörrach-Stetten in 8,37 Sekunden für sich entscheiden konnte. LGF-Neuzugang Romy Kühnle erkämpfte sich in 2:21,84 Minuten den fünften Platz bei der U20 auf der 800 m-Mittelstrecke. Sechster wurde Timo Schmid von der LG Lauter mit der Fünf-Kilo-Kugel, die bei 10,68 m einschlug. Der im Kreis derzeit schnellste Sprinter bei den Männern, der Göppinger Turnerschaftler Philipp Weigl, überzeugte in 23,23 Sekunden als Zweiter im vierten Zeitlauf über 200 m und landete unter 25 Konkurrenten auf dem siebten Platz. Zehnter wurde er im 400 m-Lauf mit insgesamt 19 Startern, nachdem er den zweiten Zeitlauf in 51,07 Sekunden für sich entschieden hatte.

Filstäler U18-Staffel Landesmeister im Glaspalast

Bei den Baden-Württembergischen Staffel-Hallenmeisterschaften im Sindelfinger Glaspalast setzten sich in der 4 x 200 m-Staffel die U18-Filstal-Mädchen die Krone auf.

Die Hallen-Wettbewerbe im Lande sind derzeit allesamt ausgebucht. So konnte sich der VfL Sindelfingen das gesamte Wochenende über voll besetzte Leichtathletik-Wettkämpfe im Glaspalast freuen, die allerdings die unter Corona-Bedingungen durchgeführt werden mussten und pro Athlet nur ein Begleiter zugelassen war.

Über 400 Teilnehmer aus 34 Vereinen der den beiden Landesverbände hatten sich mit 121 Staffeln am Sonntag in die Starterlisten bei den Landes-Staffelmeisterschaften eingetragen.

Erwartungsgemäß setzte sich die U18-Staffel der weiblichen Jugend der LG Filstal gegen die starke Konkurrenz aus dem Lande über 4 x 200 m durch, obwohl ihre Besetzung wegen Corona-Ausfällen von Trainer Roland Mäußnest noch kurzfristig geändert werden musste. Leonie Gehrandt, Lara Kneifel, Lara Jurcic und Sina Schmer liefen in 1:47,80 Minuten ein tadelloses Rennen und verwiesen das Quartett der LG Filder (Alia Schwarz, Marleen Ditze, Johanna Hörnle, Emily Lichtmaneker) mit knappem Vorsprung (1:48,97) auf den zweiten Platz. Nicht ins Ziel wegen eines Sturzes kam die weibliche U20 im 4 x 200 m-Rennen und schied aus. Den Bronze-Platz im 4 x 100 m-A-Finale der U16 erreichte die LG Filstal 1 mit Sophia Csulits, Cheyenne Sözener, Raquel Laneri und Ayleen Gehrandt in 53,37 Sekunden hinter dem VfL Sindelfingen (51,78) und dem SSV Ulm (52,76). Das B-Finale gewannen die Filstälerinnen Nele Brey, Magalie Petter, Lilli Kasper und Line Schreitmüller in 54,68 Sekunden. Dritter wurde das LG-Quartett Hanna Franz, Sina Schmer, Leni Aigner und Luisa Kneifel (55,33). Nicht in den Endlauf mit 55,92 Sekunden über 4 x 100 m schafften es die Filstäler Jungs der U16 (Pius Blaschke, Mika Fender, Robin Börsken, Jonah Samuel Messerle). Mit dem fünften Rang im 4 x 200 m-Rennen zufrieden geben musste sich die Filstäler U20 mit Felix Pätzold, Cornelius Göser, Lukas Broneske und Nicolas Börsken (1:40,18). Den undankbaren vierten Platz im 4 x 400 m-Lauf erreichte die Mix-Staffel der LG Filstal (Ludwig Sämann, Tina Miletic, Björn Deiss, Nina Miletic) in 3:46,12 Minuten. Hier stiegen die Hausherren des VfL Sindelfingen in 3:34,59 Minuten auf das Siegerpodest.

Gold für Jurcic und Steinbach

Neun Medaillen erkämpften sich die Leichtathleten der LG Filstal bei den Jugend-Hallen-Finals im Glaspalast in Sindelfingen.

Lara Jurcic hat die Nase vorn, Isabell Frank knapp dahinter – Bahn 1 Lara Kneifel – Bahn vier Celina Heller TSG Eislingen, Bild: Rolf Bayha

Mit Gold, Silber und Bronze schmückten sich die Athletinnen und Athleten der LG Filstal am Wochenende bei den Hallen-Finals der Jugend, die im Glaspalast vom VfL Sindelfingen ausgetragen wurden und 400 Akteure in die Startblöcke gezogen hatten. Mit insgesamt neun Medaillen war die LG Filstal erfolgreichster Verein bei der Veranstaltung des Württembergischen Leichtathletikverbandes (WLV), zu der die Elite des Landes angetreten war. „Was will man mehr“, schwärmt Filstal-Trainer Roland Mäußnest vom TGV Holzhausen, „wenn man vom ersten Wettkampf des Jahres gleich mit den meisten Medaillen nach Hause kommt, sind alle Erwartungen übertroffen“. Stolz ist der Holzhäuser vor allem auf den Doppelsieg im 200 m-Sprint der U18, den Lara Jurcic in 25,32 sec. mit hauchdünnem Vorsprung vor LG-Kameradin Miriam Steinbach (25,42) für sich entscheiden konnte. „Das ist eine Sensation“, so der ehemalige Zehnkämpfer, dem einige Trainer der Konkurrenz für den geschlossenen Auftritt seines Teams Respekt zollten. Ebenfalls Gold erntete Lara Jurcic bereits am ersten der beiden Wettkampftage im 60 m-Finallauf in 7,73 sec., drei Hundertstel vor Tara Aykit von der Neckarsulmer Sportunion und vor Miri Steinbach, die in 7,82 sec. mit Bronze glänzte. Das Sahnehäubchen für die Filstäler setzte dann Steinbach auf, als sie mit dem Sieg im 60 m-Hürdenlauf-Finale in 8,62 sec., eine Nasenlänge vor Isabelle Ackermann vom TV Spaichingen (8,68), die Jahresbestleistung von Pia Meßing vom TV Glasbeck einstellen konnte. Mit dem dritten Platz zufrieden geben musste sich Lara Jurcic allerdings im Weitsprung mit 5,34 m (Bestweite 5,69), wobei der Altenstädterin nur drei Zentimeter zum Sieg von Alisa Müller von der LG Ortenau Nord und ein Zentimeter zu Silber fehlten. „Wir haben im Kreis keine geeignete Halle und so mussten wir ohne Training antreten“, bedauert Mäußnest die Situation, die sich mittelfristig wohl nicht verbessern ließe. Hochzufrieden zeigte er sich aber mit dem persönlichen Rekord von Lara Kneifel (U18), die an der Weitsprunggrube mit 5,33 m als Fünfte überzeugen konnte. Ebenfalls Platz fünf erkämpfte sich Jonas Baumhauer von der LG Lauter auf der 800 m-Mittelstrecke, in der letzten Saison Süddeutscher Meister, in 2:04,05 Minuten. Der Filstäler Felix Pätzold feierte mit 4,00 m persönlicher Bestleistung im Stabhochsprung den Bronzeplatz. Vierter wurde er im 60 m-Hürden-Finallauf in 8,56 Sekunden. Mit 3,70 m kam Elias Kraut mit dem Stab bei der U18 auf den fünften Rang. Die Silbermedaille erhielt Emma Hetzinger (LGF) im 800 m-Lauf, den sie in 2:16,44 Minuten beendete, nur eine Sekunde über ihrem Rekord. LGF-Kugelstoß-Kader-Athletin Dea Gashi erzielte im zweiten Versuch mit 13,80 m eine persönliche Bestweite und erhielt Bronze. Finn Frey vom TSV Wäschenbeuren lief in 4:26,21 Minuten als Fünfter über die Ziellinie beim 1500 m-Lauf. Sechste bei der U20 auf der 800 m-Mittelstrecke wurde Romy Kühnle im Trikot der LG Filstal, Siebte im 60 m Hürden-Finale LGF-Kollegin Leonie Pfeifer, die auch im Weitsprung mit 5,34 m als Sechste überzeugen konnte. Die Göppinger Turnerschaft musste diesmal noch auf die nach einer Verletzung im Aufbau befindliche Top-Athletin Isabell Frank verzichten, schickte aber mit Clara Wagner und Neuzugang Finja Willnich leistungsstarke Athletinnen in die Wettbewerbe. Willnich lief im A-Finale über 60 m-Hürden in 9,19 sec. auf den sechsten Rang, Clara Wagner war im B-Finale in 9,52 sec. Fünfte und Gesamt-Elfte nach den Vorläufen in 9,46 Sekunden. Sechste wurde Willnich an der Weitsprunggrube mit 5,26 m, mit 8,15 sec. verpasste sie die Quali zum 60 m-Finale.

Weitere Ergebnisse: Weibliche U18: 60 m: 11. Lara Kneifel (LGF) 8,20. 200 m: 13. Lara Kneifel 26,96; 16. Finja Willnich (TS GP) 27,15; 19. Clara Wagner (TS GP) 27,58. 60 m Hürden: 31. Linda Hartle (TSG Eislingen) 10,72. Kugel (3 kg): 8. Lara Kneifel 11,12. Männliche U18: 60 m: 13. Marius Keller (TSG Eislingen) 7,75. 200 m: 12. Marius Keller 25,41. 60 m Hürden: 12. Elias Kraut (LGF) 9,06. Weibliche U20: 60 m: 10. Leonie Pfeifer (LGF) 8,21; 14. Alexa Fender (LGF) 8,29.

Emma Hetzinger und Lara Jurcic auf dem Siegerpodest

Beim Internationalen Stadtwerke Sindelfingen Hallenmeeting im Glaspalast mit 520 Teilnehmern zeigten sich die elf Athletinnen und Athleten des Leichtathletikkreises in hervorragender Form.

So stieg die U18-Filstal-Athletin Lara Jurcic vom TV Altenstadt im 60 m- und 200 m-Sprint der U20 als zweifache Siegerin auf das Podest. Im 200 m-Lauf mit 22 Konkurrentinnen setzte sich die Kroatin in persönlicher Hallen-Bestzeit von 25,09 Sekunden gegen Hanna Render von der LG Gäu Athletics (25,29) durch und gewann das 60 m-A-Finale in 7,78 Sekunden gegen Helen Baumgarten vom SR Yburg Steinbach (7,85). Bereits mit ihrem Sieg im vierten Vorlauf hatte die Geislingerin in 7,89 Sekunden ein Zeichen gesetzt. Auch LG-Kameradin Emma Hetzinger hatte einen guten Tag erwischt und glänzte bei ihrem ersten 1500 m-Lauf gleich als Siegerin. In 4:44,77 Sekunden gewann die Holzhäuserin Gold und verwies Lokalmatadorin Paula Schönbucher vom VfL Sindelfingen (4:55,17) deutlich auf den zweiten Platz.

Kader-Athletin Dea Gashi von der LG Filstal, mit 13,80 m derzeit viertbeste Kugelstoßerin der U20 im Deutschen Leichtathletikverband (DLV), katapultierte sich mit dem Vier-Kilo-Eisen in 13,22 m auf den zweiten Platz und musste nur Top-Athletin Nina Ndubuisi von der SG Schorndorf vor sich dulden, die in 16,12 m den Wettbewerb dominierte. Ebenfalls mit Silber schmückten sich die Filstäler Zwillingsschwestern Tina und Nina Miletic. Tina lief auf der 800 m-Mittelstrecke der Frauen in 2:11,87 Minuten hinter der Karlsruherin Adeline Haisch (2:08,79) auf den zweiten Platz, Nina hatte im 1500 m-Lauf (4:50,08) die Schweizerin Camille Chenaux (4:33,50) vor sich. Bronze erkämpfte sich in einem engen Rennen Jakob Lange von der Turnerschaft Göppingen auf der 400 m-Strecke in 53,48 Sekunden. Nur anderthalb Sekunden trennten ihn von Sieger Finn Huck vom TV Lahr (52,23). Mit dem undankbaren vierten Platz musste sich diesmal U18-Kugelstoßerin Anna-Maria Weber von der LG Lauter begnügen. Die Winzingerin brachte die Drei-Kilo-Kugel auf 10,51 Meter. Ebenfalls Rang vier erreichte Lisa-Maria Oechsle (LGF) mit 8,70 Sekunden im 60 m-Hürden-Finale der Frauen, das Selina von Jackowski vom TuS Lörrach-Stetten in 8,37 Sekunden für sich entscheiden konnte. LGF-Neuzugang Romy Kühnle erkämpfte sich in 2:21,84 Minuten den fünften Platz bei der U20 auf der 800 m-Mittelstrecke. Sechster wurde Timo Schmid von der LG Lauter mit der Fünf-Kilo-Kugel, die bei 10,68 m einschlug. Der im Kreis derzeit schnellste Sprinter bei den Männern, der Göppinger Turnerschaftler Philipp Weigl, überzeugte in 23,23 Sekunden als Zweiter im vierten Zeitlauf über 200 m und landete unter 25 Konkurrenten auf dem siebten Platz. Zehnter wurde er im 400 m-Lauf mit insgesamt 19 Startern, nachdem er den zweiten Zeitlauf in 51,07 Sekunden für sich entschieden hatte.

Miriam Steinbach pfeilschnell zum Meistertitel

 Sechs Medaillen sahnten die Athletinnen der LG Filstal bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt ab. Höhepunkt war der Gold-Lauf von Miriam Steinbach.

Schon am ersten Tag hatten die U18-Filstälerinnen vier Medaillen in der Tasche: Lara Jurcic gewann zuerst im 60 m-Finale in 7,66 Sekunden eine Nasenlänge hinter Holly Okuku vom GSV Eintracht Braunatal (7,58) die Silbermedaille. Danach schmückte sich die Kroatin nochmals mit Silber im 200 m-Sprint in 25,21 Sekunden, wieder knapp hinter Okuku (24,34). Nur ein Hundertstel länger lief LG-Kameradin Miriam Steinbach und erntete Bronze. Auf der 800 m-Mittelstrecke rannte Emma Hetzinger in 2:16,83 Minuten auf das Silberpodest und musste nur Jana Becker von der LG Wettenberg (2:13,35) vor sich dulden. Tags drauf erwarb sie Bronze im 1500 m-Lauf in 4:46,06 Minuten, nur fünf Hundertstel hinter Karla Hiss von der LG Telis Finanz Regensburg. Die Krone setzte sich Vanessa Mikitenko vom SSC Hanau-Rodenbach (4:44,90) auf. Für das Sahnehäubchen bei den Meisterschaften sorgte Miriam Steinbach mit dem Sieg im 60 m-Hürdenfinale, den sie sich in 8,66 Sekunden mit Emma Kaul vom USC Mainz teilen muss. „Sechs Medaillen bei den Süddeutschen ist schon die Ausnahme“, stellte Filstal-Trainer Roland Mäußnest fest, der wegen der Corona-Regeln keinen Zutritt in die Halle erhalten hatte und die Wettkämpfe von zu Hause aus verfolgen musste. „Meinen Athletinnen hatte ich vorher schriftliche Anweisungen in die Hände gedrückt, damit sie wussten, was zu tun ist“, erklärte er mit einem Kopfschütteln. Als einzige aktive des Kreises startete die Filstälerin Lisa-Maria Oechsle, die im 60 m-Hürden-Finallauf in 8,65 Sekunden Siebte wurde.

Persönliche Rekorde im Mehrkampf

Schon vor Wochenfrist waren Miriam Steinbach und Elias Kraut als einzige Vertreter des Kreises bei der 17. Hallen-Mehrkampf-DM in Leverkusen im Einsatz und glänzten beide mit persönlichen Rekorden. Steinbach war im Wettbewerb der U18 mit persönlicher Bestleistung von 3402 Punkten Zehnte im Fünfkampf. Die Krone setzte sich die dominierende Hilke Thamke vom SC Neubrandenburg mit 3845 Punkten auf. Die Holzhäuserin konnte als Hürdenlauf-Spezialistin vor allem im 60 m-Hürdensprint als Zweite in 8,66 Sekunden punkten (982), eine Nasenlänge hinter Pia Meßing vom TV Glasbeck (8,51). Mit 1,55 m im Hochsprung war sie Zehnte (678 P.) und verbesserte ihren Rekord um drei Zentimeter. Fünf Zentimeter weiter als bisher kam sie mit der Drei-Kilokugel, die bei 11,12 m einschlug und ihr den 13. Rang einbrachte. Auf der 800 m-Mittelstrecke finishte Steinbach als Siebte in 2:35,74 Minuten und war 15. im Weitsprung mit 4,84 Metern.

Elias Kraut beendete seinen ersten Siebenkampf auf dem siebten Platz mit 4238 Zählern. Seinen besten Auftritt hatte er als Vierter im 1000 m-Lauf in 3:01,18 Minuten. Jeweils Siebter war er im 60 m-Sprint in 8,23 Sekunden, im 60 m-Hürdenlauf in 8,94 Sekunden, im Hochsprung mit 1,65 und an der Stabhochsprunganlage mit 3,80 Metern. In den Sprints und im Stabhochsprung feierte er persönliche Rekorde. Mit achten Plätzen begnügen musste sich der Holzhäuser im Weitsprung (5,87) und mit der Fünf-Kilo-Kugel (10,73).

Steinbach und Kraut feiern Rekorde bei der Hallen-DM

Mit persönlichen Rekorden glänzten die Filstäler Miriam Steinbach und Elias Kraut bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Leverkusen.

Miriam Steinbach und Elias Kraut von der LG Filstal waren die einzigen Vertreter der Kreisvereine, die bei den 17. Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Leverkusen-Manfort in die Startblöcke traten. Beide bewiesen eine glänzende Form. Miriam Steinbach war im Wettbewerb der U18 mit persönlicher Bestleistung von 3402 Punkten Zehnte im Fünfkampf. Die Krone setzte sich die dominierende Hilke Thamke vom SC Neubrandenburg mit 3845 Punkten auf. Miriam Steinbach konnte als Hürdenlauf-Spezialistin vor allem im 60 m-Hürdensprint als Zweite in 8,66 Sekunden punkten (982), eine Nasenlänge hinter Pia Meßing vom TV Glasbeck (8,51). Mit 1,55 m im Hochsprung war sie Zehnte (678 P.) und verbesserte ihren Rekord um drei Zentimeter. Fünf Zentimeter weiter als bisher kam die Holzhäuserin mit der Drei-Kilokugel, die bei 11,12 m einschlug und ihr den 13. Rang einbrachte. Auf der 800 m-Mittelstrecke finishte sie als Siebte in 2:35,74 Minuten und war 15. im Weitsprung mit 4,84 Metern.

Elias Kraut beendete seinen ersten Siebenkampf auf dem siebten Platz mit 4238 Zählern. Seinen besten Auftritt hatte er als Vierter im 1000 m-Lauf in 3:01,18 Minuten. Jeweils Siebter war er im 60 m-Sprint in 8,23 Sekunden, im 60 m-Hürdenlauf in 8,94 Sekunden, im Hochsprung mit 1,65 und an der Stabhochsprunganlage mit 3,80 Metern. In den Sprints und im Stabhochsprung feierte er persönliche Rekorde. Mit achten Plätzen begnügen musste sich der Holzhäuser im Weitsprung (5,87) und mit der Fünf-Kilo-Kugel (10,73).

 

Lara Jurcic setzte sich erwartungsgemäß beim Sprint-Zweikampf gegen 22 Konkurrentinnen der U18 durch, Bild: Rolf Bayha

Leichtathletik Talensportfest Jahrgang 2008

Jochen Schreitmüller – 18.10.202

Ein besonderes sportliches Event wartete am Samstag auf sechs Athletinnen und Athleten in der Stuttgarter Molly-Schauffele Halle. Sie hatten sich durch ihre exzellenten Leistungen in der Sommersaison mit weiteren 64 Nachwuchsathleten vom Jahrgang 2008 für das Talentsportfest 2021 qualifiziert. Sechs Disziplinen standen für alle Teilnehmer auf dem Programm: 30 m fliegend, 40 m Hürdenlauf, Weitsprung aus der Zone, Medizinballstoß, Überkopfwurf und 800 m Lauf. Danach folgten sechs Trainingseinheiten bei den verschiedenen Landestrainern. Nach fünf Stunden Anstrengung aber auch viel Freude, erhielten die 13-jährigen eine Einladung zum Stützpunkttraining, ein T-Shirt und die besten acht Mädchen und Jungen bereits vorab eine Einladung zu einem weiteren dreitägigen Talentzentrallehrgang nach Albstadt. Vom Team Kreis Göppingen war dies die Siebtplatzierte Laura Knödler (TG Geislingen – LG Filstal). Die schnellste 800m-Läuferin Lea Schröder (TS Göppingen) wurde darüber hinaus für diese Einzeldisziplin ebenfalls geehrt.

von links nach rechts: Lea Schröder, Line Schreitmüller (TG Geislingen – LG Filstal), Laura Knödler, Mika Fender (TGV Holzhausen –LG Filstal), Marlon Guldan (TGV Holzhausen – LG Filstal), Jonah Messerle (TSV Bad Überkingen – LG Filstal), Trainer Roland Mäußnest

 

 

Hinweis: Eingeschränktes Leichtathletik-Training während Lockdown möglich

Stephan Schweizer – 08.11.2020

Da wir mit dem Stadion ein weitläufiges Sportgelände haben, ist dort entsprechend einer Sonderregelung sehr eingeschränkt eine sportliche Betätigung möglich unter folgender Bedingung: Gruppen aus maximal zwei Personen (incl. Trainer), die anderen Gruppen aus zwei Personen nicht begegnen dürfen.

Start des Berglaufes des Schneelaufvereins im TG-Stadion

Stephan Schweizer – 11.10.2020

Der Schneelaufverein startete seinen 37. Berglauf wie üblich im TG-Stadion. Bei kühlen 8°C machten sich 91 Läufer um 10:00 Uhr auf den Weg auf die Albhochfläche.

Die Siegerlisten sind hier einzusehen.

 

Thorben Dietz: Saisonausklang mit Kreisrekord

Uli Bopp – 01.10.2020

Eigentlich war am Wochenende der Berlin-Marathon geplant gewesen. Da er aber schon lange abgesagt worden war, hatte man ein zweites „Berlin 10 K Invitational“ organisiert. Zu dem kleinen Rennen im Südosten Berlins waren Athleten eingeladen worden, die sich in drei Läufen, je nach Leistungsvermögen, über eine zehn Kilometer lange Pendelstrecke auf einer Waldstraße messen konnten.

Thorben Dietz startete im international besetzten A-Rennen, das der Kenianer Daniel Ebenyo als Sieger in 27:18 Minuten, der viertbesten Zeit dieses Jahres in der Welt, beendete. Hinter ihm steigerten sich reihenweise die deutschen Läufer. So gelang es Dietz, seine Bestzeit aus dem Vorjahr gleich um 23 Sekunden auf den neuen Kreisrekord von 29:07 Minuten zu verbessern. Mit dieser Zeit ging er als Neuntbester durchs Ziel. Mit 28:37 Minuten war Simon Boch aus Regensburg bester Deutscher.

In dieser Saison mit sehr eingeschränkten Wettkampfmöglichkeiten, schaffte es Dietz, nach seinem Sieg im Halbmarathon von Bad Füssing im Februar, in den weiteren vier absolvierten Rennen jedes Mal eine neue persönliche Bestzeit zu laufen, von denen drei gleichzeitig auch Kreisrekord bedeuteten. Für Dietz war der Berliner Lauf das letzte Rennen dieser äußerst komplizierten Wettkampfzeit seit Corona. Nach einer kurzen Regenerationspause wird er sich mit Fleiß und Akribie vorbereiten, um bei hoffentlich mehr Gelegenheiten sein Potenzial zeigen zu können.

Interview von Thomas Friedrich von der Geislinger Zeitung mit Thorben Dietz (GZ vom 30.09.2020):
Fünf Rennen hat Thorben Dietz in dieser von vielen coronabedingten Absagen gebeutelten Saison nur bestritten, in vieren davon stellte er neue Bestleistungen auf, darunter drei Kreisrekorde. So richtig erklären kann er auch nicht, warum ein Läufer einen solchen Lauf hat.
Beim Berlin 10 K Invitational stellten Sie den dritten Kreisrekord in diesem Jahr auf. Warum läuft es so gut?
Schwer zu erklären. Trotz der wegen Corona schwierigen Saison hat es irgendwie sehr gut geklappt. Jeder Wettkampf war für mich ein gutes Rennen und das i-Tüpfelchen kam zum Schluss. Die zehn Kilometer von Berlin waren meine mit Abstand beste Leistung der Saison.
Sind in einem Jahr, in dem alle großen Meisterschaften abgesagt wurden, die kleinen Rennen umso wichtiger?
Klar. In Corona-Zeiten wusste man vor jedem Rennen, es könnte das letzte sein. Ich bin daher in jeden Wettkampf mit einer ganz besonderen Motivation reingegangen und war immer schneller als erwartet.
Das galt zumindest in Berlin auch für die anderen deutschen Läufer, die fast alle ebenfalls Bestzeit liefen.
Stimmt. Es wurde nicht so viel taktiert wie sonst, jeder hatte Lust schnell zu laufen. Und dann kommen eben solche Zeiten heraus.
Sie hatten sich vorgenommen, im kommenden Jahr die 10 000 Meter unter 29 Minuten zu laufen. Jetzt hätten Sie es fast schon in Berlin geschafft, es fehlten nur sieben Sekunden.
Ja, die Traummarke entglitt mir in den letzten Minuten. Da fehlte mir wegen fehlender Rennen ein wenig die Wettkampfhärte. Dass dabei ein weiterer Kreisrekord herauskam ist ganz nett, aber nicht ganz so wichtig. Meine Hauptantriebskraft sind persönliche Bestleistungen.
Davon haben Sie 2020 ja ausreichend geschafft.
Das ist schon merkwürdig. Normalerweise hat man maximal zwei Rennen im Jahr, in denen alles klappt. Bei mir waren es jetzt vier Rennen in relativ kurzer Zeit, irgendwie lief es einfach.
Versöhnen die vielen Bestleistungen ein wenig mit der abgesagten Europameisterschaft, für die Sie sich im Halbmarathon qualifiziert hatten?
Das mit der Europameisterschaft tut schon noch weh, sie kommt ja nicht zurück. Dafür will ich aber bei der Heim-Europameisterschaft 2022 in München unbedingt dabei sein. Das wäre ein Traum.
Dann haben Sie ein Ziel, für das Sie trainieren können. Bis dahin sind ja vielleicht noch einige Kreisrekorde drin…
Ich bin erst mal froh, dass die Saison vorbei ist. Ich glaube, viel mehr wäre nicht mehr gegangen. Der Winter wird interessant, weil man nicht weiß, welche Veranstaltungen 2021 stattfinden können. Mir fehlen noch die Kreisrekorde über 10 000 Meter auf der Bahn und im Marathon, die nehme ich mir vor. Ich werde im Frühjahr Halb-Marathons und die 10 000 Meter laufen  und im Herbst die Marathons. Ab dann kann man sich für die Europameisterschaft qualifizieren.
Sie wollen in München im Marathon starten?
Genau. Ich bin in den beiden vergangenen Jahren zwar nicht so viele Marathons gelaufen, ich glaube aber, dass dort meine Stärken am besten zum Tragen kommen.
Wo liegen die genau?
In der Ausdauer, in der Laufökonomie und in der Leidensfähigkeit auf den letzten zehn Kilometern.
Thorben Dietz hält vier Kreisrekorde:
Vier persönliche Bestleistungen stellte Thorben Dietz im Jahr 2020 auf. Drei davon waren auch Kreisrekorde. Der 31-Jährige hält die Bestmarken über 5 000 Meter (14:06,95 Minuten), 10 000 Meter auf der Bahn (29:15,20) und auf der Straße (29:07). Den Kreisrekord im Halbmarathon (1:04,44 Stunden) hat er schon vor einem Jahr aufgestellt.
2022 findet die Leichtathletik-Europameisterschaft in München statt. Dafür will sich der gebürtige Westfale, der seit einigen Jahren in Geislingen wohnt und als Lehrer arbeitet, im Marathonlauf qualifizieren, auf den er sich ab kommendem Herbst fokussiert.

 

Gold für Oechsle im Hürdensprint / Sprinterinnen aus dem Kreis dominieren bei den Württembergischen Meisterschaften

Uli Bopp – 22.09.2020

Gold für Oechsle im Hürdensprint

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften U23 und U18 in Walldorf gab es wieder den gesamten Medaillenspiegel für die Leichtathleten der LG Filstal.

Besonders freuen konnte sich die frischgebackene Landesmeisterin im 100 Meter Hürdensprint, Lisa-Maria Oechsle. An gleicher Stelle hatte sie vor einer Woche nach einem Fehlstart bei den Aktivenmeisterschaften alle Hoffnungen auf eine gute Platzierung wegen der Disqualifizierung sausen lassen müssen. Diesmal behielt sie die Nerven und war schon im Vorlauf mit 14,55 Sekunden Schnellste. Im Finale konnte sie sich nochmals steigern und legte die Strecke über die 0,838 Meter hohen Hürden in 14,50 Sekunden zurück. Sie gewann klar und verpasste ihre Bestzeit aus dem Vorjahr nur um 24 Hundertstelsekunden.

Silber gab es für das U18 Staffelquartett über 4×100 Meter. Hinter dem Team der MTG Mannheim sprinteten Clairline Liebl, Amelie Frech, Mia Herrmann und Alexa Fender 49,29 Sekunden – sie lagen damit nur fünf Zehntel hinter den Favoritinnen aus Baden.

Ebenfalls mit Silber wurde Dea Gashis Kugelstoß von 14,40 Metern belohnt. Gerade mal 24 Zentimeter weiter kam Milaine Ammon von der LG Staufen in diesem Wettkampf der Altersklasse U18 mit der Dreikilokugel. Für Gashi war die Medaille nach den unglücklichen vierten Plätzen in den vergangenen Wettkämpfen doch eine Befreiung.

Diskuswerfer David Rathgeber konnte das zwei Kilogramm schwere Gerät auf die neue persönliche Bestmarke von 42,55 Meter schleudern und damit Bronze gewinnen.

In den verschiedenen Vorläufen starteten noch weitere LGF-Läuferinnen. Über 100 Meter flach liefen Alexa Fender 13,27 Sekunden, über 100 Meter Hürden Amelie Frech 16,08 Sekunden und Clairline Liebl 16,75 Sekunden. Alle drei konnten sich damit nicht für die Finalläufe qualifizieren. Im Weitsprung kam Amelie Frech auf 5,21 Meter und Platz fünf. Denselben Rang schaffte Hannah Geiger von der LG Lauter, deren Speer bei seinem weitesten Flug mit 38,74 Metern gemessen wurde.

Sprinterinnen aus dem Kreis dominieren bei den Württembergischen Meisterschaften

Am Sonntag fanden für die Leichtathleten U16 die Württembergischen Einzelmeisterschaften in Stuttgart statt. Für die Sportler/innen aus dem Kreis gab es dabei reichlich Edelmetall.

Vor allem im Sprint waren zwei Athletinnen der Altersklasse W14 besonders erfolgreich – Isabell Frank von der Turnerschaft Göppingen und Lara Jurcic von der LG Filstal.

links: Lara Jurcic, rechts: Isabell Frank

Schon in den beiden ersten Vorläufen über 100 Meter dominierten die beiden als Siegerinnen. Lara war im ersten Vorlauf mit 12,66 Sekunden minimal schneller als Isabell, die mit 12,67 Sekunden als Siegerin im zweiten Vorlauf gestoppt wurde. Lara Kneifel, LGF, wurde im dritten Vorlauf mit 13,15 Sekunden Zweite und qualifizierte sich ebenfalls fürs Finale. Dort kam es dann zum Showdown zwischen Isabell und Lara. Beide konnten sich nochmals mit etwas zu starkem Rückenwind steigern und liefen zeitgleich in 12,62 ins Ziel. Isabell und Lara wurden dann gemeinsam zu Siegerinnen erklärt und gewannen verdient die Goldmedaille. Lara Kneifel wurde Sechste in 13,03 Sekunden. In den Vorläufen hatten noch Celina Heller, TSG Eislingen, mit 13,82 Sekunden, Marie-Luise Günther, LGF, mit 14,36 Sekunden und Clara Wagner, TS Göppingen, mit 14,48 Sekunden die Endlaufteilnahme verpasst.

Über 80 Meter Hürden gab es das gleiche Endergebnis. Isabell holte Gold mit 12,41 Sekunden in neuer persönlicher Bestzeit und verwies Lara Jurcic, die nicht den optimalen Hürdenrhythmus fand, in 12,81 Sekunden auf den Silberrang. Im Vorlauf war sie mit 12,57 Sekunden deutlich schneller gewesen.

Für Lara Jurcic gab es jedoch noch zwei weitere Silbermedaillen. Mit einem guten Sprung von 5,23 Metern verpasste sie in einem engen Wettkampf nur um fünf Zentimeter Gold. Und mit der 4×100 Meter Staffel lief sie zusammen mit Finja Willnich, Lara Kneifel und Leonie Gehrandt die zweitschnellste Zeit aller Teams. Mit 51,69 Sekunden war das Quartett knapp eine Sekunde langsamer als die Staffel aus Neckarsulm-Heilbronn. Die Staffel der Turnerschaft Göppingen mit Julia Rück, Nika Frank, Clara Wagner und Isabell Frank gewann zwar ihren Zeitvorlauf in 52,64 Sekunden, doch reichte das im Endklassement nur zu Rang sechs.

Im Weitsprung kamen Lara Kneifel mit 5,09 Metern auf den sechsten, Isabell Frank mit einem Zentimeter weniger auf den siebten, Finja Willnich mit 4,71 Metern auf den dreizehnten und Clara Wagner mit 4,26 Metern auf den zwanzigsten Platz. Neunte wurde außerdem noch Lara Kneifel mit einem Speerwurf von 23,81 Metern.

Einen äußerst starken Tag hatte auch Elias Kraut, LGF, erwischt. Seine derzeitig hervorragende Form brachte ihm den Sieg im Hochsprung, wo er 1,70 Metern nun schon zum zweiten Mal in acht Tagen seine persönliche Bestmarke um fünf Zentimeter steigerte. Auch mit dem Stab war der junge M14-Mehrkämpfer erfolgreich. Er übersprang 2,90 Meter, stellte damit seine Bestmarke ein und war nahe am Sieger Finn Breitkreuz, LG Neckar-Enz dran, der 3,00 Meter schaffte. Erfreulich war hier auch der dritte Platz von Felix Hummel, LGF, der mit übersprungenen 2,30 Metern ebenfalls mit aufs Siegertreppchen durfte. Auch im Weitsprung erzielte Elias auf Rang vier mit 5,38 Metern eine bisher nie erreichte Leistung. Schließlich gab es auch im 80 Meter Hürdensprint eine neue Bestmarke. In 12,47 Sekunden schrammte er als Vierter nur wenige hundertstel Sekunden an der Bronzemedaille vorbei. Timo Schmid, LG Lauter, kam im Kugelstoßen mit 10,28 Metern und im Weitsprung mit 5,12 Metern auf Platz sieben und neun.

Richtig Pech hatte in der Altersklasse W15 Miriam Steinbach. Sie verletzte sich im Vorlauf über 100 Meter, wo sie trotzdem noch die viertbeste Zeit mit 13,10 Sekunden vorlegte. Dadurch bedingt konnte sie im Endlauf nicht mehr antreten und hatte auch keine Möglichkeit, im Hürdensprint an den Start zu gehen, wo sie mit ihrer Bestzeit von 12,07 Sekunden als Titelaspirantin gehandelt worden war. Außerdem fiel sie als Läuferin für die U16-Staffel aus, die mit ihr im Kampf um den Titel doch klar schneller gewesen wäre. Im Weitsprung sprang sie gehandicapt noch 4,60 Meter, was ihr Rang zehn einbrachte. Anna Prinzing von der TSG Eislingen meisterte als siebtbeste W15-Hochspringerin 1,45 Meter und Leonie Gehrandt, LGF, schaffte es mit 13,07 Sekunden im Hürdensprint nicht in den Endlauf.

Thorben Dietz von der LG Filstal mit neuer persönlicher Bestzeit über die Halbmarathonstrecke

Uli Bopp – 16.09.2020

Der Frankfurter Marathon fiel in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Dennoch traf sich ein Teil der europäischen Laufelite am vergangenen Sonntag zu einem Einladungswettkampf auf dem Frankfurter Messegelände, wo die 30 Athletinnen und Athleten auf einer drei Kilometerrunde einen Halbmarathon absolvierten.

Das Laufevent, das innerhalb des umzäunten Messegeländes stattfand, wurde ohne Zuschauer ausgetragen. Die Läufer mussten dabei nicht nur in der Startaufstellung, sondern auch auf der Strecke einen vorgeschriebenen Abstand einhalten. Hinter dem stets an der Spitze allein laufenden Wattenscheider Amanal Petros (1:03:31 Stunden) lag eine Verfolgergruppe lange dicht beieinander. In ihr befand sich auch Thorben Dietz, der sich stark hielt und schließlich in neuer persönlicher Bestzeit nach 1:04:37 Stunden als Achter über die Ziellinie lief. Er war damit als fünftbester Deutscher sieben Sekunden schneller als bei seinem letztjährigen Rekordrennen im tschechischen Usti nad Ladem. Dietz ließ dabei unter anderen namhaften Athleten auch den deutschen Marathonrekordinhaber Arne Gabius hinter sich, der nach zwischenzeitlichen Atemproblemen 1:07:30 Stunden benötigte.

Zur Norm der im kommenden Februar geplanten Weltmeisterschaft von Barcelona fehlen dem Ausdauerspezialisten der LG Filstal nun noch 37 Sekunden. Das zeigt, wie gut er sich in der schwierigen Zeit der letzten Monate in Form gebracht hat.

Mandy Münkle: im letzten Versuch zu Gold im Speerwerfen bei den Landesmeisterschaften

Uli Bopp – 16.09.2020

Bei den Baden-Württembergischen Leichtathletikmeisterschaften der Aktiven und der U20 Jugend gab es am Wochenende in Walldorf zweimal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze für die LG Filstal und auch für die LG Lauter gab es einmal Bronze. Dazuhin landeten mehrere Athleten und Athletinnen auf vorderen Rängen.

Mehrkämpferin Mandy Münkle versuchte sich bei den Einzelmeisterschaften erfolgreich im Speerwerfen. Bis zum letzten Versuch lag sie allerdings in der Altersklasse U20 hinter der Ulmerin Franca Arnold (40,83 Meter). Mit voller Konzentration und Power gelang Münkle abschließend ein Superwurf und mit 40,98 Metern auch eine Verbesserung ihrer bisherigen Bestleistung. Der Lohn war die Goldmedaille – da konnte sie den siebten Platz im Weitsprung mit 5,21 Metern schnell vergessen.

Für die zweite Goldene sorgte über 1500 Meter U20 Mittelstreckler Max Berner, der in 4:09,76 Minuten gegen seine Altersklassenläufer nicht alles geben musste.

Etwas überraschend holte sich Jannik Windelband in der Altersklasse U18 mit einem beherzten 1500 Meter Rennen in 4:15,06 Minuten Silber. Schön war es, dass auch sein Trainingskollege Nicolas Börsken bei der Siegerehrung neben ihm stehen durfte, da er in 4:30,78 Minuten als Dritter ins Ziel gekommen war.

Bei der weiblichen Jugend U20 gab es ebenfalls Bronze für die Laufgruppe Holzhausen. In einem etwas verbummelten Rennen sicherte sich Tina Miletic im Spurt den dritten Rang in der Zeit von 4:59,35 Minuten. Über 400 Meter hatte sie die Minutengrenze nicht unterbieten können und war mit einer Zeit von 60,68 Sekunden Fünfte geworden.

Bei den Frauen absolvierte Tamara Eichenbrenner an den zwei Tagen ein hartes Programm. Sie startete über 1500 Meter, wo sie in 4:47,42 Minuten Rang sechs holte. Noch besser lief es über 3000 Meter. In 10:42,52 Minuten kam sie als Drittschnellste ins Ziel, was ihr Bronze einbrachte.

Die U20 Staffel der LG Filstal sprintete in der Besetzung Clairline Liebl, Mia Herrmann, Amelie Frech und Alexa Fender hinter dem Quartett des SSV Ulm in 49,05 Sekunden auf den zweiten Platz und gewann damit Silber. Gegen die schnellen Ulmerinnen (47,58 Sekunden) war man diesmal chancenlos.

U18 Bronze für die LG Lauter erlief Jonas Baumhauer. Über 800 Meter überquerte er in neuer persönlicher Bestzeit von 2:06,07 Minuten als Dritter nur knapp hinter dem Zweiten die Ziellinie und belohnte sich so für eine starke Leistung. Sein älterer Bruder Lukas zeigte im 100 Meter Sprint U20, dass er die Verletzung von seinem Sturz bei den Kreismeisterschaften überwunden hat. Er verpasste im Vorlauf in 11,61 Sekunden knapp das A-Finale, sprintete aber im B-Finale als knapp geschlagener Zweiter standesgemäße 11,34 Sekunden.

Gute Platzierungen gab es zusätzlich. David Rathgeber schleuderte den zwei Kilogramm schweren Männerdiskus 41,67 Meter weit und kam damit fast an seine Bestleistung heran. Er platzierte sich auf Rang vier und warf gerade mal vier Meter weniger als der Zehnkampf-Europameister von Berlin, der Ulmer Arthur Abele, der hinter seinem Teamkollegen Tim Nowak (46,09 Meter) Zweiter wurde.

U20 Kugelstoßerin Dea Gashi tat sich mit der ungewohnten Vierkilo-Kugel noch etwas schwer und hatte wieder einmal Pech, weil ihr mit 12,22 Metern nur 19 Zentimeter zu Bronze fehlten.

Bei den Frauen verpasste Lea Steinbach über 800 Meter nur knapp um eine halbe Sekunde einen Podestplatz. Ihre Zeit wurde mit 2:15,69 Minuten gestoppt.

Rang fünf gab es im Stabhochsprung der Altersklasse U20 für Louis Lindner, der sich über 3,70 Meter schwang.

Alexander Köber lief im 800 Meter Lauf der Männer ein gutes Rennen und belegte in 1:58,04 Minuten den achten Platz.

Dieselbe Platzierung über die gleiche Distanz sprang schließlich auch für Lilli Lindner in der Altersklasse U20 für die Zeit von 2:27,72 Minuten heraus.

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