6. Stabhochsprungmeeting am 08.09.2018: Aktualisierte Springerliste

Birgit Täubert – 04.09.2018

 

Lamin Krubally                     ASV Landau                 5,51 m

Dennis Schober                    ASV Landau                  5,21 m

Jakob Köhler-Baumann        LG Filstal                      5,41 m

Daniel Clemens                     LAZ Zweibrücken         5,61 m

Malte Mohr                           TV Wattenscheid           5,91 m

Stanley Joseph                     Frankreich                     5,75 m

Mareks Arents                      Lettland                          5,70 m

Baptiste Boirie                      Frankreich                     5,65 m

Mathieu Collett                     Frankreich                     5,50 m

0

Leichtathletik – Deutsche Meisterschaften: Teamsilber versüßt Gold noch

21

Mia Herrmann neue Sprintkönigin – LG Filstal-Quartett mit Silber über 4x100m

Bei den deutschen U16 Meisterschaften in Bochum Wattenscheid zeigte sich die fünfzehnjährige Sprinterin aus Holzhausen auf die Minute topfit und holte mit neuer persönlicher Bestzeit von 12,23sec, die gleichzeitig eine Verbesserung des von ihr gehaltenen Kreisrekords ist, den Titel und die Goldmedaille über 100m. Sie setzte sich im Finish knapp gegen ihre Dauerrivalin Melanie Steibl von der LG Filder durch, die in 12,26sec Vizemeisterin wurde. Vor 14 Tagen war Mia bei den Süddeutschen Meisterschaften noch von Melanie mit ebenfalls 12,23sec besiegt worden, doch diesmal konnte das von Trainer Roland Mäußnest hervorragend vorbereitete Sprinttalent den Spieß umdrehen. Ihre unbändige Freude über diesen Erfolg kann auf der DLV-Homepage auf dem Instagram-Kanal nachverfolgt werden. Schon im dritten der fünf Vorläufe hatte Mia mit einem locker herausgelaufenen Sieg in 12,39sec ihre herausragende Form angedeutet, allerdings waren drei weitere Vorlaufsiegerinnen noch schneller gewesen. Teamkollegin Clairline Liebl schied nach 13,05sec im Vorlauf aus.

Foto: Uwe Seyfang

Über die 4x100m hatte man das LG Filstal-Team nach den Qualifikationszeiten schon als Medaillenaspirant sehen können. Gegen hochkarätige Konkurrenz aus Deutschlands Leichtathletikhochburgen mussten Clairline Liebl, Mia Herrmann, Amelie Frech und Mara Mauser schon im ersten von vier Vorläufen richtig Gas geben. Als siegreiches Vorlaufteam verbesserten die Mädchen gleich mal ihren eigenen Kreisrekord um 46 Hundertstelsekunden auf 48,09sec, was gleichzeitig neuen württembergischen Rekord bedeutete. Damit war das Team nach dem des SC Magdeburg, das die beste Vorlaufzeit aller 32 Mannschaften mit 47,07sec vorlegte, auf Medaillenkurs. Im Endlauf siegte Favorit Magdeburg in 47,76sec und Silber ging mit 48,46sec an die Filstal-Mädels, die mit einem Sicherheitslauf das Malheur von den Süddeutschen Meisterschaften nicht wiederholen wollten, als sie, deutlich in Führung liegend, den letzten Wechsel verpatzten. Mit den vier oben genannten Läuferinnen hatte sich auch Carla Kussmaul (W14) akribisch für die Staffel vorbereitet. Nachdem sich aber niemand verletzt hatte, musste sie nicht zum Einsatz kommen.

Für Mia Herrmann ergibt sich mit der Goldmedaille über 100m noch ein ganz besonderer Bonus, da sie als Deutsche U16-Meisterin über 100m zum großen Leichtathletikmeeting in Rieti (Italien, 7. Oktober 2018) eingeladen wird und gegen internationale Konkurrenz antreten darf.

Mia Herrmann startete zudem noch im Weitsprung, wo sie mit 5,24m, 21cm unter ihrer persönlichen Bestleistung, auf Platz 14 landete. Pech hatte Mara Mauser bei ihrem Vorlauf über 80m-Hürden. Während bei den anderen drei Vorläufen Rückenwind bis zu 2,6m/sec die Läuferinnen unterstützte, musste sie mit einem kräftigen Gegenwind (1,4/sec) kämpfen. Unter diesen Umständen reichte  ihre Zeit von 12,36sec einfach nicht zum Weiterkommen.

0

Stabhochsprungmeeting am 08.09.18: Internationale Asse pokern noch

Geislinger Zeitung – Thomas Friedrich  – 14.08.2018

Fünf Athleten haben bislang für das Meeting in der Geislinger Fußgängerzone fix zugesagt. Diesmal haftet dem Wettbewerb am 8. September auch offiziell ein internationales Etikett an.

Bislang hat die TG Geislingen noch ein wenig geschummelt. Damit ist es jetzt vorbei. In den vergangenen Jahren deklarierte sie ihr Stabhochsprungmeeting in der Geislinger Fußgängerzone stets als nationales Event, obwohl der Anteil ausländischer Springer meist über der dafür erlaubten Grenze von zehn Prozent der Teilnehmer lag. 600 Euro mehr kostet die Genehmigung für ein internationales Meeting, für eine kleine Veranstaltung wie die in Geislingen ein gewaltiger Unterschied. Diese Summe müssen die Organisatoren jetzt zusätzlich hinlegen.

Die TG habe vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) „einen bösen Brief bekommen“, sagt Meeting-Direktor Klaus Täubert. Künftig muss er das Stabhochsprung-Meeting in der Fuzo als internationalen Wettkampf ausweisen, weil auch weiterhin mehr als nur ein Ausländer in Geislingen springen soll.

Für das kommende Meeting am 8. September liegt der Ausländeranteil derzeit bei 20 Prozent. Bis gestern Nachmittag haben fünf Springer fix zugesagt, einer davon ist Stanley Joseph. Der Franzose, Sieger von 2016, macht nach einem Jahr Zwangspause (sein Manager hatte ihn im Vorjahr statt nach Geislingen zu einem Meeting nach Newcastle beordert) diesmal wieder Station in der Fuzo.

Stanley Joseph aus Frankreich, der Meeting-Sieger von 2016, nimmt in diesem Jahr wieder Anlauf in der Geislinger Fußgängerzone. Foto: Thomas Madel

Dabei trifft er mindestens auf vier Deutsche. Lokalmatador Jakob Köhler-Baumann (LG Filstal) hat im Juni seine persönliche Bestleistung auf 5,41 Meter geschraubt und will sie vor heimischem Publikum weiter verbessern. Im Juli holte er bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg mit 5,40 Metern Bronze, höhengleich mit Daniel Clemens vom LAZ Zweibrücken. Der Trainingskollege von Raphael Holzdeppe hat sein Kommen fix zugesagt. Dasselbe gilt auch für Lamin Krubally und Dennis Schober (beide ASV Landau).

Ein fünfter Deutscher hat gestern abgesagt. Torben Laidig vom LAV Tübingen, Deutscher Vize-Meister und EM-Teilnehmer von Berlin, hat vorläufig genug vom Stabhochsprung. Seine Saison läuft seit Januar ohne Unterbrechung, jetzt ist Urlaub angesagt.

Täubert und sein TG-Kollege Walter Straub haben weitere Springer an der Angel. Nach dem Ende der Europameisterschaft kann alles schnell gehen. Bis dahin zögerten viele Athleten mit ihrer Planung, wollten sich nicht zu früh auf kleine Meetings festlegen. Nach einem Top-Resultat in Berlin hätten sie sich die lukrativsten Sportfeste aussuchen können.

Einige internationale Asse will Täubert noch verpflichten. Der Lette Mareks Arens gehört fast schon zum Stamm in der Fuzo, der Norweger Eirik Dolve ist auf dem besten Weg dazu und hat womöglich einen Hochkaräter im Schlepptau. Dolve hat angedeutet, eventuell seinen 17-jährigen Landsmann Pål Haugen Lillefosse mitzubringen, mit 5,46 Metern Inhaber des U 18-Weltrekords. Baptist Boirie hat „zu 80, 90 Prozent“ zugesagt, erklärt Täubert. Der Franzose springt im Wettkampf mit und bietet zudem eine Show-Einlage: Mit dem E-Skateboard als Anlauf-Hilfe soll’s über sechs Meter gehen.

„Wir kriegen noch einige gute Springer nach Geislingen“, sagt Täubert zuversichtlich. Insgesamt sollen am 8. September wieder zehn bis zwölf Athleten starten. Auf die Besten warten neben den Antrittsgeldern kleine Prämien: 100 Euro für den Dritten, 200 für den Zweiten und 300 für den Sieger. Der darf zudem noch einen Flachbild-Fernseher mit nach Hause nehmen – falls er die dafür erforderliche Höhe übersprungen hat. Die legt der Veranstalter erst fest, wenn das Teilnehmerfeld komplett ist und die Wetterbedingungen absehbar sind. „Wenn’s wieder so schüttet wie im vergangenen Jahr kann man keine Fünffünfzig vorgeben“. erklärt Täubert.

0

Leichtathletik: Auf Goldkurs bis zum letzten Wechsel

Uli Bopp – 05.08.2018

Bei den Süddeutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Walldorf hatte das U16-Quartett der LG Filstal Pech, als es in Führung liegend beim 3. Wechsel patzte und disqualifiziert wurde. Somit war die schnellste Staffel, die in der Besetzung Clairline Liebl, Mia Herrmann, Amelie Frech und Mara Mauser in diesem Jahr schon 48,56sec gelaufen war, aus dem Rennen und die MTG Mannheim konnte sich mit 49,27sec den Titel holen. In Bochum / Wattenscheid bei den Deutschen Meisterschaften haben die Vier dann in 14 Tagen erneut die Chance, Ihr Können zu zeigen.

Mia Herrmann (W15) bot über 100m trotz dieses Missgeschicks eine Klasseleistung. Sie sprintete im Zwischenlauf als Siegerin 12,23sec, was für sie eine neue persönliche Bestleistung und Verbesserung ihres Kreisrekords (12,36sec) bedeutete. Im Endlauf musste sie nur Melanie Steibl von der LG Filder den Vortritt lassen, die sich in 12,23sec den Titel sicherte. Mia blieb in 12,30sec knapp dahinter und konnte die Silbermedaille erringen, eine Hundertstelsekunde vor der Tübingerin Kaya Jauch. Im Weitsprung gelang Mia gleich im ersten Versuch ein weiter Satz. Mit 5,45m egalisierte sie ihre Bestleistung und landete dabei auf Rang vier im Endklassement und verfehlte die Bronzemedaille um acht Zentimeter. Mara Mauser, ebenfalls W15, sprang hier mit 5,25m auf Rang acht. Noch besser lief es für sie im 80m-Hürdensprint. Sie überstand die Vorläufe, stellte im Zwischenlauf mit 11,92sec ihre Bestleistung ein und belegte im Endlauf mit 12,04sec einen guten sechsten Platz. Im Stabhochsprung schwang sich Clairline Liebl (W15) über 2,80m und stellte damit ihre persönliche Rekordmarke ein. Im Endergebnis bedeutete diese Höhe Platz sechs. Dea Gashi (W15) stieß die Kugel als Fünftplatzierte diesmal auf eine Weite von 12,54m und  verfehlte damit Bronze um nur 9cm und Silber um 17cm. Leider konnte die Bollerin nicht ganz an die Form von vor einigen Wochen anknüpfen, in der sie schon über 13,37m gekommen war, was hier zum Titel gereicht hätte. Auch für Hannah Geiger (W15) von der LG Lauter lief es im Speerwerfen nicht ganz optimal. Sie warf gut, kam auf 35,94m und wurde Fünfte. Angesichts ihres schon in diesem Jahr gezeigten Potentials (38,40m) hätte man der Donzdorferin auch schon mal einen Podestplatz gewünscht.

In der Altersklasse W14 ging es Carla Kussmaul ganz ähnlich. Vor Wochen hatte sie noch überragende 1,68m im Hochsprung geschafft, doch leider konnte sie diese tolle Form nicht konservieren. Zudem hatte sie auch noch Pech. Sie übersprang wie weitere sieben Springerinnen die Höhe von 1,56m und kam nach der Fehlversuchsregel auf Rang sechs. Mit drei Fehlversuchen weniger wäre Bronze möglich gewesen. Im 80m-Hürdenlauf war für Carla nach ordentlichen 12,93sec Endstation. Die Bollerin hätte schon ihre Bestzeit von 12,56sec unterbieten müssen, um in den Endlauf zu kommen. Diskuswerferin Elena Grünenwald (W14) platzierte sich mit 24,46m auf Rang 12.

Beim Stabhochsprung der Männern U23 war Fabian Brummer mit Niklas Meier von der LG Filder zwar Bester des Jahrgangs 2000, doch war er mit seinem Sprungergebnis von 4,40m und Platz fünf nicht zufrieden. Der zwei Jahre ältere Julian Otchere von der MTG Mannheim holte sich mit 5,20m unangefochten den Sieg vor seinem Teamkollegen Kai Winne mit 4,70m. Den schwierigsten Part aller Teilnehmer aus dem Kreis hatte bei den hohen Temperaturen Ausdauersportler Jannik Windelband. Über 3000m kam der M15-Läufer von der TSG Eislingen nach 10:57,26min als Achter ins Ziel.

0

Leichtathletik: Württembergische U16-Meisterschaften in Heidenheim

Uli Bopp – 30.07.2018

Mädchen holen die (meisten) Medaillen

Die Mädchen der LG Filstal sorgten am Samstag bei den Meisterschaften für die Mehrzahl der 12 Medaillen, die in den Kreis Göppingen gingen.

Einzig Hannah Geiger von der LG Lauter konnte sich im Speerwerfen W15 mit einem dritten Platz noch zusätzlich in die Medaillenränge schieben. Mit der Weite von 35,15m war sie jedoch nicht unbedingt ganz glücklich, denn eine Woche zuvor hatte sie in Stuttgart über vier Meter weiter geworfen, was ganz locker diesmal zum Titel gereicht hätte.

Die einzige Goldmedaille schaffte in der Altersstufe W14 Amelie Frech, die sich insgesamt mit mehreren Bestleistungen in einer super Form präsentierte. Mit 1,57m gewann sie den Hochsprung vor ihrer Teamkameradin Carla Kussmaul, die 1,54m übersprang und eigentlich mit einer Bestleistung von 1,68m favorisiert war. Die Beiden stellten auch im Weitsprung neue Bestmarken auf. Mit ihren 5,39m holte sich Amelie Bronze, Carla blieb mit 5,08m auf dem vierten Platz. Dieselbe Platzierung gab es für sie mit neuer Bestzeit von 12,56sec im 80m-Hürdenlauf. Auch Amelie war mit 12,35sec so schnell wie noch nie und holte sich mit dieser Leistungssteigerung eine Silbermedaille knapp hinter der Holzgerlingerin Seraphina Schaper (12,29sec). Über 100m wurde Amelie in 13,21sec im B-Finale Zweite, Sofia Jaschek in 13,50sec Vierte, wobei sie im Vorlauf mit 13,31sec deutlich schneller unterwegs gewesen war. Noch eine weitere Bronzemedaille gab es für die LGF durch Stabhochspringerin Lisa Baumgartner, die sich über 2,30m schwang. Im Hochsprung schaffte sie 1,40m, was ihr Platz 12 einbrachte. Die Bollerin Carla Kussmaul musste an diesem Tag im Speerwerfen zum dritten Mal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden sein. Mit 29,44m verpasste sie Bronze nur knapp. Teamkollegin Elena Grünenwald warf 24,20m und wurde Dreizehnte. Das Kugelstoßen beendete Elena mit 8,44m auf Rang zehn und im Diskuswerfen schaffte sie mit 25,75m und Rang sechs ihre beste Platzierung.

In der Altersklasse W15 hatte man sich einiges erhofft – und die älteren Wettkämpferinnen konnten die Erwartungen auch erfüllen.

Mia Herrmann sprintete über 100m in neuer Bestzeit von 12,36sec auf den Silberrang. Vierte wurde im A-Endlauf Clairline Liebl. Mara Mauser als Sechste in 13,03sec vervollständigte den starken Auftritt der LGF-Sprinterinnen. Über 80m-Hürden schaffte es Clairline Liebl ins B-Finale, wo sie die fünftbeste Zeit mit 13,10sec lief. Mara Mauser musste als LGF-Athletin mit der schnellsten Meldezeit aufgeben. Sie hielt sich dafür aber im Hochsprung mit guten 1,56m und einer Bronzemedaille schadlos. Im Weitsprung lief es für Mara ebenfalls gut. Sie konnte sich auf 5,30m steigern und holte eine weitere Bronzemedaille. Mia Herrmann zeigte  einen weiteren Supersprung, landete bei der neuen Bestmarke von 5,45m und holte sich damit ihre zweite Vizemeisterschaft. Clairline Liebl sprang mit 4,78m auf Platz 12. Im Stabhochsprung konnte Clairline dann voll überzeugen. Sie überquerte 2,70m und konnte damit ebenfalls Silber gewinnen. Eine weitere Silberne fürs Team holte Dea Gashi mit einer Weite von 12,54m im Kugelstoßen. Schade, dass die Bollerin ihre Weite von vor einer Woche nicht wiederholen konnte. Ihr Stoß über 13m hätte diesmal locker zum Titel gereicht.

Ben Heller verbesserte sich im 100m-Sprint Finale der Jungen M15 auf gute 11,81sec und holte sich zeitgleich mit Louis Haueise, LAZ Ludwigsburg, die Bronzemedaille. Gold ging ungefährdet an den Weinheimer Philipp Bauer in 11,32sec. Heller kam nach einer guten Serie von Sprüngen im Weitsprung auf 5,86m und Platz 5. Jannik Windelband von der TSG Eislingen wurde im zweiten Vorlauf über 800m Zweiter in persönlicher Bestzeit von 2:16,98min, was dann Platz 11 im Gesamtklassement bedeutete.

Jonas Baumhauer, LG Lauter, schaffte in der Altersklasse M14 über 800m ebenfalls Rang 11. Auch seine Zeit von 2:23,06min bedeutete für den jungen Mittelstreckler einen neuen persönlichen Rekord.

0

Leichtathletik: U20-DM – Schwerer Stand im hohen Norden

Uli Bopp – 30.07.2018

Das LG Filstal-Duo Lisa-Maria Oechsle und Fabian Brummer waren die einzigen Teilnehmer aus dem Kreis, die die lange Fahrt nach Rostock zu den Deutschen Jugendmeisterschaften angetreten hatten. Gegen starke Konkurrenz lief es für die U20-Sprinterin aus Deggingen diesmal nicht so gut. Über 100m-Hürden konnte sie sich nach 15,32sec als Vierte im 4. Vorlauf keine Hoffnung auf den Zwischenlauf machen. Auch im 100m-Lauf war nach für sie enttäuschenden 13,02sec nach dem Vorlauf Schluss. Mit ihren vor zwei Monaten gelaufenen 12,23sec wäre für sie da deutlich mehr zu holen gewesen.

Ebenfalls nicht optimal lief es für den Holzhausener Stabhochspringer Fabian Brummer, dem Vizemeister des letzten Jahres. Er überquerte 4,70m und lag bis dahin auf Platz 3. Während er nun dreimal knapp an 4,80m scheiterte, schafften zwei weitere Springer diese Höhe und verdrängten ihn auf Rang 5. Mit der Höhe von 4,95m holte sich Constantin Rutsch von der LG Olympia Dortmund den Titel U20. Brummer hatte eben diese Höhe noch beim Rechberghausener Sprungmeeting gemeistert und konnte so nicht ganz mit seiner Platzierung zufrieden sein.

0

Das Sportler-Porträt: Thorben Dietz

24.09.2017, BMW Berlin Marathon 2017, Thorben Dietz (LG Vulkaneifel) mit der Start-Nr. 130 wird schnellster Deutscher

Geboren: Oelde (NRW) 27.9.1989
Beruf: Lehrer an der Südstadtgrundschule in Göppingen
Lebenslauf:
– Abitur 2009 in Dorsten
– Studium bis 2014 in Essen
– Referendariat bis 2016 in Essen
Sportliche Laufbahn:
– bis 2010 Jugendtraining in Dorsten mit Teilnahme an nationalen Meisterschaften über 2000/3000 m Hindernis
– 2013 erster Marathon (Frankfurt 2:42 h)
– 2016 zwei Mal deutscher Vizemeister mit der Mannschaft im Cross und Halbmarathon
– 2017 bester deutscher Läufer beim Berlin Marathon (2:19:20 h)
– seit 2018 Mitglied der TG Geislingen und somit bei der LG Filstal
– Bestzeiten: 5000 m 14:20 min, 10 km 29:33 min, Halbmarathon 1:05:50 h, Marathon 2:19 h
Wie sind Sie zur TG Geislingen gekommen?
– Gespräche mit Holger Scheible und Jochen Schreitmüller im September 2017
Trainer:
– Ich organisiere mein Training hauptsächlich selber, Athletiktraining im Respofit unter der Regie von Gerhard Oechsle und Andreas Flaak
Trainingsaufwand:
– 11 bis 13 Einheiten in der Woche (ca. 20 h pro Woche)
– Dauerläufe, Athletiktraining, Tempoläufe
Sportliche Erfolge:
– bester deutscher Läufer beim Berlin Marathon 2017
– 6. Platz Halbmarathon DM 2017
– 7. Platz 10 km DM 2017 (29:33 min)
Meine sportlichen Ziele:
– Qualifikation Europameisterschaften in Berlin 2018 (Marathon)
– Verbesserung meiner Bestzeiten auf allen Strecken
Hobby, Lieblingsbeschäftigung:
– kochen
– Kaffee trinken
– reisen
Lieblingsschauspieler/in:
– Omar Sy
Lieblingsfilm:
– Ziemlich beste Freunde
Lieblingssänger/in:
– Bosse
– Fettes Brot
Lieblingsbuch:
– Wofür stehst du (Giovanni de Lorenzo)
Lieblingsfarbe:
– blau
Hauptcharakterzug:
– Lebensfreude
Meine Schwäche:
– Ungeduld
Was verabscheuen Sie am meisten:
– Krieg und Ungerechtigkeit
Welche natürliche Begabung möchten Sie besitzen:
– Klavier spielen können
Bevorzugter Urlaubsort:
– Lissabon
Lieblingsessen:
– Pfannkuchen
Haustier:
– vielleicht mal einen Hund

Eine Verletzung beim Qualifikationsmarathon in Düsseldorf am 29.04.2018 ließ den Traum von der EM 2018 leider platzen!

0

Leichtathletik: Diverse Berichte

Uli Bopp – 14.07.2018

LA-Teams  kämpfen um DSMM-Qualifikation

Im Göppinger Hohenstaufenstadion wurde vor einigen Tagen vom LA-Kreisverband ein Mannschaftswettkampf durchgeführt, der als Vorkampf zur DSMM den Vereinen die Möglichkeit geben sollte, Punktzahlen zu erzielen, die eventuell ausreichen, um sich für den Württembergischen Endkampf zu qualifizieren, den die acht punktbesten Teams aus allen Kreisen erreichen.

Männl.Jugend U16

Allein im Wettkampf stand das Team der LG Filstal, das ein Endergebnis von 8.676 Punkten erzielte. Ob dies für den Endkampf ausreicht, wird sich zeigen. Ben Heller jedenfalls legte sich richtig ins Zeug und stellte im Weitsprung mit 6,08m und auch im  Hochsprung mit 1,60m neue persönliche Bestmarken auf. Zudem lieferte er eine prima Leistung ab, als er die 100m in 12,30 sec sprintete. Dazuhin  schaffte er in der 4x100m-Staffel mit seinen Kollegen Lukas Broneske, Marvin Pfizenmaier und Cornelius Göser eine ansprechende Zeit von 49,30 sec. Pfizenmaier überzeugte noch mit 12,78 sec im Hürdensprint, ebenso  Broneske im Kugelstoßen (11,04m) und Luis Rieker im  Speerwerfen.

Weibl. Jugend U16 

Eine starke Leistung zeigten die Mädchen dieser Altersklasse mit einem Gesamtergebnis von 7.932 Punkten für das LGF-Team. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,68m sorgte Carla Kussmaul für die überragende Punktzahl und  warf zudem gut mit dem Speer (31,20m). Mia Herrmann erwies sich mit schnellen Sprints über 100m in 12,75 sec und 12,62 sec über 80m-Hürden als ganz wertvolle Stütze des Teams, zumal sie auch noch mit 5,25m im Weitsprung eine sehr gute Leistung beisteuerte. Mara Mauser kam hier auf 5,18m und sprang 1,56m hoch. Ordentlich viele Punkte holte auch die Bollerin Dea Gashi, als sie die Kugel auf 11,01m wuchtete. Und absolut toller Punktelieferant war am Ende noch die 4x100m-Staffel, die in der Besetzung Clairline Liebl, Mia Herrmann, Amelie Frech und Mara Mauser wieder eine Superzeit mit 49,07 sec erreichte.

Männl.Jugend U14

Für das Team der LG-Filstal, das ein Ergebnis von 5.850 Punkten ablieferte, erwies sich Felix Pätzold als ganz wichtiger Punktelieferant. Er lief 10,86 sec über 75m, sprang hervorragende 4,70m weit und 1,40m hoch. Letzteres gelang auch Lennie Schreitmüller, der zudem mit 4,57m den zweitbesten Weitsprung zeigte. Den Ball warf Christoph Villirillo  49,50m und auch seine 60m-Hürdenzeit von 10,97 sec konnte sich sehen lassen. Mit einer neuen Bestzeit überraschte Mattis Nill dann im 800m-Lauf. Der Zwölfjährige lief ausgezeichnete 2:37,54 min und in seinem Sog steigerte sich der gleichaltrige Leonard Mauritz auf 2:39,06 min. So gab es auch in dieser Disziplin richtig gut Punkte. Übertroffen wurde dieses Ergebnis allerdings noch durch die 4x75m-Staffel, die nach 41,96 sec die Ziellinie überlief in der Besetzung Diell Gashi, Villirillo, Nill und Pätzold.

Weibl.Jugend U14 (7 Disziplinen)   

Gleich drei Teams traten in dieser  Altersklasse an. Die LGF siegte  mit der Punktzahl von 6.280. Die Mannschaft der Turnerschaft Göppingen (TS) belegte Rang zwei mit 6033 Punkten vor der TSG Eislingen (TSG), die auf 5.794 Punkte kam. Schnellste über 75m war Isabell Frank (TS) in 10,61 sec vor Alannah Stäudle (10,66 sec) und Finja Willnich(10,85 sec, beide LGF). Über 80m Hürden holten dann Isabell und ihre Schwester Nika mit Zeiten von 10,70 sec und 10,75 sec mächtig Punkte für die Turnerschaft. Die Eislingerinnen Linda Hartle und Lina Herr konnten da mit 11,35 sec und 11,40 sec noch am ehesten mithalten. Ebenfalls einen Doppelerfolg gab es im Hochsprung, diesmal allerdings für die LGF, denn Ricarda Hommel übersprang 1,44m, Alannah Stäudle 1,40m. Anna Prinzing von der TSG Eislingen war mit 1,32m Drittbeste. Mit 4,45m zeigten Finja Willnich und Linda Hartle die besten Weitsprünge, Hochsprungspezialistin Ricarda Hommel flog 4,40m weit. Mit Meri Ehmke kam die beste Ballwerferin aus Göppingen, bei ihrem Wurf von 37,50m lag sie allerdings nur einen halben Meter vor Linda Hartle und Alannah Stäudle. Im 800m-Lauf sorgten Sofia Zachariadis mit 2:46,42 min und Guilia Sottile mit 2.57,04 min (beide LGF) für ansprechende Zeiten und auch Daria Porschen(TSG) unterbot die Dreiminutenmarke um eineinhalb Sekunden.

Weibl.Jugend U14 (4 Disziplinen)

Die TSG Eislingen hatte als einziger Verein eine Mannschaft am Start, die ein Gesamtergebnis von 2.958 Punkten erreichte. Die Weitspringerinnen Vanessa Schweiß mit 3,71m und Franziska Ziehensack mit 3,67m sammelten dabei am fleißigsten Punkte für das Team.

Kreisleichtathleten schlagen sich gut gegen Rems-Murr-Konkurrenten

Beim Nationalen Wagenblast-Meeting in Essingen waren nur relativ wenig  Athleten aus den Kreisvereinen am Start.

Von der LG Lauter überzeugte besonders Lukas Baumhauer, der nach mehreren persönlichen Bestleistungen über 200m in den letzten Wochen nun auch als Sieger des 100m-Laufes U18 mit 11,48 sec einen persönlichen Rekord aufstellte. Knapp verpasste U20-Hochspringer Julius Klaus einen solchen, als er zum wiederholten Male eine Höhe von 1,80m überquerte, dann aber dreimal hauchdünn an 1,84m scheiterte. Jonas Baumhauer belegte gegen ältere Konkurrenten im 100m-Sprint U16 in 13,32 sec den fünften Rang.

Im Stabhochsprung  der Männer siegte Fabian Brummer von der LG Filstal mit seiner Einstiegshöhe von 4,40m, die er im dritten Versuch meisterte. Ebenfalls ganz oben auf dem Siegerpodest stand die Sprintschnellste bei den Frauen, Lisa-Maria Oechsle, mit ihren 12,62 sec über 100m. Marathonspezialist Thorben Dietz (ebenfalls LGF) stellte sich im 800m-Lauf, für ihn eigentlich eine „Sprintaufbaudistanz“, nach seiner Verletzungspause einer starken Konkurrenz. Mit seiner Zeit von 1:59,52 min lief er auf Platz fünf.

Vom Leichtathletikteam Schurwald kam Seniorenwerferin Petra Engel bei den Frauen gleich auf zwei zweite Plätze. Im Kugelstoßen verpasste sie mit 9,88m knapp die Zehnmetermarke und musste sich im Diskuswerfen mit starken 36,66m nur ganz knapp geschlagen geben. Ihre Tochter Lisa  wurde im Blockmehrkampf Wurf  Dritte und war mit 8,63m stärkste Kugelstoßerin der Altersklasse  W 12.

Mehrkampfmädels mit zwei Medaillen

Bei den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften U16 holten am Wochenende die Mädchen der LG Filstal zwei Bronzemedaillen im Stadion von Leinfelden-Echterdingen, wo im Herbst vergangenen Jahres die Jungen U16 so toll die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften dominiert hatten mit dem Einzeltitel im Neunkampf durch Oskar Neudeck und mit dem Mannschaftstitel von Oskar, seinem Zwillingsbruder Felix und Kai Schäffner.

Mit einer Reihe von persönlichen Bestmarken konnte Carla Kussmaul in der Altersklasse W14 aufwarten. Die Bollerin setzte sich mit der besten Hochsprungleistung (1,64m) aller 42 Teilnehmerinnen hervorragend in Szene und punktete ebenfalls gut mit 13,28 sec im 100m-Lauf, mit einem Weitsprung von 5,02m und einem Kugelstoß von 9,23m. Mit 2.117 Punkten sicherte sie sich Bronze knapp vor ihrer Vereinskameradin Amelie Frech, die sich ebenfalls mit einem neuen Vierkampf-Rekord von 2.093 Punkten hervorragend präsentierte. Mit Bestleistungen im Weitsprung (5,23m) und Hochsprung (1,56m) schaffte sie die Basis für ihre gute Platzierung. Außerdem sprintete sie die 100m in 13,09 sec und stieß die Kugel 8,87m weit.

In den Siebenkampf starteten beide mit neuer Bestleistung im 80m-Hürdenlauf am zweiten Tag. Amelie durchlief nach 12,72 sec die Ziellinie, Carla war sogar um zwei Hundertstelsekunden schneller. Mit einem beherzten 800m-Lauf in 2:39,50 min konnte Amelie allerdings am Ende Carla noch überholen. Mit 3.531 Punkten erreichte sie mit Bestleistung Platz vier im Gesamtklassement. Carla wurde mit noch nie von ihr erreichten 3.517 Punkten Fünfte im immer noch 33 Teilnehmerinnen starken Feld. Die Schorndorferin Nina Ndubuisi holte sowohl im Vierkampf mit 2.230 Punkten als auch im Siebenkampf mit 3.665 Punkten den Titel. Im Vierkampf dieser Altersgruppe starteten noch zwei weitere Filstal-Athletinnen. Elena Grünenwald fand sich mit 1.770 Punkten auf Rang 29 wieder, Lara Brenner erzielte 1.660 Punkte und platzierte sich auf Rang 38.

Im Vierkampf W15 überzeugte Mia Herrmann wieder einmal mit der insgesamt zweitbesten Sprintzeit von 12,45 sec und dem zweitbesten Weitsprungergebnis von 5,29m. Durch ihre nicht so starken Ergebnisse im Kugelstoßen (8,48m) und Hochsprung (1,44m) verlor sie jedoch auf die Konkurrentinnen Punkte. Mit 2.072 Punkten schaffte sie dennoch eine neue Bestleistung und Platz sieben – dabei fehlten ihr nur 56 Punkte zu einem Podestplatz. Clairline Liebl punktete mit 12,76 sec über 100m und einem Weitsprung von 4,81m. Ihre 1.981 Gesamtpunktzahl brachte ihr Rang zwölf ein. Fannie Liebisch landete mit 1.860 Punkten auf Platz 21. Unglücklich war dagegen Mara Mauser, die sich nach drei ungültigen Versuchen im Weitsprung auf dem 32. Platz ungewohnt weit hinten fand. Dabei hatte sie noch mit einer Bestmarke im Hochsprung geglänzt, als sie zum ersten Mal 1,60m überquerte. Gute Moral zeigte sie, als sie auch am zweiten Tag zum Siebenkampf antrat und über die 80m-Hürden eine neue Bestzeit aufstellte. Ihre 11,99 sec bedeuten gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in dieser Disziplin. Am Ende kämpfte sie sich mit 2.945 Punkten noch auf Rang 24 vor. Zwei Plätze im Vergleich zum Vortag gutmachen konnte Clairline Liebl, die mit zwei Bestmarken (80m-Hürden in 12,99 sec; Speerwerfen 30m) auf 3.246 Punkte und Platz zehn kam. Auch Mia Herrmann rückte mit ihrem neuen Siebenkampf-Rekord von 3.521 Punkten auf Platz sechs vor, wobei sie mit ihren 12,25 sec über die Hürdendistanz die meisten Punkte holte. Hinter der LG Filder (6.544 Punkte) und dem SSV Ulm (6.304 Punkte) verpasste das Trio Kussmaul, Frech und Herrmann mit 6.282 Punkten in der Vierkampf-Teamwertung zwar knapp Silber, konnte sich aber riesig über die Bronzemedaille freuen. Das zweite Team der LG Filstal erreichte in der Besetzung Liebl, Liebisch, Grünenwald mit 5.611 Punkten den achten Platz. Im Siebenkampf verpassten die drei erstgenannten Mehrkämpferinnen als viertbestes Team (10.569 Punkte) hinter LG Filder (10.884 Punkte), den Stadtwerken Tübingen (10.745 Punkte) und dem SSV Ulm (10.604 Punkte) nur knapp eine weitere Medaille.

In den Wettkämpfen der Jungen war nur Lukas Broneske im Vierkampf M15 vertreten. Mit 12,71 sec über 100m und 5,11m im Weitsprung holte er die meisten seiner 1.996 Zähler, die ihm Rang 14 einbrachten.

0
1 2 3 4 7