Spieler-Porträt: Simon Schweizer

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Muss die Mendelsche Vererbungslehre neu geschrieben werden? Kann eine konkrete Ballsportart direkt an die folgende Generation weitervererbt werden? In der Familie Schweizer-Ehrhardt scheint dieses Grundprinzip gültig zu sein! Waren bzw. sind schon die Eltern Volleyballverrückte im positivsten Sinne, so tritt jetzt nach Stefanie und Sebastian nun auch der 20jährige Simon in dieselben Fußstapfen – und die sind ihm beileibe nicht zu groß.
Nach relativ kurzer Eingewöhnungszeit ist er bei den Aktiven zu einem unverzichtbaren, stets gesetzten Mannschaftsspieler emporgestiegen. Neben seiner unübersehbaren 1,89m Körpergröße, bringt er sportlich eine ausgezeichnete Ballannahme und einen bombenstarken Aufschlag – für den manche Hallen zu kleinräumig scheinen – mit aufs Feld.

Würden ihm nicht immer wieder zu häufig Burger als Lieblingsessen in den Sinn kommen, stünden seiner athletischen Entwicklung sämtliche Tore offen und Feldabwehr könnte dann zu seinen Lieblingsaktionen mutieren. Alternativ käme auch sein Faible für Hip Hop als Ausgleichssport in Frage. Simon ist ein ausgesprochener Teamplayer, der sein Ego immer dem Mannschaftserfolg unterordnet. Und er zeigt – dies ist gewiss keine Selbstverständlichkeit – nicht nur bei und nach den Spielen, sondern auch im Training, eine hohe Sozialkompetenz. Mit seiner Geselligkeit und seinem Humor gehört er nicht nur bei den Trainingseinheiten zu den Auffrischern. Es wäre für die Volleyballabteilung – und auch für die TG – ein Gewinn, wenn Simon uns als ehrgeiziger Sportler noch lange die Stange, sprich die Treue, halten würde.

Rainer Maroska

Das Mitarbeiter-Porträt: Ulrike Schweizer-Ehrhardt

Geboren: 21.08.1964 in Geislingen.
Familienstand: Verheiratet, 3 Kinder.
Beruf: gelernt: Diplomsportlehrerin, ausgeübt: Geschäftsführerin.
Lebenslauf: 
Grundschule, Gymnasium, Sportstudium, Elternzeit, Einstieg in den elterlichen Betrieb.
Sportliche Laufbahn: 
Früher bin ich aktiv geschwommen für die TG (Ostwürttembergische Meisterin!), dann habe ich lange Jahre für verschiedene Vereine Volleyball gespielt, u.a. für die TG Geislingen.
Bisheriges ehrenamtliches Engagement: 
Ich war viele Jahre Abteilungsleiterin beim Herzsport der TG und beim TV Eybach (meinem früheren Wohnort) Abteilungsleiterin im Volleyball. Außerdem stehe ich bei vielen Dingen meinem Mann zur Seite, wenn er sich vor lauter Arbeit mal wieder übernommen hat.
Tätigkeiten in der TG: 
Aktuell gebe ich verschiedene Sportstunden: Frauengymnastik, Fitness Herzsport, Sitzgymnastik, Sport mit Diabetes und Koronarsport. Weitere Aktivitäten sind geplant.
Ziele bei der TG-Mitarbeit: 
Den Gesundheits- und Rehasport bei der TG Geislingen voranbringen, um dem aktuellen Wandel in der Vereinslandschaft gerecht zu werden.
Hobby, Lieblingsbeschäftigung: 
Lesen, Sport geben, Kino, Musicals, Gassi gehen mit unseren zwei lieben Labrador-Hunden.
Auto: Audi TT.
Lieblingsserien: 
Hubert und Staller, Rosenheim-Cops, Soko Leipzig, München und alle anderen …
Lieblingssänger/in: Je nach Stimmung.
Lieblingsbuch: Sportbücher.
Lieblingsfarbe: Früher blau, jetzt schwarz, später vielleicht rot.
Hauptcharakterzug: 
Alles akribisch vorbereiten, z.B. jede Sportstunde oder meine Deko im Geschäft oder in der Wohnung.
Meine Schwäche: 
Ich zweifle manchmal an meinen Fähigkeiten, wenn es nicht genau so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe.
Was mir nicht so gefällt: 
Der Wandel der Zeit.
Welche Begabung möchte ich besitzen: 
So „computern“ können wie mein Mann und meine Tochter und manchmal entspannter und gelassener zu sein.
Bevorzugter Urlaubsort: 
Zuhause und ab und zu mal ans Meer in die Sonne.
Lieblingsessen: Salat.
Haustiere: 
Die beiden schwarzen Labradore Emi und Mia und die schwarz-weiße Katze Lissi, + 20.07.2018 :-(.
Lebensmotto: 
Ich verlaufe/verfahre mich regelmäßig. Ich finde, das erweitert den Horizont.

Jedermänner

Ist das Rehessen auch eine Sportart?
Bei den Jedermännern der TG-Geislingen gehört jedenfalls das Rehessen genauso dazu, wie die Gymnastik, das Volleyball spielen, das Sportabzeichen oder das „Nachturnen“.
Einmal im Jahr treffen sich die Sportler zusammen mit ihren Frauen zum sogenannten Rehessen.
Im Dezember 2017 hatten wir im Hotel „Krone“ das 50. Rehessen. Aus Anlass dieses Jubiläums erzählte Rolf Ritter den 30 mitfeiernden TG-lern, wie das mit dem Rehessen begonnen hatte:

Rehessen

Unser damaliger Turnfreund und Jäger, Theo Herb, hatte für die Abteilung ein Reh spendiert. Dieses hat Karl-Heinz Lammich im „Kronprinzen“ zubereitet. Die Frauen Lächler, Nagel und Kessler machten die Spätzle. Beides wurde in der alten Hütte auf dem Geiselstein an einem späten Novembertag erwärmt und in gemütlicher Runde bei Gitarrenspiel verspeist. Allen hat es großartig gefallen, so dass man das Fest im nächsten Jahr wiederholte. Es hatten sich dazu so viele angemeldet, dass ein Reh längst nicht ausreichte. Die alte Geiselsteinhütte war auch durch die vielen TG-ler völlig überfüllt. Fortan hat Willi Lächler jedes Jahr das Rehessen in den umliegenden Gaststätten durchgeführt. Selbst ins Turnerheim nach Bartholomä fuhren wir aus diesem Anlass schon mit dem Bus. Dann haben aber nicht mehr alle einen Rehbraten gegessen, sondern nur noch etwa 2/3 der Teilnehmer. Aber es war und blieb trotzdem das Rehessen, „die Veranstaltung“ der Jedermann-Abteilung.
Manchmal war auch Musik dabei und es wurde getanzt. Oft wurden Rate- oder Geschicklichkeitsspiele durchgeführt.
Bei diesem Anlass wurden auch die Urkunden für das Sportabzeichen überreicht. Im Jahr 1978 kam zu unserem Rehessen nach Waldhausen auch Oberbürgermeister Helmut von Au. Hier im Kreise seiner Jedermänner überreichte er „Willes“ Lächler das Bundesverdienstkreuz.
Und jetzt im Jahr 2017 haben wir mit 30 Personen unser Rehessen im Hotel „Krone“ gefeiert. Schön war‘s und alle waren zufrieden!
Auch im Wandel der Zeit wird diese Tradition wohl noch lange bestehen bleiben. Denn die Jedermann-Sportler bekommen, dank ihres ausgewogenen Sportprogramms, immer wieder Nachwuchs durch junge Ruheständler. Das ist auch erforderlich, denn wir möchten in diesem Jahr nicht nur wieder ein Rehessen, sondern auch das 70jährige Bestehen unserer Jedermann-Abteilung feiern.
Rolf Ritter

Handball Männer: Saisonbericht 2017-2018

Andreas Königer – 2018-07-21

Unsere Aktiven Herren traten in der Saison 2017/18 in der Kreisliga B an. Nach dem Abstieg im Vorjahr und zahlreichen Spielerabgängen, sollten bei der TG wieder bessere Zeiten anbrechen. Somit war es an Trainer Till Lohse, ein neues Team aus Aktiven und A-Jugendlichen zusammenzustellen und während des Sommers auf die Hallensaison vorzubereiten.
Nach dem geglückten Auftaktsieg gegen Wangen/Börtlingen 2 durfte die Mannschaft jedoch sofort die Tücken und Schwierigkeiten der Kreisliga B erfahren. Denn bei vielen Teams dieser Liga handelt es sich um die 2. oder 3. Mannschaft eines Vereins, in welchen sehr erfahrene Spieler stehen und ein häufig wechselnder Spielerkader der Fall sind. Somit war es oft eine Überraschung, welche Spieler tatsächlich beim Spiel aufliefen und wie stark der Gegner am jeweiligen Spieltag war.
Dem ersten Sieg folgten drei unglückliche, wenn auch knappe Niederlagen. Den Wendepunkt schaffte das Team dann im fünften Spiel gegen den TSV Süßen 2. In einem hart umkämpften Spiel behielt die TG gegen den direkten Konkurrenten die Oberhand. Dieses Spiel bildete sogleich den Anfang einer starken Aufholjagd. Mit neuem Mut und Spielwitz, schaffte die TG eine Serie von sieben Siegen in Folge. Mit neuem Selbstbewusstsein und den eingefahrenen Punkten, konnte fortan auch nochmal im Aufstiegsrennen mitgemischt werden. Den entscheidenden Grundstein für einen möglichen Aufstieg legten unsere Männer hierbei im vorletzten Spiel gegen Hofen/Hüttlingen. Hatte man im Hinspiel gegen diese erfahrene Truppe noch das Nachsehen gehabt, so konnte dieses mal durch eine starke Schlussphase der wichtige Sieg eingefahren werden. Vor dem letzten Spiel hatte unsere Mannschaft somit die Aufstiegschance in der eigenen Hand. Hierfür kam der Heidenheimer SB zum letzten Saisonspiel in die Michelberghalle. Leider konnte nach einer ordentlichen ersten Halbzeit dieses wichtige Spiel nicht gewonnen werden. Damit verspielte man sich selbst die Aufstiegschance.
Positiv ist dagegen die Meisterschaft unserer männlichen A-Jugend. Trotz der doppelten Belastung, durch die Spiele in der A-Jugend und bei den Herren, gewannen die Jungs ohne eine Niederlage die Meisterschaft in der Bezirksklasse.
Mittlerweile befinden sich unsere Aktiven bereits in der Vorbereitung auf die Saison 2018/19. Positiv ist, dass nahezu alle Spieler erhalten bleiben und so das Trainerteam Lohse, Neuburger und Wagner mit einem breiten Kader in die Vorbereitung starten können.
Wir bedanken uns bei allen Helfern und Zuschauern, die die vergangene Saison begleitet haben. Vor allem danken wir unseren Sponsoren Antica Roma und Grüner Systemtechnik für die Unterstützung.

Das Sportler-Porträt: Thorben Dietz

24.09.2017, BMW Berlin Marathon 2017, Thorben Dietz (LG Vulkaneifel) mit der Start-Nr. 130 wird schnellster Deutscher

Geboren: Oelde (NRW) 27.9.1989
Beruf: Lehrer an der Südstadtgrundschule in Göppingen
Lebenslauf:
– Abitur 2009 in Dorsten
– Studium bis 2014 in Essen
– Referendariat bis 2016 in Essen
Sportliche Laufbahn:
– bis 2010 Jugendtraining in Dorsten mit Teilnahme an nationalen Meisterschaften über 2000/3000 m Hindernis
– 2013 erster Marathon (Frankfurt 2:42 h)
– 2016 zwei Mal deutscher Vizemeister mit der Mannschaft im Cross und Halbmarathon
– 2017 bester deutscher Läufer beim Berlin Marathon (2:19:20 h)
– seit 2018 Mitglied der TG Geislingen und somit bei der LG Filstal
– Bestzeiten: 5000 m 14:20 min, 10 km 29:33 min, Halbmarathon 1:05:50 h, Marathon 2:19 h
Wie sind Sie zur TG Geislingen gekommen?
– Gespräche mit Holger Scheible und Jochen Schreitmüller im September 2017
Trainer:
– Ich organisiere mein Training hauptsächlich selber, Athletiktraining im Respofit unter der Regie von Gerhard Oechsle und Andreas Flaak
Trainingsaufwand:
– 11 bis 13 Einheiten in der Woche (ca. 20 h pro Woche)
– Dauerläufe, Athletiktraining, Tempoläufe
Sportliche Erfolge:
– bester deutscher Läufer beim Berlin Marathon 2017
– 6. Platz Halbmarathon DM 2017
– 7. Platz 10 km DM 2017 (29:33 min)
Meine sportlichen Ziele:
– Qualifikation Europameisterschaften in Berlin 2018 (Marathon)
– Verbesserung meiner Bestzeiten auf allen Strecken
Hobby, Lieblingsbeschäftigung:
– kochen
– Kaffee trinken
– reisen
Lieblingsschauspieler/in:
– Omar Sy
Lieblingsfilm:
– Ziemlich beste Freunde
Lieblingssänger/in:
– Bosse
– Fettes Brot
Lieblingsbuch:
– Wofür stehst du (Giovanni de Lorenzo)
Lieblingsfarbe:
– blau
Hauptcharakterzug:
– Lebensfreude
Meine Schwäche:
– Ungeduld
Was verabscheuen Sie am meisten:
– Krieg und Ungerechtigkeit
Welche natürliche Begabung möchten Sie besitzen:
– Klavier spielen können
Bevorzugter Urlaubsort:
– Lissabon
Lieblingsessen:
– Pfannkuchen
Haustier:
– vielleicht mal einen Hund

Eine Verletzung beim Qualifikationsmarathon in Düsseldorf am 29.04.2018 ließ den Traum von der EM 2018 leider platzen!

Gymnastik für Ältere (Frauen) – Untere Jahnhalle

Die Frauen, die montags am Nachmittag um 15.30 in der unteren Jahnhalle
zusammenkommen, haben bis auf eine die 75 Jahre schon überschritten.
Elvira Lorenz ist unsere Übungsleiterin. Mit immer neuen Ideen macht sie uns
die Stunde so schmackhaft, dass wir alle mit Elan und Freude dabei sind. Wird
es für eine von uns mal zu anstrengend, steht die Bank zum Ausruhen bereit.
Wir laufen mit Körperspannung zum Aufwärmen, Kooperation von Körper und
Geist sind im zweiten Teil der Übungsstunde gefragt. Mit Dehnung und Entspannung
lassen wir die Stunde ausklingen.
Aufgepasst: Wir würden uns auch über weitere aktive Turnschwestern in unserer Gruppe freuen!
Ilse Eckle

Verletzungen beim Sport: Infos am Dienstag, 24.07.18, 18:30 Uhr in der Helfensteinklinik

Geislinger Zeitung – 21.07.2018

Egal ob Yoga, Joggen oder Handball: Mindestens einmal verletzt sich jeder Sportler während seiner aktiven Zeit. Rund zwei Millionen Menschen trifft es jährlich. Etwas mehr als die Hälfte von ihnen muss ärztlich behandelt werden. Am Dienstag befasst sich mit diesem Thema ab 18.30 Uhr der Klinik- Dialog im Gemeinschaftsgebäude der Geislinger Helfenstein-Klinik. Titel: „Sport ist in! Was tun bei Sportverletzungen?“ Das Team des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums (OUZ) der Alb-Fils-Kliniken informiert die Besucher unter anderem darüber, wie sich Unfälle und chronische Schmerzen beim Sport vermeiden lassen, außerdem über die Möglichkeiten operativer Eingriffe und konservativer Therapieformen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geselligkeit wird großgeschrieben

Die Frauengymnastikgruppe hat auch in 2017/18 viel unternommen.
Neben unserem Turnen am Montag haben wir im Sommer 2017 wieder einen Ausflug durchgeführt.
Dieses Mal haben wir zum Sommersaisonabschluss das Naturtheater in Heidenheim besucht. Trotz 2-maliger Unterbrechung wegen Regens, hat es allen gefallen und schon der Begrüßungssekt am Eingangstor war eine Reise wert.
An Weihnachten wurde unsere obligatorische Weihnachtsfeier im Hotel „Krone“ abgehalten und als Weihnachtswichtl wurden 250 € an den Verein Tumor- und Leukämiekranke Kinder Ulm gespendet.
Weiter ging es am Rosenmontag zur Wanderung auf den Wasserberg mit gemütlicher Einkehr im Wasserberghaus.
Geplant sind nun ein Kinobesuch an einem Montag und ein Tagesausflug mit Bus.
Man sieht, bei uns wird nicht nur gedehnt, gehalten oder gestöhnt, sondern die Geselligkeit kommt auch nicht zu kurz.
Zwei Damen konnten für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft geehrt werden, zwei runde Geburtstage wurden gefeiert und nur ein Krankenbesuch war in der bisherigen Saison nötig.
Man sieht, regelmäßiges Bewegen hält uns fit und hoffentlich noch lange zusammen.
Mädel’s, macht weiter so!
Sabine Schreitmüller

Beachhandball: Nervenstarke Geislinger feiern Triple

Jochen Schreitmüller – 21.07.2018
Beim Landesfinale gewannen alle drei Teams des Geislinger Helfenstein -Gymnasiums den Titel.
Diese Sportart, die neben dem Hallenhandball immer mehr an Akzeptanz und Begeisterung gewinnt, wurde zum ersten Mal im großen Rahmen mit sieben anderen Sportarten in Sindelfingen ausgetragen. Es zeigte sich einmal mehr, dass Beachhandball in Geislingen seit Jahren in den Sommermonaten gepflegt und erfolgreich gespielt wird.
Den Auftakt machten die Jungen 2 (Jahrgänge 2001-2003), die in einem packenden Finale das mitfavorisierte Oken-Gymnasium Offenburg im Penalty-Werfen besiegten. Beide Teams zeigten Beachhandball auf höchstem Niveau, denn fast jeder Angriff wurde mit einem zweifachen Treffer entweder mit einer Pirouette, einem Kempa oder einem Torwarttor abgeschlossen. Deshalb waren die Torhüter beim Shoot-Out das Zünglein an der Waage, und da hatte das HeGy die Nase vorn.
Die Mädchen 2 (Jahrgänge 2001-2003) mussten ersatzgeschwächt antreten. Trotzdem gelang im Halbfinale gegen Bruchsal und im Finale gegen das Gymnasium aus Lahr der Erfolg, ebenfalls jeweils im Penalty-Werfen.
Bei den Mädchen 3 (Jahrgänge 2003-2005) war das HeGy das absolut dominierende Team. Sowohl im Halbfinale gegen Sandhausen als auch im Finale gegen die stark eingeschätzten Mädchen aus Lahr brachten Doppeltreffer das HeGy in allen Hälften uneinholbar in Führung. Auch die klug spielende Defensive, die den Gegnerinnen nur maximal Einzeltreffer ermöglichten, war ein Garant für den nicht unerwarteten Erfolg in dieser Altersklasse.
Darüberhinaus erhielten die beiden Beachschiedsrichter vom HeGy, Pascal Rosenfeld und Finn Urbaniak, vom Landesbeauftragten ein besonderes Lob für ihre ausgezeichneten Leistungen an der Pfeife.

Jörg Schneider erinnert sich an eine Handballreise

Mit unserer TG-Handball-Männermannschaft und unter Beteiligung Stuttgarter Studenten um Mutschi Nagel und unserem Abteilungsleiter Horst Hollerbach, gab es über Jahre hinweg viele nationale und internationale Sport-Begegnungen, z.B. in Canada, Tschechien, Prag mit Libcice und Israel. Ich konnte unseren Horst dabei organisatorisch unterstützen.
Eine Handballreise bleibt bis heute noch in Erinnerung.
Im Jahre 1969 machten wir uns auf nach Süd-Schweden. Handballspiele und Urlaub standen auf dem Programm.
Damals war auch unser Trainer Edmund Meister mit Familie dabei. Ferner TG-Urgesteine wie die Ehepaare Heiner und Emma Hehl und Luise und Karl Göttle.
Außer einem spannenden Spiel gegen die damals sehr renommierte Mannschaft von Lugi Lund ist mir folgende Episode in Erinnerung geblieben: Wir wohnten in kleinen Ferienhäuschen im Oknö als Selbstversorger mitten in der Pampa.
Der nächste Ort, wo man Lebensmittel einkaufen konnte, war etwas entfernt. Luise Göttle schickte ihren Mann Karl mit einigen von uns dorthin, um Öl zu besorgen, da sie abends Bratkartoffeln zubereiten wollte. Karl sprach wie wir alle natürlich kein schwedisch und bestellte dort im Laden eben: „ÖL“ in 2 Dosen.
Als abends Frau Luise die Pfanne mit etwas Öl füllte, staunte sie nicht schlecht, als das „Öl“ zu schäumen begann. Karl sagte ihr auf ihre Frage warum, dass dies wohl ein wertvolles und besonderes schwedisches „Öl“ sei. Man staunte noch mehr, als die Kartoffeln in der Pfanne einbrannten und ungenießbar waren. Als abends im Freien diese Story vor den Häuschen diskutiert wurde, war allen klar: ÖL bedeutet auf schwedisch BIER und somit konnte natürlich das Abendessen nichts werden.
Spott und Gelächter war den Göttles gewiss.
Jörg Schneider
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