Spieler-Porträt: Simon Schweizer

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Muss die Mendelsche Vererbungslehre neu geschrieben werden? Kann eine konkrete Ballsportart direkt an die folgende Generation weitervererbt werden? In der Familie Schweizer-Ehrhardt scheint dieses Grundprinzip gültig zu sein! Waren bzw. sind schon die Eltern Volleyballverrückte im positivsten Sinne, so tritt jetzt nach Stefanie und Sebastian nun auch der 20jährige Simon in dieselben Fußstapfen – und die sind ihm beileibe nicht zu groß.
Nach relativ kurzer Eingewöhnungszeit ist er bei den Aktiven zu einem unverzichtbaren, stets gesetzten Mannschaftsspieler emporgestiegen. Neben seiner unübersehbaren 1,89m Körpergröße, bringt er sportlich eine ausgezeichnete Ballannahme und einen bombenstarken Aufschlag – für den manche Hallen zu kleinräumig scheinen – mit aufs Feld.

Würden ihm nicht immer wieder zu häufig Burger als Lieblingsessen in den Sinn kommen, stünden seiner athletischen Entwicklung sämtliche Tore offen und Feldabwehr könnte dann zu seinen Lieblingsaktionen mutieren. Alternativ käme auch sein Faible für Hip Hop als Ausgleichssport in Frage. Simon ist ein ausgesprochener Teamplayer, der sein Ego immer dem Mannschaftserfolg unterordnet. Und er zeigt – dies ist gewiss keine Selbstverständlichkeit – nicht nur bei und nach den Spielen, sondern auch im Training, eine hohe Sozialkompetenz. Mit seiner Geselligkeit und seinem Humor gehört er nicht nur bei den Trainingseinheiten zu den Auffrischern. Es wäre für die Volleyballabteilung – und auch für die TG – ein Gewinn, wenn Simon uns als ehrgeiziger Sportler noch lange die Stange, sprich die Treue, halten würde.

Rainer Maroska
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