Leichtathletik: Jakob Köhler-Baumann zweitbester Deutscher beim Soundtrack-Meeting

Uli Bopp – 19.06.2018

Das Tübinger Soundtrack-Meeting gilt zwischenzeitlich als eine der bestbesetzten Leichtathletikveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. In jedem Jahr mischen sich internationale Top-Stars unter die Athleten aus der Region und beeindrucken mit ihren herausragenden Leistungen. In Gala-Wettbewerben zeigen die Besten der Besten aus aller Welt ihr Können. In diese Gala-Riege schaffte es mit Stabhochspringer Jakob Köhler-Baumann von der LG Filstal ein Kreisathlet: Er kam zwar mit 5:30 Metern nicht ganz an die Höhe seiner Bestleistung aus der Vorwoche in Ulm heran, sprang jedoch unter den internationalen Weltspitzeathleten auf einen vierten Gesamtplatz und wurde zweitbester Deutscher. Über die 1.500-Meter-Mitteldistanz lief Jakob Urbez von der TSG Eislingen mit neuer persönlicher Bestleistung von 4:17,02 Minuten auf Platz 30 bei den Männern. Hannes Bitterling, Tobias Huber und Benjamin Nagel (alle Triathlon Team Göppingen) hatten die die 5.000-Meter-Langdistanz in Angriff genommen. In einem Nachtrennen mit Start um 24:00 Uhr erkämpfte sich Hannes Bitterling in 15:35,66 Minuten Platz 23. Tobias Huber lief in neuer persönlicher Bestzeit von 16:20,78 Minuten auf Rang 32. Teamkollege Benjamin Nagel musste verletzungsbedingt aufgeben.

Im Rahmen des Soundtrack-Meetings wurden in diesem Jahr auch die Baden-Württembergischen Meisterschaften der Jugend U20 ausgetragen. Hier konnte einmal mehr die Filstälerin Lisa-Maria Oechsle mit zwei Medaillen glänzen: Im 100-Meter-Vorlauf setzte sie sich in 12,40 Sekunden an die Spitze und griff im Finale mit einer Zeit von 12,50 Sekunden nach Bronze. Noch besser lief es über die 100-Meter Hürden: Hier ergatterte sie Silber in sehr guten 14,83 Sekunden. Im Stabhochsprung genügten Fabian Brummer von der LG Filstal 4,80 Meter für den Sieg und die Goldmedaille. Sein Teamkollege Felix Neudeck zeigte ebenfalls sehr gute Sprünge und erreichte mit 4,10 Metern Rang 5.

LG Filstal: Bei den Württembergischen Bestenkämpfen der JU14 gab es in Nagold für die Nachwuchs-Vierkämpfer/innen aus dem Kreis diesmal keine Podestplätze.

Uli Bopp – 18.06.2018

Am knappsten vorbei schrammte der Boller Mattis Nill, der für die LG Filstal das beste Resultat einfuhr. Mit 11,13sec über 75m, 4,43m im Weitsprung, 43,50m im Ballwerfen und 1,40m im Hochsprung stellte er mehrere Bestleistungen auf und kam auf 1.634 Punkte, die ihm Rang 4 bescherten. Zu einem Podestplatz fehlten ihm gerade mal 50 Punkte. Unangefochtener Sieger in dieser Altersklasse wurde Leon Hofmann von der LG Staufen mit 1.778 Zählern. Ebenfalls gut verkaufte sich Chris Villirillo (ebenfalls LGF). Der Geislinger wurde mit der Bestleistung von 1.591 Punkten Sechster (11,27sec / 4,10m / 44,50m / 1,40m). Max Kraft beendete den Wettkampf als Elfter mit 1.507 und Collin Hommel (beide LGF) als Vierzehnter mit 1.488 Zählern.

Mattis Nil, Fotos Uwe Seyfang

In der Altersklasse M13 war der Nachwuchs der SpVgg Holzgerlingen übermächtig. Maik Nold (2.178) und Bruce Khieosavath (.2158) siegten überlegen. Für Felix Pätzold (LGF) war da mit 1.749 Zählern nicht mehr als Platz 15 möglich. Das Team der LG Filstal mit Pätzold, Nill und Villirillo schaffte ein Mannschaftsergebnis von 4.974 und verpasste als Fünfter Bronze um 134 Punkte.

In einem Wettkampf, bei dem die vorne platzierten W12 Mehrkämpferinnen ganz eng beisammen waren, ging der Titel an Carolina Combé vom SV Winnenden (1.818 P). Ricarda Hommel überzeugte mit guten Leistungen (11,17 / 4,46m / 33,50m und 1,40m) und einem Endergebnis von 1.764 Zählern, womit sie auf Rang 6 landete; 32 Punkte fehlten ihr dabei, um als Dritte noch auf das Siegerpodest zu kommen. Mit nur einem winzigen Pünktchen weniger beendete Finja Willnich als Siebte ihren Mehrkampf mit 10,98sec im 75m-Lauf, 4,47m im Weitsprung, 34m im Ballwerfen und 1,36m im Hochsprung. Auch Alannah Stäudle (LGF) war mit 1.734 Punkten (11,02sec / 4,18m / 35m / 1,36m) auf Rang 10 nicht wirklich weit von der Spitze weg. Auf Platz 33 (1.430 Pkte) platzierte sich schließlich noch die vierte Athletin der LGF, Lena Kohn.

Im 68 Teilnehmerinnen starken Feld war Samira Huber aus Rottweil (2.026) der Sieg nicht zu nehmen. Mit mehreren Bestleistungen in den Einzeldisziplinen war Miriam Steinbach von der LG Voralb beste Kreisvertreterin und konnte ein Vierka

Athleten Mattis Nill, Fotos Uwe Seyfang

mpfergebnis von 1.871 Punkten vorlegen mit 10,75sec über 75m, 4,37m im Weitsprung, 40m im Ballwerfen und 1,40m im Hochsprung. In der Teamwertung reichten die 5.261 Punkte, 270 Punkte hinter dem Siegertrio aus Neckarsulm, zum sechsten Platz für die Mannschaft der LGF (Hommel, Willnich und Stäudle).

Nachdem sich alle Buben und Mädchen in dem vom Göppinger Sportwart Roland Mäußnest geleiteten Wettkampf im Vergleich zu den Kreismeisterschaften eine Woche zuvor hatten steigern können, waren auch die Betreuer Elmar und Moni Münkle sowie Tina und Steffen Hommel äußerst zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge.

Schwimmen: 23. Internationale Baden-Württembergische Meisterschaften Freiwasserschwimmen und Internationale Baden-Württembergische Meisterschaften der Masters am Heddesheimer Badesee 16.-17. Juni 2018.

Alexander Lorenz – 20.06.2018

Am vergangenen Wochenende (16.-17.06.2018) wurden die 23. Internationalen Baden-Württembergischen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen, sowie das 8. Jedermannschwimmen im Heddesheimer Badesee ausgetragen. Bei sommerlichen Temperaturen gingen über 220 Aktive aus 57 Vereinen der Schwimmverbände aus Baden, Bayern, Berlin, Hessen, Südwestdeutschland, Nordrhein-Westfalen und Württemberg an den Start. Bei hervorragenden Bedingungen und einer Wassertemperatur von 23 Grad wurden im Heddesheimer Badesee die Titel in der Offenen Klasse, in den Jugend-Jahrgängen und in den Masters-Altersklassen ausgeschwommen. Auf einem Kurs von 1.250 Metern ging es quer durch den hinteren Bereich des Sees.

Bereits im ersten Rennen konnte Marion Strehle (Jahrgang 2003) von der TG Geislingen an die guten Ergebnisse der letzten Jahre anknüpfen und schwamm über 5 Kilometer in 01:26:45,52 Stunden zu Bronze bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften. Carolin Frieß (Jahrgang 2005) und Nikoletta Bujak (Jahrgang 2006) schwammen das erste Mal Jedermann-Schwimmen 1,250 Kilometer im See und in der Klasse Jahrgänge 1987 und jünger holten die TG Schwimmerinnen den 2. (Carolin Frieß) und den 3. Platz (Nikoletta Bujak). Sehr gute Platzierungen und persönliche Bestzeiten schwammen über 5 Kilometer im See Lorena Mekle (Jahrgang 2004) in 01:26:25,67 Stunden auf den 4. Platz und Davide Nikolosi (Jahrgang 2002) in 01:16:14,48 Stunden auf dnm 6. Platz in Baden-Württemberg.

Am zweiten Wettkampftag starteten die Aktiven über 2,5 km. Nikoletta Bujak startete das erste Mal und gleich holte sie eine Bronze-Medaille mit einer super Zeit von 0:39:07,04 und war schnellstes TG-Mädchen. Fabian Bittlingmeier (Jahrgang 1996 AK-20) schwamm taktisch sehr gut und holte eine weitere Bronze-Medaille für die TG Geislingen. Top 10 Platzierungen für alle anderen TG Schwimmer/innen waren die Belohnung für Fleiß im Training im 5-Täler-Bad Geislingen, Ausdauer-und Orientierungstraining im See und bedeuteten die Qualifikation für die Süddeutschen Freiwasser Meisterschaften in Großkrotzenburg.

Lorena Mekle (Jahrgang 2004) 5. Platz über 2.500 Meter in 0:40,27,23

Carolin Frieß (Jahrgang 2005) 8. Platz über 2.500 Meter in 0:41:39,91

Jan Gaisser (Jahrgang 2003) 8. Platz über 2.500 Meter in 0:46:39,89

Davide Nikolosi (Jahrgang 2002) 9. Platz über 2.500 Meter in 0:36:04,61

Marion Strehle (Jahrgang 2003) 9. Platz über 2.500 Meter in 0:40:57,59

Lara Michaela Wenzel (Jahrgang 2005) 11. Platz über 2.500 Meter in 0:45:28,30.

Ein großer Dank geht an beide TG-Trainer Alexander und Elvira Lorenz, sowie an den Verein und die Kampfrichter der TG Geislingen, Frau Frieß und Herr Nikolosi, die bei der Vorbereitung und am Wettkampfort tätig waren.

Handball Jugend: C-weiblich der TG löst Ticket zur Landesliga!

Jochen Schreitmüller – 18.06.2018

Nachdem sich die B-weiblich der TG Geislingen letztes Wochenende für die Württembergliga qualifiziert hat, zog die C-weiblich nach und qualifizierte sich für die Landesliga. Damit haben sich nach fünfzehn Jahren zum ersten Mal wieder zwei Mädchenmannschaften der TG für die Verbandsspielklassen qualifiziert. Nach der erwarteten Niederlage gegen den Topfavoriten Dornbirn aus Vorarlberg mit 17:4, war die zweite Partie gegen Weinstadt bis zum 7:9 sechs Minuten vor Schluss völlig offen, ehe zu viele leichte Fehler die Gäste zu einfachen Kontern einluden. Am Ende ging der 10:17 Erfolg für Weinstadt auch in der Höhe in Ordnung. Im entscheidenden Spiel gegen Neuhausen kontrollierte die TG das Spiel von Beginn an und führte schnell mit 6:2 Toren. Dieser Vier-Tore-Vorsprung war eigentlich nie in Gefahr und am Ende durften die Mädchen über den verdienten 11:7 Sieg und den Einzug in die Landesliga jubeln.

Viel Pech hatte die männliche B-Jugend  beim Qualifikationsturnier in Esslingen, denn letztendlich fehlte nur ein winziges Tor im Spiel gegen die SG Ober-/Unterhausen, um die Sensation, den Sprung in die Württembergliga, zu schaffen. So blieb es in einem spielerisch hochklassigen Spiel beim 16:16 Unentschieden, das der SG den Sprung nach oben verhalf. Dem klaren Erfolg mit 24:14 gegen Schwaikheim standen die knappen Niederlagen gegen die SG Neckar/Kocher mit 15:17 und gegen das Team Esslingen mit 15:18 gegenüber. Trotz der hauchdünn verpassten Chance auf Verbandsebene zu spielen, waren die beiden Trainer Lukas Lehle und Pia Schreitmüller über Platz 4 in der HVW-Quali sehr zufrieden.

Die männliche C-Jugend absolvierte die Qualifikation zur Bezirksliga souverän und gewann alle beiden Spiele in Wasseralfingen. Im ersten Spiel gegen Altenstadt 2 waren es Giacomo Mastro, Tilman Scharpf und Pascal Kutek die ihre klaren Chancen hundertprozentig verwerteten. Im zweiten Spiel gegen Hofen/Hüttlingen legte die glänzend eingestellte Abwehr die Grundlage für den Erfolg, der mit 16:7 verdient war.

Leichtathletik: Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Ulmer Donaustadion holt die LG Filstal sieben Medaillen. Jakob Köher-Baumann und Felix Neudeck sichern sich Gold

Ulrich Bopp – 13.06.2018

Erfreulich ging es gleich am ersten Tag los, als Jakob Köhler-Baumann, der seine gesundheitlichen Probleme momentan gut im Griff hat, schnell die Männerkonkurrenz hinter sich ließ. Mit der Siegeshöhe von 5,41 Meter überbot er seine im Vorjahr aufgestellte Bestleistung um einen Zentimeter. Mit dieser Leistung steht er in der deutschen Bestenliste momentan auf Platz sieben. Fabian Brummer übersprang als Siebtplatzierter 4,60 Meter.
Die zweite Goldmedaille holte sich Felix Neudeck im Hochsprung der männlichen Jugend U 18. Er übersprang 1,89m und stellte eine neue persönliche Bestleistung auf. Dass im Kampf um den Titel nicht die um ein Jahr älteren Hochspringer mitmischten, sondern sein Zwillingsbruder der härteste Konkurrent ist, das hatte Trainer Roland Mäußnest nicht unbedingt erwartet. Oskar Neudeck steigerte sich ebenfalls auf 1,89m und war bis zu dieser Höhe mit Fehlversuchen gleichauf. Da Felix gleich im ersten Versuch erfolgreich war, ging der Titel an ihn. Noch größere Höhen erlaubte eine halbstündige Regenunterbrechung am Ende des Wettkampfes nicht. Ebenfalls ganz knapp verpasste Oskar Neudeck den Sieg im Speerwerfen. Hier begann er verhalten, übertraf dann aber im fünften Versuch mit neuer Bestleistung von 62,93m den bis dahin Führenden Leon Hofmann (Yburg-Steinbach),. Der konterte aber im letzten Versuch und entriss mit einem 63,27m-Wurf den Titel. Jannis Keller, der bei den Regionalmeisterschaften über 58m geworfen hatte, war auch diesmal stark. Sein letzter Versuch wurde mit 55,87m gemessen, was ihm Rang fünf bescherte. Felix Neudeck wurde mit 45,23m Elfter.
Härtetest über 200 Meter
Die besten Neunkämpfer Deutschlands der letzten zwei Jahre hatten über 110 Meter Hürden einen weiteren Einsatz. Oskar Neudeck kam in den Endlauf, wo er bei den Spezialisten in 15,26 Sekunden den sechsten Platz erreichte. Felix scheiterte knapp im Vorlauf (15,54). Die Zwillinge waren tags zuvor schon bei den Kreismeisterschaften in Geislingen im Stabhochsprung am Start und schafften Ergebnisse, die auch in Ulm für vordere Plätze gereicht hätten. Über 200 Meter gab es dann noch einen Härtetest. Die ungewohnte Langsprintdistanz absolvierte Oskar in 24,08 und Felix in 24,25 Sekunden.
Ebenfalls starke Leistungen in mehreren Disziplinen brachte das U 18-Siebenkämpferinnen-Duo Mandy Münkle (Jg. 2001) und Lina-Sophie Hommel (Jg. 2002). Nach dem kräftezehrenden internationalen Siebenkampfmeeting eine Woche zuvor, gewannen sie ebenfalls Edelmetall. Im Speerwurf legte Münkle im ersten Versuch gleich 39,07m vor, die ihr den zweiten Platz hinter der Sindelfingerin Nina Nawroth (45,27m) einbrachten. Ebenfalls Silber gab es für Hommel im Hochsprung, als sie mit 1,67m eine neue Bestleistung aufstellte. In toller Form überquerte sie alle Höhen im ersten Versuch und lag lange vorne. Sie hatte aber Pech bei den drei knapp gescheiterten Versuchen über 1,70m, die Hanna Sophie Zirkler (Unterländer LG) im letzten Versuch schaffte. Münkle kam nicht so richtig gut in den Wettkampf und musste mit übersprungenen 1,60m und Platz acht zufrieden sein. Im Weitsprung war sie mit 5,33m einen Rang besser, haderte aber mit ihrem nicht so sicheren Anlauf. Hommel sprang mit 5,12m auf Rang zwölf. Über die 100 Meter Hürden erreichten sie bei ihrem harten Programm den B-Endlauf. Dort machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Hommel kam in 15,20 Sekunden auf Platz drei, direkt vor Münkle (15,32). Ebenfalls in der Altersklasse wJ U 20 schleuderte Eva-Laura Käppeler den Hammer 38,23 Meter und holte sich Bronze.
Lisa-Maria Öechsle sprintete im Vorlauf des Frauenwettbewerbes die 100 Meter in 12,31 Sekunden, womit sie sich für die Zwischenläufe und schließlich den Endlauf qualifizierte. Dort steigerte sie sich nochmals und durchlief als Siebte in 12,21 das Ziel.
Medaillenhoffnung Lena Urbaniak musste auf einen Start im Kugelstoßen verzichten. Bei den starken Männern im Kugelstoßwettbewerb reihte sich David Rathgeber mit einem eher missglückten Wettkampf und einer Fehlversuchsserie mit einer Weite von 10,85m als Achter diesmal ganz hinten ein. Cedric Burkharts bester Weitsprungversuch wurde dagegen mit ansprechenden 6,92m gemessen, was Platz sieben bei den Männern bedeutete.
Für zwei Athleten, die jetzt für Vereine außerhalb des Kreises starten, gab es ebenfalls Edelmetall. Mittelstreckler Max Berner (U 20) gewann im Trikot der SG Schorndorf über die 1500 Meter in 4:20,60 Minuten mit klarem Vorsprung. Weitspringerin Maria Herbinger, für Gastgeber SSV Ulm am Start, übertraf als Zweite die Sechsmetermarke um zwei Zentimeter.

Handball Jugend: C-weiblich hat lösbare Ausgangsposition

Jochen Schreitmüller – 11.06.2018

Obwohl die C-weiblich bei der HVW-Qualifikation aus Neuhausen nur mit einem Punkt nach Hause fahren konnte, stehen die Chancen für die Rückrunde am Samstag in Geislingen gut, denn ein Sieg würde für das Erreichen der Landesliga genügen.

Die Voraussetzungen in der Hinrunde waren alles andere als optimal, mit Dalma Sofalvi und Meryem Sirin fehlten krankheitsbedingt bereits zwei Stammspielerinnen und Marilen Lutz und Esin Acar verletzten sich im Laufe des Turniers, so dass die Punktausbeute von 1:5 Punkten unter diesen Bedingungen nachvollziehbar war.

Der absolute Topfavorit aus Österreich Dornbirn, der in der Woche zuvor österreichischer Meister wurde, spielte gegen alle Mannschaften seine ganze Klasse aus und wurde überlegen Turniersieger. Das musste auch die TG bei der 5:14 Niederlage anerkennen. Im zweiten Spiel hatte Geislingen viel Pech, erkämpfte sich aber trotzdem gegen Neuhausen ein 9:9 Unentschieden. Im letzten Spiel gegen Weinstadt war das Motto, ja keine weiteren Verletzungen mehr zu riskieren, trotzdem fiel die 13:6 Niederlage gemessen am Leistungsunterschied deutlich zu hoch aus.

 

Handball Jugend, weiblich: B-Jugend löst das Ticket für die Württembergliga!

Jochen Schreitmüller – 10.06.2018

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum zweiten Platz in der Bezirksqualifikation, löste die B-weiblich der TG Geislingen das erhoffte Ticket für die Württembergliga beim Turnier in Biberach. Dabei zeigte die TG im ersten Spiel deutliche Startschwierigkeiten. Die mit extrem hohen Tordruck spielenden Gastgeberinnen erhielten zu viele Freiräume, die diese geschickt zur 5:1 Führung nutzten. Erst nach dem 6:2 Anschlusstreffer von Marie Zachariadis spielte Geislingen selbstbewusster und fand den Weg durch die Nahtstellen. Aber nach dem Halbzeitstand von 8:7 waren die ersten acht Minuten ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Drucklos, einfach mit zu viel Respekt, war es schwer die gut gestaffelte Abwehr von Biberach zu knacken und nach dem 15:10 Rückstand war das Spiel gelaufen. In den Schlussminuten verkürzten Mirja Simon und Kim Bauder noch zum 17:14 Endstand.

Im zweiten Spiel gegen TuS Metzingen 2 sahen die vielen mitgereisten Fans eine deutlich bessere Defensivleistung. Frühes attackieren der ballbesitzenden Spielerin störte Metzingen bereits im Angriffsaufbau und nach zehn Minuten führte die TG klar mit 7:1. Kleine Unaufmerksamkeiten ließen Metzingen auf 9:5 verkürzen, aber gut vorbereitete  Angriffskombinationen ergaben am Ende einen klaren 17:7 Erfolg.

Im letzten Spiel konnte Rot-Weiss Neckar das Spiel nur in den ersten fünf Minuten offen gestalten, danach wurde der Widerstand der Spielerinnen aus Nürtingen und Zizishausen immer geringer. Sowohl von den Außenpositionen, als auch über den Kreis warfen Anna-Sophie Schurr, Nina Blessing und Kaja Ehrhardt Tor um Tor bis zum 16:7 sieben Minuten vor Spielende. 17:10 hieß der Endstand dann nach dreißig Minuten. Damit war Platz 2 und der Sprung in die Württembergliga geschafft.

Für die TG spielten: Staudinger; Rienhardt (3), Schurr (4), Vu, Blessing (8), Bauder (7), Simon (5), König (1), Ehrhardt (10), Zachariadis (10)

Herzsport: Schöne Aussicht belohnt Wanderer

Uli Ludwig – 19.05.2018
Bei herrlichem Frühjahrswetter trafen sich am Nachmittag des Pfingstsamstags auf dem TG-Geiselsteinparkplatz rund 35 wanderwillige Herzsportler zur obligatorischen Frühjahrswanderung. Die von Wanderwart Hans-Dieter Wolf ausgesuchte Rundwanderung führte die Gruppe vom Geiselsteinhaus zum Ostlandkreuz und wieder zum Geiselsteinhaus zurück.
Beim Zwischenstopp am Ostlandkreuz genoss die Gruppe die tolle Aussicht auf die Fünftälerstadt. Nach einer rund eineinhalbstündigen Wanderung traf man sich wieder am Geiselsteinhaus mit weiteren Herzsportlern, die direkt dorthin gekommen waren.
Nach schönen und unterhaltsamen Stunden bei Kaffee und Kuchen sowie einem Vesper, bereitgestellt vom Hüttendienst der TG Geislingen, dessen Mithelferinnen und Mithelfern der Dank der 45 Herzsportler gehört, ging ein schöner und harmonischer Wandertag zu Ende.

Handball Frauen FSG Relegation: Trotz des 24:21 gegen Leinfelden/Echterdingen steigt Donzdorf/Geislingen in die Württembergliga ab

Jochen Schreitmüller – 01.06.2018
Die Hinspiel-Hypothek ist zu hoch
Zu hoch war die Bürde des Relegationshinspiels, das die FSG 21:29 verloren hatte. Donzdorf/Geislingen wehrte sich lange gegen die Spielansetzung in den Pfingstferien, mittlerweile Haupturlaubszeit vieler Familien. Mehrere Anläufe beim Verband brachten grünes Licht für eine Verlegung, aber am Ende war die HSG nicht einverstanden. In beiden Partien fehlten Donzdorf/Geislingen Jaqueline Kube und Marcia Sedlaczek, im Hinspiel zudem Anna Klotzbücher und Trainer Hans-Jürgen Beutel.

Untröstlich: Nicole Härringer braucht nach dem Abstieg ihrer Mannschaft Zuspruch von einer Betreuerin. Foto: Thomas Madel

Trotz des Rückstands aus dem Hinspiel wäre mehr möglich gewesen. Aber vier verworfene Strafwürfe und mindestens zehn vergebene freie Würfe waren letztlich zu viel. Leinfelden/Echterdingen vergab mit der Leichtigkeit des Acht-Tore-Vorsprungs einige Chancen. Von Beginn an deckten die Gäste Torjägerin Anja Heidinger eng, Beutel setzte eine offensive Deckung gegen HSG-Spielmacherin Jana Schnabel und danach eine enge Variante dagegen. So taten sich beide Teams im Angriff schwer. Nach 20 Minuten hatte Donzdorf/Geislingen beim 7:5 leichte Vorteile, kam aber nicht weiter weg. Eine Zeitstrafe gegen Marilena Costanzo nutzten die Gäste mit drei Toren in Folge zum 10:11 zur Pause.

In Durchgang zwei erhöhte die FSG nach 13:5 den Tordruck. Trotz Unterzahl trafen Hendlmeier, Lutz, Heidinger und Clement zur 17:15-Führung. Eine noch offensivere Abwehrvariante und eine exzellente Torhüterin Sabine Trzaska ermöglichte einige Ballgewinne. Aber je weiter der Zeiger der Uhr sich drehte, umso mehr schwand die Chance, doch noch die acht Tore aufzuholen. Als beim 21:18 (53.) der nächste freie Wurf an der Latte landete, wurde der Abstieg langsam zur Gewissheit.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (8/3), Dürler, Klotzbücher (6/1), Stan, Clement (1), Costanzo (3/2), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier (2), Härringer, Hoffer (1), Lutz (3).

Handball Frauen FSG BWOL: Niederlage in Echterdingen bedeutet schwere Hypothek

Anja Heidinger – 28.05.2018
Nach dem Relegations-Hinspiel um den Klassenerhalt, steht Oberligist FSG Donzdorf/Geislingen mit dem Rücken zur Wand. In Echterdingen setzte es eine 21:29-Pleite.
Die FSG Donzdorf/Geislingen steht nach dem Relegationshinspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen bereits mit dem Rücken zur Wand. In der Partie im Echterdinger Sportpark Goldäcker unterlag der Frauenhandball-Oberligist deutlich mit 21:29. Die gezeigte Leistung reichte bei Weitem nicht, um der HSG Paroli bieten zu können. Um nicht den Gang in die Württemberg-Liga antreten zu müssen, bedarf es im Rückspiel am kommenden Donnerstag in der Donzdorfer Lautertalhalle (17 Uhr) einer deutlichen Leistungssteigerung, um den Rückstand wieder wettzumachen.
Das, was die Anhänger der FSG von ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, war wahrlich kein Handball-Leckerbissen. Die Spielgemeinschaft konnte nicht an die ansprechende Leistung aus dem letzten Saisonspiel gegen Pforzheim (30:22) anknüpfen, die für einen Sieg gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen nötig gewesen wäre.
Dabei war die FSG gut in die Partie gestartet, konnte das 1:0 Leinfeldens umgehend egalisieren und war beim 4:4 nach zehn Minuten immer noch auf Augenhöhe. Technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten ließen in der Anfangsphase nicht mehr Tore zu. Torhüterin Sabine Trzaska entschärfte zudem immer wieder klare Chancen der Gastgeberinnen.
Doch danach gelang es Leinfelden das erste Mal, mit drei Toren (7:4) in Führung zu gehen. Und das sollte für die Gastgeberinnen der erste Schritt auf die Siegerstraße sein. Mit einer Auszeit versuchte FSG-Trainerin Heike Terbeck ihre Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Das hieß zuvorderst, die unnötigen Fehlpässe zu vermeiden, welche die HSG jedes Mal für schnelle Konter nutzte.
Kurzzeitig schien das auch zu fruchten: Die Pässe fanden wieder den Weg zu den Mitspielerinnen. Silke Lutz sowie Anja Heidinger verkürzten prompt auf 7:9. Der gegnerische Trainer Klaus Hüpplein reagierte jedoch mit einer engen Manndeckung gegen Heidinger, welche die HSG-Spielerinnen fortan für den Rest der Partie beibehielten. Der FSG fehlte es in der Folge an Kreativität und Durchsetzungskraft im Spiel Fünf-gegen-Fünf. Und Leinfelden baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:8 aus.
Nun bedeutet ein 4-Tore-Rückstand zur Pause noch lange keine Entscheidung. Jedoch verschlief die FSG den Beginn der zweiten Halbzeit komplett. Innerhalb von zwei Minuten gelangen den Gastgeberinnen drei weitere Treffer zur nun bereits vorentscheidenden 15:8-Führung.
Die Einwechslung von Vanessa Hoffer und Diana-Maria Stan brachte dann zwar noch mal kurzzeitig Schwung in das Angriffsspiel der FSG-Frauen, die Fortsetzung der 5:1-Abwehr sollte das Angriffsspiel Leinfeldens frühzeitig unterbinden. Beides zeigte aber nur bedingt Wirkung und hielt lediglich den Rückstand bei sechs Toren. Die FSG fand im 5:5 zu wenig Möglichkeiten und versuchte die gegnerische Abwehr immer wieder über direkte Freiwürfe zu überwinden. Dennoch gelang es dem Aufstiegsaspiranten, nach 52 Minuten mit zehn Toren in Führung zu gehen.
Der FSG war bewusst, dass für das Rückspiel jeder Treffer zählt. Die Spielerinnen bemühten sich noch um Ergebniskosmetik, was am Ende den 21:29-Endstand brachte. Nun braucht es im Rückspiel an Fronleichnam zum sicheren Klassenerhalt einen Neun-Tore-Sieg der FSG.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (12/5), Stan (2), Clement (2), Costanzo, Seele, Schreitmüller (2), Hendlmeier, Härringer, Hoffer (1), Lutz (2).
1 100 101 102 103 104 123