Handball Württemberg-Oberliga C-weiblich: TG Geislingen – TSV Köngen 24:31

Jochen Schreitmüller – 05.02.2023

Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Hinspiel genügte den C-Juniorinnen der TG Geislingen trotzdem nicht, um im Heimspiel gegen den TSV Köngen beide Punkte zu gewinnen. Zu viele Pfosten- und Lattentreffer und zwei verworfene Siebenmeter waren letztendlich ausschlaggebend für die 24:31 zu hoch ausgefallene Niederlage. Trotzdem erhielt die Mannschaft von den Trainern und den Zuschauern zu Recht viel Lob, denn die extrem offensive Deckung der Gäste wurde ein ums andere Mal geschickt ausgespielt, lediglich die Abschlussschwäche verhinderte ein besseres Ergebnis.

Köngen war zu Beginn deutlich wacher auf dem Spielfeld und ging schnell mit 2:5 in der 8. Minute in Führung. Erst eine Auszeit brachte Geislingen ins Spiel zurück und bis zum 9:12 gelangen dann auch einige einfache Tore aus der Nahwurfzone durch Erina Mehmetaj und Lara Hofmann. Köngen wechselte die Angriffspositionen und erhöhte bis zur Pause auf 9:15.

Drei schnelle Tore durch Hofmann zum 12:16 machte Hoffnung für die Gastgeberinnen, aber trotz noch defensiverer Ausrichtung der Deckung von 3:2:1 auf eine 5:1 Variante, ließ immer wieder Durchbrüche der Gäste zu. Vor allem Tia Klingler, mit 8 Treffern Toptorschützin von Köngen und Marlene Reichart, stellten immer wieder den Vier-Tore-Abstand her. Erst als Line Schreitmüller und Mehmetaj auf drei Tore zum 20:23 verkürzen konnten, schien eine Überraschung möglich. Aber Köngen konterte erneut eiskalt und gewann am Ende verdient, auch wenn das Ergebnis am Spielverlauf gemessen, zu hoch ausfiel.

Perfekte Abschluss-Prüfung für TG-Schwimmabteilung

Alexander Lorenz – 01.02.2023

Ostwürttembergische Schwimm-Meisterschaften in Crailsheim (28.-29.01.2023) auf der 25 Meter-Bahn.

Die neun Schwimmer/innen der TG Geislingen präsentierten sich bei den Ostwürttembergischen Meisterschaften der Jahrgänge 2015 bis 2004 im Hallenbad Crailsheim auf der „kurzen“ 25 Meter-Bahn in überragender und sehr starker Form und lieferten eine perfekte Abschluss-Prüfung der Wintersaison 2022. Als einziger, dem Schwimmsport erhalten gebliebener Verein im Kreis Göppingen, schickte die TG Geislingen neun Schwimmer/innen nach Crailsheim zur Teilnahme an den Ostwürttembergischen Meisterschaften mit 11 Vereinen aus den Kreisen Heidenheim, Alb-Donau, Rems-Murr,  Ostalbkreis, Hohenlohe, Mergentheim, Schwäbisch Hall und Göppingen. In einem höchst eindrucksvollen Teilnehmerfeld haben sich viele Mannschaften spannende Rennen geliefert. Mit Plätzen eins und Bezirksmeistertiteln wurden die TG-Schwimmer/innen 31 Mal mit Goldmedaillen ausgezeichnet. 17 Mal gab es Vizemeistertitel und fünf Bronzemedaillen und Siege und Meistertitel mit beiden Mix-Staffeln „offene Klasse“ über 4 x 50 Meter Freistil und 4 x 50 Meter Lagen.

Nikoletta Bujak (Jg. 2006) macht sich bereit zur Teilnahme an den Deutschen Jahrgangs- Meisterschaften in Berlin und hat im Vorfeld alle von Trainer Alexander Lorenz geplanten Bestzeiten auf der 25 Meter-Bahn deutlich verbessert: zum Beispiel über 100 Meter Freistil mit 0:58,58 schwamm sie eine Top Leistung in Deutschland. Das Ziel heißt, die Leistung bald auf die 50 Meter-Bahn zu übertragen. Mit insgesamt sieben Meistertiteln und einer Silbermedaille über 100 Meter Lagen, war es für Nikoletta ein guter Abschluss vor den Baden-Württembergischen „Lange Strecken“ Meisterschaften am 12. Februar in Karlsruhe.

Leo Choi (Jg. 2012) wird auch das erste Mal bei den Baden-Württembergischen „Lange Strecken“ in Karlsruhe über 800 Meter Freistil schwimmen. Auch er holte vier Meistertitel über 100 Meter Lagen, 50 Meter Rücken, 100 Meter Rücken und 50 Meter Schmetterling, sowie vier Vizemeistertitel über 200 Meter Freistil, 50 Meter Brust, 50 Meter Freistil und 100 Meter Freistil.

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) war unschlagbar auf allen gemeldeten Strecken und holte acht Meistertitel nach Hause. Besonders stolz war er auf seinen 200 Meter Freistil-Sieg mit Bestzeit in Baden-Württemberg mit 02:51,27 und den Erfolg über 200 Meter Rücken in 03:07,28.

Alexander Bernert (Jg. 2007) wurde insgesamt fünf Mal Meister über 200 Meter Brust (02:4823), 100 Meter Lagen (1:13,15), 100 m Brust (1:16,61) und 4 x 50 m Freistil (mix) und 4 x 50 m Lagen (mix). Außerdem holte er vier Vizemeistertitel über 50 m Brust, 50 m Freistil, 100 m Freistil, 50 m Schmetterling und eine Bronzemedaille über 200 m Freistil.

Adnan Kadic‘ (Jg. 2009) wurde drei Mal Meister über 50 Meter Schmetterling (0:33,96) und über 4x 50 m Freistil und 4 x 50 m Lagen „offene Klasse“, sowie fünf Mal Vizemeister über 100 m Lagen, 100 m Rücken, 200 m Freistil, 50 m Freistil, 50 m Rücken und gewann eine Bronzemedaille über 100 m Freistil.

Ellinor Schäffer (jg.2010) wurde zwei Mal Meisterin über 4 x 50 m Freistil und 4 x 50 m Lagen, sowie zwei Mal Vize- Meisterin über 100 m Brust (1:28,73) und 100 m Lagen (1:25,14) und zwei Bronze Medaillen über 50 m Brust und 50 m Rücken.

Laura Winkler (jg.2011) schwamm erstmals zu zwei Meister-Titeln über 50 m Schmetterling (0:42,16) und 200 m Freistil (3:01,50), zusätzlich erschwamm sie eine Silber-Medaille und den Vize-Meisterin Titel über 50 m Brust und eine Bronze-Medaille über 100 m Lagen.

Karin Dahlheim (jg.2010) holte eine Bronze-Medaille über 50 m Schmetterling und auf vielen weiteren Strecken landete sie auf dem 4. Platz.

Xenia Dauner (jg.2011) über 100 m Rücken (1:40,68),200 m Brust (3:51,67), 50 m Brust (0:48,29), 50 m Rücken (0:45,84) verfehlte ganz knapp eine Medaille und landete auf Platz 4.

Im letztem Wettkampf auf der 25-Meter-Bahn war das erfolgreiche und erwartete Abschneiden nach der Routine im Schwimmbad und dem vielen Krafttraining  für die TG-Schwimmer und die Trainer Ehepaar Elvira und Alexander Lorenz keine Überraschung. So erfolgreich und gut motiviert waren die TG Schwimmer/innen zu Beginn der Hauptsaison auf der 50-Meter-Bahn nur nach dem Trainingslager 2022 in Italien. Gemeinsam waren die neun TG-Geislinger nicht zu schlagen und jetzt geht es dann auf den 50 Meter Bahn.

Erfolgreiche TG Mannschaft in Crailsheim mit 31 Mal Gold, 17 Silber und 5 Bronze

Handball Männer: Wieder in der Erfolgsspur

Fabian Kotas – 23.01.2023

Wieder in der Erfolgsspur

Die Herren der TG Geislingen starteten sehr gut in das neue Handballjahr und konnten gegen die Aalener Sportallianz einen Auswärtssieg (30:38) verbuchen.

Schon zu Beginn des Spiels wussten die Geislinger über die Wichtigkeit dieser Begegnung Bescheid. Sie ließen es nicht lange fackeln und suchten zügig die Torabschlüsse, um in Führung zu gehen. Ihnen reichten die ersten fünf Minuten, um Aalen unter Zugzwang zu stellen. Weitere Tore sammelten sich (10./2:7) an, sodass Aalen beinahe den Anschluss verpasst hätte. Unnötige Hinausstellungen der TG bestraften sie sofort mit ihren schnellen Gegenstößen. Die Aalener Fans sorgten zusätzlich für Stimmung in der Halle und Geislingen ließ die hart erarbeitete Führung dahinschmelzen (21./10:12). Eine Auszeit der Aalener kam den Geislingern gerade recht (23./10:13). Von Coach Riethmüller wurde appelliert, weiterhin über das hohe Tempo zu kommen, da die Hausherren konditionell angeschlagen waren. Ein paar Konter später und ein Strafwurf vor dem Halbzeitpfiff brachte die TG um ein weiteres Tor mehr in Front. Mit einer soliden Führung (14:18) traten sie die Halbzeitpause an.

Wenig überraschend probierte Aalen eine Manndeckung gegen die Geislinger aus. Später kam eine zweite Manndeckung und sogar eine dritte hinzu. Im Angriff probierten sie ihr Glück mit dem siebten Feldspieler. Den Zuschauern war so jedes taktische Handballmittel geboten. Aber Geislingen war einfach an diesem Tag zu abgezockt. Einfache 1vs.1 Situationen wurden immer wieder gewonnen, Strafwürfe wiederum mit der nötigen Überzeugung verwandelt. Außerdem trug die eigene A-Jugend der TG bei diesem nie gefährdeten Auswärtssieg ihren Beitrag dazu.

Es spielten:

Endler (TW), Frey (TW), Van der Mei, Lächler (4), Zernickel (2), Moser (5), Osswald (1), Urbaniak N. (1), Schurr (2), Mastro (3), Rosenfeld (3), Röder (6/5), Kutek (1), Kotas (10), Funk (C), Riethmüller (C)

Volleyball Herren: Spieß noch umgedreht

Rainer Maroska – 23.01.2023

SV 1845 Esslingen 3 – TG Geislingen 2:3 (25:19, 25:13, 18:25, 15:25, 9:15)

Zum Auftakt der Rückrunde drohte der punkt- und satzverlustfreien TG Geislingen beim SV Esslingen 1845 III die erste Niederlage. Als makelloser Tabellenführer angereist, waren die TG-Volleyballer in den ersten beiden Sätzen nicht wiederzuerkennen.
Natürlich war der eine oder andere Rekonvaleszent noch nicht auf Höhe seiner vollen Leistungsfähigkeit. Aber dies entschuldigte keinesfalls einen uninspirierten, ja behäbigen und zeitweise von vielen Missverständnissen geprägten Auftritt. Selbst die Trainerbank fand kaum Gehör, und so gingen Satz 1 und 2 mit 19:25 und 13:25 deutlich und verdient an die Gastgeber. Jetzt drohte die erste Saisonniederlage. In diesem Bewusstsein riss die TG mit deutlich mehr Emotionen das Spiel an sich und konnte sich im folgenden Durchgang sofort einen Vorsprung erarbeiten. Der Block stand nun sicherer und das verbesserte Aufbauspiel ließ die Angreifer immer besser zu Punktgewinnen kommen. So erkämpften sich die Gäste mit 25:18 und 25:15 den Satzgleichstand. Nun musste der Tiebreak entscheiden. Dieser führte über einen 8:7 Zwischenstand zum letztlich ungefährdeten 15:9 Satz- und damit Spielgewinn. Mit 23 Punkten und 24:2 Sätzen bleibt die TG souveräner Tabellenführer.

Hinten von links: Simon Schweizer, Julian Ehrhardt, Stephan Schweizer, Franz Hüls, Christian David, Yann Neifer, Rainer Maroska, vorne von links: Rafael Domene, Allessandro Rella, Nicklas Stadelmayer, Magnus Boni, Sebastian Schweizer

Handball Württemberg-Oberliga C-weiblich: TV Spaichingen – TG Geislingen 25:28

Jochen Schreitmüller – 23.01.2023

Revanche geglückt

TV Spaichingen – TG Geislingen 25:28

Nach dem Hinspielerfolg gewannen die C-Juniorinnen der TG Geislingen auch das Rückspiel beim Vertreter von Neckar/Kocher in der Oberliga, dem TV Spaichingen mit 25:28. Allerdings machte sich die TG, die ohne Sara Ünver und Leni Aigner anreisen musste, durch viele vergebene Chancen das Leben unnötig schwer. Trotz einer klaren 3:8 Führung nach zwölf Minuten wurden zusätzlich noch freie Würfe und zwei Siebenmeter leichtsinnig vergeben. Allerdings präsentierte sich zum Glück die Deckung hoch konzentriert. Neben einigen Staels, wurden mit schneller Beinarbeit kurz entstandene Lücken blitzschnell zugeschoben, so dass die Gastgeberinnen immer wieder ins Zeitspiel gerieten. Bis zur 19. Minute gelang dann durch Lara Hofmann, Leonie Gresser und Maxi Seybold ein beruhigender 7:13 Vorsprung. Aber anstatt konsequent die erste und zweite Welle zu spielen, wurden im Positionsangriff zu viele einfache Bälle vergeben, so dass es zur Pause nur 11:16 für die Gäste stand. Nach dem Wechsel trat Spaichingen deutlich selbstbewusster auf, vor allem der vierzehnfachen Torschützin wurde zu viel Freiraum gewährt. Allerdings trafen bei Geislingen in der Schlussphase Erina Mehmetaj und Line Schreitmüller immer wieder im Gegenzug, nachdem Spaichingen gefährlich auf drei Tore verkürzen konnte. Am Ende machte Hofmann mit ihrem neunten Treffer den Deckel zum 25:28 Auswärtserfolg drauf. Damit tauschten die beiden Teams die Plätze, Geislingen steht bei noch ausstehenden drei Spielen auf Platz 5, während Spaichingen auf Platz 6 abrutschte.

Schwimmen: Auf dem Weg nach Berlin beim 47. Internationalen Dr. Otto Fahr SWIM-MEETING in Stuttgart (13.-15.01.2023)

Alexander Lorenz – 18.01.2023

Das 47. Internationale Dr. Otto Fahr Schwimm-Meeting in Stuttgart ist eine Sportveranstaltung in Süddeutschland, die mit besonders langer Tradition punkten kann! Seit gut einem halben Jahrhundert richtet der SV Cannstatt sein Otto-Fahr-Gedächtnisschwimmen aus – im Gedenken an den Cannstatter Weltklasseschwimmer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mehrere Weltrekorde aufstellte und 1912 bei Olympia in Stockholm die Silbermedaille holte. Am vorigen Wochenende war es sehr interessant und spannend in Stuttgart mit über 2.460 Starts, auch von zwei ausländischen Vereine aus Ägypten und Österreich – sowie allen Schwimm-Verbänden Deutschlands mit deutschen Spitzenschwimmern, wie dem Weltmeister über 200 Meter Brust Marco Koch und Niklas Frach. Die TG-Schwimmabteilung schickte neun Schwimmer/innen nach Stuttgart mit dem Ziel: Qualifikations-Normen für Baden-Württembergische Jahrgangsmeisterschaften 2023 und sichere Teilnahmen an Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2023 in Berlin. Mit 11 Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und zwei Bronzemedaillen haben sich alle TG Schwimmer/innen für die kommenden Meisterschaften qualifiziert.

Besondere Freude für die beiden Diplom-Schwimmtrainer der TG Geislingen, Elvira und Alexander Lorenz, bereitete die Baden-Württembergische Meisterin über 100 Meter Freistil Nikoletta Bujak (Jg. 2006). Mit Bestzeiten in Baden-Württemberg und Plätzen drei bis sieben in Deutschland auf allen gemeldeten Strecken, machte sie große Schritte auf dem Weg nach Berlin. Nikoletta Bujak verbesserte persönliche Bestzeiten und Platzierungen in den DSV-Bestenlisten. Über 100 Meter Freistil durchbrach sie die „Schallmauer“ und kam unter die „magische ein Minuten Grenze“ mit 0:59,79 Sekunden. Auch über 100 Meter Rücken mit 1:05,89 im Finale der offenen Klasse gewann sie die Goldmedaille und sicherte sich die Teilnahme an den Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften in Berlin. Die drei anderen Qualifikations-Normen für Berlin wurden mit persönlichen Bestzeiten, Finalteilnahmen und Medaillen belohnt. Im Finale über 50 Meter Freistil (0:27,19) war sie Zweitschnellste in der offenen Klasse, über 50 Meter Rücken (0:31,75) ebenso Zweitschnellste in der offenen Klasse und über 50 Meter Schmetterling schwamm sie 0:29,76. Nach dem „Champions-Race“ Schwimmen mit Nikoletta Bujak als Teilnehmerin, wurde von Trainer Alexander Lorenz ein Small Talk mit Weltmeister Marco Koch organisiert. Mit Autogrammkarten und ein paar Tipps von Marco Koch, kam es zur Frage: wie macht es Marco, dass er nach dem Start in der Tauchphase so schnell und weit ca. 20 Meter zurücklegt, sagte er, das habe er von Pinguinen abgeguckt und im Training nachgemacht. Am Ende gab es mal wieder ein schönes gemeinsames Foto mit Nikoletta Bujak und Marco Kock für die TG Zeitung.

Vereinsergebnis TG Geislingen:

Nikoletta Bujak (Jg. 2006) Qualifikationsnormen für Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2023 in Berlin vom 23.-28. Mai 2023 über folgende Schwimmstrecken:

100 m Freistil das erste Mal unter Ein-Minuten-Grenze (0:59,79) Goldmedaille

100 m Rücken Vorlaufschnellste ( 1:07,33) Goldmedaille

100 m Rücken Finale offene Klasse ( 1:05,89) Goldmedaille

50 m Freistil Vorlauf (0:27,79) Goldmedaille

50 m Freistil Finale offene Klasse (0:27,19) Silbermedaille

50 m Schmetterling (0:29,76) Silbermedaille

50 m Rücken Vorlauf (0:31,72) Silbermedaille

50 m Rücken Finale offene Klasse (0:31,75) Silbermedaille

50 m Schmetterling Finale offene Klasse Bestzeit (0:29,63) 4. Platz

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) startete acht Mal und acht Mal war er auf dem Siegerpodest mit persönlichen Bestzeiten über:

100 m Freistil (1:22,02) 1. Platz, 200 m Rücken (3:15,90) 1. Platz, 50 m Rücken (0:46,63) 1. Platz, 200 m Freistil (3:07,66) 1. Platz, 100 m Rücken (1:33,17) 1. Platz, 50 m Freistil (0:35,82) 1. Platz, 50 m Brust (0:54,30) 1. Platz und 50 m Schmetterling (0:47,06) 2. Platz.

Leo Choi (Jg. 2012) 50 m Schmetterling (0:43,03) Bronzemedaille, 50 m Freistil (0:36,41) Bronzemedaille. 200 m Lagen (3:22,92) 7. Platz, 100 m Freistil (1:24,92) 6. Platz, 50 m Rücken (0:46,12) 6. Platz, 100 m Rücken (1:36,30) 6. Platz und 50 m Brust (0:55,21) 5. Platz.

Laura Winkler (Jg. 2011) 200 m Lagen (3:20,38) 13. Platz, 50 m Brust (0:48,83) 6. Platz, 50 m Freistil (0:37,94) 9. Platz, 100 m Freistil (1:24,31) 13. Platz, 50 m Schmetterling (0:43,17) 7. Platz und 50 m Rücken (0:45,44) 7. Platz.

Ellinor Schäfer (Jg. 2010) 100 m Brust (1:32,53) 5. Platz, 200 m Brust (3:18,39) 7. Platz, 50 m Brust (0:42,32) 10. Platz, 50 m Rücken (0:40,95) 14. Platz.

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007) 100 m Rücken (1:18,74) 6. Platz, 50 m Rücken (0:35,63) 8. Platz, 200 m Freistil (2:38,58) 9. Platz.

Xenia Dauner (Jg. 2011) 100 m Brust (1:51,25) 6. Platz, 100 m Rücken (1:48,48) 7. Platz, 50 m Brust (0:51,03) 8. Platz, 50 m Schmetterling (0:50,81) 8. Platz und 50 m Rücken (0:48,81) 8. Platz.

Adnan Kadic‘ (Jg. 2009) 50 m Schmetterling (0:34,28) 8. Platz, 200 m Freistil (2:29,66) 8. Platz, 100 m Freistil (1:05,99) 10. Platz. 50 m Freistil (0:30,71) 14. Platz.

Alexander Bernert (Jg. 2007) 200 m Brust (2:53,62) 9. Platz, 50 m Brust (0:35,77) 11. Platz, 100 m Freistil (1:02,44) 11. Platz, 100 m Brust (1:23,84) 14. Platz, 200 m Freistil (2:26,02) 13. Platz, 50 m Freistil (0:28,19) 15. Platz.

 

 

Handball Württemberg-Oberliga C-weiblich: TG Geislingen – TV Weingarten 33:26

Jochen Schreitmüller – 16.01.2023

Revanche geglückt

TG Geislingen – TV Weingarten 33:26

Mit einem 33:26 Erfolg gegen den TV Weingarten starteten die C-Juniorinnen der TG Geislingen ins neue Jahr. Im Gegensatz zur Niederlage in Weingarten musste die TG diesmal auf Sara Ünver und kurz nach Spielbeginn auch auf Line Schreitmüller verzichten. Die notwendigen taktischen Umstellungen machten sich aber nur in den ersten zwölf Minuten bis zum 9:8 bemerkbar. Vor allem die Abwehr bekam bis dahin fast keinen Zugriff zu den durchschlagskräftigen Emily Hanjohr und Hanna Denzler. Zum Glück blieb der Angriff genauso effektiv wie die Gäste, denn Lara Hofmann mit insgesamt  neun und Leonie Gresser mit insgesamt zwölf Feldtoren waren sowohl vom Rückraum, als auch von der Nahwurfzone nicht auszuschalten und ständig erfolgreich. Beim Stande von 13:9 gelang es den Gästen mit einer Auszeit den Spielfluss zu unterbrechen, aber jetzt war es Maxi Seybold, die von der Rückraummitte selber torgefährlich war, und gleichzeitig immer den entscheidenden Pass zur frei stehenden Nebenspielerin am Kreis zu Lena Vanda oder auf Außen auf Erina Mehmetaj ablegte. Zur Halbzeit stand es dann 18:16 für Geislingen.

Nach dem Wechsel blieben die Gäste bis zur 33. Minute und dem 22:20 in Schlagdistanz. Aber nachdem die Gastgeberinnen von einer offensiven 3:2:1 auf eine deutlich defensivere Variante umstellten, blieben für Weingarten aus der Mitte kaum noch Durchbruchsmöglichkeiten und die Würfe von den Außenpositionen wurden oft Beute der Torhüterin Dana Stütz-Greß oder verfehlten das Ziel. Das 25:20 durch Leni Aigner war dann eine kleine Vorentscheidung, danach erlahmte der Widerstand der Gäste und am Ende setzte Seybold mit dem 33:26 den vielumjubelten Schlusspunkt.

 

Mokis der TG feiern Sieg beim Siebenmeter-Turnier des TB Gingen

Armin König – 06.01.2023

Triumph beim Siebenmeter-Turnier des TB Gingen

Mokis der TG feiern Sieg und recken Pokal in die Höhe

Am Donnerstag, 05. Januar, fand in der ehrwürdigen Hohensteinhalle, die demnächst einem Neubau weichen muss, das Jedermann-7-m-Turnier statt. Mit insgesamt 28 Teams, eingeteilt in sieben 4er Gruppen, war ein breites Feld an Handballbegeisterten am Start. Mit Spaß und guter Laune, aber auch mit dem nötigen Ehrgeiz, stellten sich zwei Moki-Teams der Herausforderung.

Nur die Erstplatzierten in den Vierergruppen qualifizierten sich für das Viertelfinale, sodass ein Ausrutscher sofort zum Ausscheiden führen würde. Bravourös schafften beide Moki-Teams mit jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden den Einzug in die KO-Runde. Bei den zahlreichen Fans war Erleichterung und aufkommende Feststimmung zu erkennen. Im Viertelfinale machten es beide Teams sehr spannend, jedoch mit unterschiedlichem Ausgang. Eine Truppe schied unglücklich im Sudden Death aus, die andere gewann in einem Herzschlagfinale. Jetzt galt es weiterhin, in den kritischen Phasen die Nerven zu bewahren. So kam es im Halbfinale auch zum Duell der besten Torhüter des Turniers. Auch hier waren die Mokis einen Tick besser, sodass, wiederum im Sudden Death, der Einzug ins Finale festgezurrt werden konnte.

So versprach das Finale Hochspannung, jedoch war es dieses Mal eine klare Angelegenheit: Am Ende hieß es 4:1 für die Mokis. Zum zweiten Mal nach sieben Jahren waren die Mokis Sieger des 7m-Turniers. Jetzt durfte gebührend und ausgelassen gefeiert werden. Zum Glück war der folgende Tag ein Feiertag.

Für die Mokis spielten: Magnus Boni, Efgenius „Eugen“ Kazikas, Armin König, Volker „Gogge“ Lächler, Toivo Lebbo (TW), Günther Lehle, Till Lohse, Tom Röder, Bernd „Ö“ Schäffer, Rainer Sprinzl (TW), André Steck, Lasse Steck

 

Schwimmen: Mit voller Kraft voraus

Alexander Lorenz – 06.01.2023

Die Winterschwimmsaison wird für die TG-Schwimmabteilung auf der 25 Meter-Bahn mit dem Ostwürttemberg-Cup am 28./29. Januar 2023 im Hallenbad Crailsheim beendet sein. Viele Geislinger Schwimmer/innen haben sich für die Saison 2022/23 mit guten Platzierungen auf Bestenlisten des Deutschen und auch Württembergischen Schwimmverbandes qualifiziert und sind somit für viele kommende Meisterschaften startberechtigt.

Mit voller Kraft voraus, mit viel Spaß und Freude trainierten im Geislinger 5-Täler-Bad die TG-Schwimmer/innen auch in den Winter-Schulferien mit Konzentration und Disziplin. Mit zwei verschiedenen Trainingsprogrammen für die „offene Klasse“ und für die Jungs und die Mädchen, wurden von dem Diplom-Schwimmtrainerehepaar Elvira und Alexander Lorenz gutes Kraft-, Dehn- und Zirkeltraining direkt in der Schwimmhalle organisiert.

Krafttraining sollte man immer vor der Einheit im Becken machen, denn dann findet meiner Meinung nach der beste Transfer statt, sagte Trainer Alexander Lorenz. Der Körper versucht dann die Kraft aus dem Land-Training in das Becken zu übertragen. Für alle TG-Schwimmer/innen sind spezifische Übungen am Land und auch hartes Serienschwimmen auf der 25- Meter-Bahn geplant. Richtige Anleitung, eine Jahresplanung, regelmäßiges Training und Internationale Wettkämpfe stehen im Programm. Schwimm-Hilfsmittel erleichtern das Verbessern der Schwimmtechnik und bringen Abwechslung ins Schwimmtraining. Paddles für die Hände erhöhen die Kraft, die beim Armzug gebraucht wird. Ein Pull-Buoy aus Schaumstoff, der zwischen die Oberschenkel geklemmt wird, gibt den Beinen Auftrieb und ermöglicht gezieltes Training der Arme. Ein Schwimmbrett wiederum schaltet die Arme aus, sodass der Beinschlag konzentriert geübt werden kann. Auch kleine Power-Schwimmflossen und Mono-Flossen verbessern den Beinschlag beim Serienschwimmen und die Schmetterling-Technik. Wir möchten, dass alle jungen Schwimmer besser verstehen, was sie tun im Training und was damit beabsichtig wird, weil sie dann dauerhafter motiviert sind. Der Zusammenhalt in der gesamten Mannschaft motiviert auch die Jüngsten. Erfahrene Schwimmer sind oft Vorbilder für den Nachwuchs. Dieser Aspekt wird bei uns stark ausgenutzt, in dem die Erfahrenen den Nachwuchs motivieren, sodass der leichte Zwang einen Titel zu gewinnen schon von Kindesbeinen an steigt. Dies ist ein kleiner Teil der vielen Arbeit, der den großen Erfolg ausmacht.

Ergebnisse: Bestenliste Württemberg 2022/23 auf der 25 Meter-Bahn:

Nikoletta Bujak (Jg. 2006) 100 m Freistil mit 0:59,37 Platz 1 in Württemberg. Auf der 50 Meter-Bahn ist Nikoletta auch Baden-Württembergische Meisterin 2022.

Über 50 m Freistil (0:27,43), 100 m Freistil (1:00,05), 50 m Rücken (0:31,57), 100 m Rücken (1:07,92) und 50 m Schmetterling (0:29,95) qualifizierte sie sich für die Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften 2023 in Berlin.

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) ist über acht Strecken in Württemberg an Nummer Eins.

100 m Freistil (1:26,25), 200 m Freistil (3:11,23), 50 m Rücken (0:42,51), 100 m Rücken (1:35,66), 200 m Rücken (3:15,18), 100 m Schmetterling (1:46,16), 100 m Lagen (1:35,63) und 200 m Lagen (3:28,45).

Leo Choi (Jg. 2012) ist zweitschnellster Schmetterlings-Schwimmer über 50 m (0:39,24); über 200 m Lagen hat er den 4. Platz in Württemberg erreicht.

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007) ist dritte Württembergische Meisterin über 400 m Freistil (5:13,99); über 50 m Rücken (0:33,95) und 100 m Rücken (1:13,49) ist sie auf dem Weg zu Qualifikationsnormen für die Süddeutschen Jahrgangs-Meisterschaften 2023.

Ellinor Schäfer (Jg. 2010) ist auch in den Top 10 in Württemberg über 50 m Brust (0:41,27) und mit Top Leistungen über 200 m Brust (3:17,28) und 200 m Rücken (3:08; 56) gibt es Hoffnung auf gute Platzierungen 2023.

Alexander Bernert (Jg. 2007), Adnan Kadic‘ (Jg. 2009), Laura Winkler (Jg. 2011), Xenia Dauner (Jg. 2011) und Karin Dahlheim (Jg. 2010) sind auf dem richtigen Weg zu den Qualifikationsnormen in die Top 10 Baden-Württembergs 2023.

Krafttraining direkt am Beckenrand: Nikoletta Bujak („Bankdrücken“) mit Viktoria Hvastunov

Handball Männer 1. Mannschaft: Vollkatastrophe!

Fabian Kotas – 20.12.2022

Wenn verlieren, dann aber so richtig. Die Männer der TG Geislingen mussten im letzten Spiel des Jahres der HSG Wangen/Börtlingen Tribut zollen (30:22) und lassen erstmalig Punkte liegen.

Zu Beginn des Spiels konnten die Zuschauer sehen, dass sich die Geislinger ohne ihr gewohntes Harz schwergetan haben, präzise im Angriffsspiel zu agieren. Einige Fehlwürfe später ging die HSG in Führung (14./8:4) und Geislingen zückte die Auszeitkarte. Ein Weckruf musste schleunigst her, bevor der Gegner vollends davonziehen würde. Vergebens! Es wurde weiterhin zu wenig verteidigt, einfachste Kreisanspiele regelrecht zugelassen. Im Angriff suchte man immer noch verzweifelt nach der Lösung, Tore zu erzielen. Mit einem deutlichen Rückstand stand den Geislingern ein gutes Stück Arbeit bevor (15:10).

Ohne jegliche Besserung starteten sie in die zweite Halbzeit. Weitere Fehlwürfe und unnötige Hinausstellungen kamen der HSG zugute. Trainer Ralf Riethmüller forderte in der Auszeit (42./23:14) eine 3:2:1 Abwehr, was durchaus Erfolg brachte. Der TG lief regelrecht die Zeit davon und die ersten Köpfe hingen jetzt hinunter. Es war nicht mehr möglich, den immensen Vorsprung aufzuholen. Die HSG warf ihr letztes Tor (54./30:19) und ließ das Spiel gemütlich ausklingen. Geislingen beschönigte mit weiteren Toren das Ergebnis.

Das Spiel spiegelt in keiner Weise den Saisonverlauf der Geislinger wider. Rechnerisch sind sie weiterhin an der Tabellenspitze und haben jetzt die Möglichkeit, die Pause sinnvoll zu nutzen. Entweder kann an der Kondition gearbeitet oder Verletzungen endlich Zeit zum Heilen gegeben werden.

Wir wünschen euch auf jeden Fall frohe Weihnachten mit euren Familien und Freunden und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund! 😊

 

Es spielten:

Endler (TW), Frey (TW), Paulovits, Lächler (3), Zernickel (1), Moser (2), Osswald (1), Urbaniak N. (3), Schurr (3), Sprinzl (2), Rosenfeld (1), Röder, Kotas (6/2).

1 43 44 45 46 47 136