Handball BWO-Liga Frauen: SG Heidelsheim/Helmsheim – FSG Donzdorf/Geislingen 25:21

Jochen Schreitmüller – 26.03.2018

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte, konnte die FSG Donzdorf/Geislingen auch in der zweiten Halbzeit nicht an die Leistung vom Brombach-Spiel anknüpfen und verlor bei der SG Heidelsheim/Helmsheim mit 25:21 Toren. Obwohl die Anreise im Vergleich zur Vorwoche nur halb so lang war, brauchte die FSG eine ganz lange Anlaufzeit um ins Spiel zu finden. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit war das Spiel dann offen, aber nach dem Wechsel drückten die Gastgeberinnen immer mehr aufs Tempo und gewannen letztendlich verdient mit vier Toren Unterschied. Während Heidelsheim damit fast sicher ein weiteres Jahr BWOL buchte, rutschte die FSG einen Platz nach hinten ab und muss in den verbleibenden fünf Spielen mindestens noch zweimal punkten.

Beide Mannschaften starteten furios mit vier Pfostenschüssen und einer 0:1 Führung für die FSG. Danach überließ die FSG den Gastgeberinnen die Initiative und konnte froh sein, dass der Rückstand nach zehn Minuten nur 5:1 betrug. In der Auszeit fand Trainer Hans-Jürgen Beutel die richtigen Worte. Endlich arbeitete die Deckung engagierter und hatte mit Miriam Sperr einen wichtigen Rückhalt. Allerdings fehlte im Angriff der entscheidende Wille zum Durchbruch und damit drohte ständig auch das Zeitspiel. Eine hohe Fehlerquote in eigener Unterzahl beim 7:5 war dann bezeichnend für die erste Halbzeit. Drei verschenkte Bälle nützte die Topschützin Bianca Dehm zur 10:5 Führung. Bis zur Pause kämpfte sich die FSG durch schön herausgespielte Tore von Silke Lutz und Anja Heidinger wieder auf 13:11 heran.

Aber auch nach dem Wechsel waren die Nordbadenerinnen spielbestimmend und konnten die Führung auf 18:14 in der 42. Minute ausbauen. Nachdem Donzdorf/Geislingen bereits in Unterzahl war, schien eine zweifelhafte Zeitstrafe gegen Silke Lutz das Ende der Hoffnungen zu sein, aber eine zur Hochform auflaufende Miriam Sperr hielt die FSG im Spiel. Trotz großem Kampfgeist gelang es der FSG nicht, diesen Vorsprung entscheidend zu verkürzen. Eine enge Deckung gegen Dehm und ein schneller Konter von Jaqueline Kube zum 23:20, vier Minuten vor Schluss, weckte noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, aber am Ende jubelte der Aufsteiger über zwei ganz wichtige Punkte.

Für die FSG spielten: Sperr, Trzaska; Heidinger (11/2), Kube (2), Klotzbücher, Sedlaczek, Costanzo (1/1), Seele (2), Schreitmüller (1), Härringer (2), Lutz (2)

Handball: Frauen BWOL: SG Heidelsheim/Helmsheim – FSG Donzdorf/Geislingen Sonntag 15.30

Jochen Schreitmüller – 23.03.2018

Das nächste Vier-Punkte-Spiel erwartet die FSG Donzdorf/Geislingen am Sonntag um 15.30 Uhr in Bruchsal. Die SG Heidelsheim/Helmsheim steht punktgleich mit 17 Pluspunkten der FSG auf dem 10. Tabellenplatz und ist mit 11:3 Punkten die Mannschaft der Rückrunde. Ein Unentschieden gegen Aufstiegsaspirant Wolfschlugen und eine Niederlage gegen Muggensturm gab es im Jahr 2018. Ansonsten stehen beim Team von Trainerin Jasmin Förster nur Siege zu Buche. Diese Serie möchte natürlich die FSG am Sonntag brechen, um einen weiteren Schritt Richtung Mittelfeld zu machen.

Der Aufsteiger aus Nordbaden zeichnet sich durch seine besondere Qualität in allen Mannschaftsteilen aus, aus der Selina Röh, Bianca Dehm und Laura Witt mit besonders vielen Torerfolgen meistens herausragen. Dies musste Donzdorf/Geislingen auch beim Spiel in der Michelberghalle erfahren, wo Heidelsheim das Spiel lange Zeit kontrollierte und erst in den letzten Minuten dem großen kämpferischen Einsatz der FSG nicht mehr Stand halten konnte und knapp mit 25:24 unterlag.

Bei der FSG hat der klare Erfolg in Brombach das Selbstvertrauen gestärkt, trotzdem hat Trainer Hans-Jürgen Beutel weiterhin Personalprobleme zu beklagen. Sarah Redieck wird immer noch schmerzlich vermisst, dazu hat sich Adriane Hendlmeier mit Rückenproblemen ebenfalls verletzt abgemeldet. Trotzdem hat Beutel im Training taktische Varianten einstudiert, um flexibel auf die angespannte Situation reagieren zu können.

Handball: Frauen BWOL: TV Brombach – FSG Donzdorf/Geislingen 26:35

Anja Heidinger – 18.03.2018

Überzeugender Sieg der FSG gegen Brombach              

Mit einem erfreulichen 35:26-Sieg gegen den TV Brombach kehrt die FSG Donzdorf/Geislingen von ihrer weitesten Auswärtsfahrt mit zwei Punkten im Gepäck zurück. Bis zur zehnten Minute tat sich die FSG gegen den Tabellenletzten schwer, fand dann aber besser ins Spiel und konnte einen letztendlich ungefährdeten und wichtigen Sieg einfahren.

Zu Beginn der Partie sah es noch nicht nach einer deutlichen Angelegenheit für die FSG aus. Nach fünf Minuten kassierte die FSG bereits den fünften Gegentreffer und lag mit 4:5 im Hintertreffen. Trainer Hans Beutel stellte seine Mannschaft in der Abwehr und im Angriff um. Eine defensivere Ausrichtung der Verteidigung verhinderte in der Folge das Hinterlaufen durch die Kreis- oder Außenspielerinnen Brombachs. Im Angriff agierte man ab der zehnten Minute mit dem siebten Feldspieler, der erstmals in dieser Saison so richtig zu fruchten schien. Mit Druck, Spielverlagerung und Disziplin wurde diese taktische Maßnahme geduldig ausgespielt, bis sich klare Chancen auftaten. Der TV Brombach schien mit dieser Spielformation nicht zurecht zu kommen, sodass Marilena Costanzo, Silke Lutz und Anja Heidinger ein ums andere Mal erfolgreich einnetzen konnten. In der Verteidigung agierte die FSG konsequenter, reduzierte die Wurfchancen und wurde von einer gut aufgelegten Sabine Trzaska im Tor glänzend unterstützt. So konnte ab dem 6:8 ein 5:0-Lauf zum 11:8 verzeichnet werden. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung auf 19:14 ausgebaut. Jedoch hätte dieser Vorsprung noch höher ausfallen können, wenn alle klaren Chancen verwandelt worden wären.

Vorgabe für die kommenden 30 Minuten sollte es sein, weiterhin so konsequent in der Abwehr zu agieren und im Angriff weiterhin mit viel Disziplin und Durchsetzungsvermögen zu spielen, um den Vorsprung weiter auszubauen. Jacqueline Kube zeigte auf der vorgezogenen Position in der Verteidigung weiterhin eine einwandfreie Leistung und störte damit den gegnerischen Spielaufbau frühzeitig. Im Angriff gelang es durch das Überzahlspiel die Brombacher Abwehr auszuspielen und immer wieder über Marcia Sedlaczek und Kube auf den Außenpositionen erfolgreich zu sein. Nach 45 Minuten war der Vorsprung auf neun Tore (20:29) angewachsen und eine Vorentscheidung zu Gunsten der FSG gefallen. Nach einem Stoßen in der Luft an Anja Heidinger und der damit verbundenen roten Karte gegen Brombach übernahm Adriane Hendlmeier auf der Spielmacherposition Verantwortung und netzte mehrmals erfolgreich aus dem Rückraum ein. So fuhr die FSG einen zum Ende ungefährdeten 26:35-Sieg ein und sicherte sich zwei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf.

FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (12/2), Klotzbücher (3/1), Kube (4), Sedlaczek (2), Costanzo (6/2), Schreitmüller, Hendlmeier (4), Härringer, Lutz (4)

 

Handball Frauen FSG BWO-Liga: TSV Bönnigheim -FSG Donzdorf/Geislingen 29:26

Jochen Schreitmüller – 05.03.2018

Fast wäre der FSG Donzdorf/Geislingen der Überraschungscoup in Bönnigheim gelungen, aber am Ende brachten vergebene Chancen und eine kämpferisch starke Heimmannschaft die FSG um den nicht unverdienten Lohn. 29:26 für den TSV stand es nach Ablauf von sechzig Minuten auf der Anzeigetafel und die vielen Zuschauer feierten ihr Team und damit den wahrscheinlich sicheren Klassenerhalt mit stehenden Ovationen. Für die FSG blieb erneut die Erkenntnis, eigentlich trotz der großen Verletztenmisere sehr gut mithalten zu können und am Ende trotzdem mit leeren Händen dazu stehen. Da einzig Muggensturm in der unteren Tabellenhälfte punkten konnte, hat die FSG weiterhin vier Punkte Abstand auf den ersten Abstiegsplatz, ist aber beim nächsten Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Brombach etwas unter Zugzwang.

Dabei war der Start mehr als gelungen, denn nach acht Minuten hieß es 1:5 für die FSG. Nicht nur die vorgezogene Deckungspielerin Jaqueline Kube und die halboffensive Silke Lutz störten das Spiel der Gastgeberinnen schon im Ansatz, auch der komplette Deckungsverband brachte Bönnigheims Angreiferinnen schier zur Verzweiflung. Erst eine Auszeit von Trainer Dobricic brachte mehr Effektivität, aber Donzdorf/Geislingen ließ sich dadurch nicht beirren und legte erneut zum 6:11 nach neunzehn Minuten. Silke Lutz und Anna Klotzbücher waren in dieser Phase einfach nicht zu halten. Erst nach einer Zeitstrafe gegen die FSG war es vor allem Alexandra Zäh, die ständig für Furore sorgte und bis zur Pause den 12:13 Anschluss herstellte. Nach der Pause lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Bis zum 20:20 in der 47. Minute wechselte die Führung ständig. Bönnigheim versuchte sein Heil erneut in einer Auszeit, kassierte aber prompt eine Zeitstrafe. Anstatt die Überzahl zu nutzen und in Führung gehen, kassierte die FSG einen Treffer. Sechs Minuten vor Spielende schien sich beim 24:24 erneut ein Unentschieden anzubahnen, aber nach den Verletzungen von Silke Lutz und Sabine Trzaska hatten die Gastgeberinnen einfach das glücklichere Ende für sich und gewannen mit 29:26 Toren.

Für die FSG spielten: Sperr, Trzaska; Heidinger (3/2), Klotzbücher (10/4), Kube, Clement (2), Costanzo (3), Seele, Schreitmüller (1), Hendlmeier (2), Härringer, Lutz (5)

 

 

Handball Damen: FSG-Spiel am 24.02.2018 gegen Allensbach wurde abgesagt

Jochen Schreitmüller – 24.02.2018

Um 12.00 Uhr mittags am Samstag kam der Anruf vom Staffelleiter der BWOL. Der SV Allensbach hat das Spiel gegen die FSG Geislingen/Donzdorf mangels Spielerinnen abgesagt. Damit erhält die FSG beide Punkte kampflos und ist damit nur noch einen Punkt vom SV Allensbach und momentan fünf Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt. Allerdings punktete der andere Konkurrent um die Abstiegsplätze Heidelsheim erneut und  Damit kann Trainer Beutel sich gedanklich bereits voll mit dem nächsten Gegner Bönnigheim beschäftigen, der der FSG im Oktober eine knappe Heimniederlage beibrachte.

 

Handball Frauen: BWO-Liga: TSV Heiningen – FSG Donzdorf/Geislingen 26:20

Jochen Schreitmüller – 18.02.2018

Mit einem 26:20 Erfolg gegen die FSG Donzdorf/Geislingen revanchierte sich der TSV Heiningen für die Hinspielniederlage Anfang Oktober in Geislingen. Während in der ersten Hälfte beide Mannschaften auf Augenhöhe spielten und vor allem die beiden Abwehrreihen dominierten, zehrte Heiningen ab der 40. Minute von einem Sechs-Tor-Vorsprung, den die Mannschaft um Toptorschützin  Anna-Laura Vogl geschickt ins Ziel brachte. Damit bleiben die Gastgeberinnen weiterhin in Lauerstellung auf Platz 4 der Tabelle, während die FSG den Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht verbessern konnte.

Der Start verlief ganz nach Wunsch der Gästeanhänger, denn Trainer Beutel hatte die Abwehr taktisch geschickt eingestellt. Der Mittelblock agierte defensiv gegen Spielmacherin Pia Klages, und Silke Lutz störte rechtzeitig die Kreise der starken Anna-Laura Vogl, so dass es nach zwölf Minuten 1:3 für Donzdorf/Geislingen stand. Hinzu kam eine glänzend haltende Sabine Trzaska, die einige Hundertprozentige entschärfte. Allerdings ließ die defensive Abwehr der Gastgeberinnen ebenfalls kaum Abschlüsse zu. So blieb das Spiel weiterhin torarm und es stand nach zwanzig Minuten erst 6:6 Unentschieden. Aber das 8:9 sieben Minuten vor der Pause durch Anja Heidinger sollte die letzte Führung der FSG bleiben. Viele Leichtsinnsfehler ohne einen Abschluss luden die Heiningerinnen regelrecht zum Tore-Schießen ein und die ‚bedankten‘ sich mit der 12:9 Pausenführung.

Nach dem Wechsel blieb die Offensive der FSG zu harmlos, hinzu kam noch die dritte Zeitstrafe gegen Kerstin Seele hinzu, die kurzzeitig für Unruhe in der Deckung und für die entscheidende Überzahl des TSV sorgte. Und als es nach vierzig Spielminuten 17:10 stand, war die Partie fast gelaufen. Hans-Jürgen Beutel reagierte jetzt erfolgreich mit der siebten Feldspielerin. Allein Silke Lutz erzielte danach vier ihrer fünf Tore nach schönen Anspielen an den Kreis. Aber fast immer im direkten Gegenangriff war es Pia Klages, die nicht mehr zu stoppen war. Beim 23:17 fünf Minuten vor Spielende war die Partie endgültig entschieden und beide Mannschaften erzielten noch drei Tore zum 26:20 Endstand.

Heiningen: Thiemann, Baars: Vogl (8/4), Klages (4), Baumeister (2), Walter, Paul, Weisser (4), Mohr, Kühnrich (1), Philipp (2), Domene Fernandez, Scheel (4), Fuß (1)

FSG: Trzaska, Sperr; Sedlacek, Heidinger (10/1), Klotzbücher (1), Kube, Clement, Costanzo (2), Seele (1), Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer (1), Lutz (5)

Handball BWO-Liga Frauen: FSG Donzdorf/Geislingen – TSV Wolfschlugen 16:23

Jochen Schreitmüller – 28.01.2018

Die FSG Donzdorf/Geislingen konnte dem Aufstiegsaspiranten Wolfschlugen nur in der ersten Hälfte Paroli bieten und verlor letztendlich verdient mit 16:23. Sechzehn Tore waren definitiv zu wenig um den mit vielen Schlachtenbummlern angereisten Aufstiegsfavoriten in ernste Bedrängnis zu bringen.

Allerdings litt die FSG auch unter den vielen Zeitstrafen, denn die ständige Unterzahl – allein neun der vierzehn Zeitstrafen und zwei der drei roten Karten gingen auf das Konto der FSG – zwangen zu ständigen Umstellungen in Angriff und Abwehr. Dabei stand die Defensive des Tabellenzweiten der Abwehr der Gastgeberinnen im Zupacken gar nichts nach. Ganz tragisch endete das Spiel ausgerechnet für Carmen Rubio Gomez, die im November von Wolfschlugen zur FSG wechselte, denn sie musste nach fünfzehn Minuten nach einer Knieverletzung das Spielfeld verlassen. Damit bleiben die „Hexabanner“ weiterhin auf einem Aufstiegsplatz, während die FSG damit wieder einen engeren Kontakt zu den Abstiegsplätzen hat.

Völlig unbeeindruckt von der Niederlage in der letzten Woche gegen Kapp/Stein startete Wolfschlugen mit viel Tempo und einem enormen Tordruck. Geislingen/Donzdorf versuchte mit verschiedenen Übergängen die kompakte Gästeabwehr ins Laufen zu bringen. Das gelang gut, allerdings fehlte die letzte Konsequenz zum Eins gegen Eins-Durchbruch oder die Präzision zum entscheidenden Pass in die Nahwurfzone. Und so führten die Gäste folgerichtig 4:8 bis zur dreizehnten Minute. Eine Auszeit aber auch eine Zeitstrafe gegen Marilena Costanzo wurde zum Wecksignal für die FSG. Miriam Sperr lief zur absoluten Hochform auf und brachte die Gästestürmerinnen schier zur Verzweiflung. Und nach der schweren Verletzung von Rubio Gomez brachte Sabrina Clement mit ihrer Routine die FSG wieder in die Erfolgsspur zurück. Den Gästen gelang zehn Minuten kein Treffer mehr und als Anja Heidinger fünf Minuten vor der Pause den 8:8 Ausgleichstreffer erzielte, war das Spiel wieder völlig offen. Die große Chance zum 9:9 wurde vergeben und im Gegenzug gelang dann Wolfschlugen die glückliche 9:11 Pausenführung.

Nach dem Wechsel folgte eine Phase mit ganz wenigen erfolgreichen Abschlüssen für die FSG. Die Gäste hatten ein wahres Abwehrbollwerk aufgebaut, allerdings vernachlässigte die FSG auch das Spiel über den Kreis und die Außenpositionen. Nach dem 12:17 nützte Wolfschlugen die zwei Hinausstellungen gegen Kerstin Seele und Anja Heidinger zum vorentscheidenden 12:19. Nach einer Auszeit und der Umstellung auf die siebte Feldspielerin keimte nochmal Hoffnung auf, aber die dritte Zeitstrafe gegen Heidinger und Costanzo ließ dann keine Wende mehr zu und am Ende jubelten die Gäste über ihren 16:23 Erfolg.

Es spielten für die FSG: Sperr, Trzaska; Redieck, Heidinger (6/4), Rubio Gomez, Klotzbücher (4/1), Clement (1), Costanzo (4), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer, Lutz (2)

FSG vergibt Sieg, aber rettet Unentschieden gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim

Anja Heidinger – 22.01.2018

In der ersten Halbzeit stellte die FSG die Weichen auf Sieg und schien die SG Muggensturm/Kuppenheim im Griff zu haben. Doch leider agierte die FSG Donzdorf/Geislingen in der zweiten Hälfte nicht mehr so konsequent in Verteidigung und Angriff und geriet in Rückstand, erzielte aber in der 60. Minute noch den 23:23-Ausgleichstreffer. Somit teilen sich die beiden Mannschaften verdient die Punkte. Aufgrund des knappen 26:25-Sieges im Hinspiel gewinnt die FSG aber den direkten Vergleich.

Mit einem guten Gefühl startete die FSG mit Power in den ersten Angriff am vergangenen Samstag in der Kuppenheimer Sporthalle. Adriane Hendlmeier setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und holte gleich einen Strafwurf heraus für die FSG heraus, den Anja Heidinger sicher zum 1:0 verwandelte. Danach war es aber erst mal die Mannschaft aus Muggensturm, die drei schnelle Treffer, meist durch Gegenstoß in Folge erzielte ehe Kerstin Seele und Adriane Hendlmeier wieder für die FSG trafen. Danach dominierten die Abwehrreihen und vor allem die Torhüterinnen das Spielgeschehen. Sabine Trzaska parierte neben eine Strafwurf zahlreiche freie Würfe der Gastgeberinnen und machte dadurch die Fehler ihrer Mannschaft im Angriff wieder wett. Reihenweise vergab die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Beutel Gegenstöße und freie Würfe von den Außenpositionen. So stand es nach 17 Minuten lediglich 8:8, wobei ein komfortabler Vorsprung nur aufgrund nicht genutzter Großchancen nicht hergestellt werden konnte. Doch dann folgten zehn starke Minuten der FSG, in denen dann endlich eine Vier-Tore-Führung zum 13:9 herausgespielt werden konnte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit gelang es Muggensturm noch auf zwei Tore heranzukommen.

Und diese Aufholjagd der MuKu’s setzte sich in Halbzeit zwei fort. Die FSG spielt im Angriff zu langsam, ideenlos und mit zu wenig Druck, sodass in 15 Minute lediglich vier Treffer auf der Habenseite zu verbuchen waren. Das gab der SG die Möglichkeit sich auf drei Tore (20:17) abzusetzen, ehe die FSG wieder drei Treffer in Folge erzielte und in der 54. Minute zum 20:20 ausgleichen konnte. Zudem schwächte sich die FSG durch Zeitstrafen selbst und spielte in dieser Phase fast zehn Minute in Unterzahl. Wieder gelang es Muggensturm sich in der 56. Minute mit zwei Toren in Führung zu gehen. Doch auch Muggensturm machte nun Fehler und kassierte Zeitstrafen, die Anja Heidinger und Carmen Rubio Gomez zum 23:23-Endstand nutzen konnten. Damit hatte die FSG noch mal Glück im Unglück, vergab zwar in der zweiten Hälfte den Sieg konnte sich aber am Ende über einen Punkt freuen. Durch dieses Unentschieden gewann die FSG zudem den direkten Vergleich, was sich im Hinblick auf den Abstiegskampf als wertvoll erweisen kann.

Trzaska, Sperr; Redieck (2), Heidinger (8/3), Rubio Gomez (2), Klotzbücher (2/1), Costanzo (4), Seele (1), Schreitmüller, Hendlmeier (4), Härringer, Lutz.

Handball FSG BW-Oberliga: SG Muggensturm/Kuppenheim  Samstag, 20.01.2018 um 18.00 Uhr

Jochen Schreitmüller – 19.01.2018

Nach dem Heimerfolg gegen St. Leon möchte die FSG Donzdorf/Geislingen beim heutigen Gastspiel um 18.00 Uhr bei der SG Muggensturm/Kuppingen möglichst nachlegen, um einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfeld zu gehen. Allerdings wird es alles andere als einfach, denn die Gastgeberinnen stehen momentan noch auf einem Abstiegsplatz und haben vier Punkte Rückstand auf die FSG. Sie werden deshalb neben ihren technischen Fertigkeiten ihre ganzen kämpferischen Qualitäten in die Waagschale werfen um die hauchdünne 26:25 Hinspielniederlage in Donzdorf wettzumachen. Der Aufsteiger aus Südbaden ist sehr ausgeglichen besetzt, wobei Melanie Wunsch, Janine Kofler und Malisa Kunz jeweils immer für fünf bis sechs Tore gut sein können. Hervorzuheben ist aber vor allem die Ex-Bundesligaspielerin aus Nellingen Desiree Kolasinac, die Dreh- und Angelpunkt von Mugg/Kupp ist und eigentlich kaum komplett auszuschalten ist.

Im September in Donzdorf beim Heimerfolg gelang dies erfolgreich, so dass Trainer Hans-Jürgen Beutel auch für das Rückspiel nicht bange ist und die FSG zuversichtlich Richtung Rastatt blicken lässt. Grundlage für zwei weitere Punkte dürfte einmal mehr in einer gefestigten Abwehr liegen, die letztes Wochenende gegen St. Leon prächtig funktionierte und auch die entsprechenden Impulse für die erfolgreichen Angriffe gab. Zu beklagen sind allerdings die Verletzungen von Miriam Sperr und Marilena Costanzo, die einen Einsatz mehr als fraglich erscheinen lassen. Dafür fiebert Adriane Hendlmeier nach dem dreimonatigen studienbedingten Auslandsaufenthalt bereits ihrem zweiten Einsatz im Trikot der FSG entgegen.

Handball Damen BW-Oberliga: FSG Donzdorf/Geislingen – HSG St. Leon/Reilingen 24:22

Jochen Schreitmüller – 14.01.2018

Am Ende herrschte kollektive Erleichterung und großer Jubel bei den einheimischen Fans in der Lautertalhalle in Donzdorf, denn die Anzeigentafel zeigte einen 24:22 Erfolg der FSG Donzdorf/Geislingen gegen die HSG St. Leon/Reilingen. Erleichterung deshalb, weil die FSG nach vierzig Minuten bereits mit 21:11 Toren in Führung lag, diesen komfortablen Vorsprung aber mehr als leichtfertig aus der Hand gab und am Ende noch richtig um den eigentlich verdienten Lohn zittern musste. Damit beendete Donzdorf/Geislingen auch die Negativserie und gewann im achten Spiel zum ersten Mal gegen die Nordbadenerinnen und hat sich dazu etwas Luft nach hinten verschafft. Die FSG schiebt sich damit auf den neunten Tabellenplatz vor.

Bild: Thomas Madel

Der Auftakt verlief so richtig nach Maß, denn Sarah Redieck und Marilena Costanzo erzielten die schnelle 3:0-Führung. Danach kam etwas Sand ins ‚Angriffsgetriebe‘ und die Gäste nützten dies nach zehn Minuten zum 3:2 Anschlusstreffer. Danach verschaffte sich die von Abwehrchefin Kerstin Seele glänzend organisierte Deckung viel Respekt und ließ kaum noch Abschlüsse der Gäste zu. Die restlichen Bälle, die noch den Weg aufs Tor fanden wurden dann von der in der ersten Hälfte ganz starken Miriam Sperr entschärft. Auf der Gegenseite führte ein Hattrick von Anja Heidinger drei Minuten später zur 6:2 Führung. Über 7:3 und 9:5 nach 22 Minuten konnte die FSG die Führung bis zur Pause zum 14:9 ausbauen. Die lautstarken Anhänger der Gäste hofften auf die Wende nach der Halbzeit, wurden aber sehr schnell enttäuscht. Einerseits arbeitete die FSG-Deckung fast fehlerlos, andrerseits schien der Druck von der Bank endlich „mal Handball zu spielen“ zu groß zu sein. Reihenweise vergaben die Gäste ganz einfache Bälle und luden so richtig zum Konterspiel ein und beim 21:11 nach zweiundvierzig Minuten schien das Spiel endgültig gelaufen. Aber plötzlich wirkte die gelbe Karte gegen die Gästebank nach wütenden Protesten gegen eine Schiedsrichterentscheidung wie ein Wecksignal für die Nordbadenerinnen. Drei Tore in Folge zum 21:14 schienen noch folgenlos, zumal Marilena Costanzo noch das 22:14 sofort im Gegenzug erzielte. Aber dann war die Luft völlig raus. Hinzu kam die enge Deckung gegen Carmen Preischl und Anja Heidinger, die die FSG ständig ins Zeitspiel zwang. Und als beim 22:16 Kerstin Seele ihre dritte Zeitstrafe erhielt, kam die Defensive so richtig ins Schlingern. St. Leon legte Treffer um Treffer nach und war beim 23:20 zwei Minuten vor Spielende in Schlagdistanz. Nach zwei Zeitstrafen gegen Sarah Redieck und Anja Heidinger und damit einer 6 zu 4 Unterzahl schienen alle Dämme zu brechen. Die Gäste nützten dies eiskalt zum 23:22 Anschlusstreffer, aber Silke Lutz erzielte fünfzehn Sekunden vor Schluss den erlösenden 24:22-Siegtreffer.

Es spielten: Sperr, Trzaska; Redieck (6), Heidinger (7), Preischl (2), Klotzbücher (1), Costanzo (4), Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer, Lutz (4)

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