Handball Männer: Torefestival in der Michelberghalle

Jochen Schreitmüller – 02.11.2023

Ein wahres Torefestival sahen die Zuschauer beim 36:31 Heimerfolg der TG Geislingen gegen den Heidenheimer SB und damit tauschten die beiden Vereine die Tabellenplätze. Die TG steht damit nach Pluspunkten und dem direkten Vergleich auf dem 5. Tabellenplatz, zog allerdings gegen drei der vier führenden Mannschaften Hofen, Oberkochen und Bartenbach jeweils den Kürzeren.

In den ersten zwanzig Minuten bis zum 11:11 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen, zu groß waren die Lücken in den jeweiligen Abwehrreihen. Der Aufsteiger hatte oftmals die Möglichkeit nach schnellen Ballstafetten in Führung zu gehen, scheiterte aber oft mit hohen Würfen am glänzend haltenden Torhüter der Gäste. Claudius Schurr und Fabian Kotas hielten dabei Geislingen auf Kurs. Erst als die freien Würfe als Aufsetzer aufs Tor von Heidenheim kamen, gelang es den ‚jungen Wilden‘ sich bis zur Pause auf 19:15 abzusetzen.

Nach einem schnellen Treffer von Jan-Tobias Strauß zum 20:15 nach der Pause schien es so, als könnten sich Trainer und Zuschauer beruhigt zurücklehnen, aber der HSB ließ nicht locker. Konstantin Rendle und Benjamin Hug blieben ständige Unruheherde und ließen die TG-Abwehr ein ums andere Mal bis zum Anschlusstreffer zum 25:24 schlecht aussehen. Selbst zwei Zeitstrafen gegen die Gäste brachten nicht den entscheidenden Vorteil, erst beim 31:28 durch Claudius Schurr und weiteren Treffern von Giacomo Mastro, Simon Röder und mit einem sehenswerten Rückraumkracher von Pascal Kutek war der Widerstand von Heidenheim gebrochen und am Ende siegte Geislingen verdient mit 36:31 Toren.

Für die TG:

Endler, Frey; Claudius Schurr 9, Kutek 1, Zernickel,  Strauß 4, Lächler 2, Timo Röder, Simon Röder 7/4, Osswald 1, Kotas 3, Mastro 6, Albert Schurr 3

 

 

Handball Männer: Kurze Gegenwehr – Erste geht gegen Oberkochen/Königsbronn baden

Fabian Kotas – 30.10.2023

Eine bittere Pille mussten die Männer der TG Geislingen gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn schlucken. Mit einer weiteren 23:32 Auswärtsniederlage rutschte die TG auf den siebten Tabellenplatz.

In den ersten Spielminuten war eine Gegenwehr seitens der TG zu spüren. Mühselig umkämpfte Angriffe fanden hin und wieder Erfolg und auch in der Abwehr wurde die physisch stärkere HSG in Schach gehalten. Sogar der siebte Feldspieler der HSG konnte später gut verteidigt werden. Im weiteren Verlauf des Spiels wurde der drei Tore Rückstand gedreht und die TG geht ein letztes Mal in Führung (9:10/24.). Dann aber gelang es der HSG, zwei Überzahl-Situationen abgezockt auszuspielen und so ging es mit dem Rückstand in die Kabinen (11:15/30.).

Die zweite Halbzeit war dann in den ersten fünf Minuten geschwätzt. Jeweils vier Torgelegenheiten bei beiden Mannschaften wurden liegen gelassen. Das war für die TG die letzte Chance, erneut aufzuschließen. Die HSG zockte das Spiel clever herunter und gewinnt das Spiel völlig zurecht. Leider waren hin und wieder einige Entscheidungen der Unparteiischen strittig, was das ganze Spiel nach einer herben Packung aussehen lässt.

Es spielten: Endler (TW), Frey (TW), Schurr C. (2), Kutek (3), Zernickel, Strauß (1), Mastro (6), Schurr A. (2), Röder T., Röder S. (4/4), Osswald (3), Kotas (2)

 

 

Handball Jugend – Württemberg-Ligen: B-weiblich und A-männlich

Jochen Schreitmüller – 22.10.2023

B-weiblich

Mit einem 29:20 Erfolg gegen den Bundesliganachwuchs der BBM Bietigheim bleibt die B-weiblich der TG Geislingen weiterhin an der Tabellenspitze der Württembergliga. Allerdings täuscht der letztendlich hohe Erfolg etwas, denn Bietigheim blieb die vollen fünfzig Minuten der erwartet unangenehme Gegner. Schnelles Konterspiel und Übergänge von verschiedenen Positionen, forderten ständig ein hohes Engagement der TG-Abwehr und auch gegen die körperbetonte Deckung der Enztälerinnen, mussten die Tore erst mit viel Einsatz erarbeitet werden.

Der Start verschlief etwas schleppend. Zu langsames Spielen des Balles und kein konsequentes Durchbruchsverhalten, prägten die ersten zehn Minuten, so dass Geislingen nach zehn Minuten beim 5:4 die erste Auszeitkarte legte. Nach diesem Weckruf nahm das Spiel deutlich mehr Tempo auf. Bietigheim konnte die druckvollen Angriffe auf die Nahtstellen oft nicht mehr regelgerecht stoppen und die fälligen Strafwürfe verwandelten Sophia Biegert und Leonie Gresser sicher. Die stärkste Phase hatten die Gastgeberinnen ab der 19. Minute. Innerhalb zwei Minuten zog die TG auf 13:7 davon und baute durch vier weitere Treffer der glänzend aufgelegten Lara Hofmann den Vorsprung auf 17:9 zur Pause  aus.

Nach dem Wechsel stemmte sich Bietigheim mit Macht gegen die Niederlage und kam vor allem über die einlaufenden Außen und über die Kreisposition zu Toren. Geislingen nutzte jetzt ebenfalls die ganze Breite des Spielfelds und setzte geschickt die Außenspielerinnen in Szene. Beim 23:16 in der 37. Minute schien BBM wieder eher in Tuchfühlung, aber Leni Aigner von rechts, Biegert und Hofmann mit weiteren Treffern, ließen die TG am Ende über den verdienten 29:20 Erfolg zurecht jubeln.

A-männlich

Mit einer Galavorstellung und einem 38:14 Erfolg gegen den TSV Blaustein, kletterten die A-Junioren in der Tabelle der Württembergliga weiter nach oben und haben Tuchfühlung zu dem nach Minuspunkten führenden VfL Pfullingen aufgenommen. Beeindruckend war vor allem die Abwehrleistung in der ersten Hälfte, denn die Gäste fanden kaum Durchbruchsmöglichkeiten. Bälle, die noch den Weg aufs Tor fanden, wurden vom überragenden Julian Petri entschärft. Genauso stark war das schnelle Umschaltspiel der TG. Blitzschnell ging es nach vorne, Florent Kamberi ließ die Abwehr ein ums andere Mal mit Täuschungen schlecht aussehen, traf dann selber oder setzte geschickt seine Außen und den Kreis ein. Die erste Auszeit der Gäste beim 6:2 in der 10. Minute nützte wenig, denn zehn Minuten später hieß es bereits 12:2 durch Tore von Julian Osswald und Pascal Kutek. Dass die Gäste zur Pause nur 16:3 im Rückstand lagen, verdankten sie vor allem ihrem Torhüter und der manchmal fast fahrlässigen Chancenauswertung von Geislingen.

Nach dem Wechsel feierte vor allem Giacomo Mastro ein gelungenes Comeback nach seiner langen Verletzungspause. Quirlig, im Angriff fast unberechenbar was Abschluss oder Abspiel anbelangt, war er ein ständiger Unruheherd und für die gegnerische Deckung nie auszuschalten. 25:6 nach vierzig und 32:9 hieß es nach fünfzig Minuten und trotz des klaren Vorsprungs sprühte Geislingen weiterhin vor Spielfreude. Zwei Kempatore besiegelten den 38:14 Erfolg und damit kann die TG selbstbewusst nächsten Samstag zum Spitzenspiel nach Bregenz fahren.

 

Schwimmen: TG-Mädels räumen in Göppingen ab

Alexander Lorenz – 24.10.2023

Beim ersten Carl-Hermann-Gaiser-Gedächtnisschwimmen nach der Corona-Pause in den Göppinger Barbarossa-Thermen, ging die Schwimmabteilung der TG Geislingen mit 4 Schwimmerinnen an den Start. Sie räumten stolze 17 Medaillen ab.

Zu den zahlreichen Medaillen gab es auch wieder einige neue Bestzeiten.

Mit dabei war auch die frühere Schwimmerin Carolin Frieß, die nach längerer Pause wieder für die TG -Geislingen startete und dabei gleich 2x Gold und 4x Silber gewann.

Auch unserem Neuzugang, Michelle Mabelle Dürr, gelang es am ersten Wettkampf eine Medaille einzuheimsen.

Die Ergebnisse vom Samstag:

Carolin Frieß (Jahrgang 2005): gewann über 50m Brust (0:37,91) und 100m Schmetterling (1:19,36) jeweils Gold, über 50m Schmetterling (0:33,40), 100m Brust (1:25,08), 100m Freistil (1:09,96) und 200m Brust (3:04,10) jeweils Silber. Über die Strecken 50m Freistil (0:32,12) und 100m Lagen (1:20,57) belegte Sie Platz 4.

Michelle Mabelle Dürr (Jahrgang 2010): gewann über 100m Lagen in 1:51,58 eine Goldmedaille, über 50m Schmetterling (0:50,87) und 50m Brust (0:49,92) belegte Sie Platz 4, über 100m Freistil (1:35,81) und 50m Freistil (0:43,87) wurde Sie 6.

Xenia Dauner (Jahrgang 2011): gewann über 50m Rücken (0:44,36), 100m Rücken und 200m Rücken mit neuen Bestzeiten (1:33,72 und 3:23,46) jeweils Silber. Über 50m Brust (47,44) sicherte Sie sich Bronze und über 50m Freistil (36,32) Platz 4, sowie einen 5. Platz über 50m Schmetterling (43,88).

Laura Winkler (Jahrgang 2011): gelang es über 100m Schmetterling (1:34,95) eine Goldmedaille zu erschwimmen, über 50m Schmetterling (0:39,79), 50m Brust (0:42,93), 200m Freistil (2:49,69), 100m Lagen (1:26,80), zweimal neue Bestzeit, gab es jeweils Silber. Über die Strecke 50m Freistil (0:35,62) holte Sie Bronze.

Schwimmen: Baden-Württembergische Kurzbahnmeisterschaften vom 20.-22.10.2023 in Mühlacker

Alexander Lorenz – 23.10.2023

Vom 20.-22.10.2023 war der Schwimm-Verband Württemberg Co-Ausrichter der Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Hallenbad Mühlacker.

Erstmals in der Jahrzehnte langen Tradition der Kurzbahnmeisterschaften, haben die beiden Landeschwimmverbände eine gemeinsame Veranstaltung durchgeführt. Am Start waren die 600 Top-Athleten des Landes und alle ambitionierten Nachwuchskräfte des Schwimmsports in Baden-Württemberg. Gesamtzahl der Meldungen: 60 Vereine mit 284 weiblichen und 305 männlichen Teilnehmer/innen absolvierten über 300 Starts von 08:00 Uhr morgens bis ca. 20:00 Uhr abends im kleinen Hallenbad Mühlacker.

Mit zehn Medaillen (4 x Gold, 3 x Silber und 3 x Bronze), der Mehrkampf-Silbermedaille  und einer Menge Starts mit persönlichen Bestzeiten aller Schwimmer/innen aus Geislingen waren beide Diplom-Schwimmtrainer der TG Geislingen, Elvira und Alexander Lorenz, sehr zufrieden.

Nikoletta Bujak (Jg. 2006) holte das erste Mal alle drei Meistertitel über 50 m, 100 m und 200 m Rücken nach Hause, sowie einen vierten Meistertitel über 100 m Freistil und zwei Bronzemedaillen über 50 m und 200 m Freistil. Mit den Meistertiteln und der Top 40 Einstufung in Deutschland, qualifizierte sich die Bronzemedaillen-Gewinnerin bei der DM in Berlin auf der 50 Meter Bahn und schnellste süddeutsche Rückenschwimmerin 2023 mit sehr guten Zeiten über 50 m Rücken (0:30,06), 100 m Rücken (1:04,13), 200 m Rücken (2:20,89) sowie 50 m Kraul (0:26,83), 100 m Kraul (0:58,64) und 200 m Kraul (2:06,89) für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen vom 16. bis 19. November 2023 in der „Schwimmoper Wuppertal“. „Wir haben alles sehr gut organisiert für Nikoletta und mit der Auswahlmannschaft Baden-Württemberg wird sie 10 Tage lang in Zypern trainieren und die letzten zwei Wochen vor den Meisterschaften wird die „Feinarbeit in Geislingen“ erledigt. Das Hotel in Wuppertal haben wir reserviert und mit der Unterstützung von der TG fahren wir mit Nikoletta Bujak nach Wuppertal, um zum ersten Mal in der „offenen Klasse“ mitzuschwimmen“, sagte der TG-Schwimmtrainer Alexander Lorenz.

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) absolvierte den Schwimmmehrkampf mit folgenden Pflichtstrecken: 200 m Lagen (03:13,95 4.Platz), 400 m Freistil (05:45,91 Vizemeistertitel), 50 m Freistil (0:34,28 6.Platz), 100 m Freistil (01:15,68 Bronzemedaille), 200 m Freistil (02:42,75 Vizemeistertitel) sowie 100 m Lagen (01:29,65 6.Platz), 50 m Rücken (0:40,51 5.Platz) und holte den Baden-Württembergischen Mehrkampf Vizemeistertitel nach Hause.

Adnan Kadic‘ (Jg. 2009) verbesserte sich deutlich auf allen Strecken (15 Sekunden schneller als die bisherige Bestzeit über 400 m Freistil, das erste Mal 100 m Freistil unter der „Schallmauer“ von einer Minute und mehr als sechs Sekunden Verbesserung über 200 m Freistil). Mit Qualifikationszeiten für 2024 landete Adnan Kadic‘ über 400 m Freistil (04:38,80), 200 m Freistil (02:10,61) auf dem 7. Platz und weiteren Top 10 Platzierungen über 50 m Schmetterling (0:30,25), 100 m Freistil (das erste Mal unter 1 Minute mit 0:59,95), 50 m Freistil (0:27,54).

Alexander Bernert (Jg. 2007) verbesserte sich deutlich über alle Bruststrecken mit persönlichen Bestzeiten über 50 m Brust (0:33,07), 100 m Brust (01:11,29), 200 m Brust (02:39,25) sowie 50 m Freistil (0:27,24) und landete auf dem 7. Platz und in den Top 10 in Baden-Württemberg.

Leo Choi (Jg. 2012) absolvierte den Mehrkampf in Freistil und wurde auf dem 6. Platz in Baden-Württemberg notiert. Nur mit persönlichen Bestzeiten schwamm Leo in Mühlacker über 200 m Lagen (03:02,28), 100 m Lagen (01:26,42), 100 m Freistil (01:14,01), 400 m Freistil (05:42,17), 50 m Rücken (0:38,74), 50 m Freistil (0:33,90) und 200 m Freistil (02:40,91) und alle Hauptstrecken waren Top 10 Ergebnisse.

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007) schwamm mal wieder 400 m Freistil sehr gut und mit persönlicher Bestzeit 04:59,85 landete sie auf dem 8. Platz.

Ellinor Schäfer (Jg. 2010) hat das erste Mal Pflichtzeiten für die Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften geholt und mit einer sehr guten Zeit über 200 m Brust mit 03:10,57 landete sie auf dem 11. Platz.

Volleyball Herren: TG in der Bezirksliga angekommen

Rainer Maroska – 22.10.2023

SSV Ulm – TG Geislingen 1:3 (16,-24,-14, -17)

Gutgelaunt und voller Zuversicht fuhren die TG-Volleyballer zur Auswärtsbegegnung nach Ulm, denn rechtzeitig zum 2. Spieltag in der Bezirksliga 3 waren neun Spieler fit und wieder mit an Bord. Der gastgebende SSV Ulm, vor Jahren noch Regionalligist, wollte partout seinen schlechten Saisonstart ausbügeln, und setzte die TG von Beginn an unter Druck. Diese zeigte sich sichtlich beeindruckt und konnte den Angriffen der Ulmer nur hin und wieder erfolgreiche Spielzüge entgegensetzen. Oft gab es im eigenen Feld Missverständnisse und ungenau zugespielte Pässe. Die Abwehr kam zu spät an die Bälle und auch die Blockspieler waren schlecht positioniert oder wurden unglücklich angeschlagen. Mit gesenkten Köpfen wechselten die Geislinger nach dem 16:25-Satzverlust die Seite.
Im nächsten Durchgang galt es unbedingt, mit der zweifellos vorhandenen Spielstärke eine Wende zu erzwingen. Dies gelang mehr und mehr, einmal durch sichere Aufschläge und zum anderen durch druckvolle Angriffe vor allem über die Positionen III und IV. Den so erarbeiteten Punktevorsprung retteten die Geislinger mit 26:24 erfolgreich ins Ziel. Die Gastgeber schienen nun sichtlich angeknockt und mussten durch ihre steigende Eigenfehlerquote den Filstälern in Satz drei mehr und mehr die Lufthoheit am Netz überlassen. Das gab dem Team zusätzlich Sicherheit und Präzision sowohl beim Zuspiel als auch bei nicht zu verteidigenden Angriffsschlägen. Nach nur 17 Minuten war der Satz mit 25:14 eingetütet.
Nach dem Seitenwechsel konnte die TG ihr Spielniveau weiter aufrecht erhalten und zeigte durchgehend auf allen Positionen die erwartet starken Leistungen, die letztlich den Gastgeber mit 17:25 in die Knie zwangen. Erleichtert kehrten die TGler nach dem 3:1-Auswärtssieg in heimische Gefilde zurück.

Hinten von links: Sebastian Schweizer, Stephan Schweizer, Simon Schweizer, Franz Hüls, Magnus Boni, Rainer Maroska, Julian Ehrhardt. Vorne von links: Aleksandrs Balodis, Alessandro Rella, Samuel Zentner, Ruslan Halchenko

Handball Jugend – Württemberg-Ligen: B-weiblich und C-weiblich

Jochen Schreitmüller – 22.10.2023

B weiblich

Nach einer grandiosen ersten Halbzeit gewannen die B-Juniorinnen der TG Geislingen beim bisher verlustpunktfreien TV Köngen verdient mit 26:29 Toren und stehen damit auf Platz 1 der Württembergliga.

Trotz der frühen Anwurfzeit von 11:25 Uhr war die TG von Beginn an hellwach. Flüssiges und schnelles Angriffsspiel setzte die Abwehr von Köngen ständig unter Druck und eine nahezu fehlerlose Abschlussquote ergab in der 10. Minute durch Tore von Line Schreitmüller, Lara Hofmann und Sophia Biegert eine beruhigende 3:8 Führung. Eine Auszeit der Gastgeberinnen änderte wenig. Die Abwehr der TG war fast nicht zu überwinden und der Rest wurde zur Beute der exzellent haltenden Torhüterinnen Paulina Gutbrod und Dana Stütz-Greß. Im Angriff wurden auch die Außenspielerinnen Anni und Sina Schmer immer besser ins Spiel eingebunden und am Kreis schuf Maxi Seybold die entscheidenden Lücken für den Rückraum oder netzte selber ein. 9:20 zeigte dann die Anzeigetafel beim Gang in die Kabinen.

Nach dem Wechsel begannen die Gastgeberinnen mit viel mehr Angriffsdruck, trotzdem hielt der Vorsprung bis zur 32. Minute und dem 12:21. Erst eine deutlich defensivere Ausrichtung der Köngener Abwehr bereitete Geislingen einige Probleme. Hinzu kam die etwas nachlassende Konzentration angesichts des Vorsprungs, die zu einigen Pfostentreffern oder Fehlwürfen führte. Nach dem 17:26 neun Minuten vor Schluss durch Anni Schmer war das Spiel gelaufen. Köngen gab aber nie auf, kämpfte bis in die Schlusssekunden und verkürzte Sekunden vor Spielende auf 26:29.

C weiblich

Mit einer starken Abwehr- und Torhüterleistung von Elena Lapas und Michelle Beiter, legten die C-Juniorinnen der TG Geislingen bereits in der ersten Hälfte den Grundstein für den 23:32 Erfolg bei der HSG Bottwar. Beim 2:5 in der 10. Minute versuchten die Gastgeberinnen mit einer Auszeit und einer engen Deckung von Lara Hofmann, die trotzdem auf insgesamt elf Treffer kam, dem Spiel eine Wende zu geben. Geislingen hatte aber ausreichend Lösungen im Angriff parat und erhöhte bis zur Pause durch Tore von Leni Aigner, Maxi Seybold und Theresa Kienle auf 9:15 Tore. Nach dem Wechsel stemmte sich die SG Bottwar mit noch mehr Engagement gegen die drohende Niederlage, aber nach dem 12:18 in der 30. Minute war es wieder Maxi Seybold und Lara Hofmann, die geschickt jeweils zwei Abwehrspielerinnen banden und dann den Ball zu den frei stehenden Mitspielerinnen passten. Fabienne Ronneberger, Zoe Kobrehel und Luisa Kneifel mit einem sehenswerten Rückraumkracher nutzten dies geschickt zum 23:32 verdienten Erfolg.

 

Handball Jugend – Württemberg-Ligen: A-männlich und B-weiblich

Jochen Schreitmüller – 15.10.2023

A-männlich

Einen verdienten 29:26 Sieg landeten die A-Junioren der TG Geislingen im Derby gegen die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf. Die Gäste fanden deutlich besser ins Spiel, ließen Ball und gegnerische Abwehr laufen und führten bis zur 10. Minuten mit 4:5 Toren. Je zwei Treffer von Julian Osswald und Lenni Schreitmüller und eine deutliche Steigerung von Torhüter Julian Petri und der Defensive drehten das Spiel und ergaben eine 12:9 Führung bis zur 25. Minute. Die schön herausgespielten Tore steigerten das Selbstbewußtsein der TG-Angreifer, die im Angriff noch druckvoller und entschlossener agierten, aber auch in der Abwehr fast nichts mehr anbrennen ließen. Mit 16:11 ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel änderte WiWiDo seine taktische Marschroute. Die enge Deckung gegen Pascal Kutek und Lenni Schreitmüller zeigte aber erst nach fünf Minuten spürbare Wirkung. Das Spiel wurde zerfahrener und viele technische Fehler im Spiel Vier gegen Vier brachten vermehrt die Lautertäler in Ballbesitz. Allerdings geriet der Vorsprung erst in der 49. Minute beim 23:21 in Gefahr, aber eine Zeitstrafe gegen die Gäste und zwei Tore durch Florent Kamberi führten zwei Minuten später wieder zur Vier-Tore-Führung von 25:21. Danach war das Spiel gelaufen und Geislingen gewann verdient mit 29:26 Toren.

TG: Petri, Thaler; Frey, Kutek 4, Schwetka 1, Schreitmüller 5, Sprinzl, Fischer, Röder 1, Kamberi 6, Osswald 12/1

WiWiDo: Nagel, Zadro, Blind, App, Hummel, Augenstein, Rienhardt 6, Grupp 5, Abraham, Wohlfart 4, Hess 3, Mück 2, Hofelich 6

B-weiblich

Zwei verschiedene Halbzeiten und ein dramatisches Finale sahen die zahlreichen Zuschauer beim Heimspiel der B-Juniorinnen der TG Geislingen gegen den TV Nellingen. Die Mannschaften kannten sich noch gut vom Vorjahr aus der C-Jugend Oberliga, wo Nellingen beide Spiele knapp für sich entscheiden konnte. Vielleicht war das auch der Grund, dass beide Mannschaften den Start völlig verschliefen und erst nach sechs Minuten jeweils ein Tor erzielten. Danach wurde das Spiel lebhafter. Geislingen spielte druckvoller auf die Nahtstellen und vollendete durch Sophia Biegert und Line Schreitmüller, aber auch bei den Gästen fand Maja Klotz immer wieder eine Lücke in der Abwehr. Eine Zeitstrafe gegen Nellingen und ein 3:0-Lauf in dieser Phase ergaben einen 9:5 Vorsprung, den Geislingen bis zur Pause zum 13:9 halten konnte.

In der zweiten Hälfte stand ein ganz anderes Gästeteam auf dem Spielfeld, das mit viel mehr Entschlossenheit und Tordruck agierte. Trotzdem blieb der Vorsprung bis zur 36. Minute konstant, erst zwei fast gleichzeitige Zeitstrafen gegen die TG ließen das Spiel kippen. Nellingen holte Tor um Tor auf und hatte acht Minuten vor Spielende auf 21:20 verkürzt. Eine rote Karte nach der dritten Zeitstrafe gegen Nellingens Halblinke brachte Geislingen keinen Vorteil. Im Gegenteil, jetzt erhöhten die anderen Angreiferinnen das Spieltempo, aber Geislingen hielt dagegen. Nellingen ging in der 47. Minute sogar mit 24:25 in Führung, die aber Lara Hofmann kurz vor Schluss egalisierte. Dreißig Sekunden zeigte die Uhr noch nach der Auszeit der Gäste, die aber danach nicht mehr zum Abschluss kamen. Für beide Mannschaften war es der erste Punktverlust, trotzdem konnten beide am Ende mit dem 25:25 Unentschieden zufrieden sein.

Handball Männer: Knappe Kiste

Fabian Kotas – 15.10.2023

Einen wahren Handballkrimi mussten sich die Herren der TG Geislingen gegen die TSG Schnaitheim liefern. Sie behielten in den letzten Minuten die Nerven und gewannen mit einem Zähler mehr (27:26).

Den besseren Start erwischten dabei die Schnaitheimer. Sie spielten keinen zügigen, aber soliden Ball und kreierten sich dabei einfachste Torchancen. Wie ein Scheunentor stand die Abwehr Geislingens offen (4:6/8.) und von Emotionen war wie vor letzter Woche kaum etwas zu sehen. Lediglich die jungen Wilden Pascal Kutek und Claudius Schurr glänzten mit ihren Toren und verhinderten ein Davonziehen des Gegners. Allmählich gelangen immer öfters gute Aktionen seitens der Geislinger und nach einem ersten Führungswechsel (11:10/23.) nahm Schnaitheim die Auszeit. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit zeichneten sich mit abermals vielen Fehlwürfen aus (14:12/30.).

Weder die eine noch die andere Mannschaft konnte wachgerüttelt werden. Etliche vergebene Chancen spitzten das ganze Spiel zu einem Handballkrimi zu. Kurz vor Schluss drehten sogar die Schnaitheimer die Partie (24:25/56.) und die drohende Niederlage stand bevor. Doch die Geislinger konnten sich in den entscheidendsten Minuten vollends konzentrieren. Ein energischer Angriff von Albert Schurr brachte den Gegnern eine Zeitstrafe und ließ sie nur noch zu fünft auflaufen. Diese Überzahl nutzte Geislingen gut aus und Simon Röder warf am Ende den big point. Mit dem Schlusspfiff verkürzten die Schnaitheimer, doch das war am Ende egal. Einzig und allein der Sieg zählt!

Es spielten:

Endler (TW), Frey (TW), Zernickel (n.e.), Strauß (1), Kutek (4), A. Schurr, Lächler (6/3),

Röder (3), Braun, Osswald (1), Kotas (4), C. Schurr (8)

 

Schwimmen: Mit guter Laune zu den Meisterschaften

Alexander Lorenz – 12.10.2023

Sieben TG-Schwimmer/innen haben sich für die kommenden Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen vom 20. bis 22.  Oktober in Mühlacker qualifiziert.

Nikoletta Bujak (Jg. 2006), Alexander Bernert (Jg. 2007), Viktoria Hvastunov (Jg. 2007), Adnan Kadic‘ (Jg. 2009), Ellinor Schäfer (Jg. 2010), Leo Choi (Jg. 2012) und Maxim Hvastunov (Jg. 2013) haben sehr gute Möglichkeiten, einmal mehr mit Medaillen und guten Platzierungen bei den Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften auf der 25 Meter-Bahn in Mühlacker zu glänzen.

Mit speziellem Einschwimm-Programm und gezielten Übungen für Technik-Korrekturen, machten beide Diplom Schwimmtrainer der TG Geislingen, Elvira und Alexander Lorenz, alle Geislinger Schwimmer fit und somit fahren diese gut motiviert zu den kommenden Baden-Württembergischen Meisterschaften. Um die TG-Schwimmer/innen zu formen, wurde im Training zuletzt viel Wert auf die Schwimmtechnik gelegt. „Mit guter Schwimmtechnik kommen auch schnellere Zeiten und damit gute Ergebnisse! Alle Schwimmtests erfolgen im Doppel-Pack mit dem Ziel: zuerst als Vorlauf für die Jahrgangs-Meisterschaften und nach einer 15 Minuten Pause kommt das Finale auf den gleichen Strecken für die „Offene Klasse“. Auch mit speziellen Geräten wird direkt im Becken trainiert: Widerstand-Gürtel, Schlepp-Schirme, Zugseil-Training und extra „Michael Phelps Sprünge“, gefolgt mit „Biondi-Zügen“ ermöglichen auch harte Serien mit gute Laune zu schwimmen“, sagt Trainer Lorenz. Wir erwarten richtig gute Wettkampf-Ergebnisse von allen TG-Schwimmer/innen. So will zum Beispiel Süddeutschlands schnellste Rückenschwimmerin Nikoletta Bujak nicht „nur“ den Meistertitel, sondern benötigt auch die Qualifikation für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal vom 15. – 19. November 2023 mit 40 besten Ergebnissen in Deutschland „offene Klasse“! Auch für die Jüngsten vom „Schwimmwerk Geislingen“ Leo Choi und Maxim Hvastunov wird es etwas schwer mit dem Kampf um Medaillen und Titel im „Schwimm-Mehrkampf“ über 50 m Freistil, 100 m Freistil, 200 m Freistil, 200 m Lagen und 400 m Freistil. Zusätzlich kommen auch ein paar Strecken über Rücken- und Lagenschwimmen. Ellinor Schäfer hat sich das erste Mal für Kurzbahn-Meisterschaften qualifiziert und will in die Top 10 reinkommen. Sehr starke Ergebnisse auf allen Test-Strecken zeigte Adnan Kadic‘ und wir hoffen auf tolle Platzierungen in Mühlacker. Alexander Bernert und Viktoria Hvastunov haben sehr gute Chancen auf allen gemeldeten Strecken.

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