TG-Schwimmer in Topform

Alexander Lorenz – 19.3.2018

Ganz im Zeichen des Trainers der TG Geislingen standen die Baden-Württembergischen Altersklassenmeisterschaften in Leonberg. Den Wunsch zum 60. Geburtstag, mit seinen erfolgreichen Schwimmern noch einmal eine gemeinsame Staffel zu schwimmen, erfüllten diese ihm gerne.

Durch die optimale Vorbereitung der letzten Wochen, hatte Trainer Alexander Lorenz ein großes Repertoire an fitten Schwimmern im Gepäck und somit die Möglichkeit, zwei TG Staffeln ins Rennen zu schicken.

In ihrer Altersklasse schwammen Alexander Lorenz (AK 60), Hans- Joachim Söll (AK 55), Armin Bittlingmeier und Maximilian Moser (AK 25) in der 4 x 50m Lagen Staffel souverän zu Gold.

von links: Armin Bittlingmeier, Hans-Joachim Söll, Alexander Lorenz, Maximilian Moser: Württembergischer Meister über 4 x 50m Lagen und 4 x 50m Freistil

In der gleichen Besetzung spielte Lorenz im Herzschlagfinale der 4 x 50m Freistil Staffel seine ganze Erfahrung aus, schlug knapp vor seinem Gegner an und sicherte seinem Team die zweite Goldmedaille.

Ebenfalls Edelmetall über 4 x 50m Lagen holte die jüngere zweite Staffel in der Besetzung mit Janick Lauer (AK 25), Stefan Rieger (AK 30), Riccardo Cippoletti und Fabian Bittlingmeier (AK 20).

Nach einer sehr guten Leistung musste sich die Mannschaft nur Leonberg und Böblingen geschlagen geben. Die Besetzungstaktik der 4 x 50m Freistil Staffel erwies sich als ideal, Schlussschwimmer Fabian Bittlingmeier konnte seinen Konkurrenten aus Leonberg in den entscheidenden letzten Metern noch überholen und gewann mit der Mannschaft die Silbermedaille.

Alexander Lorenz (Jg. 58) testete erfolgreich in Vorbereitung auf die deutsche Altersklassenmeisterschaften. Gold erreichte er über 50m Freistil, 50m Schmetterling und 100m Lagen, Silber über 50m Brust und Bronze über 50m Rücken und 100m Brust.

Janick Lauer (Jg. 93) konnte nach überstandenem Kreuzbandriss mit einer Goldmedaille über 100m Rücken und zwei Bronzemedaillen über 50m Rücken und 100m Lagen sofort wieder an seine alten Leistungen anknüpfen.

Stefan Rieger (Jg.87) sprintete seinen Gegnern davon und holte sich Gold über 50m Rücken und 100m Lagen.

Fabian Bittlingmeier (Jg.96) erarbeitete sich die Bronzemedaille über 50m Freistil und schwamm eine neue persönliche Bestzeit über 50m Schmetterling.

Über 100m Freistil gewann Hans-Joachim Söll (Jg. 63) Gold, Riccardo Cippoletti (Jg. 94) schwamm auf den dritten Platz.

Schwimmen: Zum 60.Geburtstag viel Erfolg.

Alex Lorenz – 02.01.2018

2.Internationales Winterschwimmfest in Stuttgart am 27.-28.01.2018.

Mit einem „Herzlichen Glückwunsch“ zum 60.Geburtstag vom 1.Vorsitzender der TG Geislingen Herr Stephan Schweizer und einem  „Happy Birthday“ im 5-Täler-Bad Geislingen von der TG Schwimm-Mannschaft ging es letztes  Wochenende nach Stuttgart.

Der Pflichtzeiten-Wettkampf in Stuttgart auf der 50 Meter-Bahn mit elektronischer Zeitmessung hat seinem Namen alle Ehre gemacht.  Die 10 Schwimmer/innen der TG Geislingen heimsten 9 Gold-, 2 Silber-, 2 Bronzemedaillen und 10 Pflichtzeiten für die Baden-Württembergischen Meisterschaften am 14.-15. April 2018 in Heidelberg ein. Viele TG Schwimmer/innen haben sich jetzt schon für das Landesfinale in Juli mit persönlichen Bestzeiten qualifiziert.

30 Schwimm-Vereine vom Badischen, Bayerischen, Hessischen, Südwestdeutschem und Württembergischen Schwimmverband schicken ihre besten Schwimmer/innen nach Stuttgart mit über 2.123 Einzeln- und 8 Staffel-Starts, um sich für die Saison 2018 zu qualifizieren. Besonders war dabei der Schwimm-Mehr-Kampf und der Sprint-Vier-Kampf mit Wertgutscheinen im Wert von 1.100 € Prämien und die Qualifikationsmöglichkeit auf der 50-Meter-Bahn mit elektronischer Zeitmessung.

Carolin Frieß (Jahrgang 2005) gewann alle Brust-Strecken und den Schwimm-Mehrkampf (50 Meter Beine Brust, 100 Meter Brust, 200 Meter Brust, 200 Meter Lagen und 400 Meter Freistil) mit 1.942 Punkten und qualifizierte sich das erste Mal für die Baden-Württembergische Meisterschaften 2018 in Heidelberg. Die Zeiten über 50 m Brust (0:40,79), 100 m Brust (1:26,91), 200 m Brust (3:10,28) sowie 200 m Lagen (3:08,12) waren einfach spitze.

Nikoletta Bujak (Jahrgang 2006) gewann der Schwimm-Mehrkampf „Kraul“ mit 1.793 Punkten. Mit 0:42,29 war sie schnellste über 50 m Beine Kraul, verbesserte sich über alle anderen Strecken und qualifizierte sich für die Baden-Württembergische Meisterschaften im Mehrkampf und 200 Meter Lagen.

Maximilian Gruner (Jahrgang 2001) gewann den Sprint-Vier-Kampf über alle 50 Meter Strecken in Stuttgart, holte extra eine Bronze Medaille über 50 Meter Rücken (0:31,43) und Quali-Zeiten nicht nur für die Baden-Württembergische, sondern auch für die Süddeutsche Meisterschaften 2018.

Viktoria Hvastunov (Jahrgang 2007) gewann den Schwimm-Mehrkampf „Freistil“ mit 1.138 Punkten sowie 2 Silber-Medaillen über 50 m Beine Kraul und 100 m Freistil (1:20,41) mit der Qualifikationsnorm für die Baden-Württembergischen Meisterschaften.

Lorena Mekle (Jahrgang 2004) schwamm persönliche Bestzeiten über 50 m Rücken (0:35,24), 100 m Rücken (1:20,89), 200 m Rücken (2:55,44) und 200 m Lagen (3:02,01) und sicherte sich ein Platz für Baden-Württembergische Meisterschaften.

Lara Michaela Wenzel (Jahrgang 2005) holte einen Bronze-Platz in Schwimm-Mehrkampf „Kraul“ mit 1.408 Punkten und den 3. Platz über 50 m Beine Kraul und Quali-Zeiten für das Landes Finale in Juli 2018.

Julia-Anastasia Fischer  (Jahrgang 2001) erreichte den 4.Platz im Sprint-Vier-Kampf mit guten Zeiten über 50 m Freistil (0:33,25), 50 m Brust (0:45,07), 50 m Rücken (0:39,18) und 50 m Schmetterling (0:33,72).

Marion Strehle ( Jahrgang 2003) verbesserte sich über 8 Sekunden und schwamm mit super Zeiten mit 1:25,03 über 100 m Rücken und 3:12,03 über 200 m Lagen.

Davide Nikolosi (Jahrgang 2002) schwamm 100 m Freistil (1:09,02), 200 m Freistil (2:35,71), 100 m Brust (1:26,49) und 100 m Schmetterling (1:23,78) und war mit dem 5. Platz über 100 m Brust zufrieden.

Jan Gaisser (Jahrgang 2003) schwamm viele neue Strecken und landete unter den Top 10. Ergebnisse: 50 m Brust (0:43,24), 100 m Brust (1:4067), 200 m Brust (3:39,54), 50 m Rücken (0:38,01), 100 m Rücken (1:27,00), 200 m Rücken (3:09,05) und 200 m Lagen (3:14,96).

„Es freut mich sehr. Das haben unsere Schwimmer/innen alle hervorragend gemacht“, sagte Diplom-Schwimm-Trainer Alexander Lorenz von der TG Geislingen zufrieden, „die Zeiten vieler Schwimmer/innen waren spitzenmäßig, mit viel Potenzial, weil alle aus dem Training heraus geschwommen sind.“

Und jetzt geht es weiter mit einem „Tradition Training zum Trainer-Geburtstag-60 x 100 Meter-Schwimmen mit Startzeit 1 Min. 30 Sekunden“.

 

Schwimmen: Zwischen Becken und Hörsaal – Der DSV hat Norm für Großereignisse gelockert.

Geislinger Zeitung – Thomas Friedrich – 31.01.2018
Der Amstetter Student Maximilian Oswald plant mit EM-Teilnahme im Sommer.
Um sich um die exakten Normen zu kümmern und die Wege, wie man sie erfüllt, dafür hat Maximilian Oswald derzeit keinen Kopf. Der Mechatronik-Student steckt mitten im Prüfungsstress. Was er bislang über die Normänderungen des Deutschen Schwimmverbands (DSV) mitbekommen hat, stimmt ihn zuversichtlich. Das Ticket für die Europameisterschaft im August in Glasgow glaubt er sicher, „falls nicht alles schief geht“.
Weil der DSV die Richtzeiten für die Staffel abgeschwächt hat, segelt der 24-Jährige voll auf EM-Kurs. Bei den Freistil-Sprintern sieht er sich in Deutschland „an Position zwei oder drei“. Bei Olympia in Rio hatte der Verband noch auf die Entsendung einer Freistil-Staffel verzichtet.

Freistil-Sprinter Maximilian Oswald krault Richtung Europameisterschaft in Glasgow. Foto: Imago

Bis zum vergangenen Jahr war die deutsche Meisterschaft wenige Wochen vor dem internationalen Saisonhöhepunkt der alles entscheidende Qualifikationswettbewerb. Wer da nicht in Form war, hat eben Pech gehabt. Künftig haben die Schwimmer vom 22. Januar bis zum 29. April Gelegenheit, die geforderten Zeiten zu schwimmen. Von drei Versuchen muss einer sitzen. Jeder Athlet meldet dem Verband drei Wettkämpfe, in denen er die Norm zu schwimmen gedenkt. Der prüfungsgestresste Oswald hat das seinem Trainer überlassen und kann nur zwei von drei Wettkämpfen nennen, an denen er teilnehmen soll. Einer davon ist Anfang April in Eindhoven, der letzte Mitte April beim German Masters in Berlin. Da hat der für die Wasserfreunde Spandau schwimmende Amstetter in jeder Hinsicht Heimvorteil: eine kurze Anfahrt und zudem „das schnelle Becken“ in der Berliner SSE.

Heute schreibt Oswald seine letzte Prüfung, ab morgen sind Semesterferien. Dann will er sich „voll aufs Schwimmen fokussieren“. Und mal seinen Trainer anrufen, um nach den neuen Normzeiten im Einzel sowie seinem dritten Quali-Wettkampf zu fragen. Liegen die geforderten Zeiten über 50 Meter Freistil im Bereich des Vorjahrs, rechnet sich Oswald gute Chancen aus und will „einiges investieren“, um das Ticket für Glasgow zu lösen.
Die Semesterferien gehören nicht komplett dem Sport, es steht auch ein Praktikum beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum an. Dem Amstetter, das weiß er schon im Januar, steht ein „stressiges Jahr“ 2018 bevor. Das ist er mittlerweile gewohnt. Die Mixtur aus Training, Studium und Arbeit macht ihm Spaß, und solange das so bleibt, stürzt er sich „gerne in 70-Stunden-Wochen.“ Die Zeitangabe bezieht sich nur auf die Werktage. Training und Wettkämpfe am Wochenende sind in der Rechnung nicht enthalten. Mit denen können es schon mal 80 Stunden und mehr werden. Wenigstens entfällt in den kommenden drei Monaten bis zum Beginn des Sommersemesters der Prüfungsstress.

Maximilian Oswald deutscher Meister

Stephan Schweizer – 23.12.2017

Bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften vom 14. bis 17. Dezember 2017 in Berlin in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark belegte Max Oswald hervorragende Platzierungen, zu denen wir ihm ganz herzlich gratulieren. Im Einzelnen:

1. Platz 50 m Schmetterling in 0:23,14

1. Platz 4 x 50 m-Freistil-Mixed-Staffel in 1:34,65

2. Platz 100 m Freistil in 0:47,91

4. Platz 50 m Freistil in 0:21,84

Schwimmen: Württembergische Kurzbahnmeisterschaften 2017 am 17.-19. November 2017 im Aquatoll–Sportbad in Neckarsulm.

Alexander Lorenz – 22.11.2017

Mit der Teilnahme an den Württembergische Kurzbahnmeisterschaften 2017 auf 25- Meter-Bahn in Neckarsulm melden sich die Schwimmer TG Geislingen aus ihrer Sommerpause zurück. Die Nachwuchsschwimmer erwiesen sich bereits in guter Form. Als einziger Verein aus dem Kreis Göppingen mischen auch die vier Schwimmer/innen der TG Geislingen ordentlich mit. Es gab einen württembergischer Vize-Meister-Titel, eine Bronze- Medaille und eine Reihe von persönlichen Bestzeiten und Top 10 Platzierungen.

Mit starken Pflichtzeiten melden sich 45 württembergische Vereine über 2840 Einzeln- und 54 Staffel Starts in Neckarsulm. Schon das „dabei sein“ im Kreis dieser Besten Schwimmer aus Württemberg ist ein Erlebnis. Der Trainingsfleiß bei Schwimmtraining und auch zusätzliche „trockene“ Übungen im Geislinger 5-Täler-Bad mit speziellem Kräftigungsprogramm sowie Technikkorrektur, Start – und –Wendeübungen machen dass möglich.

Maximilian Gruner (Jahrgang 2001) schwamm mit persönlicher Bestzeit zum Vize-Meister-Titel über 50 Meter Rücken in 0:28,51 Sekunden hinter dem deutschen Jahrgangsmeister 2017 Marvin Dahler aus Reutlingen/Tübingen. Eine Bronzemedaille holte Maximilian Gruner über 100 Meter Lagen in 1:05,27. Über 50 Meter Brust (0:32,42) und 200 Meter Rücken (2:22,89) landete er auf dem 4. Platz sowie über 100 Meter Rücken (1:05,69) und 50 Meter Schmetterling (0:27,98) auf dem 7. Platz.

Carolin Frieß (Jahrgang 2005) katapultierte sich in die württembergischen Spitze mit persönlichen Bestzeiten über alle Brust-Strecken und landete immer unter den Top 10 Platzierungen. So verbesserte Carolin ihre Bestzeit über 50 Meter Brust um 3 Sekunden auf 0:38,75 Sekunden (Platz 6). Über 100 Meter Brust (1:26,42) verbesserte sich Carolin mehr als 5 Sekunden (Platz 8) in Württemberg. Über 200 Meter Brust (3:07,51) macht sie dann die perfekte Verbesserung über 10 Sekunden über diese schwierige Strecke und landete auf Rang 9.

Nikoletta Bujak (Jahrgang 2006) schwamm mit persönlichen Bestzeiten über 50 Meter Rücken (0:40,35), 200 Meter Freistil (2:48,26) und verbesserte sich mehr als 12 Sekunden und landete auf 13. Platz. Über 200 Meter Rücken schwamm Nikoletta 10 Sekunden schneller in 03:06,68 auf den 15. Platz.

Viktoria Hvastunov (Jahrgang 2007) schwamm mit persönlichen Bestzeiten über 50 Meter Freistil (0:36,39) auf Platz 6, über 200 Meter Freistil (2:56,28) das erste Mal unter der 3 -Minuten-Grenze auf den 9.Platz und über 100 Meter Freistil (1:24,67) landete sie auf dem 12. Platz.

In den kommenden vier Wochen werden sich die Schwimmer und Schwimmerin der TG Geislingen im heimischen 5-Täler-Bad auf die künftigen Saisonhöhepunkte auf die 50 Meter-Bahn in Sindelfingen und Stuttgart vorbereiten.

Von links Nikoletta Bujak, Maximilian Gruner, Carolin Frieß und Viktoria Hvastunov. Quelle: Alexander Lorenz

Schwimmen: gelungener Formtest in Aalen und Ulm

Alexander Lorenz – 26.10.2017

Der erste Wettkampf nach den Sommerferien war eine gelungener Formtest, um den aktuellen Leistungsstand der TG Geislingen Schwimmer/innen abzurufen. Manch einer mag der Meinung sein, dass die sehr kurze Vorbereitungsphase von nur 4 Wochen keine Bestzeiten und ansprechende Zeiten zulassen, doch weit gefehlt. Durch ein abgestimmtes und angepasstes Training gelang es den Sportlern aus dem Aufbautraining heraus, am Wettkampf zu glänzen. Am letzten Wochenende fanden die Ostwürttembergischen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen statt. Die Veranstaltung wurde an zwei Orten durchgeführt und die Schwimmer/innen benötigten zusätzlich Pflichtzeiten für den Wettkampf. Acht TG- Schwimmer/innen (Jahrgänge 2004 und älter) gingen im Aalener Hallenbad an den Start, sechs „Nachwuchsschwimmer/innen“ der Jahrgänge 2005 und jünger starteten im Westbad Ulm.

 

 

Drei Pokale in der Mehrkampfwertung in Ulm, acht Gold Medaillen, zwölf Silber Medaillen und drei Bronze Medaillen sowie jede Menge persönlichen Bestzeiten ist die stolze Bilanz der TG-Schwimmabteilung, die an zwei Wettkampftagen ein anspruchsvolles Programm hinter sich brachten.

Maximilian Gruner (Jahrgang 2001) war erfolgreichster Schwimmer in Aalen. Er gewann sieben Goldmedaillen über 100 Meter Rücken (1:05,71), 100 Meter Schmetterling (1:05,94), 100 Meter Freistil (0:56,56), 200 Meter Rücken (2:26,10), 50 Meter Rücken (0:30,34), 50 Meter Schmetterling (0:29,00) und zwei Silbermedaillen über 100 Meter Lagen (1:06,98) und 50 Meter Brust (0:32,81).

Hannah Daniel (Jahrgang 2000) konnte nur am Sonntag zwei Disziplinen schwimmen und gewann eine Goldmedaille über 100 Meter Brust (1:23,83) und eine Silbermedaille über 100 Meter Lagen (1:18,78).

 

Nathalie Scheible (Jahrgang 1999) schwamm auch nur ein Mal am Sonntag und gewann eine Silbermedaille über 100 Meter Brust (1:25,07).

Stefan Rieger, Maximilian Moser, Maximilian Gruner und Davide Nikolosi starteten als Mannschaft über 4 x 50 Meter Freistil. Mit 1:47,46 gewannen sie die Silbermedaille. Weitere TG-Staffeln 4 x 50 Meter Lagen (Mix: 2 weiblich, 2 männlich) mit 2:07,47 landeten auf dem 4. Platz und 4 x 50 Meter Freistil weiblich (2:07,25) auf dem 5. Platz.

Lorena Mekle (Jahrgang 2004) schwamm persönliche Bestzeiten, landete immer in Top 10 und qualifizierte sich für Württembergische Kurzbahnmeisterschaften in Neckarsulm in November über 50 Meter Rücken (0:36,02) und hat gute Möglichkeiten über 50 Meter Freistil und 200 Meter Rücken. 100 Meter Rücken hat sie in 1:19,93 den 6. Platz erreicht, bei 200 Meter Rücken (2:55,03) den 6. Platz, 100 Meter Lagen (1:23,79) den 6. Platz und 100 Meter Freistil (1:11,92) den 10. Platz.

Jan Gaisser (jg.2003) schwamm mit persönlichen Bestzeiten über 50 Meter Rücken (0:37,28) auf den 5.Platz und über 50 Meter Brust (0:41,12) landete er auf dem 6. Platz.

Auch die Leistungen und Ergebnisse der sechs Nachwuchsschwimmer/innen bei den Ostwürttembergischen Meisterschaften in Ulm sind überaus erfreulich. Besonders bemerkenswert sind die geschwommenen Zeiten von Brustspezialistin Carolin Frieß (Jahrgang 2005), die sich über 50 Meter Brust (0.41,35), 100 Meter Brust (1:31,48) und 200 Meter Brust (3:17,95) in neuen persönlichen Bestzeiten für die Württembergische Kurzbahnmeisterschaften in Nekarsulm qualifizierte.

Viktoria Hvastunov (Jahrgang 2007) konnte sich auch für Kurzbahnmeisterschaften über 50 Meter Freistil (0:38,16) qualifizieren.

Nikoletta Bujak (Jahrgang 2006) hat auch sehr gute Möglichkeiten für die Kurzbahnmeisterschaften über 50 Meter Rücken, 200 Meter Rücken, 200 Meter Freistil und auch über 200 Meter Brust.

Lejla Kadic (Jahrgang 2005) schwamm das erste Mal und hatte natürlich keine Pflichtzeiten gehabt, aber Trainer Alexander Lorenz und die Eltern von Lejla haben entschieden dein „Strafgeld“ zu riskieren und Lejla schwimmen zu lassen. Und dass war sehr gute Endscheidung! In Ulm hat sich Lejla Kadic zur richtigen Brustschwimmerin entwickelt: mit fantastischen Leistung schwamm sie über alle Brust Strecken mit Qualifikationszeiten auch für weitere Wettkämpfe: 50 Meter Brust (0:45,37) 100 Meter Brust (1:38,42) und 200 Meter Brust (3:29;42).

Sehr interessant für die TG-Trainer und alle Schwimmer/innen aus Geislingen war auch die Teilnahme am Schwimm-Mehrkampf der Jahrgänge 2007 bis 2005 in Ulm. Der Schwimm-Mehrkampf der Jahrgänge 2007 bis 2005 setzte sich wahlweise aus einer Schwimmart mit den Disziplinen 50 Meter Beinschwimmen, 100 m und 200 m Gesamtschwimmart plus 200 m Lagen und plus 400 m Freistil zusammen. Zur Teilnahme beim Kraulmehrkampf müssen die Strecken 100 m und 200 m Freistil in Kraul absolviert werden.

 

Carolin Frieß (jg.2005) gewann mit 1663 Punkten den Pokal für den 2. Platz im Mehrkampf „Brustschwimmen“: 200 m Brust (3:17,95) 5. Platz, 100 m Schmetterling (1:35,03) 7. Platz, 200 m Lagen (3:05,92) 11. Platz, 50 m Brust (0:41,35) 4. Platz 50 m Freistil (0:33,66) 9. Platz, 50 m Beine Brust (0:52,39) 2.Platz, 50 m Schmetterling (0:37,08) 5. Platz, 100 m Lagen (1:23,71) 8. Platz 400 m Freistil (6:09,87) 13. Platz 100 m Freistil (1:14,27) 11. Platz und 100 m Brust (1:31,48) 6. Platz.

Nikoletta Bujak (Jahrgang 2006) gewann mit 1431 Punkten den Pokal für den 2. Platz im Mehrkampf „Kraulschwimmen“. Auch über 100 Meter Lagen erschwamm sie eine Bronzemedaille (1:32,87). Sonstige Ergebnisse: 50 m Schmetterling (0:40,86), 5. Platz, 100 m Rücken (1:31,72) 5. Platz, 200 m Freistil (2:54,86) 5. Platz, 200 m Lagen (3:15,57) 6. Platz, 50 m Freistil (0:35,79) 4. Platz, 50 m Beine Kraul (043,56) 2. Platz, 100 m Freistil (1:20,56) 7. Platz, 100 m Brust (1:41,46) 4. Platz und 400 m Freistil (6:08,85) 7. Platz.

Lara Michaela Wenzel (Jahrgang 2005) gewann mit 1245 Punkten den Pokal für den 3. Platz in Mehrkampf „Kraulschwimmen“. Weitere Ergebnisse von Lara: 200 m Freistil (3:00,21), 100 m Schmetterling (1:33,73) 6. Platz, 200 m Lagen (3:17,23) 16. Platz, 50 m Freistil (0:35,61) 13.Platz, 50 m Beine Kraul (0:51,84) 2.Platz, 100 m Freistil (1:18,39) 13. Platz, 50 m Schmetterling (0:40,86) 9.Platz.

Viktoria Hvastunov (Jahrgang 2007) holte eine Bronzemedaille über 50 m Schmetterling (0:48,14) und qualifizierte sich über 50 m Freistil (0:38,16) für die Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften. Beim Mehrkampf „Kraulschwimmen“ landete Viktoria auf dem 4. Platz mit 929 Punkten: 100 m Lagen (1:37,08) 6. Platz, 400 m Freistil (6:57,82) 10. Platz, 200 m Freistil (3:06,57), 6. Platz, 200 m Lagen (3:34,56) 8. Platz, 50 m Freistil (0:38,16) 6. Platz, 100 m Freistil (1:22,70) 7. Platz, 50 m Rücken (0:46,21) 7. Platz.

Alexander Bernert (Jahrgang 2007) schwamm mit persönlichen Bestzeiten über 50 m Brust (0:52,13) auf den 6. Platz, 100 m Brust (1:53,16) auf den 7. Platz und über 100 m Freistil (1:36,28) auf den 13. Platz.

TG Geislingen (weiblich) Staffel: 4 x 50 Meter Lagen (2:48,31) 4. Platz und 4 x 50 m Freistil (2:25,82) 5.Platz.

Die Anzahl der sehr gut geschwommenen Strecken und gewonnenen Medaillen in allen Wertungen ist deutlicher Beweis der guten Arbeit, die hier in Geislingen geleistet wird. Aber nicht nur die Medaillen und Pokalen spiegeln die Trainingsfleiß wieder. Viel wichtiger für die TG-Trainer und Athleten sind die persönlichen geschwommenen Bestzeiten. Die zeigen letztendlich die tolle Entwicklung unserer Schwimmer.

 

Nachwuchsschwimmerin Liane Heinzinger tödlich verunglückt

Holger Scheible – im Oktober 2017

Es gibt Situationen und Ereignisse, die man sich einfach nicht vorstellen will. Völlig fassungslos waren wir alle, als uns die Nachricht erreichte, dass Liane Heinzinger während eines Ferienaufenthaltes bei einem Badeunfall am 7. September 2017 ums Leben gekommen ist. Sie, die junge und dennoch schon erfahrene Leistungsschwimmerin! Wir können ermessen, wie dieses tragische Ereignis auf ihrer Familie lastet. Wir fühlen mit den Eltern, ihren beiden Geschwistern, den Großeltern und allen anderen Angehörigen.

Mit Liane war bereits die dritte Generation der Familie Heinzinger erfolgreich im Schwimmsport unterwegs: zuerst ihr Opa Werner Heinzinger, der ehemalige deutsche Meister mit der Mannschaft der TG Geislingen, dann seine Söhne Jochen und Bernd und nunmehr dessen Tochter Liane. Und jetzt das Unvorstellbare! Was interessieren da noch die Erfolge der jungen Sportlerin – allein im Jahr 2017 wurde sie auf Strecken über 25 m, 50 m und 100 m sechsfache ostwürttembergische Meisterin in ihrer Altersklasse, und sie nahm bereits große Herausforderungen wie die 2.500 m im offenen See bei den Süddeutschen Meisterschaften in Angriff.

Eine hoffnungsvolle sportliche Laufbahn nahm im Alter von zwölf Jahren ihr jähes Ende, noch ehe sie richtig begonnen hatte. Ganz unvermittelt wird uns wieder einmal vor Augen geführt: es gibt Wichtigeres im Leben als Sport, plötzlich ist alles nichts. Bei der bewegenden Trauerfeier stellte nicht nur die Pfarrerin im Angesicht vieler junger Menschen, die zu Lianes Abschied gekommen waren, die beklemmende Frage: Wer soll da noch Gott und die Welt verstehen? Wir halten inne und stehen ratlos vor diesem tragischen Schicksalsschlag für Lianes Familie, ihre Freunde in Schule und Sport – wir TGler und all ihre Schwimmfreunde trauern mit.

1 2 3