Albwerk/EVF-German-Beach-Open-Turnier

Jochen Schreitmüller – 14.07.2025

Nach der Mini-Beach-Serie am Freitag der E/F-Jugend-Mannschaften (Extra Bericht), bildete das Albwerk/EVF-GBO-Turnier der Frauen und Männer den Höhepunkt am zweiten Beachhandball-Turnierwochenende. Mit 1600 Wertungspunkten ist das Turnier in Geislingen das höchstdotierte Turnier der ganzen GBO-Serie in Deutschland. 28 Mannschaften spielten um die Punkte, die zur Qualifikation zur deutschen Meisterschaft herangezogen werden. Alle gelisteten Beachmannschaften in Deutschland haben die Möglichkeit, jedes Wochenende Turniere zu spielen. In die Wertung gelangen allerdings nur die drei jeweils punktbesten Turniere jeder Mannschaft und die zehn besten Teams qualifizieren sich für die DM in Cuxhaven. Nachdem bereits in der Vorwoche sehr gutes Beachwetter herrschte, gab es auch an diesem Wochenende optimale äußere Bedingungen, ohne Regen und angenehme Temperaturen.

Bei den Männern bestätigte das Team von Beach and the Gang aus Münster (momentan auf Platz 2 der GBO-Rangliste) seine Ausnahmestellung in Deutschland. Selbst ohne ihre EM-Teilnehmer, die Europameister in Alanya wurden, wiederholten sie ihren Vorjahreserfolg in Geislingen. Allerdings waren die Nordlichter aus Bremen kurz vor der Wachablösung. In der regulären Spielzeit fiel erst Sekunden vor Schluss die Entscheidung zum einen für die Nordlichter und in der zweiten Hälfte für Münster. Somit musste das Shoot-Out entscheiden und da waren die mit fünf Jugendnationalspielern angereisten Niedersachsen der unglückliche Verlierer. Bis zum Finale blieben die Nordlichter ungeschlagen, während BADG gegen die einheimischen TiGers in der Gruppenphase eine Niederlage einstecken mussten. Allerdings zogen die daraufhin hochgehandelten Beach-TiGers im Viertelfinale gegen die Routiniers der Hurricanes den Kürzeren. Dritter wurden die Otternasen aus Bartenbach vor den Hurricanes aus Holzhausen.

Bei den Frauen waren es überraschenderweise nicht die amtierenden Deutschen Meister die Brüder Ismaning oder die hoch gehandelten Beach Bazies aus Schleißheim und die Caipiranhas aus Bartenbach, die ganz oben landeten. Hier machte sich dann doch das Fehlen der Nationalspielerinnen bemerkbar, die zeitgleich in Alanya Bronze gewannen. Ismaning schied im Viertelfinale gegen die Flying Ducks aus, ebenso wie die Caipis gegen Porto. Und nachdem die heimischen Beach-TiGers im Halbfinale noch die Bazies eliminierten, stand Geislingen gegen das extra aus Portugal eingeflogene Team aus Porto im Finale. Für Trainer Pedro und seine Mädels war das ausgegebene Ziel klar: so viel wie möglich EBT Punkte zu sammeln, die es in Geislingen mit insgesamt 350 gab. Aber Geislingen machte es wie im Männerfinale ebenfalls bis zur letzten Sekunde spannend, brillierte mit Kempa-Toren und sehr guten Wurfentscheidungen. Aber am Ende siegte die internationale Routine der Portugiesinnen und sie gewannen mit 2:0. Dritter wurden die Bazies vor den Flying Ducks.

Neben den Preisen für die besten Mannschaften bestimmten die Mannschaftsverantwortlichen und die Schiedsrichter die Topspielerinnen des Turniers: bester Verteidiger wurde Simon Röder (Beach TiGers), bester Torwart Daniel Mühleisen (Otternasen) und MVP Claudio Hranjec (BADG).

Bei den Frauen wurde Line Schreitmüller (TiGers) MVP, beste Abwehrspielerin Maria Santos und beste Torhüterin Rosa Ribeiro (beide GRD Leca Porto).

Wie im Jahr zuvor wurden die elf Nationalspieler*innen  Mia Herr (BADG), Anais Konradu, Mia Borkowskin (beide Ismaning), Line Schreitmüller (TiGers), Rebecca Kramer (Bazies), Tim Perse (Ismaning), Finn Jacobsen, Theo Jakobi, Are Bolte, Finn Dümpert, Yannick Alt (alle Nordlichter) mit wertvollen Geschenken der Naturgenussmühle aus Gosbach geehrt.

Spektakuläre Kombinationen, rasend schnelle Ballwechsel, wunderschöne Spin-Shots aber auch massenhaft Kempa-Tore nach Spin-Shot-Anspiel brachten die Zuschauer zum ständigen Applaudieren. Hinzu kamen neun erfahrene DHB-Schiedsrichtergespanne und an der Spitze das IHF-Gespann Paolo d’Orio und Julius Hlawatsch, die von der Head Delegate Doreen Männich bestens betreut wurden.

29. Beachhandball-A-Jugendturnier um den Creditreform-Pokal der TG Geislingen

Eingebettet in das GBO-Aktiven-Turnier war das ebenfalls hochkarätig besetzte 29. A-Jugendturnier, bei dem die Teams ebenfalls wertvolle Punkte für die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften, die vom 8.-10.8. in Hannover stattfinden, sammelten. Bei den Juniorinnen siegten im Shoot Out die ‚Brüder‘ Ismaning im Finale gegen BADG Ladies. Dritte wurden die Beach-TiGers gegen die Bazies aus Schleißheim.

Bei den Jungs ging der Creditreform-Pokal ebenfalls nach Ismaning, die im Shoot-Out ihre bayerischen Konkurrenten, die Bazies aus Oberschleißheim, besiegten. Dritter wurden hier die Beach-TiGers vor den Barracudas aus Bartenbach.

Bei den Jungs wurde Tim Perse (Ismaning) zum MVP gewählt. Bester Abwehrspieler wurde Tamino Bosch (TiGers) und bester Abwehrspieler Luka Djukanovic (Bazies). Bei den A-Mädchen wurde Hanna Mehlhaff (Ismaning) MVP, beste Abwehrspielerin Anais Konrad (Bazies) und beste Torhüterin Jana Skill (BADG).

 

 

Schwimmen: Starker Auftritt der TG Geislingen im Freiwasser

Alexander Lorenz – 10.07.2025

Am Wochenende des 05.–06. Juli 2025 nahm die Schwimmabteilung der TG Geislingen erfolgreich an den 8. Internationalen Süddeutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen sowie den 28. Internationalen Baden-Württembergischen Meisterschaften in Heddesheim (Baden) teil. Geschwommen wurde im angenehm temperierten Badesee bei rund 23 °C – am bisher heißesten Wochenende des Jahres.

Mit einem Team von elf Schwimmerinnen und Schwimmern, darunter vier Masterschwimmer, zwei lizenzierte Kampfrichterinnen (Frau Schäfer und Frau Dauner) sowie Diplom-Schwimmtrainer Alexander Lorenz, trat die TG Geislingen in den verschiedenen Alters- und Leistungsklassen an. Insgesamt waren 63 Vereine aus Deutschland und der Schweiz mit rund 430 Starts vertreten.

Die TG Geislingen präsentierte sich in Topform und erreichte ein herausragendes Gesamtergebnis:

  • 6 Meistertitel (Gold)
  • 3 Vizemeistertitel (Silber)
  • 1 Bronzemedaille

Zahlreiche Top-10-Platzierungen (4. Platz: 4×, 5. Platz: 3×, 6. Platz: 7×, 7. Platz: 3×)


Einzelleistungen der TG-Aktiven

Maxim Hvastunov (Jg. 2013)
Trotz seines ersten Starts im Freiwasser ließ Maxim sich nicht beeindrucken. Nach gezielter Rennbesprechung mit Trainer Alexander Lorenz setzte er sich direkt an die Spitze und gewann souverän den Baden-Württembergischen Meistertitel über 2500 Meter (35:01,98 min). Zudem sicherte er sich die Silbermedaille bei den Süddeutschen Meisterschaften.

Hans-Joachim Söll (Jg. 1963)
In der Masterswertung gewann er den Baden-Württembergischen Meistertitel über 2500 Meter (39:49,26 min) sowie den Vizemeistertitel über 5000 Meter (1:27:57,85 h).

Heiko Thiele (Jg. 1994)
Mit starker Leistung in der Altersklasse AK-30 holte er den BW-Meistertitel über 5000 Meter (1:15:10,31 h) sowie gemeinsam mit dem TG-Team einen weiteren Meistertitel in der Staffel (3×1250 m) mit einer Zeit von 18:41,74 min.

Laura Winkler (Jg. 2011)
Laura überzeugte mit einer Silbermedaille bei den BW-Meisterschaften und Bronze bei den Süddeutschen Meisterschaften über 5000 Meter (1:22:09,24 h). Über 2500 Meter erreichte sie Platz 6 (Süddeutschland) und Platz 7 (BW).

Fabian Bittlingmeier (Jg. 1996)
Startschwimmer der erfolgreichen TG-Staffel über 3×1250 Meter. Gemeinsam mit dem Team gewann er Gold bei den BW-Meisterschaften (19:03,97 min).

Davide Nicolosi (Jg. 2002)
Schlussschwimmer in der TG-Staffel – auch er wurde BW-Meister in der Staffel. Im Einzel über 5000 Meter erreichte er mit persönlicher Bestzeit (1:23:55,09 h) den 4. Platz.

Leo Choi (Jg. 2012)
Erkämpfte sich in einem starken Feld Platz 4 in Baden-Württemberg und Platz 6 in Süddeutschland über 2500 Meter (35:08,34 min).

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007)
Trotz ungünstiger Zusammenlegung der Jahrgänge 2006–2008 erreichte sie über 5000 Meter (1:16:16,50 h) Platz 7 (BW) und Platz 9 (Süddeutschland). Über 2500 Meter (35:02,70 min) belegte sie jeweils Platz 7. In reiner Jahrgangswertung wäre eine Medaille sicher gewesen.

Adnan Kadic (Jg. 2009)
Über 5000 Meter (1:11:27,03 h) war Adnan schnellster TG-Starter und belegte Rang 6 in beiden Wertungen. Über 2500 Meter führte er lange das Rennen an, wurde jedoch in der letzten Runde ausgebremst und verpasste das Podest um nur zwei Sekunden (5. Platz, 31:58,73 min).

Ellinor Schäfer (Jg. 2010)
Mit 1:22:12,93 h über 5000 Meter sicherte sie sich Platz 5 in Süddeutschland und Platz 6 in BW. Über 2500 Meter erzielte sie erneut persönliche Bestzeit (38:25,74 min) mit Platz 6 (BW) und 8 (Süddeutschland).

Xenia Dauner (Jg. 2011)
Schwamm in der Jugendklasse B 14 über 2500 Meter mit einer Zeit von 48:08,51 min auf Rang 9 in BW.


Fazit des Wochenendes

„Ein weiterer erfolgreicher Freiwasser-Wettkampf mit viel Vorbereitung im 5-Täler-Bad Geislingen liegt hinter uns“, resümierte Mannschaftssprecherin Viktoria Hvastunov.

„Freiwasserschwimmen unterscheidet sich deutlich vom Becken: Massenstarts mit bis zu 60 Schwimmern, Wenden an Bojen mit engem Körperkontakt, Orientierung im offenen Wasser – all das ist eine Herausforderung. Wir haben genau das trainiert: Massenstarts, Wasserballlage, Wenden. Der Wettkampf war nicht nur erfolgreich, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für uns alle.“

 

Schwimmen: TG-Schwimmer auf Medaillen- und Qualifikationsnormenjagd

Alexander Lorenz – 01.07.2025

 

TG-Schwimmer*innen auf Medaillen- und Qualifikationsjagd beim 41. Achalm-Cup in Reutlingen

Beim 41. Achalm-Cup im Reutlinger Freibad Markwasen, überzeugten die Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Geislingen in sämtlichen Altersklassen. Der traditionsreiche Wettkampf erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit und zog auch 2025 ein starkes Teilnehmerfeld an: Über 600 Aktive aus 31 Vereinen des Badischen, Südwestdeutschen und Württembergischen Schwimmverbandes traten mit insgesamt 2918 Einzelstarts und 68 Staffeln an.

Erstmals nahm die Schwimmabteilung der TG Geislingen mit dem gesamten Wettkampfteam teil: 16 Aktive (12 weiblich, 4 männlich) absolvierten an zwei Tagen beeindruckende 101 Starts. Ziel war es, die letzten Qualifikationsnormen für die Württembergischen Meisterschaften am 19./20. Juli 2025 in Böblingen zu erfüllen.

Der perfekt organisierte Wettkampf mit elektronischer Zeitmessung, Finalläufen über alle 100-Meter-Strecken (offen und Jahrgang 2010–2013), Mehrkampfwertungen sowie modernen Startblöcken, bot optimale Bedingungen. Die Sportler*innen der TG Geislingen glänzten dabei mit insgesamt 14 Gold-, 13 Silber- und 5 Bronzemedaillen, zwei Pokalgewinnen sowie zahlreichen persönlichen Bestzeiten und Qualifikationszeiten.

Top-Leistungen im Überblick:

  • Viktoria Hvastunov (Jg. 2007): Drei Goldmedaillen (50 m & 200 m Rücken, 200 m Freistil), vier Silber- (u. a. 100 m Rücken & Freistil) und zwei Bronzemedaillen (50 m Schmetterling & Freistil). Im offenen Finale über 100 m Rücken erzielte sie Silber mit neuer Bestzeit (1:09,42).
  • Maxim Hvastunov (Jg. 2013): Zwei Siegerpokale im Mehrkampf (Freistil & Rücken), fünf Gold- und zwei Silbermedaillen. Herausragend: 50 m Schmetterling in 0:33,82 Min.
  • Ellinor Schäfer (Jg. 2010): Gold über 200 m Brust, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen, Finalteilnahme über 100 m Brust.
  • Adnan Kadic (Jg. 2009): Zwei Goldmedaillen (100 m Schmetterling & 200 m Freistil), eine Silbermedaille und mehrere starke Platzierungen unter den Top 5.
  • Alexander Bernert (Jg. 2007): Gold über 200 m Brust, Bronze über 100 m Brust, Finalteilnahmen in der offenen Klasse.
  • Laura Winkler (Jg. 2011): Silber über 200 m Lagen, alle weiteren Starts mit Top-10-Platzierungen und Pflichtzeiten fürs Landesfinale.
  • Leo Choi (Jg. 2012): Zwei Silbermedaillen im Mehrkampf (Freistil & Schmetterling), sämtliche Strecken mit Bestzeiten.
  • Lotta Sophie Höld (Jg. 2014): Erste Qualifikation für die Württembergischen Meisterschaften (Silber über 200 m Rücken), Top-10 in allen weiteren Strecken.
  • Änne Martha Bopp (Jg. 2015): Qualifikation über 50 m Brust, weitere Starts mit viel Potenzial und Bestzeiten.
  • Carolin Frieß (Jg. 2005): Starke Leistungen in der offenen Klasse, vierte Plätze über 200 & 100 m Brust, Platz 5 über 50 m Brust.
  • Xenia Dauner (Jg. 2011): Mehrere persönliche Bestzeiten und Top-10-Platzierungen.
  • Emmi Bosch (Jg. 2015): 8. Platz bei 200 m Freistil (Debüt), alle weiteren Starts mit guten Leistungen.
  • Michelle Mabelle Dürr (Jg. 2010): Nach Wettkampfpause mit starken Top-10-Ergebnissen zurück.
  • Marie Winkler (Jg. 2015): Teilnahme über mehrere Brust- und Kraulstrecken, technisch sauber und mit großem Potenzial.
  • Alea Kadic (Jg. 2016): Jüngste Teilnehmerin, sammelte wichtige Erfahrungen mit stabilen Leistungen.
  • Bora Choi (Jg. 2014): Deutliche Leistungssteigerungen über alle Disziplinen.

Die Schwimmabteilung der TG Geislingen
Seit 1993 leiten Elvira und Alexander Lorenz als Diplom-Schwimmtrainer die erfolgreiche Schwimmabteilung der TG Geislingen. Mit einem engagierten Übungsleiterteam bietet die Abteilung ein umfassendes Programm vom Anfängerschwimmen bis hin zum leistungsorientierten Wettkampfsport.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Nachwuchsförderung: In alters- und leistungsgerechten Gruppen werden Schritt für Schritt die vier Schwimmstile vermittelt. Während Freizeitgruppen einmal wöchentlich trainieren, steigen bei Talenten mit Ambitionen auf den Wettkampfsport die Umfänge auf zwei bis drei Einheiten. Für den Übergang in den Leistungssport ist neben Talent auch schulische und familiäre Unterstützung gefragt.

Zukunftsvision & neue Talente
„Wir haben es dieses Jahr geschafft, eine neue Nachwuchsmannschaft aufzubauen“, berichtet Abteilungsleiterin Elvira Lorenz stolz. Namen wie Lotta-Sophie Höld, Bora Choi (beide Jg. 2014), Änne Martha Bopp, Emmi Bosch, Marie Winkler, Giulia Ziel, Daniel Kontar (alle Jg. 2015), Alea Kadic (Jg. 2016) und Helena Pellegrino (Jg. 2013) werden bald ganz oben in den Ergebnislisten stehen – davon ist das Trainerteam überzeugt.


Fazit
Mit zwei Pokalen, 32 Medaillen, zahlreichen Finalteilnahmen und Qualifikationen, war der 41. Achalm-Cup ein voller Erfolg für die TG Geislingen. Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt – und das Team ist bereit für die Württembergischen Meisterschaften in Böblingen.

Schwimmen: Starke Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften

Alexander Lorenz – 13.06.2025

Deutsche Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) in Dortmund: TG Geislingen erfolgreich vertreten

Vom 6. bis 8. Juni fanden im Südbad Dortmund die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) der Jahrgänge 2013 und 2014 statt. Nur die besten 80 Schwimmerinnen und Schwimmer pro Jahrgang aus ganz Deutschland qualifizieren sich für diesen anspruchsvollen Wettbewerb – schon das ist in so jungen Jahren ein großer Erfolg!

An drei Wettkampftagen traten die Aktiven über folgende Disziplinen an:

  • 400 Meter Freistil
  • 200 Meter Lagen
  • 25 Meter Delfinbeine in Bauchlage
  • 25 Meter Delfinbeine in Rückenlage
  • 50 Meter Beinarbeit mit Schwimmbrett
  • 100 Meter Schwimmen in der gewählten Schwimmart
  • 200 Meter Schwimmen in der gewählten Schwimmart

Die erreichten Zeiten wurden in Punkte umgerechnet. Nach sieben Starts ergab sich so ein Gesamtergebnis in jeder Schwimmart.

Insgesamt waren 135 Vereine aus ganz Deutschland mit 2.279 Starts auf der 50-Meter-Bahn vertreten. Am Sonntagvormittag stand schließlich die letzte Disziplin – die 200 Meter Lagen – auf dem Programm. Danach stand fest, wer die besten Mehrkampfschwimmerinnen und -schwimmer der Jahrgänge 2013 und 2014 sind.

Der Schwimmerische Mehrkampf steht für Vielseitigkeit, Fairness und sportliche Entwicklung – aber auch für Teamgeist, Nachwuchsförderung und die Freude am Schwimmsport.

Mit großer Vorfreude und etwas Nervosität machte sich das Team der TG Geislingen bereits am Donnerstag, den 5. Juni, auf den Weg nach Dortmund. Mit dabei: der baden-württembergische Vize-Meister im Mehrkampf 2025, Maxim Hvastunov (Jg. 2013) und Trainer Alexander Lorenz. Für Maxim war die Teilnahme der verdiente Lohn für seinen Trainingsfleiß – er hatte sich erfolgreich für diese hochklassige Meisterschaft qualifiziert.

Der Wettkampf begann am Freitagmorgen mit den 400 Metern Freistil – einem echten Härtetest zu Beginn. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten starke Leistungen.

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) – Starke Platzierungen auf Bundesebene
Maxim erzielte in der Freistil-Wertung mit 2.403 Punkten einen hervorragenden 11. Platz deutschlandweit. Besonders beeindruckend waren seine Leistungen in folgenden Disziplinen:

  • 50 Meter Kraul-Beine: 43,24 Sekunden – Platz 5 in Deutschland, Bestzeit in Baden-Württemberg
  • 400 Meter Freistil: 5:03,63 Minuten – persönliche Bestzeit
  • 200 Meter Freistil: 2:22,58 Minuten – 9. Platz in Deutschland, ebenfalls Bestzeit in Baden-Württemberg
  • 100 Meter Freistil: 1:06,15 Minuten – Verbesserung um über 2,5 Sekunden, erneut eine Spitzenzeit auf Landesebene
  • 25 Meter Delfinbeine Rückenlage: 19,40 Sekunden
  • 25 Meter Delfinbeine Bauchlage: 18,47 Sekunden
  • 200 Meter Lagen: 2:46,28 Minuten

Insgesamt zeigte Maxim eine herausragende Leistung über alle Disziplinen hinweg und sicherte sich verdient den 11. Platz im deutschlandweiten Freistil-Mehrkampf – das beste Ergebnis aller baden-württembergischen Teilnehmer.

Maxim Hvastunov (Jahrgang 2013) und Trainer Alexander Lorenz

Sparkassenlauf Geislingen am Freitag, den 23.05.2025 – Bilder

Stephan Schweizer – 24.05.2025

Bilder allgemein

Bilder Bambini-Läufe

Bilder Schülerläufe (m+w)

Bilder Jugendläufe (m+w)

Bilder Jugendläufe (m+w)

Hauptlauf

 

Handball: Bundesligaqualifikation A-weiblich

Jochen Schreitmüller – 26.05.2025

Nach erfolgreicher Regionalligaqualifikation hatten die A-Juniorinnen vom neu gegründeten Handballzentrum Altenstadt/Geislingen die Möglichkeit in der Finalrunde am Wochenende in Ismaning (München) nochmal einen Schritt weiter zu gehen. Die Rahmenbedingungen waren klar: nur der Erstplatzierte von fünf Mannschaften konnte die Fahrkarte für die Bundesliga direkt lösen und zusätzlich musste das HBZ auf drei Stammspielerinnen verzichten. Deshalb waren die Erwartungen gar nicht groß, denn das Ziel, zum ersten Mal bei der A-weiblich in der Regionalliga an den Start gehen zu dürfen, war ja bereits gesichert.

Das erste Spiel gegen Kappelwindeck/Steinbach war bis zum 9:9 in der 13. Minute völlig ausgeglichen. Line Schreitmüller und Maxi Seybold waren ständig mit Rückraumwürfen torgefährlich und öffneten damit die Räume an den Kreis, die Lena Kohn durch insgesamt vier Treffer nutzte. Danach kam ein kleiner Bruch ins Spiel und die Südbadenerinnen zogen bis zur 23. Minute durch schnelle Übergänge und Abschlüsse aus der Nahwurfzone auf 12:18 davon. Das HBZ gab aber nicht auf und war beim 21:24 in der 36. Minute wieder auf Tuchfühlung. Eine offensivere Deckung brachte zwei Minuten vor Spielende durch Seybold den 24:26 Anschluss, aber die Gäste brachten am Ende den Vorsprung geschickt über die Zeit und gewannen mit 25:28 Toren.

Das zweite Spiel gegen das Topteam und späteren Turniersieger Ismaning am zweiten Turrniertag konnte das HBZ nur zehn Minuten bis zum 5:6 offenhalten, danach glänzten die Bayerinnen mit überragender Deckungsarbeit. Und fast jeden Ballgewinn wandelte Ismaning zum Schnellangriff um und kannte keine Gnade beim präzisen Abschluss mit Paulina Gutbrod und Celina Köhler im Tor des HBZ. Am Ende stand ein klarer und verdienter Sieg mit 14:32 für Ismaning zu Buche.

Im dritten Spiel gegen den Mitfavoriten TuS Steißlingen lag das HBZ lange Zeit auf Augenhöhe. Beim 9:9 nach dreizehn Minuten und beim 11:13 Rückstand in der 18. Minute war die Chance auf einen Erfolg noch möglich. Aber der zu dünne Kader und die wenigen Wechselmöglichkeiten zehrten an der Kondition und am Ende gewann Steißlingen verdient mit 33:19.

Im letzten Spiel gegen Frisch Auf Göppingen sahen die mitgereisten Fans dasselbe Bild wie zuvor. Altenstadt/Geislingen konnte nur die ersten fünfzehn Minuten dagegenhalten. Danach wurden die im Schnitt um ein Jahr älteren Göppinger innen immer spielbestimmender und gewannen mit 29:18 Toren.

Aufstellung:  Gutbrod, Köhler; Seybold 22/7. Schreitmüller 18. Dürner 5, Geyer 1, Kohn 6, Klingl 4, Schrenk 5, Kobrehel 4/1, Mehmetaj, Hofmann 9/1

 

Schwimmen: BaWü-Meisterschaften: Meister Titel, Vize-Meisterin und zwei Bronzemedaillen für TG

Alexander Lorenz – 21.05.2025

 

Erfolgreiches Wochenende für die TG Geislingen bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Freiburg

Ein spannendes und erfolgreiches Wochenende bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Schwimmen in Freiburg liegt hinter der Schwimmabteilung der TG Geislingen. Insgesamt konnten sich sechs Athletinnen und Athleten – Alexander Bernert, Viktoria Hvastunov, Adnan Kadic, Ellinor Schäfer, Laura Winkler und Carolin Frieß – für das Landesfinale am 17. und 18. Mai 2025 qualifizieren.

Mit über 1.722 Starts von 62 Vereinen aus Baden und Württemberg herrschte im Westbad Freiburg eine großartige sportliche Atmosphäre. Die Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Geislingen traten in 23 Einzelstarts auf der 50-Meter-Bahn an und konnten dabei beachtliche Erfolge erzielen: ein Meistertitel über 200 Meter Brust, ein Vize-Meistertitel über 100 Meter Rücken, sowie zwei Bronzemedaillen über 200 und 400 Meter Freistil. Hinzu kamen elf persönliche Bestzeiten, mehrere Top-10-Platzierungen und vier Qualifikationen für die Süddeutschen Meisterschaften in Stuttgart.


Highlights der TG-Athleten:

Alexander Bernert (Jg. 2007)

Alexander dominierte seine Altersklasse über 200 Meter Brust und wurde mit einer Zeit von 2:40,17 Minuten Baden-Württembergischer Meister. Mit einer Verbesserung seiner persönlichen Bestzeit um mehr als vier Sekunden überzeugte er auch über 50 Meter Schmetterling (0:27,88) und 50 Meter Brust (0:31,83). Über beide Strecken verpasste er das Podest nur knapp und landete jeweils auf dem vierten Platz. Damit qualifizierte er sich eindrucksvoll für die Süddeutschen Meisterschaften.

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007)

Viktoria zeigte über 100 Meter Rücken ein mitreißendes Rennen, das die ganze Schwimmhalle begeisterte. Nach 75 Metern lag sie gleichauf mit drei Konkurrentinnen, doch mit einem kraftvollen Endspurt und einem perfekten Anschlag sicherte sie sich den zweiten Platz und den Vize-Meistertitel – inklusive persönlicher Bestzeit und Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften.
Darüber hinaus gewann sie zwei Bronzemedaillen über 200 Meter Freistil (2:16,90) und 400 Meter Freistil (4:53,81) – beide in neuer persönlicher Bestzeit.

Adnan Kadic (Jg. 2009)

Adnan platzierte sich mit 2:11,56 Minuten über 200 Meter Freistil auf einem starken 9. Platz in Baden-Württemberg. Zudem erreichte er mit persönlichen Bestzeiten gute Platzierungen über 50 Meter Freistil (0:27,32), 100 Meter Schmetterling (1:06,10) und 100 Meter Freistil (0:59,91). Auch er sicherte sich die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften.

Carolin Frieß (Jg. 2005)

In der offenen Klasse überzeugte Carolin über 50 Meter Brust (0:36,44) und löste ebenfalls das Ticket für die Süddeutschen Meisterschaften in Stuttgart.

Ellinor Schäfer (Jg. 2010)

Bei ihrem ersten Start auf Landesebene beeindruckte Ellinor mit persönlichen Bestzeiten und einem hervorragenden 6. Platz über 200 Meter Brust (3:04,21). Weitere gute Platzierungen erreichte sie über 100 Meter Brust (1:25,30 / 8. Platz) und 50 Meter Brust (0:39,63 / 11. Platz).

Laura Winkler (Jg. 2011)

Auch Laura gab bei ihrem Debüt auf Landesebene ihr Bestes und sammelte wertvolle Erfahrungen. Besonders hervorzuheben ist ihre Leistung über 100 Meter Freistil, wo sie mit einer Zeit von 1:09,22 Minuten erstmals unter der 1:10-Marke blieb. Damit zählt sie nun zu den Top 20 Kraul-Spezialistinnen ihres Jahrgangs in Baden-Württemberg und hat gute Chancen auf eine Teilnahme bei den Württembergischen Jahrgangsmeisterschaften im Juli 2025.

Unterstützt wurden die TG-Athleten von Diplom-Schwimmtrainer Alexander Lorenz sowie den Kampfrichterinnen Violetta Schäfer und Mirna Frieß, die gemeinsam für eine professionelle Betreuung und Organisation sorgten.

„Sich mit den Besten aus Baden-Württemberg zu messen“ – dieses Ziel hat die Schwimmabteilung der TG Geislingen eindrucksvoll erreicht. Nun richtet sich der Fokus auf die bevorstehenden Süddeutschen Meisterschaften in Stuttgart. Wir drücken unseren Athletinnen und Athleten fest die Daumen!

 

Handball: HBZ Altenstadt/Geislingen schafft die Überraschung

Jochen Schreitmüller – 19.05.2025

Nach erfolgreicher Regionalligaqualifikation hatten die B-Juniorinnen vom neu gegründeten Handballzentrum Altenstadt/Geislingen die Möglichkeit in der Finalrunde am Wochenende in Bietigheim/Bissingen diese noch zu vergolden. Die Chancen standen gut, denn von drei Mannschaften qualifizierten sich zwei direkt in die Hallenbundesliga 2025/2026.

Da das erste Spiel zwischen Kappelwindeck/Steinbach und Bietigheim Unentschieden endete, wäre mit einem Sieg gegen die Südbadenerinnen das Ticket bereits gelöst. In der vergangenen Hallenrunde gewann die damalige B-Jugend der TG Geislingen in der Regionalliga beide Spiele. Aber während Kappelwindeck kaum Abgänge in die A-Jugend zu verzeichnen hatte, war es beim HBZ die halbe Mannschaft, die nach oben aufrückte.

Das HBZ dominierte bis zum 3:7 in der 13. Minute das Spiel, ehe einige technische Fehler die Gäste ins Spiel zurückbrachte. Trotzdem war beim 8:8 zur Pause alles offen. Nach der Pause konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Während Kappelwindeck mit Übergängen von Außen der Abwehr große Schwierigkeiten bereitete war es beim HBZ vor allem Rechtsaußen Leni Aigner und Spielmacherin Maxi Seybold, die die entscheidenden Nadelstiche setzten. Beim 17:16 Rückstand in der 37. Minute begann die Chrunchtime, in der Altenstadt/Geislingen nur noch ein Treffer durch Lara Hofmann zum 19:17 Endstand gelang.

Jetzt war ein Sieg im zweiten Spiel gegen Bietigheim Pflicht. Beide Mannschaften kannten sich schon durch ein Vorbereitungstraining und waren taktisch bestens aufeinander eingestellt. Bis zur 15. Minute und dem 7:7 blieb das Spiel ganz eng, ehe Lara Hofmann mit zwei Toren die 7:9 Pausenführung gelang. Beim 8:11 nach vierundzwanzig Minuten schien sich die Waage auf die HBZ-Seite zu neigen, aber Bietigheim, angetrieben durch seine lautstarken Fans schloss zum 15:15 auf. Danach steigerte sich die Abwehr und Torhüterin Michelle Beiter, ließ nur noch ein Gegentor zu, während Altenstadt/Geislingen spielerisch noch mal stärker wurde und durch Tore von Mia Schuster, Zoe Kobrehel, Anna Geyer und Fiona Hempert zum vielumjubelten 16:24 Erfolg kam.

Neben Bietigheim, die eine erneute Chance in einer Quali mit Teams aus Bayern, Hessen und Saarland haben, hat sich aus Baden-Württemberg auch noch der TV Nellingen qualifiziert, der Frisch Auf Göppingen auf den undankbaren fünften Platz im Entscheidungsspiel verwies.

Am kommenden Wochenende spielen die A-Juniorinnen in Ismaning (München) ebenfalls in der Endrunde der Bundesligaqualifikation in Süddeutschland gegen Kappelwindeck/Steinbach, Frisch Auf Göppingen, TSV Steisslingen und dem TSV Ismaning. Da das HBZ verletzungsbedingt auf Sophia Biegert und Leonie Gresser verzichten muss, wäre ein Weiterkommen und ebenfalls die Quali für die Bundesliga ein kleines Wunder.

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