Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – SG BBM Bietigheim 30:18

Jochen Schreitmüller – 15.12.2024

Einen Start-Ziel-Sieg landeten die B-Juniorinnen der TG Geislingen mit 30:18 Toren gegen die BBM Bietigheim. Allerdings sah es bis zur 20. Minute alles andere als souverän aus, wie die Gastgeberinnen sich präsentierten. Die flexible, offensive Deckung von Bietigheim unterbrach immer wieder frühzeitig den Spielfluss, so dass der Tabellendritte kaum zu klaren Abschlüssen kam. Erst ein energischer Zwischenspurt zu Beginn der zweiten Halbzeit legte den Grundstein für den verdienten Heimsieg. Die TG bleibt den beiden Spitzenteams  Freiburg und Fridingen auf den Fersen. Bietigheim verbleibt durch den überraschenden Auswärtserfolg von Bottwar in Nellingen auf dem letzten Tabellenplatz.

Sophia Biegert eröffnete mit ihrem ersten von sechs Treffern den Torreigen, den Leni Aigner, mit sieben Toren erneut erfolgreichste Torschützin, und Leonie Gresser nachlegten. Aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Eine starke zweite Welle und geschickte Übergänge brachte die Deckung in ständige Probleme, so dass es nach zwanzig Minuten erst 10:9 stand. Eine klare Ansage in der Auszeit brachte mehr Stabilität in der Defensive und bis zur Pause erhöhte die TG auf 13:10.

Nach dem Wechsel lief es dann wie am Schnürchen. Die Abwehr und Torhüterin Michelle Beiter ließen nur noch einen Treffer zu und jeder Ballgewinn wurde sofort mit blitzschneller zweiter Welle beantwortet. 19:11 in der 33. Minute und 25:15 in der 42. Minute waren die nächsten Stationen. Wie breit der Kader in dieser Saison aufgestellt ist, zeigte sich dass die TG jederzeit ohne Qualitätsverlust wechseln konnte und sich auch alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnte. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 30:18 Sieg zu Buche.

Handball: Regionalliga B-weiblich – Murgtal Panthers – TG Geislingen 23:23

Jochen Schreitmüller – 09.12.2024

Trotz dem Fehlen von vier Stammspielerinnen, reiste die kleine Delegation der B-Juniorinnen der TG selbstbewusst ins südbadische Gaggenau. Geislingen begann mit einem wahren Feuerwerk. Aus einer sicheren Abwehr heraus rollte die zweite Welle Angriff um Angriff auf das Tor der Murgtal Panthers. Bei fast jedem Angriff bis zur 20. Minute und dem 8:8 kamen vor allem die Außenspielerinnen Leni Aigner, Svea Dürner und Lara Renz frei zum Wurf. Aber es war zum Haare raufen, nur drei Toren standen mindestens neun Pfostentreffer gegenüber. So waren es hauptsächlich Tore aus der Distanz von Zoe Kobrehel und Svenja Schrenk, die die Gastgeberinnen nicht enteilen ließen. Bis zur Halbzeit machte sich dann doch eine gewisse Unsicherheit breit, die die Gastgeberinnen zum 11:9 Halbzeitstand nutzten.

In der zweiten Hälfte erhöhten die Murg Panthers vor allem im Angriff den Tordruck, spielten aber geduldig bis zum klaren Abschluss. Geislingens Abwehr unterband den Spielfluss viel zu spät, so dass sich immer wieder eine Lücke zum Wurf auftat. Den Ein- oder Zwei-Tore Rückstand egalisierte die TG aber postwendend. Nach 18:18 und nach 20:20 ging es in die Crunchtime. 40 Sekunden vor Schluss schien das Spiel nach dem 23:22 entschieden, aber eine taktische Auszeit und eine entschlossene Lara Renz von Linksaußen retteten für Geislingen das Unentschieden.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – SV Kornwestheim 31:34

Jochen Schreitmüller – 02.12.2024

Nachdem die B-Juniorinnen der TG Geislingen bereits im Frühjahr bei der Bundesligaqualifikation ersatzgeschwächt gegen den SV Kornwestheim verloren hatten, gelang auch im ersten Spiel der Regionalligarunde keine Revanche. Allerdings konnte die TG auch diesmal nicht in Bestbesetzung antreten: Torhüterin Paulina Gutbrod fehlt immer noch aus gesundheitlichen Gründen, Sophia Biegert war vom Frauenspiel des Vortages noch angeschlagen und musste weitgehend geschont werden und Line Schreitmüller musste Mitte der zweiten Halbzeit ebenfalls verletzt aufgeben. Trotzdem verbleibt Geislingen nach Minuspunkten auf Platz 3 der Tabelle mit drei Punkten Vorsprung vor Kornwestheim.

Dabei begann das Spiel sehr erfolgreich. Bis zum 7:4 in der 8. Minute hatte Svea Dürner bereits dreimal von Rechtsaußen eingenetzt und auch die anderen Abschlüsse von Maxi Seybold und Leonie Gresser fanden zielsicher den Weg ins Tor. Die Gäste reagierten mit einer Auszeit und danach mit viel mehr Druck bei ihren Angriffsaktionen. Geislingen bekam trotz 3:2:1 Deckung immer weniger Zugriff auf die agilen Rückraumspielerinnen, so dass Kornwestheim in der 14. Minute mit 9:11 in Führung gegen konnte. Selbst eine Umstellung auf eine 6:0 Abwehrformation brachte wenig Änderung. Wenigstens im Angriff blieben die Gastgeberinnen durch Tore von Line Schreitmüller und Sophia Biegert bis zum 15:17 immer in Schlagdistanz, ehe zwei Unaufmerksamkeiten zum 15:19 Pausenstand bestraft wurden.

Nach dem Wechsel sahen die zahlreichen Zuschauer dasselbe Bild. Die TG musste viel für jedes Tor investieren, kassierte aber im Gegenzug sofort wieder einen weiteren Treffer und beim 22:28 zwölf Minuten vor Spielende blieb nur noch ein kleiner Hoffnungsschimmer. Geislingen gab nie auf, hatte danach erfolgreiche Abschlüsse von den Außenpositionen durch Leni Aigner und Fabienne Ronneberger und vom Kreis durch Anna Geyer zu verzeichnen, aber mehr wie zu einem Drei-Tore-Rückstand reichte es trotz offener Deckung dann nicht mehr.

Leonie Gresser

Svenja Schrenk

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – SG Kappelwindeck/Steinbach 32:19

Jochen Schreitmüller – 18.11.2024

Mit einem wahren Feuerwerk begeisterten die B-Juniorinnen der TG Geislingen die zahlreichen Anhänger und gewannen gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach hoch mit 32:19 Toren und festigten damit ihren dritten Tabellenplatz in der Regionalliga. Da die Gäste gegen die beiden Spitzenteams Freiburg und Fridingen einmal Unentschieden und nur mit einem Tor verloren hatten, war man im Lager der TG gewarnt. Und die Vorbereitung mit Videoanalyse und exakten Handlungsanweisungen und Alternativen gegen die halboffensive Abwehr zeigte bereits in den ersten zehn Minuten die erhofften Erfolge. Mit schnellem Passspiel wurden geschickt Line Schreitmüller in der Mitte oder die Außen Lara Renz und Leni Aigner freigespielt, die konsequent die Bälle bis zum 7:2 in die Maschen setzten. Eine Auszeit der Gästetrainerin änderte wenig und nach zehn Minuten hieß es 10:3, da auch die sehr gut haltende C-Jugendtorhüterin Michelle Beiter einige Bälle wegfischte. Kapp/Stein fand danach mit geschickten Übergängen besser ins Spiel, ohne den Abstand bis zur 20. Minute und dem 15:7 verkürzen zu können. Geislingen glänzte mit einem sehenswerten Tempospiel, dem die südbadischen Gäste wenig entgegenzusetzen hatten. Hinzu kam eine rote Karte gegen Kapp/Stein, da die pfeilschnelle Leni Aigner beim Konter nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Sophia Biegert erzielte dann den 17:9 Halbzeitstand.

Auch in der zweiten Hälfte blieb die TG die dominierende Mannschaft. Die Abwehr antizipierte geschickt, hatte jederzeit Zugriff auf die ballbesitzende Spielerin, hatte aber auch immer wieder Ballgewinne zu verzeichnen, die in Kontertore mündeten. Maxi Seybold, Leonie Gresser und Sophia Biegert bauten den Vorsprung bis zur 30. Minute auf 22:10 aus und am Ende konnten sich fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen und Geislingen durfte zurecht über den auch in der Höhe verdienten 32:19 Erfolg jubeln.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TSV Köngen – TG Geislingen 25:27

Jochen Schreitmüller – 05.11.2024

Mit einem 25:27 Auswärtssieg gegen den TSV Köngen behaupteten sich die B-Juniorinnen der TG Geislingen in der vorderen Tabellenhälfte und stehen mit 7:3 Punkten momentan auf Platz 3 der Regionalliga. Allerdings ackerte und rackerte der TG-Angriff die ganze Spielzeit schwer, um die offensive Deckung der Gastgeberinnen auszuspielen. Deshalb waren auch spielerische Glanzleistungen der ganzen Mannschaft eher selten, mehr Erfolg brachten Aktionen in der Kleingruppe. Vor allem im Zusammenspiel Rückraum mit Leonie Gresser am Kreis und Doppelstoßen mit den Außen gelang es immer wieder die Abwehr von Köngen zu knacken. Ein Schreckmoment gab es in der 40. Minute nach der roten Karte gegen die bis dahin erfolgreichste Torschützin Sophia Biegert und der fast zeitgleichen Zeitstrafe gegen Line Schreitmüller, als nur noch vier Spielerinnen der TG auf dem Feld standen. Aber zwei entschärfte Siebenmeter von Torhüterin Paulina Gutbrod und ein herrlicher Treffer von Leni Aigner hielt Köngen auf Distanz.

Wie in der Vorwoche in Fridingen verschlief Geislingen die Anfangsminuten und ließ Köngen auf 3:0 und 5:3 davon ziehen. Erst nach achtzehn Minuten gelang mit dem 7:8 die erste Führung, die dann bis zum Ende Bestand hatte. Der Rückraum der Gastgeberinnen, der geschickt die Nahtstellen angriff, wurde zu behäbig angegriffen, so dass die Bälle immer wieder zur freien Spielerin wandern konnten. Erst zwei unberechtigte Zeitstrafen gegen Maxi Seybold wurden zum Weckruf. Line Schreitmüller und Sophia Biegert nutzten die großen Tiefenräume zu gelungenen Durchbrüchen und stellten auf 8:10 in der 20. Minute. Dieser Zwei-Tore-Vorsprung hielt dann bis zur Pause beim 10:12.

Leonie Gresser vor dem erfolgreichen Torwurf

Nach dem Wechsel erarbeitete sich die TG einen relativ komfortablen Drei-Tore-Vorsprung. Gegentore wurden sofort mit Treffern von Leonie Gresser, Zoe Kobrehel und Svenja Schrenk beantwortet. Erst die rote Karte gegen Sophie Biegert, die eine Gegenspielerin unglücklich beim Schnellangriff berührte, ließ Köngen wieder hoffen. Aber mit Geschick und unbändigem Einsatz durfte Geislingen am Ende über den 25:27 Erfolg jubeln.

Handball: Regionalliga B-weiblich – HSG Fridingen/Mühlheim – TG Geislingen 31:26

Jochen Schreitmüller – 28.10.2024

Ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten zeigten die B-Juniorinnen der TG bei der 31:26 Niederlage gegen die HSG Fridingen/Mühlheim. Die taktische Maßnahme, die Topspielerin Romy Reichle, die parallel mit Zweitspielrecht in der Jugendbundesliga in Steißlingen spielt, eng zu decken, machte sich in den ersten 25 Minuten mehr als bezahlt.

Aber nach dem Wechsel gab es kaum noch ein Durchkommen gegen die bisher beste Defensive dieser Liga. Bis acht Minuten vor Schluss war das Spiel offen, dann machte sich die lange Anfahrt und der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die HSG nützte dies konsequent aus und erzielte ihre restlichen Tore hauptsächlich nach Durchbrüchen aus der Nahwurfzone.

Damit verbleiben als einzige Mannschaften Fridingen und Freiburg ohne Niederlage an der Tabellenspitze.

Geislingen startete konzentriert und Fridingen hatte Mühe, Lösungen gegen die enge Deckung ihrer Spielmacherin zu finden. Hinzu kam eine großartig haltende Paulina Gutbrod, die bis zum 3:8 nach elf Minuten fast alle Würfe, die noch aufs Tor kamen entschärfte. Eine Auszeit der Gastgeberinnen mit einer taktischen Änderung, brachte aber erst nach weiteren sechs Minuten und dem 7:10 Rückstand erste Erfolge. Die TG versäumte es bis zur Pause trotz klarer Chancen, unter anderem zwei vergebenen Strafwürfen, den Vorsprung auszubauen, trotzdem waren die mitgereisten Fans bis zur 10:12 Halbzeitführung mehr als zufrieden.

Nach dem Wechsel blieb die Partie weiter spannend. Die Abwehr der HSG steigerte sich und Geislingen musste sich jedes Tor hart erspielen. Die Wende kam acht Minuten vor Schluss. Zwei Paraden der Torhüterinnen und im Gegenzug zwei schnelle Kontertore, brachten für die Gastgeberinnen die 24:21 Führung. Drei Tore in Folge von Sophia Biegert, mit neun Treffern erfolgreichste Schützin an diesem Tag, nützten nur noch zur Ergebniskosmetik. Am Ende gewann Fridingen/Mühlheim, dem Spielverlauf nach etwas zu hoch, mit 31:26.

Handball B-Jugend weiblich: Bundesligaqualifikation

Jochen Schreitmüller – 13.05.2024

Ohne große Erwartungen fuhren die B-Juniorinnen der TG Geislingen zur Bundesligaquali nach Kornwestheim, denn zu dünn war der Kader an diesem Wochenende, um den Sprung in die nächste Qualifikationsrunde auf deutscher Ebene zu erreichen. Platz 3 hätte dafür ausgereicht, allerdings haben die Südvereine das große Handicap, dass die nächste Runde mitten in den Pfingstferien von Bayern und Baden-Württemberg stattfindet und da zwei weitere Spielerinnen nicht anwesend gewesen wären.

Spielerisch war gegen Forst United (Ebersberg) und Kornwestheim sogar ein Erfolg möglich, aber durch das Fehlen von Sophia Biegert, Sara Ünver und Leni Aigner fehlten gleich drei Rückraumspielerinnen und nur eine Wechselspielerin war bei der Spielzeit von 40 Minuten einfach zu wenig, um über die komplette Distanz mithalten zu können.

Im ersten Spiel gegen den Vertreter Bayerns war die TG in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Geislingen lag ständig durch die platzierten Rückraumtreffer von Line Schreitmüller und Maxi Seybold und die Tore von Rechtsaußen Svea Dürner mit drei Toren in Führung, ehe die Gäste eine Zeitstrafe zum 12:11 Anschlusstreffer nutzten.

Zwei weitere sehr umstrittene Zeitstrafen und eine 4:6 Unterzahl nutzte Forst United zur 13:16 Führung. Elf Minuten vor Spielende gelang Line Schreitmüller wieder der 16:16 Ausgleich, allerdings gingen die Kraftreserven langsam zur Neige, so dass am Ende eine unglückliche 20:22 Niederlage auf der Anzeigentafel stand.

Ein ähnliches Bild sahen die mitgereisten Fans gegen Kornwestheim. Nach der 5:8 Führung stand es zur Pause 10:9 für die Lurchis. Ein katastrophaler Start in die zweite Hälfte mit unvorbereiteten Abschlüssen und technischen Fehlern nutzte Kornwestheim mit blitzartigen Schnellangrifftoren aus. Beim 20:13 zehn Minuten vor Spielende war das Spiel gelaufen, trotzdem gab die TG nie auf, verlor aber am Ende mit 24:19.

Im letzten Spiel gegen das bereits als Gruppensieger qualifizierte Bundesliga- Topteam Ettenheim aus Südbaden war Geislingen chancenlos. Trotzdem gelangen viele schöne Kreistore durch Leonie Gresser und Maxi Seybold nach Anspielen von Zoe Kobrehel und Schreitmüller. Die Halbzeitführung von 9:15 bauten die Südbadenerinnen dann bis zum verdienten 28:19 kontinuierlich aus.

Insgesamt kann die TG mit dem erstmaligen Erreichen eines Regionalligaplatzes in der Jugend sehr zufrieden sein, denn jetzt gilt das Augenmerk in den nächsten Wochen der Beachsaison, die bereits am Wochenende mit dem GBO-Turnier in Kelkheim (Hessen) startet.

 

Gutbrod, Lapas; Kobrehel 5, Ronneberger 1, Schreitmüller 18/2,  Dürner 7, Gresser 6, Mehmetaj 3, Seybold 18

Handball B-Jugend weiblich – Württembergliga: 20:20 gegen MTG Wangen

Jochen Schreitmüller – 17.02.2020

Beim Schlusspfiff nach dem 20:20 Unentschieden der weiblichen B-Jugend der TG Geislingen bei der MTG Wangen fiel  die Antwort schwer, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war.

Verloren, da Geislingen in der ersten Halbzeit immer in Führung lag, es aber versäumte diese klarer auszubauen. Verloren auch, weil eine Führung fünf Minuten vor Spielende leichtsinnig aus den Händen gegeben wurde und trotzdem Sekunden vor Schluss die TG sogar noch den Siegtreffer auf der Hand hatte. Gewonnen, da die TG die letzten zwei Minuten in Unterzahl spielen musste und noch einen kurzfristigen zwei-Tore-Rückstand egalisierte.

Eigentlich lief es bis zur 10. Minute wunschgemäß. Die Abwehr hatte wenig Mühe, die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen rechtzeitig zu unterbinden und Melina Theiss, Kaja Ehrhardt und Esin Acar konnten die schnelle 1:4 Führung erzielen. Dann folgte ein unerklärlicher Bruch im Angriffsspiel. In den nächsten zehn Minuten erzielten die Gäste nur noch zwei Treffer und Wangen nützte dies zum 6:7 Anschluss und bis zur Pause sogar zum 9:9 Ausgleichstreffer.

In der zweiten Hälfte funktionierte endlich das Spiel über den Kreis und über Rechtsaußen. Daniele Nan und Linh Vu hielten die TG mit jeweils drei Treffern im Spiel, ohne dass es gelang, sich entscheidend abzusetzen. Im Gegenteil, vergebene Hundertprozentige nutzte Wangen selber in der 55. Minute zum erneuten 18:18 Ausgleich und sogar danach zur 20:18 Führung. Aber mit hoher taktischer Disziplin gelangen Kaja Ehrhardt und Melina Theiss die Treffer zum 20:20 und beinahe sogar noch zum entscheidenden Siegtreffer.

 

 

Handball B-Jugend weiblich – Württembergliga: Verdienter 27:18 Erfolg

Jochen Schreitmüller – 10.02.2020

Mit einem verdienten 27:18 Erfolg gewann die weibliche B-Jugend der TG Geislingen auch das Derbyrückspiel gegen den TV Altenstadt. Nora Erhardt und Larissa Weiss brachten den TVA zwar mit 1:2 in Führung, aber danach wurde die TG spielbestimmend. Die geschickt operierende 6:0 Deckung ließ wenig Abschlüsse zu und den Rest entschärfte Larissa Madeleine Weißenborn im Tor der TG. Daniela Nan setzte nach der 7:3 Führung gleich mit vier ihrer insgesamt neun erzielten Treffer ein entscheidendes Zeichen. Danach hatte Geislingen Mühe beim Spielaufbau gegen die offensive Deckung der „Gäste“, und erst als Kreuzungen und Übergänge gespielt wurden, baute die TG die Führung bis zur Pause auf 14:8 aus.

Nach dem Wechsel begann die stärkste Phase der TG. Druckvolle Angriffe in die Nahtstellen und konzentrierte Abschlüsse durch Linh Vu und Esin Acar, die wie Nan ebenfalls neun Tore erzielen konnte, brachten nach sieben Minuten die entscheidende 20:8 Führung. Danach nutzte Geislingen die Möglichkeit, verschiedene Positionen zu wechseln ohne dass der Spielfluss abbrach. Am Ende gewann Geislingen auch in der Höhe verdient mit 27:18 Toren.

 

Handball B-Jugend, weiblich, Württembergliga: 33:29 Niederlage

Jochen Schreitmüller – 27.01.2020

Nach der knappen Hinspielniederlage gelang auch im Rückspiel bei der SG Hofen/Hüttlingen keine Revanche für die weibliche B-Jugend der TG Geislingen. Fünf ganz schlechte Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit waren für einen zehn Tore Rückstand verantwortlich, der zwar mit viel Leidenschaft Tor um Tor verringert wurde, aber am Ende gewannen die Gastgeberinnen verdient mit 33:29 Toren. Hofen versuchte mit einer offensiven Deckung frühzeitig den Rückraum der TG zu stören. Mit Übergängen wurden zwar Lücken geschaffen, aber im Abschluss fehlte es der TG oft an der letzten Konsequenz. Nina Blessing und Melina Theiss blieben bis dahin die besten Torschützinnen der TG. Die Gastgeberinnen nützten dies vor allem mit ihren überfallartigen Schnellangriffen zu einer 12:10 Führung nach zwanzig Minuten und konnten diese zur Halbzeit sogar auf 16:12 ausbauen.

Danach schien Geislingen in Gedanken immer noch in der Kabine zu sein. Hofen brannte ein wahres Feuerwerk ab und beim 25:15 achtzehn Minuten vor dem Ende schien die Partie entschieden. Erst jetzt begann das große Aufbäumen. Schöne Kombinationen, schnörkelloses Angriffsspiel und viele Tore durch Kaja Ehrhardt, Esin Acar und Daniela Nan gaben wieder Hoffnung. Auch die enge Deckung gegen die beiden torgefährlichsten Angreiferinnen der Gastgeberinnen zeigten Wirkung, trotzdem reichte es am Ende nur noch zu Anschlusstreffern und zur 33:29 Niederlage

 

1 2 3 4 5 6