Handball: Regionalliga/Bundesligaqualifikation B-weiblich

Jochen Schreitmüller – 12.05.2025

Nach der weiblichen A-Jugend landen die B-Juniorinnen vom HBZ Altenstadt/Geislingen den nächsten Coup. Mit vier Siegen in vier Spielen in der Geislinger Michelberghalle gelang wie im Vorjahr die direkte Qualifikation für die Regionalliga in der Hallenrunde 2025/26. Und mit Gruppenplatz 1 kann die Mannschaft der Trainer Anja Geyer und Jochen Schreitmüller am nächsten Sonntag in einem Dreiturnier zwischen Bietigheim und Kappelwindeck/Steinbach sich als ‚Sahnehäubchen‘ einen der zwei direkten Startplätze von Baden-Württemberg für die Hallenbundesliga sichern.

Auch am Sonntag war die Belastung bei vier Spielen mit einer Gesamtspielzeit von 120 Minuten für alle Mannschaften sehr hoch. Trotzdem war bei den Bundesliga gemeldeten Teams von Nellingen und Altenstadt/Geislingen kaum ein Leistungsabfall zu sehen, zu gut war die Bank bei beiden Teams besetzt.

Das erste Spiel gegen das neu formierte Bundesligateam von Nellingen brachte bereits die erste Standortbestimmung. Und der Start verlief mehr als holprig. Technische Fehler im Angriff und schlechte Abschlüsse nützten die Gäste nach zehn Minuten zur 2:6 Führung. In dieser Phase fehlte auch in der Abwehr die Bindung zu den Nebenspielerinnen, was Nellingen geschickt zur 5:8 Pausenführung nutzte. Erst eine Zeitstrafe gegen das HBZ beim 8:11 in der 19. Minute wurde zum Weckruf. Fünf Minuten später glich Leni Aigner zum 14:14 aus und mit Toren von Maxi Seybold und Lara Hofmann gelang der vielumjubelte 19:16 Erfolg.

Das zweite Spiel gegen Kappelwindeck/Steinbach 2 wurde zu einer klaren Angelegenheit. Mit 10:3 zur Pause und 17:7 am Ende konnten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen.

Im vorentscheidenden Spiel gegen den TV Plochingen schien die Selbstsicherheit in den ersten fünfzehn Minuten wie weggeblasen zu sein. Wenig überzeugende Torwürfe landeten im Aus oder in den Armen der gegnerischen Torhüterin und beim 5:5 zur Halbzeit war alles offen. Aber ein energischer Zwischenspurt mit Toren von Fabienne Ronneberger, Mia Schuster, Lara Hofmann und fünf überfallartigen Kontern durch Leni Aigner sorgten für den verdienten 16:7 Erfolg.

Vor dem letzten Spiel gegen die HRR Meißenheim/Nonnenweier/Ottenheim war Platz 1 bereits sicher, trotzdem hielt das HBZ das Tempo bis zu 11. Minute und dem 10:6 hoch. Danach kamen die Südbadenerinnen besser ins Spiel ohne den letztendlich verdienten 21:15 Erfolg noch zu gefährden

Handball: Regionalliga/Bundesligaqualifikation A-weiblich

Jochen Schreitmüller – 28.04.2025

Einen Riesenerfolg landeten die A-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen bei der Qualifikation für die kommende Hallenrunde. Platz 2 hinter den Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen bedeutet die direkte Qualifikation für die Regionalliga und darüber hinaus als Zugabe sogar die Möglichkeit, sich am kommenden Sonntag für die A-Jugendbundesliga zu qualifizieren.

Insgesamt war die Belastung bei vier Spielen mit einer Gesamtspielzeit von 120 Minuten für alle Mannschaften sehr hoch, aber das einwöchige Trainingslager in Riccione war dafür auch die perfekte Vorbereitung.

Das erste Spiel gegen die bereits für die Bundesliga gesetzte Mannschaft der Kickers wurde zur ersten Standortbestimmung. Allerdings war der Modus doch etwas fragwürdig. Da ihre B-Jugend am selben Tag noch um die deutsche Pokalmeisterschaft spielen musste, starteten die Gastgeber mit ihrem Top-Bundesligateam, um ihr zweites Team ebenfalls in die Regionalliga zu bringen. Bis zum 6:5 nach acht Minuten und dem 11:8 Pausenstand, glänzten beide Mannschaften mit schnellem und schnörkellosem Angriffsspiel. Beim 15:13 durch Line Schreitmüller in der 24. Minute war noch alles möglich, aber drei Unachtsamkeiten in der Deckung nützten die teilweise bereits in der 3. Liga spielenden Gastgeberinnen gnadenlos zur 18:13 Führung bis vier Minuten vor Ende aus. Am Ende gewann die HSG verdient mit 21:15.

Das zweite Spiel gegen den Zweitliganachwuchs aus Ketsch wurde dann zu einer klaren Angelegenheit für das HBZ. Eine glänzende Abwehr zusammen mit den beiden Torhüterinnen Paulina Gutbrod und Celina Köhler brachten die Nordbadenerinnen zur Verzweiflung. 3:10 stand es zur Halbzeit und den Schlusspunkt zum 13:21 Erfolg setzten dann Maxi Seybold und Leni Aigner mit Toren von der Nahwurfzone.

Im dritten Spiel gegen die SG H2KU Herrenberg lag das HBZ von Beginn an in Führung und hatte bereits zur Pause einen klaren 10:5 Vorsprung erspielt. In der zweiten Hälfte ließ dann etwas die Konzentration nach und beim 14:12 drei Minuten vor Spielende schien das Spiel nochmal knapp zu werden, aber eine Energieleistung rückte die Kräfteverhältnisse wieder zurecht.

Das vierte Spiel gegen die ebenfalls für die Bundesliga gemeldete SG Schozach-Bottwartal wurde dann zum Krimi. Man merkte beiden Mannschaften die langsam aufkommende Müdigkeit an, trotzdem hielten beide Teams das Tempo hoch, um einfache Tore aus der ersten und zweiten Welle zu erzielen. 8:8 hieß es zur Pause und beim 14:11 durch Zoe Kobrehel in der 26. Minute, sah Altenstadt/Geislingen wie der sichere Sieger aus. Aber drei einfache Fehler und ein 4:0 Lauf von Schozach, stellte das Spiel wieder auf den Kopf. Eine Auszeit 42 Sekunden vor Schluss, mit den letzten taktischen Anweisungen, brachte fünfzehn Sekunden vor Spielende den Ausgleichstreffer und ein Steal von Sophia Biegert beim Anspiel und der anschließende Treffer zwei Sekunden vor Schluss durch Line Schreitmüller den vielumjubelten Sieg zum 16:15.

HBZ: Gutbrod, Köhler; Seybold 18/11, Biegert 13, Schreitmüller 18/1, Aigner 11, Dürner 1, Gresser 4, Geyer, Hofmann 3/1, Kobrehel 1, Kohn, Klingl, Schrenk 28

Handball: Regionalliga B-weiblich – SG Kappelwindeck/Steinbach – TG Geislingen 25:26

Jochen Schreitmüller – 17.03.2025

Mit einem knappen aber verdienten 25:26 Auswärtserfolg bei der SG Kappelwindeck/Steinbach, beendeten die B-Juniorinnen ihre erste Regionalligasaison. Da gleichzeitig Kornwestheim gegen den Meister Freiburg zu einem unerwarteten Unentschieden kam, weisen beide Mannschaften dieselbe Punktebilanz auf. Die Ludwigsburger Vorstädterinnen können aber den besseren direkten Vergleich aufweisen, landen somit auf Platz 3 und die TG auf Platz 4 der Abschlusstabelle.

Allerdings war es im Gegensatz zu den anderen Spielen mit konstantem Niveau ein ständiges Auf und Ab. Als Erklärung blieb eigentlich nur die lange Anreise, die anscheinend noch in den Knochen steckte. Die TG ging zwar schnell mit 1:3 in Führung, musste aber bis zur 9. Minute den 4:4 Ausgleichstreffer hinnehmen. Zu viele leichte Fehler brachten die Badenerinnen immer wieder in Ballbesitz, die dies geschickt ausnutzten. Danach wurde das Angriffsspiel druckvoller und Erina Mehmetaj, Maxi Seybold und Sophia Biegert erhöhten acht Minuten später auf 7:10. Aber erneut schafften die Gastgeberinnen den Anschluss bis zur Pause zum 10:12.

Nach dem Wechsel startete Geislingen hellwach und zog auf 10:15 davon, aber der Tabellenvierte blieb ständig torgefährlich und verkürzte bis zur 44. Minute wieder auf 20:22. Jetzt zeigte sich die gute Moral der TG, denn trotz Unterzahl waren es Svenja Schrenk und Leni Aigner, die den alten Vier-Tore-Vorsprung wieder herstellten. Beim 21:25 drei Minuten vor Spielende schien das Spiel gelaufen, aber Kapp/Stein gab nicht auf und verkürzte sogar noch auf 25:26.

Damit bestätigte die TG ihre besondere Aufwärtstendenz in den letzten Jahren. Vor zwei Jahren belegten die Mädchen als C-Juniorinnen in der Württembergliga den 5. Platz, letzte Saison im ersten B-Jugendjahr Platz 2 in Württemberg und in dieser Saison Platz 4 in Baden-Württemberg in der ersten Regionalligasaison, und bereits Ende April startet die neue Qualifikationssaison für die Regionalliga und eventuell sogar Jugendbundesliga.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – Murgtal Panthers 27:20

Jochen Schreitmüller – 17.03.2025

Mit einem 27:20 Erfolg im letzten Regionalliga-Heimspiel gegen die Murgtal Panthers, schoben sich die B-Juniorinnen der TG Geislingen wieder auf Platz 3 der Tabelle vor den SV Kornwestheim. Damit gelang auch die Revanche für das unglückliche 23:23 Remis im Hinspiel in Gaggenau.

Die TG hatte sich durch drei Nachwuchsspielerinnen der C-Jugend verstärkt, da Leni Aigner, Anna Geyer und Lara Renz wegen Krankheit und privaten Gründen passen mussten. Darüber hinaus gelangen den länger verletzten Zoe Kobrehel und Svenja Schrenk ein gutes Comeback. Geislingen begann hoch konzentriert und lag nach acht Minuten bereits mit 7:3 in Führung. Schnelles Passspiel mit entschlossenen Durchbrüchen nutzten Sophia Biegert und Maxi Seybold in Folge zu einfachen Toren. Danach brachten die weit angereisten Gäste aus Südbaden mehr Schwung in ihre Angriffe und verkürzten auf 11:8 in der 21. Minute. Eine Auszeit der Gastgeberinnen verbesserte die Präsenz und Aufmerksamkeit in der Defensive und bis zur Pause erhöhte die TG auf 16:10.

Nach dem Wechsel sahen die zahlreichen Zuschauer ein ähnliches Bild. Sehenswerte Aktionen beider Angriffsreihen wechselten mit leichtfertigen Abschlüssen, so dass der Vorsprung zwar ständig Bestand hatte, aber nie bedeutend weiter ausgebaut werden konnte. Line Schreitmüller mit vier ihrer insgesamt zwölf Treffer brachte die TG nach 32 Minuten mit 19:13 in Führung, die Svenja Schrenk und Svea Dürner sogar zum 21:13 ausbauen konnten. Danach waren es wieder die Panthers, die eine kleine Schwächephase der TG zu einem 3:0 Lauf und zum 21:16 nutzten. Am Ende war der klare 27:20 Erfolg aber mehr als verdient. Nächste Woche benötigt die TG aber beim nächsten südbadischen Vertreter Kappelwindeck/Steinbach nochmal einen Sieg, um ganz am Saisonende den dritten Tabellenplatz abzusichern.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – HSG Freiburg 31:32

Jochen Schreitmüller – 17.02.2025

Jugendhandball der besonderen Klasse, vor einer beeindruckenden Kulisse, zeigten beide Mannschaften im Topspiel der Regionalliga der B-Juniorinnen. Das glücklichere Ende hatten dann die Gäste aus Freiburg, die das Spiel hauchdünn mit 31:32 für sich entscheiden konnten. Bereits im Hinspiel in Freiburg spielten beide Teams rasanten Tempohandball und trennten sich leistungsgerecht mit 33:33 Toren. Dieses Mal entschied ein Quäntchen Glück, denn den finalen Wurf beim Stande von 31:32 drei Sekunden vor Schluss, entschärfte die Torhüterin der Gäste bravourös. Dabei dominierten die Gastgeberinnen die erste Hälfte und lagen sogar mit fünf Toren in Führung, aber Freiburg zeigte in der zweiten Hälfte mit unbändigem Tempohandball, dass sie zu Recht ganz an der Spitze der Liga stehen. In der zweiten Halbzeit haderten Zuschauer und Trainer beider Mannschaften mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, vor allem die Zeitstrafe gegen Maxi Seybold drei Minuten vor Schluss war mehr als fragwürdig, die Freiburg ganz klug zu drei Überzahltoren nutzte.

Bis zur 13. Minute und dem 8:8 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Beide Angriffsreihen spielten druckvoll und griffen nach Übergängen geschickt die Nahtstellen an. Während die Gäste den Weg in die Nahwurfzone suchten war Geislingen variabler. Würfe aus dem Rückraum von Line Schreitmüller, mit zehn Toren erfolgreichste Werferin und Maxi Seybold, acht Tore, davon vier aus dem Feld, wechselten mit Anspielen an den Kreis, die Leonie Gresser verwertete und auf Außen, wo Fabienne Ronneberger einnetzte.

Die Umstellung auf eine defensivere Abwehrvariante brachte dann den Gastgeberinnen mehr Sicherheit und Stabilität in der Defensive. Danach folgte die beste Phase der TG. Über 11:9 in der 19. Minute baute der Tabellendritte seine Führung durch weitere Tore von Schreitmüller, Sophia Biegert und Svea Dürner mit Durchbrüchen an den Kreis zur 17:12 Pausenführung aus.

Bis zur 34. Minute konnte Geislingen den Fünf-Tore-Vorsprung mit Toren von Leni Aigner von Rechtsaußen zum 23:18 halten, danach zeigte die Prima ihre Extraklasse im überfallartigen Tempospiel, denn sechs Minuten später glich Freiburg zum 25:25 aus. Trotz dem Kräfteverschleiß, der sich langsam bemerkbar machte – drei Spielerinnen standen am Vortag bei den FSG-Frauen schon eine Stunde auf dem Parkett – entwickelte sich eine dramatische Endphase, bei dem sich beide Teams in Sachen Qualität und Tempo nichts mehr schenkten. 27:27 in der 43. Minute, 30:29 in der 47. Minute und dann kam der Knackpunkt mit der mehr als umstrittenen Zeitstrafe gegen Abwehrchefin Maxi Seybold. Freiburg nützte dies mit exzellentem Überzahlspiel eiskalt aus und ging seinerseits mit 31:32 in Führung. Ein Remis wäre dem Spielverlauf angemessen gewesen, deshalb war die Enttäuschung, gepaart mit einigen Tränen, auch riesengroß, als die Gästetorhüterin Sekunden vor Schluss mit einer großartigen Parade den Sieg für Freiburg festhielt.

 

Handball: Regionalliga B-weiblich – SG Bottwar – TG Geislingen 31:50

Jochen Schreitmüller – 09.02.2025

Mit dem 31:50 Auswärtserfolg bei der SG Bottwar feierten die B-Juniorinnen der TG Geislingen den höchsten Erfolg in der ganzen Saison und sammelten damit nochmal Selbstbewusstsein für das kommende Topspiel gegen den Tabellenführer aus Freiburg am Sonntag, den 16.2., in der Michelberghalle. In Freiburg waren beide Mannschaften gleichwertig und trennten sich auch mit einem leistungsgerechten 33:33 Unentschieden.

Die Gastgeberinnen, die durch den Ausfall ihrer etatmäßigen Torhüterin gehandicapt waren, konnten nur in den ersten fünfzehn Minuten bis zum 10:10 mithalten. Danach machte sich das hohe Angriffstempo immer mehr bezahlt. Sophia Biegert (insgesamt 15 Tore) und Line Schreitmüller (10 Tore) konnten von der sehr körperlosen Deckung der SG selten gestoppt werden. Über 11:17 in der 20. Minute erhöhte die TG bis zur Pause auf 14:23. Damit war die Entscheidung gefallen, denn auch in der zweiten Hälfte stemmte sich der jetzt Tabellenneunte zu wenig gegen die drohende Niederlage. Maxi Seybold mit einer Hundertprozentquote vom Siebenmeterpunkt und schönen Anspielen an den Kreis, die Leonie Gresser und Anna Geyer traumhaft verwerteten, ergaben nach vierzig Minuten die 24:40 Führung. Danach schienen die Spielerinnen nur noch das 50-Tore-Ziel im Auge zu haben. Die Abwehr ließ alles zu, entscheidend war nur schnell in Ballbesitz zu kommen. Und am Ende war der Jubel nach dem Schlusspfiff über die Trefferausbeute auch dementsprechend groß.

 

Handball: Regionalliga B-weiblich – TV Nellingen 2 – TG Geislingen  23:27

Jochen Schreitmüller – 03.02.2025

Mit dem 23:27 Auswärtserfolg beim TV Nellingen 2 festigten die B-Juniorinnen der TG Geislingen ihren dritten Platz in der Tabelle der Regionalliga hinter Freiburg und Fridingen.

Allerdings tat sich Geislingen gegen den Siebtplatzierten die ganze Spielzeit sehr schwer, wobei es nicht auszumachen war, ob es an der späten Uhrzeit am Sonntag und dem gedämpften Licht der Halle oder am Gegner lag. In Nellingen, in der Vergangenheit eigentlich ein Leistungszentrum des Mädchenhandballs, rumort es richtig. Zwei wichtige Trainer verlassen den Verein Richtung Metzingen, und man munkelt, dass einige Spielerinnen dieselbe Richtung einschlagen und andere komplett mit Handball aufhören wollen.

So standen am Sonntag nur noch acht Spielerinnen gegenüber der TG auf dem Feld.

Trotz der Traineransage, den Gegner keinesfalls zu unterschätzen, war es vor allem die öfters nachlässige 3:2:1 Abwehr, die ein ums andere Mal ausgespielt wurde. Geislingen lag zwar ständig mit 3:4 nach acht und 8:9 nach siebzehn Minuten in Führung, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Im Gegenteil, unkonzentrierte Fehlwürfe nützten die Gastgeberinnen sogar zur 12:10 Führung, die die Grün-Schwarzen bis zur Pause zum 12:12 noch ausglichen.

Nach dem Wechsel brachte eine Umstellung auf 6:0 Deckung die entscheidende Wende. Innerhalb vier Minuten erzielten Sophia Biegert, Leonie Gresser, Leni Aigner und Line Schreitmüller einen 12:16 Vorsprung. Nellingen gab aber nicht auf, konnte aber den Abstand nicht mehr entscheidend verkürzen. Über 18:23 in der 40. Minute und 21:26 in der 46. Minute, brachte Geislingen mit dem 23:27 durch Maxi Seybold die beiden Punkte sicher nach Hause.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – TSV Köngen 29:28

Jochen Schreitmüller – 26.01.2025

Beim nächsten Herzschlagfinale hatten die B-Juniorinnen der TG Geislingen diesmal das bessere Ende für sich und gewannen gegen den TSV Köngen mit 29:28 Toren. Damit festigte die TG den dritten Tabellenplatz vor dem ärgsten Verfolger Kornwestheim, der gegen Kappelwindeck/Steinbach erfolgreich war.

Die Voraussetzungen waren allerdings alles andere als günstig, denn ohne vier Stammkräfte ging Geislingen ersatzgeschwächt in das Spiel, dafür unterstützten drei C-Jugendliche und trugen ebenso zum knappen Sieg bei.

Bereits im ersten Angriff markierte Sophia Biegert mit Treffer eins von insgesamt elf Toren die 1:0 Führung für die Gastgeberinnen. Da beide Mannschaften aufs Tempo drückten, gelangen zu Beginn einfache Tore durch die zweite Welle zum Stand von 3:4 für Köngen. Aber auch aus dem Positionsangriff hielt die TG den Druck hoch, scheiterte in Folge aber mehrmals mit freien Würfen von den Außenpositionen an der glänzend reagierenden Torhüterin der Gäste. Nach dem 6:9 in der 14. Minute legten Pia und Jochen Schreitmüller die erste grüne Karte, und danach stabilisierte sich die Defensive deutlich. Drei Minuten später war durch drei Tore von Line Schreitmüller der Anschluss zum 10:10 geschafft. Aber die Gäste blieben weiter ständig torgefährlich und mit 14:15 ging es in die Kabinen.

Nach dem Wechsel starteten die Grün-Schwarzen hoch konzentriert. Anna Geyer machte am Kreis weiter geschickt Platz für den torgefährlichen Rückraum und jetzt fielen auch die Tore von Außen. Dreimal Maxi Seybold und dreimal Biegert ergaben in der 36. Minute die 23:21 Führung. Köngen reagierte mit der Auszeit, aber Geislingen versäumte es, den Vorsprung weiter auszubauen. Zwei technische Fehler und zwei Fehlwürfe brachte Köngen ins Spiel zurück und dann wurde es hochspannend. Nach dem 24:24 in der 39. Minute, beim 26:26 acht Minuten und 28:28 zwei Minuten vor Spielende agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe. Siebzig Sekunden vor Schluss hämmerte Line Schreitmüller den Ball in die Maschen und als Paulina Gutbrod den letzten Wurf Sekunden vor Schluss bravourös entschärfte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – HSG Fridingen/Mühlheim 28:28

Jochen Schreitmüller – 19.01.2025

Einen weiteren Handballkrimi sahen die zahlreichen Zuschauer beim 28:28 Unentschieden der B-Juniorinnen der TG Geislingen und der HSG Fridingen/Mühlheim. Geislingen wollte sich unbedingt für die Hinspielniederlage in Fridingen revanchieren, ging allerdings gehandicapt in die Partie. Erina Mehmetaj im Training und Leonie Gresser beim Frauenspiel am Tag zuvor, hatten sich so verletzt, dass sie gar nicht eingesetzt werden konnten und bereits nach zwei Minuten musste Zoe Kobrehel mit kaputtem Daumen ausscheiden. Jetzt waren es noch acht einsatzfähige Feldspielerinnen, die aber kämpferisch eine fantastische Leistung abriefen.

Am Ende haderten beide Mannschaften trotzdem mit dem mangelnden Fortune in der Schlussphase, aber hatten zumindest einen Punkt auf der Habenseite. Der Tabellenzweite steht damit einen Minuspunkt hinter dem Spitzenreiter Freiburg weiterhin auf Platz 2 und Geislingen bleibt Tabellendritter, einen Punkt vor Kornwestheim.

Die TG lag in den ersten fünfzehn Minuten ständig in Führung, da es den Gastgeberinnen gelang, die Räume der beiden Topspielerinnen Romy Reichle und Stina Klein geschickt einzuengen. Hinzu kamen einige sehenswerte Paraden von Paulina Gutbrod, die Geislingen sofort zu Tempospiel und einfachen Treffern durch Sophia Biegert, Maxi Seybold und Line Schreitmüller nutzte. Erst nach zwei fragwürdigen Zeitstrafen gegen die Gastgeberinnen, ging Fridingen in der 21. Minute mit 9:11 in Führung, aber Leni Aigner gelang mit dem Pausenpfiff noch der 14:15 Anschlusstreffer.

In der zweiten Hälfte lagen die Gastgeberinnen ständig mit ein oder zwei Treffern in Führung, versäumten es aber immer wieder diese auszubauen. Beim 20:18 in der 33., 24:23 in der 40. und 26:24 in der 44. Minute blieb der Tabellenzweite immer in Schlagdistanz und hielt mit geschicktem Spiel über den Kreis den hohen Angriffsdruck bei. Dann war es wieder die Jugendbundesligaspielerin Romy Reichle, die mit zwei Rückraumkrachern den 26:26 Ausgleich herstellte. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Line Schreitmüller stiehlt den Ball, wird kurz vor dem Tor gefoult. Die Gegenspielerin erhält die rote Karte, aber Geislingen verwirft den fälligen Strafwurf. Gutbrod hält, Lara Renz macht im Gegenzug das 27:26, aber Reichle gleicht erneut aus. 32 Sekunden jubelte die TG durch das 28:27 zu früh, denn den Gästen gelang dann Sekunden vor Schluss das am Ende doch leistungsgerechte 28:28 Unentschieden.

Handball: Regionalliga B-weiblich – SV Kornwestheim – TG Geislingen 30:27

Jochen Schreitmüller – 13.01.2025

 

Mit einer 30:27 Auftaktniederlage in Kornwestheim starteten die B-Juniorinnen der TG Geislingen nicht zufriedenstellend in die Rückrundensaison, verbleiben aber weiterhin auf Platz 3 der Regionalliga, haben jetzt allerdings schon sechs Minuspunkte Rückstand auf die beiden führenden Teams aus Fridingen/Mühlheim und Freiburg.

Die TG startete taktisch gut vorbereitet in die Partie. Nach langer Verletzungspause war Paulina Gutbrod in der Anfangsphase ein wichtiger Rückhalt und danach ging es sofort ins Tempospiel, um die einfachen Tore gegen die robuste 6:0 Deckung der Gastgeber zu erzielen. Nach der 2:4 Führung durch Tore von Leonie Gresser, Line Schreitmüller und Leni Aigner, fand Kornwestheim besser ins Spiel, vor allem Auswahlspielerin Anni Horn stellte die Deckung vor große Probleme. Über 7:8 in der 13. Minute und 11:10 in der 16. Minute war das Spiel allerdings völlig offen, aber danach kam ein eklatanter Einbruch der Gäste. Die sehr harte und kompromisslose Deckung machte der TG immer mehr zu schaffen. Es fehlte die letzte Überzeugung beim Durchbruch und beim Abschluss, aber auch Antonia Bredow im Tor vom SV lief zur Hochform auf und vereitelte mehrere Hundertprozentige. Der Tabellenvierte nützte dafür fast jede Chance und ging bis zur Pause mit 18:10 in Führung.

Zwei schnelle Tore nach dem Wechsel durch Rechtsaußen Leni Aigner leitete die Aufholjagd ein. Auch in der Deckung ging es jetzt robuster zur Sache. Und als Sophia Biegert und Maxi Seybold die Anschlusstreffer zum 25:22 erzielten, war das Spiel wieder offen. Mit zwei offensiven Halbspielerinnen versuchte Geislingen das Spiel noch mehr einzuengen, musste aber erneut einen Treffer zum 26:22 hinnehmen. Schreitmüller und Aigner verkürzten nochmal zum 26:24, aber am Ende fehlte etwas das Spielglück und Kornwestheim spielte routiniert bis zum 30:27 zu Ende.

 

1 2 3 4 6