Handball Männer: 26:22-Sieg beim TSV Süßen

Till Lohse – 29.01.2018

Die Herren der TG Geislingen bleiben auch im zweiten Spiel des Jahres ungeschlagen. Gegen die zweite des TV Süßen überzeugte die TG mit einer über weite Strecken soliden Abwehr und gewann am Ende verdient mit 26:22.

Die TG musste ihr Team aufgrund der Doppelbelastung der A Jugendspieler umbauen. Zudem wurde Rückraumspieler Jacobs wegen einer Verletzung geschont. Dafür rückten Peter Geiselmann, Max Wagner und Albert Schurr in die Mannschaft. Jan Schreitmüller verstärkte den Kader für den angeschlagenen Nico Zernickel.

Die TG begann verhalten und bekam zu Beginn den einzigen gefährlichen Werfer aus Süßen nicht in den Griff. Erst nach der Umstellung auf eine kurze Deckung taten sich die Gäste zunehmend schwerer und die TG fand immer besser ins Spiel. Nico Ströhle im Tor und Nils Urbaniak verhalfen der TG über ein 8:8 zum 15:12 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel machten die TG dann ernst und sorgte bis zur 42 Minute dank einer soliden Abwehrarbeit und einem entfesselnd spielenden Fabian Kotas für klare Verhältnisse. Was die Abwehr zu diesem Zeitpunkt nicht verhindern konnte, klärte dann ein Nico Ströhle mit einigen tollen Paraden. Schnelle Tore verhalfen der TG in der Folge dessen zum 22:14 Zwischenstand. Im Gefühl des sichern Sieges vergab die TG in den folgenden 15 Minuten allerdings beste Möglichkeiten kläglich und verhalf den Gästen somit wieder zurück in die Spur. Beim 23:17 war Süßen vermutlich selbst überrascht und plötzlich wieder zurück im Spiel. Dann war es aber wiederum ein Fabian Kotas und Jan Schreitmüller, welche die wichtigen Treffer in den Schlussminuten markierten und der TG zum verdienten 22:26 Endstand verhalfen.

Das nächste Spiel findet nach einer kurzen Pause am 24.02.2018 um 19:30 in der Michelberghalle statt. Zu Gast dann die Zweite der SG Wangen/Börtlingen.

Für die TG spielten: Alexander Frey, Andreas Königer, Jan Schreitmüller, Florian Paulovits, Maximilian Wagner, Albert Schurr, Tobias Böhringer, Robin Scheck, Nils Urbaniak, Lukas Lehle, Peter Geiselmann, Stefan Schneider, Nico Ströhle, Fabian Kotas

 

Handball BWO-Liga Frauen: FSG Donzdorf/Geislingen – TSV Wolfschlugen 16:23

Jochen Schreitmüller – 28.01.2018

Die FSG Donzdorf/Geislingen konnte dem Aufstiegsaspiranten Wolfschlugen nur in der ersten Hälfte Paroli bieten und verlor letztendlich verdient mit 16:23. Sechzehn Tore waren definitiv zu wenig um den mit vielen Schlachtenbummlern angereisten Aufstiegsfavoriten in ernste Bedrängnis zu bringen.

Allerdings litt die FSG auch unter den vielen Zeitstrafen, denn die ständige Unterzahl – allein neun der vierzehn Zeitstrafen und zwei der drei roten Karten gingen auf das Konto der FSG – zwangen zu ständigen Umstellungen in Angriff und Abwehr. Dabei stand die Defensive des Tabellenzweiten der Abwehr der Gastgeberinnen im Zupacken gar nichts nach. Ganz tragisch endete das Spiel ausgerechnet für Carmen Rubio Gomez, die im November von Wolfschlugen zur FSG wechselte, denn sie musste nach fünfzehn Minuten nach einer Knieverletzung das Spielfeld verlassen. Damit bleiben die „Hexabanner“ weiterhin auf einem Aufstiegsplatz, während die FSG damit wieder einen engeren Kontakt zu den Abstiegsplätzen hat.

Völlig unbeeindruckt von der Niederlage in der letzten Woche gegen Kapp/Stein startete Wolfschlugen mit viel Tempo und einem enormen Tordruck. Geislingen/Donzdorf versuchte mit verschiedenen Übergängen die kompakte Gästeabwehr ins Laufen zu bringen. Das gelang gut, allerdings fehlte die letzte Konsequenz zum Eins gegen Eins-Durchbruch oder die Präzision zum entscheidenden Pass in die Nahwurfzone. Und so führten die Gäste folgerichtig 4:8 bis zur dreizehnten Minute. Eine Auszeit aber auch eine Zeitstrafe gegen Marilena Costanzo wurde zum Wecksignal für die FSG. Miriam Sperr lief zur absoluten Hochform auf und brachte die Gästestürmerinnen schier zur Verzweiflung. Und nach der schweren Verletzung von Rubio Gomez brachte Sabrina Clement mit ihrer Routine die FSG wieder in die Erfolgsspur zurück. Den Gästen gelang zehn Minuten kein Treffer mehr und als Anja Heidinger fünf Minuten vor der Pause den 8:8 Ausgleichstreffer erzielte, war das Spiel wieder völlig offen. Die große Chance zum 9:9 wurde vergeben und im Gegenzug gelang dann Wolfschlugen die glückliche 9:11 Pausenführung.

Nach dem Wechsel folgte eine Phase mit ganz wenigen erfolgreichen Abschlüssen für die FSG. Die Gäste hatten ein wahres Abwehrbollwerk aufgebaut, allerdings vernachlässigte die FSG auch das Spiel über den Kreis und die Außenpositionen. Nach dem 12:17 nützte Wolfschlugen die zwei Hinausstellungen gegen Kerstin Seele und Anja Heidinger zum vorentscheidenden 12:19. Nach einer Auszeit und der Umstellung auf die siebte Feldspielerin keimte nochmal Hoffnung auf, aber die dritte Zeitstrafe gegen Heidinger und Costanzo ließ dann keine Wende mehr zu und am Ende jubelten die Gäste über ihren 16:23 Erfolg.

Es spielten für die FSG: Sperr, Trzaska; Redieck, Heidinger (6/4), Rubio Gomez, Klotzbücher (4/1), Clement (1), Costanzo (4), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer, Lutz (2)

Handball Männer: Geislingen feiert Heimsieg (31:24) gegen TV Rechberghausen 2

Fabian Kotas – 21.01.2018
Nach einer langen Winterpause war es den Handballern wichtig, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Daher zählten am heutigen Tag (21.01.2018) nichts weiter als 2 Punkte, die sie stärken und motivieren sollten auf weitere bevorstehende Spiele.
Zu Beginn des Spiels war JEDER einzelne Spieler nach einer ausführlichen Kabinenansprache von Till Lohse höchst motoviert. Seine Worte haben scheinbar gefruchtet. Die Abwehr stand als eine Einheit da, sodass die TG nach nicht einmal 5 Minuten mit 3:0 in Führung ging. Erst jetzt wachten die Gegner auf und Bayha läutete das erste Tor der Gegner ein. Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit konnte der Gegner die Führung zu keinem Zeitpunkt übernehmen, da Torhüter Ströhle wichtige Würfe hielt. Der Angriff der TG nutzte aber leider die gewonnen Bälle in der Abwehr nicht, um klar in Führung zu gehen. So kam ein spannender Halbzeitstand mit 12:10 zu Stande.
Jacobs eröffnete die zweite Halbzeit mit seinem Tor. Nachdem die Gegner direkt eine Antwort darauf hatten, begann die TG in der 32. Minuten zu zeigen, wer Herr im Hause ist. Das Spielerquartett Zernickel, Paulovits, Königer und Kotas warfen binnen 7 Minuten die TG mit 20:12 in Führung. Eine gewisse Vorahnung machte sich in der Mannschaft breit. Rechberghausens Spielertrainer Stichler war gezwungen die Auszeit zu nehmen. Sie brachte dem TV erneute Motivation und Aufschwung, sodass Keller gleich drei Mal hintereinander zur Aufholjagd ansetzte (45. Minute). Der Spielstand mit 21:15 und die wieder motivierten Gegner ließ Trainer Lohse eine Auszeit kosten. Er machte seiner Mannschaft klar, dass der Drops noch lange nicht gelutscht ist.  Doch J. Schneider knüpfte nach der Auszeit mit seinem Tor wieder an den Siegeswillen der TG an. Die Abwehr war wieder motivierter und lies nur schwer Gegentreffer zu. Erneut setzte die TG sich deutlicher ab: Urbaniak erzielte das 27:19 in der 53. Minute. Die Partie ging bis zum Schluss mit einem in etwa gleichbleibenden Toreabstand weiter. Zum Schlusspfiff stand es endgültig 31:24.
Am kommenden Samstag (27.01.2018) steht die TG erneut auf der Platte mit dem TSV Süßen 2. Dem Zuschauer sollte ein spannendes, bevorstehendes Heimspiel geboten werden, da das Hinspiel bereits sehr knapp endete.
Es spielten: Frey, Königer (2), Paulovits (2), Jacobs (2), Böhringer, Schneider J. (1), Scheck, Urbaniak (4), Schneider S. (1), Zernickel (7/4), Ströhle, Kotas (12) .

Handball Württ. Oberliga: C-Jugend weiblich holt ersten Sieg

Jochen Schreitmüller – 22.01.2018

Mit einer Topleistung im Angriff landete die weibliche C-Jugend der TG Geislingen den ersten Saisonsieg gegen die TG Biberach mit 32:31 Toren. Immer wieder zeigte die Mannschaft um HVW-Auswahlspielerin Kaja Ehrhardt, dass sie spielerisch gut in der württembergischen Oberliga mitspielen kann, einzig die wenig robuste Abwehrarbeit verhinderte bislang einen doppelten Punktgewinn. Aber auch gegen den Tabellenfünften zeigte die TG in der ersten Hälfte das bekannte Gesicht. Zu körperlos und brav agierte die TG-Abwehr, so dass die Gäste fast jeden Angriff mit einem Torerfolg abschließen konnten. Dafür wirbelte der eigene Angriff umso effektiver. Julia Rienhardt führte glänzend Regie und das Spiel über Kreisläuferin Nora Ehrhard und die Übergänge von den Halb- und Außenpositionen klappten wie am Schnürchen und so war zur Halbzeit beim 18:20 noch alles offen. Nach dem Wechsel hatte Geislingen mit einer ganz defensiven Abwehrvariante einen besseren Zugriff, da Biberach ständig den Weg in die Nahwurfzone suchte und Würfe aus dem Rückraum völlig vernachlässigte. Nach zehn Minuten gelangen Linh Vu und Anna-Sophie Schurr der 24:24 Ausgleich. Aber Biberach nützte eine Zeitstrafe eiskalt zur erneuten 24:27 Führung aus. Es dauerte bis zur 45. Minute ehe Geislingen erneut den Ausgleich zum 30:30 erzielte. Der Rest war dann Hektik und Spannung pur, ehe Kaja Ehrhardt sich und die TG mit ihrem zehnten Tor und dem 32:31 Siegtreffer belohnte.

FSG vergibt Sieg, aber rettet Unentschieden gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim

Anja Heidinger – 22.01.2018

In der ersten Halbzeit stellte die FSG die Weichen auf Sieg und schien die SG Muggensturm/Kuppenheim im Griff zu haben. Doch leider agierte die FSG Donzdorf/Geislingen in der zweiten Hälfte nicht mehr so konsequent in Verteidigung und Angriff und geriet in Rückstand, erzielte aber in der 60. Minute noch den 23:23-Ausgleichstreffer. Somit teilen sich die beiden Mannschaften verdient die Punkte. Aufgrund des knappen 26:25-Sieges im Hinspiel gewinnt die FSG aber den direkten Vergleich.

Mit einem guten Gefühl startete die FSG mit Power in den ersten Angriff am vergangenen Samstag in der Kuppenheimer Sporthalle. Adriane Hendlmeier setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und holte gleich einen Strafwurf heraus für die FSG heraus, den Anja Heidinger sicher zum 1:0 verwandelte. Danach war es aber erst mal die Mannschaft aus Muggensturm, die drei schnelle Treffer, meist durch Gegenstoß in Folge erzielte ehe Kerstin Seele und Adriane Hendlmeier wieder für die FSG trafen. Danach dominierten die Abwehrreihen und vor allem die Torhüterinnen das Spielgeschehen. Sabine Trzaska parierte neben eine Strafwurf zahlreiche freie Würfe der Gastgeberinnen und machte dadurch die Fehler ihrer Mannschaft im Angriff wieder wett. Reihenweise vergab die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Beutel Gegenstöße und freie Würfe von den Außenpositionen. So stand es nach 17 Minuten lediglich 8:8, wobei ein komfortabler Vorsprung nur aufgrund nicht genutzter Großchancen nicht hergestellt werden konnte. Doch dann folgten zehn starke Minuten der FSG, in denen dann endlich eine Vier-Tore-Führung zum 13:9 herausgespielt werden konnte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit gelang es Muggensturm noch auf zwei Tore heranzukommen.

Und diese Aufholjagd der MuKu’s setzte sich in Halbzeit zwei fort. Die FSG spielt im Angriff zu langsam, ideenlos und mit zu wenig Druck, sodass in 15 Minute lediglich vier Treffer auf der Habenseite zu verbuchen waren. Das gab der SG die Möglichkeit sich auf drei Tore (20:17) abzusetzen, ehe die FSG wieder drei Treffer in Folge erzielte und in der 54. Minute zum 20:20 ausgleichen konnte. Zudem schwächte sich die FSG durch Zeitstrafen selbst und spielte in dieser Phase fast zehn Minute in Unterzahl. Wieder gelang es Muggensturm sich in der 56. Minute mit zwei Toren in Führung zu gehen. Doch auch Muggensturm machte nun Fehler und kassierte Zeitstrafen, die Anja Heidinger und Carmen Rubio Gomez zum 23:23-Endstand nutzen konnten. Damit hatte die FSG noch mal Glück im Unglück, vergab zwar in der zweiten Hälfte den Sieg konnte sich aber am Ende über einen Punkt freuen. Durch dieses Unentschieden gewann die FSG zudem den direkten Vergleich, was sich im Hinblick auf den Abstiegskampf als wertvoll erweisen kann.

Trzaska, Sperr; Redieck (2), Heidinger (8/3), Rubio Gomez (2), Klotzbücher (2/1), Costanzo (4), Seele (1), Schreitmüller, Hendlmeier (4), Härringer, Lutz.

Handball Jugend: Bezirksligen 20./21-02.2018

Jochen Schreitmüller – 22.01.2018

Die anderen drei Mädchenmannschaften waren ebenfalls erfolgreich. Tore waren bei der B-Juegnd, weiblich allerdings Mangelware, trotzdem gelang nach dem 5:5 Pausenstand noch ein verdienter 11:14 Erfolg bei der SG LTB. Die D-Jugend zeigte eines ihrer besten Saisonspiele und gewann gegen den Meisterschaftsfavoriten TSG Eislingen hoch verdient mit 22:15 Toren. Der komplette Rückraum mit Esin Acar, Sofia Zachariadis und Freya Gajo fand immer wieder die entscheidende Lücke und der gegnerischen Abwehr und vollstreckte mit fast hundertprozentiger Sicherheit. Die weibliche C 2 hat nach dem 23:15 Erfolg gegen FA Göppingen die Tabellenführung übernommen.

Nicht ganz so erfolgreich war an diesem Wochenende der männliche Bereich. Die krankheitsbedingt geschwächte B-Jugend konnte auch das Rückspiel gegen WiWiDo nicht erfolgreich gestalten. Zu früh fehlte die nötige Substanz um dem Tabellendritten Paroli zu bieten. An Ende verlor die TG mit 28:20 Toren. Ähnlich erging es der C-männlich, die krankheitsbedingt nur mit acht C-Jugendspielern antreten konnte. Trotzdem konnte sie spielerisch an ihren letzten Erfolg gegen Bartenbach anknüpfen, musste am Ende aber die klare Überlegenheit des ungeschlagenen Tabellenführers Heiningen mit 34:23 anerkennen.

Genau umgekehrt erging es der D-männlich der TG. Ihr hoch eingeschätzter Gegner Heiningen brachte nur sechs spielfähige Spieler aufs Spielfeld, so dass Geislingen ebenfalls nur mit fünf Feldspielern antrat. Die Gäste konnten das Spiel nur bis zum 9:7 in der dreizehnten Minute offen halten, danach zog die TG bis zur Pause auf 16:8 davon. Auch nach dem Wechsel bestimmte Geislingen das Geschehen und festigte mit dem 32:20 Erfolg den zweiten Tabellenplatz.

 

Handball FSG BW-Oberliga: SG Muggensturm/Kuppenheim  Samstag, 20.01.2018 um 18.00 Uhr

Jochen Schreitmüller – 19.01.2018

Nach dem Heimerfolg gegen St. Leon möchte die FSG Donzdorf/Geislingen beim heutigen Gastspiel um 18.00 Uhr bei der SG Muggensturm/Kuppingen möglichst nachlegen, um einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfeld zu gehen. Allerdings wird es alles andere als einfach, denn die Gastgeberinnen stehen momentan noch auf einem Abstiegsplatz und haben vier Punkte Rückstand auf die FSG. Sie werden deshalb neben ihren technischen Fertigkeiten ihre ganzen kämpferischen Qualitäten in die Waagschale werfen um die hauchdünne 26:25 Hinspielniederlage in Donzdorf wettzumachen. Der Aufsteiger aus Südbaden ist sehr ausgeglichen besetzt, wobei Melanie Wunsch, Janine Kofler und Malisa Kunz jeweils immer für fünf bis sechs Tore gut sein können. Hervorzuheben ist aber vor allem die Ex-Bundesligaspielerin aus Nellingen Desiree Kolasinac, die Dreh- und Angelpunkt von Mugg/Kupp ist und eigentlich kaum komplett auszuschalten ist.

Im September in Donzdorf beim Heimerfolg gelang dies erfolgreich, so dass Trainer Hans-Jürgen Beutel auch für das Rückspiel nicht bange ist und die FSG zuversichtlich Richtung Rastatt blicken lässt. Grundlage für zwei weitere Punkte dürfte einmal mehr in einer gefestigten Abwehr liegen, die letztes Wochenende gegen St. Leon prächtig funktionierte und auch die entsprechenden Impulse für die erfolgreichen Angriffe gab. Zu beklagen sind allerdings die Verletzungen von Miriam Sperr und Marilena Costanzo, die einen Einsatz mehr als fraglich erscheinen lassen. Dafür fiebert Adriane Hendlmeier nach dem dreimonatigen studienbedingten Auslandsaufenthalt bereits ihrem zweiten Einsatz im Trikot der FSG entgegen.

Handball Damen BW-Oberliga: FSG Donzdorf/Geislingen – HSG St. Leon/Reilingen 24:22

Jochen Schreitmüller – 14.01.2018

Am Ende herrschte kollektive Erleichterung und großer Jubel bei den einheimischen Fans in der Lautertalhalle in Donzdorf, denn die Anzeigentafel zeigte einen 24:22 Erfolg der FSG Donzdorf/Geislingen gegen die HSG St. Leon/Reilingen. Erleichterung deshalb, weil die FSG nach vierzig Minuten bereits mit 21:11 Toren in Führung lag, diesen komfortablen Vorsprung aber mehr als leichtfertig aus der Hand gab und am Ende noch richtig um den eigentlich verdienten Lohn zittern musste. Damit beendete Donzdorf/Geislingen auch die Negativserie und gewann im achten Spiel zum ersten Mal gegen die Nordbadenerinnen und hat sich dazu etwas Luft nach hinten verschafft. Die FSG schiebt sich damit auf den neunten Tabellenplatz vor.

Bild: Thomas Madel

Der Auftakt verlief so richtig nach Maß, denn Sarah Redieck und Marilena Costanzo erzielten die schnelle 3:0-Führung. Danach kam etwas Sand ins ‚Angriffsgetriebe‘ und die Gäste nützten dies nach zehn Minuten zum 3:2 Anschlusstreffer. Danach verschaffte sich die von Abwehrchefin Kerstin Seele glänzend organisierte Deckung viel Respekt und ließ kaum noch Abschlüsse der Gäste zu. Die restlichen Bälle, die noch den Weg aufs Tor fanden wurden dann von der in der ersten Hälfte ganz starken Miriam Sperr entschärft. Auf der Gegenseite führte ein Hattrick von Anja Heidinger drei Minuten später zur 6:2 Führung. Über 7:3 und 9:5 nach 22 Minuten konnte die FSG die Führung bis zur Pause zum 14:9 ausbauen. Die lautstarken Anhänger der Gäste hofften auf die Wende nach der Halbzeit, wurden aber sehr schnell enttäuscht. Einerseits arbeitete die FSG-Deckung fast fehlerlos, andrerseits schien der Druck von der Bank endlich „mal Handball zu spielen“ zu groß zu sein. Reihenweise vergaben die Gäste ganz einfache Bälle und luden so richtig zum Konterspiel ein und beim 21:11 nach zweiundvierzig Minuten schien das Spiel endgültig gelaufen. Aber plötzlich wirkte die gelbe Karte gegen die Gästebank nach wütenden Protesten gegen eine Schiedsrichterentscheidung wie ein Wecksignal für die Nordbadenerinnen. Drei Tore in Folge zum 21:14 schienen noch folgenlos, zumal Marilena Costanzo noch das 22:14 sofort im Gegenzug erzielte. Aber dann war die Luft völlig raus. Hinzu kam die enge Deckung gegen Carmen Preischl und Anja Heidinger, die die FSG ständig ins Zeitspiel zwang. Und als beim 22:16 Kerstin Seele ihre dritte Zeitstrafe erhielt, kam die Defensive so richtig ins Schlingern. St. Leon legte Treffer um Treffer nach und war beim 23:20 zwei Minuten vor Spielende in Schlagdistanz. Nach zwei Zeitstrafen gegen Sarah Redieck und Anja Heidinger und damit einer 6 zu 4 Unterzahl schienen alle Dämme zu brechen. Die Gäste nützten dies eiskalt zum 23:22 Anschlusstreffer, aber Silke Lutz erzielte fünfzehn Sekunden vor Schluss den erlösenden 24:22-Siegtreffer.

Es spielten: Sperr, Trzaska; Redieck (6), Heidinger (7), Preischl (2), Klotzbücher (1), Costanzo (4), Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer, Lutz (4)

Bildergalerie SWP

Handball FSG Donzdorf/Geislingen – HSG St. Leon/Reilingen Samstag 17.30 Uhr Lautertalhalle Donzdorf

Jochen Schreitmüller – 11.01.2018

Zum Rückrundenauftakt empfängt die FSG Donzdorf/Geislingen am Samstag um 17.30 Uhr die HSG St. Leon/Reilingen in der Donzdorfer Lautertalhalle. Die Gäste stehen vier Punkte vor der FSG im gesicherten Mittelfeld auf Platz 8 der Tabelle. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die HSG in der oberen Tabellenhälfte zu finden war, wechseln allerdings ist in diesem Spieljahr glänzende Auftritte mit unerklärlichen Niederlagen. Einen Topeinstand hatte die Mannschaft von Trainer Marcus Gutsche dann ausgerechnet gegen die FSG zu verzeichnen, die in St. Leon mit 29:22 das Nachsehen hatte. Begünstigt wurde diesen Kantersieg durch zwei ganz schwache Anfangsphasen in den jeweils ersten fünf Minuten der beiden Halbzeiten. Ansonsten war die FSG im spielerischen Bereich durchaus ebenbürtig. Das besondere bei den Nordbadenerinnen ist, dass keine einzelne Spielerin herausragt, sondern nicht nur die ersten Sechs, sondern fast alle Spielerinnen torgefährlich von ihren Positionen agieren und somit ganz schwer auszurechnen sind.

Allerdings hat sich die Mannschaft um Anja Heidinger und Marilena Costanzo vorgenommen die vierjährige Negativserie gegen St. Leon (in sieben Spielen gab es erst einen einzigen Punktgewinn zu feiern) endlich zu durchbrechen. Um den Abstand zum Tabellenkeller etwas zu vergrößern ist dies auch unbedingt notwendig. Da bei der FSG krankheitsbedingt in den bisherigen Trainingseinheiten im neuen Jahr doch einige Lücken klafften, lag der Schwerpunkt mehr im gruppentaktischen und individuellen Bereich. Trotzdem sieht Trainer Beutel dem Spiel mit Optimismus entgegen, denn die bisherigen doppelten Punktgewinne wurden alle in den heimischen Hallen eingefahren.

Handball Jugend – Bezirksligen – 16./17.12.2018

Jochen Schreitmüller – 18.12.2017

Cm TG vs Bartenbach

Ihr bestes Saisonspiel zeigte die C-Jugend männlich der TG Geislingen und belohnte sich mit einem 30:21 Erfolg gegen den TSV Bartenbach. Mit sehenswerten Angriffskombinationen legte Geislingen bereits in den ersten zehn Minuten den Grundstein zum Erfolg. Bartenbach hatte bis zum 8:3 ständig das Nachsehen und Tilman Scharpf, Magnus Boni und Emirhan Kalayci nützten dies kompromisslos aus. Selbst eine offensivere Ausrichtung der Gästeabwehr nützte wenig und so führte die TG zur Pause mit 15:9. Beim Stande von 19:16 nach fünfunddreißig Minuten schien Geislingen zu wanken, aber ein immer stärker haltender Paul Thieme im Tor gab der Mannschaft wieder den entscheidenden Rückhalt. Mit Toren von Can Yanaz, Claudius Schurr und Mario Kosic baute Geislingen den Vorsprung am Ende auf 30:21 aus.

 

Spannung pur brachte das Spitzenspiel der männliche D-Jugend zwischen dem Zweitplatzierten WiWiDo und der bis dahin noch ungeschlagenen TG Geislingen. Das Hinspiel hatte die TG mit sieben Tore Unterschied gewonnen, aber da beide Mannschaften über sechs Auswahlspieler verfügten, musste erneut die Tagesform entscheiden. Die Gäste hatten den deutlich besseren Start erwischt und bauten nach der 2:5 Führung diese sogar zum 2:8 aus. Geislingen spielte in dieser Phase viel zu statisch um die gut organisierte Deckung von WiWiDo in Verlegenheit zu bringen. Erst eine Auszeit der Gäste brachte die TG ins Spiel zurück und Berat Bingöl, Lenni Schreitmüller und Florent Kamberi setzten die entscheidenden Treffer zum 8:9 Anschluss. Und als Giacomo Mastro elf Minuten vor Spielende Geislingen zum ersten Mal mit 11:10 in Führung brachte, war alles wieder offen. Die Restspielzeit war nichts für schwache Nerven, die TG erhöhte sogar auf 13:10, die Gäste ließen sich aber nicht abschütteln und glichen erneut aus. Sechzig Sekunden waren noch zu spielen und WiWiDo traf zum 15:16. Aber sofort im Gegenzug konnte Mastro nur mit einem Foul gestoppt werden. Und zum Jubel der Gäste entschärfte Auswahlkeeper Lenny Nagel den fälligen Strafwurf und sicherte damit beide Punkte für seine Mannschaft.

 

Dw TG vs Bargau B.

Die D-Jugend weiblich mühte sich in der ersten Hälfte gegen die SG Bargau/Bettringen und führte nur mit 7:4. Nach dem Wechsel war es vor allem Esin Acar und Sofia Zachariadis, die maßgeblich zum 18:10 Erfolg beitrugen.

1 45 46 47 48 49 53