Handball Regionalliga Aw: HSG Freiburg – HBZ Altenstadt/Geislingen 25:32

Jochen Schreitmüller – 11.11.2025

Nach langer Anreise und dem späten Spielbeginn um 18:00 Uhr waren die A-Juniorinnen aber trotzdem hellwach beim Gastspiel bei der HSG Freiburg und gewannen verdient mit 25:32 Toren. Damit vergoldete die Mannschaft das Wochenende, das mit einem Erfolg der B-Juniorinnen in der Bundesliga und dem klaren Sieg der Landesligadamen so gar nicht erwartet wurde.

Der Zweitliganachwuchs, der im letzten Jahr in der B-Jugend Regionalligameister wurde und der freiwillig auf die Bundesligaqualifikation verzichtete, um seinen Nachwuchs gezielt bei Frauen 1 und Frauen 2 einsetzen zu können, kam bisher noch nicht so richtig in die Gänge.

Deshalb reiste das HBZ Altenstadt/Geislingen optimistisch an die Dreisam und hatte nach dem ersten Abtasten bis zur 11. Minute und dem 5:5 die besseren Torchancen. Vier Minuten später brachten Lara Hofmann und Line Schreitmüller die Gäste mit 5:8 in Führung. Danach bestimmten die Unparteiischen das Spiel mit vielen Zeitstrafen gegen beide Mannschaften ohne dass das Spiel eine nennenswerte Härte aufwies. Leidtragende waren Lara Hofmann und Abwehrchefin Leonie Gresser, die beide bis zur 23. Minute je zwei Zeitstrafen aufgebrummt bekamen und dann vorsichtshalber in der Abwehr nur noch spärlich eingesetzt wurden. Freiburg erging es aber nicht besser, denn acht Zwei-Minuten-Strafen standen am Ende zu Buche. Bis zur Pause bestimmte das HBZ vor allem durch sichere Abschlüsse das Spiel, konnte allerdings die Führung von 7:11 nach zwanzig Minuten und 11:15 in der 28. Minute nur bis zum 14:15 Pausenstand halten. Auch nach dem Wechsel ging Freiburg trotz rasendem Tempohandball nie in Führung. Pauline Gutbrod im Tor des HBZ wuchs über sich hinaus und hatte eine Quote von insgesamt fast 50% gehaltenen Bällen. Und immer wieder gelangen Durchbrüche oder Rückraumtreffer für die Gäste. Beim 23:27 Führungstreffer von Lara Hofmann in der 54. Minute war die Messe gelesen. Am Ende war der 25:32 Sieg verdient, fiel aber dem Spielverlauf nach gesehen etwas zu hoch aus.

Es spielten: Gutbrod, Köhler; Klingl, Seybold 1, Friedrich, Schreitmüller 6, Kohn 1, Dürner 3, Gresser 2, Kobrehel 2, Schrenk, Hofmann 7/2, Biegert 4

 

 

 

Handball Bundesliga B weiblich: HBZ Altenstadt/Geislingen – TSV Ismaning 38:30

Jochen Schreitmüller – 11.11.2025

Eigentlich war das Ziel den Favoriten mindestens zu ärgern, aber was die B-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen beim 38:30 Sieg gegen den TSV Ismaning dann zeigten war ganz großes Kino. Von Beginn an ließ eine hoch konzentrierte Defensive die Gäste selten zur Entfaltung kommen. Mit der 3:2:1 Deckung, Lara Hofmann als Spitze, Anna Geyer und Theresa Kienle auf den beiden Halbpositionen und Maxi Seybold im Abwehrzentrum, versuchte das HBZ das druckvolle Anlaufen frühzeitig zu unterbinden. Es dauerte aber bis zur achten Minute und der 3:5 Führung von Ismaning, bis der Abwehrriegel immer besser funktionierte. Das übertrug sich nahtlos auf die Angriffsleistung, denn so gut wie jeder Wurf von Leni Aigner und Seybold aus dem Rückraum fand den Weg ins gegnerische Tor. Ismaning versuchte mit einer Auszeit beim 8:7 dagegen zu steuern, aber jetzt waren es die Tore aus der Nahwurfzone von Hofmann und Kienle, die die Gastgeberinnen auf 11:7 wegziehen ließen. In dieser Phase kamen einige Paraden von Michelle Beiter im Tor dazu, die der Mannschaft einen wichtigen Rückhalt gab. Über 12:10 und einer taktischen Auszeit, stellte Altenstadt/Geislingen durch Sarah Ammann den alten Vier-Tore-Abstand bis zur 27. Minute zum 16:12 wieder her. Mit einer 18:16 Führung und der bangen Frage, kann das HBZ das hohe Tempo auch weitere dreißig Minuten fahren, ging es dann in die Pause.

Aber fünf Paraden von Laura Biele und im Gegenzug drei blitzsaubere Treffer erneut aus dem Rückraum und zwei Tore von Anna Geyer vom Kreis zum 23:17, nötigte Ismaning nach nur fünf Minuten zur nächsten Auszeit. Aber das HBZ blieb bei seiner Marschroute, die Defensive arbeitete weiter kompromisslos und auch vorne lief es wie am Schnürchen. Beim 30:22 in der 46. Minute war die Vorentscheidung gefallen, die Gäste gaben zwar nie auf, aber die Gastgeberinnen hatten immer die passende Antwort parat. Lara Hofmann setzte mit ihrem zehnten Treffer dann den Schlusspunkt zum vielumjubelten 38:30 Erfolg.

Nächsten Samstag kommt es bereits zum Rückspiel gegen die angriffsstärkste Mannschaft der Vorrundengruppe, den TuS Steißlingen.

Es spielten: Beiter, Biele; Groß, Seybold 10/1, Hempert, Geyer 4, Aigner 7, Kobrehel, Kienle 3, Ammann 4, Hofmann 10, Machulla

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – TSG Schnaitheim 38:25

Jochen Schreitmüller – 11.11.2025

Mit einer Glanzleistung ließ die FSG Altenstadt/Geislingen der bis dahin verlustpunktfreien TSG Schnaitheim kaum Entfaltungsmöglichkeiten und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 38:25. Das Prunkstück war dieses Mal die Offensive, die mit Distanzwürfen, aber auch mit gelungenen 1:1 Maßnahmen, die Gästeabwehr ständig vor unlösbare Aufgaben stellte. Fast alle Spielerinnen der FSG konnten sich in die Torschützenliste eintragen, wobei die Schnaitheimerinnen die Toptorschützinnen Line Schreitmüller mit fünfzehn, Alannah Stäudle mit acht und Sophia Biegert mit sechs Toren oft auch fahrlässig gewähren ließen. Damit schob sich die FSG mit zwei Minuspunkten Abstand auf die führenden Teams von WiWiDo, Schnaitheim und Vöhringen auf Platz 4 vor.

Den Start verschlief Altenstadt/Geislingen etwas. Zu weit entfernt von der ballführenden Spielerin nützten die Gäste dies zur 2:4 in der 5. Minute und der 6:7 Führung in der 13. Minute. Erst eine deutlich aggressivere Deckung und ein 7:1 Lauf brachte einen beruhigenden 13:8 Vorsprung. Daran änderte auch eine Auszeit des Gästetrainers nichts, über 17:10 gingen die Gastgeberinnen mit 20:14 in die Halbzeitpause.

Wer von den Gästefans nach dem Wechsel an ein Aufbäumen des Tabellenführers glaubte, wurde enttäuscht. Bis zum 26:21 in der 43. Minute konnte Schnaitheim das Spiel noch offen gestalten, danach brachen alle Dämme. Stäudle und Schreitmüller mit drei Treffern, Luna Klingl mit zwei schönen Toren nach dem Einlaufen, brachten das 35:23, das Marie Büttner und Lena Kohn mit den letzten beiden Toren zum 38:25 Endstand besiegelten.

Es speilten: Bührle, Gutbrod; Schreitmüller 15/4, Kohn 1, Kern 1, Gresser 1, Büttner 1,  Perez, Klingl 4, Schrenk 1, Stäudle 8, Biegert 6, Friedrich 1

 

Handball Bezirksoberliga Männer: TG Geislingen – TSG Reutlingen 32:27

Jochen Schreitmüller – 11.11.2025

Den nächsten Start-Ziel-Sieg mit 32:27 Toren landeten die Männer der TG Geislingen gegen die TSG Reutlingen, bis dato Tabellenzweiter in der Bezirksoberliga. Damit schob sich die TG nach Minuspunkten gerechnet auf Platz 2 der Tabelle vor und fährt nächsten Samstag zum Tabellenführer nach Grabenstetten. Geislingen startete furios mit rasantem Tempohandball in der ersten und zweiten Welle und ging bis zur achten Minute mit 5:2 in Führung. Dann schlichen sich die ersten Unkonzentriertheiten ein. In Gedanken wahrscheinlich schon beim nächsten Konter, vernachlässigte die TG die Abwehrarbeit. Fehlwürfe und zu hastige Abspiele kamen hinzu und dies nutzten die Gäste zum 9:8 Anschlusstreffer in der 16. Minute. Bis zur Pause blieben die Gastgeber spielbestimmend, ohne aber sich entscheidend absetzen zu können. Thomas Breunig war ein ständiger Unruheherd, der neben Toren auch geschickt seine Nebenleute einsetzte. Moritz Lächler, der erneut mit einer 100% Quote vom Strafwurfpunkt aufwartete, setzte den 16:13 Schlusspunkt in den ersten dreißig Minuten.

Nach dem Wechsel wurde es wieder einmal wild. Die klare 20:15 Führung durch Giacomo Mastro und Julian Osswald bis zur 35. Minute wurde schnell wieder Makulatur. Zehn Minuten später beantwortete Reutlingen die Schwächephase der TG mit dem 23:22 Anschlusstreffer. Ben Fischer und Pascal Kutek trafen zum 26:22, aber erst beim 30:25 durch Cedric König drei Minuten vor Schluss, konnte sich Trainer Florian Bühler beruhigt zurücklehnen und sich Gedanken zur MVP-Wahl des Spiels machen.

Petri, Thaler; Schurr 7, Brenner 1, Kutek 3, Schwetka, Mastro 7, Lächler 5/5, Fischer 1, Kepic, Rosenfeld 1, König 4, Osswald 3

Handball Männer 2: Erneute knappe Heimniederlage gegen den TV Schlat!

Laura Luciano – 11.11.2025

Die M2 zeigt eine kämpferische Leistung, muss sich aber dem TV Schlat in einem spannenden Spiel knapp mit 19:21 (8:10) geschlagen geben.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Teams hart um jeden Ball kämpften. Nach 15 Minuten lag der TV Schlat knapp mit 4:3 vorne – ein Vorsprung, den die Gäste bis zur Pause auf 10:8 ausbauen konnten.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel eng. Die TG kämpfte sich immer wieder heran und hielt die Partie bis zum Schluss offen, konnte das Blatt aber nicht wenden.

Ein dennoch faires und spannendes Spiel, diesmal leider erneut ohne Punkte. Ziel ist jetzt, mit der nächsten Partie aus dem Tief herauszufinden.

🗓 Nächstes Spiel:

👉 16. November, 17:00 Uhr – auswärts beim TV Treffelhausen 2

Handball Männer 2: Knappe Niederlage im Derby!

Laura Luciano – 05.11.2025

Die M2 muss sich nach großem Kampf der Spielgemeinschaft Kuchen-Gingen-Süssen Handball 2 knapp mit 24:26 (12:10) geschlagen geben.

Unsere Jungs starteten stark in die Partie und gingen früh mit 6:3 in Führung. Zur Halbzeit lag die TG mit 12:10 vorne und hatte das Spiel gut im Griff. Doch nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser ins Spiel und konnten das Blatt wenden. Trotz einer starken Schlussphase reichte es am Ende leider nicht mehr für Punkte.

Die Zuschauer sahen ein intensives und über weite Strecken faires Spiel mit Spannung bis zur letzten Minute.

Jetzt heißt es: Weitermachen und nächste Woche wieder angreifen! 💪

Nächstes Spiel:

👉 Samstag, den 08.11 um 14:15 Uhr – Heimspiel gegen den TV Schlat in der Michelberghalle!

Handball Bezirksoberliga Männer: TG Geislingen – TSV Denkendorf 2 34:32

Jochen Schreitmüller – 04.11.2025

Einen Start-Ziel-Sieg feierte die TG Geislingen mit 34:32 gegen den TSV Denkendorf 2 und tankte vor allem in der ersten Hälfte Selbstvertrauen für das Spitzenspiel nächste Woche gegen die TSG Reutlingen. Die Zuschauer sahen in der ersten Hälfte ein ähnliches Spiel wie gegen Plochingen. Die TG begeisterte mit schnellem Umschaltspiel und baute nach dem 6:5 in der 10. Minute den Vorsprung bis zur Pause auf 19:12 aus. Lukas Taxis der Topscoorer von Denkendorf (insgesamt 13 Treffer) wurde durch eine enge Deckung an seiner Entfaltung früh gehindert und vorne trafen Claudius Schurr mit Distanzwürfen und Giacomo Mastro, Pascal Kutek und Julian Osswald von der Nahwurfzone. Geislingen sah sich vermeintlich schon als sicherer Sieger, ehe gegen Ende sogar die zwei Punkte noch in Gefahr waren.

Nach dem Wechsel verflachte das Spiel zusehends, aber die Gäste spielten die jetzt deutlich passivere Deckung immer wieder geschickt durch Kreuzungen und Pässe an den Kreis aus. Diese Nachlässigkeiten übertrugen sich auch auf den Angriff. Acht Minuten lang gelangen nur noch drei Treffer und erst beim 22:20 in der 38. Minute schaffte Giacomo Mastro mit drei Toren den Turnaround zur 25:20 Führung. Aber anstatt weiter das Tempospiel konsequent zu pflegen, prägten Lässigkeit und Nachlässigkeit viele Aktionen. Die ebenfalls keineswegs konstanten Gäste belohnten sich in der 58. Minute mit dem 31:31 Ausgleich. Ein Treffer von Osswald und zwei schöne Tore von Cedric König ließen dann Trainer und Zuschauer mit dem 34:32 Sieg erleichtert aufatmen.

Denkendorf bleibt damit in der Abstiegszone, Geislingen kann wieder ganz nach oben schielen.

Es spielten: Petri, Thaler; Van der Mei 2, Schurr 5, Brenner 1, Kutek 3, Schwetka, Mastro 7, Lächler 6/6, Fischer 3, Kepic, König 2, Osswald 4

Handball Regionalliga Aw: VfL Pfullingen – HBZ Altenstadt/Geislingen 38:34

Jochen Schreitmüller – 04.11.2025

Eine ganz schwache zweite Hälfte war ausschlaggebend für die 38:34 Auswärtsniederlage der A-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen beim VfL Pfullingen. Und mit achtunddreißig Gegentoren kassierte das HBZ einmal mehr über dreißig Gegentore, die selbst mit einer starken Angriffsleistung fast nicht mehr zu kompensieren sind.

Bis zum 7:7 nach zwölf Minuten war das Spiel völlig ausgeglichen, aber während der Tabellenzweite wenig Abschlussmöglichkeiten hatte, vergaben die Gäste leichtsinnig einige Torchancen. Beim 12:15 für das HBZ in der 25. Minute schien alles nach Plan zu laufen, aber mit einem 7:1 Lauf und einem direkt verwandelten Freiwurf ging Pfullingen gestärkt mit einer 19:16 Führung in die Kabine.

Nach dem Wechsel rauften sich die mitgereisten Fans die Haare. Immer wieder gelangen Anschlusstreffer, aber Pfullingen konnte ohne große Mühe mindestens immer einen Drei-Tore-Vorsprung halten. Beim 34:31 durch Lena Kohn sechs Minuten vor Schluss keimte nochmal Hoffnung auf, aber die Gastgeberinnen blieben zu abgezockt und brachten den Vorsprung geschickt über die Zeit.

Es spielten: Gutbrod, Köhler; Klingl 1, Seybold 8/5, Friedrich 1, Schreitmüller 4, Kohn 2 , Dürner 1, Gresser 4, Kobrehel, Schrenk 1, Hofmann 3, Biegert 8, Machulla 1

 

 

Handball Frauen: HSG Oberkochen/Königsbronn – FSG Altenstadt/Geislingen 21:25

Jochen Schreitmüller – 03.11.2025

Einen Arbeitssieg landete die FSG Altenstadt/Geislingen mit 21:25 beim Tabellenvorletzten HSG Oberkochen/Königsbronn und schob sich damit mit 4:4 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle. Der letztjährige Mitaufsteiger war der erwartet schwere Gegner, an deren kompromisslosen Defensive die FSG-Angreiferinnen mehrmals abprallten. Allerdings leisteten sich die Gäste auch den Luxus drei Strafwürfe zu vergeben und mehrmalige Überzahlsituationen nicht zu einem Torerfolg zu nutzen.

Der Start verlief ganz passabel. Je drei Tore von Alannah Stäudle und Line Schreitmüller und ein Treffer der wendigen Sophia Biegert ergaben nach fünfzehn Minuten die 5:7 Führung. Danach war Sendepause, denn technische Fehler reihten sich an fahrlässige Fehlwürfe und plötzlich lag Oberkochen in der 21. Minuten 10:8 in Führung. Die nachfolgende taktische Auszeit beflügelte aber eher die Gastgeber. Wieder blieb die FSG fünf Minuten ohne Torerfolg. Erst beim 13:9 in der 25. Minute stabilisierte sich die Deckung und die erfolgreichen Ballgewinne nützte Altenstadt/Geislingen zu schnellen Toren und schaffte bis zur Pause den 13:12 Anschluss.

Bis zur 42. Minute und dem 17:17 blieb das Spiel ausgeglichen. Danach schwächten sich die Gastgeberinnen selber. Romy Pusch wurde nach einem Foul disqualifiziert und nach einer weiteren Zeitstrafe standen plötzlich nur noch vier einheimische Spielerinnen auf dem Parkett. Aber anstatt dies zur Entscheidung zu nutzen, rauften sich die FSG-Anhänger die Haare, denn lediglich ein Tor gelang zur 17:19 Führung. Tore blieben weiterhin Mangelware, dafür waren Emotionen auf der Tribüne und Härte auf dem Spielfeld weiterhin spielbestimmend. Eine weitere rote Karte und zwei Zeitstrafen gegen Oberkochen nach dem 21:23 durch Sophia Biegert war aber immer noch keine Entscheidung. Erst zwei wichtige Paraden von Paulina Gutbrod und zwei schöne Tore über den Kreis von Leonie Gresser ergaben den hart erarbeiteten 21:25 Sieg für die FSG.

 

Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schieß, Schreitmüller 5/2, Kohn, Kern 1, Gresser 3, Büttner,  Perez 1, Klingl 2, Schrenk 2, Stäudle 6/1, Biegert 5, Friedrich

 

Handball Bundesliga B weiblich: TSV Ebe Forst United – HBZ Altenstadt/Geislingen 36:31

Jochen Schreitmüller – 27.10.2025

Nicht so klar wie das Ergebnis von 36:31 war der Spielverlauf bei der Auswärtsniederlage der B-Juniorinnen in München beim TSV Ebe Forst United. Die Halle in Ebersberg der Spielgemeinschaft München Allach und Ebersberg bot eine tolle Kulisse mit lautstarken Anhängern beider Teams und einer Leinwand, die nach dem Torerfolg die Torschützin nochmal für alle Zuschauer auf Video präsentierte. Obwohl das HBZ Altenstadt/Geislingen auf vier Spielerinnen krankheitsbedingt und aus privaten Gründen verzichten musste, wäre ein Erfolg durchaus möglich gewesen, aber zu viele Fehlwürfe und technische Fehler nützten die Gastgeberinnen geschickt zu Kontertoren aus.

Die ersten Minuten gehörten dem HBZ. Maxi Seybold und Lara Hofmann waren kaum zu halten und erzielten die 1:3 Führung nach fünf Minuten. Erst jetzt kam Forst United besser ins Spiel und profitierte von einigen unkonzentrierten Abschlüssen. Die erste Auszeit beim 6:4 nach zehn Minuten brachte wieder mehr Ruhe ins Spiel des HBZ. Seybold mit Distanzwürfen und Hofmann mit gelungenen 1:1 Aktionen sorgten dann für den 12:12 Ausgleich in der 22. Minute. Danach verflachte das Spiel und beide Mannschaften mussten dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Und während Altenstadt/Geislingen völlige Sendepause vor dem Tor hatte, gelangen den Münchnerinnen wenigstens noch drei Tore zum 15:12 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel eröffnete Theresa Kienle den Torreigen von Rechtsaußen. Die taktische Ausrichtung beider Mannschaften blieb gleich. Während Ebersberg mit einer offensiven Deckung versuchte das Tempo aus den Angriffen zu nehmen, setzte das HBZ dem eine defensivere Abwehrvariante entgegen, da die Gäste wenig Gefahr aus dem Rückraum aufwiesen. Aber trotz einiger Paraden von Laura Biele im Tor gelang es den Gästen nie näher wie zwei Tore heranzukommen. Beim 22:20 in der 40. Minute und 24:22 in der 44. Minute war das Spiel noch völlig offen, selbst beim 31:28 in der 52. Minute und einer Auszeit der Gastgeberinnen war die Zuversicht groß, aber letztendlich war der Kräfteverschleiß über die gesamten sechzig Minuten zu groß um das Ruder nochmal herumzureißen. Deshalb war der Sieg von Forst United zwar nicht in der Höhe, aber durchaus verdient.

Es spielten: Beiter, Biele; Groß, Seybold 10, Hempert 1, Geyer, Kobrehel, Kienle 3, Ammann 2,  Schauz 2, Hofmann 13/1

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