Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Bartenbach 30:25

Jochen Schreitmüller – 08.10.2024

BOL Frauen        FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Bartenbach    30:25

Eine gelungene Premiere feierte die neugegründete FSG Altenstadt/Geislingen gegen den hoch eingeschätzten TSV Bartenbach mit 30:25 Toren. Vor stattlichem Publikum in der Michelberghalle war die Aufregung und eine gewisse Nervosität bei den Gastgeberinnen nicht zu übersehen. Die Frauen des TSV Bartenbach, die in ihrem dritten Saisonspiel in den Anfangsminuten ganz abgeklärt und eingespielt auftraten, nutzten jeden Fehler der FSG aus und gingen nach sieben Minuten mit 0:4 in Führung. Die Trainer Luca Kohn und Axel Bottel reagierten sofort mit einer Auszeit und stellten die Abwehr auf eine offensive 3:2:1 Deckung um. Dadurch konnte man dem Bartenbacher Angriffsspiel den Spielrhythmus und dem gefährlichen Rückraum der Gäste deutlich die Torgefahr nehmen

In der Offensive beendete Pia Schreitmüller in der 8. Minute die Torflaute der FSG, und legte zusammen mit zwei weiteren Treffern und Toren von Cornelia Gebhart, Shirin Kröner und Marie Büttner nach und beim 6:5 in der 17. Minute war die erste Führung der FSG erreicht. Aber die Gäste ließen nicht locker, profitierten aber auch von unkonzentrierten Abschlüssen bis zum 7:9 für Bartenbach in der 23. Minute. Die starke Bank der ‚AlGe‘  machte dann den Wechsel der Stammspielerinnen ohne Qualitätsverlust möglich mit Toren von Line Schreitmüller, Leonie Gresser und Marcia Sedlaczek und aufgrund einer starken Partie von Torhüterin Lena Kohn ging es mit 12:10 für die neue Spielgemeinschaft in die Pause.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel in den ersten zehn Minuten weiter hart umkämpft. Keine Mannschaft konnte sich bis zum 18:17 in der 41. Minute entscheidend absetzen. Eine Disqualifikation gegen Bartenbach brachte dann die Wende. In Überzahl waren es dann drei Tore von Alannah Stäudle und weitere Tore von Sophia Biegert und Marie Büttner, die für einen beruhigenden 25:20 Vorsprung in der 52. Minute sorgten. Diesen 5-Tore-Vorsprung brachte dann das junge Team der FSG relativ abgeklärt über die Zeit und siegte verdient mit 30:25 Toren.

Es spielten: Kohn; Kröner 3, Line Schreitmüller 4, Erhardt, Katrin Gebhard, Gresser 1, Cornelia Gebhard 2, Büttner 5, Zachariadis, Pia Schreitmüller 6/1, Brenner 1, Stäudle 3/1, Biegert 2, Sedlaczek 3

Handball: Jugend

Jochen Schreitmüller – 06.10.2024

Regionalliga B-weiblich

Eine gelungene Premiere in der Regionalligasaison feierten die B-Juniorinnen bei ihrem 22:28 Erfolg gegen die BBM Bietigheim. Allerdings gab es zurecht einige Sorgen, da beide etatmäßige Torhüterinnen Paulina Gutbrod und Elena Lapas krankheitsbedingt passen mussten. Ebenso fehlten drei Spielerinnen mit Zweifachspielrecht, da sie erst ab 15.10. spielberechtigt sind. Dafür sprangen die beiden C-Jugendtorhüterinnen Laura Biele und Michelle Beiter ein und waren wichtige Bausteine für den Sieg.

In den ersten fünfzehn Minuten brannte Geislingen ein wahres Feuerwerk ab. Klar angesagte Auslösehandlungen wurden bis zur jeweils freien Spielerin weitergespielt und Line Schreitmüller, Leni Aigner und Leonie Gresser setzten die Bälle konsequent in die Maschen. Auch das unter der Woche nochmal einstudierte Rückzugsverhalten gegen die gefürchtete erste und zweite Welle von Bietigheim funktionierte hervorragend. Hinzu kamen noch drei parierte Strafwürfe von Laura Biele und beim Stande von 2:12 nach fünfzehn Minuten war die Aufregung vor dem ersten Regionalligaspiel verflogen. Danach fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, agierten mit viel Druck auf die 3:2:1 Deckung und kamen vor allem über die Außenpositionen zu Torerfolgen und zum 9:17 Pausenstand.

Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierte die TG das Spiel. Die Gastgeberinnen blieben mit ihrem schnellen Angriffsspiel weiterhin torgefährlich, aber der Positionswechsel der Rückraumspielerinnen Svenja Schrenk, Maxi Seybold und Line Schreitmüller brachte weiter viel Unruhe in die gegnerische Abwehr. Die vielen Anspiele verwerteten Lara Renz, Leonie Gresser, Svea Dürner und Leni Aigner vom Kreis und von den Außenpositionen zu schönen Toren, so dass der acht Tore Abstand ständig gewahrt blieb. Aber auch als die Personaldecke durch die Verletzung von Sophia Biegert noch dünner wurde, hatte Geislingen immer eine passende Antwort parat. Beim 19:28 fünf Minuten vor Spielende war das Spiel gelaufen und Bietigheim gelangen noch drei Tore zum 22:28 Endstand.

Landesliga C-weiblich

Nach einer passablen ersten Halbzeit mit einem Zwei-Tore-Rückstand verloren die C-Juniorinnen in der zweiten Hälfte völlig den Faden und gingen mit einer 21:34 Niederlage gegen die HSG Owen-Lenningen vom Platz. Geislingen überwand die gegnerische Abwehr mit platzierten Würfen von der Nahwurfzone und vom Rückraum, musste aber ständig einem Rückstand nachlaufen. Die körperlich überlegenen Gäste fanden nach schnellen Kreuzungen immer wieder eine passende Anspielstation am Kreis oder kamen selber zu unbedrängt zum Abschluss. So blieb das Spiel bis zum Pausenstand von 12:14 offen.

Auch der Anschlusstreffer zum 13:14 in der 28. Minute ließ noch hoffen, aber dann steigerte sich die Deckung der HSG, ließ kaum noch Durchbruchsmöglichkeiten mehr zu. Eine Auszeit nach dem 13:18 brachte wieder mehr Ordnung ins Spiel der TG. Elcin Ugur und Anika Machulla, mit elf Treffern erfolgreichste Torschützin, verkürzten, aber beim 15:19 zündete Owen den Turbo und glänzte mit einem 10:0 Lauf zum 15:29 in der 44. Minute. Damit war das Spiel entschieden und Owen entführte verdient beide Punkte nach dem 21:34 Endstand.

Volleyball Landesliga: Erste Ernte eingefahren

Rainer Maroska – 05.10.2024

TSV 1846 Ellwangen 2 – TG Geislingen 0:3 (13:25, 18:25, 18:25)

Leichter als erwartet fiel den Geislingern die Auftaktpartie und somit die Premiere in der Volleyball-Landesliga. Vom Anpfiff weg setzten sich die in Bestbesetzung angetretenen Gäste mit fehlerfreien Aktionen Punkt für Punkt ab und steuerten über 10:3 und 18:9 einem ungefährdeten 25:13-Satzgewinn entgegen. Der Beginn des zweiten Durchgangs glich einer Kopie von Satz eins. Auch jetzt konnte Ellwangen der Dominanz der TG nicht viel entgegensetzen und stand sich durch eine Reihe von Aufschlagfehlern und harmlosen Angriffen meist selbst im Wege. So war es nicht verwunderlich, dass die Filstäler die Zügel etwas schleifen ließen, den Spielabschnitt mit 25:18 aber locker in trockene Tücher brachte. Wie so oft bei scheinbarer Schwäche des Gegners bahnte sich ein Bruch in den Geislinger Aktionen an. Die Ostälbler setzten sich mit Schnellangriffen über die Mitte immer wieder in Szene und gingen mit 6:2 und 10:4 in Front. Die TG wollte sich aber die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und kämpfte sich kontinuierlich zum 13:13 heran. Spielzug für Spielzug fanden die Geislinger durch individuelle Klasse wieder in die Partie und errangen durch ein 25:18 einen unerwartet deutlichen 3:0-Auswärtssieg.

Hinten von links: Trainer Rainer Maroska, Nick Rabus, Leonard Recknagel, Alessandro Rella, Sebastian Schweizer vorne: Julian Ehrhardt, Magnus Boni, Simon Schweizer, Ruslan Halchenko

Geiselstein: Hüttensonntag mit Kaiserschmarrn und Knödeln

Ingrid Döbler – 30.09.2024

„Schlemmen wie in Österreich“ lautete unser Motto am 29.09.2024 im Geiselsteinhaus.

Wie in den Vorjahren haben wir uns für die  Besucher eine besondere Speisekarte ausgedacht, angelehnt an die klassischen Hüttengerichte auf den Almen. Schon in den Tagen davor waren wir fleißig im Einsatz, haben unzählige Wecken in Würfel geschnitten und dann am Samstag zu leckeren Leber-, Speck- und Kaspressknödeln verarbeitet. Um die 150 Knödel haben wir gesotten und gebraten, alles handgemacht. Wir freuten uns auf den österreichischen Hüttensonntag und die Gäste. Das Wetter meinte es gut mit uns, blauer Himmel und Sonnenschein, die TG-Fahne flatterte zusammen mit der Fahne Österreichs im Wind und hieß die Besucher schon von weitem willkommen. Zur Mittagszeit füllte sich die Hütte im Handumdrehen, jeder Tisch war besetzt, auch die Terrasse, die Gäste aus nah und fern ließen sich die Knödel in der Suppe oder mit gemischtem Salat schmecken. Natürlich durften auch die Klassiker unter den  Süßspeisen –  Kaiserschmarrn und Germknödel – im Angebot nicht fehlen. Ob als Hauptgericht oder Nachtisch, unwiderstehlich lecker. Zur Kaffeezeit stieg die Nachfrage nach Apfel- und Topfenstrudel an. Wahlweise mit Vanillesauce oder Schlagsahne. Der Ansturm der Gäste war den ganzen Tag über ungebrochen. Wir waren mit 8 Personen im Dauereinsatz, das Zusammenspiel von Theke und Küche klappte wie am Schnürchen, alle gaben ihr Bestes. Kein Besucher sollte hungrig nach Hause gehen. Als sämtlicher Strudel ausverkauft war, improvisierten wir mit süß gefüllten Palatschinken (Crepes). Es war ein anstrengender, aber rundum gelungener Tag. Auch im nächsten Jahr bieten wir den Gästen gerne wieder einen  Hüttensonntag mit österreichischen Schmankerln an.

50. Internationales Einladungsschwimmfest in Fellbach: Gelungener Formtest der TG Geislingen

Alexander Lorenz – 30.09.2024

Der erste Schwimmwettkampf nach den Sommerferien bot den Schwimmerinnen und Schwimmern der TG Geislingen eine hervorragende Gelegenheit, ihren aktuellen Leistungsstand unter Beweis zu stellen. Trotz einer kurzen Vorbereitungszeit von nur zehn Trainingseinheiten, die durch die Schließung des 5-Täler-Bads an den ersten Schultagen verursacht wurde, konnten die Athleten durch ein gezieltes und angepasstes Training mit herausragenden Leistungen glänzen.
Insgesamt zwölf motivierte Schwimmerinnen und Schwimmer der TG Geislingen, betreut von den beiden Diplom-Schwimmtrainern Elvira und Alexander Lorenz, erzielten beeindruckende Ergebnisse. Auf der 25-Meter-Bahn in Fellbach erreichten sie zahlreiche persönliche Bestzeiten und sammelten stolze 34 Gold-, 18 Silber- und 18 Bronzemedaillen. Zudem qualifizierten sich 13 Starts für die Finalläufe, und mehrere Schwimmer erfüllten die Normen für die anstehenden Baden-Württembergischen Kurzbahn-Meisterschaften in Stuttgart.
„Regelmäßiges Training, eine abwechslungsreiche Gestaltung und der gezielte Einsatz von Hilfsmitteln wie Paddles oder Pull-Bouys motivieren unsere Schwimmer und fördern die Technikverbesserung. Auch erfahrene Schwimmer fungieren als Vorbilder für den Nachwuchs“, erläuterte Trainer Alexander Lorenz bei einem Team-Meeting.
Herausragende Leistungen und Qualifikationen
Viktoria Hvastunov (Jg. 2007), amtierende Baden-Württembergische Meisterin, überzeugte mit sechs Goldmedaillen in Fellbach und qualifizierte sich zusätzlich für das Finale über 50 Meter Rücken. Dort errang sie ebenfalls Gold mit einer Zeit von 0:32,96. Ihre Bestzeiten über 100 Meter Lagen (01:15,25), 100 Meter Rücken (01:10,74), 200 Meter Rücken (02:34,70), 200 Meter Freistil (02:20,57) und 400 Meter Freistil (04:59,31) bestätigten ihre starke Form.
Maxim Hvastunov (Jg. 2013), mehrfacher Baden-Württembergischer Meister, gewann insgesamt neun Gold- und eine Silbermedaille. Er qualifizierte sich für zehn Strecken bei den kommenden Kurzbahn-Meisterschaften. Besonders hervorzuheben sind seine Zeiten über 50 Meter Schmetterling (0:34,57), 100 Meter Rücken (01:23,03) und 100 Meter Freistil (01:11,66).
Carolin Frieß (Jg. 2005), Bronzemedaillengewinnerin der Süddeutschen Meisterschaften 2024 über 100 Meter Brust, glänzte mit sechs Goldmedaillen, darunter über 200 Meter Brust (02:53,86) und 200 Meter Lagen (02:43,12). Zusätzlich holte sie Silber im Finale über 50 Meter Brust und Bronze über 50 Meter Schmetterling.
Alexander Bernert (Jg. 2007), Baden-Württembergischer Vize-Meister im Freiwasserschwimmen, sicherte sich in Fellbach vier Goldmedaillen, darunter über 50 Meter Brust (0:32,09) und 100 Meter Schmetterling (01:06,29). Er qualifizierte sich ebenfalls für die Kurzbahn-Meisterschaften.
Adnan Kadic (Jg. 2009), Bronzemedaillengewinner bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen, beeindruckte mit einer starken Leistungssteigerung und gewann zwei Gold- sowie fünf Silbermedaillen. Seine Leistungen über 50 Meter Schmetterling (0:30,17) und 100 Meter Freistil (0:59,04) sicherten ihm die Qualifikation für das Landesfinale.
Ellinor Schäfer (Jg. 2010) qualifizierte sich mit zwei Goldmedaillen über 50 und 100 Meter Brust sowie weiteren Medaillen in verschiedenen Disziplinen für eine Strecke bei den Kurzbahn-Meisterschaften in Stuttgart.
Leo Choi (Jg. 2012), dritter Süddeutscher Meister über 2500 Meter im Freiwasser, holte in Fellbach elf Medaillen, darunter Gold über 50 Meter Brust und Silber über 50 Meter Schmetterling und Rücken.
Weitere starke Leistungen zeigten Laura Winkler (Jg. 2011), Lotta Sophie Höld (Jg. 2014), Xenia Dauner (Jg. 2011), Michelle Mabelle Dürr (Jg. 2010) und Bora Choi (Jg. 2014), die sich ebenfalls über persönliche Bestzeiten und Medaillen freuen konnten.
Mit insgesamt 70 Medaillen und zahlreichen Qualifikationen für die kommenden Kurzbahn-Meisterschaften war das Internationale Einladungsschwimmfest in Fellbach für die TG Geislingen ein großer Erfolg und ein gelungener Formtest für die nächsten Herausforderungen.

 

Handball Herren: siegreicher Saisonstart – und weitere Handballberichte

Jochen Schreitmüller – 30.09.2024

Bezirksoberliga Männer

HSB Heidenheim – TG Geislingen 30:34

Mit einem am Ende verdienten 30:34 Auswärtserfolg gegen den Heidenheimer SB startete die TG Geislingen in die neue Bezirksoberligasaison. Allerdings tat sich die TG lange Zeit gegen den letztjährigen Tabellenachten der Liga, der in der Vorwoche überraschend gegen den TV Altenstadt den Platz als Sieger verließ, sehr schwer. Vor allem der Spielmacher vom HSB sorgte ständig für Unruhe und war mit neun Toren gefährlichster Angreifer auf dem Feld.

Bei Geislingen, das mit sieben U 20-Spielern an den Start ging, zeigte sich, dass verschiedene Abläufe noch nicht automatisiert sind und sich deshalb immer wieder technische Fehler in das Angriffsspiel einschlichen. Und mit der nicht befriedigenden Chancenauswertung, nach guten Auslösehandlungen, machte sich die TG zusätzlich das Leben schwer. Aber trotz mehrerer Rückschläge lobte Trainer Florian Bühler die hohe Einsatzbereitschaft und die große Moral seines Teams, die letztendlich den Erfolg in diesem wichtigen Auftaktspiel ausmachten.

Nach ausgeglichenem Start beider Mannschaften stand es nach zehn Minuten 5:5 und bis zum 10:10 in der 18. Minute konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Beste Torschützen der TG waren bis dahin Julian Osswald von der Kreisposition und Twan van der Mei auf Rechtsaußen. Kurzzeitig wirkte dann die Umstellung von Trainer Florian Bühler auf eine offensivere Abwehrformation, um den Wirkungskreis von Konstantin Rendle einzudämmen. Hinzu kam eine doppelte Zeitstrafe gegen die Gastgeber, die Moritz Lächler zu Toren zum 10:13 nützte. Aber anstatt jetzt weiter konzentriert zu bleiben, versäumten es die Gäste aus dem Filstal, den Vorsprung weiter auszubauen. So ging es dann mit 16:16 in die Kabinen.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel weiter spannend. Eine ganz enge Deckung gegen den torgefährlichsten Spieler von Heidenheim beantworteten die Brenztäler mit dem 7. Feldspieler und spielten diese Überzahl im Angriff geschickt zu Ende. Erst in der 40. Minute erzielte Moritz Lächler durch eines seiner drei Strafwurftore das 22:24. Nach Toren von Claudius Schurr, Florent Kamberi und Pascal Rosenfeld zum 23:27 schien das Spiel endgültig auf die Seite von Geislingen zu kippen, aber vier Tore des brandgefährlichen Benjamin Hug, davon drei Siebenmeter gab dem HSB nach dem 28:28 Ausgleich neue Hoffnung. Aber jetzt sorgte die breite Qualität der TG für einen siegreichen Schlussspurt. Wichtige Tore von Pascal Kutek, Gentian Krasniqi, Florent Kamberi und drei Tore nach Durchbrüchen von Giacomo Mastro ließen Geislingen beim 30:34 Endergebnis dann doch jubeln.


Landesliga C-weiblich

Nach einer überraschend starken HVW-Qualifikationsrunde, wo sich die C-Juniorinnen der TG Geislingen für die Landesliga qualifiziert hatten, gab es am ersten Spieltag beim TSV Deizisau eine knappe 22:20 Niederlage. Da die Mannschaft von Claudius Schurr und Florent Kamberi wegen Krankheit verschiedener Spielerinnen in den letzten drei Wochen kaum vollständig trainieren konnte, waren Mannschaft und mitgereiste Anhänger nicht unzufrieden, obwohl am Ende mit etwas mehr Fortune auch ein Sieg möglich gewesen wäre.

In der ersten Halbzeit lagen die Gastgeberinnen ständig mit ein oder zwei Toren in Führung und konnten sich aber nie entscheidend absetzen, da Melissa Markovic und Michelle Beiter  alle ihre Würfe nach schönen Anspielen von Elcin Ugur und Anika Machulla ins gegnerische Netz setzten. Der Halbzeitstand von 11:10 entsprach dann auch dem Spielverlauf. Ein kurzer Zwischenspurt der TG mit Toren von Iman Ainain und Anika Machulla ergab dann in der 30. Minute die 13:15 Führung. Nach dem Ausgleich zum 15:15 und der erneuten Führung der TG hatten die Gastgeberinnen zehn Minuten später zum 18:18 egalisiert.  Der Schluss war dann nichts für schwache Nerven. Ein vergebener Strafwurf beim 20:19 brachte Deizisau dann vollends auf die Siegerstraße.


Einen vor allem in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg landeten die Männer 2 in der Bezirksklasse gegen die TSG Eislingen. Erfolgreichste Torschützen beim 35:25 Auswärtserfolg waren Nico Zernickel, Albert Schurr und Spielertrainer Benedikt Eilhoff mit jeweils sechs Toren. Alle anderen Spieler konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen, was die große Breite und Qualität des ganzen Kaders unterstreicht.


Während die A-männlich beim 46:39 gegen Jano Filder 2 zwar viele Tore erzielte, aber noch mehr einstecken musste, gelang der A-weiblich ein Kantersieg gegen KuGi mit 53:20 Toren.


Die B-männlich unterlag in Schnaitheim mit 27:20, ebenso die D-weiblich nach schwacher erster Hälfte gegen WiWiDo 1 mit 26:20. Toren

 

 

 

Anfängerschwimmkurse und mehr von der Schwimmabteilung TG Geislingen

Alexander Lorenz – 18.09.2024

Die Schwimmabteilung der TG Geislingen bietet alle sportlichen Bereiche, vom Anfängerschwimmen zum Nachwuchsbereich, Wettkampsport und Leistungsgruppen bis zum Masters-Schwimmen an. Auch nicht wettkampforientierte schwimmsportbegeisterte Jungs und Mädchen finden in der Schwimmabteilung die passenden Trainingsgruppen. Für einen möglichen Einstieg zum Leistungssport mit täglichem Schwimmtraining wird Talent, Leistungswille und Teamfähigkeit sowie ein positives schulisches und familiäres Umfeld vorausgesetzt: so informierten alle Übungsleiter und die Diplom-Schwimmtrainer der TG Geislingen, Elvira und Alexander Lorenz, zahlreiche Eltern, Schwimmer/innen und Sportinteressierte im 5-Täler Bad am Montag, 16. und  Dienstag, 17. September bei den neuen Schwimmkursen der TG Geislingen.

Die Schwimmabteilung der TG Geislingen hat in der Vergangenheit schon über 1.000 Kindern das Schwimmen beigebracht. In den letzten fünf Jahren hat die Turngemeinde ständig Ihre Methoden optimiert, um einen besseren und sehr professionellen Schwimmunterricht anzubieten. Mit den beiden Diplom-Schwimmtrainern Elvira und Alexander Lorenz, sowie weiteren ausgebildeten Übungsleitern der TG Geislingen aus der Wettkampf-Mannschaft, werden im 5-Täler- Bad in Geislingen Anfänger-Schwimmkurse angeboten.

In kleinen Gruppen erlernen die Kinder das Schwimmen sehr schnell. Die Kinder erhalten ein modernes kompetenzbasiertes Unterrichtsmodell; auch für die Eltern halten wir optimale Kommunikationswerkzeuge vor. All dies wird allen Kindern helfen, gute Schwimmer und ein selbstbewusstes Kind zu werden, sagte Abteilungsleiterin Elvira Lorenz. Anfänger-Schwimmkurse sind sehr beliebt und die Kinder erlernen wesentliche Grundlagen des Schwimmens auf spielerische Art. Die Freude an der Bewegung im Wasser, spezielle Gymnastik an Land und der Spaß stehen im Vordergrund. Das Gefühl für das Wasser und die erste selbständige Fortbewegung sowie Gleiten und Tauchen ohne Schwimmbrillen, geben die notwendige Selbstsicherheit und macht bald schon Lust auf mehr. Nach dem Anfänger-Schwimmkurs gibt es die Möglichkeiten, in der „TG-Schwimm-Schule“ oder in der sehr erfolgreichen „TG-Wettkampf-Mannschaft“ sein Können weiter zu verbessern.

Erfolgreiche TG-Schwimm-Mannschaft

TG bewirtet bei den Geislinger SterneNächten am 27.09.2024

Stephan Schweizer – 25.09.2024

Im Herbst bietet die TG ein kulturelles Highlight. Im Rahmen der Sternenächte der Geislinger Sterne bewirtet die TG am Freitag, den 27.09.2024, beim Konzert von Streetlife, der bekannten Unplugged-Band. Rock und Pop mit Feingefühl und Groove werden Geislingen rocken.

 

In der Fußgängerzone vor dem Alten Rathaus spielen die Musiker ab 17:00 Uhr auf einer mobilen Bühne. Bierbänke laden zum Verweilen ein, man kann aber Speis und Trank im Stehen genießen oder das Tanzbein schwingen. Die TG verköstigt alle Gäste, vor allem Cocktails werden zur guten Stimmung beitragen. Das Konzert ist übrigens umsonst. Laut Wettervorhersage wird es trocken und mit 13 Grad mild. Es steht also einer großen Party nichts mehr im Wege. Kommen Sie vorbei!

TG Geislingen Beach-TiGers: B-Juniorinnen krönen die Saison mit dem deutschen Meistertitel

Jochen Schreitmüller – 13.08.2024

Drei qualifizierte Jugendmannschaften der TiGers bei der Deutschen Meisterschaft sind ein Novum für die TG und bestätigen die gute Nachwuchsarbeit, die mittlerweile bei der TG Geislingen auf dem Sand betrieben wird. Neben der männlichen A-Jugend, die bereits die vierte Teilnahme zu Buche stehen hat, stand erneut die B-weiblich und dazu zum ersten Mal noch die A-weiblich im Finale der DM. Für die Bayern und die Baden-Württemberger ist der Zeitpunkt der deutschen Meisterschaft aber eine ständige Herausforderung, da sie immer in der Mitte der Sommerferien liegt und immer wieder Spieler oder Spielerinnen urlaubsbedingt fehlen.

TG Geislingen Beach-TiGers B-Juniorinnen krönen die Saison mit dem deutschen Meistertitel

Nach dem Schlusspfiff im B-Jugend-Finale bei der Deutschen Beachhandballjugendmeisterschaft in Hannover gab es kein Halten mehr: eine glücklich tanzende Spielerinnentraube, jubelnde Trainer und total euphorisierte Fans feierten ausgelassen den Deutschen Meistertitel der B-Juniorinnen der Beach-TiGers TG Geislingen. Nach dem Meistertitel der A-Junioren 2022 war dies der zweite Coup auf deutscher Ebene auf dem ‚Sand‘.

Allerdings verlief der Start am Freitagnachmittag ernüchternd. Nieselregen machte das erste Spiel gegen die Brüder Ismaning unberechenbar, da der Ball nur noch schwer zu kontrollieren war. Fehlwürfe, aber auch technische Fehler nutzten die Münchnerinnen eiskalt zum ersten Satzgewinn mit 12:16. Die zweite Hälfte gewann die TG dann mit 20:14. Das entscheidende Shoot-Out ging dann wieder mit 8:9 an Ismaning.

Der Samstag begann dann mit einen 2:0 Erfolg gegen den TV Oyten. Das entscheidende Spiel um den Gruppensieg gegen die ‚Schweißperlen‘ aus Ahnatal/Calden brachte dann den ersten Hinweis auf das hohe Beachhandballniveau in dieser Altersklasse. Nicht nur die Nationalkaderspielerinnen beider Teams, sondern alle Spielerinnen liefen zur Hochform auf. Nach dem 1:1 in den Sätzen musste erneut das Shoot-Out entscheiden, das mit 9:8 dann an die Hessinnen ging.

Somit ging es im Viertelfinale als Zweitplatzierte gegen die Sandfüchse aus Niedersachsen, den Dritten der anderen Vorrundengruppe. Mit 28:14 und 27:16 war das gesteckte Ziel Halbfinale erreicht. „Jetzt folgt die Kür“ und „ alles ist möglich“ war die klare Aussage der mitgereisten TG-Fans.

Danach war ausreichend Ruhe und Fokussierung auf den Schlusstag angesagt, denn im Halbfinale wartete der Favorit und letztjährige Deutsche Meister Beach and de Gang aus Kelkheim. Der Start um 9.30 Uhr schien für das TG-Team noch zu früh zu sein, denn die Hessinnen gingen dank ihrer exzellenten Torhüterin und eiskalten Kontern schnell mit 8:0 in Führung. Aber plötzlich kippte das Spiel, Kelkheim blieb immer öfters an der sich steigernden Abwehr mit Lara Hofmann, Leonie Gresser und Maxi Seybold und an den Torhüterinnen Paulina Gutbrod und Emely Lang hängen und im Angriff wurde jede Überzahlsituation von Sophia Biegert, Hanna Denzler und Line Schreitmüller konsequent zu Toren genutzt. 13 Sekunden vor Schluss beim Stand von 18:16 zog BADG die Auszeit und kam noch zum 18:18 Ausgleich. Jetzt musste der nächste Ball beim Sudden Death entscheiden, den Line Schreitmüller dann eiskalt in die Maschen setzte. Die zweite Hälfte blieb lange spannend, die Spezialistinnen Zoe Kobrehel und Pia May wurden fast komplett ausgeschaltet und dann war es wieder Kelkheims Torhüterin, die vier Hundertprozentige entschärfte und den Satzausgleich zum 1:1 sicherte. Erneut musste das Shoot-Out die Entscheidung bringen: Nachdem Geislingen bis zum 6:2 fehlerlos blieb, scheiterte Kelkheim zweimal an der offensiven Torhüterin, so dass bei der vierten Schützin ein einfacher Treffer zum 7:2 Endstand genügte.

Das Finale gegen die Strandperlen aus Hamburg wurde dann zum absoluten Höhepunkt für den Beachnachwuchs aus Geislingen. Einlaufen mit Musik, erstmalige namentliche Vorstellung vor vollen Zuschauerrängen und erstmaliges Mitsingen der Nationalhymne ließ so manche Augen auf dem Platz und außerhalb feucht werden. Hoch konzentriert und fast fehlerfrei mit frenetischer Anfeuerung der anderen beiden TiGer-Teams und den vielen mitgereisten Eltern hieß es dann 24:14 im ersten Satz und auch in der zweiten Hälfte ließ die TG dann beim 24:20 nichts mehr anbrennen.

von links: Pia May, Sophia Biegert, Emely Lang, Paulina Gutbrod, Zoe Kobrehel, Nele Kämpf, Leonie Gresser, Hanna Denzler, Maxi Seybold, Lara Hofmann, Line Schreitmüller, Trainer: Pia Schreitmüller, Jochen Schreitmüller

A-Junioren

Da bei der A-männlich statt acht deren zehn Teams zur DM zugelassen wurden, ging es nach der Gruppenphase aufgrund der geringen Platzkapazitäten in Hannover sofort ins Halbfinale. Das setzte die Topmannschaften schon in der Vorrunde gewaltig unter Druck. Das erste Spiel gegen die Happy Strand Chiller aus Hannover war deswegen richtungsweisend. Nach einem 22:17 für Hannover im ersten Satz und einem klaren 26:18 in Hälfte 2 für die TiGers, musste das Shoot-Out die Entscheidung bringen, die mit 7:6 hauchdünn an die Niedersachsen ging.

Gegen die Bühlbomber aus Ahnatal und gegen die Sandkastenbande aus Hamburg ließ die TG nichts anbrennen und gewann jeweils 2:0. Jetzt musste das letzte Spiel gegen Ismaning die Entscheidung um den Einzug ins Halbfinale bringen. Und beide Mannschaften machten es genauso spannend wie schon bei den Spielen der GBO-Serie. Beim Stande von 18:18 ging es ins Sudden Death. Geislingen und die Münchner scheiterten jeweils an den glänzend haltenden Torhütern. Der nächste Angriff brachte dann sogar einen 6-Meter-Wurf für die TG, den der Keeper unter dem Jubel der 60 Fans der Münchner erneut parierte. Im Gegenzug setzte Ismaning dann den Ball in die Maschen und gewann den ersten Satz. Genauso hochklassig und eng blieb der zweite Satz, den die Bayern dann glücklich mit 20:18 für sich entschieden. Somit war der Medaillentraum ausgeträumt. In der anderen Gruppe waren die Beach Bazies die leidtragenden vom Modus. Im Dreiervergleich entschied ein einziges Tor zuungunsten der Schleißheimer. Dafür gewannen sie das Spiel um Platz 5 gegen am Ende doch enttäuschte TiGers, die Platz 6 belegten.

A-Juniorinnen

Die mit einigen B-Mädchen verstärkten A-Juniorinnen mussten im ersten Spiel die Überlegenheit der auf Nummer 1 gesetzten Black Swans aus Bremen anerkennen, Dafür gab es gegen die Capri Suns aus Hessen und gegen die Strandperlen aus Hamburg zwei klare 2:0 Siege. Im Viertelfinale gegen Beach and da Gang Ladies verschlief die TG die erste Halbzeit komplett, gewann den zweiten Satz dafür mit 18:13. Das Shoot-Out wurde dann zur Nervenprobe, das am Ende mehr als glücklich mit 8:6 an die Hessinnen ging. Damit war der Traum Halbfinale ebenfalls passe. Und da für die B-Mädchen dieses Spiel bereits das sechste Spiel an einem Tag war und da die Jugendschutzbestimmungen des DHB nur maximal sechs Spiele an einem Tag erlauben, und sich Lara Renz unglücklicherweise auch noch verletzte, war der Kader im Platzierungsspiel gegen die Strandperlen stark dezimiert. Erst am Sonntag im Spiel um Platz 7 präsentierten sich die A-Juniorinnen wieder selbstbewusst, gewannen im Shoot-Out mit 8:6 gegen Capri Sun und konnten mit der ersten DM-Teilnahme zufrieden sein.

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