Autor: Stephan Schweizer
Leichtathletik: Bei den Waldlauf-Kreismeisterschaften im Rahmen der DJK-Winterlaufserie gewinnt Thorben Dietz, der Neuzugang der LG Filstal, den Hauptlauf über zehn Kilometer.
Leichtathletik: Drei Titel gehen in den Kreis
Uli Bopp – 23.01.2018
Bei den Hallen-Regionalmeisterschaften der Jugend U 14 am vergangenen Wochenende in Schwäbisch Gmünd konnte der Nachwuchs aus dem Kreis nicht an die überragenden Erfolge des Vorjahres anknüpfen, als man 20 Podestplätze erringen konnte.
Diesmal waren es nur sieben gegen starke Konkurrenz der LG Staufen, des SSV Ulm und der LG Brenztal. Die Mädchen sorgten dabei für die meisten guten Platzierungen.
W 12
Der 50 m-Sprint war eine Domäne der LG-Filstal. Finja Willnich gewann den Endlauf in starken 7,64sec, weil sie nach der drittbesten Vorlaufleistung ( 7,78 sec ) noch ein gutes Pfund im Endlauf draufpacken konnte. Vierte in diesem Rennen wurde Alannah Stäudle in 7,81 sec, die die Bronzemedaille um nur zwei Hundertstelsekunden verpasste. Ricarda Hommel wurde Fünfte in 7,95 sec. Salome Hermann von der TSG Eislingen war als Zweite des B-Finales mit 7,94 sec noch etwas schneller. Aylin Gümus (FA Göppingen) steigerte sich als Dritte in diesem Rennen auf 8,00 sec.
Den zweiten Titel dieser Altersklasse holte Lisa Engel vom Leichtathletik Team Schurwald. Sie stieß die 3-Kg-Kugel 7,44 m weit und war damit zehn Zentimeter besser als die LG-Filstal-Athletin Alannah Stäudle. Mit Marija Vukasinasic ( 6,94 m ) ging auch die Bronzemedaille in den Schurwald. Ricarda Hommel (LGF) landete mit ihrer Weite von 6,77 m auf Rang vier.
Etwas Pech hatte im Hochsprung Alannah Stäudle, als sie 1,32 m überquerte und sich nur wegen der Fehlversuchsregel der Ulmerin Franziska Wloka geschlagen geben musste. Ricarda Hommel überquerte als Fünfte 1,24 m, Finja Willnich als Siebte 1,20 m.
Besser lief es für Finja dann im Weitsprung, wo sie ihre Grundschnelligkeit gut umsetzen konnte und mit 4,49 m nur Wloka (4,65 m) den Vortritt lassen musste. Ricarda (4,44 m) verpasste bei dicht beieinanderliegenden Endergebnissen Bronze um vier Zentimeter.
Ebenfalls nur knapp am Podest vorbei lief Lina Herr, TSG Eislingen, die über 50m-Hürden als Vierte 10,12 sec benötigte.
W 13
Die zweite Goldmedaille für das Leichtathletik Team Schurwald holte sich Liliane Höbler. Auch sie war mit Abstand beste Kugelstoßerin mit einer Weite von 8,68 m. Im Weitsprung kam Renuka Pfleiderer von der LG Filstal auf 4,49 m – das reichte für Platz vier. Über 50 m sprintete sie in 7,81 sec als Sechste in Ziel.
M 12
Eine Silbermedaille im Kugelstoßen ( 3 kg ) holte sich Collin Hommel ( LGF ). Er konnte allerdings mit seinem Stoß von 7,09 m den überragenden Ulmer Sören Ulshöfer ( 8,57 m ) nicht gefährden. Seine Teamkollegen Mattis Nill und Dennis Rüber platzierten sich mit 6.74 m und 6,50 m als Vierte und Fünfte. Auch im Weitsprung musste sich Mattis bei einer Sprungleistung von 4,45 m mit Platz vier begnügen. Dennis Rüber wurde mit 4,32 m Siebter. Im Hochsprung schließlich klappte es dann mit einer Medaille für Mattis. Als Dritter gelang ihm ein Sprung über 1,28 m und damit aufs Treppchen. Über 50 m kam Dennis Rüber nach 7,85 sec ins Ziel, was ihm den vierten Platz einbrachte.
M 13
Lasse Steck ( LGF ) wurde Fünfter über 50 m-Hürden in 10,31 sec und Siebter über 50 m flach in 8,37 sec. Außerdem übersprang Carlo Schmid ( LGF ) 1,32 m, was Rang sechs bedeutete. Dieselbe Platzierung schaffte mit 6,88 m auch Lasse Steck im Kugelstoßen.
Auszug aus der Siegerliste:
W 12
50 m: 10. Vanessa Schweiß, 8,08 sec, TSG Eislingen; 12. Lina Herr, 8,25 sec, TSG Eislingen
50 m-Hürden: 8. Ricarda Hommel, 10,66 sec, LG Filstal; 11. Luisa Stark, 11,22 sec, LGF; 12. Leonie Schwannauer, 11,29 sec, TSG Eislingen; 15. Vanessa Schweiß. 11,72 sec, TSG Eislingen
Weitsprung: 7. Luisa Stark, 4.21 m, LGF; 8. Alannah Stäudle, 4,11 m, LGF; 9. Lina Herr, 4.10 m, TSG Eislingen; 13. Salome Hermann, 3,89 m, TSG Eislingen
W 13
50 m: 10. Lara Sarkowski, 7,99 sec, LGF
50 m-Hürden: 9. Lara Sarkowski, 9,93 sec, LGF; 12. Lina Mauser, 10,88 sec, LGF; 15. Giulia Sottile, 11,24 sec, LGF
Hochsprung: 10. Lina Mauser, 1,24 m, LGF; 13. Loreley Rosenberger, 1,12 m LGF
Weitsprung: 14. Lina Mauser, 4,20 m, LGF
Kugelstoß: 12. Renuka Pfleiderer, 5,72 m, LGF; 14. Loreley Rosenberger, 5,56 m, LGF
M 13
Weitsprung: 7. Carlo Schmid, 4,27 m, LGF; 9. Lasse Steck, 4,03 m, LGF; 14. David Zurmühl, 3,64 m, TSG Eislingen
Kugelstoß: 7. Oliver Machulla, 6,87 m, LGF; 8. Carlo Schmid, 6,35 m, LGF; 10. David Zurmühl, 5,30 m, LGF
Lisa-Maria Oechsle holt Hürdentitel für die LG Filstal
Uli Bopp – 23.01.2018
Am vergangenen Wochenende war Lisa-Maria Oechsle die einzige Teilnehmerin aus dem Kreis, die bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Mannheim an den Start ging. Am Samstag bestritt sie zwei Rennen über 60m flach. Nach 7,98 sec im Vorlauf wurde sie im A-Endlauf mit 7,99 gestoppt, was Platz sieben bedeutete. Das war quasi das „Warmlaufen“ für die 60m-Hürdenrennen, die tags darauf gestartet wurden. Mit der klar schnellsten Vorlaufzeit von 9,19 sec qualifizierte sich die Ditzenbacherin für den Endlauf. Hier lief sie etwas auf Sicherheit, konnte sich aber nochmals auf 9,15 sec steigern. Das reichte dann zwar nicht für eine neue Bestzeit unter neun Sekunden, aber allemal, um die stärksten Konkurrentinnen Anna Braun von der LG Kurpfalz ( 9,28 sec ) und Lena Schlag von der LG Weissacher Tal ( 9,51 sec ) klar zu distanzieren. Den ersten Landesmeistertitel konnte die Neunzehnjährige, deren Fokus in diesem Jahr zuerst einmal auf das Abitur gelegt ist, richtig genießen. Es war zudem erst der zweite Wettkampf in dieser Hallensaison nach den Regionalmeisterschaften in Ulm, bei denen sie beide Sprintstrecken gewonnen hatte. Am nächsten Wochenende bietet sich aber beim Hallenmeeting in Sindelfingen die Gelegenheit, die angestrebte Bestzeit zu erzielen und die Neunsekundenmarke zu knacken.
Handball Männer: Geislingen feiert Heimsieg (31:24) gegen TV Rechberghausen 2
Handball Württ. Oberliga: C-Jugend weiblich holt ersten Sieg
Jochen Schreitmüller – 22.01.2018
Mit einer Topleistung im Angriff landete die weibliche C-Jugend der TG Geislingen den ersten Saisonsieg gegen die TG Biberach mit 32:31 Toren. Immer wieder zeigte die Mannschaft um HVW-Auswahlspielerin Kaja Ehrhardt, dass sie spielerisch gut in der württembergischen Oberliga mitspielen kann, einzig die wenig robuste Abwehrarbeit verhinderte bislang einen doppelten Punktgewinn. Aber auch gegen den Tabellenfünften zeigte die TG in der ersten Hälfte das bekannte Gesicht. Zu körperlos und brav agierte die TG-Abwehr, so dass die Gäste fast jeden Angriff mit einem Torerfolg abschließen konnten. Dafür wirbelte der eigene Angriff umso effektiver. Julia Rienhardt führte glänzend Regie und das Spiel über Kreisläuferin Nora Ehrhard und die Übergänge von den Halb- und Außenpositionen klappten wie am Schnürchen und so war zur Halbzeit beim 18:20 noch alles offen. Nach dem Wechsel hatte Geislingen mit einer ganz defensiven Abwehrvariante einen besseren Zugriff, da Biberach ständig den Weg in die Nahwurfzone suchte und Würfe aus dem Rückraum völlig vernachlässigte. Nach zehn Minuten gelangen Linh Vu und Anna-Sophie Schurr der 24:24 Ausgleich. Aber Biberach nützte eine Zeitstrafe eiskalt zur erneuten 24:27 Führung aus. Es dauerte bis zur 45. Minute ehe Geislingen erneut den Ausgleich zum 30:30 erzielte. Der Rest war dann Hektik und Spannung pur, ehe Kaja Ehrhardt sich und die TG mit ihrem zehnten Tor und dem 32:31 Siegtreffer belohnte.
FSG vergibt Sieg, aber rettet Unentschieden gegen die SG Muggensturm/Kuppenheim
Anja Heidinger – 22.01.2018
In der ersten Halbzeit stellte die FSG die Weichen auf Sieg und schien die SG Muggensturm/Kuppenheim im Griff zu haben. Doch leider agierte die FSG Donzdorf/Geislingen in der zweiten Hälfte nicht mehr so konsequent in Verteidigung und Angriff und geriet in Rückstand, erzielte aber in der 60. Minute noch den 23:23-Ausgleichstreffer. Somit teilen sich die beiden Mannschaften verdient die Punkte. Aufgrund des knappen 26:25-Sieges im Hinspiel gewinnt die FSG aber den direkten Vergleich.
Mit einem guten Gefühl startete die FSG mit Power in den ersten Angriff am vergangenen Samstag in der Kuppenheimer Sporthalle. Adriane Hendlmeier setzte sich im Eins-gegen-Eins durch und holte gleich einen Strafwurf heraus für die FSG heraus, den Anja Heidinger sicher zum 1:0 verwandelte. Danach war es aber erst mal die Mannschaft aus Muggensturm, die drei schnelle Treffer, meist durch Gegenstoß in Folge erzielte ehe Kerstin Seele und Adriane Hendlmeier wieder für die FSG trafen. Danach dominierten die Abwehrreihen und vor allem die Torhüterinnen das Spielgeschehen. Sabine Trzaska parierte neben eine Strafwurf zahlreiche freie Würfe der Gastgeberinnen und machte dadurch die Fehler ihrer Mannschaft im Angriff wieder wett. Reihenweise vergab die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Beutel Gegenstöße und freie Würfe von den Außenpositionen. So stand es nach 17 Minuten lediglich 8:8, wobei ein komfortabler Vorsprung nur aufgrund nicht genutzter Großchancen nicht hergestellt werden konnte. Doch dann folgten zehn starke Minuten der FSG, in denen dann endlich eine Vier-Tore-Führung zum 13:9 herausgespielt werden konnte. In den letzten Minuten der ersten Halbzeit gelang es Muggensturm noch auf zwei Tore heranzukommen.
Und diese Aufholjagd der MuKu’s setzte sich in Halbzeit zwei fort. Die FSG spielt im Angriff zu langsam, ideenlos und mit zu wenig Druck, sodass in 15 Minute lediglich vier Treffer auf der Habenseite zu verbuchen waren. Das gab der SG die Möglichkeit sich auf drei Tore (20:17) abzusetzen, ehe die FSG wieder drei Treffer in Folge erzielte und in der 54. Minute zum 20:20 ausgleichen konnte. Zudem schwächte sich die FSG durch Zeitstrafen selbst und spielte in dieser Phase fast zehn Minute in Unterzahl. Wieder gelang es Muggensturm sich in der 56. Minute mit zwei Toren in Führung zu gehen. Doch auch Muggensturm machte nun Fehler und kassierte Zeitstrafen, die Anja Heidinger und Carmen Rubio Gomez zum 23:23-Endstand nutzen konnten. Damit hatte die FSG noch mal Glück im Unglück, vergab zwar in der zweiten Hälfte den Sieg konnte sich aber am Ende über einen Punkt freuen. Durch dieses Unentschieden gewann die FSG zudem den direkten Vergleich, was sich im Hinblick auf den Abstiegskampf als wertvoll erweisen kann.
Trzaska, Sperr; Redieck (2), Heidinger (8/3), Rubio Gomez (2), Klotzbücher (2/1), Costanzo (4), Seele (1), Schreitmüller, Hendlmeier (4), Härringer, Lutz.
Souveräner Einstand für Dietz: mit einem überlegenen Sieg lässt der Neu-Filstäler beim zweiten Durchgang der DJK-Winterlaufserie seine Rechberghäuser Konkurrenz hinter sich.
Handball Jugend: Bezirksligen 20./21-02.2018
Jochen Schreitmüller – 22.01.2018
Die anderen drei Mädchenmannschaften waren ebenfalls erfolgreich. Tore waren bei der B-Juegnd, weiblich allerdings Mangelware, trotzdem gelang nach dem 5:5 Pausenstand noch ein verdienter 11:14 Erfolg bei der SG LTB. Die D-Jugend zeigte eines ihrer besten Saisonspiele und gewann gegen den Meisterschaftsfavoriten TSG Eislingen hoch verdient mit 22:15 Toren. Der komplette Rückraum mit Esin Acar, Sofia Zachariadis und Freya Gajo fand immer wieder die entscheidende Lücke und der gegnerischen Abwehr und vollstreckte mit fast hundertprozentiger Sicherheit. Die weibliche C 2 hat nach dem 23:15 Erfolg gegen FA Göppingen die Tabellenführung übernommen.
Nicht ganz so erfolgreich war an diesem Wochenende der männliche Bereich. Die krankheitsbedingt geschwächte B-Jugend konnte auch das Rückspiel gegen WiWiDo nicht erfolgreich gestalten. Zu früh fehlte die nötige Substanz um dem Tabellendritten Paroli zu bieten. An Ende verlor die TG mit 28:20 Toren. Ähnlich erging es der C-männlich, die krankheitsbedingt nur mit acht C-Jugendspielern antreten konnte. Trotzdem konnte sie spielerisch an ihren letzten Erfolg gegen Bartenbach anknüpfen, musste am Ende aber die klare Überlegenheit des ungeschlagenen Tabellenführers Heiningen mit 34:23 anerkennen.
Genau umgekehrt erging es der D-männlich der TG. Ihr hoch eingeschätzter Gegner Heiningen brachte nur sechs spielfähige Spieler aufs Spielfeld, so dass Geislingen ebenfalls nur mit fünf Feldspielern antrat. Die Gäste konnten das Spiel nur bis zum 9:7 in der dreizehnten Minute offen halten, danach zog die TG bis zur Pause auf 16:8 davon. Auch nach dem Wechsel bestimmte Geislingen das Geschehen und festigte mit dem 32:20 Erfolg den zweiten Tabellenplatz.
Handball FSG BW-Oberliga: SG Muggensturm/Kuppenheim Samstag, 20.01.2018 um 18.00 Uhr
Jochen Schreitmüller – 19.01.2018
Nach dem Heimerfolg gegen St. Leon möchte die FSG Donzdorf/Geislingen beim heutigen Gastspiel um 18.00 Uhr bei der SG Muggensturm/Kuppingen möglichst nachlegen, um einen weiteren Schritt in Richtung Mittelfeld zu gehen. Allerdings wird es alles andere als einfach, denn die Gastgeberinnen stehen momentan noch auf einem Abstiegsplatz und haben vier Punkte Rückstand auf die FSG. Sie werden deshalb neben ihren technischen Fertigkeiten ihre ganzen kämpferischen Qualitäten in die Waagschale werfen um die hauchdünne 26:25 Hinspielniederlage in Donzdorf wettzumachen. Der Aufsteiger aus Südbaden ist sehr ausgeglichen besetzt, wobei Melanie Wunsch, Janine Kofler und Malisa Kunz jeweils immer für fünf bis sechs Tore gut sein können. Hervorzuheben ist aber vor allem die Ex-Bundesligaspielerin aus Nellingen Desiree Kolasinac, die Dreh- und Angelpunkt von Mugg/Kupp ist und eigentlich kaum komplett auszuschalten ist.
Im September in Donzdorf beim Heimerfolg gelang dies erfolgreich, so dass Trainer Hans-Jürgen Beutel auch für das Rückspiel nicht bange ist und die FSG zuversichtlich Richtung Rastatt blicken lässt. Grundlage für zwei weitere Punkte dürfte einmal mehr in einer gefestigten Abwehr liegen, die letztes Wochenende gegen St. Leon prächtig funktionierte und auch die entsprechenden Impulse für die erfolgreichen Angriffe gab. Zu beklagen sind allerdings die Verletzungen von Miriam Sperr und Marilena Costanzo, die einen Einsatz mehr als fraglich erscheinen lassen. Dafür fiebert Adriane Hendlmeier nach dem dreimonatigen studienbedingten Auslandsaufenthalt bereits ihrem zweiten Einsatz im Trikot der FSG entgegen.



































