Handball: Jugend

Jochen Schreitmüller – 13.10.2024

Regionalliga B-weiblich

Nach dem Auftaktsieg gegen Bietigheim legten die B-Juniorinnen der TG nach und siegten verdient mit 30:20 Toren gegen die SG Handballregion Bottwar. Die bisher sieglosen Gäste sorgten allerdings in den ersten fünfzehn Minuten für große Unruhe in der TG-Abwehr. Zu passiv und reaktiv arbeitete die Defensive und ständige Übergänge erschwerten die Zuordnung. Auswahlspielerin Leni Apfelbach nutzte dies und verwertete ihre Wurfmöglichkeiten zu sicheren Toren. Erst als Linksaußen Lara Renz in der 16. Minute zum 8:8 ausglich und Paulina Gutbrod nach langer Krankheitspause ins Tor wechselte, konnte sich Geislingen entscheidend absetzen. Die Abwehr agierte offensiver und störte schon bei der Ballannahme. Fünf Minuten später erhöhte die TG durch Tore von Leonie Gresser, Sophia Biegert und Line Schreitmüller auf 14:8. Nach dem Halbzeitstand von 16:10 versuchten es die Gäste mit einer engen Deckung gegen Line Schreitmüller, hatten aber wenig Erfolg, da die entstehenden Räume von Maxi Seybold geschickt zu eigenen Toren oder Anspielen genutzt wurde. Beim 23:13 fünfzehn Minuten vor dem Spielende war die Partie entschieden und Geislingen nutzte die Gelegenheit, noch verschiedene Varianten im Angriff zu testen.

Oberliga Württemberg A-männlich

In einem hart umkämpften Spiel sicherte sich die A-männlich der SG Geislingen/Altenstadt einen knappen Auswärtssieg gegen die HSG Bargau/Bettringen mit 42:43 Toren. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, denn die Maxime schien zu lauten, nicht Tore verhindern, sondern nach dem Gegentreffer druckvoll und schnell meist vom Anwurfkreis aus, den nächsten Treffer im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Herausragend dabei  Benjamin Fetscher, der mit vierzehn Treffern den Toptorschützen Paul App der Gastgeber mit zwei Toren überflügelte.

Nach ausgeglichenem Start und einem 10:10 nach zehn Minuten erspielten sich die Gäste leichte Vorteile und gingen bis zur Pause mit 19:22 in Führung. Nach dem Wechsel wurde das Spiel hektischer ohne an Intensität zu verlieren. Die SG lag beim 24:27, 31:34 und 37:40 meist drei Tore vorne, musste aber ständig in Unterzahl nach Zeitstrafen Bargau wieder rankommen lassen. Aber der neunte Treffer von Tim Sauther, und zwei Tore von Florent Kamberi zum 38:43 in der 57. Minute machten dann alles klar, obwohl Bargau/Bettringen noch  vier Tore zum 42:43 Endstand erzielte.

Landesliga C-weiblich

Bereits in der HVW-Qualifikation zeigte sich, dass der TV Weingarten eine Nummer zu hoch für die C-Juniorinnen der TG sind und eher eine Klasse höher in die Oberliga sollte, denn dort hatte Geislingen keine Chance das Spiel zu gewinnen. Genauso war es auch am Wochenende. Die Gastgeberinnen spielten druckvoll aus einer stabilen Deckung die erste und zweite Welle und gingen frühzeitig mit 11:4 nach zwölf Minuten in Führung. Danach kam Geislingen besser ins Spiel. Lara Weidle und Anika Machulla waren jeweils dreimal erfolgreich und mit 21:14 für Weingarten ging es in die Pause.

Nach dem Wechsel sahen die Zuschauer dasselbe Bild. Immer wieder war Endstation an der flexiblen Deckung der Gastgeberinnen. Michelle Beiter vom Kreis und Melissa Markovic von der Außenposition setzten zwar Nadelstiche, aber am Ende gewann Weingarten verdient mit 36:26 Toren.

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Bartenbach 30:25

Jochen Schreitmüller – 08.10.2024

BOL Frauen        FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Bartenbach    30:25

Eine gelungene Premiere feierte die neugegründete FSG Altenstadt/Geislingen gegen den hoch eingeschätzten TSV Bartenbach mit 30:25 Toren. Vor stattlichem Publikum in der Michelberghalle war die Aufregung und eine gewisse Nervosität bei den Gastgeberinnen nicht zu übersehen. Die Frauen des TSV Bartenbach, die in ihrem dritten Saisonspiel in den Anfangsminuten ganz abgeklärt und eingespielt auftraten, nutzten jeden Fehler der FSG aus und gingen nach sieben Minuten mit 0:4 in Führung. Die Trainer Luca Kohn und Axel Bottel reagierten sofort mit einer Auszeit und stellten die Abwehr auf eine offensive 3:2:1 Deckung um. Dadurch konnte man dem Bartenbacher Angriffsspiel den Spielrhythmus und dem gefährlichen Rückraum der Gäste deutlich die Torgefahr nehmen

In der Offensive beendete Pia Schreitmüller in der 8. Minute die Torflaute der FSG, und legte zusammen mit zwei weiteren Treffern und Toren von Cornelia Gebhart, Shirin Kröner und Marie Büttner nach und beim 6:5 in der 17. Minute war die erste Führung der FSG erreicht. Aber die Gäste ließen nicht locker, profitierten aber auch von unkonzentrierten Abschlüssen bis zum 7:9 für Bartenbach in der 23. Minute. Die starke Bank der ‚AlGe‘  machte dann den Wechsel der Stammspielerinnen ohne Qualitätsverlust möglich mit Toren von Line Schreitmüller, Leonie Gresser und Marcia Sedlaczek und aufgrund einer starken Partie von Torhüterin Lena Kohn ging es mit 12:10 für die neue Spielgemeinschaft in die Pause.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel in den ersten zehn Minuten weiter hart umkämpft. Keine Mannschaft konnte sich bis zum 18:17 in der 41. Minute entscheidend absetzen. Eine Disqualifikation gegen Bartenbach brachte dann die Wende. In Überzahl waren es dann drei Tore von Alannah Stäudle und weitere Tore von Sophia Biegert und Marie Büttner, die für einen beruhigenden 25:20 Vorsprung in der 52. Minute sorgten. Diesen 5-Tore-Vorsprung brachte dann das junge Team der FSG relativ abgeklärt über die Zeit und siegte verdient mit 30:25 Toren.

Es spielten: Kohn; Kröner 3, Line Schreitmüller 4, Erhardt, Katrin Gebhard, Gresser 1, Cornelia Gebhard 2, Büttner 5, Zachariadis, Pia Schreitmüller 6/1, Brenner 1, Stäudle 3/1, Biegert 2, Sedlaczek 3

Handball: Jugend

Jochen Schreitmüller – 06.10.2024

Regionalliga B-weiblich

Eine gelungene Premiere in der Regionalligasaison feierten die B-Juniorinnen bei ihrem 22:28 Erfolg gegen die BBM Bietigheim. Allerdings gab es zurecht einige Sorgen, da beide etatmäßige Torhüterinnen Paulina Gutbrod und Elena Lapas krankheitsbedingt passen mussten. Ebenso fehlten drei Spielerinnen mit Zweifachspielrecht, da sie erst ab 15.10. spielberechtigt sind. Dafür sprangen die beiden C-Jugendtorhüterinnen Laura Biele und Michelle Beiter ein und waren wichtige Bausteine für den Sieg.

In den ersten fünfzehn Minuten brannte Geislingen ein wahres Feuerwerk ab. Klar angesagte Auslösehandlungen wurden bis zur jeweils freien Spielerin weitergespielt und Line Schreitmüller, Leni Aigner und Leonie Gresser setzten die Bälle konsequent in die Maschen. Auch das unter der Woche nochmal einstudierte Rückzugsverhalten gegen die gefürchtete erste und zweite Welle von Bietigheim funktionierte hervorragend. Hinzu kamen noch drei parierte Strafwürfe von Laura Biele und beim Stande von 2:12 nach fünfzehn Minuten war die Aufregung vor dem ersten Regionalligaspiel verflogen. Danach fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel, agierten mit viel Druck auf die 3:2:1 Deckung und kamen vor allem über die Außenpositionen zu Torerfolgen und zum 9:17 Pausenstand.

Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierte die TG das Spiel. Die Gastgeberinnen blieben mit ihrem schnellen Angriffsspiel weiterhin torgefährlich, aber der Positionswechsel der Rückraumspielerinnen Svenja Schrenk, Maxi Seybold und Line Schreitmüller brachte weiter viel Unruhe in die gegnerische Abwehr. Die vielen Anspiele verwerteten Lara Renz, Leonie Gresser, Svea Dürner und Leni Aigner vom Kreis und von den Außenpositionen zu schönen Toren, so dass der acht Tore Abstand ständig gewahrt blieb. Aber auch als die Personaldecke durch die Verletzung von Sophia Biegert noch dünner wurde, hatte Geislingen immer eine passende Antwort parat. Beim 19:28 fünf Minuten vor Spielende war das Spiel gelaufen und Bietigheim gelangen noch drei Tore zum 22:28 Endstand.

Landesliga C-weiblich

Nach einer passablen ersten Halbzeit mit einem Zwei-Tore-Rückstand verloren die C-Juniorinnen in der zweiten Hälfte völlig den Faden und gingen mit einer 21:34 Niederlage gegen die HSG Owen-Lenningen vom Platz. Geislingen überwand die gegnerische Abwehr mit platzierten Würfen von der Nahwurfzone und vom Rückraum, musste aber ständig einem Rückstand nachlaufen. Die körperlich überlegenen Gäste fanden nach schnellen Kreuzungen immer wieder eine passende Anspielstation am Kreis oder kamen selber zu unbedrängt zum Abschluss. So blieb das Spiel bis zum Pausenstand von 12:14 offen.

Auch der Anschlusstreffer zum 13:14 in der 28. Minute ließ noch hoffen, aber dann steigerte sich die Deckung der HSG, ließ kaum noch Durchbruchsmöglichkeiten mehr zu. Eine Auszeit nach dem 13:18 brachte wieder mehr Ordnung ins Spiel der TG. Elcin Ugur und Anika Machulla, mit elf Treffern erfolgreichste Torschützin, verkürzten, aber beim 15:19 zündete Owen den Turbo und glänzte mit einem 10:0 Lauf zum 15:29 in der 44. Minute. Damit war das Spiel entschieden und Owen entführte verdient beide Punkte nach dem 21:34 Endstand.

Handball Herren: siegreicher Saisonstart – und weitere Handballberichte

Jochen Schreitmüller – 30.09.2024

Bezirksoberliga Männer

HSB Heidenheim – TG Geislingen 30:34

Mit einem am Ende verdienten 30:34 Auswärtserfolg gegen den Heidenheimer SB startete die TG Geislingen in die neue Bezirksoberligasaison. Allerdings tat sich die TG lange Zeit gegen den letztjährigen Tabellenachten der Liga, der in der Vorwoche überraschend gegen den TV Altenstadt den Platz als Sieger verließ, sehr schwer. Vor allem der Spielmacher vom HSB sorgte ständig für Unruhe und war mit neun Toren gefährlichster Angreifer auf dem Feld.

Bei Geislingen, das mit sieben U 20-Spielern an den Start ging, zeigte sich, dass verschiedene Abläufe noch nicht automatisiert sind und sich deshalb immer wieder technische Fehler in das Angriffsspiel einschlichen. Und mit der nicht befriedigenden Chancenauswertung, nach guten Auslösehandlungen, machte sich die TG zusätzlich das Leben schwer. Aber trotz mehrerer Rückschläge lobte Trainer Florian Bühler die hohe Einsatzbereitschaft und die große Moral seines Teams, die letztendlich den Erfolg in diesem wichtigen Auftaktspiel ausmachten.

Nach ausgeglichenem Start beider Mannschaften stand es nach zehn Minuten 5:5 und bis zum 10:10 in der 18. Minute konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten. Beste Torschützen der TG waren bis dahin Julian Osswald von der Kreisposition und Twan van der Mei auf Rechtsaußen. Kurzzeitig wirkte dann die Umstellung von Trainer Florian Bühler auf eine offensivere Abwehrformation, um den Wirkungskreis von Konstantin Rendle einzudämmen. Hinzu kam eine doppelte Zeitstrafe gegen die Gastgeber, die Moritz Lächler zu Toren zum 10:13 nützte. Aber anstatt jetzt weiter konzentriert zu bleiben, versäumten es die Gäste aus dem Filstal, den Vorsprung weiter auszubauen. So ging es dann mit 16:16 in die Kabinen.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel weiter spannend. Eine ganz enge Deckung gegen den torgefährlichsten Spieler von Heidenheim beantworteten die Brenztäler mit dem 7. Feldspieler und spielten diese Überzahl im Angriff geschickt zu Ende. Erst in der 40. Minute erzielte Moritz Lächler durch eines seiner drei Strafwurftore das 22:24. Nach Toren von Claudius Schurr, Florent Kamberi und Pascal Rosenfeld zum 23:27 schien das Spiel endgültig auf die Seite von Geislingen zu kippen, aber vier Tore des brandgefährlichen Benjamin Hug, davon drei Siebenmeter gab dem HSB nach dem 28:28 Ausgleich neue Hoffnung. Aber jetzt sorgte die breite Qualität der TG für einen siegreichen Schlussspurt. Wichtige Tore von Pascal Kutek, Gentian Krasniqi, Florent Kamberi und drei Tore nach Durchbrüchen von Giacomo Mastro ließen Geislingen beim 30:34 Endergebnis dann doch jubeln.


Landesliga C-weiblich

Nach einer überraschend starken HVW-Qualifikationsrunde, wo sich die C-Juniorinnen der TG Geislingen für die Landesliga qualifiziert hatten, gab es am ersten Spieltag beim TSV Deizisau eine knappe 22:20 Niederlage. Da die Mannschaft von Claudius Schurr und Florent Kamberi wegen Krankheit verschiedener Spielerinnen in den letzten drei Wochen kaum vollständig trainieren konnte, waren Mannschaft und mitgereiste Anhänger nicht unzufrieden, obwohl am Ende mit etwas mehr Fortune auch ein Sieg möglich gewesen wäre.

In der ersten Halbzeit lagen die Gastgeberinnen ständig mit ein oder zwei Toren in Führung und konnten sich aber nie entscheidend absetzen, da Melissa Markovic und Michelle Beiter  alle ihre Würfe nach schönen Anspielen von Elcin Ugur und Anika Machulla ins gegnerische Netz setzten. Der Halbzeitstand von 11:10 entsprach dann auch dem Spielverlauf. Ein kurzer Zwischenspurt der TG mit Toren von Iman Ainain und Anika Machulla ergab dann in der 30. Minute die 13:15 Führung. Nach dem Ausgleich zum 15:15 und der erneuten Führung der TG hatten die Gastgeberinnen zehn Minuten später zum 18:18 egalisiert.  Der Schluss war dann nichts für schwache Nerven. Ein vergebener Strafwurf beim 20:19 brachte Deizisau dann vollends auf die Siegerstraße.


Einen vor allem in dieser Höhe nicht erwarteten Erfolg landeten die Männer 2 in der Bezirksklasse gegen die TSG Eislingen. Erfolgreichste Torschützen beim 35:25 Auswärtserfolg waren Nico Zernickel, Albert Schurr und Spielertrainer Benedikt Eilhoff mit jeweils sechs Toren. Alle anderen Spieler konnten sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen, was die große Breite und Qualität des ganzen Kaders unterstreicht.


Während die A-männlich beim 46:39 gegen Jano Filder 2 zwar viele Tore erzielte, aber noch mehr einstecken musste, gelang der A-weiblich ein Kantersieg gegen KuGi mit 53:20 Toren.


Die B-männlich unterlag in Schnaitheim mit 27:20, ebenso die D-weiblich nach schwacher erster Hälfte gegen WiWiDo 1 mit 26:20. Toren

 

 

 

28. Beachhandball-Jugendturnier der TG Geislingen

Jochen Schreitmüller – 07.07.2024

Alles andere als feines Beachwetter prägte den ersten Teil des 28. Beachhandballjugendturniers der TG Geislingen. Am Samstag musste das Turnier sogar kurzzeitig wegen Gewitters unterbrochen werden. Erst am Sonntag hatte der Wettergott gegen Mittag ein Einsehen, als zu den Finalspielen der C-Jugend endlich auch die Sonne auftauchte. Trotzdem trübte das die Stimmung bei den über 800 aktiven Handballern und Handballerinnen nur wenig. An beiden Tagen am Wochenende wurde von morgens 8:30 bis abends pausenlos auf den vier Sandfeldern um die begehrten Albwerk/EVF-Sieger-T-Shirts, um die Sachpreise und um die Gutscheine von Handball2Go gewetteifert. Ein großes Lob von allen Mannschaften und Trainern erhielten am Ende sowohl die bewährten, als auch die aus den Beach-Nachwuchsspielern der TG neu zusammengesetzten Schiedsrichtergespanne. Erst drei Tage vor Turnierbeginn fand ein Beach-Schiedsrichterlehrgang statt, bei dem sich 16 neue Schiedsrichter ausbilden ließen und weitere dies zur Fortbildung nutzten.

Markenzeichen auf dem Sand sind die besonderen taktischen Raffinessen, denn mit Risikobereitschaft und spektakulären Einsätzen kann ein Rückstand sekundenschnell in einen Vorsprung umgewandelt werden. Da die erzielten Treffer des Torwarts doppelt gewertet werden, kommt der Angriffsfunktion des Torwarts eine ganz andere Bedeutung zu, mittlerweile werden die besten Feldspieler zusätzlich als ‚Shooter‘ eingesetzt. Und wie eng es mittlerweile an der Spitze zugeht, zeigte sich bei den Finalspielen, die oft erst im Penalty-Schießen entschieden wurden.

Bei den D-Mädchen gewannen die Nachwuchs-Caipis aus Bartenbach im Finale gegen die Pink Ladies aus Weilheim. Im kleinen Finale unterlag der letztjährige Turniersieger WiWiDo den Beach Cats aus Vaihingen. Bei der D-männlich waren es die Barracudas aus Bartenbach vor der TSF Ludwigsfeld, der SG Weinstadt und der SG LTB

Bei den B-Junioren wurde die Barracudas 1 ihrer Favoritenrolle gerecht. Sie gewannen vor Barracudas 2, den Beach TiGers der TG Geislingen und der SG Ulm/Wiblingen. Als bester Abwehrspieler wurde Leo Kaminski und als MVP Joshua Greiner (beide Barracudas) von allen Trainern gewählt. Bester Torwart bei den Jungs wurde Bartu Karasu von den TiGers.

Bei den Mädchen holten sich die Siegershirts und 24 Punkte für die DM-Qualifikation die favorisierte B-Jugend der Beach-TiGers im Finale gegen den SV Vaihingen. Dritter wurde die TSG Eislingen vor den Caipis. Als MVP von den Trainern wurde Line Schreitmüller und als Torhüterin Emily Lang (beide Beach-TiGers) gewählt. Beste Defenderin wurde Louisa Theiss aus Eislingen.

Ein ganz hohes Niveau gab es bei den C-Junioren am Sonntag. In den Viertelfinals setzten sich die Favoriten durch, aber die Halbfinals und die Finale waren dann nichts für schwache Nerven. Die Entscheidungen fielen immer im Shoot-Out, wobei der Tagessieg am Ende an die Schurwaldfüchse aus Rechberghausen ging, die die Beach-TiGers im Shoot-Out besiegten. Das kleine Finale gewann Weinstadt gegen Bartenbach.

Bei den C-Juniorinnen waren es ebenfalls hauchdünne Entscheidungen, die über Sieg oder Niederlage entschieden. Im Finale durften die Beach-TiGers nach dem Shoot-Out-Erfolg gegen die Flamingos aus WiWiDo jubeln. Platz 3 ging an die SG Allowa, die seit 28 Jahren Stammgast in Geislingen ist, vor den Caipis aus Bartenbach.

Die NachwuchshandballerInnen der F- und E-Jugend spielten ihre Turniere auf dem Rasen aus. Auch dort beeindruckten die Mannschaften mit vielen gelungenen Kombinationen, die die zahlreichen Zuschauer zu viel Applaus animierten. Bei der F-Jugend gab es aufgrund des Gewitters kein Endklassement, aber alle Teilnehmer freuten sich am Ende über ihre gewonnenen Medaillen.

Bei den E-Mädchen gewann der TV Altenstadt konkurrenzlos, bei den Jungs konnte Frisch Auf Göppingen den Vorjahreserfolg vor den SG KuGis wiederholen. Aber auch bei den Teams, die nicht ganz auf dem Treppchen standen wurde jeder erfolgreiche Torwurf begeistert vom Schützen, seiner Mannschaft und den mitgereisten Eltern bejubelt.

Bilder Samstag, 06.07.24

Bilder Sonntag, 07.07.24

Handball B-Jugend weiblich: Bundesligaqualifikation

Jochen Schreitmüller – 13.05.2024

Ohne große Erwartungen fuhren die B-Juniorinnen der TG Geislingen zur Bundesligaquali nach Kornwestheim, denn zu dünn war der Kader an diesem Wochenende, um den Sprung in die nächste Qualifikationsrunde auf deutscher Ebene zu erreichen. Platz 3 hätte dafür ausgereicht, allerdings haben die Südvereine das große Handicap, dass die nächste Runde mitten in den Pfingstferien von Bayern und Baden-Württemberg stattfindet und da zwei weitere Spielerinnen nicht anwesend gewesen wären.

Spielerisch war gegen Forst United (Ebersberg) und Kornwestheim sogar ein Erfolg möglich, aber durch das Fehlen von Sophia Biegert, Sara Ünver und Leni Aigner fehlten gleich drei Rückraumspielerinnen und nur eine Wechselspielerin war bei der Spielzeit von 40 Minuten einfach zu wenig, um über die komplette Distanz mithalten zu können.

Im ersten Spiel gegen den Vertreter Bayerns war die TG in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Geislingen lag ständig durch die platzierten Rückraumtreffer von Line Schreitmüller und Maxi Seybold und die Tore von Rechtsaußen Svea Dürner mit drei Toren in Führung, ehe die Gäste eine Zeitstrafe zum 12:11 Anschlusstreffer nutzten.

Zwei weitere sehr umstrittene Zeitstrafen und eine 4:6 Unterzahl nutzte Forst United zur 13:16 Führung. Elf Minuten vor Spielende gelang Line Schreitmüller wieder der 16:16 Ausgleich, allerdings gingen die Kraftreserven langsam zur Neige, so dass am Ende eine unglückliche 20:22 Niederlage auf der Anzeigentafel stand.

Ein ähnliches Bild sahen die mitgereisten Fans gegen Kornwestheim. Nach der 5:8 Führung stand es zur Pause 10:9 für die Lurchis. Ein katastrophaler Start in die zweite Hälfte mit unvorbereiteten Abschlüssen und technischen Fehlern nutzte Kornwestheim mit blitzartigen Schnellangrifftoren aus. Beim 20:13 zehn Minuten vor Spielende war das Spiel gelaufen, trotzdem gab die TG nie auf, verlor aber am Ende mit 24:19.

Im letzten Spiel gegen das bereits als Gruppensieger qualifizierte Bundesliga- Topteam Ettenheim aus Südbaden war Geislingen chancenlos. Trotzdem gelangen viele schöne Kreistore durch Leonie Gresser und Maxi Seybold nach Anspielen von Zoe Kobrehel und Schreitmüller. Die Halbzeitführung von 9:15 bauten die Südbadenerinnen dann bis zum verdienten 28:19 kontinuierlich aus.

Insgesamt kann die TG mit dem erstmaligen Erreichen eines Regionalligaplatzes in der Jugend sehr zufrieden sein, denn jetzt gilt das Augenmerk in den nächsten Wochen der Beachsaison, die bereits am Wochenende mit dem GBO-Turnier in Kelkheim (Hessen) startet.

 

Gutbrod, Lapas; Kobrehel 5, Ronneberger 1, Schreitmüller 18/2,  Dürner 7, Gresser 6, Mehmetaj 3, Seybold 18

Handball: 2. HVW-Qualifikationsrunde

Jochen Schreitmüller – 10.05.2024

In der zweiten HVW-Qualifikationsrunde spielen die beiden A-Jugendteams der TG Geislingen und des TV Altenstadt unter dem Namen der TG Geislingen am Sonntag gegen folgende Mannschaften: die A-Junioren treffen in Nellingen um 13.00 Uhr auf Jano Filder 2, um 14.45 Uhr auf die HK Ostdorf/Geislingen und um 16.00 Uhr auf die SG Böblingen/Sindelfingen. Nach Einspruch beim Staffelleiter kam es zwar zu einer Änderung der Gruppeneinteilung, Pfullingen spielt jetzt in einer anderen Gruppe, dafür sind mit Jano Filder 2 und Böblingen/Sindelfingen als einziges zwei Rückkehrer der Baden-Württembergquali in der Gruppe von Geislingen. Die anderen Gruppen haben entweder keinen oder nur einen Rückkehrer aus der BWOL. Trotzdem ist man im Lager der neuen Trainingsgemeinschaft zuversichtlich Platz 1 oder 2 zu erreichen.

Noch schwerer hat es die weibliche A-Jugend. Sie hat zwar Heimrecht in der Michelberghalle trifft aber um 13.00 Uhr auf die SG Ulm/Wiblingen. Drei Spielerinnen der Ulmerinnen wechseln für die Hallenrunde zum Bundesligateam nach Nellingen, spielen aber in der Quali noch für Ulm/Wiblingen. Um 14.15 Uhr empfängt Geislingen/Altenstadt den BWOL-Rückkehrer Spaichingen und um 15.30 Uhr die SG H2KuHerrenberg. Auch hier kommen nur die beiden Ersten in die Württembergliga in der Halle.

Bereits am Samstag spielt die B-weiblich in Kornwestheim die Bundesligaquali um 11.00 Uhr gegen den bayerischen Vertreter EBE Forst United, um 14.10 Uhr gegen Kornwestheim und um 17.20 Uhr gegen den Vertreter aus Südbaden Altdorf/Ettenheim, der als Favorit für dieses Turnier gilt. Die TG muss mit dem Handicap der Verletzung von Sophia Biegert und Paulina Gutbrod und dem Fehlen von Leni Aigner klar kommen, deshalb wäre ein Weiterkommen für den dezimierten Kader ein Riesenerfolg.

Handball Herren – Bezirksliga: Siegreicher Saisonabschluss

Fabian Kotas – 06.05.2024

Am vergangenen Samstag ging für die TG Geislingen die Handballsaison zu Ende. Mit einem 35:28 Heimerfolg gegen den TV Brenz gelang ihr die Revanche, die ihnen Tabellenplatz 5 in der Bezirksliga bescherte.

Mit einer geschwächten und dezimierten Truppe bestritten die Geislinger ihr Endspiel gegen den TV Brenz. Dennoch lautete wie gewohnt die Devise, aufs Tempo zu drücken. Claudius Schurr, Moritz Lächler und Fabian Kotas fanden immer wieder Lücken in der löchrigen Abwehr. Ein langsames Rückzugsverhalten seitens der Gegner bestraften sie sofort, um die Führung weiter auszubauen (12./9:6). Die Gäste probierten den Lauf der Geislinger per Timeout zu unterbinden. Trainer Ralf Riethmüller wies ebenfalls auf die eigenen Probleme in der Abwehr hin. Vor allem die Kreisanspiele wurden von Mal zu Mal gefährlicher. Allmählich gestaltete sich auch das Angriffsspiel der Geislinger wesentlich facettenreicher. Die Außenspieler Giacomo Mastro und Albert Schurr erhöhten weiter den Druck mit einfachen Treffern (22./15:10). Nach einem kleinen Ringkampf von Fabian Kotas musste die Geislinger Abwehr mehr in Unterzahl leisten. Der Vorsprung drohte zu schmelzen (27./16:14) und als Pascal Kutek völlig unnötig von der Seite in der Luft gestoßen wurde, musste er verletzungsbedingt, ohne Konsequenzen für den Gegner, das Spielgeschehen verlassen. Geislingen agierte nun ohne wirkliche Auswechslungsmöglichkeit. Vor dem Halbzeitpfiff meldete sich der rehabilitierte Julian Osswald per Strafwurf zurück in der Liga (28./17:14). Die rettende Halbzeitpause war für Geislingens Ausdauer ein Segen. Die Herren erholten sich sehr gut wieder und stellten sogar auf eine offensive Manndeckung um. Keeper Alex Frey musste den dritten Kopftreffer der Partie hinnehmen und musste mit einem blauen Auge weiterspielen (52./29:25). Brenz gab sich am Ende der Partie jedoch auf, wodurch Geislingen zum Tore werfen eingeladen wurde. In der Schlussphase trumpfte nochmals Simon Röder auf, der immer wieder gut angespielt wurde aufgrund der offensiveren Abwehrvariante. Er warf das letzte Saisontor (59./35:27) ehe die Gäste den Endstand markierten.

Es spielten:

Frey (TW), Schurr C. (4), Schurr A. (3), Kutek (1), Mastro (6), Lächler (7/1), Röder (4), Osswald (1/1), Kotas (9)

Für die nächste Saison wird sich Geislingen von einigen Akteuren verabschieden müssen:

Ralf Riethmüller wird in der kommenden Saison nicht mehr Trainer der TG Geislingen sein. Ihm hat es Geislingen zu verdanken, wieder in der Bezirksliga zu spielen und als eine ernsthafte Konkurrenz angesehen zu werden. Davor legte er den Grundstein mit der Kreisligameisterschaft in der Saison 21/22 sowie dem daraufgefolgten Durchmarsch in der Bezirksklasse. Sein Nachfolger ist der von der HSG WiWiDo kommende Florian Bühler.

Simon Röder wird aufgrund seines Studiums nach Innsbruck ziehen und eine Pause bei der TG einlegen. Er war maßgeblich an den oben genannten Aufstiegen beteiligt.

Alexander Frey und Albert Schurr müssen aus beruflichen Gründen ein wenig kürzertreten. Sie kehren aber keineswegs dem Handball den Rücken und werden in der kommenden Saison in der zweiten Mannschaft zu finden sein.

Fabian Kotas möchte in der kommenden Saison eine neue sportliche Herausforderung suchen. Er wechselt zur TSG Söflingen nach Ulm.

 

 

Handball: C-Juniorinnen der TG erreichen die Landesliga

Jochen Schreitmüller – 30.04.2024

Eine Überraschung gelang der C-weiblich der TG Geislingen bei der HVW-Qualifikation in Weingarten, denn außer zwei Spielerinnen der letztjährigen Oberligamannschaft musste das Team komplett neu zusammengestellt werden. Die kurze Vorbereitungszeit machte sich dann auch im ersten Spiel gegen den Gastgeber TV Weingarten bemerkbar, denn Geislingen verlor sang- und klanglos mit 16:4. Aber schon im zweiten Spiel stand eine verwandelte Mannschaft auf dem Spielfeld. Effektiv im Angriff, konnte sich vor allem Iman Ainaan und Anika Machulla zur 8:3 Führung durchsetzen. Melissa Markovic, Elcin Ugur und Michelle Beiter machten den Deckel zum 15:7 gegen den TV Kornwestheim voll drauf. Damit musste das letzte Spiel gegen Plochingen die Entscheidung bringen. Gestützt auf eine bärenstarke Abwehr stand es nach zehn Minuten bereits 10:2, den die Mannschaft der Nachwuchstrainer von Florent Kamberi, Laura Luciano und Claudius Schurr dann sicher zum 13:6 ins Ziel brachte. Damit hat die TG das Ziel Landesliga in der Halle erreicht. Der Sprung in die Oberliga, der bei der nächsten Quali am 11.5. sogar noch möglich wäre, kommt aber für das junge Team sicherlich noch ein Jahr zu früh.

Handball B-Jugend weiblich: Bundesliga und Regionalligaqualifikation

Jochen Schreitmüller – 18.04.2024

Einen kleinen Handballleckerbissen erwartet die Zuschauer am Samstag in der Michelberghalle. Durch die Staffelmeisterschaft der weiblichen B-Jugend und Platz 3 in der Württembergliga der C-Jugend spielt die B-weiblich der TG Geislingen um die Qualifikation in die neugegründete Jugendbundesliga bzw die neugegründete Regionalliga der Handballverbands Württemberg.

Im ersten Spiel um 10.00 Uhr ist der TSV Köngen der Gegner. Die Köngenerinnen spielten in der Halle in der anderen Staffel der Württembergliga und befinden sich auf Augenhöhe mit den Gastgeberinnen. Ein spannendes Spiel ist daher zu erwarten. UM 12.30 Uhr empfängt die TG den Vertreter von Südbaden Kappelwindeck/Steinbach. Seit Jahren spielen die Badenerinnen mit fast allen Mannschaften in den höchsten Ligen Baden-Württembergs. Da Mannheim/Vogelstang aus Nordbaden zurückgezogen hat, heißt der neue Gegner um 15.00 Uhr die SpvGG Mössingen. Mössingen spielte in der Halle ebenfalls in der Staffel von Köngen und belegte dort Platz 5.

Die beiden Erstplatzierten erreichen die nächste Runde der BUndesligaqualifikation, sind aber bereits für die Regionalliga qualifiziert. Platz 3 berechtigt zu einer weiteren Qualirunde auf BWOL-Ebene. Der Viertplatzierte muss den Gang in die Württembergligaquali antreten.

Für Geislingen hängen die Trauben hoch, da Sophia Biegert verletzungsbedingt ausfällt und Lara Hofmann kurzfristig den Verein gewechselt hat. Trotzdem ist man im Lager der TG zuversichtlich eine entscheidende Rolle am Samstag spielen zu können.

 

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