Erfolgreicher Rückblick: Kreissäge 2025 // Yes, we kän!

24.02.25 | Matthias Drößler

Das Motto der 60. Kreissäge 2025 lautete “The Geislinger way of life – die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten!” Und als schon beim Betreten der zweimal ausverkauften Jahnhalle eine Freiheitsstatue auf die Besucher blickte, und man Amerikaner als “süßen Gruß” verspeisen konnte, war klar, der “American Dream” ist in Geislingen angekommen.

Und kurze Zeit später schon zogen die Mitwirkenden mit ihrem Line-Dance die Zuschauer in ihren Bann: Die 60. Kreissäge war gestartet! Rio d´Oro gestaltete das Clochard in einen Saloon um und mahnte: “Kopf einschalten beim Wählen”. Donald Trump – alias Bernd Anton, erntete viel Applaus für seinen “zehn Punkte Aktionsplan für Geislingen”, bevor es die “Schnaddergoisa” tänzerisch nach Las Vegas zum Junggesellinnenabschied zog.

Dr. Antje Klein erteilte aus der Bütt den “Kreissegen”, bevor uns die “Wettkampfgymnastik” träumerisch entführte und mit wunderschön ästhetischen Bewegungen beeindruckte. “Bax und Spatzl” wussten am Bahnsteig die Wartezeit mit Geislinger Geschichten zu überbrücken. Natürlich durfte auch ihre gewohnt “herzliche” Zweisamkeit nicht zu kurz kommen.

Nach der Pause wurde der “American way of life” tänzerisch gekonnt von “Fit & Fun” vor dem prächtigen Bühnenbild zelebriert, bevor “dr Aldaschdädder ond sei Neigschmeckta” über das Ausscheiden des OB´s sinnierte. “Klim-Bim-Palinka-Plim” zauberten sich die Welt nach ihren Wünschen und begrüßten den neuen Geislinger Feuerwehrkommandanten. Dieser schickte dann das “Männerballett” zur “heißgelaufenen Kreissäge” als Feuerwehrmänner auf die Bühne, bevor die 60. Kreissäge fulminant nach vier kurzweiligen Stunden im Finale mit dem “Sägewalzer” endete. Den großen Kreissäge Orden erhielten für ihren Einsatz in diesem Jahr Dominic Hopp und Andrea Semmler.

Und allen war klar, bei der 61. Kreissäge am 6. und 7. Februar 2026 sind wir wieder mit dabei!

Auf die Kreissäge, auf ihre sensationellen Mitwirkenden und ihre tollen Zuschauer, drei kräftige “mir säget au!”

Volleyball Herren: Landesliga – TG nimmt Auswärtshürde

Rainer Maroska – 23.02.2025

SG MADS 3 – TG Geislingen 0:3 (19:25, 20:25, 17:25)

Die Volleyballherren der TG lassen sich offensichtlich nicht bremsen und halten unbeirrt an ihrem hochgesteckten Ziel fest, nach dem Durchmarsch von der Bezirksklasse in die Landesliga auch die kommende Relegationsrunde zur Verbandsliga in den Blick zu nehmen. Trotz ersatzgeschwächter und knapper Mannschaftsbesetzung traten die Geislinger bei der SG MADS 3 so souverän auf, dass zu keinem Moment der klare 25:19, 25:20 und 25:17- Dreisatzsieg in Frage stand. Auch wenn im zweiten Abschnitt eine Auszeit bei 17:19 die TG wieder in die Spur bringen musste, spürte man bei jedem Spielzug den Einsatz- und Siegeswillen der Gäste. Bezeichnend, dass eine Aufschlagserie mit fünf Punkten in Folge durch den nervenstarken Sebastian Schweizer den Durchgang entschied. Oft führt eine 2:0-Satzführung ja bekanntlich zum Phänomen der sorglosen Nachlässigkeit, aber nicht so bei den Filstälern. Vor allem der überragende Hauptangreifer Magnus Boni, einer der stärksten der gesamten Liga, attackierte von jeder Netzposition aus, weil er von seinen Zuspielern permanent passgenau in Szene gesetzt wurde. Hinzu kamen erfolgreiche Blockaktionen und eine aufmerksame Feldabwehr, die die reife Mannschaftsleistung der TG überraschend erfolgreich abrundeten.

Als Tabellenzweiter mit zwei Punkten Vorsprung vor den Verfolgern hat es die TG nun allein in ihrer Hand, durch Siege in den letzten drei Begegnungen beim Tabellenletzten Fellbach 3 und bei den Heimspielen gegen den TB Neuffen und die SG MADS 2 ihren Relegationsplatz zu behaupten.

Es spielten: M. Boni, J. Ehrhardt, R. Halchenko, Y. Neifer, Sebastian und Simon Schweizer.

Handball Frauen: BOL – Matchball verwandelt – FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Heiningen 23:19

Jochen Schreitmüller – 23.02.2025

Mit einem 23:19 Erfolg gegen den härtesten Verfolger TSV Heiningen, verwandelte die FSG Altenstadt/Geislingen gleich den ersten Matchball zur Meisterschaft und gleichzeitig zum Aufstieg in die Landesliga. Denn bei noch drei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung und den direkt gewonnenen Duellen gegen Heiningen und WiWiDo 2 ist die Meisterschaft unter Dach und Fach. Damit unterstrich die neu formierte Mannschaft gleich im ersten Jahr, welches Potential und Perspektive die neu gegründete Zusammenarbeit der TG Geislingen und des TV Altenstadt hat.

Den besseren Start verzeichneten aber die Gäste, denn Ex-Regionalligaspielerin Melanie Scheel erzielte bis zur 4. Minute drei schöne Rückraumtreffer zum 1:3. Danach hatte sich die defensive Abwehr der FSG besser auf den Rückraum eingestellt. Frühzeitiges Stören der schnellen Kreuzungen und eine sich steigernde Marie Bührle im Tor, gaben Halt und mehr Selbstvertrauen. Und nach acht Minuten gelang Line Schreitmüller beim 5:4 der erste Führungstreffer. Dann stellten beide Mannschaften fast das Angriffsspiel ein und nahmen zu viel Tempo aus dem Spiel. Für beide Abwehrreihen war es ein Leichtes, die drucklosen Angriffe zu unterbinden. Erst in der 19. Minute gelang der FSG der nächste Treffer durch Marie Büttner. Der wurde dann endlich zum Weckruf. Altenstadt/Geislingen griff endlich zum Mittel der Distanzwürfe und weitere Tore durch Leonie Gresser, Schreitmüller, Sophia Biegert und Marcia Sedlaczek brachten eine beruhigende 12:9 Pausenführung.

Nach dem Wechsel begannen die Gastgeberinnen hoch konzentriert, forcierten das Tempospiel nach vorne und stellten nach sieben Minuten auf 16:10. Aber wie in der ersten Hälfte gelang zehn Minuten im Angriff fast gar nichts mehr. Zu drucklos und damit ständig die Not nach Zeitspiel, sich Würfe nehmen zu müssen, die auch nicht den Weg ins Tor fanden, brachte den Tabellenzweiten ins Spiel zurück. Eine Auszeit beim 17:14 brachte wieder mehr Struktur in die Angriffe und Marcia Sedlaczek glänzte mit schönen Rückraumtreffern. Trotzdem blieben die Gäste bis zum 19:17 in der 50. Minute in Schlagdistanz, ehe drei schnelle Treffer von Sina-Marie Pommerenke, Sophia Biegert und Sedlaczek bis zur 56. Minute und dem 22:17 für die Entscheidung sorgten. Die restliche Spielzeit ging dann mit stehenden Beifallskundgebungen der zahlreichen Zuschauer und einer hüpfenden und jubelnden Traube von Spielerinnen und TrainerInnen zu Ende.

Bührle, Strohsacker; Schieß, Mohl, Schreitmüller L. 6, Kohn, Kern, Gresser 2, Gebhard, Büttner 2, Brenner 1, Biegert 4, Pommerenke 1, Sedlaczek 8

Handball: Cw-Landesliga: TSV Wolfschlugen – TG Geislingen 21:24

Jochen Schreitmüller – 23.02.2025

Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung, trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle, gewannen die C-Juniorinnen auch das Rückspiel gegen den TSV Wolfschlugen mit 21:24 und springen damit vor dem letzten Saisonspiel gegen FA Göppingen auf den fünften Tabellenplatz. Geislingen übernahm nach kurzem Abtasten und dem 3:3 nach fünf Minuten gleich das Heft in die Hand. Schnelles Angriffsspiel nützten Elcin Ugur und Melissa Markovic zu individuellen Durchbrüchen und zur Führung nach zwanzig Minuten mit 6:13 Toren. Bis zur Pause wurden die Gastgeberinnen spielbestimmender und verkürzten auf 9:14 Toren.

Nach dem Wechsel hatte die TG die stärkste Phase. Nach dem 11:16 von Anika Machulla war die Abwehr mit D-Jugendtorhüterin Ceyda Tokmak, die für die verletzte Laura Biele einspringen musste, nicht mehr zu überwinden. Beim 13:21 neun Minuten vor Spielende war die Partie gelaufen, trotzdem gab Wolfschlugen nie auf und verkürzte bis zum Ende noch auf 21:24.

Impressionen von der Kreissäge 2025 // Yes we kän

21.2.25 | Matthias Drössler – Bilder Dominic Hopp 

Bilder vom Freitag:

 


Die Lebensart der Amerikaner? Purer Optimismus und das Streben nach Glück! Davon können wir uns alle eine große Scheibe abschneiden.
Es wird höchste Zeit:

„The Geislinger way of life – die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten!“

Zugegeben, es ist dort nicht alles Gold was glänzt. Doch für viele sind Städte wie Las Vegas und New York absolute Sehnsuchtsziele. Im Yosemite Nationalpark oder im Grand Canyon gibt es grandiose Natur. In Hollywood und am Broadway Glamour, Shows, Stars und Sternchen.
Kann Geislingen mithalten? Yes we kän!

 

Handball: Cw-Landesliga: TG Geislingen – TSG Schnaitheim 27:22

Jochen Schreitmüller – 17.02.2025

Deutlich verbessert im Vergleich zum Hinspiel zeigten sich die C-Juniorinnen der TG Geislingen und siegten gegen die TSG Schnaitheim mit 27:22 Toren. Geislingen klettert damit auf Platz 6 der Tabelle, zwei Punkte hinter dem Fünftplatzierten Schnaitheim. Den Start verschlief Geislingen aber völlig und bekam kaum Zugriff auf die gefährlichen Rückraumschützinnen der Gäste. Erst beim 9:9 nach neunzehn Minuten durch die torgefährlichste Angreiferin der TG Anika Machulla übernahm die Mannschaft der Trainer Claudius Schurr und Florent Kamberi mehr und mehr die Initiative. Das Angriffsspiel wurde auf mehrere Schultern verteilt, selbst der D-Jugendlichen Ana Paradzik gelangen jetzt Tore. Nach der 15:12 Pausenführung warf die TG bis zum 20:15 in der 34. Minute durch Lara Weidle den entscheidenden Vorsprung heraus. Die Gäste gaben zwar nie auf, aber Geislingen hatte immer eine Antwort parat und gewann am Ende verdient mit 27:22 Toren.

Handball: Regionalliga B-weiblich – TG Geislingen – HSG Freiburg 31:32

Jochen Schreitmüller – 17.02.2025

Jugendhandball der besonderen Klasse, vor einer beeindruckenden Kulisse, zeigten beide Mannschaften im Topspiel der Regionalliga der B-Juniorinnen. Das glücklichere Ende hatten dann die Gäste aus Freiburg, die das Spiel hauchdünn mit 31:32 für sich entscheiden konnten. Bereits im Hinspiel in Freiburg spielten beide Teams rasanten Tempohandball und trennten sich leistungsgerecht mit 33:33 Toren. Dieses Mal entschied ein Quäntchen Glück, denn den finalen Wurf beim Stande von 31:32 drei Sekunden vor Schluss, entschärfte die Torhüterin der Gäste bravourös. Dabei dominierten die Gastgeberinnen die erste Hälfte und lagen sogar mit fünf Toren in Führung, aber Freiburg zeigte in der zweiten Hälfte mit unbändigem Tempohandball, dass sie zu Recht ganz an der Spitze der Liga stehen. In der zweiten Halbzeit haderten Zuschauer und Trainer beider Mannschaften mit einigen Schiedsrichterentscheidungen, vor allem die Zeitstrafe gegen Maxi Seybold drei Minuten vor Schluss war mehr als fragwürdig, die Freiburg ganz klug zu drei Überzahltoren nutzte.

Bis zur 13. Minute und dem 8:8 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Beide Angriffsreihen spielten druckvoll und griffen nach Übergängen geschickt die Nahtstellen an. Während die Gäste den Weg in die Nahwurfzone suchten war Geislingen variabler. Würfe aus dem Rückraum von Line Schreitmüller, mit zehn Toren erfolgreichste Werferin und Maxi Seybold, acht Tore, davon vier aus dem Feld, wechselten mit Anspielen an den Kreis, die Leonie Gresser verwertete und auf Außen, wo Fabienne Ronneberger einnetzte.

Die Umstellung auf eine defensivere Abwehrvariante brachte dann den Gastgeberinnen mehr Sicherheit und Stabilität in der Defensive. Danach folgte die beste Phase der TG. Über 11:9 in der 19. Minute baute der Tabellendritte seine Führung durch weitere Tore von Schreitmüller, Sophia Biegert und Svea Dürner mit Durchbrüchen an den Kreis zur 17:12 Pausenführung aus.

Bis zur 34. Minute konnte Geislingen den Fünf-Tore-Vorsprung mit Toren von Leni Aigner von Rechtsaußen zum 23:18 halten, danach zeigte die Prima ihre Extraklasse im überfallartigen Tempospiel, denn sechs Minuten später glich Freiburg zum 25:25 aus. Trotz dem Kräfteverschleiß, der sich langsam bemerkbar machte – drei Spielerinnen standen am Vortag bei den FSG-Frauen schon eine Stunde auf dem Parkett – entwickelte sich eine dramatische Endphase, bei dem sich beide Teams in Sachen Qualität und Tempo nichts mehr schenkten. 27:27 in der 43. Minute, 30:29 in der 47. Minute und dann kam der Knackpunkt mit der mehr als umstrittenen Zeitstrafe gegen Abwehrchefin Maxi Seybold. Freiburg nützte dies mit exzellentem Überzahlspiel eiskalt aus und ging seinerseits mit 31:32 in Führung. Ein Remis wäre dem Spielverlauf angemessen gewesen, deshalb war die Enttäuschung, gepaart mit einigen Tränen, auch riesengroß, als die Gästetorhüterin Sekunden vor Schluss mit einer großartigen Parade den Sieg für Freiburg festhielt.

 

Handball Männer: Bezirksoberliga HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf 2 – TG Geislingen 17:24

Jochen Schreitmüller – 16.02.2025

Mit einem 17:24 Erfolg in der Lautertalhalle in Donzdorf brachte sich die TG Geislingen endlich wieder in die Erfolgsspur nach zwei bitteren Niederlagen gegen Heidenheim und Bartenbach zurück. Grundlage des Erfolgs war eine exzellente Deckungsarbeit mit einem gut haltenden Max Thaler, die die HSG WiWiDo nie zur Entfaltung kommen ließen. Allerdings bemängelte Trainer Florian Bühler zu Recht die mangelhafte Chancenauswertung in der Anfangsphase. Die TG benötigte geschlagene vierzehn Minuten um durch einen Strafwurf von Moritz Lächler, der vom Punkt insgesamt eine 100% Trefferquote aufwies, erst das zweite Tor zum 4:2 zu erzielen. Zum Glück bissen sich die Gastgeber ebenfalls die Zähne an der Defensive aus und nach achtzehn Minuten stand es dann erst 4:4. Danach läutete Claudius Schurr mit zwei blitzsauberen Treffern die Wende ein. Über 4:6 ging die TG mit 7:10 in die Kabinen.

Entscheidend waren dann die ersten acht Minuten nach der Pause. Die Gäste überrannten WiWiDo mit ihrem Tempospiel förmlich. Der wieder genesene Giacomo Mastro, Schurr und Pascal Kutek erzielten die vorentscheidende 8:15 Führung. Eine Auszeit von WiWiDo-Trainer Marco Hartmann brachte nur ganz kurz Entlastung.  Nach dem 12:19 durch Julian Osswald zehn Minuten vor Spielende war die Messe gelesen, Florian Bühler testete noch verschiedene Dinge und am Ende war der 17:24 Erfolg mehr als verdient.

Petri, Thaler; Van der Mei, Schurr 5, Kutek 5, Mastro 5, Lächler 6/6, Fischer, Rosenfeld, Kamberi 1, Osswald 3, Petri

Handball Frauen: BOL – HSG Oberkochen/Königsbronn – FSG Altenstadt/Geislingen 20:27

Jochen Schreitmüller – 16.02.2025

Mit einem verdienten 20:27 Erfolg gegen die HSG Oberkochen/Königsbronn bleibt die Tür zur Meisterschaft für die FSG Altenstadt/Geislingen weiter weit offen und das Team hat nach Minuspunkten bei noch vier ausstehenden Spielen sechs Punkte Vorsprung auf die HSG WiWiDo. Nächste Woche kann im Spitzenspiel gegen den TSV Heiningen bereits die Entscheidung um den Meistertitel fallen! Oberkochen kann nächste Woche noch mit einem Sieg im Spiel gegen WiWiDo den begehrten Platz 3 erreichen, der eventuell zur Aufstiegsrelegation berechtigt.

Das Spiel verlief nur bis zum 4:4 in der 13. Minute ausgeglichen. Dann übernahm die FSG vor allem im Angriff die Initiative und brachte die Abwehr mit schnellen Pässen in Bewegung. Sophia Biegert und Anna Schieß nutzten dann die entstandenen Lücken konsequent zu Durchbrüchen zur 6:10 Führung bis der 20. Minute. Danach machte die konsequent spielende Abwehr der Gastgeberinnen einige Angriffe zunichte, erst zwei Zeitstrafen und eine sechs gegen vier Überzahlsituation führte durch Lena Kohn, Leonie Gresser, Line Schreitmüller und Marie Zachariadis zur beruhigenden 10:15 Pausenführung.

Wie in der ersten Hälfte die offensive Abwehr der Prima schon überzeugte, hatte Oberkochen/Königsbronn gegen die defensive Variante auch weiterhin kaum noch Abschlussmöglichkeiten. Die 12:20 Führung in der 39. Minute war dann eigentlich die Vorentscheidung, die Marcia Sedlaczek bis zur 45. Minute zum 14:23 ausbaute, wobei die FSG sich den Luxus leistete und sechs Strafwürfe nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.

Danach konnte sich auch Torhüterin Marie Bührle, die an diesem Tag bereits das zweite Spiel absolvierte, mehrmals auszeichnen. Am Ende war der Jubel beim mitgereisten Anhang und dem verdienten 20:27 Erfolg groß.

Es spielten: Bührle; Schieß 2, Schreitmüller L. 4/1, Kohn 2, Gresser 3, Gebhard, Büttner 1, Brenner 1, Zachariadis 1, Biegert 8/3, Pommerenke, Sedlaczek 5/1

 

Leichtathletik: Luisa Bolzmann springt mit der deutschen Hochsprungelite

Jochen Schreitmüller – 11.02.2025

Eine ganz besondere Einladung erhielt die Württ. Hochsprungmeisterin Luisa Bolzmann (LG Filstal) Jg. 2010. Als jüngste Teilnehmerin jemals überhaupt, durfte sie bei der Hochsprung-Gala in Weinheim vor über 1.000 Zuschauern an den Start gehen. Neben den vier aktuell besten deutschen Hochspringerinnen kämpften bei den Männern internationale Stars um wertvolle Siegerpreise. Während bei den Frauen Christine Honsel vom TV Wattenscheid mit 1,91 Meter gewann, siegte bei den Männern der Italiener Stefano Sottile mit neuer Weltjahresbestleistung von 2,31 Metern.

Natürlich war die Aufregung beim hoffnungsvollen Nachwuchstalent der LG Filstal riesig, denn Kulisse und Rahmen waren völlig anders wie bei herkömmlichen Meisterschaften. Für Trainer Elmar Münkle waren deshalb die übersprungenen 1,60 Meter völlig in Ordnung, auch wenn Luisa nur ganz knapp an ihrer persönlichen Bestleistung von 1,65 scheiterte.

Luisa Bolzmann rechts

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