Handball Regionalliga Aw: HBZ Altenstadt/Geislingen – HSG Freiburg 34:30

Jochen Schreitmüller – 02.11.2026

Einen handballerischen Leckerbissen erwarteten die zahlreichen Zuschauer im Regionalligaduell zwischen dem HBZ Altenstadt/Geislingen und der HSG Freiburg. Und sie wurden in keiner Phase des Spiels enttäuscht, denn was beide Mannschaften zeigten war in vielen Phasen hochklassig und wurde trotz des vielleicht eindeutigen 34:30 Erfolgs am Ende auch noch spannend. Damit liegt Altenstadt-Geislingen zusammen mit Fridingen jetzt verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Regionalliga.

Bereits im letzten Jahr kreuzten die beiden Mannschaften die Klingen. Einmal Remis und eine knappe Niederlage standen da zu Buche und auch in der Bundesligaqualifikation im Sommer hatte Freiburg das bessere Ende für sich.

Beide Teams gingen von Beginn an ein sehr hohes Tempo, aber während das HBZ mit schnellen Pässen und geschicktem Kreuzen immer wieder frei vor dem Tor der Gäste auftauchten, bissen sich die Südbadenerinnen die Zähne an der glänzend eingestellten 6:0 Deckung und an Torhüterin Emely Risse die Zähne aus. Nicht nur der Mittelblock, sondern auch die beiden Halbabwehrspielerinnen Theresa Kienle und Lara Hofmann leisteten Schwerarbeit und im Angriff sorgten zweimal Sophia Biegert, viermal Leonie Gresser mit Strafwürfen, Hofmann und Kienle für eine komfortable 9:4 Führung bis zur 17. Minute. Die taktische Umstellung von Freiburg im Angriff beantworteten die Gastgeberinnen postwendend mit der kurzen Deckung von Linn Breitenbach, der gefährlichsten Angreiferin der Gäste. Danach blieb es der wurfgewaltigen Leni Aigner vorbehalten vom Rückraum Treffer um Treffer nachzulegen und zusammen mit Lara Hofmann zur klaren 18:11 Halbzeitführung beizutragen.

Nach dem Wechsel kam Freiburg besser ins Spiel, Sophia Biegert musste verletzungsbedingt die ganze zweite Hälfte voll passen und den bei den Damen eingesetzten Spielerinnen merkte man doch die Belastung des Vortages an. Trotzdem blieb die Defensive das Prunkstück des Tages und im Angriff blieben individuelle Durchbrüche oder Aktionen in der Kleingruppe der Erfolgsgarant. Zehn Minuten vor Spielende beim 28:24 versuchte es der Gästetrainer mit der siebten Feldspielerin und einer offensiveren Deckungsformation, das HBZ ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und Line Schreitmüller sorgte mit zwei Toren zum verdienten 34:30 Sieg.

Köhler, Risse; Klingl, Mändle, Schreitmüller 4, Aigner 8, Dürner, Gresser 7/5, Kobrehel, Kienle 4, Schrenk, Hofmann 9, Biegert 2