Handball Frauen: Landesliga: SG Burlafingen/PSV Ulm – HBZ Altenstadt-Geislingen 26:29

Jochen Schreitmüller – 26.10.2026

Ganz magere Kost servierte das HBZ Altenstadt/Geislingen seinen zahlreichen Anhängern beim Gastspiel bei der SG Burlafingen und hatte dabei große Mühe beide Punkte noch aus Bayern zu entführen. Aber eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte brachte am Ende einen 26:29 Auswärtserfolg. „Um ganz oben mitzumischen, muss man auch solche schlechten Spiele gewinnen“ lautete das Fazit eines sachkundigen Zuschauers. Allerdings unterstrichen die Gastgeberinnen, dass sie mit ihrem Einsatzwillen und ihren individuellen Stärken durchaus vorne mitspielen können.  Damit springt das HBZ an die Tabellenspitze, während die bisherigen verlustpunktfreien Ulmer Vorstädterinnen ins Mittelfeld abrutschen.

Der Beginn war zum Haare raufen. Langsames Angriffsspiel, verbunden mit schlechten Abschlüssen und technischen Fehlern führte dazu, dass nach zehn Minuten beim 4:1 erst ein einziges Tor durch Sophia Biegert auf der Habenseite stand. Die Gastgeberinnen zeigten sich bissig und gierig und hatten immer wieder mit einfachen Kreuzungen und Durchbrüchen Erfolg. Als Lena Lang in der 14. Minute zum ersten Mal der Ausgleich zum 4:4 gelang, wurde zumindest das Angriffsspiel torgefährlicher. Trotz einer Abwehrumstellung auf eine defensive 6:0 Formation ließ Burlafingen nicht locker und fand immer wieder Lücken im Abwehrverband. Es dauerte deshalb bis zur 29. Minute ehe Line Schreitmüller die erste Führung zum 10:11 für die Gäste erzielte, die aber die SG bis zur Pause wieder zum 11:11 egalisierte.

Wer an eine Wende in der zweiten Hälfte glaubte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Burlafingen blieb ständig torgefährlich und ließ die Defensive immer wieder schlecht aussehen. Allerdings verhinderten die Gäste mit überfallartigen Kontern und durch Tore von Svenja Schrenk von der ungewohnten Rechtsaußenposition einen höheren Rückstand. Erst durch vier Tore in Folge durch Line Schreitmüller nach der 50. Minute wendete sich das Spiel. Beim 22:24 in der 53. Minute stand zum ersten Mal ein Zwei-Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel, den das HBZ bis zum Ende nicht mehr abgab.

Für das HBZ spielten: Bührle; Domene Fernandez 1/1, Lang 1, 3, Kobrehel, Schreitmüller 12, Stäudle, Kohn, Koltan 2, Garcia Perez, Luciano 2, Klingl, Schrenk 6, Hofmann 2, Biegert 3