Handball Frauen
| Frauen (Bezirksliga) |
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Abteilungsleiter Handball Frauen
Jochen Schreitmüller
Telefon: 01709991187
E-Mail: jochen.schreitmueller@t-online.de
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Abteilungsleiter Handball Frauen
Jochen Schreitmüller
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Jochen Schreitmüller – 12.01.2026
Mit einer überzeugenden Vorstellung gewann die FSG Altenstadt/Geislingen ihr erstes Saisonspiel 2026 gegen die SG Brenztal verdient mit 31:21 Toren und verbleibt damit in der oberen Tabellenhälfte, während Brenztal nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz 8 entfernt ist.
Allerdings schienen die Spielerinnen der FSG die ersten zehn Minuten mit den Gedanken noch in der Kabine zu weilen. Der Angriff agierte ideenlos und auch die Defensive blieb pomadig und langsam. Lediglich Marie Bührle im Tor vereitelte einen höheren Rückstand. Das folgerichtige Ergebnis war in der 10. Minute ein 1:3 Rückstand und die Trainer Axel Bottek und Pia Schreitmüller setzten mit einer Auszeit und einer Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante das richtige Zeichen. Und plötzlich rollte der FSG-Express. Für die Gäste gab es kaum noch ein Durchkommen und das Tempospiel nahm an Fahrt zu. Tore von Line Schreitmüller und Alannah Stäudle zum 8:3 nach vierzehn Minuten und weitere Treffer von Marie Büttner zum 12:6 nach fünfundzwanzig Minuten begeisterte das Heimpublikum. Aber selbst zwei verworfene Siebenmeter änderten nichts. Getragen von einer entfesselt haltenden Marie Bührle baute die FSG den Vorsprung bis zur Pause auf 16:8 aus.
Auch nach dem Wechsel war es die Defensive, verbunden mit der ersten und zweiten Welle, die die entscheidenden Impulse setzte. Nach dem 24:13 in der 45. Minute durch je zwei Tore von Svenja Schrenk und Laura Luciano war das Spiel gelaufen. Die Gäste gaben sich zwar nie geschlagen, konnten die 31:21 Niederlage aber nicht mehr verhindern.
Es spielten: Bührle, Gutbrod; Mohl, Schreitmüller 5, Kohn 3, Gresser 2/2, Büttner 7, Garcia Perez, Klingl 3/1, Schrenk 3, Stäudle 3, Luciano 4, Zachariadis 1
Jochen Schreitmüller – 08.12.2025
Einen verdienten Sieg landete die FSG Altenstadt/Geislingen gegen die SG Burlafingen/PSV Ulm mit 26:19 und liegt damit nur noch zwei Minuspunkte hinter den drei Erstplatzierten WiWiDo, Schnaitheim und Vöhringen. Herausragende Spielerinnen waren Marie Bührle im Tor, die mit ihren Paraden die Gäste verzweifeln ließ und Sophia Biegert, die mit 14 Treffern für mehr als die Hälfte der FSG-Tore verantwortlich war.
Der Beginn verlief allerdings torarm. Nicht nur Bührle, sondern auch die Gästetorhüterin hielt ihren Kasten meist sauber. In der 15. Minute stand es erst 5:2, ehe die Gäste nach einer Auszeit und dem 8:5 besser ins Spiel fanden. Nach dem 8:7 in der 24. Minute witterte Burlafingen Morgenluft, aber Treffer durch ‚Linkshand‘ Line Schreitmüller und Kathrin Kern brachten den 11:9 Pausenstand.
Nach dem Wechsel begann die stärkste Phase der FSG. Die 3:2:1 Abwehr ließ zwar Durchbrüche zu, hatte aber genauso oft Steels zu verzeichnen, die in Schnellangrifftore umgewandelt wurden. Über 17:13 in der 40. Minute erhöhte Altenstadt/Geislingen auf 21:14 in der 50. Minute. Danach verflachte die Partie ohne dass der Sieg je in Gefahr war. Am Ende leuchtete ein umjubeltes 26:19 auf der Anzeigetafel. Jetzt bleiben den Trainern Axel Bottek und Pia Schreitmüller vierzehn Tage Zeit, um das Team auf das Spitzenspiel gegen den SC Vöhringen vorzubereiten.
Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schieß 2, Mohl, Schreitmüller 3, Kohn, Kern 4/3, Gresser, Büttner, Brenner 1, Garcia Perez , Klingl, Schrenk 1, Stäudle 1, Biegert 14/2
Jochen Schreitmüller – 17.11.2025
Einen gebrauchten Nachmittag erlebten die Fans der FSG Altenstadt/Geislingen beim Derby gegen den TSV Heiningen 2, denn gegen den Tabellendrittletzten gab es eine deutliche 28:21 Niederlage. Allerdings waren die Vorzeichen alles andere als optimal, Marie Büttner und Line Schreitmüller konnten verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden und weitere Spielerinnen fehlten bereits unter der Woche krankheitsbedingt. Hinzu kam die Rote Karte nach neun Minuten gegen Luna Klingl, die den Kader noch mehr dezimierten.
Trotzdem war das Spiel in der ersten Halbzeit völlig offen. Heiningen führte zwar ständig, aber eine überragende Sophia Biegert und Leonie Gresser vom Kreis schafften permanent den Anschluss. Mit 13:11 für die Gastgeberinnen ging es dann in die Kabinen.
Nach dem Wechsel blieb Heiningen spielbestimmend. Beim 20:14 in der 38. Minute schien die Partie gelaufen, aber erneut war es Biegert und Alannah Stäudle mit zwei Strafwurftoren, die den Anschluss zum 20:17 fünfzehn Minuten vor Schluss herstellten.
Aber danach war endgültig die Luft raus bei der FSG und die Gastgeberinnen kamen mit einfachen Toren zum 28:21 Erfolg.
Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schreitmüller, Kohn, Kern, Gresser 3, Brenner 2, Perez 2, Klingl, Schrenk, Stäudle 6/5, Biegert 8, Friedrich, Luciano
Jochen Schreitmüller – 11.11.2025
Mit einer Glanzleistung ließ die FSG Altenstadt/Geislingen der bis dahin verlustpunktfreien TSG Schnaitheim kaum Entfaltungsmöglichkeiten und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 38:25. Das Prunkstück war dieses Mal die Offensive, die mit Distanzwürfen, aber auch mit gelungenen 1:1 Maßnahmen, die Gästeabwehr ständig vor unlösbare Aufgaben stellte. Fast alle Spielerinnen der FSG konnten sich in die Torschützenliste eintragen, wobei die Schnaitheimerinnen die Toptorschützinnen Line Schreitmüller mit fünfzehn, Alannah Stäudle mit acht und Sophia Biegert mit sechs Toren oft auch fahrlässig gewähren ließen. Damit schob sich die FSG mit zwei Minuspunkten Abstand auf die führenden Teams von WiWiDo, Schnaitheim und Vöhringen auf Platz 4 vor.
Den Start verschlief Altenstadt/Geislingen etwas. Zu weit entfernt von der ballführenden Spielerin nützten die Gäste dies zur 2:4 in der 5. Minute und der 6:7 Führung in der 13. Minute. Erst eine deutlich aggressivere Deckung und ein 7:1 Lauf brachte einen beruhigenden 13:8 Vorsprung. Daran änderte auch eine Auszeit des Gästetrainers nichts, über 17:10 gingen die Gastgeberinnen mit 20:14 in die Halbzeitpause.
Wer von den Gästefans nach dem Wechsel an ein Aufbäumen des Tabellenführers glaubte, wurde enttäuscht. Bis zum 26:21 in der 43. Minute konnte Schnaitheim das Spiel noch offen gestalten, danach brachen alle Dämme. Stäudle und Schreitmüller mit drei Treffern, Luna Klingl mit zwei schönen Toren nach dem Einlaufen, brachten das 35:23, das Marie Büttner und Lena Kohn mit den letzten beiden Toren zum 38:25 Endstand besiegelten.
Es speilten: Bührle, Gutbrod; Schreitmüller 15/4, Kohn 1, Kern 1, Gresser 1, Büttner 1, Perez, Klingl 4, Schrenk 1, Stäudle 8, Biegert 6, Friedrich 1
Jochen Schreitmüller – 03.11.2025
Einen Arbeitssieg landete die FSG Altenstadt/Geislingen mit 21:25 beim Tabellenvorletzten HSG Oberkochen/Königsbronn und schob sich damit mit 4:4 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle. Der letztjährige Mitaufsteiger war der erwartet schwere Gegner, an deren kompromisslosen Defensive die FSG-Angreiferinnen mehrmals abprallten. Allerdings leisteten sich die Gäste auch den Luxus drei Strafwürfe zu vergeben und mehrmalige Überzahlsituationen nicht zu einem Torerfolg zu nutzen.
Der Start verlief ganz passabel. Je drei Tore von Alannah Stäudle und Line Schreitmüller und ein Treffer der wendigen Sophia Biegert ergaben nach fünfzehn Minuten die 5:7 Führung. Danach war Sendepause, denn technische Fehler reihten sich an fahrlässige Fehlwürfe und plötzlich lag Oberkochen in der 21. Minuten 10:8 in Führung. Die nachfolgende taktische Auszeit beflügelte aber eher die Gastgeber. Wieder blieb die FSG fünf Minuten ohne Torerfolg. Erst beim 13:9 in der 25. Minute stabilisierte sich die Deckung und die erfolgreichen Ballgewinne nützte Altenstadt/Geislingen zu schnellen Toren und schaffte bis zur Pause den 13:12 Anschluss.
Bis zur 42. Minute und dem 17:17 blieb das Spiel ausgeglichen. Danach schwächten sich die Gastgeberinnen selber. Romy Pusch wurde nach einem Foul disqualifiziert und nach einer weiteren Zeitstrafe standen plötzlich nur noch vier einheimische Spielerinnen auf dem Parkett. Aber anstatt dies zur Entscheidung zu nutzen, rauften sich die FSG-Anhänger die Haare, denn lediglich ein Tor gelang zur 17:19 Führung. Tore blieben weiterhin Mangelware, dafür waren Emotionen auf der Tribüne und Härte auf dem Spielfeld weiterhin spielbestimmend. Eine weitere rote Karte und zwei Zeitstrafen gegen Oberkochen nach dem 21:23 durch Sophia Biegert war aber immer noch keine Entscheidung. Erst zwei wichtige Paraden von Paulina Gutbrod und zwei schöne Tore über den Kreis von Leonie Gresser ergaben den hart erarbeiteten 21:25 Sieg für die FSG.
Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schieß, Schreitmüller 5/2, Kohn, Kern 1, Gresser 3, Büttner, Perez 1, Klingl 2, Schrenk 2, Stäudle 6/1, Biegert 5, Friedrich
Jochen Schreitmüller – 06.10.2025
Zu einer klaren Angelegenheit wurde das Landesligaderby vor einer stattlichen Zuschauerkulisse zwischen der FSG Altenstadt/Geislingen und der HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf. Der Verbandsligaabsteiger wurde nur in der ersten Hälfte gefordert, danach spielte die Mannschaft von Matthias Rienhardt ihre ganze Routine und Klasse aus und gewann auch in diese Höhe verdient mit 23:33 Toren. Die FSG, als Aufsteiger aus der Bezirksoberliga, fand wenig Angriffsmittel, um sich gegen die kompakt arbeitende Deckung durchzusetzen. Zu wenig Würfe aus der Distanz, stattdessen der Versuch ständig in die Nahwurfzone zu gelangen, erleichterte den Gästen die Deckungsarbeit. Selbst eine Disqualifikation in der 19. Minute gegen Abwehrmittespielerin Magdalene Holzapfel änderte daran nichts.
Nach ausgeglichenen Anfangsminuten und einem 3:3 nach sechs Minuten erhöhte Ronja Renz mit drei Treffern zum 3:6. Die Auszeit der Trainer Axel Bottek und Pia Schreitmüller verbesserte das Tempospiel und brachte auch mehr Druck in den Angriff. Bis zur 18. Minute stellten die Gastgeberinnen durch Tore von Alannah Stäudle und Marie Büttner den 7:8 Anschluss in der 18. Minute her. Danach dominierte aber wieder die HSG. Die FSG konnte eine zweimalige Überzahlsituation nicht nützen, dafür netzten Alin Kolmar und Jule Hilbig viel zu unbedrängt zum 9:14 Halbzeitstand ein.
Nach dem Wechsel schien Altenstadt/Geislingen die Abwehrarbeit einzustellen. WiWiDo überrollte den Aufsteiger bis zu 37. Minute mit blitzsauberen Toren von Annamaria Holzapfel, die mit neun Treffern auch Toptorschützin war. Beim 12:22 in der 41. Minute war das Spiel eigentlich entschieden. Die FSG gab zwar nie auf, aber die Gäste fanden immer wieder Mittel um den Zehn-Tore-Abstand zu halten. Am Ende gewann WiWiDo verdient mit 23:33 Toren.
FSG
Bührle, Gutbrod; Schieß 1/1, Mohl 2, Schreitmüller 1/1, Kohn 1, Kern, Gresser, Büttner 4, Pommerenke, Perez 1, Klingl 3, Schrenk 1, Stäudle 8/3, Biegert 1
WiWiDo
Drexler, Straubmüller; Weisl, Meissner 1, Renz 3, Kollmar 6/1, Hofele 3, Munser 2, Hilbig 3, Traxler 2, Holzapfel A. 9/3, Klaus 1, Holzapfel M. 3
Jochen Schreitmüller – 22.09.2025
Mit einigem Sand im Getriebe präsentierten sich die FSG Altenstadt/Geislingen und der TSV Bartenbach im Auftaktderby in der Michelberghalle. Nach bangen Momenten in den Schlussminuten gewann die FSG ihr erstes Landesligaspiel trotzdem verdient mit 25:22 Toren. Beiden Mannschaften merkte man an, dass so kurz nach den späten Sommerferien die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen ist. Während die Gäste in der ersten Hälfte wenig glänzen konnten, hatte die FSG von der 41. bis zur 56. Minute einen großen Durchhänger, der Bartenbach zum 22:20 bedrohlich nahe brachte. Erst ein energischer Schlussspurt brachte dann die ersten Punkte für die Heimmannschaft.
Nach dem ersten Abtasten stellte die FSG mit sicheren Abschlüssen und einer fulminant haltenden Marie Bührle bis zur 13. Minute auf 10:5. Dieser Vorsprung hatte bis zum 14:9 in der 22. Minute Bestand, ehe beide Teams das Angriffsspiel fast einstellten. Langsame Ballpassagen und verbunden damit auch schlecht platzierte Abschlüsse, verhinderten sieben Minuten jeglichen Torerfolg. Erst kurz vor Halbzeit erhöhten Luna Klingl und Line Schreitmüller – mit elf Treffern erfolgreichste Werferin der FSG – zum 16:9 Pausenstand.
Acht Minuten später und dem 20:12 durch Sophia Biegert war die FSG-Welt noch in Ordnung, danach sahen die Zuschauer einen unerklärlichen Leistungseinbruch. Von Minute 38 bis 57 gelangen magere zwei Tore. Die Gäste blieben zum Glück bis zur 53. Minute ebenfalls ungefährlich. Danach begannen sie eine Aufholjagd und verkürzten vier Minuten vor Schluss auf 22:20. Mit einer Auszeit und drei blitzsauberen Toren von Line Schreitmüller, rettete die FSG das Spiel voll über die Zeit.
Es spielten: Bührle, Strohsacker; Mohl, Friedrich 1, Schreitmüller 11, Kohn, Kern, Gresser 1, Büttner 1, Pommerenke, Perez, Klingl 1, Schrenk 1, Stäudle 6/3, Biegert 3
Jochen Schreitmüller – 05.05.2025
Mit einem 25:32 Erfolg beim TV Steinheim unterstrich die FSG Altenstadt/Geislingen ihre diesjährige Dominanz in der Bezirksoberliga und durfte nach dem Spiel zu Recht mit Wimpel und extra angefertigtem Plakat in die anschließende Meisterfeier starten. Lediglich eine Niederlage in der ganzen Saison gegen die HSG Bargau/Bettringen trübte die ansonsten makellose Bilanz. Damit zeigte sich bereits im ersten Jahr, dass der Schritt der engen Zusammenarbeit der beiden Vereine TV Altenstadt und TG Geislingen sofort Früchte trägt.
Allerdings merkte man der Partie an, dass beide Mannschaften nicht mit letztem Einsatz spielen musste. Lediglich zwei Zeitstrafen für Steinheim und keine für die FSG sprechen eine eindeutige Sprache. Die Gastgeberinnen starteten mit viel Engagement, konnten aber den 6:9 Treffer von Marcia Sedlaczek in der 16. Minute nicht verhindern. Danach ließ auf Seite des Aufsteigers etwas die Konzentration nach, so dass es zur Pause Unentschieden 13:13 stand. Nach dem Wechsel sorgten Melina Mohl, Sophia Biegert und Lena Kohn für eine schnelle Drei-Tore-Führung zum 14:17. Lediglich die Topangreiferin von Steinheim, Hanna Laible, mit insgesamt 12 Treffern sorgte ständig für Unruhe. Bis zur 49. Minute blieb es bei diesem Vorsprung, ehe ein energischer Schlussspurt den verdienten 25:32 Erfolg sicherte.
Bührle, Strohsacker; Mohl 2, Schreitmüller L. 5, Kohn 2, Kern 2, Gebhard, Büttner 1, Zachariadis, Brenner 2, Pommerenke 2, Perez, Biegert 5, Sedlaczek 11/4
Jochen Schreitmüller – 31.03.2025
Das klare Endergebnis 22:35 der FSG Altenstadt/Geislingen gegen die Aalener Sportallianz täuscht etwas über den Spielverlauf, denn vor allem in der ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften wenig Erbauliches. Hinzu kam, dass drei FSG- Spielerinnen durch unglückliche Kontakte während des Spiels ausscheiden mussten. Erst Ende der zweiten Halbzeit, als die Kräfte der Gastgeberinnen nachließen und die FSG das Tempo weiter hochhielt, kam der deutliche Vorsprung und verdiente Sieg zu Stande.
In den ersten fünfzehn Minuten häuften sich Nachlässigkeiten und technische Fehler auf beiden Seiten. Bis zum 6:6 leistete sich auch die Prima den Luxus zweier vergebener Strafwürfe. Lediglich Sophia Biegert spazierte durch die Lücken in der Abwehr und war bis dahin die erfolgreichste Werferin. Aalen nützte die Gelegenheit und konterte immer wieder mit Rückraumwürfen, die in der 22. Minute sogar den 10:9 Rückstand brachten. Anna Schieß, Marcia Sedlaczek und Alannah Stäudle rückten die Kräfteverhältnisse mit Treffern zum 11:14 dann etwas zu Recht.
Aber auch nach dem Wechsel taten sich die Gäste schwer, die Angreiferinnen des Tabellendrittletzten rechtzeitig zu stören, so dass diese immer wieder zu Torerfolgen kamen. Erst beim 18:22 in der 46. Minute legte der Meister den Schalter um. Melina Mohl, Kathrin Kern, Cornelia Gebhard und sechs Mal Sedlaczek, führten zum letztendlich verdienten Erfolg der FSG.
Bührle, Strohsacker; Schieß 2, Mohl 4, Schreitmüller L. 2, Kohn, Kern 1, Gresser 1, Gebhard 3, Büttner 2, Brenner 1, Stäudle 2, Biegert 7, Sedlaczek 10/2
Jochen Schreitmüller – 23.02.2025
Mit einem 23:19 Erfolg gegen den härtesten Verfolger TSV Heiningen, verwandelte die FSG Altenstadt/Geislingen gleich den ersten Matchball zur Meisterschaft und gleichzeitig zum Aufstieg in die Landesliga. Denn bei noch drei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Vorsprung und den direkt gewonnenen Duellen gegen Heiningen und WiWiDo 2 ist die Meisterschaft unter Dach und Fach. Damit unterstrich die neu formierte Mannschaft gleich im ersten Jahr, welches Potential und Perspektive die neu gegründete Zusammenarbeit der TG Geislingen und des TV Altenstadt hat.
Den besseren Start verzeichneten aber die Gäste, denn Ex-Regionalligaspielerin Melanie Scheel erzielte bis zur 4. Minute drei schöne Rückraumtreffer zum 1:3. Danach hatte sich die defensive Abwehr der FSG besser auf den Rückraum eingestellt. Frühzeitiges Stören der schnellen Kreuzungen und eine sich steigernde Marie Bührle im Tor, gaben Halt und mehr Selbstvertrauen. Und nach acht Minuten gelang Line Schreitmüller beim 5:4 der erste Führungstreffer. Dann stellten beide Mannschaften fast das Angriffsspiel ein und nahmen zu viel Tempo aus dem Spiel. Für beide Abwehrreihen war es ein Leichtes, die drucklosen Angriffe zu unterbinden. Erst in der 19. Minute gelang der FSG der nächste Treffer durch Marie Büttner. Der wurde dann endlich zum Weckruf. Altenstadt/Geislingen griff endlich zum Mittel der Distanzwürfe und weitere Tore durch Leonie Gresser, Schreitmüller, Sophia Biegert und Marcia Sedlaczek brachten eine beruhigende 12:9 Pausenführung.
Nach dem Wechsel begannen die Gastgeberinnen hoch konzentriert, forcierten das Tempospiel nach vorne und stellten nach sieben Minuten auf 16:10. Aber wie in der ersten Hälfte gelang zehn Minuten im Angriff fast gar nichts mehr. Zu drucklos und damit ständig die Not nach Zeitspiel, sich Würfe nehmen zu müssen, die auch nicht den Weg ins Tor fanden, brachte den Tabellenzweiten ins Spiel zurück. Eine Auszeit beim 17:14 brachte wieder mehr Struktur in die Angriffe und Marcia Sedlaczek glänzte mit schönen Rückraumtreffern. Trotzdem blieben die Gäste bis zum 19:17 in der 50. Minute in Schlagdistanz, ehe drei schnelle Treffer von Sina-Marie Pommerenke, Sophia Biegert und Sedlaczek bis zur 56. Minute und dem 22:17 für die Entscheidung sorgten. Die restliche Spielzeit ging dann mit stehenden Beifallskundgebungen der zahlreichen Zuschauer und einer hüpfenden und jubelnden Traube von Spielerinnen und TrainerInnen zu Ende.
Bührle, Strohsacker; Schieß, Mohl, Schreitmüller L. 6, Kohn, Kern, Gresser 2, Gebhard, Büttner 2, Brenner 1, Biegert 4, Pommerenke 1, Sedlaczek 8