Handball Regionalliga Aw: TSV Köngen – HBZ Altenstadt/Geislingen 33:29

Jochen Schreitmüller – 13.10.2025

Nach der 33:29 Niederlage gegen den TSV Köngen warten die A-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen immer noch auf das erste Erfolgserlebnis in der Regionalliga. Das Spiel glich aber eher einer Achterbahnfahrt wie einem normalen Spielverlauf. Starke Phasen wechselten mit einem nicht nachvollziehbaren Einbruch, gefolgt von einer grandiosen Aufholjagd, die aber am Ende nicht belohnt wurde. Neben dem Fehlen von Maxi Seybold und Lara Hofmann, die die Wechselmöglichkeiten auf Seiten der Gäste einschränkten, kamen nicht immer nachvollziehbare Zeitstrafen bei beiden Mannschaften hinzu – insgesamt 12 in einem eigentlich fairen Spiel – die den Spielfluss oft stark beeinträchtigten.

Bis zum 8:8 in der 19. Minute konnte sich keine Mannschaft einen besonderen Vorteil verschaffen. Beide Abwehrreihen agierten sehr offensiv, so dass die Tore meist über die Nahtstellen und die Außenpositionen fielen. Danach hatte sich die Abwehr der Gastgeberinnen besser auf die Durchbrüche eingestellt und über 12:9 gelang Köngen die 14:10 Führung. Aber zwei Tore von Line Schreitmüller, mit 14 Treffern erfolgreichste Werferin und ein Tor von Zoe Kobrehel, gelang der 14:13 Anschluss. Technische Fehler im Angriff nutzte Köngen zur 16:13 Pausenführung.

Gehandicapt durch drei Zeitstrafen, aber auch ein völlig desolater Start in die zweite Hälfte ergab den 20:13 Rückstand. Eine Auszeit und der Versuch mit der siebten Feldspielerin zu agieren führte nicht zum Erfolg, im Gegenteil. Viermal leichtsinnig schnelle Ballverluste nutzten die Gastgeberinnen zur 24:14 Führung. Nach der letzten Auszeit zwanzig Minuten vor Schluss, ging endlich ein Ruck durchs HBZ-Team. Ballgewinne in der Abwehr und sofortiges schnelles Umschalten brachte in der 58. Minute den vielumjubelten 31:29 Anschlusstreffer. Allerdings hatte die Aufholjagd zu viel Kraft gekostet, so dass am Ende eine 33:29 Niederlage zu Buche stand.

Gutbrod, Köhler; Klingl 4 , Friedrich 3, Schreitmüller 14/5, Schmer 1, Kohn , Dürner 2, Gresser, Kobrehel 1, Schrenk 1, Biegert 3

 

 

Volleyball Herren: Landesliga – Saisonvorbericht

Rainer Maroska – 06.10.2025

„Auf ein Neues“ möchte man sagen, aber tatsächlich trifft das Herrenteam der TG Geislingen in der Spielrunde 25/26 in der Landesligastaffel 3 auf etliche alte Bekannte. Nach einer herausragenden Saison 24/25 mit der Vizemeisterschaft in Staffel 2 derselben Leistungsebene und dem knappen Scheitern in der Aufstiegsrunde, wurde das Fünftälerteam vom Spielausschuss aus fahrtechnischen Gründen der von Mannschaften aus dem Süden des Landes gespickten Gruppe zugeordnet. Damit verbunden sind bekanntermaßen lähmend lange Fahrten zum Bodensee und in den Raum Meßkirch, aber vor allem auch mit Spannung erwartete Begegnungen mit ehemaligen Konkurrenten aus Bezirksligazeiten, die da wären VfB Ulm 2, SSV Ulm und VSG Illertal (Vöhringen). Zusätzlich warten in der 8-er-Staffel gegen die SG Volley Alb/Brenztal (Dettingen/Alb) zwei Lokalderbys auf die TG, die interessanter nicht sein könnten. Denn die ehemals hochklassig angesiedelte Mannschaft von der Ostalb dürfte als Absteiger mit besonders hoher Motivation den Wiederaufstieg anpeilen.

Und wie steht es um die Mannschaft der TG selbst? Richtet man den Blick auf die Leistungsstärke, müssen die TG-ler durch den zeitlichen Ausfall ihres Mittelangreifers Leo Recknagel (Praktikumssemester in Australien) sicher kleinere Brötchen backen, zumal der Kader nur durch einen einzigen ambitionierten Nachwuchsspieler ergänzt werden konnte. So wird es wie am ersten Spieltag am kommenden Sonntag noch des Öfteren notwendig werden, ehemalige, erfahrene Cracks wie Yann Neifer oder Chris David aufs 81-qm-Feld zurückzuholen. Die Leistungsträger um Mannschaftskapitän Magnus Boni gehen dennoch mit hoher Motivation und gestählter Erfahrung aus der letzten Saison die sportlichen Herausforderungen an, wohl wissend, dass es ebenso wie in der vergangenen Spielrunde weder groß zu verletzungs- noch krankheitsbedingten Spielerausfällen kommen darf, um am Ende einen sicheren Mittelfeldplatz zu erobern.
Heimspielplan der TG Volleyballherren

Tag Datum Mannschaften Spiel-
beginn
Halle
1 Sonntag 12.10.25 VfB Ulm 2

SG Volley Alb/Brenztal

11 Uhr Daniel-Straub-Realschulhalle
2 Sonntag 21.12.25 SSV Ulm 1846

TSG Ailingen

11 Uhr Daniel-Straub-Realschulhalle
3 Sonntag 08.02.26 TSV Fischbach/FN 11 Uhr Daniel-Straub-Realschulhalle
4 Sonntag 08.03.26 VSG Illertal

SC Göggingen

11 Uhr Daniel-Straub-Realschulhalle

 

Handball Bezirksoberliga Männer: TG Geislingen – TSV Bartenbach 2 25:19

Jochen Schreitmüller – 04.10.2025

Vergleiche zu einem Eishockeyspiel kamen am Samstag in der Michelberghalle auf, denn drei völlig unterschiedliche Phasen über die Halbzeit hinweg prägten das Bezirksoberligaspiel der TG Geislingen gegen den TSV Bartenbach 2. Im ersten Drittel dominierten die Gastgeber die bis dahin harmlosen Gäste aus Bartenbach. Ab der 20. Minute begann der Chancenwucher und Bartenbach fand zurück ins Spiel und ging bis zur 40. Minute sogar mit 14:15 in Führung, hatte aber die letzten zwanzig Minuten dem Sturmlauf der TG nichts mehr entgegenzusetzen. Hinzu kam ein überragend haltender Julian Petri im Tor der TG, der sowohl von der Nahwurf- als auch von der Fernwurfzone sprichwörtlich den Gegnern den Zahn zog.

Der Start verlief für Geislingen mehr als überragend. Eine stabile Abwehr, schnelles Spiel nach vorne und sichere Abschlüsse von Claudius Schurr, dem erneut bärenstarken Pascal Kutek und Cedric König in seinem ersten Aktivenjahr ergaben nach vierzehn Minuten eine 9:3 Führung. Nach dem 11:5 durch Moritz Lächler aber kam immer mehr Sand ins Getriebe. Leichtsinnsfehler beim Abspiel und mangelnde Konzentration brachte Bartenbach bis zur Pause auf 12:10 heran.

Aber auch nach dem Wechsel blieben die Gäste die torbestimmende Mannschaft und die 14:15 Führung durch Leon Waibel brachte bange Blicke auf der Tribüne bei den Anhängern der TG.

Aber eine Auszeit von Florian Bühler wurde zum Wachmacher. Kutek, Giacomo Mastro und der noch A-Jugendliche Daniel Kepic stellten auf 17:15, und hinten hielt Petri seinen Kasten sauber. Jetzt war das Momentum wieder auf Seiten der TG und mit zwei schönen Toren von Rechtsaußen Twan van der Mei und drei Treffern von Mastro gewann Geislingen verdient mit 25:19 Toren.

Petri, Thaler, Van der Mei 2, Schurr 3, Brenner 1, Kutek 6, Strauß, Schwetka, Mastro 4, Lächler 2/2, Fischer 2, Kepic 2, König 3, Osswald

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf 23:33

Jochen Schreitmüller – 06.10.2025

Zu einer klaren Angelegenheit wurde das Landesligaderby vor einer stattlichen Zuschauerkulisse zwischen der FSG Altenstadt/Geislingen und der HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf. Der Verbandsligaabsteiger wurde nur in der ersten Hälfte gefordert, danach spielte die Mannschaft von Matthias Rienhardt ihre ganze Routine und Klasse aus und gewann auch in diese Höhe verdient mit 23:33 Toren. Die FSG, als Aufsteiger aus der Bezirksoberliga, fand wenig Angriffsmittel, um sich gegen die kompakt arbeitende Deckung durchzusetzen. Zu wenig Würfe aus der Distanz, stattdessen der Versuch ständig in die Nahwurfzone zu gelangen, erleichterte den Gästen die Deckungsarbeit. Selbst eine Disqualifikation in der 19. Minute gegen Abwehrmittespielerin Magdalene Holzapfel änderte daran nichts.

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten und einem 3:3 nach sechs Minuten erhöhte Ronja Renz mit drei Treffern zum 3:6. Die Auszeit der Trainer Axel Bottek und Pia Schreitmüller verbesserte das Tempospiel und brachte auch mehr Druck in den Angriff. Bis zur 18. Minute stellten die Gastgeberinnen durch Tore von Alannah Stäudle und Marie Büttner den 7:8 Anschluss in der 18. Minute her. Danach dominierte aber wieder die HSG. Die FSG konnte eine zweimalige Überzahlsituation nicht nützen, dafür netzten Alin Kolmar und Jule Hilbig viel zu unbedrängt zum 9:14 Halbzeitstand ein.

Nach dem Wechsel schien Altenstadt/Geislingen die Abwehrarbeit einzustellen. WiWiDo überrollte den Aufsteiger bis zu 37. Minute mit blitzsauberen Toren von Annamaria Holzapfel, die mit neun Treffern auch Toptorschützin war. Beim 12:22 in der 41. Minute war das Spiel eigentlich entschieden. Die FSG gab zwar nie auf, aber die Gäste fanden immer wieder Mittel um den Zehn-Tore-Abstand zu halten. Am Ende gewann WiWiDo verdient mit 23:33 Toren.

FSG

Bührle, Gutbrod; Schieß 1/1, Mohl 2, Schreitmüller 1/1, Kohn 1, Kern, Gresser, Büttner 4,  Pommerenke, Perez 1, Klingl 3, Schrenk 1, Stäudle 8/3, Biegert 1

WiWiDo

Drexler, Straubmüller; Weisl, Meissner 1, Renz 3, Kollmar 6/1, Hofele 3, Munser 2, Hilbig 3, Traxler 2, Holzapfel A. 9/3, Klaus 1, Holzapfel M. 3

Schwimmer der TG Geislingen am 27.-28.09.2026 erfolgreich in Fellbach

Alexander Lorenz – 03.10.2025

51. Internationales Einladungsschwimmfest des TSV Schmiden – Jahrgänge 2008 bis 2017 sowie 2007 und älter – am 27./28. September 2025 in Fellbach auf der 25-Meter-Bahn

Am 27. und 28. September 2025 richtete der TSV Schmiden das 51. Einladungsschwimmfest im F3 in Fellbach aus. Der traditionsreiche Wettkampf eröffnete die neue Schwimmsaison 2025/2026 und bot den Athletinnen und Athleten direkt nach den Sommerferien die Gelegenheit zu einem ersten Formtest auf der 25-Meter-Bahn. Insgesamt gingen Schwimmerinnen und Schwimmer aus zahlreichen Vereinen an den Start und absolvierten spannende Wettkämpfe.

Eine Besonderheit für die Schwimmabteilung der TG Geislingen war in diesem Jahr die erstmalige Möglichkeit, den jüngsten Talenten aus Geislingen einen gelungenen Einstieg in den Wettkampfsport zu ermöglichen. Darüber hinaus standen Finalläufe mit Prämien für die drei Erstplatzierten auf dem Programm, die für zusätzliche Spannung sorgten.

Die 14 motivierten Schützlinge der beiden Diplom-Schwimmtrainer Elvira und Alexander Lorenz überzeugten mit sehr guten Leistungen, zahlreichen persönlichen Bestzeiten sowie Qualifikationsnormen für die Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften im Oktober. In der Endabrechnung im Fellbacher Hallenbad standen beeindruckende 43 Medaillen zu Buche: 18-mal Gold, 11-mal Silber und 14-mal Bronze, dazu zahlreiche Finalteilnahmen und weitere Normen für die kommenden Baden-Württembergischen und Ostwürttembergischen Meisterschaften 2025.

Dank eines abgestimmten und abwechslungsreichen Trainings in Geislingen, gelang es den Sportlerinnen und Sportlern, aus dem Aufbautraining heraus beim Wettkampf zu glänzen. „Richtige Anleitung, Planung, regelmäßiges Schwimmtraining und Abwechslung für Kopf und Körper motivieren unsere Schwimmerinnen und Schwimmer. Mit Schwimmhilfsmitteln verbessern wir gezielt die Technik und bringen Spaß ins Training. Paddles, Pull-Buoy, Flossen, Schwimmbrett oder Antisocken ermöglichen ein gezieltes Training von Armen und Beinen. Erfahrene Schwimmerinnen und Schwimmer sind oft Vorbilder für unseren Nachwuchs und neue Mitglieder der TG Geislingen Schwimmabteilung“, erklärte Trainer Alexander Lorenz beim Teammeeting.

Die erfolgreichsten TG-Schwimmerinnen und -Schwimmer in Fellbach:

Maxim Hvastunov (Jg. 2013) war mit sieben Goldmedaillen in den Einzeldisziplinen sowie drei Finalsiegen mit Prämien über 100 m Lagen (1:15,09), 50 m Schmetterling (0:33,15) und 50 m Freistil (0:30,51) der erfolgreichste TG-Schwimmer. Er qualifizierte sich über acht Strecken für die Baden-Württembergischen Meisterschaften in Neckarsulm.

Ellinor Schäfer (Jg. 2010): 5× Gold (100 m Lagen, 200 m Brust, 50 m Brust, 50 m Rücken, 100 m Brust) sowie 3× Silber (100 m Rücken, 200 m Lagen, 200 m Rücken).

Laura Winkler (Jg. 2011): erstmals für die Baden-Württembergischen Kurzbahnmeisterschaften qualifiziert (200 m Freistil, 2:26,44), dazu 1× Silber über 200 m Freistil, 1× Gold über 400 m Freistil (5:11,80) und Platz 5 im Finale über 100 m Lagen.

Lotta Sophie Höld (Jg. 2014): 2× Gold (100 m Lagen, 200 m Rücken), 1× Silber (100 m Rücken), 3× Bronze (100 m Freistil, 50 m Rücken, 200 m Freistil).

Adnan Kadic (Jg. 2009): Qualifikation für die Kurzbahnmeisterschaften mit Silber über 200 m Lagen sowie 3× Bronze (100 m Lagen, 100 m Schmetterling, 200 m Freistil).

Leo Choi (Jg. 2012): 2× Silber (400 m Freistil, 100 m Schmetterling) sowie gute vierte Plätze über 50 m Schmetterling und 50 m Freistil.

Änne Martha Bopp (Jg. 2015): als jüngste Teilnehmerin in den Jahrgängen 2013–2015 kämpfte sie sich ins Jugendfinale über 50 m Brust (0:47,62) auf Platz 5. Es fehlten nur 0,3 Sekunden zur Landeskadernorm. Zuvor Silber im Vorlauf.

Emmi Bosch (Jg. 2015): Bronze über 200 m Freistil mit sehr guten Rollwenden (3:56,75).

Daniel Kontar (Jg. 2015): erstmals im TG-Team dabei, trotz Aufregung und verrutschter Schwimmbrille 2× Bronze über 100 m und 50 m Rücken.

Xenia Dauner (Jg. 2011): 2× Bronze (100 m Rücken, 200 m Rücken).

Bora Choi (Jg. 2014): Bronze über 50 m Schmetterling (0:54,49, PB).

Giulia Ziel (Jg. 2015): erstmals im TG-Team, Bronze über 100 m Rücken und Platz 4 über 50 m Rücken.

Marie Winkler (Jg. 2015): startete nur am Sonntag, gute Zeiten mit Platz 5 über 50 m Rücken sowie Platz 9 über 100 m Brust.

Alia Kadic (Jg. 2016): jüngste TG-Schwimmerin, disqualifiziert im ersten Lauf wegen Frühstarts, danach starke persönliche Bestzeiten und Platz 4 über 50 m Freistil sowie 100 m Rücken.


Unterstützung gesucht
Um weiterhin an die Erfolge anknüpfen zu können, ist die TG Geislingen auf tatkräftige Unterstützung angewiesen! Schon viele Jahre schwimmen Athletinnen und Athleten der TG erfolgreich auf Landes- und Bundesebene – sogar Deutsche- und Europameister stammen aus der Geislinger Schmiede.

Damit dies so bleibt, brauchen wir die Unterstützung von Sponsoren, Firmen und allen Interessierten am Schwimmsport und aus der TG-Familie. Helfen Sie mit – ob durch eine einmalige Spende, eine monatliche oder jährliche Unterstützung oder eine längerfristige Partnerschaft. Beiträge für Startgebühren, neue Trainingsgeräte oder Ausstattungen wie Jacken, T-Shirts und Badekappen sind eine wertvolle Investition in die Zukunft unseres Nachwuchses.

Nur mit Ihrer Hilfe wird es auch künftig erfolgreiche Leistungsschwimmerinnen und -schwimmer aus unserer Region geben!


 

Handball Regionalliga Aw: HSG Stuttgarter Kickers/ TuS Metzingen 2 – HBZ Altenstadt/Geislingen 36:26

Jochen Schreitmüller – 30.09.2025

Einen enttäuschenden Nachmittag erlebten die wenigen mitgereisten Fans beim Gastspiel der A-Juniorinnen des HBZ in Metzingen. In der Sommerqualifikation gab es nur eine knappe Niederlage gegen die Gastgeberinnen, aber die Erwartungen waren gestiegen, da Metzingen fast mit einer gänzlich neuen, jüngeren Mannschaft am Start war.

Aber von Beginn an liefen die Rädchen im Angriff alles andere als rund. Fünf Fehlwürfe von der Nahwurfzone und alles andere als ein flüssiges Angriffsspiel baute die HSG regelrecht auf. Trotzdem war nach neun Minuten und dem 4:3 Rückstand noch alles in Ordnung. Danach gab es fünfzehn Minuten einen unerklärlichen Einbruch. Altenstadt/Geislingen bekam das Kreisläuferspiel in dieser Phase, egal wie die Deckung umgestellt wurde, nicht in den Griff und im Angriff blieben das Passspiel langsam und die Abschlüsse zu ungenau. 14:6 stand es dann in der 26. Minute. Eine kleine Aufholjagd brachte bis zur Pause den 15:10 Anschluss.

Aber auch nach dem Wechsel änderte sich wenig. Das HBZ bemühte sich, stand aber an diesem Tag weit neben sich. Fünfzehn Minuten vor Spielende schien beim 26:22 ergebnismäßig eine Wende möglich, aber Metzingen blieb spielbestimmend, wollte den Sieg unbedingt und gewann am Ende verdient mit 36:26 Toren.

Gutbrod, Köhler; Klingl , Seybold 1, Friedrich, Schreitmüller 6, Kohn 1, Dürner 3, Gresser 2, Kobrehel 2, Schrenk, Hofmann 7/2, Biegert 4

Handball Bezirksoberliga Männer: TV Großengstingen – TG Geislingen 39:33

Jochen Schreitmüller – 29.09.2025

Einen Dämpfer gab es für die Männer 1 der TG Geislingen durch die 39:33 Niederlage beim TV Großengstingen. Die Gastgeber bestachen durch eine schnelle und aggressive 3:2:1 Deckung, die vor allem in der zweiten Hälfte ständig Ballgewinne generierte und diese gnadenlos in Schnellangrifftore umwandelte. Im Gegensatz dazu kam die TG zu selten ins Tempospiel und biss sich im Positionsspiel oft die Zähne aus.

Der Start verlief passabel. Bis zum 7:7 nach zehn Minuten hatten die Torhüter beider Teams auch noch Zugriff auf die Würfe, aber nach dem 10:9 nach fünfzehn Minuten waren es die Gastgeber von der Alb, die innerhalb neun Minuten auf 14:10 davon zogen. Aber bis zur Pause hatte die Defensive einen deutlich besseren Zugriff und zur Halbzeit stand es dann 15:15.

Nach dem Wechsel dominierte Geislingen die Partie. Vier Tore von Cedric König, zweimal Pascal Kutek und zwei Strafwurftore von Moritz Lächler brachten die 20:25 Führung nach vierzig Minuten. Alles schien nach Plan zu laufen, aber innerhalb von vier Minuten drehte Großengstingen das Spiel zum 25:25. Die tolle Unterstützung durch das heimische Publikum tat ein übriges, die TG hielt bis zum 29:29 in der 49. Minute dagegen, aber jetzt provozierte die Deckung der Gastgeber Fehlabspiel um Fehlabspiel. Eine Auszeit von Trainer Bühler brachte keine Wende mehr und am Ende stand eine 39:33 Niederlage zu Buche.

Petri, Höer; Van der Mei, Schurr 5, Brenner 1, Kutek 4, Strauß, Schwetka, Mastro 5, Krasniqi 1, Lächler 5/3, Fischer 2, Kepic, König 6, Rosenfeld, Osswald 4

Jubiläumsveranstaltung 100 Jahre Geiselstein

Der Geiselstein – seit 100 Jahren Heimat der TG Geislingen
Die Turngemeinde Geislingen feierte am Samstag, den 20.September 2025, das 100-jährige Jubiläum ihres Geiselsteinsportplatzes in würdigem Rahmen und – dem Charakter des Anlasses entsprechend – in und um das Geiselsteinhaus. Die TG-ler hätten sich keinen schöneren Tag aussuchen können, die zahlreichen Gäste strahlten mit der Sonne um die Wette. Und bei der Abendveranstaltung war das Geiselsteinhaus bis auf den letzten Platz besetzt. Bereits am Nachmittag konnten die TG-Kinder bei einem spannenden und  liebevoll vorbereiteten Abenteuerlauf das Gelände spielerisch erkunden, ehe für die Mitglieder der TG und deren geladene Gäste der festliche Teil des Tages mit einem Stehempfang auf der Terrasse begann und nahtlos in den offiziellen Jubiläumsabend im beliebten Geiselsteinhaus überging.

Geislingens Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia, der in seiner erst im Sommer angetretenen Amtszeit noch nicht alle Ecken der Geislinger Gemarkung kennen konnte, zeigte sich beeindruckt von den gepflegten Außenanlagen, dem naturnahen Kinderspielplatz und dem stattlichen Geiselsteinhaus. In seinem Grußwort hob er die Weitsicht jener hervor, die vor 100 Jahren das Gelände erwarben und den Sportplatz in mühevoller Eigenleistung errichteten. Er betonte die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die Vereine und die Gesellschaft insgesamt und dankte allen, die sich für den Betrieb und Erhalt der Anlage engagieren.

Zu den Gratulanten zählte auch der Turngau Staufen, dessen Vizepräsident Jörg Allmendinger in seinem Grußwort nicht nur das gute Miteinander von Turngau und TG Geislingen hervorhob, sondern der TG auch dafür dankte, dass der Turngau und der Schwäbische Turnerbund seit Jahrzehnten immer wieder wichtige Veranstaltungen wie das Schwabenbergfest, den Turnerjugendtreff des Landesverbands oder Wandertage und Gaualterstreffen auf dem Geiselstein abhalten durften.

Der Vorsitzende der TG, Dr. Stephan Schweizer, begrüßte alle Gäste und gab einen Überblick über die Aktivitäten auf dem Geiselstein. Er unterstrich insbesondere die Bedeutung des Geländes als Freizeit- und Naherholungsgebiet für die Geislinger Bevölkerung. Stellvertretend für alle gegenwärtig Verantwortlichen überreichte er Hüttenwart Armin König und „Technikchef“ Günther Lehle als Anerkennung kleine Geschenke.

Im Mittelpunkt des Abends stand ein informativer und unterhaltsamer Vortrag des TG-Ehrenvorsitzenden Holger Scheible. Er ließ die hundertjährige Geschichte mit launigen Worten Revue passieren: vom mühsamen Bau des Sportplatzes, der teils aus dem Fels gesprengt wurde, über die Errichtung und Wiedererrichtung der Geiselsteinhäuser – eines fiel 1984 einer Brandstiftung zum Opfer –, bis hin zu vielen Sportveranstaltungen. Der Sportplatz war Feldhandball-Spielstätte, erlebte Turnfeste, Volksläufe, ja sogar Mountainbikerennen und war Keimstätte der späteren, bis heute beliebten TG/SC-Jugendzeltlager. Auch die Entwicklung zu einem energieautarken Geiselsteinhaus dank der Unterstützung des Albwerks wurde gewürdigt und anschaulich dargestellt. Scheible schloss mit einem Loblied auf das Ehrenamt und verwies auf die vielen Menschen, die zur Geiselstein-Erfolgsgeschichte über Generationen hinweg beigetragen haben.

Nach einem gemeinsamen Essen genossen die Mitglieder und Gäste der TG einen geselligen Abend, begleitet von Gitarrenmusik und angeregtem Austausch zahlreicher Erinnerungen. Die gelungene Feier unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Geiselsteins als Herzstück der Turngemeinde Geislingen und als Ort lebendiger Gemeinschaft.

Handball Regionalliga Aw: HBZ Altenstadt/Geislingen – SG TG Altdorf/DJK Ettenheim 25:37

Jochen Schreitmüller – 22.09.2025

Eine deutliche Niederlage kassierten die A-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen im Auftaktspiel der Regionalliga gegen die SG TG Altdorf/DJK Ettenheim mit 25:37. Die Gäste aus Südbaden demonstrierten eindrucksvoll, dass sie zu Recht Titelambitionen in dieser Saison haben. Genauso wie Freiburg verzichteten sie freiwillig auf die Bundesligaqualifikation, um ihre Spielerinnen gezielt höherklassig im Frauenbereich einzusetzen.

Schon in den ersten dreizehn Minuten dominierte die aggressive Deckung der Gäste das Spiel und ließ wenig Abschlüsse zu. Das HBZ probierte es mit Distanzwürfen aber auch die fanden zu selten ins Ziel. So blieb nach dreizehn Minuten und einem 3:9 Rückstand nur die Möglichkeit die erste Auszeit zu nehmen, um Korrekturen vorzunehmen. Danach spielte Altenstadt/Geislingen druckvoller und ließ deutlich weniger Stoppfouls zu. Der Lohn war der 12:15 Anschlusstreffer in der 28. Minute. Aber Ettenheim konterte bis zur Pause zweimal blitzschnell und ging mit 12:17 in die Kabine.

Nach dem Wechsel erhöhten die südbadischen Gäste bis zur 44. Minute schnell auf 16:26, nicht nur Nationalspielerin Katlyn Reymann, auch Emilia Stubert und Laura Braun nützten ihre Schnelligkeit und körperliche Präsenz ständig, um die Defensive und die Torhüterinnen ein ums andere Mal schlecht aussehen zu lassen. Altenstadt/Geislingen gab nicht auf, konnte aber letztendlich keine Resultatsverbesserung mehr erreichen. Jetzt heißt es abhaken, um sich nächsten Sonntag gegen Stuttgart/Metzingen besser zu präsentieren.

Es spielten: Rissem, Köhler, Gutbrod; Klingl 1, Seybold 9/3, Friedrich, Schreitmüller 4, Dürner 1, Gresser, Kobrehel, Schrenk 1, Hofmann 3/1, Biegert 6

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – TSV Bartenbach 25:22

Jochen Schreitmüller – 22.09.2025

Mit einigem Sand im Getriebe präsentierten sich die FSG Altenstadt/Geislingen und der TSV Bartenbach im Auftaktderby in der Michelberghalle. Nach bangen Momenten in den Schlussminuten gewann die FSG ihr erstes Landesligaspiel trotzdem verdient mit 25:22 Toren. Beiden Mannschaften merkte man an, dass so kurz nach den späten Sommerferien die Vorbereitung noch nicht abgeschlossen ist. Während die Gäste in der ersten Hälfte wenig glänzen konnten, hatte die FSG von der 41. bis zur 56. Minute einen großen Durchhänger, der Bartenbach zum 22:20 bedrohlich nahe brachte. Erst ein energischer Schlussspurt brachte dann die ersten Punkte für die Heimmannschaft.

Nach dem ersten Abtasten stellte die FSG mit sicheren Abschlüssen und einer fulminant haltenden Marie Bührle bis zur 13. Minute auf 10:5. Dieser Vorsprung hatte bis zum 14:9 in der 22. Minute Bestand, ehe beide Teams das Angriffsspiel fast einstellten. Langsame Ballpassagen und verbunden damit auch schlecht platzierte Abschlüsse, verhinderten sieben Minuten jeglichen Torerfolg. Erst kurz vor Halbzeit erhöhten Luna Klingl und Line Schreitmüller – mit elf Treffern erfolgreichste Werferin der FSG – zum 16:9 Pausenstand.

Acht Minuten später und dem 20:12 durch Sophia Biegert war die FSG-Welt noch in Ordnung, danach sahen die Zuschauer einen unerklärlichen Leistungseinbruch. Von Minute 38 bis 57 gelangen magere zwei Tore. Die Gäste blieben zum Glück bis zur 53. Minute ebenfalls ungefährlich. Danach begannen sie eine Aufholjagd und verkürzten vier Minuten vor Schluss auf 22:20. Mit einer Auszeit und drei blitzsauberen Toren von Line Schreitmüller, rettete die FSG das Spiel voll über die Zeit.

Es spielten: Bührle, Strohsacker; Mohl, Friedrich 1, Schreitmüller 11, Kohn, Kern, Gresser 1, Büttner 1,  Pommerenke, Perez, Klingl 1, Schrenk 1, Stäudle 6/3, Biegert 3

 

 

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