Handball Bundesliga B weiblich: Vorschau

Jochen Schreitmüller – 05.12.2025

Und die positive Entwicklung hält weiter an: Als C-Jugend in der Württembergliga im Mittelfeld, im ersten B-Jugendjahr württembergischer Vizemeister, im zweiten Jahr zum ersten Mal Regionalligaluft geschnuppert und punktgleich mit dem Drittplatzierten auf Rang 4 gelandet. Und auch 2025 setzt die Mannschaft die Erfolgsserie fort und erreicht bereits in der ersten Qualifikationsrunde in Stuttgart das gesteckte Ziel, den erneuten Sprung in die Regionalliga, diesmal in der A-Jugend.

Deshalb konnte es frühzeitig in die Beachsaison gehen um Abstand von der langen Hallensaison zu gewinnen, aber gleichzeitig als Nebeneffekt an der athletischen Entwicklung zu arbeiten. Und nach Gold in der B-Jugend 2024, gelang auch 2025 mit dem Gewinn der deutschen Vizemeisterschaft bei der DM in Hannover ein Riesenerfolg.

Jetzt aber gilt es sich auf die neue Regionalligasaison zu fokussieren, die mit zehn Mannschaften deutlich stärker besetzt ist wie die letztjährige B-Jugendgruppe. Vor allem die Nachwuchsteams der Zweit- und Drittligisten Freiburg und Allensbach gehören zusammen mit Altdorf/Ettenheim zu den Favoriten auf den Meistertitel. Da acht Spielerinnen gleichzeitig auch im Kader des Landesliga-Frauenteams stehen, nimmt die Belastungssteuerung im Training und Spiel eine wichtige Rolle ein. Deshalb ist in dieser Saison weniger der Tabellenplatz, sondern hauptsächlich die mannschaftliche und individuelle Weiterentwicklung unser Hauptziel.

Unser Gegner am Samstag, 16 Uhr in der Michelberghalle, die HSG Stuttgarter/Kickers-TuS Metzingen, steht nach neun Spieltagen einen Punkt vor uns auf dem achten Tabellenplatz. In Metzingen war das HBZ Altenstadt/Geislingen völlig von der Rolle, zeigte das bisher schlechteste Saisonspiel und ist deshalb bestrebt dies jetzt deutlich besser zu machen. Dass der Trend nach einem schwierigen Auftakt deutlich nach oben zeigt, beweisen die 5:3 Punkte aus den letzten vier Spielen. Da die Krankheitswelle auch schon in Geislingen angekommen ist, steht hinter der einen oder anderen Spielerin noch ein Fragezeichen und es wird sich erst am Spieltag zeigen, wer auflaufen kann.

Handball Bundesliga B weiblich: TV Nellingen – HBZ Altenstadt/Geislingen 30:37

Jochen Schreitmüller – 01.12.2025

Gut erholt von der Niederlage gegen die Prima Erlangen, präsentierten sich die B-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen beim Gastspiel in Nellingen und gewannen auch in dieser Höhe verdient mit 30:37 Toren.

Chiara Groß und Maxi Seybold, anstelle der fehlenden Kreisspielerinnen Anna Geyer und Lina Schauz, sorgten für Platz für viele Abschlüsse nach Kreuzbewegungen und aus der Ferndistanz. Aber ebenso torgefährlich waren die druckvollen Gastgeberinnen mit ihren Wechseln und Verlagerungen, und nach fünfzehn Minuten zeigte die Anzeigetafel bereits achtzehn Tore beim 10:8 für Nellingen.

Danach kam die beste Zeit von Torhüterin Silva Schmid, die reihenweise ihren Kasten sauber hielt und im Gegenzug drehten Lara Hofmann mit zwei Strafwürfen, Zoe Kobrehel mit raffinierten Aufsetzern von Linksaußen und Leni Aigner das Spiel auf 11:13. Die nachfolgende Auszeit von Nellingen beeindruckte das HBZ wenig. Klare Strukturen im Angriffsspiel und konzentrierte Abschlüsse von Seybold, Aigner und Hofmann ergaben bis zur Pause einen beruhigenden 17:21 Vorsprung.

In den ersten zehn Minuten erhöhte der Tabellenletzte den Angriffsdruck. Die torgefährlichste Angreiferin Jorina Schade verkürzte für die Filderstädterinnen auf 24:25. Jetzt brachte eine Auszeit wieder mehr Übersicht in die Defensive. Zusätzlich entschärfte Michelle Beiter im Tor von Altenstadt/Geislingen wichtige Bälle und vorne verwandelten die Gäste traumhaft sicher, so dass es zehn Minuten später 25:30 stand. Zwei Zeitstrafen gegen Nellingen nutzte das HBZ vier Minuten später zur 26:33 Führung. Damit war das Spiel entschieden, trotzdem versuchte Nellingen noch zu einer Resultatsverbesserung zu kommen, aber Sarah Ammann mit den letzten beiden Treffern besiegelte den so nicht erwarteten Auswärtssieg nach dem Unentschieden im Vorspiel in Geislingen.

Nächste Woche muss Altenstadt/Geislingen nach Erlangen reisen, kann dort völlig frei aufspielen und versucht sich deutlich besser wie bei der Hinspielniederlage  in der Michelberghalle zu präsentieren.

Es spielten: Beiter, Biele, Schmid; Groß, Klaus, Aigner 10, Kobrehel 5, Ammann 5, Hofmann 10/5, Schuster, Machulla, Kienle 1, Seybold 6

Handball Bezirksoberliga Männer: SG Hegensberg-Liebersbronn 2 – TG Geislingen 28:25

Jochen Schreitmüller – 01.12.2025

Nach drei Siegen in Folge gab es einen herben Rückschlag für die TG Geislingen in der Bezirksoberliga mit der 28:25 Niederlage bei der SG Hegensberg-Liebersbronn 2. Damit rutschten die Grün-Weißen vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz ab.

Ausschlaggebend war eine miserable erste Hälfte, mit einer indiskutablen Trefferquote von nur sechs Toren. In der zweiten Halbzeit versuchte das Team von Florian Bühler mit großartigem Kampfgeist das Blatt noch zu wenden, haderte aber mit acht Zeitstrafen, die dazu führten, dass die TG sechzehn von dreißig Minuten ständig in Unterzahl agieren musste.

Für den verletzten Moritz Lächler, der die komplette Hinrunde noch aussetzen muss, sprang kurzfristig Gentian Krasniqi für den Innenblock in die Bresche und gab der Abwehr den wichtigen Rückhalt. An diesem Tag wurde allerdings der Angriff zur Achillesferse. Die Gäste kamen mit der offensiven 3:3 Deckung gar nicht zurecht. Da die Ballannahme meist zu langsam im Stand erfolgte, hatte Hegensberg wenig Mühe, die Angriffe bereits im Ansatz zu unterbinden. Zum Glück waren die Gastgeber in den Anfangsminuten ebenfalls wenig erfolgreich. Beim 3:1 in der 13. Minute versuchte Trainer Florian Bühler mit einer Auszeit seine Mannschaft neu zu justieren. Aber weder die Maßnahme mit vier Rückraumspielern zu agieren, noch das Spiel mit zwei Kreisläufern, brachte die entscheidende Wende. Mit 12:6 gingen die Esslinger Vorstädter in die Pause.

Nach dem Wechsel erhöhte die TG das Tempo und verkürzte bis zur 42. Minute auf 17:15. Aber jetzt waren es sechs manchmal sehr fragwürdige Zeitstrafen, die ständig für Rückschläge sorgten. Trotz der dritten Zeitstrafe für Krasniqi drei Minuten vor Spielende und der damit verbundenen roten Karte beim Stande von 25:24, ließen die Gästespieler die Köpfe nicht hängen. Julian Osswald zum 26:25 nach dem erfolgreichen Strafwurf für Hegensberg, brachte die TG erneut in Schlagdistanz. Aber am Ende brachte der Tabellenfünfte den Sieg geschickt über die Zeit und erhöhte sogar noch zum 28:25 Endergebnis.

Es spielten: Petri, Thaler; Schurr 8/4, Brenner 1, Kutek 5, Schwetka, Mastro 4, Fischer, König 1, Osswald 3, Rosenfeld, Strauß, Krasniqi

Volleyball Herren: Landesliga – Pokalaus mit leerem Akku

Rainer Maroska – 25.11.2025

TG Geislingen – TSV Wernau 0:3 (23:25, 20:25, 19:25)

Dass die zweite Runde im Bezirkspokal Ost für die TG-Herren gleich die Endstation bedeutete, war beim 0:3 gegen den TSV Wernau vor heimischer Kulisse in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten. Natürlich steckte dem Team der Kraftakt des 3:2-Sieges nach 122 Minuten vom Vortag noch in den Knochen, und dennoch hatte die TG bis zum 21:18 im ersten Satz in einer hochklassigen Partie die Nase vorne. In der Crunchtime sorgten Nachlässigkeiten wie völlig unnötige Fehlaufschläge für einen letztlich frustrierenden 23:25-Satzverlust. Der folgende Durchgang glich einer Blaupause seines Vorgängers. Neun Punkten in Folge, konnte der Gastgeber nur einen einzigen Zähler entgegensetzen und musste somit den TSV Wernau mit 25:20 Punkten und 2:0-Sätzen davonziehen lassen. Auch wenn der TG ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage nicht abzusprechen war, zeigten eine unzureichende Block- und die zu behäbige Feldabwehr Defizite auf, die auf diesem Spielniveau von einem auf allen Positionen sehr gut aufgestellten Gegner eiskalt bestraft werden. Mit nur 19 Punkten auf ihrer Habenseite, mussten die Filstäler nach dem Abpfiff dem TSV Wernau mit hängenden Köpfen zum Weiterkommen im Pokalwettbewerb gratulieren.
Es spielten: M. Boni, J. Ehrhardt, R. Halchenko, E. Martel, A. Rella, Sebastian Schweizer, Simon Schweizer.

 

 

Jubilarfeier 2025: Jubilare bei Matinee am 23.11.2025 geehrt

Dr. Stephan Schweizer – 25.11.2025

TG Geislingen ehrt verdiente Mitglieder für langjährige Vereinstreue und besondere Leistungen.

Teils seit 70 Jahren halten sie der Turngemeinde Geislingen die Treue. Grund genug für die TG, die langjährigen Mitglieder zu ehren. Zur traditionellen TG-Jubilarehrung im Rahmen einer festlichen Matinee hatte der Vorsitzende der Turngemeinde Geislingen, Dr. Stephan Schweizer, ins TG-Stadion geladen. Dieser Einladung sind die langjährigen Vereinsmitglieder gerne gefolgt. Die musikalische Umrahmung gestaltete das Duo Johannes Schmolke am E-Piano und Maya Baumann mit der Violine von der Musikschule Geislingen. Nach dem Totengedenken am Ehrenmal im TG-Stadion klang der Sonntagmittag bei gutem Essen und netten Gesprächen gemütlich aus.

Dr. Stephan Schweizer begrüßte die Jubilare und deren Angehörige im TG-Stadion. In seinem Bericht über das Vereinsgeschehen ließ er die großen Veranstaltungen dieses Jahres Revue passieren: Kreissäge, Sparkassenlauf, Beachhandball-Turniere und Zeltlager. Auch was sich sonst noch so ereignete im Verein, wurde thematisiert: Neues vom Geiselstein und der Homepage, die Mitgliederentwicklung und den Ausblick auf die nächste Kreissäge im Februar 2026.

Im Rahmen der Sportlerehrung habe man am Vorabend für dieses Jahr 96 Sportler und 22 Trainer für 209 Einzelleistungen geehrt. Die Kindernikolausfeier kommenden Sonntag stelle den Abschluss des TG-Jahres dar, an dem die Kinder aus dem Kinderturnen ihr Können zeigen.

Abschließend dankte er allen, die sich für die TG Geislingen engagieren: den Eltern, Trainern, Übungsleitern, dem Personal der Geschäftsstelle, Bufdi, dem Stadionwart, der Reinigungskraft, dem Vorstand und den Mitgliedern des Hauptausschusses, den treuen TG-Mitgliedern und den vielen Helfern. Ohne die ehrenamtlichen Helfer seien die vielfältigen Aufgaben des Vereins nicht zu meistern. Vor allem gilt ein großer Dank dem neuen Orga-Team für die Jubilarveranstaltung um Elke Spengler und Karen Lehle.

Ehrenvorsitzender Holger Scheible vollzog dann die Ehrungszeremonie und hatte für jeden Jubilar die passenden Worte. So erfuhren die Anwesenden allerlei Interessantes zum sportlichen und ehrenamtlichen Lebenslauf der langjährigen Mitglieder. Anschließend erfolgten die Sonderehrungen aufgrund besonderen Engagements für die TG Geislingen.

Das Gedenken am Ehrenmal begleitete Johannes Schmolke an der Trompete. Die Matinee endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und bei guter Unterhaltung.

Jubilare 2025
Susanne Bopp 25
Helga Graf 25
Katja Heer-Striegan 25
Petra Knoblauch 25
Alwin Loschitz 25
Martin Münkle 25
Harald Ortegel 25
Thomas Reiff 25
Sandra Rösch 25
Siegmar Schmid 25
Marc Wagner 25
Joachim Buck 40
Monika Münkle 40
Hans-Ulrich Sihler 40
Elke Spengler 40
Birgit Täubert 40
Dieter Beck 50
Sylvia Binder 50
Michael Fellhauer 50
Renate Hein 50
Susanne Lecjaks 50
Adalbert Pfahler 50
Karl-Heinz Preusker 60
Albert Reuter 60
Eleonore Roitzsch 60
Erika Staudenmaier 60
Irmgard Vöhringer 60
Dieter Lächler 65
Heidi Semmler 65
Werner Heinzinger 70
Hilde Schneider 70

Sonderehrungen:

Alexander Bernert SVW-Leistungsnadel in Bronze
Maxim Hvastunov SVW-Leistungsnadel in Bronze
Alexander Lorenz WLSB-Nadel in Silber
Elvira Lorenz WLSB-Nadel in Silber
Axel Fuchs WSJ-Nadel in Bronze
Ute Wieselmann WSJ-Nadel in Bronze
Till Lohse WSJ-Nadel in Silber
Veronika Alsaid TG-Nadel in Bronze

Sportlerehrung am 22.11.2025

Stephan Schweizer – 24.11.2025

Am Samstag, den 22.11.2025, fand die traditionelle Sportlerehrung der TG Geislingen statt. Nach ein paar Begrüßungsworten durch den Vorsitzenden Dr. Stephan Schweizer, ehrte der Ehrenvorsitzende Holger Scheible die im Jahre 2025 erfolgreichen Sportler und Trainer. Diese kamen aus den Abteilungen Handball, Schwimmen, Leichtathletik und Wettkampfgymnastik.

Der 1. Vorsitzende Dr. Stephan Schweizer überreichte die Urkunde und eine kleine „Prämie“. Letztere waren wieder zwei Sternefünfer, die ganz universell in vielen Geschäften in Geislingen eingelöst werden können. Die Mannschaften erhielten einen Verzehrgutschein einer Geislinger Pizzeria zum gemeinsamen Schlemmen. Anschließend wurden bei gemütlichem Beisammensein leckere Linsen mit Spätzle und Saitenwürste verspeist und über Sport gefachsimpelt.

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Volleyball Herren: Landesliga – TG reißt Spiel aus dem Feuer

Rainer Maroska – 24.11.2025

VSG Illertal – TG Geislingen 2:3 (25:20, 25:22, 20:25, 20:25, 10:15)

Um es gleich vorwegzunehmen: wie die TG Geislingen der bisher ungeschlagenen Volleyballspielgemeinschaft Illertal in deren Halle den schon fast sicher geglaubten Sieg noch entrissen hat, war in mentaler und kämpferischer Hinsicht schlichtweg brillant. Das sechsköpfige, ersatzgeschwächte Team aus Geislingen, geriet nach ordentlichem Start durch die extrem blockstarken und mit allen Angriffsvariationen aufwartenden Gastgeber nach 11:14 und 18:22-Rückständen mehr und mehr in die Defensive. Die Angriffe, normalerweise eine der stärksten Waffen der TG, brachten kaum Entlastung, und so schlugen die Bälle umgehend über die gegnerische Offensive auf dem eigenen Parkett ein. Der 20:25-Satzverlust ließ bei der TG noch keine Alarmglocken schrillen, war ja schon im Vorfeld von keiner leichten Aufgabe bei der heimstarken VSG die Rede. Im Anschluss allerdings schienen nach ernüchterndem 10:18-Rückstand die Felle den Filstälern völlig davonzuschwimmen, wäre nicht Julian Ehrhardt auf die Aufschlagsposition gerückt. Mit sechs unerreichbaren Floataufschlägen brachte er die TG nochmals ins Spiel, konnte mit diesem Kraftakt alleine den zweiten Satzverlust mit 22:25 jedoch nicht vereiteln. Sein Aufbruchsignal bahnte aber die Wende an. Unbeirrt und den Gegner durch überlegte Ballpassagen mehr und mehr verunsichernd, setzten sich die Geislinger in der Endphase des 3. Satzes ab und sorgten mit einem 25:20 für den Anschluss. Das Team war jetzt endgültig heiß gelaufen. Druckvolle Aufschläge und Zuspiele, die dem Hauptangreifer Magnus Boni alle Türen für seine knallharten Angriffe öffneten, führten mit 25:20 zum inzwischen völlig verdienten Satzausgleich und damit zur finalen Fortsetzung im Tie-Break. Die TG hatte durch ihre Aufholjagd der Heimmannschaft inzwischen sichtlich den Zahn und auch das psychologische Moment eindeutig auf ihre Seite gezogen. So war es nicht überraschend, dass die Anzeigetafel beim 15:10 stehenblieb, und damit einen Sieg auswies, der sich lange so nicht abgezeichnet hatte. Dieser wurde anschließend berechtigt direkt auf dem Parkett überschäumend gefeiert.

 

Handball Bundesliga B weiblich: HBZ Altenstadt/Geislingen – HC Erlangen 34:51

Jochen Schreitmüller – 24.11.2025

Deutlich eine Nummer zu groß für das HBZ Altenstadt/Geislingen präsentierte sich die Prima HC Erlangen in der Michelberghalle. Der amtierende deutsche Meister ging nach drei Minuten mit dem 2:3 zum ersten Mal in Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Die Gastgeberinnen konnten nur bis zur 42. Minute mithalten, lagen bis dahin aber immer mit vier, fünf Toren im Rückstand, danach brillierten die Gäste mit ihrem gnadenlosen Tempospiel und kamen zu einem verdienten 34:51 Erfolg.

Allerdings waren die Vorzeichen vor dem Spiel alles andere als ermutigend. Die Stammspielerinnen Maxi Seybold als Spielgestalterin und Linkshand Theresa Kienle konnten krankheits- und verletzungsbedingt nicht mitwirken. Zu allem Überfluss verletzte sich Anna Geyer in der Mitte der zweiten Hälfte so schwer am Knie, dass sie längere Zeit ausfallen wird.

Bis zum 5:6 in der 9. Minute war das Spiel ausgeglichen. Dreimal Leni Aigner, Zoe Kobrehel und Anna Geyer egalisierten die drei einfachen Tore der Halblinken Ida Subke sofort im Gegenzug. Zwei Zeitstrafen gegen das HBZ zeigten dann sofort Wirkung. Von 8:10 ging Erlangen mit 8:12 in Führung und baute diese dann bis zur 18. Minuten auf 12:18 aus. Die Gastgeberinnen blieben aus dem gebundenen Spiel weiter torgefährlich. Lara Hofmann mit sieben Treffern, nach Leni Aigner mit 11 Toren zweitbeste Torschützin, Lina Schauz und Mia Schuster hielten die Filstälerinnen im Spiel, aber das Rückzugsverhalten blieb die Achillesferse an diesem Tag. Begünstigt durch zwei weitere Zeitstrafen ging es mit einem klaren 19:25 Vorsprung für die Gäste in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel fielen die Tore jeweils im Minutentakt. Die Gastgeberinnen erzielten den Anschluss und im Gegenzug erfolgte sofort der nächste Einschlag. Die verdächtige Rekordzahl von 63 Toren beim 29:34 in der 42. Minute sollte noch lange nicht das Ende sein. Dann kam der Schockmoment, Anna Geyer musste verletzungsbedingt vom Feld und Lara Hofmann war krankheitsbedingt ebenfalls nicht mehr einsatzbereit. Mit nur noch Sarah Ammann und Leni Aigner als nominellen Rückraumspielerinnen gab Altenstadt/Geislingen zwar nie auf, aber der Angriffsmotor der Gäste lief wie geschmiert und erhöhte bis zum Schluss auf 34:51 Tore.

Deshalb gilt die Devise, Spiel abhaken und erhobenen Hauptes nächste Woche in Nellingen wieder deutlich schlagkräftiger zu werden.

Es spielten: HBZ: Beiter, Schmid; Groß, Klaus, Geyer 2/1, Aigner 11, Kobrehel 4, Ammann 4, Hofmann 7/4, Schuster 2, Schauz 4, Machulla

Handball Regionalliga Aw: SG Kappelwindeck-Steinbach – HBZ Altenstadt/Geislingen 34:34

Jochen Schreitmüller – 17.11.2025

An diesem Wochenende steckte die lange Anreise nach Südbaden zum Fünftplatzierten Kappelwindeck/Steinbach noch in den Köpfen. Auch schien das verletzungsbedingte Fehlen von Maxi Seybold und Line Schreitmüller am Selbstbewusstsein zu nagen. Im Gegensatz dazu waren die Gastgeberinnen hellwach und legten los wie die Feuerwehr. Über 4:1 nach fünf Minuten half beim 8:3 nach elf Minuten nur eine Auszeit. Eine Umstellung von der 3:2:1 auf eine defensive 6:0 Deckung, gab der Abwehr deutlich mehr Stabilität. Hinzu kamen einige Paraden von Torhüterin Paulina Gutbrod, die der Mannschaft in dieser Phase den wichtigen Rückhalt gab. Beim 13:11 nach zwanzig Minuten und beim 14:14 in der 25. Minute war das Spiel wieder offen. Tore von Lara Hofmann und Sophia Biegert beantworteten die Südbadenerinnen aber mit der 18:17 Pausenführung.

Nach dem Wechsel erhöhte das HBZ den Tordruck. Drei Zeitstrafen gegen die Gäste, im Gegensatz dazu nur Strafwürfe für das gleiche Vergehen von Kappelwindeck, nutzten die Gastgeberinnen wieder zu einer 27:23 Führung bis zur 44. Minute. Die Gäste ließen aber nicht die Köpfe hängen. Angetrieben von den wenigen begeisterten Fans war der 29:29 Ausgleich nach weiteren sechs Minuten durch Sophia Biegert geschafft. Die letzten zehn Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Und als Hofmann auch ihren sechsten Siebenmeter sechzig Minuten vor Schluss traumhaft sicher zum 32:33 verwandelte, schien sogar ein Sieg möglich. Mit dem Ausgleich 41 Sekunden vor Schluss, Auszeit HBZ, Führungstreffer durch Zoe Kobrehel sechzehn Sekunden vor Spielende, Auszeit Kappelwindeck und vier Sekunden vor Abpfiff der Treffer zum 34:34 Endstand, ging dann für die Zuschauer eine hochspannende Crunch-Time zu Ende.

Es spielten: Gutbrod; Klingl 2 , Friedrich, Kohn, Dürner 4, Gresser 1, Kobrehel 5, Schrenk, Hofmann 14/8, Biegert 7

Handball Frauen: TSV Heiningen 2 – FSG Altenstadt/Geislingen 28:21

Jochen Schreitmüller – 17.11.2025

Einen gebrauchten Nachmittag erlebten die Fans der FSG Altenstadt/Geislingen beim Derby gegen den TSV Heiningen 2, denn gegen den Tabellendrittletzten gab es eine deutliche 28:21 Niederlage. Allerdings waren die Vorzeichen alles andere als optimal, Marie Büttner und Line Schreitmüller konnten verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden und weitere Spielerinnen fehlten bereits unter der Woche krankheitsbedingt. Hinzu kam die Rote Karte nach neun Minuten gegen Luna Klingl, die den Kader noch mehr dezimierten.

Trotzdem war das Spiel in der ersten Halbzeit völlig offen. Heiningen führte zwar ständig, aber eine überragende Sophia Biegert und Leonie Gresser vom Kreis schafften permanent den Anschluss. Mit 13:11 für die Gastgeberinnen ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel blieb Heiningen spielbestimmend. Beim 20:14 in der 38. Minute schien die Partie gelaufen, aber erneut war es Biegert und Alannah Stäudle mit zwei Strafwurftoren, die den Anschluss zum 20:17 fünfzehn Minuten vor Schluss herstellten.

Aber danach war endgültig die Luft raus bei der FSG und die Gastgeberinnen kamen mit einfachen Toren zum 28:21 Erfolg.

Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schreitmüller, Kohn, Kern, Gresser 3, Brenner 2, Perez 2, Klingl, Schrenk, Stäudle 6/5, Biegert 8, Friedrich, Luciano

 

 

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