Handball Bezirksoberliga Männer: TG Geislingen – HSG Leinfelden-Echterdingen 34:27

Jochen Schreitmüller – 12.01.2026

Mit einer konzentrierten Leistung gewann die TG Geislingen mit 34:27 gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen und darf damit weiter nach oben schielen. Wie eng allerdings das diesjährige Rennen um die beiden Aufstiegsplätze ist, zeigt die Tabellensituation, wo sechs Mannschaften zwischen Platz 2 und Platz 7 nur drei Punkte voneinander getrennt sind.

Zu Beginn hatte die TG große Mühe mit den groß gewachsenen Angreifern des Tabellenletzten. Vor allem Lasse Schlipf und Simon Müller brachten Leinfelden bis zur 10. Minute mit 4:6 in Führung. Erst nach einer Zeitstrafe gegen die Gäste und dem gleichzeitigen Tor von Giacomo Mastro zum 7:7 Ausgleich begann sich das Blatt zu wenden. Der ganz stark aufspielende Luca Brenner erhöhte bis zur 20. Minute auf 12:9 und die Abwehr mit Torhüter Max Thaler ließ kaum noch Durchbrüche zu. Über 16:11 durch Pascal Kutek gelang Cedric König mit einem herrlichen Heber von Rechtaußen der 18:12 Halbzeitstand.

Die bange Frage nach den üblichen schwachen zehn Minuten stellte sich nach dem Wechsel gar nicht mehr. Schnörkellos im Angriff, und im Abschluss fast makellos, zog die TG durch Tore von Claudius Schurr und Giacomo Mastro, der mit seinen Rückraumkrachern ganz neue Qualitäten präsentierte bis zur 45. Minute auf 28:18 davon. Und als der wieder genesene Moritz Lächler seinen fünften Strafwurf zum 32:21 sicher verwandelte war die Partie entschieden. Dem Tabellenletzten gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 34:27 Endstand.

Es spielten: Petri, Thaler; Brenner 5, Kutek 4, Mastro 6, Fischer 1, König 6, Osswald 1, Rosenfeld, Strauß 1, Schurr 5, Lächler 5/5

Handball Regionalliga Aw: HBZ Altenstadt/Geislingen – TSV Rintheim 32:33

Jochen Schreitmüller – 12.01.2026

Eine unerwartete 32:33 Niederlage gab es für die A-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen gegen den Tabellenletzten TSV Rintheim. Nach sehr guten Trainingseinheiten in der Vorbereitungsphase auf die Rückrunde, schien beim Anpfiff alles vergessen zu sein. Vor allem die hohe Zahl der Ballverluste nützten die Badenerinnen immer wieder zu einfachen Schnellangrifftoren. Erst beim 4:8 nach elf Minuten schien mehr Sicherheit in der Offensive einzukehren und beim 7:8 in der 14. Minute war Altenstadt/Geislingen wieder im Spiel. Die Abwehr agierte jetzt defensiver, um die Durchbrüche in die Nahwurfzone zu verhindern, aber im Angriff ging das Fehlerfestival unerklärlicherweise weiter. Rintheim bestrafte dies sofort eiskalt mit einem 7:0 Lauf. Nach dem 10:17 in der 24. Minute konnte das HBZ durch Tore von Luna Klingl und Line Schreitmüller auf 14:18 verkürzen, kassierte aber bis zur Pause erneut einen unnötigen Treffer zum 14:19 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel begann dann endlich die Aufholjagd. Der Ball lief viel flüssiger, technische Fehler wurden zum Glück seltener und vor allem die rechte Angriffsseite mit Lara Hofmann und Svea Dürner waren permanent erfolgreich. 22:25 in der 41. Minute und der Anschlusstreffer zum 26:27 durch Maxi Seybold in der 47. Minute ließen wieder hoffen. Aber jetzt waren es Abwehrfehler, die die Toptorschützinnen der Gäste Sara Nowak und Paula Sturm eiskalt zum 28:33 nutzten. Mit einer ganz offensiven Variante versuchten die Gastgeberinnen das Ruder nochmal herumzureißen. 50 Sekunden vor Schluss gelang Sophia Biegert der 32:33 Anschlusstreffer, aber Rintheim spielte routiniert die letzten Sekunden von der Uhr.

Es spielten: Gutbrod, Risse, Köhler; Klingl 2, Seybold 6/4, Schreitmüller 4, Friedrich 1, Dürner 5, Kobrehel 2, Schrenk, Biegert 4, Kohn 1, Hofmann 5, Gresser 2

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – SG Brenztal 31:21

Jochen Schreitmüller – 12.01.2026

Mit einer überzeugenden Vorstellung gewann die FSG Altenstadt/Geislingen ihr erstes Saisonspiel 2026 gegen die SG Brenztal verdient mit 31:21 Toren und verbleibt damit in der oberen Tabellenhälfte, während Brenztal nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz 8 entfernt ist.

Allerdings schienen die Spielerinnen der FSG die ersten zehn Minuten mit den Gedanken noch in der Kabine zu weilen. Der Angriff agierte ideenlos und auch die Defensive blieb pomadig und langsam. Lediglich Marie Bührle im Tor vereitelte einen höheren Rückstand. Das folgerichtige Ergebnis war in der 10. Minute ein 1:3 Rückstand und die Trainer Axel Bottek und Pia Schreitmüller setzten mit einer Auszeit und einer Umstellung auf eine offensivere Deckungsvariante das richtige Zeichen. Und plötzlich rollte der FSG-Express. Für die Gäste gab es kaum noch ein Durchkommen und das Tempospiel nahm an Fahrt zu. Tore von Line Schreitmüller und Alannah Stäudle zum 8:3 nach vierzehn Minuten und weitere Treffer von Marie Büttner zum 12:6 nach fünfundzwanzig Minuten begeisterte das Heimpublikum. Aber selbst zwei verworfene Siebenmeter änderten nichts. Getragen von einer entfesselt haltenden Marie Bührle baute die FSG den Vorsprung bis zur Pause auf 16:8 aus.

Auch nach dem Wechsel war es die Defensive, verbunden mit der ersten und zweiten Welle, die die entscheidenden Impulse setzte. Nach dem 24:13 in der 45. Minute durch je zwei Tore von Svenja Schrenk und Laura Luciano war das Spiel gelaufen. Die Gäste gaben sich zwar nie geschlagen, konnten die 31:21 Niederlage aber nicht mehr verhindern.

Es spielten: Bührle, Gutbrod; Mohl, Schreitmüller 5, Kohn 3, Gresser 2/2, Büttner 7, Garcia Perez, Klingl 3/1, Schrenk 3, Stäudle 3, Luciano 4, Zachariadis 1

Volleyball Herren: Landesliga – Deftige Abfuhr

Rainer Maroska – 11.01.2026

VfB Ulm 2 – TG Geislingen 3:0 (25:14, 25:13, 25:18)

Nichts wurde aus der erwartet spannenden Auseinandersetzung zwischen dem Tabellenführer VfB Ulm 2 der Landesliga 3 und seinem Verfolger, der TG Geislingen. Zu überlegen agierten die Ulmer in eigener Halle und schickten die Gäste mit einer krachenden 0:3-Schlappe ins Filstal zurück. In den Sätzen eins und zwei brachten die TG-ler keinen Fuß auf den Boden, weil ihr Spiel durchgehend unter einer schwachen Ballannahme litt. Dadurch kam kein exakter Spielaufbau zustande, und wenn doch, war der in der Folge gut positionierte Abwehrblock des Gegners nicht zu überwinden. Als Manko kam noch hinzu, dass mit einer ganzen Reihe fehlerhafter Aufschläge sich die Grünschwarzen immer wieder selbst in Rückstand brachten. Die Satzergebnisse von 14:25 und 13:25 spiegeln dies überdeutlich wider. Im dritten Durchgang stemmten sich die Geislinger bis zum 15:15 gegen die drohende Niederlage. Der VfB Ulm 2 ließ dennoch in keinem Spielelement, vor allem mit seinen krachenden Aufschlägen, seine Spieldominanz vermissen. So musste sich die TG letzten Endes mit 18:25 und 0:3-Sätzen geschlagen geben, auch geschuldet der derzeitig dünnen Spielerdecke, die taktisch keine Alternativen oder gar Entlastung erlaubt.

In der darauffolgenden Partie bezog der Tabellenführer Ulm in einer episch langen Auseinandersetzung mit 2:3 gegen die SG VolleyAlb Brenz nun doch seine erste Saisonniederlage. Somit fiel die TG auf den dritten Tabellenplatz zurück.

 

 

Einen guten Rutsch ins Jahr 2026

 

Liebe TG-Mitglieder,

das Jahr 2025 neigt sich dem Ende und es war mal wieder ein besonderes Jahr. Kriege und Krisen aller Art haben uns belastet und geprägt. Dennoch haben wir unser übliches Jahresprogramm mit Kreissäge, Hauptversammlung, Sparkassenlauf, Beach-Handball-Turniere, Zeltlager, Hüttendienstessen, Sportlerehrung, Jubilarehrung und Kinder-Nikolausfeier umgesetzt. Das Geiselsteinhaus hatte bis auf ganz wenige Ausnahmen jeden Sonntag geöffnet und wurde sehr gut angenommen. Unsere Sportler waren in allen Abteilungen aktiv im Trainings- und Wettkampfbetrieb – mit ganz beachtlichen Erfolgen. Deshalb ein großes Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Helfer, Fahrer und Eltern, die daran beteiligt waren.

Ebenso danken wir allen Sponsoren, die diese umfangreichen Vereinsaktivitäten erst möglich machen – allen voran dem Albwerk und der EVF, unseren beiden „Premium-Sponsoren“, die uns seit vielen Jahren als treue Partner ganz zuverlässig unterstützen.

Es ist uns dank der Familie Zachariadis auch wieder gelungen, einen Vereinsblick aufzulegen. Herzlichen Dank an dieser Stelle. Er müsste dieser Tage in Ihrem Briefkasten auftauchen. Wir verteilen mit dem Vereinsblick wieder einen Spendenaufruf. Als Verein leisten wir sehr viel, was inzwischen alleine mit den Vereinsbeiträgen nicht zu realisieren ist. Neben den wertvollen Förderungen der Sponsoren und Werbepartner, der Stadt Geislingen und den Verbänden, freuen wir uns deshalb über jede Spende auf das Konto DE69 6106 0500 0600 8500 13.

Nun wünschen wir Ihnen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Starten Sie mit Optimismus und Zuversicht und bleiben Sie fit und gesund!

Mit einem freundlichen Gruß

Ihr Dr. Stephan Schweizer

1. Vorsitzender der TG Geislingen

Volleyball Herren: Landesliga – mit Power und Glück auf Platz zwei

Rainer Maroska – 22.12.2025

TG Geislingen – SSV Ulm 1846  3:1 (28:26, 25:22, 19:25, 25:22)
TG Geislingen – SG VfB FN/TSV Fischbach/TSG Ailingen  3:2 (26:28, 25:22, 23:25, 25:10, 15:7)

Das waren wahrlich keine Weihnachtsgeschenke von der Stange, die die zwei Gästeteams den Geislingern am vierten Adventssonntag auftischten. Vor einer lebhaften Zuschauerkulisse duellierten sich über fast vier Spielstunden drei absolut gleichwertige Mannschaften und boten über insgesamt neun Sätze lang hochklassigen Volleyballsport. Dass die Geislinger zuerst mit drei und anschließend mit zwei Gewinnpunkten ihr Konto auffüllten, war ihrem Kampfgeist und dem unerschütterlichen Glauben an ihre Heimstärke zuzuschreiben. Die Gäste aus Ulm trumpften zwei Sätze lang im Stile einer Klassemannschaft auf, deren Tabellenplatz reinster Hohn ist. Über eine halbe Stunde lang battelten sich die Teams, bis die TG nach zeitweilig vier Punkten Rückstand nach der Abwehr von drei Satzbällen mit 28:26 glücklicherweise noch den Satz an sich riss. Die Ulmer schienen bis zum 12:20-Rückstand geschockt, packten aber zum Satzende hin reihenweise Aufschlagshämmer aus, die die Grünschwarzen vor etliche Probleme stellten. Letztlich waren es die Cleverness und Übersicht der Männer um Kapitän Magnus Boni, die mit 25:22 einen Knoten hinter den Satz machten. Eine zwischenzeitliche Verletzung von Zuspieler Simon Schweizer sorgte im folgenden Durchgang für Verunsicherung und Schwächeperioden beim Aufschlag und der Blocksicherung. Ulm fand wieder mit 25:19 den Anschluss und schien in der Folge keineswegs gewillt, den Druck auf die Annahme der Geislinger zu verringern. Diese fighteten jetzt um jeden Punkt, und dadurch hochmotiviert beendete Neuling Eugen Martel nervenstark mit drei Aufschlägen diese spannende Begegnung mit 3:1-Sätzen. Die Geislinger hatten tatsächlich nur zwei Ballpunkte mehr als die Konkurrenz erzielt.

Auch in der folgenden Partie wollte die Spielgemeinschaft vom Bodensee der TG die vorzeitige Adventsstimmung verderben. Wiederum war der 1. Satz heiß umkämpft, weil beide Teams ihre Stärken ausspielten, dieses Mal mit dem besseren Ende für die Gäste, 28:26 zeigte das Scoreboard an. Der zweite Satz ging mit 25:22 an die Fünftälerstädter, die ihre Schwächen im Aufschlag und im Block immer wieder mit hohem Kraftaufwand im Angriff kompensieren mussten. Und so ging mit nachlassenden Kräften der Folgedurchgang konsequenterweise verdient, wenn auch knapp mit 25:23 an die Ailinger Spielgemeinschaft. Alles schien fast unvermeidbar auf eine der seltenen Heimniederlagen der TGler hinauszulaufen. Aber diese stiegen wie Phoenix aus der Asche. Mit dem Rücken zur Wand gelangen nun all die Aktionen, die man schon in den Sätzen vorher erwartet hatte. Etliche Bälle wurden vom Boden gekratzt, Abwehrschläge pariert und Aufschläge zielgenau aufs gegnerische Parkett gesetzt. Mit 25:10 wurden die Gäste so demoralisiert, dass sie auch im entscheidenden Tiebreak den nun deutlichen Geislinger 15:7 Satz- und damit den 3:2-Gesamtsieg nicht verhindern konnten.
Mit nur einer Vorrundenniederlage und 16 Punkten marschiert die TG als Tabellenzweiter im neuen Jahr mit breiter Brust in die Rückrunde.

 

 

 

Handball Bezirksoberliga Männer: TuS Stuttgart – TG Geislingen 33:24

Jochen Schreitmüller – 15.12.2025

Eine große Chance verpasste die TG Geislingen, denn bei gleichzeitiger Niederlage des Tabellenführers Grabenstetten verlor die TG ebenfalls beim TuS Stuttgart mit 33:24 und liegt mit Stuttgart und Großengstingen nach Minuspunkten gerechnet punktgleich auf dem zweiten Tabellenplatz.

Dabei war die Ausgangslage besser wie am Donnerstag, denn Claudius Schurr meldete sich zurück und auch Robin Scheck und Gentian Krasniqi sprangen für den verletzten Moritz Lächler nochmal in die Bresche. Und die erste Hälfte verlief ganz nach Wunsch, denn bis zur Pause lag Geislingen sogar mit 12:13 in Führung. Aber nach sechsundvierzig Minuten und der 25:21 Führung der Gastgeber funktionierte gar nichts mehr und Stuttgart kam zu einem verdienten 33:24 Erfolg.

Es dauerte bis zur 4. Minute ehe der TuS das erste Tor markierte. Beide Mannschaften waren taktisch gut aufeinander eingestellt. Die TG versuchte mit enger Deckung den Toptorschützen Fabian Spitek aus dem Spiel zu nehmen und die Gastgeber hatten ihre Stärken im Abwehrmittelbereich. Nach anfänglicher Führung der Gastgeber gelang Claudius Schurr in der 20. Minute der wichtige 7:7 Ausgleich. Aber erneut machte sich das ‚alte Leiden‘ der TG, die mangelnde Chancenauswertung bemerkbar, die eine deutliche Führung zunichte machte. Trotzdem reichte es noch zur 12:13 Halbzeitführung

Nach dem Wechsel erwischte Stuttgart den besseren Start und drehte das Spiel bis zur 40. Minute auf 18:15. Eine Auszeit von Florian Bühler brachte mehr Ideen in den Angriff, trotzdem blieb der Vier-Tore-Rückstand bis zur 47. Minute und dem 25:21. Wer jetzt an eine Aufholjagd dachte wurde schnell eines Besseren belehrt. Zu den Fehlwürfen gesellten sich auch noch unerklärliche technische Fehler, so dass der TuS leichtes Spiel hatte. Geislingen gelang fast gar nichts mehr und so ging der 33:24 Erfolg für die Landeshauptstädter auch in der Höhe in Ordnung.

Für die TG gilt es im letzten Spiel vor Weihnachten bei Ostfildern 2 das Spiel schnell abzuhaken, um mit einem Erfolg weiter in der Spitzengruppe zu bleiben.

Es spielten: Petri, Thaler; Brenner 1, Kutek 6, Mastro 1, Fischer 1, Krasniqi, König 3, Osswald 5/2, Rosenfeld 1, Van der Mei, Scheck

Handball Bezirksoberliga Männer: TG Geislingen – TSV Wolfschlugen 2 30:28

Jochen Schreitmüller – 12.12.2025

Auch wenn es am Ende nochmal knapp wurde, landete die TG Geislingen einen verdienten 30:28 Sieg gegen den TSV Wolfschlugen 2. Trainer Florian Bühler hatte zu Recht vor der Offensivstärke der Gäste gewarnt, denn mit ihrem gnadenlosen Tempospiel wurde jeder Treffer oder jeder Ballgewinn sofort in die erste und zweite Welle umgemünzt. Wolfschlugen steht zwar auf Platz 11 der Tabelle hat aber den viertstärksten Angriff aufzuweisen. Hinzu kamen die beiden Außenspieler, die mit einer Trefferquote von fast 90% aufwarteten. Auf Seiten der Gastgeber war es vor allem Luca Brenner, der anstelle des fehlenden Claudius Schurr als Regisseur glänzte, selber ständig torgefährlich war und auch geschickt seine Nebenleute einsetzte. Und immer wenn es knapp wurde, war neben Giacomo Mastro und Pascal Kutek auf Cedric König von Rechtsaußen Verlass, der auch aus fast unmöglichem Winkel die Harzkugel ins Netz beförderte.

Damit steht die TG nach Minuspunkten auf Platz 2 der Tabelle und kann am Sonntag selbstbewusst zum Spitzenspiel zum TuS Stuttgart fahren.

Der Beginn wurde zum erwarteten Schlagabtausch. Geislingen legte vor, aber die ‚Hexabanner‘ konterten blitzschnell und nach acht Minuten stand es schon 6:6 Unentschieden. Die TG verbesserte sich beim Rückzugsverhalten und hatte einen starken Rückhalt im Tor mit Julian Petri, der einige klare Chancen vereitelte. Tore von Mastro, Brenner und Kutek brachten dann einen beruhigenden 5-Tore-Vorsprung zum 11:6 bis zur 16. Minute. Wolfschlugen versuchte mit einer engen Deckung Mastro auszuschalten, hatte damit zu Beginn aber wenig Erfolg, denn bis zur 25. Minute führte die TG mit 15:10 Toren. Dann begann der Schlendrian. Klare Chancen wurden fahrlässig vergeben und mit 15:12 ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel legten beide Teams wieder los wie die Feuerwehr. Tore und Gegentore fielen bis zur 42. Minute im Minutentakt bis zum 23:18. Der Gästetrainer justierte seine Abwehr nochmal neu und jetzt zeigten sich auch die ersten Kräfteverschleißerscheinungen bei Geislingen. Beim 25:23 zehn Minuten vor dem Ende witterten die Gäste nochmal Morgenluft, aber eine Auszeit von Florian Bühler brachte wieder Ruhe ins Aufbauspiel. Max Thaler glänzte mit wichtigen Paraden und mit Spielen bis ans Zeitspiel und klaren Abschlüssen von der Nahwurfzone gewann die TG letztendlich verdient mit 30:28 Toren.

Es spielten: Petri, Thaler; Brenner 5, Kutek 7, Mastro 9, Fischer, Krasniqi, König 6, Osswald 3/1, Rosenfeld, Boni, Van der Mei, Scheck

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – SG Burlafingen/PSV Ulm 26:19

Jochen Schreitmüller – 08.12.2025

Einen verdienten Sieg landete die FSG Altenstadt/Geislingen gegen die SG Burlafingen/PSV Ulm mit 26:19 und liegt damit nur noch zwei Minuspunkte hinter den drei Erstplatzierten WiWiDo, Schnaitheim und Vöhringen. Herausragende Spielerinnen waren Marie Bührle im Tor, die mit ihren Paraden die Gäste verzweifeln ließ und Sophia Biegert, die mit 14 Treffern für mehr als die Hälfte der FSG-Tore verantwortlich war.

Der Beginn verlief allerdings torarm. Nicht nur Bührle, sondern auch die Gästetorhüterin hielt ihren Kasten meist sauber. In der 15. Minute stand es erst 5:2, ehe die Gäste nach einer Auszeit und dem 8:5 besser ins Spiel fanden. Nach dem 8:7 in der 24. Minute witterte Burlafingen Morgenluft, aber Treffer durch ‚Linkshand‘ Line Schreitmüller und Kathrin Kern brachten den 11:9 Pausenstand.

Nach dem Wechsel begann die stärkste Phase der FSG. Die 3:2:1 Abwehr ließ zwar Durchbrüche zu, hatte aber genauso oft Steels zu verzeichnen, die in Schnellangrifftore umgewandelt wurden. Über 17:13 in der 40. Minute erhöhte Altenstadt/Geislingen auf 21:14 in der 50. Minute. Danach verflachte die Partie ohne dass der Sieg je in Gefahr war. Am Ende leuchtete ein umjubeltes 26:19 auf der Anzeigetafel. Jetzt bleiben den Trainern Axel Bottek und Pia Schreitmüller vierzehn Tage Zeit, um das Team auf das Spitzenspiel gegen den SC Vöhringen vorzubereiten.

Es spielten: Bührle, Gutbrod; Schieß 2, Mohl, Schreitmüller 3, Kohn, Kern 4/3, Gresser, Büttner, Brenner 1, Garcia Perez , Klingl,  Schrenk 1, Stäudle 1, Biegert 14/2

 

 

Volleyball Herren: Landesliga – drei Punkte entführt

Rainer Maroska – 08.12.2025

SC Göggingen – TG Geislingen 0:3 (19:25, 23:25, 18:25)

Sie hatten einen unerwarteten 3:0-Sieg erzielt und dennoch kam bei den Geislinger Gästen keine große Stimmung auf. Denn in der vorausgegangenen Begegnung zwischen dem SC Göggingen und der SG VolleyAlb/Brenz verletzte sich der zentrale Spieler der Heimmannschaft ohne gegnerische Einwirkung so schwer, dass diese Begegnung minutenlang unterbrochen werden musste. Das 3:1 der Gäste von der Ostalb reduzierte sich dadurch zur reinen Formsache. Damit stand aber auch die folgende Partie der TG Geislingen gegen den SC Göggingen unter völlig veränderten Vorzeichen, mussten jetzt die Gastgeber doch ihr starkes, homogenes Team umstellen und den Schockmoment aus den Köpfen bekommen. Die TG brachte nach zwischenzeitlicher 18:11-Führung den ersten Satz aufgrund einer soliden Leistung unbedrängt mit 25:19 zu Ende. Der zweite Durchgang war vor sehr engagiertem Heimpublikum eine wesentlich wackligere Angelegenheit für die Grünschwarzen. Trotz zehn katastrophal vermasselter Aufschläge setzten sie sich letztlich mit 25:23 äußerst knapp im Endspurt durch. Garant in dieser Phase war wie schon oft Hauptangreifer Magnus Boni, dessen Bälle ein ums andere Mal unerreichbar auf gegnerischem Parkett einschlugen. Mit der 2:0-Satzführung im Rücken ließ sich die TG die Butter nun nicht mehr vom Brot nehmen und sicherte sich mit einem 25:18 und damit 3:0 den dritten Auswärtssieg in Folge. Das über Erwarten erfolgreiche Team fiebert jetzt als Tabellendritter den beiden Heimspielen am 21.12. entgegen, an dem der SSV Ulm 1846 und die SG VfB FN 4/TSV Fischbach/TSG Ailingen zu Gast sein werden.

 

 

1 2 3 4 5 123