Volleyball Herren: Landesliga – TG unterstreicht Heimstärke

Rainer Maroska – 09.03.2026

TG Geislingen – VSG Illertal 3:2 (25:20, 25:16, 23:25, 24:26, 15:11)
TG Geislingen – SC Göttingen 3:1 (25:22, 25:14, 18:25, 25:16)

Um es gleich vorwegzunehmen, auch am letzten Heimspieltag der Saison bewies die TG Geislingen ihre dominante Heimstärke und konnte mit zwei weiteren Erfolgen ihren dritten Tabellenplatz in der Landesliga festigen. Aus Vöhringen stellte sich das junge Team der VSG Illertal vor, das in der Vorrunde eine sehr enge Partie mit 2:3 an die Geislinger hatte abgeben müssen. Und tatsächlich kam es auch vor den Volleyballfans in der Daniel-Straub-Realschulhalle wiederum über fünf Sätze zu einem zeitraubenden Kräftemessen, in dem sich die TG knapp durchsetzen konnte. Die Männer um Spielführer Magnus Boni kamen gut in die geübten Abläufe und buchten trotz einiger Wackler in der Satzmitte den Durchgang mit 25:20 für sich. In Anschluss zogen die Hausherren nach einem 13:12 einen fulminanten Zwischenspurt zum 23:15 an, dem die Spieler aus Bayern nicht viel entgegenzusetzen hatten. Mit der scheinbar sicheren 2:0-Führung waren nun genau die entgegengesetzten Vorzeichen des Hinspiels gesetzt, denn damals lag die TG mit 0:2 Sätzen im Rückstand. Und wie die Filstäler damals, drehten nun die Illertäler auf. Mit zunehmend höherem Druck im Aufschlag und mit wirkungsvollen Angriffen durch den löchrigen Geislinger Block, schlossen die Gäste nicht unverdient mit 25:23 einen Satz auf. Dies war ein deutlicher Warnschuss an die nächste starting six der TG. Erkennbar motiviert und mit intensivem Einsatz hielten sie dagegen, gingen mit 16:14 in Front, mussten sich aber beim 23:24 in eine Auszeit retten, um die Strategie für die letzten, vielleicht vorentscheidenden drei Ballpunkte festzulegen. Aber gleich der folgende Fehler führte zum 2:2-Satzgleichstand und damit zur Verlängerung. Bei einem fast beruhigenden 8:5 Zwischenstand für die TG wurden die Seiten gewechselt. Diesen Vorsprung gaben die Gastgeber nicht mehr aus der Hand und sorgten mit dem 15:11-Endstand für einen hart umkämpften 3:2-Sieg.
Die zweite Begegnung sorgte vom Papier her für weniger Sorgenfalten bei den Einheimischen, denn mit dem SC Göttingen-Krauchenwies betrat der Tabellensechste das Parkett. Noch etwas entkräftet von der vorausgegangenen Auseinandersetzung kamen die Angriffe der TG nur langsam ins Rollen. Mit 25:22 war mit dem ersten Satzgewinn jedoch die Basis für den zweiten Tagessieg gelegt. Tatsächlich hatte der Gast auch in der Folge nur wenig gegen die Filstäler auszurichten und zog mit einem deutlichen 14:25-Satzverlust den Kürzeren. Nachlässigkeiten und offensichtlicher Kräfteverschleiß nach inzwischen drei reinen Spielstunden bescherten Göttingen mit 25:18 den ersten und einzigen Satzgewinn. Gleich im Anschluss rekrutierte das Heimteam nochmals alle Kräfte, war dem Gegner vor allem bei seinen effizienten Angriffen überlegen und ging mit 25:16 und einem unspektakulären 3:1-Satzerfolg über die Ziellinie.