Handball Regionalliga Aw: SV Salamander Kornwestheim – HBZ Altenstadt/Geislingen 30:30

Jochen Schreitmüller – 09.02.2026

Nach dem knappen Sieg gegen Köngen am vergangenen Wochenende sahen die mitgereisten Fans des HBZ den nächsten Krimi beim SV Salamander Kornwestheim. In der Crunch-Time belohnte sich das HBZ mit einer sehenswerten Aufholjagd und entführte beim Tabellendritten mit 30:30 einen Punkt. In den vergangenen Jahren standen sich beide Vereine permanent in der Bundesligaqualifikation und in der Regionalliga gegenüber und jedes Mal zog Altenstadt/Geislingen den Kürzeren. Umso größer war der Jubel als Svea Dürner vierzig Sekunden vor Schluss den verdienten Ausgleich gegen den vermeintlichen Angstgegner erzielte. Dabei leistete sich das HBZ sogar noch den Luxus drei Strafwürfe zu vergeben.

Den Start verschliefen die Gäste. Zu langsam agierte die neu formierte 6:0 Deckung und die Gastgeberinnen nützten das nach vier Angriffen zur schnellen 4:1 Führung. Danach wurde das Angriffsspiel druckvoller. Maxi Seybold und Lara Hofmann aus dem Rückraum und Dürner und Luna Klingl von den Außenpositionen markierten den 9:8 Anschluss nach vierzehn Minuten. Kornwestheim erhöhte das Tempo und blieb mit schön herausgespielten Toren über den Kreis, aber auch aus dem Rückraum, ständig mit zwei Toren bis zum 18:16 Halbzeitstand in Führung. Besorgte Mienen gab es aber beim HBZ, da Sophia Biegert in der zweiten Hälfte wegen einer Verletzung nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Dafür agierte nach dem Wechsel die Defensive noch engagierter und erzielte damit auch Ballgewinne und beim 24:23 durch ein Kontertor von Line Schreitmüller war das Spiel wieder völlig offen. Danach konnte sich keine Mannschaft mehr entscheidend absetzen. Emely Risse im Tor der Gäste steigerte sich immer mehr und vereitelte mehrere hundertprozentige Abschlüsse. Seybold, Hofmann und Svenja Schrenk erzielten das 29:28. Kornwestheim reagierte mit einer Auszeit, verlor aber sofort im Angriff den Ball und Schreitmüller egalisierte zum 29:29 drei Minuten vor Spielende. Danach hielt es niemand mehr auf den Sitzen, aber am Ende erzielten beide Teams nur noch ein Tor zum leistungsgerechten 30:30 Remis.

Es spielten; Köhler, Risse; Seybold 7, Schreitmüller 4, Schmer, Dürner 3, Kobrehel 1, Schrenk 2, Biegert 4/3, Kohn, Hofmann 6, Gresser, Klingl 3

Volleyball Herren: Landesliga – TG lässt nichts anbrennen

Rainer Maroska – 08.02.2026

TG Geislingen – SG VfB FN 5/TSV Fischbach/TSG Ailingen 2    3:0 (25:12, 25:16, 25:22)

Im Spiel des Tabellendritten TG Geislingen gegen das Schlusslicht aus Fischbach demonstrierten die Gastgeber sofort, wer Herr im Hause ist. Die Gäste wurden förmlich überrannt und versuchten beim 9:23 mit ihrer zweiten Auszeit vergeblich die Dominanz der Geislinger zu brechen. Nach 18 Minuten war der 1. Durchgang mit 25:12 besiegelt. Auch als die TG anschließend taktisch umstellte, war sie dem Kontrahenten in allen Belangen deutlich überlegen. Vor allem die Schnellangriffe über die Mittelposition waren von Fischbach nie abzublocken, so dass auch der zweite Durchgang nach klarem 15:8-Zwischenstand am Ende mit 25:16 ungefährdet an die Gastgeber ging. Nun trat nach der 2:0-Satzführung ein im Sport allgemein bekanntes Phänomen auf. Im Gefühl eines schon sicher geglaubten Sieges, schlichen sich bei der TG-Sechs technische Unzulänglichkeiten, schwierig zu verwertende Abwehrbälle und Aufschlagfehler ein, die es den Gästen ermöglichten, der Heimmannschaft Punkt für Punkt auf den Fersen zu bleiben. Erst beim 24:20 waren die Geislinger nicht mehr aufzuhalten und verwandelten gleich den ersten Matchball zum verdienten 3:0-Sieg. Damit hatten sie ihre Pflichtaufgabe erfüllt und mit drei weiteren Pluspunkten auf dem Konto den dritten Tabellenrang gefestigt. Die kommende Auswärtsbegegnung führt zum Tabellenfünften SSV Ulm, bei dem bekanntermaßen die Trauben recht hoch hängen.

 

 

Handball Frauen: FSG Altenstadt/Geislingen – SG LTB 25:20

Jochen Schreitmüller – 08.02.2026

Auf Grund einer starken Schlussoffensive gewann die FSG Altenstadt/Geislingen gegen die SG LTB mit 25:20 Toren. Damit tauschten beide Mannschaften die Tabellenplätze, die FSG schiebt sich auf Rang 4 vor, LTB rutscht auf Platz 5 zurück. Beide Mannschaften haben jetzt zwei Wochen Faschingspause, danach muss die FSG zum Verfolger Brenztal fahren, LTB empfängt im Topspiel den SC Vöhringen.

Vor allem in der ersten Hälfte sahen die Anhänger beider Teams keinen handballerischen Leckerbissen. Beide Angriffsreihen agierten aus dem Positionsspiel sehr verhalten, dementsprechend wenig Tore gelangen bis zum 5:5 in der 17. Minute. Aber auch eine Auszeit der Gäste änderte wenig. Würfe der FSG aus der Fernwurfzone waren selten, und wenn, wurden sie von Julia Hopp pariert. Marie Bührle auf der Gegenseite hielt vor allem von der Nahwurfzone ihren Kasten sauber. Über 8:8 stand es kurz vor der Halbzeit erst 10:10, ehe Sophia Biegert ihren dritten von zehn Siebenmetern souverän zum 11:10 Halbzeitstand einhämmerte.

Nach dem Wechsel kam Altenstadt/Geislingen besser ins Tempospiel und erhöhte in der 38. Minute auf 14:11, aber danach war wieder sechs Minuten Sendepause. Dafür drehte bei den Gästen jetzt die schnelle Anna-Lena Gunzenhauser auf, die mit drei Toren in Folge auf 14:15 stellte. Eine Auszeit der Gastgeberinnen und eine personelle Umstellung sorgte für die Wende. In der Abwehr wurden Leonie Gresser, Line Schreitmüller und Melina Mohl zu fast unüberwindlichen Hindernissen und im Angriff setzte Sophia Biegert sich und ihre Mitspielerinnen geschickt in Szene. Zweimal Gresser und je einmal Alannah Stäudle, Line Schreitmüller und Marie Büttner sowie Biegert mit ihrem zwölften Tor zum 25:19, sorgten für den vielumjubelten Derbysieg. Annika Gunzenhauser gelang dann noch der Treffer zum 25:20 Endstand.

Es spielten bei der FSG: Bührle; Mohl, Schreitmüller 1, Kohn, Gresser 3, Büttner 4, Garcia Perez, Klingl 1, Schrenk, Stäudle 2, Luciano 2, Biegert 12/10

LTB: Hopp; Gaugel 5, Gunzenhauser Anna-Lena 5, Bühler, Freihalter, Gebhard 2, Gunzenhauser Annika 2, Wohnhas, Eberhardt 1, Staudenmaier 1, Frank 2/1, Bulling 2

Schwimmen: Erfolgreiches Kurzbahn-Saisonende für TG Geislingen

Alexander Lorenz, 03.02.2026

Ostwürttembergische Meisterschaften Mehrkampf und Jahrgangsmeisterschaften

31.01.–01.02.2026 | 25-m-Bahn | Sportbad Neckarpark Stuttgart

Mit einem überragenden Auftritt beendete die Schwimmabteilung der TG Geislingen die Kurzbahn-Saison 2025/26 bei den Ostwürttembergischen Mehrkampf- und Jahrgangsmeisterschaften im Sportbad Neckarpark in Stuttgart.

Im größten Bezirk des Schwimmverbandes Württemberg trafen die Geislinger Athletinnen und Athleten auf starke Konkurrenz aus Oberkochen, Weinstadt, Ulm, Göppingen, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Waiblingen, Abtsgmünd, Eislingen, Schwäbisch Hall, Crailsheim und Schmieden. Bei insgesamt über 2.570 Starts an zwei Wettkampftagen kämpften sieben Schwimmerinnen und vier Schwimmer der TG Geislingen um Meistertitel, Podestplätze, Qualifikationsnormen und persönliche Bestzeiten.

Herausragende Gesamtbilanz

Alle TG-Schwimmerinnen und Schwimmer präsentierten sich in Topform und erzielten ausnahmslos persönliche Bestzeiten. Mit insgesamt
39 Meistertiteln in Einzelwertungen,
2 Meistertiteln in Mehrkampfwertungen,
8 Vizemeistertiteln
sowie einer Bronzemedaille (Nachwuchswertung 15 m Tauchen mit Delfinkicks)
gehörte die TG Geislingen zu den erfolgreichsten Vereinen der gesamten Meisterschaften.

Der Vielseitigkeitstest des Schwimmverbandes Württemberg sowie die intensive Vorbereitung auf die langen Strecken durch harte Trainingsserien im 5-Täler-Bad Geislingen zahlten sich voll aus. Für die beiden Diplom-Schwimmtrainer Elvira und Alexander Lorenz war dieser Erfolg keine Überraschung, sondern das Ergebnis eines gut organisierten Trainingsprozesses und einer hervorragenden Teamarbeit innerhalb der Schwimmabteilung.

Einzelne Top-Leistungen im Überblick

Viktoria Hvastunov (Jg. 2007)
Die Baden-Württembergische Meisterin war die schnellste Teilnehmerin der gesamten Veranstaltung und wurde in der offenen Klasse gewertet. Sie gewann sieben Meistertitel über

50 m Rücken (0:32,74)

100 m Rücken (1:08,59)

200 m Rücken (2:30,75)

50 m Brust (0:37,84)

50 m Freistil (0:28,38)

100 m Freistil (1:00,96)

400 m Freistil (4:44,56)

Dazu kam ein Vizemeistertitel über 50 m Schmetterling (0:30,66).
Besonders emotional war der letzte Start über 100 m Freistil, bei dem sie exakt die von Trainer Alexander Lorenz vorgegebene Wunschzeit von 1:00,96 Minuten erreichte.

Maxim Hvastunov (Jg. 2013)
Er gewann sieben Einzel-Meistertitel und einen zweiten Platz über 200 m Lagen. Zusätzlich dominierte er den Mehrkampf und sicherte sich

Meistertitel Mehrkampf Freistil mit 1.303 Punkten

Meistertitel Mehrkampf Rücken mit 1.109 Punkten

Ellinor Schäfer (Jg. 2010)
Startete siebenmal – und gewann siebenmal Gold, unter anderem über Rücken, Brust und Lagen. Ein perfektes Wettkampfwochenende.

Adnan Kadic (Jg. 2009)
Ebenfalls sieben Starts, sieben Meistertitel – unter anderem über Schmetterling, Freistil, Rücken und Lagen. Besonders stark: 100 m Freistil in 0:59,50 Minuten.

Laura Winkler (Jg. 2011)
Mit sechs Meistertiteln und einem Vizemeistertitel zeigte sie eine deutliche Leistungssteigerung in allen Lagen. Sie qualifizierte sich für die Baden-Württembergischen Meisterschaften Lange Strecke und Kurzbahn 2026. Hervorzuheben ist die 400-m-Freistil-Zeit von 4:59,42 Minuten, erstmals unter der 5-Minuten-Marke.

Alexander Bernert (Jg. 2007)
Trotz Teilnahme nur am Sonntag gewann er in der offenen Klasse vier Meistertitel, darunter über 50 m Brust und 50 m Freistil.

Leo Choi (Jg. 2012)
Holte den Meistertitel über 400 m Freistil und gewann dazu fünf Vizemeistertitel. Deutliche Verbesserungen in allen Lagen.

Xenia Dauner (Jg. 2011)
Nach Trainingspause wegen Erkältung startete sie nur am Sonntag, erkämpfte sich aber dennoch eine Bronzemedaille über 100 m Rücken sowie weitere gute Platzierungen.

Erfolgreicher Nachwuchs im Mehrkampf

Aufgrund der strengen Mehrkampfbestimmungen des Schwimmverbandes Württemberg konnten drei Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer der Jahrgänge 2014/2015 teilnehmen:

Änne Martha Bopp (Jg. 2015): Platz 3 über 15 m Delfinkicks, Gesamtwertung Platz 4

Lotta Sophie Höld (Jg. 2014): ausschließlich persönliche Bestzeiten, Gesamtwertung Platz 4

Bora Choi (Jg. 2014): deutliche Leistungssteigerungen, Gesamtwertung Platz 5

Fazit

„Es war ein sehr gelungener Abschied von der Kurzbahn-Saison“, resümierte Trainer Alexander Lorenz. Die Motivation bei Trainerteam, Schwimmerinnen und Schwimmern, Kampfrichtern und Eltern war außergewöhnlich hoch. Nun blickt die TG Geislingen optimistisch auf die kommende Langbahn-Saison, inklusive weiterer Wettkämpfe und eines Trainingslagers in Ägypten.

Handball Regionalliga Aw: SV Allensbach – HBZ Altenstadt/Geislingen 43:38

Jochen Schreitmüller – 24.01.2026

Einen begeisternden Schlagabtausch lieferten sich die A-Juniorinnen des SV Allensbach und des HBZ Altenstadt/Geislingen in der Regionalliga, den die Gastgeberinnen letztendlich mit 43:38 für sich entscheiden konnten. Beide Mannschaften knüpften an die Leistungen des Hinspiels an, damals aber mit umgekehrten Ergebnis und einem Erfolg für das HBZ. Allensbach verteidigte damit dem zweiten Tabellenplatz, Altenstadt/Geislingen kann mit dieser Leistung aber mit viel Selbstbewusstsein in das nächste Spiel am Sonntag gegen Köngen gehen.

Beide Teams starteten mit hohem Tempo in ihrem Angriffsspiel. Jule Böhler und BWHV Auswahlspielerin Leni Lauterbach (insgesamt 10 Tore) beim Tabellenzweiten und Sophia Biegert mit insgesamt 11 Toren wieder torgefährlichste Akteurin bei den Gästen, waren von den Abwehrreihen kaum auszuschalten. 6:6 nach zehn Minuten und 11:9 in der 18. Minute waren die ersten Zwischenstände. Dann hatte der HBZ-Angriff mehrere Fehlwürfe zu verzeichnen, die die Gäste eiskalt zu schnellen Kontertoren zum 15:11 in der 25. Minute und dem 18:12 in der 27. Minute nutzten. Mit einem 7-Tore-Rückstand und 22:15 ging es dann in die Kabinen.

Nach dem Wechsel lag das Momentum dann auf Seiten der Gäste. Paulina Gutbrod im Tor des HBZ steigerte sich enorm und die jetzt defensiv ausgerichtete Deckung hatte mehrere Ballgewinne zu verzeichnen. Tore von Lara Hofmann, die ihrer Gegenspielerin ein ums andere Mal das Nachsehen gab, Zoe Kobrehel und Leonie Gresser vom Punkt, brachten den Tabellenvorletzten bis zur 43. Minute und dem 28:24 wieder in Schlagdistanz. Maxi Seybold und vier Treffer von der ungewohnten Rechtsaußenposition durch Svenja Schrenk zum 38:35 in der 57. Minute, ließen die wenigen mitgereisten Fans noch hoffen, aber eine Zeitstrafe nützte Allensbach im Stile einer Klassemannschaft zum verdienten 43:38 Sieg.

Es spielten: Gutbrod; Klingl 1, Seybold 6/1, Schreitmüller, Schmer, Dürner 4, Kobrehel 2, Schrenk 4, Biegert 11, Kohn 1, Hofmann 5, Gresser 4/3

 

 

 

 

Handball Frauen: HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf – FSG Altenstadt/Geislingen 29:25

Jochen Schreitmüller – 25.01.2026

In einem hochklassigen und temporeichen Spiel gewann die HSG WiWiDo am Ende verdient mit 29:25 gegen die FSG Altenstadt/Geislingen und bleibt damit weiterhin zusammen mit Vöhringen und Schnaitheim an der Tabellenspitze der Landesliga, während die FSG weiterhin im Mittelfeld auf Platz 5 verbleibt. Schlussendlich waren die Gastgeberinnen die erfahrenere Mannschaft, die vor allem in der Abwehr Beton anrührte und dem jüngsten Team der Landesliga wenig Entfaltungsmöglichkeiten aus dem Positionsangriff ließ. Hinzu kam eine brillant aufspielende Annamaria Holzapfel, die allein zwölf der 29 Tore erzielte.

Den besseren Start hatte allerdings die FSG. Marie Bührle parierte mehrere Würfe und mit rasantem Tempohandball ging es sofort in die andere Richtung. Beim 4:10 in der 14. Minute hatte Trainer Matthias Rienhardt genug gesehen und stellte auf eine ganz defensive Deckung um. Damit kam die FSG gar nicht zurecht und innerhalb neun Minuten bis zur 23. Minute drehte WiWiDo das Spiel zum 11:10. Eine Auszeit der Trainer Axel Bottek und Pia Schreitmüller brachte wieder mehr Struktur in die Angriffe der FSG und Tore von Sophia Biegert und Line Schreitmüller brachten den 14:13 Halbzeitstand.

Nach dem Wechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Vier Treffer von Annamaria Holzapfel konterten Alannah Stäudle und Luna Klingl postwendend zum 18:17 bis zur 40. Minute. Aber auch zehn Minuten später bis zum 23:22 blieb die Partie hoch spannend. Sophia Biegert hielt dabei mit ihren Treffern neun und zehn Altenstadt/Geislingen auf Tuchfühlung. Ein technischer Fehler und einen Fehlwurf nutzte die Prima eiskalt zur erneuten 3-Tore Führung in der 54. Minute zum 26:23. Die FSG probierte nochmal alles, am Ende aber blieb allein das große Lob der Zuschauer, die Punkte kassierte aber der Tabellenführer.

Es spielten: Bührle 1, Gutbrod; Mohl, Schreitmüller 2, Kohn 1, Gresser 1, Büttner 1, Garcia Perez 1, Klingl 1, Schrenk, Stäudle 6/1, Luciano 1, Biegert 10/7

Handball Männer 3: Erfolgreicher Jahresauftakt

Laura Luciano – 19.01.2026

Ohne Training im neuen Jahr fuhr die M3 am Samstag zu einer ungewöhnlichen Uhrzeit (Anpfiff 11 Uhr) zum TSV nach Deizisau. Der TG machte die frühe Uhrzeit deutlich weniger zu schaffen, und man konnte bereits nach 13 Minuten mit sechs Toren in Führung gehen (3:9). Vor allem das hohe Tempo im Angriff, sowie eine unglaubliche Leistung des Mittelblocks, machten den Gegnern aus Deizisau schwer zu schaffen. Bis zur Pause zeigte sich dasselbe Bild, sodass die Führung auf zehn Tore anwuchs (10:20). Zu Beginn von Halbzeit zwei setzten die Gastgeber im Angriff auf eins gegen eins Situationen, was den Vorsprung der TG schrumpfen lies (14:20). Durch eine Auszeit und Neuausrichtung in der Abwehr, konnte man das Spiel aber wieder unter Kontrolle bringen und zwischenzeitlich sogar mit zwölf Toren in Führung gehen (48. Minute 16:28). Gegen Ende lies man das Spiel ausklingen und feierte einen ungefährdeten 25:33 Erfolg.

Nach einer sechswöchigen Pause steht dann direkt das Rückspiel an. Anpfiff ist am Sonntag, den 22.02.2026 um 14:30 Uhr in der Michelberghalle.

Handball Männer 2: Starker Jahresstart

Laura Luciano – 19.01.2026

Die M2 belohnt sich vor heimischem Publikum mit einem verdienten 30:25 gegen die MSG DJK Göppingen/TV Holzheim und startet somit perfekt in das neue Jahr.

Der Start verlief allerdings alles andere als optimal: Die Gäste erwischten den besseren Beginn und zogen früh auf 8:4 davon. Unsere Jungs brauchten etwas, um ins Spiel zu finden, kämpften sich aber Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit lag die M2 dennoch knapp mit 13:15 hinten.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft dann ein ganz anderes Gesicht. Mit mehr Tempo, besserer Abwehrarbeit und viel Einsatz in der Offensive drehte die M2 das Spiel und setzte sich bis zur Mitte der zweiten Halbzeit erstmals mit drei Toren ab. Diesen Vorsprung ließen wir uns nicht mehr nehmen und bauten ihn bis zum Abpfiff auf 30:25 aus.

Nächstes Spiel: Samstag, 17.01.2026, 14:00 Uhr – auswärts beim TSV Bartenbach 3 in der Parkhaushalle Göppingen.

Handball Bezirksoberliga Männer: Neues Jahr, erster Sieg

Laura Luciano – 19.01.2026

Mit einem über die weite Strecke ungefährdeten Heimsieg starteten die Männer 1 erfolgreich in das neue Jahr. Es galt die Pflichtaufgabe gegen den Tabellenletzten aus Leinfelden-Echterdingen zu erfüllen und die Geislinger meisterten diese Aufgabe am 11.01.2026 mit Bravour. Mit einer treffsicheren ersten Halbzeit war der Grundstein für den ersten Heimsieg des Jahres gelegt. Auch in der zweiten Halbzeit zogen die Männer 1 ihr Spiel durch und konnten somit einen ungefährdeten 34:27 Heimsieg einfahren.

Nun gilt es wieder gut zu trainieren und auf das nächste Spiel vorzubereiten, bevor eine längere Pause für die Geislinger Handballer ansteht. Es geht gegen den TSV Bartenbach 2. Anpfiff ist am 17.01.2026 um 16 Uhr in der Göppinger Parkhaushalle.

Handball Bundesliga B weiblich: HSG Stuttgart/Metzingen – HBZ Altenstadt/Geislingen 46:21

Jochen Schreitmüller – 19.01.2026

So richtig unter die Räder kamen die B-Juniorinnen des HBZ Altenstadt/Geislingen beim Titelfavoriten der Pokalmeisterschaft, der HSG Stuttgart/Metzingen, mit 46:21. Die HSG, die höchst unglücklich wegen eines einzigen Minuspunktes den Einzug in die Meisterrunde verpasst hatte, war von der ersten Sekunde an spielbestimmend. Allerdings konnte das HBZ nur stark ersatzgeschwächt antreten, denn mit Leni Aigner, Anna Geyer und Theresa Kienle fehlten drei Stammspielerinnen. Dafür hatte Erina Mehmetaj ein gelungenes Comeback nach ihrer halbjährigen Verletzungspause.

Beim 6:4 durch Maxi Seybold in der 8. Minute sah es noch ganz passabel für das Team aus der Fünftälerstadt aus, danach blieben die Angriffe der Gäste zu harmlos um die gut gestaffelte Defensive der gastgebenden Spielgemeinschaft zu überwinden. Zehn Minuten später stellte Metzingen auf die vorentscheidende 16:8 Führung und konnte diese bis zur Pause noch auf 24:12 ausbauen.

Als dann nach dem Wechsel auch noch Lina Schauz, Erina Mehmetaj und Chiara Groß verletzungsbedingt passen mussten, stand den Gästen noch eine Feldspielerin zum Wechseln zur Verfügung. Die Mannschaft kämpfte trotzdem aufopferungsvoll, aber über 34:16 in der 45. Minute, siegte Stuttgart/Metzingen am Ende verdient mit 46:21 Toren.

Es spielten: Schmid, Biele, Beiter; Groß, Kobrehel 1, Machulla 1, Seybold 7/3, Ammann 2, Scheutle, Hofmann 5, Klaus 2, Mehmetaj 3, Schauz

1 2 3 4 123