Leichtathletik: Spitzenbergiade 2017

Jochen Schreitmüller – 12.11.2017

310 Nachwuchsleichtathleten aus neunzehn Vereinen gingen bei der 28. Spitzenbergiade, der Auftaktveranstaltung der LG Filstal-Hallenserie, in der Kuchener Ankenhalle an den Start. Als Novum gab es zum ersten Mal eine elektronische Zeitmessanlage beim Lauf, die die 40-m-Sprintzeiten exakt messen konnte. Schon immer ist eine zügige Wettkampfabwicklung, verbunden mit schneller Auswertung und Urkundendruck, eines der Markenzeichen der Filstal-Hallenserie. So wurden auch am Sonntag schon fünf Minuten nach Wettkampfende jedes Durchganges die Sieger und Siegerinnen gekürt. Lediglich die beiden jüngsten Jahrgänge hatten Pech und mussten länger warten, da zwar alles berechnet war, aber unerwartete Druckerprobleme die Urkundenausgabe verzögerte.

Quelle: Archivbild

Einen weiteren Vorteil der Hallenleichtathletik bietet darüber hinaus die Ankenhalle, denn die interessierten Eltern und Großeltern stehen oder sitzen direkt an drei Seiten auf den Zuschauerrängen und nutzten auch die Gelegenheit ihre Schützlinge begeistert anzufeuern.

Die Kinder absolvierten einen Vierkampf, bestehend aus Medizinballstoß, Kastenweitsprung, Flachsprint und Hindernislauf. Die meisten Einzel- und Mannschaftssiege sammelte in diesem Jahr die TS Göppingen, der TGV Holzhausen und der TSV Bad Boll, dicht gefolgt von dem TV Ebersbach, der TG Geislingen, dem TV Altenstadt und der TSG Eislingen. Dass auch in kleinen Vereinen eine sehr gute Nachwuchsarbeit betrieben wird, zeigten die Erfolge des SV Lonsee und des FSTV Bad Ditzenbach/Gosbach. Bei der Wertung um den Förderpreis der zahlenmäßig stärksten Teilnehmerfelder führt der TV Deggingen vor der TG Geislingen, dem TV Altenstadt und der TS Göppingen.

Bildergalerie – Quelle: Thomas Madel

 

 

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