TG-Jedermänner mit Volleyball-Pokal

Seit nunmehr 50 Jahren spielen die „Jedermänner“ der Turngemeinde schon Volleyball. Man kann sich daraus leicht ausrechnen, wie alt sie jetzt sind. Früher haben sie geturnt und Leichtathletik getrieben und immer eine ausgiebige Gymnastik gemacht. Zum Ausklang spielte man Faustball oder Volleyball.
Auch heute noch wie damals, kommen die Männer zusammen, um Gymnastik zu machen und nach einer Stunde freuen sich alle, den Volleyball übers Netz zu spielen. Die Riege ist ca. 12 Mann stark, mal sind es mehr und mal weniger. Für ein Volleyballspiel aber immer die richtige Anzahl. Nach 45 Minuten Spielzeit sind dann oft fünf Spiele gemacht und es ist Zeit zum Duschen.

Die leistungsstarke Zeit der Truppe war um das Jahr 1980 herum. Jetzt lässt die Leistung merklich nach, aber Spaß macht es immer noch. Und so haben die „Jedermänner“, wie jedes Jahr, auch im Jahr 2017 am Spaßturnier der TG im Stadion im Eybacher Tal mitgemacht. Sie kämpften mit Eifer gegen die „Jungen“ und nahmen, nicht wie in den Vorjahren, einen der letzten Plätze ein, sondern erreichten unter den 10 Mannschaften den 5. Rang.
Bei der Siegerehrung war der neue TG-Vorsitzende, Dr. Stephan Schweizer, über die Leistung so erstaunt, dass er unter großem Beifall, den „Oldies“ den Spaßturnier-Pokal überreichte. Das war der erste Volleyball-Pokal, den die „Jedermänner“ überhaupt jemals erhalten haben. Deshalb war die Freude darüber besonders groß!
Im diesjährigen schönen Sommer haben wir uns dreimal am Freitagabend auf dem Geiselstein zum Volleyballspiel verabredet. Wir haben immer mehrere Stunden toll gespielt. Es waren schöne, lustige Spiele, denn zwischendurch musste auch immer wieder der Durst gelöscht werden. Und nach den Spielen kam die Stärkung!
Es war einfach schön auf dem Geiselstein!
Rolf Ritter

Sport für Ältere

Hubert Beirle – 2017-10

Die TG-Sportgruppen für ältere Herren und die Gruppe der „5-Esslinger“ unternahmen gemeinsam einen Ausflug nach Ulm/Donau. Die Übungsleiterin der beiden Gruppen, Erika Schlumpberger-Hofmann, hatte diesen Ausflug mit Stadtführung in Ulm organisiert.
Bei hochsommerlichen Temperaturen trafen sich 17 Personen am Bahnhof in Geislingen, um mit der Bundesbahn nach Ulm zu fahren. In Ulm ging man zu Fuß durch die Fußgängerzone zum Gasthaus „Lochmühle“ im Fischerviertel zum Abendessen.
Nach dem Essen wurden wir von der Gästeführerin der Stadt Ulm, Anne Pröbstle, herzlich begrüßt. Es folgte eine 90-minütige Abendführung durch die Altstadt mit Besuch des Fischer- und Gerberviertels. Idyllisch an der Blau gelegen, ist das Fischer- und Gerberviertel das bedeutendste Altstadtensemble Ulms. Den Besucher erwartet eine Fülle an Gassen, Brücklein und natürlich Fachwerk im Überfluss. Einst Heimat der Handwerker, haben sich heute im malerisch restaurierten Quartier, Restaurants, Galerien und kleine Fachgeschäfte mit teils ungewöhnlichem Angebot etabliert.

Ulm 2017

Die Gästeführerin ging zunächst auf den König von Ulm ein. Dieser Mann hieß Rudolf Dentler. Er war Goldschmied und Schmuckkünstler und lebte mitten im Fischerviertel. Niemand hatte ihn dort aus seinem kleinen Laden in der Gerbergasse weggebracht. Im Jahre 1961 hatte er der englischen Königin Elisabeth in London persönlich einige schöne Juwelen empfohlen und diese bei Ausstellungen in Paris, Moskau und Tokio ausgestellt. Im Museum der berühmten Ballettakademie von Sankt Petersburg steht eine Skulptur von ihm. Am 2. September 2006 verstarb Rudolf Dentler als seine Majestät Rex in Ulm. Weiter ging die Führung zum Haus der Familie Kässbohrer in der Fischergasse, die früher Schiffe bauten, bevor ihre Omnibusse durch die Welt fuhren. Heute ist in diesem Haus ein Museum untergebracht. Vorbei am „Vaterunsergässle“ kamen wir zum schiefsten Hotel der Welt. Um diesem Rekord auf die Spur zu kommen, brauchte es lange. Denn wie schon der höchste Kirchturm der Welt ist auch das in Ulm zu finden. Zu seiner Neigung von bis zu zehn Grad kam das spätgotische Fachwerkhaus, nachdem es Mitte des 15. Jahrhunderts zum Ufer der Blau hin erweitert wurde. Der weiche Untergrund und die ab dem ersten Stockwerk über den Fluss ragenden Geschosse sorgten im Laufe der Zeit dafür, dass sich das Holz trotz umfangreicher Stützmaßnahmen immer weiter neigte und es damit 1997 mit dem Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde schaffte. Seit seiner Restaurierung 1995 wird das „Schiefe Haus“ als Hotel genutzt. Die Zimmer weisen von Wand zu Wand Schieflagen bis zu 40 Zentimeter auf. Die Gäste müssen aber nicht befürchten, im Schlaf aus den Federn zu purzeln, die Betten wurden waagerecht eingebaut.
Weiter ging die Führung und man kam zum ältesten Gasthaus in Ulm zur „Krone“. Das Hotel wurde im Jahre 1320 erbaut und diente als Herberge für gekrönte Häupter. Am Ende der Fischergasse und Beginn der Fußgängerzone steht der Glasbau der Pyramide. Der gläserne Bau wurde von dem Ulmer Architekten Gottfried Böhm im Jahre 2004 gebaut und eingeweiht. Die Baukosten betrugen 13 Millionen Euro.
Die Menschen, die heute in dem Gerber-und Fischerviertel leben, sind Besitzer von Galerien, Maklerbüros, Werbeagenturen oder es sind Gastwirte. Am besten sind im Fischerviertel die Wirte, die den Touristen am liebsten Kässpätzle und Kellerbier auftischen.
Bei der Glas-Pyramide wurde eine Pause eingelegt und die Gästeführerin erzählte über Ulm und das nahegelegene Münster.
Das Ulmer Münster, dessen Fertigstellung 513 Jahre dauerte, verdankt seine Prominenz vor allem seinem Kirchturm, der mit einer Höhe von 161,53 Meter der höchste der Welt ist. Und wer die 768 Stufen bis auf die 143 Meter hohe Aussichtsplattform steigt, wird mit einem atemberaubenden Fernblick belohnt.
In Ulm gibt es sage und schreibe 586 Wirtshäuser. Im Jahre 1864 wurde von Konrad Magirus das erste Feuerwehrauto der Welt gebaut. Die Firma Kässbohrer baut auch heute noch die Setra Omnibusse.
Bedeutende Persönlichkeiten wurden in Ulm geboren, wie Albert Einstein und Hildegard Knef. Im Geburtshaus der Familie Einstein, hat der Vater von Albert Einstein die elektrische Beleuchtung für das Oktoberfest in München entwickelt und gebaut.
Nach dieser Einweisung ging es zum Schwörhaus. Wenn am vorletzten Montag im Juli, am Schwörmontag, der OB von Ulm seinen feierlichen Eid der Bürgerschaft von 1397 ablegt, schwört er „Den Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein, in den gleichen und redlichen Dingen, ohne allen Vorbehalt“. Dabei läutet die aus dem Jahre 1345 stammende Schwörglocke. Schräg gegenüber auf einem freien Platz befindet sich die jüdische Synagoge. Sie wurde im Jahre 2012 eingeweiht. Bei Dunkelheit können dort 600 leuchtende Davidsterne bestaunt werden.
Am Ende der sehr lehrreichen und humorvollen Stadtbegehung wurden Dankesworte an die Gästeführerin ausgesprochen. Der Dank ging auch an unsere Übungsleiterin Erika Schlumpberger-Hofmann für die Organisation. Ein schöner, erlebnisreicher Abend fand seinen Abschluss.

Sport für Ältere

Hubert Beirle – 2017-09

Die TG–Sportgruppe für ältere Herren und einige der Gruppe der „5 Esslinger“ folgten der Einladung ihrer Übungsleiterin Erika Schlumpberger-Hofmann zu einem Grillabend in Amstetten.
Bereits im sechsten Jahr lädt die Übungsleiterin ihre Sportler immer in den Sommerferien im August in ihr Haus nach Amstetten ein. Zum Empfang kredenzte die Gastgeberin zusammen mit ihrem Mann Thomas eine Erdbeerbowle. Die beiden Vereinsmitglieder Toni Thron und Helmut Reichart versorgten als hervorragende Grillmeister ihre Sportkameradinnen und Sportkameraden mit saftigen Steaks, Schweinehals und Grillwürsten. Einige der Turnerfrauen hatten mehrere frische zubereitete Salate und gebackene Kuchen mitgebracht. Auch die Hausherrin hatte ein Blech frischen Zwetschgenkuchen gebacken. Unsere Übungsleiterin und ihr Mann spendeten sämtliche Getränke an diesem Abend. Zum Dessert gab es Eis und später am Abend noch Kaffee und Kuchen.

Grillabend bei Erika 26.08.2017

Helmut Reichart bedankte sich als Sprecher der Sportgruppen bei Übungsleiterin Erika und ihrem Mann Thomas für die herzliche Einladung zu diesem Grillabend und überreichte den Gastgebern einen Gutschein als kleine Anerkennung.
Gemeinsam saßen die Gäste in guter Stimmung bei Bier und Wein beisammen und die Stunden vergingen wie im Flug. Im Lauf des Abends kam man auch nochmals auf den Abendausflug nach Ulm mit Stadtführung zu sprechen. Dies war ebenfalls ein voller Erfolg und sollte nochmals in anderer Form wiederholt werden.
Alle Teilnehmer genossen bei hochsommerlichen Temperaturen den herrlichen Grillabend in Amstetten – so ganz ohne Sport – und fassten gemeinsam den Vorsatz, nach den Sommerferien gleich wieder richtig loslegen zu wollen.
„Wer rastet, der rostet – dieses geflügelte Sprichwort machte sich die TG-Sportgruppe für Ältere seit ihrer Gründung im Jahre 1968 stets zu eigen. Jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr trifft sich die Gruppe im Winter im Gymnastikraum der Jahnhalle und im Sommer in der Tegelberg-Turnhalle. Mit ihrer Übungsleiterin Erika Schlumpberger-Hofmann machen die Senioren eine Stunde lang Gymnastik mit Aufwärmen, Stabilisation, Mobilität, Kräftigung, Dehnungen und etwas Ausdauer. Dies hält alle Teilnehmer fit. Der Spaß kommt dabei nie zu kurz. Im Sommer spielen wir leidenschaftlich gerne Faustball, was im Gymnastikraum der Jahnhalle nicht möglich ist. Einen großen Wert legt unsere Trainerin auch auf die Sportart Qi Gong.
Am Ende des Grillabends waren alle Beteiligten der Meinung, dass eine Neuauflage dieses Festes im nächsten Sommer erfolgen soll.

Frauenfitness für Frauen von 35 – 58 Jahre, die Spaß am Sport und Freude an der Bewegung haben.

Im Mai 2017 hat sich die Aerobicgruppe der TG Geislingen aufgelöst. Seither bringt Dipl.-Sportlehrerin Ulrike Schweizer-Ehrhardt neuen Schwung in die Pestalozzihalle: Aroha, Pezziball, Kraftzirkel und andere Geräte sind Teil der variationsreichen Stunden. Die Frauengruppe trifft sich immer montags von 20.00-21.00 Uhr in der Pestalozziturnhalle. Weitere Teilnehmerinnen sind jederzeit herzlich willkommen.

 

Frauenfitness, Montags, 20-21 Uhr, Pestalozziturnhalle