Leichtathletik: Thorben Dietz läuft zweiten Kreisrekord in diesem Jahr

Uli Bopp – 08.04.2019

Bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften am Sonntag in Freiburg zeigte sich der Geislinger erneut in einer blendenden Verfassung. Der 21,0975 Kilometer lange Kurs durch Freiburg mit Start und Ziel im Messegelände bietet, wie die Veranstalter werben, den Läufern eine Sightseeing-Tour durch das Breisgauer Juwel. Über 30 Bands und Musikgruppen sorgten für eine phantastische Stimmung an der Laufstrecke. Die Austragung der Deutschen Meisterschaft im Halbmarathon fand im Rahmen des Laufevents „Mein Freiburg Marathon“ statt.

Bei nasskaltem Wetter konnten die Teilnehmer auf den ersten zehn Kilometern, die relativ langsam gelaufen wurden, vielleicht noch einen Blick auf die Sehenswürdigkeiten werfen, doch in der zweiten Hälfte des Rennens ging auf dem hügeligen Kurs die Post ab. Jetzt wurde Tempo gebolzt und hart gefightet. Eine Vierergruppe setzte sich ab, deren Tempo Dietz nicht mehr ganz mitgehen konnte. Im Duell mit dem Regensburger Konstantin Wedel überquerte Dietz am Ende als Sechster die Ziellinie in 1:05:16 Stunden. Damit verbesserte er seine persönliche Bestzeit und seinen Kreisrekord aus dem Jahr 2018 um fünf Sekunden. Sieger und Deutscher Meister auf der Halbmarathondistanz wurde Moritz Beinlich von der LG Telis Finanz Regensburg in 1:04:25 Stunden, der seine Teamkameraden Dominik Notz mit drei und Simon Bosch mit elf Sekunden auf die Plätze zwei und drei verwies. LG Filstal Ausdauer-Ass Thorben Dietz war voll zufrieden mit der bei diesen Bedingungen erzielten Zeit und hofft, bei seinem Saisonhöhepunkt im Herbst, dem Berlin-Marathon, seine vor zwei Jahren dort erzielte Bestzeit von 2:19:20 Stunden ebenfalls unterbieten zu können. Die lange Vorbereitungszeit auf dieses Laufereignis wird der Lehrer der Südstadt-Grundschule Göppingen mit einigen Starts über kürzere Distanzen auf der Bahn zur Schnelligkeitsverbesserung ergänzen.

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Leichtathletik: Elona Kerqota mit Bronzemedaille

Uli Bopp – 29.03.2019

Winterwurfmeisterschaften Baden-Württemberg: Elona Kerqota mit Bronzemedaille

Bei den Baden-Württembergischen Winterwurfmeisterschaften in Waiblingen gab es für die Kreisvertreter diesmal nur eine Medaille. Die Bollerin Elona Kerqota, LG Filstal, schaffte gleich im ersten Versuch der U20 Speerwurfkonkurrenz mit dem 600 Gramm schweren Gerät die Weite von 38,08 Meter, womit ihr als einziger Athletin aus dem Kreis der Sprung aufs Podest gelang. Beim Speerwerfen der weiblichen Jugend U18 verpasste dies Hannah Geiger von der LG Lauter nur knapp. Sie warf den 500 Gramm Speer 36,82 Meter und schrammte damit nur einen Meter an Bronze vorbei. Lirije-Fiolla Gashi, LG Filstal, kam in diesem Wettbewerb auf 34,27 Meter und belegte Rang sieben. Dieselbe Platzierung sprang für ihren Teamkollegen David Rathgeber heraus, als er im Männerwettbewerb den Diskus 35,17 Meter weit schleuderte. Der amtierende Deutsche Meister im Speerwerfen der männlichen Jugend U18, Oskar Neudeck, war bei diesen Wettkämpfen nicht am Start.

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Leichtathletik: Thorben Dietz verbessert eigenen Kreisrekord

Uli Bopp – 29.03.2019

Beim 28. Parelloop im niederländischen Brunssum versammelten sich bei bestem Wetter internationale Laufstars, um zweimal den 5km-Rundkurs zu absolvieren. Da die Strecke einige Male parallel verläuft, können die Zuschauer die Läufer gleich viermal anfeuern. Für die nötige Stimmung an den Absperrungen sorgten wieder zahlreiche DJs, die ihren Job richtig gut machten. In dieser tollen Atmosphäre wurden in der Vergangenheit schon zwei 10km Straßenlauf-Weltrekorde aufgestellt.

Auch 2019 war das Rennen wieder stark besetzt. Es siegte der Ugander Mande Buschendich, der nach ausgezeichneten 27:56 Minuten das Zielband zerriss. In diesem Klassefeld konnte sich der Geislinger Thorben Dietz hervorragend halten. Als zweitbester Deutscher lief er in 29:38 Minuten auf Platz 23 und verbesserte damit seinen im April 2018 aufgestellten Kreisrekord um eine Sekunde. Dietz war über diese gute Zeit selbst überrascht und fühlt sich jetzt bestens vorbereitet für die Deutschen Halbmarathonmeisterschaften, die am 7. April in Freiburg stattfinden.

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Leichtathletik: 31. Michelbergiade 2019

Jochen Schreitmüller – 18.03.2019

Mit knapp 300 Teilnehmern aus 19 Vereinen bildete die 31. Michelbergiade einen tollen Abschluss der LG Filstal-Hallenserie. Kinder von sechs bis dreizehn Jahren wetteiferten begeistert um Sekunden, Zentimeter und Meter.

Durch kleine Riegen und eine immer perfektere PC-Auswertung, erhielten die Nachwuchs-Leichtathleten sofort nach Wettkampfende ihre Siegerurkunden und die drei Erstplatzierten durften stolz auf dem Siegertreppchen ihre Medaillen in Empfang nehmen. Damit wurde der Wettkampf in der Halle zu einem kurzweiligen und familienfreundlichen Erlebnis. Nach 45 Minuten Wettkampf und anschließender Siegerehrung blieb noch genügend Zeit für die Bewegungsstationen oder eine kleine Kaffeepause für die Eltern. Ein besonderer Vorteil der Hallenwettkämpfe ist dabei der enge Kontakt zu den vielen mitgereisten Angehörigen, die von der Tribüne aus ganz nahe ihre Schützlinge bewundern und anfeuern können. Ein markantes Kennzeichen in Geislingen waren auch wieder die fliegenden Turbospeere bei den Jugendlichen U 14, die frühzeitig an die Sommerdisziplin Speerwurf heranführen sollen. Sowohl beim Wurf, aber auch beim Hürdensprint über die Klapphürden, gab es bei der U 14 technisch schon hervorragende Leistungen zu bewundern.

Die meistern Medaillen sammelte in diesem Jahr der TGV Holzhausen vor der TG Geislingen und dem TV Deggingen. Der TSV Bad Boll, der TV Ebersbach und der TSV Schlierbach folgten auf den weiteren Plätzen. Den Förderpreis für den teilnahmestärksten Verein gewann einmal mehr der TV Deggingen.

Ergebnisse im Einzelnen:

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Leichtathletik: WMF-BKK-Hallenserie, 31. Michelbergiade am Sonntag, den 17.03.2019

Jochen Schreitmüller – 13.03.2019

Die 31. Michelbergiade beschließt die Leichtathletik-Hallensaison 2018/2019, bevor dann nach Ostern die Freiluftwettkämpfe für die vielen Nachwuchsleichtathleten vom Kreis Göppingen beginnen. Über 300 Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren erwartet die TG Geislingen am Sonntag in der Geislinger Michelberghalle. Bei der Abschlussveranstaltung der diesjährigen LG Filstal-Hallenserie absolvieren wieder alle TeilnehmerInnen den klassischen Hallenvierkampf, bestehend aus Kastenweitsprung, Hürdensprint, Geschicklichkeitslauf und Medizinballweitstoß. Nicht die Dominanz in einer Disziplin, sondern die Stärke und das Können in allen vier unterschiedlichen Disziplinen ist damit gefordert. Die Wertung der einzelnen Disziplinen erfolgt nach der Europacupwertung, das heißt, bei zwanzig Teilnehmern in der Disziplin, erhält der Beste 20 Punkte, der zweitbeste 19 usw.

Variiert werden die Wettbewerbe dann bei den U 14-SchülerInnen, die den Raketenweitwurf als Wurfvariante, den 3-er Hopp als Sprungvariante und richtigen Klapphürden, als Hindernisvariante, angeboten bekommen. Alle Kinder erhalten eine Urkunde, die Tages- und Gesamtbesten Medaillen und Sachpreise. Neben der Tageswertung erfolgt bei der Michelbergiade auch die Serienwertung, bei der die zwei besten Ergebnisse aus allen drei Sportfesten  – Spitzenbergiade in Kuchen, Filseck-Games in Uhingen, und Michelbergiade – gewertet werden.

Da mit Leni Aigner (TG Geislingen), Lenya Schneider (TV Deggingen), Sara Lässig (TGV Holzhausen), Aylin Gümüs (TPSG FA Göppingen), Jona Harder (TV Deggingen) nur fünf Gesamtsieger bei den insgesamt vierzehn Jahrgängen feststehen, wetteifern noch über dreißig Kinder um die weiteren Medaillenplätze der Gesamtwertung.

 

Zeitplan

12.00 Uhr: Hallenöffnung

13.00 Uhr: Wettkampfbeginn U 10 Jahrgang 2012/11

14.00 Uhr: Wettkampfbeginn U 10 Jahrgang 2010

15.00 Uhr: Wettkampfbeginn U 12 Jahrgang 2009/08

16.00 Uhr: Wettkampfbeginn U 14 Jahrgang 2007/06

Die Siegerehrung findet jeweils ca. 15 Minuten nach Beendigung des jeweiligen Durchgangs statt.

 

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Leichtathletik: Thorben Dietz schnell im Prater unterwegs

Uli Bopp – 06.03.2019

Das Ausdauer-Ass der LG Filstal belegt beim Rennen im Wiener Vergnügungspark Rang zwei

Bei Österreichs Laufopening „Laufen hilft“ zeigte sich Thorben Dietz nach seinem klaren Sieg im Göppinger DJK-Lauf vierzehn Tage zuvor, auch in Wien in blendender Verfassung. Auf Einladung des Salzburger Marathonläufers Peter Herzog, der bei den Europameisterschaften in Berlin Platz zehn im Marathon erreicht hatte und mit seinem österreichischen Team die Bronzemedaille gewonnen hatte, unternahm Dietz am vergangenen Wochenende die weite Fahrt, um seine Form zu testen. Auf dem Parcours im Prater mit Start und Ziel beim Ernst-Happel-Stadion, setzte Dietz sich mit Herzog sofort an die Spitze des großen Läuferfeldes. Die Beiden dominierten das Zehnkilometer-Rennen nach Belieben. Die Durchgangszeit für Dietz bei fünf Kilometer betrug 14:52 Minuten, Herzog war eine Sekunde langsamer. Auf der zweiten Hälfte des Rennens ließen es die Beiden etwas gemächlicher angehen und liefen nicht mehr ganz so flott. Herzog wurde im Ziel mit 30:08 Minuten als Sieger gestoppt, der Geislinger lag als Zweiter knapp eine Sekunde hinter dem Salzburger. Thorben Dietz selbst war über seine gute Zeit mit einem Stundenmittel von 19,9 Kilometern überrascht und will in den nächsten Wochen versuchen, diese Frühform einerseits zu konservieren und andererseits weiter zu verbessern. Das erklärte Saisonziel des LG Filstal-Athleten ist es, sich mit der Steigerung seiner bisherigen Marathon-Bestzeit von 2:19:20 Stunden für höhere Aufgaben zu qualifizieren. Genau daran war er im letzten Jahr wegen einer Verletzung gescheitert.

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Leichtathletik: Lena Urbaniak zieht sich aus gesundheitlichen Gründen aus dem Leistungssport zurück

Stephan Schweizer – 02.03.2019

Foto: Ralf Görlitz

„Es waren emotionale Tage und Wochen in denen ich wohl eine der härtesten Entscheidungen in meinem Leben getroffen habe. Ich werde den aktiven Leistungssport beenden und mich nun einem neuen Lebensabschnitt mit voller Energie widmen.“ So hat Lena in einer Email an den TG-Vorsitzenden Stephan Schweizer ihre aktuelle Lage beschrieben. Weiter: „Die Einsicht, dass es mit dem Kugelstoßen nicht mehr so funktioniert wie es das einmal hat, war schnell da, aber den Schritt zu gehen und meine Karriere zu beenden ist alles andere als leicht. Jedoch muss ich akzeptieren, dass mein Körper nicht mehr den Belastungen des Leistungssports gewachsen ist und die Gesundheit ein wahrlich großes Gut ist. Wer mich kennt, weiß wie sehr ich das Kugelstoßen liebe und wie ehrgeizig ich meine Ziele verfolge, aber nun heißt es neue Herausforderungen zu meistern.

Ich durfte in der Zeit als Leistungssportlerin meine Grenzen austesten und tolle Erfolge erzielen, aber auch erfahren wie frustrierend und niederschmetternd der Leistungssport sein kann. Dennoch bin ich stolz auf die Erfolge die ich feiern konnte, aber auch auf die Niederlagen, die mich zu der Person gemacht haben die ich heute bin. Die Erfahrungen die ich gemacht habe, werden immer ein Teil von mir bleiben und ich werde auch weiterhin die Leichtathletik mit großem Interesse verfolgen. Für mich heißt es nun aber, dass sich viel ändern wird. Ich werde ein „normales“ Leben führen. Ein Leben,  das mich sicherlich auf eine ganz andere Weise herausfordern, aber sicherlich genauso spannend und aufregend sein wird.“

Ganz besonders hoch ist Lena anzurechnen, dass sie immer ihrem Heimatverein treu geblieben ist und uns somit unmittelbar teilhaben ließ an ihrer Karriere.

Liebe Lena, Du kannst Dein Leben lang stolz auf das sein, was Du alles erreicht hast, wir von der TG sind auch stolz auf Dich. Ich wünsche Dir ganz persönlich viel Erfolg und Selbstverwirklichung auch in Deinem Leben danach. Du bist ja auf dem allerbesten Weg.

 

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Leichtathletik – LG Filstal: Auch ohne Training reicht es zum Titel

Uli Bopp – 26.02.2019

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften U20 und den Winterwurfmeisterschaften U18/U20 gab es am Wochenende in Sindelfingen für Oskar Neudeck, LG Filstal, im Speerwerfen U18 etwas überraschend einen Titel. Seit sich nämlich Oskar im Herbst letzten Jahres dafür entschieden hat, seinen sportlichen Fokus auf Handball zu legen, hat er praktisch kein Leichtathletiktraining mit dem Speer mehr durchgeführt. Dass er trotzdem über eine außergewöhnliche Wurfkraft verfügt, bewies er mit einem superstarken Wettkampf. Gleich im ersten Versuch landete der 700 Gramm schwere Speer bei 63,33 Metern. Nur Leon Yannik Zein aus Düsseldorf war im Vorkampf mit einem Wurf von über 64 Meter besser. Im vierten Versuch konnte sich Oskar aber nochmals auf die von ihm noch nie erzielte Weite von 65,98 Metern verbessern, die keiner der Konkurrenten mehr überbieten konnte. So holte der Zwillingsbruder von Felix Neudeck nach dessen Siebenkampftitel von vor drei Wochen in Halle/Saale schon die zweite Goldmedaille in diesem Jahr in die Familie. Felix wurde bei unangenehm kalten Temperaturen in diesem Wettbewerb mit 49,74 Metern Neunter. Oskar wird nach eigenen Aussagen in der Saison 2019 einige Speerwurfwettkämpfe bestreiten, sich sonst aber auf den Einsatz in der A-Jugend-Mannschaft von Frisch-Auf Göppingen freuen.

Ebenfalls in blendender Verfassung zeigte sich LG-Filstalathlet Fabian Brummer beim Stabhochsprung U20. Mit der neuen persönlichen Bestleistung von 4,90 Metern, holte er sich höhengleich mit Silbermedaillengewinner Joshua Fadire von der LG Bünde / Löhne die Bronzemedaille. Fabian schaffte diese Höhe auch im ersten Versuch, hatte aber zuvor einige Fehlversuche mehr aufzuweisen. Sieger in dem spannenden Dreikampf wurde schließlich Constantin Rutsch von der LG Olympia Dortmund, der als Einziger die Fünfmetermarke knacken konnte. Der U20 Teamkollege von Fabian, Jannis Keller, warf in der Winterwurfserie den 800 Gramm Speer  47,15 Meter weit und platzierte sich damit auf Rang sechzehn.

Mia Herrmann (Jahrgang 2003) ging über 60 Meter gegen die zum Teil drei Jahre ältere Konkurrenz an den Start. Sie konnte im Vorlauf mit 7,80 Sekunden erneut ihre Bestmarke egalisieren, damit aber keine Qualifikation für die Zwischenläufe erreichen. So blieb ihr Rang 29 unter 79 Teilnehmerinnen. In ihrem Jahrgang war sie die drittbeste Zeit gelaufen. Zusammen mit ihren ebenfalls noch jungen Sprintkolleginnen Clairline Liebl (Jahrgang 2003), Lina-Sophie Hommel (2002) und Mara Mauser (2003) schaffte sie in der 4x200m-Staffel noch einen zweiundzwanzigsten Platz in 1:46,78 Minuten. Damit war das LG Filstal-Quartett fünftbestes Team aus Württemberg. Die stärkste Staffel stellte der TV Wattenscheid. Als Vorlaufschnellste siegten die Wattenscheiderinnen auch im Finale am Sonntag, sie brauchten als klare Siegerinnen für die vier Hallenrunden 1:38,73 Minuten.

Am Sonntag startete Mia Herrmann auch noch über 200 Meter, wo sie im neunten von zehn Vorläufen mit 25,30 Sekunden erneut Bestzeit lief. Für den Einzug in einen der zwei Finalläufe hätte sie allerdings noch 26 Hundertstel schneller sein müssen. So erreichte sie Rang 17 im Gesamtklassement.

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LG Filstal: die jüngsten Highlights

Uli Bopp – 20.02.2019

Fabian Brummer springt am höchsten

Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Aktiven und U20 im Sindelfinger Glaspalast am vergangenen Wochenende, präsentierte sich der Athlet der LG Filstal schon in guter Form. Kein Springer der Altersklasse U20 kam in die Nähe seiner übersprungenen Höhe von 4,70 Meter, so dass der Landesmeistertitel diesmal relativ locker von ihm geholt werden konnte. Fabian scheiterte erst an seiner Freiluftbestmarke von 4,80 Meter, die er im vergangenen Jahr aufgestellt hatte. Teamkollege Raphael-Tobias Keck war im Weitsprung U20 am Start. Trotz einiger Fehlversuche konnte er sich mit 6,31 Metern als  Fünfter platzieren. Im ersten Vorlauf über 60m sprintete der gleichaltrige Lukas Baumhauer von der LG Lauter 7,37 Sekunden, wobei ihm ein Zehntel fürs Weiterkommen fehlte. Über 200m lief er 23,61 Sekunden, was ihm in der Endabrechnung aller Zeitläufe Rang neun einbrachte. Er war der einzige Kreisathlet bei dieser Veranstaltung, der nicht von der LG Filstal kam.

Mia Herrmann versuchte eine Woche nach ihrem Titel über 60m in der Altersklasse U18 einen Test gegen die zwei Jahre älteren Sprinterinnen des Landes. Locker erreichte sie den Endlauf und musste sich nur der Winterbacherin Lilly Kaden (7,71sec) und Kathleen Reinhardt vom VfB Stuttgart (7,77sec) geschlagen geben. Mias Endlaufzeit von 7,81Sekunden war dabei nur eine Hundertstelsekunde langsamer als ihre derzeitige Bestleistung. Als Siegerin des fünften Zeitlaufes über 200m lief Mia Bestzeit mit 25,43 Sekunden. Diese Zeit wurde  in den insgesamt sieben Läufen nur einmal unterboten, als die Sindelfingerin Lea Creuzberger gerade mal zwei Zehntel schneller in der Hallenrunde unterwegs war. Mit Silber und Bronze konnte das Sprinttalent aus Holzhausen also durchaus zufrieden sein.

Ebenfalls Bronze gab es für die 4x100m-Staffel LG Filstal I der Mädchen U16, die in der Besetzung Sofia Jaschek, Leonie Pfeifer, Carla Kussmaul und Lisa Baumgartner nach ihrem gewonnenen Vorlauf im Finale mit 51,70 Sekunden, nur den Staffeln aus Ludwigsburg(51,11 sec) und Filderstadt (51,60 sec) den Vortritt lassen mussten. Die zweite Staffel der LGF (Giulia Sottile, Madlen Singer, Miriam Steinbach und Lara Brenner) hatte sich mit 54,54 Sekunden ebenfalls für einen der Finalläufe qualifiziert, kam aber nicht ins Ziel.

Im Hoch- und Weitsprung U20 waren außerdem noch die derzeit besten Mehrkämpferinnen der LG am Start. Lina-Sophie Hommel sprang 1,60m hoch, Mandy Münkle 1,50m, was Rang sieben und elf einbrachte. Im Weitsprung gab es die Plätze zehn bis zwölf. Mia landete bei 5,15 Meter, Mandy bei 5,13 Meter und Lina Sophie bei 5,10 Meter.

Bei den Frauen erreichte Lisa-Maria Oechsle nach gutem Vorlauf das 60m-Hürden-Finale, wo sie in 9,02 Sekunden als Vierte knapp das Podest verpasste. Im 60m-Sprint reichte ihre Zeit von 7,89 Sekunden nicht für das Finale. Schließlich überraschte Hochspringerin Sina Wieselmann noch mit einem fünften Platz und der Sprunghöhe von 1,55m.

Mehrkampfkrone für Felix Neudeck

Bei den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften konnte sich Felix Neudeck von der LG Filstal erneut mit Gold dekorieren. In Halle (Saale) holte er sich in überlegener Manier den Titel im Siebenkampf und stand nach vielen guten Einzelleistungen am Ende verdient ganz oben auf der Siegertreppe. Für das Endresultat von 5004 Punkten verantwortlich war die Ausgeglichenheit in allen Disziplinen auf hohem Niveau. So hatten Jan Volkmar (Eschweger TSV; 4691 Punkte) und Karsten Maximilian (VfL Wolfsburg; 4600 Punkte) keine Möglichkeit, den Filstäler auch nur einmal in Bedrängnis zu bringen. Felix sprintete die 60m in 7,5 Sekunden, sprang mit nur einem Versuch 6,43m weit und 1,74m hoch. Er hatte nämlich mit Trainer Mäußnest vereinbart, in den Sprüngen wegen der erst kürzlich erlittenen Fußverletzung nur verhalten zu agieren. Allerdings schöpfte er so sein Potenzial noch nicht voll aus. Nach einem starken Kugelstoß von 14,45 Meter und einer alles überragenden 60m-Hürdenzeit von 8,37 Sekunden, gab es im Stabhochsprung fast noch eine neue Bestmarke. Felix schwang sich über 4,10m und war bei der nächsten Höhe schon hoch über der Latte, als er sie im Fallen noch riss. Über die abschließenden 1000m ließ Felix dann nichts mehr anbrennen und übernahm nach der Hälfte des Rennens die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab. Die Zeit von 2:52,51 Minuten brachte nochmals ordentlich was für das Punktekonto.

Mit diesem Sieg verbessert das Mehrkampftalent seine schon tolle bisherige Erfolgsbilanz bei Deutschen Meisterschaften von einer Goldmedaille, (Einzel, 2016), einer Silbermedaille(Einzel, 2018) sowie zwei Goldmedaillen im Team (2017, 2018). Mit Zwillingsbruder Oskar, diesmal nicht am Start, wird die Familienstatistik noch mit Einzelsilber 2016, Einzelgold 2017 und zweimal Teamgold (2017, 2018) im Neun- bzw. Zehnkampf aufgewertet.

Mehrkampfnachwuchs ist in Form

Der Mehrkampfnachwuchs der Region traf sich am Sonntag in Gmünd, um die Titelträger im Vierkampf (50m / Hoch / Weit / Kugel) zu ermitteln. Die Mädchen aus dem Kreis Göppingen konnten dabei die Jungen klar hinter sich lassen, das betrifft die Teilnehmerzahlen sowie die Erfolge.

W13

In dieser Altersklasse dominierten die Athletinnen der LG Filstal klar. Alannah Stäudle als Siegerin (50m in 7,49sec / Hoch 1,40m / Weit 4,41m / Kugel 8,62m) kam auf ein ausgezeichnetes Endergebnis von 1801 Punkten. Ricarda Hommel (7,52sec / 1,44m / 4,65m / 7,15m) war in den Sprungdisziplinen besser als die Siegerin, vergab aber mit einem deutlich schwächeren Kugelstoß ihre Siegchancen. Sie kam dennoch auf prima 1784 Zähler und auf Rang 2. Fast hätte es für Finja Willnich noch zum dritten Platz gereicht. Mit 1739 und fünf Punkten Rückstand verpasste sie diesen doch sehr knapp. Ihr Weitsprung von 4,57m und der Sprint von 7,52sec waren ihre stärksten Disziplinen. Gut schlug sich auch die beste Weitspringerin mit 4,83m und Schnellste im Teilnehmerfeld mit 7,41sec, Lara Kneifel, die mit 1723 Punkten Fünfte wurde.

W14

Hinter Anna-Marie Jas von der LG Staufen, die mit 1909 Punkten siegte, holte die Heiningerin Miriam Steinbach für die LG Filstal einen weiteren Vizemeistertitel. Mit 7,51sec im Sprint und Sprüngen von 1,44m bzw. 4,50m sowie einem Kugelstoß von 7,62m kam sie auf ein Resultat von 1791 Zählern.

W15

Auch in dieser Wettkampfklasse gab es für die LG Filstal Silber. Leonie Pfeifer schaffte mit 7,20sec im Sprint, 1,40m im Hochsprung, 4,72m im Weitsprung und 9,37m im Kugelstoß 1908 Punkte, 37 Zähler hinter Katharina Renz aus Dettingen/Donau. Leonis Teamkollegin Lara Brenner wurde mit 1749 Punkten Fünfte – und punktete vor allem mit einem 50m-Lauf in 7,36sec und ihrem Weitsprung von 4,43m.

In den Teamwertungen U14 siegte die LGF I (Stäudle / Hommel / F. Willnich) mit 5324 Punkten bei deutlichem Vorsprung vor dem SSV Ulm (5324) und dem zweiten LG Filstal-Team (Kneifel / Jurcic / Burger), das mit dem Ergebnis von 4757 Punkten Rang 3 holte. Siebte wurden die Mädchen der TSG Eislingen (Schneider / Hermann / Herr), die 4505 Punkte erzielten. LG Filstal III landete mit 3863 Zählern in der Besetzung Ch. Willnich / Bischofberger / Schäfer auf Platz 11. Bei der weiblichen Jugend U16 siegte Team Staufen I (5533) vor LGF I (5448) mit Pfeifer / Steinbach / Brenner. LGF II mit Neumann / Weishaupt / Fender wurde mit 4251 Punkten Sechster.

Bei den Jungen gab es bei den Einzelwertungen nur einen Podestplatz.

M12

David Keck (LGF) holte sich Rang 6 mit 1317 Punkten.

M13

Als Dritter (1594 Punkten) konnte Mattis Nill (LGF) mit seinen guten Sprüngen (1,40m hoch und 4,50m weit) seinen Teamkollegen Elias Kraut (1,40 hoch und 4,41m weit) mit sieben Punkten knapp auf Distanz halten. Der Vierkämpfer der LG Lauter, Timo Schmid, war mit 1577 Zählern ebenfalls ganz nahe dran. Collin Hommel (LGF) hatte als Sechster da schon einen deutlicheren Punktabstand (1496).

M14

Einen Platz auf dem Podest verpasste mit seinem Ergebnis von 1620 Punkten Benjamin Deppert. Am besten punktete er im Hochsprung, wo er 1,44m überquerte.

M15

Jan Nill (LGF) sprang 1,48m hoch und holte damit die meisten seiner 1570 Punkte, die ihm Rang 6 einbrachten.

In der Teamwertung U14 landeten die Mannschaften der LG Filstal auf Rang 2 und 3 hinter der LG Staufen (4896). M. Nill / Kraut / Hommel sammelten 4677, Mehlbeer / Keck / Himmer 3886 Zähler.

Bei der U16 schafften Deppert / J. Nill / Gashi mit 4490 Punkten Platz 3.

Weitere Ergebnisse:

W12: 11. Finja Bischofberger; LGF, 1277;

W13: 10. Lara Jurcic, LGF, 1547; 11. Johanna Schneider, TSG Eislingen, 1541; 14. Salome Hermann, TSG E., 1521; 15. Soraya Burger, LGF, 1487; 16. Chiara Willnich, LGF, 1466; 19. Lina Herr, TSG E., 1443; 27. Vanessa Schweiß, TSG E:, 1223; 28. Lenia Schäfer, LGF 1120;

W14: 12. Linda Hartle, TSG Eislingen, 1575; 15. Lara Weishaupt, LGF, 1435;

W15: 9. Alisa Neumann, LGF, 1537; 10. Alexa Fender, LGF, 1279;

M12: 8. Mika Himmer, LGF, 1152;

M13: 7. Norick Mehlbeer, LGF, 1417;

M14: 10. Diell Gashi, LGF, 1300;

Medaillenflut für die LG Filstal

Bei den Regional-Hallenmeisterschaften in Ulm gab es für die Leichtathletik des Kreises Göppingen – allen voran für die LG Filstal – am vergangenen Wochenende eine Menge Medaillen (7x Gold, 10x Silber, 6x Bronze) und 30 Endkampfplatzierungen.

Die Ausbeute hätte durchaus noch höher ausfallen können, wenn nicht Amelie Frech und Felix Neudeck durch ihre Verletzungen in verschiedenen aussichtsreichen Disziplinen ausgefallen wären und nun sogar um ihren Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften bangen müssen. Die Wettkämpfe ab U18 waren landesweit ausgeschrieben, was sich positiv auf die Anzahl der Teilnehmer und die erbrachten Leistungen auswirkte.

In der Altersklasse M14 konnte Felix Pätzold (LGF) als Sieger im Stabhochsprung mit 2,90m und als Kugelstoßzweiter mit 8,25m voll überzeugen.

Noch erfolgreicher war in M15 Samuel Maurer (LGF). Er siegte über 60m in 8,02sec und war auch über die 60m-Hürden in 9,15sec vorne. Dazuhin konnte er sich im Kugelstoßen mit 10,22m einen dritten Platz auf dem Podest ergattern. Cornelius Göser holte Silber im Stabhochsprung, als er die Sprunghöhe von 2,40m meisterte und wurde jeweils Fünfter im Kugelstoßen (7,97m) und im 60m-Lauf (8,49sec). Jonas Baumhauer von der LG Lauter war hier mit 8,28sec als Vierter noch schneller.

In der männlichen Jugend U18 kam der großgewachsene Felix Neudeck (LGF) über 60m gut zurecht und belegte im A-Finale Platz 5 in 7,49sec, nachdem er im Vorlauf 7,44sec erzielt hatte. Sein Teamkollege Ben Heller sprintete in 7,55sec auf Rang 7 und kam somit auch nicht ganz an seine Vorlaufzeit von 7,45sec heran. Im Weitsprung verletzte sich Felix bei seinem ersten Sprung, der mit 6,51m gemessen wurde und ihm im Endresultat Rang 2 einbrachte. Louis Lindner (LGF) konnte sich mit dem Stab über 3,40m auf den 3. Podestplatz schwingen. Lukas Broneske (LGF) stieß die Kugel 10,28m weit und wurde Fünfter, im Hochsprung überquerte er als Siebter 1,56m.

Jannis Keller (LGF) startete bei der mJU20 und lief im 60m-Finale in 7,57sec als Sechster ins Ziel. Im Weitsprung landeten zwei seiner Versuche bei 5,99m, was ihm den 7. Rang einbrachte.

Bei den Männern schlug sich Philipp Weigl von der Turnerschaft Göppingen gegen starke Konkurrenz wacker. Er belegte im B-Finale über 60m Platz 5 in 7,47sec und verpasste mit seinem Weitsprung von 6,43m Bronze nur um 6cm.

Bei der weiblichen Jugend W14 kam Miriam Steinbach (LGF) im 60m A-Finale in 8,65sec auf Rang 4, im Hürdenfinale über 60m in 10,63sec auf Rang 6. Teamkollegin Giulia Sottile wurde in 11,84sec Achte. Pech hatte Linda Hartle von der TSG Eislingen, die sich bei ihrem guten Vorlauf (11,11sec) verletzte und nicht mehr antreten konnte. Ihre Vereinskollegin Anna Prinzing siegte im B-Finale in 11,68sec. Im Hochsprung konnte sich Miriam Steinbach mit 1,44m Silber holen, die Eislingerin Prinzing wurde Achte mit einer Sprunghöhe von 1,36m. Linda Hartle schaffte außerdem noch mit der Kugel 8,33m und damit Rang 5.

In W15 setzte sich über 60m Amelie Frech (LGF) hauchdünn gegen die zeitgleiche Dorothea Huber von der LG Staufen in 8,30sec durch. Ihre Teamkolleginnen Leonie Pfeifer (8,36sec) und Sofia Jaschek (8,43sec) liefen auf Platz 3 und 4. Über 60m-Hürden holte sich Leonie sogar in 10,03sec die Silbermedaille und konnte mit einem Kugelstoß von 9,99m einen weiteren Podestplatz als Drittbeste ergattern. Lara Brenner (LGF) landete mit 7,53m auf Rang 8. Stark präsentierte sich die sprungbegabte Lisa Baumgartner (LGF), als sie im Hochsprung mit 1,52m Gold holte, genauso wie im Stabhochsprung mit 2,50m. Im Weitsprung kam sie auf 4,87m, was ihr außerdem noch die Silbermedaille bescherte.

Bei der wJU18 sprang Clairline Liebl mit dem Stab 3,00m hoch und damit deutlich höher als die Konkurrenz. Sie belegte im 60m-Sprint zudem Platz 5 in 8,08sec vor Mara Mauser (LGF), die 8,19sec brauchte. Ganz vorne aber lieferte Mia Herrmann wieder einmal ein klasse Rennen ab, als sie ihre Dauerkonkurrentin von den Deutschen Meisterschaften, Kaya Jauch (Tübingen), erneut in 7,84sec deutlich in Schach hielt. Über die Hürdendistanz von 60m konnte sich Mara Mauser (LGF) in 9,07sec als Dritte ins Ziel retten, Lina-Sophie Hommel (LGF) wurde in 9,44sec Siebte. Lina-Sophie kam noch im Hochsprung mit 1,56m auf Rang 6 und wurde Achte im Weitsprung mit 5,19m. Mia sprang drei Zentimeter weiter und sicherte sich Platz 6. Im Kugelstoßen konnte Dea Gashi mit 12,99m im ersten Versuch gleich eine Marke setzen, die ihr im Endkampf die Bronzemedaille einbrachte. Sarah Angelmaier (LGF) kam mit ihrem letzten Versuch von 11,82m auf Rang 7.

In der wJU20 war Mandy Münkle (LGF) als Einzige aus dem Kreis am Start. In drei Disziplinen holte sie auch drei Medaillen. Silber gab es für sie im Weitsprung, wo sie mit 5,59m eine neue Bestleistung aufstellte. Über 60m-Hürden lief sie in 9,38sec zu Bronze, ihre Vorlaufzeit von 9,28sec hätte sogar Silber eingebracht. Die gleiche Medaillenfarbe erreichte sie mit ihrem Kugelstoß von 10,64m.

Bei den Frauen zeigte Lisa-Maria Oechsle (LGF) über 60m-Hürden eine ansprechende Form. Sie wurde knapp hinter der Siegerin Sophie Hamann (Metzingen / 8,83sec) in 8,88sec Zweite. Im Hochsprung waren nach längerer Wetttkampfabwesenheit Sina Wieselmann und Sarah Geiger (beide LGF) am Start. Sie überquerten jeweils 1,58m, wobei Sina aufgrund der Fehlversuchsregel ihrer Vereinskollegin die Bronzemedaille wegschnappte.

Weitere Ergebnisse unter www.ladv.de

W13-Mädels holen die Kohlen aus dem Feuer

Traditionell werden die Regionalmeisterschaften des Leichtathletiknachwuchses U14 in Schwäbisch Gmünd durchgeführt – so auch am vergangenen Samstag.

W13

In dieser Altersklasse gab es die größten Erfolge für die jüngeren Leichtathleten des Kreises Göppingen. Über 50m war Isabell Frank von der Turnerschaft Göppingen in 7,16 Sekunden Schnellste vor den LG Fistal-Sprinterinnen Lara Jurcic (7,26 Sekunden / Platz 2), Lara Kneifel (7,38 Sekunden / Platz 4) und Finja Willnich (7,62 Sekunden / Platz 6). Nika Frank und Clara Wagner (beide TS GP) platzierten sich in 7,62 und 7,67 Sekunden auf Rang sieben und acht. Im Hochsprung überquerte Ricarda Hommel als Einzige gute 1,48 Meter, Finja Willnich und Lara Kneifel belegten mit jeweils 1,40 Metern Rang vier und fünf. Noch besser lief es für die Beiden im Weitsprung. Finja sprang als Zweite 4,89 Meter, Lara als Dritte 4,86 Meter weit. Isabell Frank landete auf Rang vier mit 4,72 Metern und Ricarda auf Rang fünf mit 4,64 Metern. Claudia Wagner, TS GP, sprang als Siebte 4,42 Meter, Lina Herr, TSG Eislingen, als Achte 4,40 Meter weit. Finja war außerdem auch noch im 50m-Hürdenlauf in 8,90 Sekunden auf Rang zwei gelaufen. Isabell Frank verpasste da in 9,14 Sekunden nur knapp das Podest und Lina Herr lief in 9,35 Sekunden als Achte ins Ziel. Mit der 3kg-Kugel platzierte sich zudem Lisa Engel vom LA-Team Schurwald mit der Weite von 7,29 Metern hinter vier Ulmerinnen als Fünfte. Ihre Teamkollegin Marija Vukasinovic wurde mit 17 Zentimetern Rückstand Siebte und lag damit gerade mal einen Zentimeter vor Ricarda Hommel.

W12

Bei den Sprints über 50m erwies sich Aylin Gymüs von Frisch Auf Göppingen in 7,77 Sekunden als insgesamt Viertschnellste, Naemi Maurer, LGF, kam als Siebte in 8,12 Sekunden ins Ziel. Aylin sprang außerdem im Weitsprung mit 4,16 Metern auf Rang sechs. Die gleiche Platzierung gab es für ihre Teamkollegin Leonore Diether über 50m-Hürden in 10,38 Sekunden; Hochspringerin Finja (LGF) Bischofberger überquerte 1,20 Meter und schaffte Rang sieben.

M13

Erfolgreichster Kreisathlet war Timo Schmid von der LG Lauter, der sich den Titel im Kugelstoßen mit 8,80 Metern holte und außerdem Vizemeister im Hochsprung (1,36 Meter) und Weitsprung (4,48 Meter) wurde. Zudem war er in 9,90 Sekunden Viertbester 50m-Hürdensprinter. LG Filstal-Athlet Philipp Beil wurde im Kugelstoßen Zweiter mit 7,93 Meter und belegte zweimal Rang fünf im Weitsprung (4,29 Meter) und im Hürdenlauf  (10,06 Sekunden. Über 50m lief er die sechstbeste Zeit (8,18 Sekunden).

M12

Philipp Stehle (LGF) verpasste im Weitsprung Silber nur um einen Zentimeter, als er bei 4,24 Metern landete. Mit der Kugel (5,31 Meter) sowie den Sprints über 50m (8,22 Sekunden) und 50m-Hürden (11,53 Sekunden) wurde er jeweils Sechster; Rang acht gab es für seine Sprunghöhe von 1,12 Metern.

Zweimal Platz 5 für Trio der LG Filstal

Zufrieden war die kleine Schar von Athletinnen, die am Wochenende in Frankfurt bei den Süddeutschen Hallenmeisterschaften am Start waren.

Im Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18 sorgte Dea Gashi gleich für einen Paukenschlag. Sie legte eine tolle Serie hin und verfehlte nach Verbesserungen ihrer Bestweite auf zweimal 13,64 Meter im letzten Versuch mit 13,94 Metern nur knapp ihre neue Zielmarke von 14 Metern. Damit konnte sie sich insgesamt um 57 Zentimeter steigern und lag als fünftbeste Stoßerin des Feldes nur 10 Zentimeter hinter dem Bronzeplatz. Siegerin Alina Henke aus Bissingen war mit 14,68 Metern nicht zu weit weg. Das wöchentliche Stützpunkttraining in Stuttgart und das Heimtraining in Bad Boll bei Harald Ruff zahlt sich offensichtlich bestens aus.

Mia Herrmann kam im 200m-Rennen nach dem Sieg im zweiten von acht Vorläufen in 25,83 Sekunden wegen vier Hundertstelsekunden nicht in den A-Endlauf. Im B-Endlauf steigerte sie sich auf 25,48 Sekunden und gewann damit souverän. Mit dieser Zeit hätte sie im A-Endlauf sogar die Silbermedaille geholt. So wurde sie im Gesamtklassement Fünfte. Die Sprinterin war jedoch mit diesem Erfolg in ihrem erst vierten Rennen über diese Distanz vollauf zufrieden und zeigte, dass ihre Schnelligkeitsausdauer auch ohne Langsprinttraining schon sehr gut, aber auch noch ausbaufähig ist. Über 60 Meter war diesmal für sie nach 7,82 Sekunden im ersten Zwischenlauf Endstation. Mia verfehlte dabei ihre diesjährige Bestzeit von 7,80 Sekunden nur knapp.

Über 60m-Hürden kam Lisa-Maria Oechsle mit 8,93 Sekunden im zweiten Zeitlauf ebenfalls nicht ganz an ihre Bestmarke (8,88 Sekunden) heran und verpasste die Qualifikation für den Endlauf.

Felix Neudeck pausierte nach seinem Titel im Siebenkampf bei den Deutschen Hallenmeisterschaften eine Woche zuvor. Auch andere aussichtsreiche Athleten, wie z.B. die Stabhochspringer Fabian Brummer und Jakob Köhler-Baumann, verzichteten auf einen Start.

LA-Nachwuchs bäckt kleinere Brötchen

Beim ersten Teil der Württembergischen U16 Hallenmeisterschaften hatten die Vertreter aus dem Kreis Göppingen von der LG Filstal und der TSG Eislingen am vergangenen Samstag einen schweren Stand in der Ulmer Messehalle.

In der Altersklasse W15 gab es durch Lisa Baumgartner im Stabhochsprung mit 2,40 Metern und dem dritten Platz die einzige Medaille für die LG Filstal. Knapp vorbei am Podest sprang Carla Kussmaul im Hochsprung als Vierte mit 1,59 Metern. Im Weitsprung landete sie bei 5,16 Meter, was ihr Rang fünf einbrachte. Lisa sprang hier 4,92 Meter und wurde Achte. Über 60m-Hürden belegte Carla im A-Finale in 9,82 Sekunden Rang sieben, war aber im zweiten Zeitvorlauf mit 9,60 Sekunden doch deutlich schneller gewesen. Leonie Pfeifer konnte sich für den B-Endlauf qualifizieren, wo sie mit 9,69 Sekunden als Viertschnellste überzeugte.

Im 60m A-Finale kam Sofia Jaschek in 8,34 Sekunden als Sechste ins Ziel. Leonie lag sechs Hundertstel dahinter auf Rang acht. Beide hatten in ihren Vorläufen mit jeweils 8,32 Sekunden sogar noch etwas bessere Zeiten erzielt. Im Kugelstoßen dieser Altersklasse verpassten Leonie Pfeifer mit 9,71 Metern auf Rang 12 und Carla Kussmaul mit 9,00 Metern auf Rang 14 den Endkampf der besten Acht.

Miriam Steinbach  konnte sich in der Altersklasse W14 im A-Finale über 60m auf 8,51 Sekunden steigern und somit einen guten sechsten Platz sichern. Über die Hürdendistanz lief Miriam wie Linda Hartle von der TSG Eislingen im Zeitvorlauf 10,49 Sekunden, was aber nicht für die Endläufe ausreichte. Linda trat außerdem noch im Kugelstoßen an, wo sie mit 7,70 Metern Dreizehnte wurde.

Bei den Jungen M15 qualifizierte sich über 60m-Hürden Samuel Maurer für das Finale, wo er in 9,01 Sekunden auf Platz fünf einlief. Über 60m flach war für ihn im dritten Zeitvorlauf mit 8,10 Sekunden Endstation.

Sehr viel Pech hatte Felix Pätzold, der sich als Favorit für den Stabhochsprungtitel in der Altersklasse M14 beim Einspringen so schwer am Fuß verletzte, dass an einen Wettkampf nicht mehr zu denken war. Die Saisonbestleistung von Felix ist mit 2,90m über einen halben Meter besser als die Höhe, die den Titel einbrachte.

Drei Medaillen – einmal Gold und zweimal Silber – Felix Neudeck auch Landesmeister – Mandy Münkle knapp am Titel vorbei

Bei den Württembergischen Hallenmehrkampfmeisterschaften in Ulm holte sich Felix Neudeck am vergangenen Wochenende den Titel mit klarem Vorsprung vor der Konkurrenz. Felix blieb zwar knapp 100 Punkte unter seiner deutschen Meisterschaftsleistung von vor zwei Wochen, hatte aber mit 4909 Punkten einen gehörigen Abstand zwischen sich und Kelmen de Carvalho von der LG Steinbach-Zollern legen können, der mit 4477 Zählern Zweiter wurde. Felix glänzte über die 60m-Hürden in 8,44 Sekunden und sprintete die Strecke flach in 7,53 Sekunden. Er sprang starke 6,60 Meter weit und 1,80 Meter hoch. Mit dem Stab schwang er sich über 4,00 Meter und stieß außerdem die 5kg-Kugel 13,46 Meter weit. Im abschließenden 1000m-Lauf begnügte er sich dann damit, die Dreiminutenmarke zu unterbieten, was ihm in 2:59,15 Minuten auch locker gelang.

Mit dem LG Filstal-Team gab es für Felix, Louis Lindner (3290 Punkte) und Lukas Broneske (2567 Punkte) noch eine Silbermedaille mit der Gesamtpunktzahl von 10.766. Das Trio des SSV Ulm war da bei seinem Sieg auch nur 74 Punkte besser.

Bei der weiblichen Jugend U20 ging es bei der Vergabe der Medaillen im Fünfkampf deutlich enger zu. Mandy Münkle lag nach einem Hürdensprint über 60 Meter in 9,30 Sekunden, guten Sprüngen (1,60 Meter hoch und 5,44 Meter weit) sowie einem Kugelstoß von 11,05 Metern knapp hinter Kathrin Baur vom SSV Ulm. In der letzten Disziplin, dem 800m-Lauf musste also die Entscheidung fallen. Mandy gab alles und konnte sich auch etwas von der Ulmerin absetzen. Diese jedoch ließ nicht abreißen und kam 1,22 Sekunden hinter Mandy, die 2:37,85 Minuten schaffte, ins Ziel. Damit fehlten der Athletin der LG Filstal am Ende nur neun Punkte oder knapp eine Sekunde zum Titel.

Richtig stark lief es in der Altersklasse W15 auch für Leonie Pfeifer, die sich auf 2583 Punkte steigern konnte, damit Rang vier belegte und 24 Konkurrentinnen hinter sich lassen konnte. Ihre höchsten Punktzahlen erzielte sie mit einem 9,80 Sekunden Sprint über 60m-Hürden und einem Weitsprung von 4,92 Meter. Außerdem gab es in der Teamwertung U16 für sie mit Miriam Steinbach (W14; 2219 Punkte) und Lara Brenner (W15; 2063 Punkte) einen erfreulichen siebten Platz (6865 Punkte). Das LG Filstal-Team II mit Lisa Baumgartner (W15; 2031 Punkte), Alexa Fender (W15; 1997 Punkte) und Noelle Haslanger (W14; 1519 Punkte) landete mit 5547 Punkten auf Rang zwölf. Den Titel holte sich die LG Tuttlingen-Fridingen mit einer Gesamtleistung von 7370 Punkten.

Sina Wieselmann konnte sich im Fünfkampf der Frauen hinter vier Ulmerinnen einen guten fünften Platz mit 2887 Punkten sichern. Die meisten Zähler holte sie mit einem Hochsprungergebnis von 1,60 Metern und einem Hürdensprint, bei dem sie die 60 Meter in 9,85 Sekunden zurücklegte.

U18 Fünfkämpferin Clairline Liebl kam im einunddreißig Teilnehmerinnen starken Feld mit 2747 Punkten auf Rang 16. Ihre beste Disziplin war der 60m-Hürdenlauf (9,52 Sekunden).

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