Handball Frauen

Hinten von links nach rechts: Marcel Schmid, Ann-Kathrin Clement, Nelly Czotscher, Stefanie Heisig, Marlis Kugler, Franziska Urbaniak, Marc Grieser – Vorne von links nach rechts: Diana Stan, Pia Schreitmüller, Vanessa Dorn, Bianca Wittlinger, Katrin Hommel  – Es fehlen: Vanessa Hoffer, Carmen Nägele, Carolin Köder, Hannah Rösch, Manuela Topp

 

 

Abteilungsleiter Handball Frauen – FSG

Jochen Schreitmüller

Telefon: 07331 – 61960

E-Mail: [email protected]

 

 

Handball Frauen FSG 2: Hart erkämpfter Sieg

Katrin Hommel – 10.12.2018 
In einem Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe, hatten die Damen der FSG 2 aufgrund der besseren Einzelspielerinnen das glücklichere Ende für sich.
Aber der Reihe nach. Die FSG hatte den besseren Start erwischt und ging standesgemäß mit 5:2 in Führung. Nachdem der Wangener Rückraum zunächst aus der Distanz kein Glück hatte, machte man nun Druck auf den Mittelblock der FSG. Immer wieder wurde der Ball gut durchgesteckt und fand letztlich über Außen oder den Kreis den Weg ins Tor.
Beim Spielstand von 6:6 waren die Wangener wieder dran. Die FSG machte nun das Spiel schnell und kam spielerisch zum Erfolg. Erneut baute man den Vorsprung auf drei Tore aus. In dieser Phase zeigten die Damen warum sie zur Zeit auf Platz 1 stehen. In Unterzahl und mit viel Kampfgeist kam die HSG noch kurz vor der Pause zum Unentschieden. Beim Stand von 9:9 wurden die Seiten gewechselt.

 


Nach der Pause änderte sich am Spielgeschehen wenig,  Geislingen/Donzdorf war stark durch Einzelaktionen, die HSG versuchte es eher über das Kollektiv. Bis zum 16:16 konnte sich keine Mannschaft zwingend absetzten. Erst kurz vor Schluss gelang der FSG durch schnell vorgetragene Angriffe und Tempogegenstöße der spielentscheidende Vorsprung zum 20:17. Die HSG gab sich aber nie auf und konnte nochmals auf 20:19 verkürzen. Kurz vor Schluss rettete Manuela Topp gegen eine frei durchkommende Spielerin der HSG das Spiel. Dabei wurde sie allerdings am Kopf getroffen und musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Am Ende stand ein mühevoller 21:19 Sieg auf der Anzeigetafel. Bei der FSG 2 waren vor allem in der Abwehr Carmen Nägele und die Torhüterin Manuela Topp für die geringe Torausbeute der Gäste verantwortlich. Im Angriff war es Diana Stan mit neun Treffern zu verdanken, dass die beiden Punkte in der Michelberghalle geblieben sind. An dieser Stelle wünschen wir Manuela Topp eine gute Besserung, sodass sie am 15.12.2018, beim schweren Auswärtsspiel in Giengen an der Brenz wieder in gewohnter Manier für einen sicheren Rückhalt der Mannschaft sorgen kann.

FSG: Topp, Schreitmüller 1, Urbaniak 1, Heisig 2, Nägele, Hoffer, Köder 3, Wittlinger, Czotscher 1, Stan 9, Dorn, Hommel 4/2, Clement

 

Handball Frauen: Bezirksliga – Auswärtssieg der FSG in Bargau

Jochen Schreitmüller – 26.11.2018

TV Bargau – FSG Donzdorf/Geislingen 2   22:31

Mit einer durchschnittlichen Leistung gewann die FSG Donzdorf/Geislingen 2 das Gastspiel in Bargau mit 22:31 und bleibt damit weiterhin an der Tabellenspitze der Bezirksliga. Dass der Tabellenvorletzte ein unangenehmer Gegner ist, zeigte sich vor allem in den ersten zwanzig Minuten. Allerdings war die technische Fehlerquote der FSG auch deutlich zu hoch, um sich schnell einen klaren Vorsprung zu erarbeiten. Erst nach dem 7:9 waren es die einfachen Tore von Katrin Hommel und Diana Stan, die kurz vor dem Wechsel dann für die 8:15 Führung verantwortlich zeichneten. In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel etwas. Trotzdem ließ der Primus dann nichts mehr anbrennen und gewann auch in dieser Höhe verdient mit 22:31 Toren.

Es spielten: Topp; Stan (12), Czotscher (1), Dorn (1), Schreitmüller (4), Hoffer(5), Köder (2), Hommel (6) , Heisig, Urbaniak, Wittlinger

 

Handball Frauen FSG: Spitzenspiel gewonnen

Jochen Schreitmüller – 19.11.2018

Das Spitzenspiel der Bezirksliga gewann die FSG Donzdorf/Geislingen 2 gegen die bisher ungeschlagene LTB 1 (Lauterstein/Treffelhausen/Böhmenkirch) verdient mit 28:24 Toren. In den ersten Minuten war das Spiel ausgeglichen. LTB war vor allem über die linke Angriffsseite ständig torgefährlich, während die FSG die freien Räume, die sich durch die enge Deckung von Diana Stan ergaben, geschickt ausnützte. Für LTB war Nadine Epple in dieser Phase sowohl vom Punkt, als auch von der Außenposition erfolgreich, während auf der Gegenseite Vanessa Hoffer und Pia Schreitmüller die Akzente setzten. Nach der 8:7 Führung arbeiteten die FSG-Deckung und Torhüterin Manuela Topp fast fehlerlos. Der Lohn war ein Fünf-Tore-Vorsprung zur 12:7 Führung, der bis zum Pausenstand von 15:10 Bestand hielt. Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der FSG: Katrin Hommel, Diana Stan und erneut Vanessa Hoffer waren für die 21:12 Führung acht Minuten später verantwortlich. Bis zur 50. Minute und dem 26:17 veränderte sich wenig, Treffer der immer stärker aufspielenden Helena Dommer egalisierte die FSG postwendend. LTB gab sich aber nie geschlagen, kämpfte aufopferungsvoll, konnte aber nur noch zum 28:24 verkürzen. Damit steht die FSG nach Minuspunkten weiterhin auf Platz 1 der Bezirksliga.

Es spielten: Topp, Schreitmüller (4), Urbaniak (1), Heisig (1), Hoffer (10/6), Köder (1), Czotscher (3), Stan (6), Hommel (2), Nägele, Wittlinger, Dorn

 

 

Handball Frauen: FSG 2 mit erster Niederlage

Jochen Schreitmüller – 05.11.2018

Ihre erste Niederlage kassierte die FSG Donzdorf/Geislingen 2 in einer sehr emotionsgeladenen Partie beim Mitaufsteiger FA Göppingen 3. Denn die insgesamt acht Zeitstrafen und zwei Disqualifikationen, eine nach drei mal zwei Minuten und eine, nachdem ein direkter Freiwurf unglücklich im Gesicht einer Spielerin von FA Göppingen landete, zeigten, dass keine Mannschaft das Prestigeduell verlieren wollte. Obwohl Donzdorf/Geislingen urlaubsbedingt auf Katrin Hommel verzichten musste, konnte die FSG den besseren Start für sich verbuchen, denn nach acht Minuten führte sie mit 4:6. Diese Führung hielt noch bis zum 10:12 zehn Minuten später. Danach herrschte auf FSG-Seite eine regelrechte Torflaute, denn zwölf Minuten gelang kein einziger Treffer mehr. Mit 13:12 und der unglücklichen, aber regeltechnisch korrekten Disqualifikation gegen Diana Stan nach einem direkten Freiwurf, ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel hatte Frisch Auf seine stärkste Phase, denn innerhalb sechs Minuten gelangen dem Bundesliganachwuchs weitere vier Treffer, denen die FSG wieder nichts zu entgegnen hatte. Beim 18:15 flackerte etwas Hoffnung auf, aber die dritte Zeitstrafe gegen Pia Schreitmüller brachte einen erneuten Bruch ins Spiel der FSG. Am Ende gewann Göppingen mit 24:21 Toren und schob sich damit ins Mittelfeld vor. Die FSG verbleibt weiterhin mit LTB und Heiningen 2 an der Tabellenspitze.

Es spielten: Topp; Wittlinger, Stan 6/2, Urbaniak 1, Heisig 2, Nägele, Czotscher 1, Dorn 1, Schreitmüller 1, Hoffer 9/4, Köder

Handball Damen: FSG gewinnt weiter

Jochen Schreitmüller – 15.10.2015

HSG Oberkochen/Königsbronn – FSG Donzdorf/Geislingen          25:31

Mit einer überragenden ersten Hälfte, legte die FSG Donzdorf/Geislingen den Grundstein für den verdienten 31:25 Erfolg bei der HSG Oberkochen/Königsbronn. Bis zum 2:2 nach sechs Minuten, war es ein erstes Abtasten der FSG und der hoch eingeschätzten HSG. Danach blieb die Defensive von Donzdorf/Geislingen mit samt der hervorragend haltenden Torhüterin Manuela Topp fast unüberwindlich, denn den Gastgeberinnen gelangen in den nächsten fünfzehn Minuten nur noch zwei Tore. Im Gegensatz dazu waren die quirligen Angreiferinnen der FSG ihren Gegnerinnen immer einen Schritt voraus. Unter der klugen Regie von Katrin Hommel wurde der Vorsprung auf 4:12 ausgebaut. Oberkochen reagierte mit übertriebener Härte und konnte froh sein, bis zu diesem Zeitpunkt nur mit einer roten Karte bestraft zu werden. Beim 8:17 wurden dann die Seiten gewechselt. Aber auch nach dem Wechsel blieb die FSG die tonangebende Mannschaft. Viele Wechsel unterbrachen den Spielfluss nicht, sondern alle Spielerinnen fügten sich vor allem im Angriff nahtlos in das druckvolle Angriffsspiel ein. Erst beim 20:28 zehn Minuten vor Spielende, ließ die Konzentration etwas nach, so dass Oberkochen noch auf sechs Tore verkürzen konnte.

Es spielten: Topp; Schreitmüller 9, Urbaniak 2, Heisig 2, Nägele 2, Hoffer, Köder 1, Wittlinger, Czotscher 2, Stan 8/3, Dorn, Hommel 5, Rösch

 

FSG II gewinnt erstes Spiel

Jochen Schreitmüller – 17.09.2018

Bei der Auftaktpartie der FSG 2 gegen die TSG Giengen gab es keinerlei Erwartungen auf Seiten der Heimmannschaft. Die Gäste blieben dann auch die gesamte Spielzeit der erwartet unangenehme Gegner. Vor allem die Geschwister Heißwolf waren ständig mit platzierten Würfen aus dem Rückraum gefährlich und erfolgreich. Auf der anderen Seite wurde Diana Stan bereits nach dem dritten Angriff eng gedeckt. Das ergab einerseits Lücken beim Spiel Fünf gegen Fünf, die die FSg aber erst in der zweiten Hälfte geschickt zu Durchbrüchen nutzte. Bis zum Pausenstand von 16:15 verlief das Spiel dann weitgehend ausgeglichen. In der zweiten Hälfte wurde die Partie dann zusehend ruppiger, allerdings waren die Gäste mit nur vier Zeitstrafen noch gut bedient. Beim 23:19 ind er 43. Minute und dem 26:23 in der 54. Minute schien das Spiel entschieden zu sein, aber einige Leichtsinnsfehler brachten die Gäste ins Spiel zurück und am Ende konnte die FSG über den knappen 29:28 Erfolg zufrieden sein.

Tore: Kugler 2, Urbaniak 1, Heisig 5, Hoffer 7/2, Czotscher 3, Stan 7, Dorn 1, Hommel 3.

FSG – Der Moderator des großen Umbruchs fehlt noch

Geislingen / Von Thomas Friedrich 05.06.2018

© Foto: Thomas Madel

Nach dem 30:22-Sieg in Pforzheim am 6. Mai lagen sie sich in den Armen und feierten den vermeintlichen Oberliga-Verbleib. Zwei Minuten später kam die Kunde vom Sensationssieg des Konkurrenten Heidelsheim bei Meister Kappelwindeck-Steinbach. Der Jubel erstickte, die FSG-Frauen mussten in die Relegation. In zwei Spielen gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen haben sie es nicht geschafft. Seit Donnerstag stehen sie als Absteiger in die Württembergliga fest.

Es ist ein Abstieg, der nicht von allen als Katastrophe empfunden wird. Fünf Spielerinnen hatten schon zuvor bekundet, den Verein zu verlassen. Kerstin Seele beendet ihre Karriere aus beruflichen Gründen, beide Torhüterinnen gehen ebenso wie Routinier Marilena Costanzo. Torjägerin Anja Heidinger ist die einzige Aufsteigerin im Team der Absteiger, ihre künftige Mannschaft TuS Metzingen II spielt in der Dritten Liga.

Null Bock auf Württembergliga

Unter diesen Umständen hält Hans-Jürgen Beutel für den neu zusammengestellten Kader die Württembergliga für das „geeignetere Plateau, sich zurechtzufinden“. Er hat leicht reden, Beutel muss den Neubeginn nicht moderieren. Der Coach hat schon im Dezember seinen Rückzug zum Saisonende verkündet. Bis vor ein­einhalb Wochen hatte die FSG einen Nachfolger.

Dann zog Günter Schweizer überraschend seine Zusage zurück. „Der wollte nicht in der Württembergliga trainieren“, erklärt der Sportliche Leiter Jochen Schreitmüller den Rückzug des Trainers, der derzeit die B-Juniorinnen der HSG Deizisau/Denkendorf betreut. Mit Schweizers Absage begann für Schreitmüller eine „hektische Trainersuche“, die noch immer andauert.

Nach zweieinhalb Jahren im Amt fühlt sich Beutel von der „permanenten Suche nach Spielerinnen“ und dem nervenaufreibenden Abstiegskampf „verschlissen“. Die Personalprobleme macht er für den Abstieg mitverantwortlich. Er musste mit einem Mini-Kader in die Vorbereitung gehen. Schon im Sommer hätten ihn andere Vereine mit dem Gerücht konfrontiert, die FSG wolle sich wegen Personalmangels abmelden.

Im Lauf der Vorrunde verlor die FSG auch Sarah Redieck (verletzt) und Kristin Engelmann (schwanger). Für die Rückrunde kamen die Juniorinnen Maria Sedlacek und Jaqueline Kube sowie die erfahrene Carmen Rubio-Gomez. Letztere riss sich im Frühjahr das Kreuzband. Bei Beutel manifestierte sich mehr und mehr das Gefühl, in Sachen Personal mache er „einen Schritt nach vorne und eineinhalb oder zwei zurück“.

Die Personallage wirkte sich selbst im Training aus. Den Einsatz der siebten Feldspielerin im Angriff konnte Beutel mit den Seinen oft nicht üben, weil nur sechs Feldspielerinnen da waren. Angesichts dieser Umstände findet der Coach die 22 geholten Punkte als gar nicht schlecht, am Ende war es eben einer zuwenig.

In der Relegation fehlten im Hinspiel drei Spielerinnen ebenso wegen Urlaubs wie ihr Trainer. Der hat seinen lange vorher gebuchten Sizilien-Trip eigens für das Rückspiel abgebrochen und ist nach mehreren Umbuchungen gerade noch rechtzeitig gelandet, um eine Stunde vor Anpfiff in der Donzdorfer Lautertalhalle anzukommen.

Geholfen hat’s nichts. Nach der 21:29-Klatsche im Hinspiel war das 24:21 in eigener Halle zu wenig. In seinem letzten Spiel als Trainer abzusteigen, „das tut schon weh“, gesteht Beutel. Für den Verein hält sich der Schaden in Grenzen. Mit dem qualitativ enorm abgespeckten Kader wäre das kommende Jahr in der Oberliga „sicher noch schwieriger geworden“, mutmaßt nicht nur Hans-Jürgen Beutel.

 

Großer Umbruch im Kader

Zugänge: Diana-Maria Stan (Rumänien).

Abgänge: Miriam Sperr (HSG Leinfelden-Echterdingen), Anja Heidinger (TuS Metzingen II), Sabine Trzaska, Marilena Costanzo (beide HSG Ebersbach/Bünzwangen), Kerstin Seele (Karriereende).

Trainer: Noch keiner. Der als Nachfolger für den scheidenden Hans-Jürgen Beutel auserkorene Günter Schweizer sprang vor eineinhalb Wochen überraschend ab.

 

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Handball Frauen FSG Relegation: Trotz des 24:21 gegen Leinfelden/Echterdingen steigt Donzdorf/Geislingen in die Württembergliga ab

Jochen Schreitmüller – 01.06.2018
Die Hinspiel-Hypothek ist zu hoch
Zu hoch war die Bürde des Relegationshinspiels, das die FSG 21:29 verloren hatte. Donzdorf/Geislingen wehrte sich lange gegen die Spielansetzung in den Pfingstferien, mittlerweile Haupturlaubszeit vieler Familien. Mehrere Anläufe beim Verband brachten grünes Licht für eine Verlegung, aber am Ende war die HSG nicht einverstanden. In beiden Partien fehlten Donzdorf/Geislingen Jaqueline Kube und Marcia Sedlaczek, im Hinspiel zudem Anna Klotzbücher und Trainer Hans-Jürgen Beutel.

Untröstlich: Nicole Härringer braucht nach dem Abstieg ihrer Mannschaft Zuspruch von einer Betreuerin. Foto: Thomas Madel

Trotz des Rückstands aus dem Hinspiel wäre mehr möglich gewesen. Aber vier verworfene Strafwürfe und mindestens zehn vergebene freie Würfe waren letztlich zu viel. Leinfelden/Echterdingen vergab mit der Leichtigkeit des Acht-Tore-Vorsprungs einige Chancen. Von Beginn an deckten die Gäste Torjägerin Anja Heidinger eng, Beutel setzte eine offensive Deckung gegen HSG-Spielmacherin Jana Schnabel und danach eine enge Variante dagegen. So taten sich beide Teams im Angriff schwer. Nach 20 Minuten hatte Donzdorf/Geislingen beim 7:5 leichte Vorteile, kam aber nicht weiter weg. Eine Zeitstrafe gegen Marilena Costanzo nutzten die Gäste mit drei Toren in Folge zum 10:11 zur Pause.

In Durchgang zwei erhöhte die FSG nach 13:5 den Tordruck. Trotz Unterzahl trafen Hendlmeier, Lutz, Heidinger und Clement zur 17:15-Führung. Eine noch offensivere Abwehrvariante und eine exzellente Torhüterin Sabine Trzaska ermöglichte einige Ballgewinne. Aber je weiter der Zeiger der Uhr sich drehte, umso mehr schwand die Chance, doch noch die acht Tore aufzuholen. Als beim 21:18 (53.) der nächste freie Wurf an der Latte landete, wurde der Abstieg langsam zur Gewissheit.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (8/3), Dürler, Klotzbücher (6/1), Stan, Clement (1), Costanzo (3/2), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier (2), Härringer, Hoffer (1), Lutz (3).

Handball Frauen FSG BWOL: Niederlage in Echterdingen bedeutet schwere Hypothek

Anja Heidinger – 28.05.2018
Nach dem Relegations-Hinspiel um den Klassenerhalt, steht Oberligist FSG Donzdorf/Geislingen mit dem Rücken zur Wand. In Echterdingen setzte es eine 21:29-Pleite.
Die FSG Donzdorf/Geislingen steht nach dem Relegationshinspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen bereits mit dem Rücken zur Wand. In der Partie im Echterdinger Sportpark Goldäcker unterlag der Frauenhandball-Oberligist deutlich mit 21:29. Die gezeigte Leistung reichte bei Weitem nicht, um der HSG Paroli bieten zu können. Um nicht den Gang in die Württemberg-Liga antreten zu müssen, bedarf es im Rückspiel am kommenden Donnerstag in der Donzdorfer Lautertalhalle (17 Uhr) einer deutlichen Leistungssteigerung, um den Rückstand wieder wettzumachen.
Das, was die Anhänger der FSG von ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, war wahrlich kein Handball-Leckerbissen. Die Spielgemeinschaft konnte nicht an die ansprechende Leistung aus dem letzten Saisonspiel gegen Pforzheim (30:22) anknüpfen, die für einen Sieg gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen nötig gewesen wäre.
Dabei war die FSG gut in die Partie gestartet, konnte das 1:0 Leinfeldens umgehend egalisieren und war beim 4:4 nach zehn Minuten immer noch auf Augenhöhe. Technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten ließen in der Anfangsphase nicht mehr Tore zu. Torhüterin Sabine Trzaska entschärfte zudem immer wieder klare Chancen der Gastgeberinnen.
Doch danach gelang es Leinfelden das erste Mal, mit drei Toren (7:4) in Führung zu gehen. Und das sollte für die Gastgeberinnen der erste Schritt auf die Siegerstraße sein. Mit einer Auszeit versuchte FSG-Trainerin Heike Terbeck ihre Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Das hieß zuvorderst, die unnötigen Fehlpässe zu vermeiden, welche die HSG jedes Mal für schnelle Konter nutzte.
Kurzzeitig schien das auch zu fruchten: Die Pässe fanden wieder den Weg zu den Mitspielerinnen. Silke Lutz sowie Anja Heidinger verkürzten prompt auf 7:9. Der gegnerische Trainer Klaus Hüpplein reagierte jedoch mit einer engen Manndeckung gegen Heidinger, welche die HSG-Spielerinnen fortan für den Rest der Partie beibehielten. Der FSG fehlte es in der Folge an Kreativität und Durchsetzungskraft im Spiel Fünf-gegen-Fünf. Und Leinfelden baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:8 aus.
Nun bedeutet ein 4-Tore-Rückstand zur Pause noch lange keine Entscheidung. Jedoch verschlief die FSG den Beginn der zweiten Halbzeit komplett. Innerhalb von zwei Minuten gelangen den Gastgeberinnen drei weitere Treffer zur nun bereits vorentscheidenden 15:8-Führung.
Die Einwechslung von Vanessa Hoffer und Diana-Maria Stan brachte dann zwar noch mal kurzzeitig Schwung in das Angriffsspiel der FSG-Frauen, die Fortsetzung der 5:1-Abwehr sollte das Angriffsspiel Leinfeldens frühzeitig unterbinden. Beides zeigte aber nur bedingt Wirkung und hielt lediglich den Rückstand bei sechs Toren. Die FSG fand im 5:5 zu wenig Möglichkeiten und versuchte die gegnerische Abwehr immer wieder über direkte Freiwürfe zu überwinden. Dennoch gelang es dem Aufstiegsaspiranten, nach 52 Minuten mit zehn Toren in Führung zu gehen.
Der FSG war bewusst, dass für das Rückspiel jeder Treffer zählt. Die Spielerinnen bemühten sich noch um Ergebniskosmetik, was am Ende den 21:29-Endstand brachte. Nun braucht es im Rückspiel an Fronleichnam zum sicheren Klassenerhalt einen Neun-Tore-Sieg der FSG.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (12/5), Stan (2), Clement (2), Costanzo, Seele, Schreitmüller (2), Hendlmeier, Härringer, Hoffer (1), Lutz (2).

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