Handball Jugend: C-weiblich der TG löst Ticket zur Landesliga!

Jochen Schreitmüller – 18.06.2018

Nachdem sich die B-weiblich der TG Geislingen letztes Wochenende für die Württembergliga qualifiziert hat, zog die C-weiblich nach und qualifizierte sich für die Landesliga. Damit haben sich nach fünfzehn Jahren zum ersten Mal wieder zwei Mädchenmannschaften der TG für die Verbandsspielklassen qualifiziert. Nach der erwartete Niederlage gegen den Topfavoriten Dornbirn aus Vorarlberg mit 17:4 war die zweite Partie gegen Weinstadt bis zum 7:9 sechs Minuten vor Schluss völlig offen, ehe zu viele leichte Fehler die Gäste zu einfachen Kontern einluden. Am Ende ging der 10:17 Erfolg für Weinstadt auch in der Höhe in Ordnung. Im entscheidenden Spiel gegen Neuhausen kontrollierte die TG das Spiel von Beginn an und führte schnell mit 6:2 Toren. Dieser Vier-Tore-Vorsprung war eigentlich nie in Gefahr und am Ende durften die Mädchen über den verdienten 11:7 Sieg und den Einzug in die Landesliga jubeln.

Viel Pech hatte die männliche B-Jugend  beim Qualifikationsturnier in Esslingen, denn letztendlich fehlte nur ein winziges Tor im Spiel gegen die SG Ober/Unterhausen um die Sensation den Sprung in die Württembergliga zu schaffen. So blieb es in einem spielerisch hoch klassigen Spiel beim 16:16 Unentschieden, das der SG den Sprung nach oben verhalf. Dem klaren Erfolg mit 24:14 gegen Schwaikheim standen die knappen Niederlagen gegen die SG Neckar/Kocher mit 15:17 und gegen das Team Esslingen mit 15:18 gegenüber. Trotz der hauchdünn verpassten Chance auf Verbandsebene zu spielen waren die beiden Trainer Lukas Lehle und Pia Schreitmüller über Platz 4 in der HVW-Quali sehr zufrieden.

Die männliche C-Jugend absolvierte die Qualifikation zur Bezirksliga souverän und gewann alle beiden Spiele in Wasseralfingen. Im ersten Spiel gegen Altenstadt 2 waren es Giacomo Mastro, Tilman Scharpf und Pascal Kutek die ihre klaren Chancen hundertprozentig verwerteten. Im zweiten Spiel gegen Hofen/Hüttlingen legte die glänzend eingestellte Abwehr die Grundlage für den Erfolg, der mit 16:7 verdient war.

Handball Jugend: C-weiblich hat lösbare Ausgangsposition

Jochen Schreitmüller – 11.06.2018

Obwohl die C-weiblich bei der HVW-Qualifikation aus Neuhausen nur mit einem Punkt nach Hause fahren konnte, stehen die Chancen für die Rückrunde am Samstag in Geislingen gut, denn ein Sieg würde für das Erreichen der Landesliga genügen.

Die Voraussetzungen in der Hinrunde waren alles andere wie optimal, mit Dalma Sofalvi und Meryem Sirin fehlten krankheitsbedingt bereits zwei Stammspielerinnen und Marilen Lutz und Esin Acar verletzten sich im Laufe des Turniers, so dass die Punktausbeute von 1:5 Punkten unter diesen Bedingungen nachvollziehbar war.

Der absolute Topfavorit aus Österreich Dornbirn, der in der Woche zuvor österreichischer Meister wurde, spielte gegen alle Mannschaften seine ganze Klasse aus und wurde überlegen Turniersieger. Das musste auch die TG bei der 5:14 Niederlage anerkennen. Im zweiten Spiel hatte Geislingen viel Pech, erkämpfte sich aber trotzdem gegen Neuhausen ein 9:9 Unentschieden. Im letzten Spiel gegen Weinstadt war das Motto, ja keine weiteren Verletzungen mehr zu riskieren, trotzdem fiel die 13:6 Niederlage gemessen am Leistungsunterschied deutlich zu hoch aus.

 

Handball Jugend, weiblich: B-Jugend löst das Ticket für die Württembergliga!

Jochen Schreitmüller – 10.06.2018

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum zweiten Platz in der Bezirksqualifikation, löste die B-weiblich der TG Geislingen das erhoffte Ticket für die Württembergliga beim Turnier in Biberach. Dabei zeigte die TG im ersten Spiel deutliche Startschwierigkeiten. Die mit extrem hohen Tordruck spielenden Gastgeberinnen erhielten zu viele Freiräume, die diese geschickt zur 5:1 Führung nutzten. Erst nach dem 6:2 Anschlusstreffer von Marie Zachariadis spielte Geislingen selbstbewusster und fand den Weg durch die Nahtstellen. Aber nach dem Halbzeitstand von 8:7 waren die ersten acht Minuten ein Spiegelbild der ersten Hälfte. Drucklos, einfach mit zu viel Respekt war es schwer die gut gestaffelte Abwehr von Biberach zu knacken und nach dem 15:10 Rückstand war das Spiel gelaufen. In den Schlussminuten verkürzten Mirja Simon und Kim Bauder noch zum 17:14 Endstand.

Im zweiten Spiel gegen TuS Metzingen 2 sahen die vielen mitgereisten Fans eine deutlich bessere Defensivleistung. Frühes attackieren der ballbesitzenden Spielerin störte Metzingen bereits im Angriffsaufbau und nach zehn Minuten führte die TG klar mit 7:1. Kleine Unaufmerksamkeiten ließen Metzingen auf 9:5 verkürzen, aber gut vorbereitete  Angriffskombinationen ergaben am Ende einen klaren 17:7 Erfolg.

Im letzten Spiel konnte Rot-Weiss Neckar das Spiel nur in den ersten fünf Minuten offen gestalten, danach wurde der Widerstand der Spielerinnen aus Nürtingen und Zizishausen immer geringer. Sowohl von den Außenpositionen, als auch über den Kreis warfen Anna-Sophie Schurr, Nina Blessing und Kaja Ehrhardt Tor um Tor bis zum 16:7 sieben Minuten vor Spielende. 17:10 hieß der Endstand dann nach dreißig Minuten. Damit war Platz 2 und der Sprung in die Württembergliga geschafft.

Für die TG spielten: Staudinger; Rienhardt (3), Schurr (4), Vu, Blessing (8), Bauder (7), Simon (5), König (1), Ehrhardt (10), Zachariadis (10)

Handball Frauen FSG Relegation: Trotz des 24:21 gegen Leinfelden/Echterdingen steigt Donzdorf/Geislingen in die Württembergliga ab

Jochen Schreitmüller – 01.06.2018
Die Hinspiel-Hypothek ist zu hoch
Zu hoch war die Bürde des Relegationshinspiels, das die FSG 21:29 verloren hatte. Donzdorf/Geislingen wehrte sich lange gegen die Spielansetzung in den Pfingstferien, mittlerweile Haupturlaubszeit vieler Familien. Mehrere Anläufe beim Verband brachten grünes Licht für eine Verlegung, aber am Ende war die HSG nicht einverstanden. In beiden Partien fehlten Donzdorf/Geislingen Jaqueline Kube und Marcia Sedlaczek, im Hinspiel zudem Anna Klotzbücher und Trainer Hans-Jürgen Beutel.

Untröstlich: Nicole Härringer braucht nach dem Abstieg ihrer Mannschaft Zuspruch von einer Betreuerin. Foto: Thomas Madel

Trotz des Rückstands aus dem Hinspiel wäre mehr möglich gewesen. Aber vier verworfene Strafwürfe und mindestens zehn vergebene freie Würfe waren letztlich zu viel. Leinfelden/Echterdingen vergab mit der Leichtigkeit des Acht-Tore-Vorsprungs einige Chancen. Von Beginn an deckten die Gäste Torjägerin Anja Heidinger eng, Beutel setzte eine offensive Deckung gegen HSG-Spielmacherin Jana Schnabel und danach eine enge Variante dagegen. So taten sich beide Teams im Angriff schwer. Nach 20 Minuten hatte Donzdorf/Geislingen beim 7:5 leichte Vorteile, kam aber nicht weiter weg. Eine Zeitstrafe gegen Marilena Costanzo nutzten die Gäste mit drei Toren in Folge zum 10:11 zur Pause.

In Durchgang zwei erhöhte die FSG nach 13:5 den Tordruck. Trotz Unterzahl trafen Hendlmeier, Lutz, Heidinger und Clement zur 17:15-Führung. Eine noch offensivere Abwehrvariante und eine exzellente Torhüterin Sabine Trzaska ermöglichte einige Ballgewinne. Aber je weiter der Zeiger der Uhr sich drehte, umso mehr schwand die Chance, doch noch die acht Tore aufzuholen. Als beim 21:18 (53.) der nächste freie Wurf an der Latte landete, wurde der Abstieg langsam zur Gewissheit.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (8/3), Dürler, Klotzbücher (6/1), Stan, Clement (1), Costanzo (3/2), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier (2), Härringer, Hoffer (1), Lutz (3).

Handball Frauen FSG BWOL: Niederlage in Echterdingen bedeutet schwere Hypothek

Anja Heidinger – 28.05.2018
Nach dem Relegations-Hinspiel um den Klassenerhalt, steht Oberligist FSG Donzdorf/Geislingen mit dem Rücken zur Wand. In Echterdingen setzte es eine 21:29-Pleite.
Die FSG Donzdorf/Geislingen steht nach dem Relegationshinspiel gegen die HSG Leinfelden-Echterdingen bereits mit dem Rücken zur Wand. In der Partie im Echterdinger Sportpark Goldäcker unterlag der Frauenhandball-Oberligist deutlich mit 21:29. Die gezeigte Leistung reichte bei Weitem nicht, um der HSG Paroli bieten zu können. Um nicht den Gang in die Württemberg-Liga antreten zu müssen, bedarf es im Rückspiel am kommenden Donnerstag in der Donzdorfer Lautertalhalle (17 Uhr) einer deutlichen Leistungssteigerung, um den Rückstand wieder wettzumachen.
Das, was die Anhänger der FSG von ihrer Mannschaft zu sehen bekamen, war wahrlich kein Handball-Leckerbissen. Die Spielgemeinschaft konnte nicht an die ansprechende Leistung aus dem letzten Saisonspiel gegen Pforzheim (30:22) anknüpfen, die für einen Sieg gegen die HSG Leinfelden/Echterdingen nötig gewesen wäre.
Dabei war die FSG gut in die Partie gestartet, konnte das 1:0 Leinfeldens umgehend egalisieren und war beim 4:4 nach zehn Minuten immer noch auf Augenhöhe. Technische Fehler und Fehlwürfe auf beiden Seiten ließen in der Anfangsphase nicht mehr Tore zu. Torhüterin Sabine Trzaska entschärfte zudem immer wieder klare Chancen der Gastgeberinnen.
Doch danach gelang es Leinfelden das erste Mal, mit drei Toren (7:4) in Führung zu gehen. Und das sollte für die Gastgeberinnen der erste Schritt auf die Siegerstraße sein. Mit einer Auszeit versuchte FSG-Trainerin Heike Terbeck ihre Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Das hieß zuvorderst, die unnötigen Fehlpässe zu vermeiden, welche die HSG jedes Mal für schnelle Konter nutzte.
Kurzzeitig schien das auch zu fruchten: Die Pässe fanden wieder den Weg zu den Mitspielerinnen. Silke Lutz sowie Anja Heidinger verkürzten prompt auf 7:9. Der gegnerische Trainer Klaus Hüpplein reagierte jedoch mit einer engen Manndeckung gegen Heidinger, welche die HSG-Spielerinnen fortan für den Rest der Partie beibehielten. Der FSG fehlte es in der Folge an Kreativität und Durchsetzungskraft im Spiel Fünf-gegen-Fünf. Und Leinfelden baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:8 aus.
Nun bedeutet ein 4-Tore-Rückstand zur Pause noch lange keine Entscheidung. Jedoch verschlief die FSG den Beginn der zweiten Halbzeit komplett. Innerhalb von zwei Minuten gelangen den Gastgeberinnen drei weitere Treffer zur nun bereits vorentscheidenden 15:8-Führung.
Die Einwechslung von Vanessa Hoffer und Diana-Maria Stan brachte dann zwar noch mal kurzzeitig Schwung in das Angriffsspiel der FSG-Frauen, die Fortsetzung der 5:1-Abwehr sollte das Angriffsspiel Leinfeldens frühzeitig unterbinden. Beides zeigte aber nur bedingt Wirkung und hielt lediglich den Rückstand bei sechs Toren. Die FSG fand im 5:5 zu wenig Möglichkeiten und versuchte die gegnerische Abwehr immer wieder über direkte Freiwürfe zu überwinden. Dennoch gelang es dem Aufstiegsaspiranten, nach 52 Minuten mit zehn Toren in Führung zu gehen.
Der FSG war bewusst, dass für das Rückspiel jeder Treffer zählt. Die Spielerinnen bemühten sich noch um Ergebniskosmetik, was am Ende den 21:29-Endstand brachte. Nun braucht es im Rückspiel an Fronleichnam zum sicheren Klassenerhalt einen Neun-Tore-Sieg der FSG.
FSG: Trzaska, Sperr; Heidinger (12/5), Stan (2), Clement (2), Costanzo, Seele, Schreitmüller (2), Hendlmeier, Härringer, Hoffer (1), Lutz (2).

Drei Mannschaften der TG lösen Ticket für die Qualifikationsspiele auf Landesebene!

Jochen Schreitmüller – 14.05.2018

Nachdem die weibliche B-Jugend sich bereits am ersten Maiwochenende für die Qualispiele auf HVW-Ebene durchgesetzt hatte, zogen die weibliche C-Jugend und die männliche B-Jugend jetzt am Wochenende nach.

Das erste Spiel der C-Jugend weiblich gegen die leicht favorisierte TSG Eislingen wurde zum erwarteten Krimi. Bis zur 14. Minute konnten sich die Gäste mit ihrem druckvollen Angriffsspiel eine 5:7 Führung erspielen. Eine Auszeit und kleine Umstellungen in der Abwehr, brachte die entscheidende Wende für die TG. Die drei Auswahlspielerinnen von Eislingen fanden kaum noch Abschlussmöglichkeiten und nach einem 5:1 – Lauf stand es drei Minuten vor Spielende 10:8 für Geislingen. Eislingen verkürzte erneut auf 10:9, aber Meryem Sirin gelang der verdiente Treffer zum 11:9 Sieg. Das zweite Spiel gegen die SG Hofen/Hüttlingen war nach fünfzehn Minuten und einer 11:6 Führung eigentlich schon entschieden. Aber einige Konzentrationsfehler machten es nochmal spannend, trotzdem war der 16:14 Erfolg letztendlich mehr als verdient. Damit war der angestrebte zweite Platz erreicht. Im unwichtigen letzten Spiel gegen FA Göppingen verlor die TG dann deutlich mit 21:9 Toren.

Tore für die TG: Maric P, Sirin N.; Maric G. 2, Freya 1, Schmid, Acar 7, Lutz 2, Kling 2, Phetnok, Kanberi, Sofalvi 7, Zachariadis 1, Sirin M. 6, Nan 2

 

Einen ganz schlechten Tag hatte die B-männlich erwischt. Eine zu passive Abwehr ließ den gegnerischen Angreifern viel zu viel Spielraum. Aber auch die Offensive wusste nur gelegentlich zu glänzen und war beim Abschluss zu ungeduldig. Folgerichtig gab es gegen die beiden Topteams LTB mit 19:15 und gegen Schwäbisch Gmünd mit 23:15 deutliche Niederlagen. Im heiß umkämpften Spiel um den sicheren dritten Qualiplatz gegen die HSG WiWiDo, gab es einmal mehr eine viel zu hohe Fehlerquote im Abschluss. Anstatt geduldig die Abwehr in Bewegung zu bringen und den finalen Pass an die freien Spieler in der Nahwurfzone zu spielen, versuchte es die TG mit schnellen Distanzschüssen. Aber auch die Abwehr war erneut mit zu wenig Engagement unterwegs, so dass WiWiDo verdient mit 20:18 gewann. Zum Glück steht dem Bezirk aufgrund der hohen Meldezahlen bei der B-Jugend ein weiterer Nachrückerplatz zu, bei dem sich die TG dann auf der nächsten Ebene besser und konzentrierter präsentieren kann.

TG: Thieme, Petri; Kalayci 9, Boni 4, Krasniqi 9, Kanberi 1, Morina 4, Scharpf 2,Yanaz 5, Neubrand 2, Arslan 10

Handball Jugend: TG erfolgreich bei der HVW-Qualifikation

Jochen Schreitmüller – 07.05.2018

Drei der vier TG-Jugendmannschaften schafften am Wochenende den Sprung auf die nächste HVW-Qualifikationsebene. Die weibliche C-Jugend lag gegen die TSG Eislingen ständig in Führung, musste dann aber am Ende ganz unglücklich den Führungstreffer der TSG hinnehmen und verlor mit 9:10 Toren. Dafür machte sie es gegen Aalen/Wasseralfingen besser, denn nach der 7:1 Führung blieb auch noch genügend Zeit, einige neue Variationen auszuprobieren. Damit hat die TG direkt den Sprung auf die HVW-Ebene erreicht und spielt nächsten Samstag lediglich eine Platzierungsrunde in der Michelberghalle aus.

Viel aufregender war es bei der B-weiblich, denn von fünf gemeldeten Mannschaften dürfen lediglich zwei im Juni auf die HVW-Ebene ziehen. Nach der unnötigen 12:15 Auftaktniederlage im Derby gegen Altenstadt, genügten aber die Siege gegen Brenz mit 15:11, gegen WiWiDo mit 19:9 und gegen Hofen/Hüttlingen mit 15:11, um zusammen mit dem TVA eine Runde weiter zu kommen.

Die C-männlich hatte die schwerste Qualifikationsgruppe erwischt. Gegen die groß gewachsenen Spieler von Frisch Auf Göppingen verlor die TG glatt mit 21:10, gewann aber ganz überraschend gegen den TSV Heiningen mit 10:9 Toren. Nach der Niederlage gegen den TV Altenstadt waren dann drei Mannschaften punktgleich, wobei Heiningen die beste Tordifferenz hatte und hinter FA Göppingen in die HVW-Runde einzog.

Trotz knapper Besetzung sorgte die männliche B-Jugend für die größte Überraschung, denn nach dem klaren Auftakterfolg gegen Heiningen mit 18:14 und dem erwarteten Sieg gegen Eislingen mit 14:11, musste das Spiel gegen Hofen/Hüttlingen die Entscheidung bringen. Vier Minuten vor Spielende brachte Gentian Krasniqi die TG mit 14:12 in Führung, aber die Spielgemeinschaft konterte geschickt und schien beim 16:15 schon jubeln zu dürfen, ehe Bedirhan Arslan vier Sekunden vor Schluss mit einem Strafwurf das Unentschieden rettete. Da Hofen gegen Eislingen auch einen Punkt liegen ließ, war das letzte Spiel gegen Schwäbisch Gmünd bedeutungslos. Damit schaffte die TG den Sprung zum Platzierungsturnier am Sonntag in der Miha, wo von vier Mannschaften die ersten drei auf die HVW-Ebene kommen.

 

Handball Frauen FSG BWOL: TG Pforzheim – FSG Donzdorf/Geislingen 22:30

Jochen Schreitmüller – 07.05.2018

FSG-Gala ohne Wert

Eine wahre Galavorstellung zeigte die FSG Donzdorf/Geislingen bei der TG Pforzheim und besiegte den schon feststehenden Aufsteiger nach allen Regeln der Handballkunst mit 30:22. Da allerdings vom zeitgleich stattfindenden Spiel des direkten Konkurrenten Heidelsheim bei Kappelwindeck kein Live-Ticker vorhanden war, wurde der grenzenlose Jubel der kompletten Mannschaft und der lautstarken Anhängerschar zwei Minuten nach Spielende jäh gestoppt. Vom ungläubigen Staunen bis zur totalen Enttäuschung („das geht doch gar nicht“) gab es alle Reaktionen, denn da kam die unglaubliche Nachricht, dass Heidelsheim beim Meister und ebenfalls Aufsteiger in die dritte Liga Kappelwindeck mit 27:29 gewonnen hatte. Damit beendet die FSG die Saison auf Platz 11, der in diesem Jahr die Relegation bedeutet.

Die FSG wusste um die entscheidende Bedeutung dieses Spiels und spielte ohne Respekt gegen die Pforzheimerinnen, die unbedingt noch neben dem Aufstieg auch die Meisterschaft feiern wollten. Prunkstück war einmal mehr die von Trainer Hans-Jürgen Beutel glänzend eingestellte Abwehr. Auf den Halbpositionen waren es Silke Lutz und Jacqueline Kube und in der Mitte Anja Heidinger und Marilena Costanzo, die ein fast unüberwindliches Abwehrbollwerk bildeten. Der Beleg dafür waren lediglich drei Tore, die Pforzheim bis zur 15. Minute erzielte. Allerdings versäumte es Donzdorf/Geislingen in dieser Phase schon einen klaren Vorsprung herauszuwerfen, denn fünf Hundertprozentige fanden nicht den Weg ins Ziel. So stand es nach einem Viertel 3:5, ehe die Gastgeberinnen zwei Nachlässigkeiten der FSG sogar zum 5:5 Ausgleich nutzten. Danach drückte aber die FSG wieder dem Spiel den Stempel auf. Traumhaft sichere Kombinationen, kompromisslos von Anja Heidinger und Silke Lutz abgeschlossen, brachten zehn Minuten später einen 5:10 Vorsprung. Pforzheim erhöhte den Tordruck und versuchte vor allem über Kreisanspiele zum Erfolg zu gelangen und erzielte drei Tore zum 8:12 Pausenstand.

Wer die berüchtigten Minuten nach der Pause befürchtete, wurde nach dem Wechsel sofort eines Besseren belehrt, denn genauso konzentriert wie vor der Pause ging es weiter. Gegen die immer noch gut gestaffelte Deckung war so gut wie kein Durchkommen möglich, und wenn, dann gab Sabine Trzaska der Abwehr den entscheidenden Rückhalt. Allerdings profitierte die FSG in dieser Phase auch vom verletzungsbedingten Fehlen der beiden Rückraumasse von Pforzheim. Und als es in der 47. Minute 14:21 stand, schien die Sensation möglich. Zwei Zeitstrafen gegen Pforzheim nahmen danach etwas Druck von der Abwehr, obwohl Pforzheim danach mit der sechsten Feldspielerin agierte. Aber als acht Minuten vor Spielende Sabine Trzaska und Miriam Sperr zwei Strafwürfe parierten und Anna Klotzbücher sich im Gegenzug glänzend durchsetzte, war beim 15:24 das Spiel gelaufen. Die Gastgeberinnen versuchten, mit der síebten Feldspielerin und einer offenen Manndeckung, doch noch zum Meistertitel zu greifen, aber Sabrina Clement, die torgefährlichste Angreiferin Anja Heidinger und Anna Klotzbücher, machten den Deckel voll zu und ließen die FSG beim 22:30 überschwänglich jubeln. Dem Jubel folgte aber zwei Minuten später das Entsetzen, als die Nachricht von Kappelwindeck folgte.

Damit muss die FSG Ende Mai in zwei Relegationsspielen gegen einen noch zu ermittelnden Gegner aus Nord-, Südbaden oder Württemberg nachsitzen und sich behaupten. Für alle Beteiligten wird dies ganz problematisch, da beide Termine in den Pfingstferien liegen. Zu allem Unglück haben die meisten Spielerinnen ihre Urlaube in dieser Zeit bereits gebucht und mindestens zwei werden trotz aller Anstrengungen deshalb nicht in der Lage sein, an der Relegation teilzunehmen.

FSG: Trzaska, Sperr; Sedlaczek, Heidinger (15/6), Klotzbücher (4), Kube (3), Clement (2), Costanzo, Seele (1), Schreitmüller, Hendlmeier, Härringer (1), Lutz (4)

Handball Frauen: BWOL: FSG Donzdorf/Geislingen – HSG Strohgäu 20:27

Jochen Schreitmüller – 30.04.2018

Trotz einer taktisch hervorragend eingestellten Deckung unterlag die FSG Donzdorf/Geislingen aufgrund einer dürftigen Angriffsleistung der HSG Strohgäu mit 20:27 Toren. Da gleichzeitig die Heidelsheimerinnen ihr Heimspiel gegen Ottenheim gewannen, muss die FSG im letzten Saisonspiel gewinnen, um nicht Ende Mai in die Relegation gehen zu müssen. Gegner ist die TG Pforzheim, die am Wochenende in Heiningen unterlag, aber durch die gleichzeitige Niederlage von Wolfschlugen bereits als Aufsteiger in die dritte Liga feststeht.

In der ersten Viertelstunde prägten die defensiven Abwehrreihen beider Mannschaften das Spiel. Sowohl Strohgäu, als auch die FSG suchten den Abschluss aus der Nahwurfzone und mussten sich somit jedes Tor hart erarbeiten. Die einfachen Tore aus dem Rückraum blieben  bis zum 4:4 durch Anna Klotzbücher in der zehnten Minute Mangelware. Fünf Minuten später gelang der FSG durch Anja Heidinger und Silke Lutz sogar die 6:4 Führung. Dann riss der Faden bei den Gastgeberinnen völlig, Ballgewinne in der Abwehr wurden hektisch und leichtsinnig hergeschenkt und der Aufsteiger konterte geschickt und ging drei Minuten vor dem Pausenpfiff selber mit 7:10 in Führung. Bis zur Pause gelangen dann beiden Mannschaften zwei Treffer zum 9:12 Halbzeitstand.

Drei Minuten in der zweiten Hälfte konnte die FSG einen zwei Tore-Rückstand halten, danach häuften sich Fehlwürfe und Fehlabspiele, die die Gäste eiskalt zum 12:16 nutzten. Eine Auszeit von Trainer Beutel und die Umstellung auf die siebte Feldspielerin brachten im Gegensatz zu den letzten drei Spielen nicht den gewünschten Effekt. Die Angriffsbemühungen blieben weiterhin zu umständlich, so dass Strohgäu sogar auf 13:20 erhöhen konnte. Zwei Zeitstrafen gegen den Aufsteiger und zwei Tore von Silke Lutz zum 15:20 ließen die Zuschauer wieder hoffen, aber immer wenn den Gastgeberinnen ein Treffer gelang, stellte Strohgäu mit einer überzeugenden Kreisläuferin Moira Wilkendorf und Rückraumtoren von Moira Wilkendorf im übernächsten Angriff wieder den alten Abstand her. Am Ende war der Sieg für die Gäste verdient und der FSG steht einmal mehr ein Finale im letzten Spiel am Sonntag in Pforzheim bevor.

FSG: Trzaska, Sperr; Sedlaczek, Heidinger (4/1), Klotzbücher (3), Kube (2), Clement (2), Costanzo (1), Seele, Schreitmüller, Hendlmeier 3, Härringer, Lutz (5/2)

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